Was passierte mit den Pflanzen bei der Sintflut? ^^

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei Geschichten in der Bibel geht es um Glauben und Gleichnisse und nicht um Logik und wissenschaftliche Genauigkeit. Man sollte die Sache also nicht allzu ernst nehmen.

Aber man wird ja fragen dürfen... ^^

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@valentine41

Ihr glaubt an die Sintflut? Ich hoffe nicht. denn diese Geschichte ist unmöglich.

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@garwain

Absolut unmöglich. ;)

Aber wer A (wie Tiere) sagt, muss auch B (wie Pflanzen) sagen.

Und wer daran glaubt, sollte das doch erklären können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand etwas einfach so glaubt, ohne es zu hinterfragen.

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Deine Antwort dürfte man auch "nicht allzu ernst nehmen", bei nur einer positiven Bewertung einer oberflächlich voreingenommenen Fragestellerin.

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oder um wahr und falsch, Realität und Fiktion.

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Mit deiner "Logik" kommst du bei unserewm ewigen Gott nicht wiet (Ps.2,4).

Noch nie etwas von "Rassen" gehört, die sich durch Mischung weiter verändern ?

Und dass Pflanzen "unter Wasser" überleben können ?

Unser ewige Gott (Jes.34,22) schafft das, denn Er hat auch deine Vorfahren überleben lassen (1.Mose 9,1).

Die Erzählung von der Flut ist kein historischer Bericht, sondern ein Menschheitsmythos, der in der Bibel aus Sicht des jüdischen Glaubens erzählt und gedeutet wird. Die Flutgeschichte gehört zu den ältesten Überlieferungen der Menschheit und kann der Nachhall einer wirklich stattgefundenen, aber lokal begrenzten Flutkatastrophe sein, muß aber nicht. Die Autoren der Bibel haben diese Überlieferung aus ihrer Perspektive selbstverständlich für wahr und berichtenswert gehalten und bei der Redaktion der Überlieferungen ihres Glaubens mit einbezogen. Die Deutung aus ihrem Glauben heraus haben sie gleich mitgeliefert: Gott, dem die ganze Welt gehört, hätte auch gleich die ganze Schöpfung wieder vernichten können, aus Zorn und Enttäuschung über die Menschen, die ihre Freiheit nicht im Sinn Gottes gebrauchen, sondern böse sind. Er tut es aber nicht, sondern rettet seine Schöpfung, besänftigt seinen Zorn und schließt nach dem fehlgeschlagenen Schöpfungsbund einen neuen mit Noah und seiner Familie. Das heißt nach biblischem Verständnis: Mit der ganzen Menschheit. Und wenn Du die Geschichte weiter verfolgst, wird Gott immer wieder so ähnlich handeln, nämlich immer wieder einen neuen Bund schließen mit den Menschen, die sich immer wieder von ihm abkehren.

Daß die Geschichte aus der Perspektive späterer Zeit erzählt ist, siehst Du schon an den Ungereimtheiten: Noah kann z. B. noch gar nicht von "reinen und unreinen" Tieren wissen, denn das Gesetz des Mose war ja noch nicht gegeben. Die jüdischen Redaktoren der Geschichte ließen diese Details trotzdem stehen. Wahrscheinlich haben auch sie gerechnet, wie viele Tiere auf so eine Arche passen könnten, haben die Überlieferung aber trotzdem nicht verändert, vielleicht aus Respekt vor den Vorfahren. Um die Pflanzen haben sie sich gleich gar nicht gesorgt, sie gingen wohl davon aus, daß Gott sie schon wieder sprießen hatte lassen, aus den Samen, einfach so. Wenn Du ein Stück weiterliest, wird Noah auch gleich der erste Winzer, der Wein hat also offensichtlich die Flut irgendwie überlebt. Und wieder ein kleines Stück weiter liegt Herr Noah schon betrunken in seinem Zelt und die Sache mit den Menschen und ihren Abwegen geht schon wieder los... Gruß, q.

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