Verdiene ich denn eine Zweite Chance?

12 Antworten

Ist der Zug auf der Erde nicht abgefahren?

Gott/Jesus warten im Zug auf Dich. Du musst allerdings in die weit geöffnete Türe einsteigen.

Diese Zusage der Bibel gilt auch Dir:

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Er (Jesus) sagte: »Es steht doch dort geschrieben: Der von Gott erwählte Retter muss leiden und sterben, und er wird am dritten Tag von den Toten auferstehen. Allen Völkern wird in seinem Auftrag verkündet: Gott vergibt jedem die Schuld, der zu ihm umkehrt. Lukas 24,46-47

Wichtig ist, dass Du ab heute mit dem richtigen Weg beginnst. Menschen um Vergebung bittest, die Du verletzt hast - egal wie sie reagieren werden. Zuvor ins Gebet gehen und Gott bitten, dich dabei zu begleiten.

Die Ansprüche an sich aber auch nicht zu hoch hängen. Rückschritte können folgen und sind "normal".

Für das Leben nach dem Tod ist die Bekehrung der Schlüssel:

1..Erkennen, dass man in Gottes Augen nicht so gelebt hat, wie Gott es möchte. Reue über die gemachten Sünden haben.

2. Bereit sein, sein Leben Jesus Christus zu übergeben.

3. Anerkennen, dass Jesus für alle unsere Sünden am Kreuz gestorben ist.

4. Den Willen sein Leben zu ändern und so zu leben, wie es uns Jesus vorgelebt hat. Möglichst Sünden zu vermeiden. Für die Not der Mitmenschen da sein.

5. Die Lebensumkehr wird mit der öffentlichen Taufe bestätigt (Markus 16,16 und Lukas 3,3). Die Baby-Taufe zählt nicht.

Jede und jeder hat die Chance auf einen Platz im Reich Gottes. Doch man muss diesen Gewinn auch abholen.

Menschen wie Du findest Du hier:

https://www.youtube.com/watch?v=oRBIHANoJ_E


Tuepfelblatt56  02.07.2025, 17:52

Gut für dir immer verzeihen. Aber du musst dann auch dich bessern

Stell dir offen und ehrlich die eine Frage:

Warum willst du Vergebung?

Wenn es nur die Angst vor der Hölle ist, vergiss es, Du wirst dort wohl landen. denn du wirst keine wahre Reuhe empfinden können.

Wenn du aber von dir aus selbst gemerkt hast, dass du mit dir unzufrieden bist, und wirklich was ändern willst. ungeachtet der Frage, was passiert, nach dem du deine irdische Hülle abgestreift hast, DANN wird das was.

Ich sage dir ganz ehrlich. der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. und ich würde lügen wenn ich dir sagen würde es besteht keine Gefahr mehr für dich. aber du musst es versuchen.

Wenn du in Zukunft wieder mal das Verlangen verspürst, andere zu quälen, egal ob Mensch oder Tier. halte kurz inne, atme mal durch und üblerlege dir, wie es dir gefallen würde, würde man dir das antun.

Hallo Elbaraman44,

wusstest Du, dass einer der führenden Christen im ersten Jahrhundert sogar mehrere Menschenleben auf dem Gewissen hatte? Ich spreche hier vom Apostel Paulus, der, bevor er selbst Christ wurde, die Christen überall im Land heftig verfolgte und sogar für den Tod einiger verantwortlich war.

Wurden ihm aber diese schweren Sünden vergeben? Ja, auf jeden Fall! Das zeigt sich daran, dass sich Jesus ihm auf besondere Weise offenbarte, worauf Paulus wenig später den christlichen Glauben annahm. Doch selbst nachdem Paulus Christ geworden war, fühlte er sich manchmal von seinen Fehlern erdrückt. So schrieb er einmal:

"Denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht, sondern das Schlechte, das ich nicht tun möchte, das mache ich. Wenn ich nun tue, was ich nicht möchte, dann führe nicht mehr ich es aus, sondern es ist die Sünde, die in mir wohnt" (Römer 7:19,20).

Doch drücken seine anschließenden Worte Zuversicht aus: " Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn" (Römer 7:25). Was meinte Paulus damit? Er wusste, dass es durch das Opfer Jesu die Möglichkeit der Sündenvergebung gibt. Sein Beispiel zeigt also, dass Gott bereit ist, selbst über schwere Fehler oder häufiges Sündigen hinwegzusehen, sofern jemand echte Reue empfindet!

Die Bibel sagt über Gottes großzügige Bereitschaft zur Vergebung von Sünden folgendes:

"Er hat uns nicht so behandelt, wie wir es wegen unserer Sünden verdienen, noch hat er uns unsere Vergehen heimgezahlt. Denn so hoch, wie sich der Himmel über die Erde erhebt, so groß ist seine loyale Liebe zu denen, die Ehrfurcht vor ihm haben. So weit weg, wie der Sonnenaufgang vom Sonnenuntergang ist, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt." (Psalm 103:10-12).

So großzügig Gott auch im Hinblick auf unsere Unvollkommenheit und Sündhaftigkeit ist, sollte man eines jedoch nicht übersehen: Die Sündenvergebung ist kein Automatismus! Gott durchschaut, inwieweit es jemandem wirklich ernst damit ist, die Sünde zu meiden. Auch sieht er, ob die Reue einer Person echt ist, also von Herzen kommt.

Ein biblisches Beispiel einer Person, die echte Reue empfand, ist der König David. Nachdem er Ehebruch mit der schönen Bathseba begangen hatte und ihm die Tragweite seiner Schuld bewusst wurde, schlug sein Gewissen und er verspürte eine große innere Last. Er selbst schrieb in einem Psalm darüber:

" Solange ich schwieg, war mein Körper ausgelaugt, weil ich den ganzen Tag stöhnte. Denn Tag und Nacht lastete deine Hand schwer auf mir. Meine Kraft schwand wie Wasser, das in der trockenen Sommerhitze verdunstet" (Psalm 32:3,4).

David beließ es jedoch nicht dabei, sondern er tat auch etwas. Er schreibt weiter:

"Meine Sünde habe ich dir schließlich bekannt, und mein Vergehen habe ich nicht zugedeckt" (Psalm 32:5)

Dieses Beispiel zeigt, was sich im Fall echter Reue im Inneren einer Person abspielt. Es zeigt aber auch, dass damit in Verbindung ein Bekenntnis vor Gott abgelegt werden muss. Wer sich bewusst ist, dass er gegen Gott gesündigt hat, sollte den inneren Drang verspüren, Gott um Vergebung zu bitten. Um zu zeigen, wie ernst es ihm damit ist, ist noch ein weiterer Schritt nötig. Dazu schreibt die Bibel:

"Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden" (Apostelgeschichte 3:19).

Echter Reue folgt also die Umkehr, d.h. man wird alles tun, um künftig den gleichen Fehler nicht noch einmal zu begehen. Umkehr heißt auch, dass man sich innerlich von der Sünde, die man begangen hat, abkehrt und den festen Entschluss fasst, die Sünde fortan zu meiden.

Es findet somit ein innerer Umwandlungsprozess statt, der dazu führt, dass man aus Überzeugung der biblischen Aufforderung nachkommt:

"Hasst das Böse, und liebt das Gute" (Amos 4:15).

Es geht also darum eine Abneigung gegen die begangene Sünde zu entwickeln. Das ist sicher nicht leicht aber auch nicht unmöglich.

Selbst wenn man die Sünde hasst, ist das noch keine Garantie dafür, dass man nicht doch wieder schwach wird und die gleiche Sünde wieder begeht. Was kannst Du tun, um nicht, wie die Bibel es ausdrückt, "Sklave der Sünde" zu werden (Johannes 8:22)?

Dazu möchte ich noch einmal auf den bereits erwähnten König David zurückkommen. Wie gesagt, tat es ihm sehr leid, mit der Frau eines anderen Ehebruch begangen zu haben. In einem schwachen Moment hatte er seinen sündhaften Begierden nachgegeben. Damit ihm ein ähnlicher Fehler nicht noch einmal passierte, betete er:

"Schaffe in mir auch ein reines Herz, o Gott, und leg einen neuen, einen festen Geist in mich" (Psalm 51:10).

David bat Gott also darum, künftig die innere Kraft dazu zu haben, sie Sünde zu meiden. Er wünschte sich eine feste und kompromisslose innere Haltung.

Wenn Du es also schaffen möchtest, nicht immer wieder die gleichen Fehler zu begehen, dann könntest Du ähnlich wie David Gott um die richtige Einstellung zur Sünde und um die Kraft, sie zu bezwingen, bitten.

LG Philipp


Rudolf0007  29.06.2025, 09:25

Lustig den Paulus als Vergleich herausnehmen, noch dazu wo die Hälfte seiner Schreiben gar nicht von ihm selbst war, aber eben typisch für die viel Lügen des Christentums! 😉

Gott gibt natürlich jedem Menschen mehrere Chancen.

Dem Verbrecher, der noch am Kreuz zum Glauben fand, konnte Jesus zusagen, dass beide noch am gleichen Tag im Paradies sein werden (vgl. Lukas 23,43).

Der christliche Glaube ist eine persönliche Entscheidung. Christ wird man, wenn man an den Gott glaubt, der sich uns in der Bibel offenbart und das stellvertretende Opfer vom Kreuz von Jesus Christus zur Vergebung unserer Sünden für sich in Anspruch nimmt.

Das bedeutet, dass wir alle in Worten, Taten und Gedanken sündigen und deshalb Gottes heiligen, reinen und gerechten Maßstab verfehlen und eigentlich nicht zu ihm kommen können. Deshalb ist Gott in Jesus Christus selbst Mensch geworden, um stellvertretend für unsere Sünden zu sterben. Wenn wir darauf vertrauen, sieht uns Gott als reingewaschen von aller Schuld an und wir dürfen uns seine Kinder (vgl. Johannes 1,12) und Freunde (vgl. Johannes 15,13) nennen. Weil Gott uns liebt (vgl. Johannes 3,16).

Das ist wirklich wunderbar!

Gott wird sich sehr freuen, wenn Du christlich wirst.

Ich finde das Christentum schön und kann Dich dazu nur ermutigen! Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern. Der christliche Glaube kann eine Motivation sein, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich vom Christentum überzeugt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen. Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

Es ist nie zu spät dür irgendwas, auch nicht dafür, ein besserer Mensch zu werden. Mir stellt sich eher die Frage, willst du wirklich kriechen und für deine Sünden um Vergebung bitten, in der Hoffnung, dass ein nicht bewiesenes Wesen dich erhört? Du kannst nur selbst etwas an dir, deinem Verhalten und deiner Einstellung ändern, kein Gott.

Du musst eher Wege finden, die dich auf einen anderen Kurs bringen. Es gibt genug dumme, geisteskranke und verbrecherische Menschen auf der Welt. Willst du wirklich mit von dieser Partie sein?

Wenn du selbst erkennst, wo dein Verhalten falsch ist, weißt du auch, wo du dich bessern musst. Das ist schwer, denn aus alter Routine lässt es sich schwer ausbrechen. Aber es ist auch niemand von heute auf morgen ein guter Mensch geworden.

Du hast ein Gewissen, ein Bauchgefühl und einen Verstand. Alle drei sagen dir, was falsch und was richtig ist. Mal auf emotionaler Ebene, mal auf rationaler. Und offensichtlich bereust du ja, was du tust und somit weißt du, dass es falsch ist. Du kannst ein Wesen wie Gott um Hilfe bitten, ja. Aber er kann dich nicht zum besseren Menschen machen. Das liegt in deinen eigenen Händen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Ich bin seit zwei Jahren ethnische Hellenistin

Ja. Das ist immer möglich. Der beste Neuanfang wäre hier eine umfassende Lebensbeichte.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Praktizierender Katholik. Lese viel zu Glaubensfragen.

Hm...

"Verdienen" nicht (Hes.18,4),

aber Er (Jes.45,22)

ist Groß (Titus 3,7).

Woher ich das weiß:Recherche

wir leben hier und jetzt !

suche dir eine arbeit in der natur - gartenbauamt / landwirtschaft / stadtreinigung . auch ohne basisausbildung kannst dort mit willen eine spezielle einarbeitung bekommen.

da siehst du dann daß jeder ein teil der gesellschaft ist.

Gott gibt Dir nicht nur eine zweite Chance, sondern unendlich viele. Es kommt darauf an, dass DU sie annimmst. Tut Buße! - das ist das Leitmotiv des Neuen Testamentes.

Gott gibt dir so viele Chancen, wie du benötigst. Nur die Menschen sind da ziemlich engstirnig. Du hast ja schon erkannt, daß dein Leben in die falsche Richtung läuft. Um sich zu orientieren, braucht man einen Kompaß. Was ist dein Kompaß?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich habe Religionspädagogik studiert.
Ich bin 25,

nun - dann hast du noch viele Chancen, vielleicht brauchtst du psychische Begleitung/Betreuung. Das Positive bei dir ist doch, daß du deine "Schwächen" einsiehst. Da gibt es ja so einen Spruch "Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung " und bei dir ist noch der gute Wille (Gesinnung) vorhanden einen anderen Weg zu gehen, also umzukehren.