Wer sollte, wenn beide Elternteile berufstätig sind, sich um den Haushalt und das Kochen kümmern?

Das Ergebnis basiert auf 65 Abstimmungen

Arbeit sollte nach festen Aufgaben geteilt werden. 45%
Anderes 37%
Arbeit sollte sporadisch nach Lust geteilt werden. 12%
Ist alles Aufgabe der Frau, egal ob berufstätig. 3%
Ist alles Aufgabe des Mannes, egal ob berufstätig. 2%
Jeder sollte sich feste Aufgaben verbindlich aussuchen. 2%

46 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Arbeit sollte nach festen Aufgaben geteilt werden.

Wer sollte wieviel Hausarbeit wie Putzen, Kochen, Wäsche, Saugen, Gartenarbeit, Aufräumen, Einkaufen übernehmen?
50/50, beide haben gleich viel Freizeit in deinem Beispiel, beide wohnen in dem Haus, nutzen den Garten etc., also sollten sie auch beide gleichermaßen den Haushalt führen.

Ist die Frau für Wäsche, Putzen und Kochen zuständig? Sollte die Frau täglich Essen kochen (das Kind isst Mittag in der Schulmensa)?
Nein.

Ist das Aufgabe der Frau und kann der Mann das fordern?
Nein. Warum sollte das Aufgabe der Frau sein? Wohnt der Mann nicht auch in dem Haus?

Wie sollte der Mann reagieren, wenn die Frau mit Hinweis auf die Berufstätigkeit nicht jeden Tag kochen und seine Hemden nicht mehr bügeln möchte?
Seinen Hintern hoch kriegen und seine eigenen Hemden bügeln. Wie alt ist er, 12?

Wie sollte die Frau reagieren, wenn der Mann meint, punktuelle Hilfe sei genug und sich weigert, feste Aufgaben zu übernehmen?
Ihm ein paar Takte erzählen und sich überlegen, ob sie auf so eine Beziehung echt Bock hat. Sollte sie zu dem Schluss kommen, dass sie den faulen Strick doch behalten will eben streiken, bis er zu Verstand kommt.

Wenn zwei Menschen in einem Haus wohnen und beide gleichermaßen viel Zeit haben, dann sollten sie sich gleichermaßen um den Haushalt kümmern. Egal ob das eine WG, ein verheiratetes Paar oder eine andere Zweckgemeinschaft ist. Klar, wenn einer von beiden nicht berufstätig ist macht es schon Sinn, dass derjenige anteilig mehr im Haushalt macht, weil es sich zeitlich besser ergibt, aber sobald beide Seiten berufstätig sind ist Feierabend. Irgendwie habe ich das Gefühl viele Männer verlassen das mütterliche Nest ohne grundlegende Haushaltsfähigkeiten und drücken sich dann durch provokante Unfähigkeit oder ein Weltbild von 1950 vor der Arbeit. Muss man sich als Frau zum Glück heute auch nicht mehr gefallen lassen, gibt genug Alternativen mit mehr Hirn ;)

Arbeit sollte nach festen Aufgaben geteilt werden.

Wir sind beide voll berufstätig.

Die Arbeiten sind aufgeteilt.

Ich koche, wasche, bügele und putze die Fenster.

Den Einkauf machen wir zusammen, wir putzen auch beide, wobei ich die Bäder und die Küche putze, in den anderen Räumen saugt mein Mann und er wischt auch Staub.

Müll rausbringen/Mülltonnen rausstellen/reinholen, Rasenmähen, Glühbirnen wechseln, kleine Reparaturen am Haus, alles was mit Technik zu tun hat, ist seine Aufgabe. Er fährt auch mit meinem Auto in die Waschanlage und bringt es mir innen und außen picobello sauber zurück. Er wechselt an beiden Autos die Reifen zu Ostern und im Oktober.

Und wenn der Mann nicht einsieht zu helfen und von der Frau weitere Aufgaben einfordert wie das tägliche Kochen und Bügeln seiner Hemden?

0
@Rosenmary

Dann sollte die Frau lernen, sich durchzusetzen. Im Normalfall merkt man aber vor der Ehe, wen man sich da geangelt hat....

1
@DasNeueProfil

Am Anfang der Ehe war er wohl nett, er hat sich nach der Geburt des Kindes verändert. Sie hat dadurch mehr zu tun und er legt sich nach der Arbeit schlafen. Durchsetzen schön und gut, was wenn er sich weigert?

0
@Rosenmary

Dann soll sie sich durchsetzen oder gehen. Aber aufhören zu jammern.

1
Anderes

Natürlich ist es nicht pauschal Aufgabe der einen oder anderen Person, egal ob man nu Mann oder Frau ist, sondern ein irgendwie zu teilendes Aufgabenfeld. Schließlich haben sich beide für ein Leben miteinander und Kindern entschieden, dann muss man halt auch gemeinsam ein Arrangement für die Bewältigung des Alltags finden. Wie das Arrangement dann für euch aussehen sollte, damit es funtioniert und alle mgl. wenig frustet, kann hier keiner sinnvoll mit einer Aussage darüber "wie man das machen sollte" beantworten. Es gibt immer Menschen, die akzeptieren können, dass primär sie sich um den Haushalt kümmern. Es gibt immer welche die genau aufrechnen wollen und etwas möglichst fix vereinbaren. Immer welche bei denen das ständig ein wenig wechselt und und und... Nix davon ist grundsätzlich richtig oder falsch, aber nicht alles davon passt zu einem.

Und wenn der Mann nicht einsieht zu helfen und von der Frau weitere Aufgaben einfordert wie das tägliche Kochen und Bügeln seiner Hemden?

0
@Rosenmary

Dann hat die Frau Anlass sich zu positionieren, ob sie den Forderungen nachgeben will oder nicht, ob das fehlende Entgegenkommen so schwer wiegt, dass sie sich trennen möchte oder nicht, ob sie eine dramatische Szene hinlegen will, ob sie ihm wochenlang die kalte Schulter zeigt, ob sie dafür plädiert, eine Putzhilfe einzustellen, ob sie beim bügeln heimlich Juckpulver in seine Hemden macht, ob sie ihn mit Sex besticht, ob sie die Aufgaben auf die Kinder abwälzt...

Vieles davon würde ich nicht machen, einiges nicht empfehlen, aber die Frau muss abwägen und sich entscheiden, denn sie muss danach mit den Konsequenzen leben.

2
@Rosenmary

Man kann als Frau auch NEIN sagen. Man kann alles fordern, aber Forderungen müssen nicht erfüllt werden.

0
@Dahika

Wer sagt bitte, dass sie nicht Nein sagt? Völlig falsche Interpretation. Es geht hier um eine gebildete selbstbewusste Frau, die ihm die kalte Schulter zeigt und sich weigert und DAFÜR vor ihrem Kind abgekanzelt wird. Eine Frau die im Leben steht und mit dem Mann Nase an Nase diskutiert und nicht von ihrer Position aufgibt.

Wer sagt bitte, dass nur devote Frauen angeschrien werden? Genau ihre Abwehr ist ja Anlass des Schreiens.

0
@Rosenmary

Sie sollte ihn zum Teufel schicken, wenn seine Antwort auf ihr Nein Anschreien ist. Die Ehe geht eh nicht gut.

0
Jeder sollte sich feste Aufgaben verbindlich aussuchen.

Bei Männern gibt's so ne und solche. Wer eine Mutter hatte, die alles von ihrem Jüngelchen ferngehalten hat, was ihrer Ansicht nach Frauenarbeit war (das war bei früheren Generationen überwiegend so), der hatte nichts zu melden in Küche und in Haushaltsdingen.

Das werden die meisten auch gern akzeptiert haben - ist ja bequem so und man heiratet ja. Die haben ihren 1. Knopf dann angenäht in ihrer Wehrdienstzeit!

Es gibt aber auch solche Mütter wie meine, die darauf geachtet hat, dass mein Bruder und ich von jedem etwas lernten und wir uns zu helfen wussten, ohne dafür Dienstboten zu brauchen.

Ich bin dafür, dass 2 linke Hände kein Grund, sondern nur Vorwand sind, nichts tun zu müssen. Sich als blanke Nutznießer eines veralteten Systems zu sehen, erfordert viel Mut und Frustrationstoleranz! Da könnte es lebensbejahender sein, bestimmte definierte Aufgaben freiwillig zu übernehmen!

Eine Frau, die dafür auch noch pädagogisch begabt sein muss, zusätzlich zur Berufstätigkeit, eigenen Aufgaben und persönlichen Hobbies und Interessen, Kinder- und Hausaufgabenbetreuung noch ihren Mann zu schulen (und zu kontrollieren), muss m.E. schon heftig viel Liebe für solch ein Exemplar mitbringen!

Sorry, ich bin jetzt schon beim Schreiben an einem Punkt angekommen, wo ich nur noch böse Sprüche hätte, da meine Erinnerung an so etwas mich überwältigt. (Wo ist mein Lapislazuli für den Blutdruck??). Daher höre ich lieber auf und wünsch jeder Frau DEN tollen Mann, der sich einsichtig und mit Verstand an allen Arbeiten beteiligt und vor allem, der sie gut macht und nicht, dass man noch endlos auf-, zu- und hinterherräumen muss! (Stichwort Spitzenköche!)

Pragmatisch gesehen, sollte jeder das tun, was er am besten kann, um Reibungsverluste zu vermeiden.

Ich habe immer - bis auf einmal - Partnerschaften gehabt, wo jeder seine eigene Wohnung und hatte, für die er zuständig war. Schönes wurde dann gemeinsam gemacht.

Ich (Single) weiß nicht, wie hilfreich meine Antwort für dich ist, aber es ist echt und war immer ein schwieriges Thema.

Hut ab vor jeder Ehefrau!

Woher ich das weiß:Beruf – Menschen ticken unterschiedlich!
Anderes

War bei meinen Eltern damals ähnlich. Beide hatten einerseits teilweise fest zugeteilte Aufgaben im Haus andererseits aber auch Aufgaben, die sie beide gemeinsam oder abwechselnd gemacht haben.

Mutter hat beispielsweise immer Gewaschen, sich um den Garten gekümmert und geputzt.

Vater hat Dinge repariert, sich um die Finanzen und Verträge gekümmert und mich bzw. meinen Bruder beschäftigt.

Beide zusammen haben sich dann je nachdem wer wie wann Zeit hatte um den Abwasch und das Essen gekümmert.

Und wenn der Mann nicht einsieht zu helfen und von der Frau weitere Aufgaben einfordert wie das tägliche Kochen und Bügeln seiner Hemden?

0
@Rosenmary

Dann hätte ich als Frau keinen Bock auf den Mann bzw. würde ihm mal gehörig meine Meinung sagen, denn so kann es nicht weitergehen.

5
@Rosenmary

Fordern kann man alles, aber man muss die Forderungen nicht erfüllen. Ich jedenfalls würde in Streik treten. Und "nein" sagen. Ansonsten würde ich aber insgesamt mal über den Ist-Zustand der Ehe nachdenken.

0

Was möchtest Du wissen?