Muss der Beruf wirklich Spass machen?
Also es gibt kein Beruf der mir jetzt speziell Spass machen würde. Sowas gibt es nicht. Aber muss ein Beruf überhaupt Spass machen, was denkt ihr? Ist ein Beruf, oder Job nicht vor allem da um Geld zu verdienen für andere Dinge im Leben? Und idealerweise geht man so früh wie möglich in die Rente? Aber dafür muss man natürlich gut verdienen.
Wie seht ihr das? Mal abgesehen davon habe ich im Leben nicht alles perfekt gemacht, und mittlerweile kann ich wohl einfach nicht mehr wählerisch sein, wenn ich nicht für immer vom Staat leben will.
Das der Beruf einem Spass macht ist doch auch ein gewisser Luxus den sich nicht jeder leisten kann, oder? Ist es nicht wichtiger, dass man damit genug Geld verdient und aufstiegsmöglichkeiten hat, später? Wie seht ihr das? Und, dass mandie Fähigkeiten überhaupt hat dazu hat.
Oder kann man ohne Leidenschaft nicht erfolgreich werden?
8 Antworten
Oder kann man ohne Leidenschaft nicht erfolgreich werden?
Ohne Freude oder Interesse an der Tätigkeit sind Spitzenleistungen kaum möglich.
Durchschnittliche Leistungen kann man in vielen Bereichen auch ohne Leidenschaft erzielen.
Der Punkt ist einfach: Wenn Du etwas machst, was Du nicht magst, dann ist es schwerer sich dafür zu motivieren. Das erfordert mehr Disziplin und Anstregung als bei Tätigkeiten, die Du magst. D..h für den gleichen Output wirst Du Dich quasi mehr anstrengen müssen als wenn es etwas ist, woran Du zumindest irgendiene Freude hast. Es ist nicht unmöglich, unter solchen Bedingungen zu leisten - es ist nur deutlich erschwert.
D.h. im Sinne der eigenen Motivation und Leichtiigkeit ist es schon sinnvoll, etwas zu wählen, was man mag.
Aber natürlich kann es Lebenssiutationen geben, in denen man einfach Geld braucht und dann Jobs zum Gelverdienen wählt.
Es kann auch sein, dass man erst mit der Zeit ein Gefallen an der Tätigkeit entwickelt, dass das nicht sofort da ist.
Ich würde jedenfalls nicht 40 Jahre in einem Job verbringen, den ich nicht mag. Das ist keine gute idee (wie gesagt: kostet mehr Anstrengung und Disziplin, man ist dann ausgelaugter usw. Kann auch je nach Stresslevel Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Und die pure Tatsache, dass man eine Tätigkeit nicht mag, ist bereits ein Stressfaktor).
Was interessiert Dich denn?
Die Frage ist auch, was genau Du DIr vorstellst, wenn Du von "Leidenschaft" sprichst. Das man rund um die Uhr für die Sache brennt, ist auch unrealistisch.
Ich meine damit, dass wenn Du die Tätigkeiten machst, Du z.B. mal in ein Flow-Erleben kommst (dass man z:B. die Zeit vergisst und in der Tätigkeit vertieft ist. Bei Tätigkeiten, die man hasst, hat man so gut wie nie Flow-Erleben). Oder dass Du irgendwas daran interessant findest, was Du machst.
Was mich Interessiert? Vieles, aber nichts brennend.
Okay, was stellst Du Dir unter "brennend" vor?
Irgendwas dabei, was beruflich nutzbar ist (woraus man einen Beruf machen kann)?
Wie soll denn dein idealer Job aussehen. Etwa La Paloma pfeifen, und dafür einen Haufen Kohle scheffeln, oder was. Jeder fängt mal klein an. als ausgelernter Jungfacharbeiter bekommt man nicht gleich den Job des Generaldirektors. Ich hatte nach meinem Studium auch gedacht, als Pastor einen ruhigen Posten zu schieben. Pustekuchen, da ich keine Vollzeitstelle hatte, durfte ich noch 8 Stunden Gabelstapler in einem Betrieb fahren. Meine Pastorentätigkeit konnte ich dann nach Feierabend ausfüllen - so habe ich angefangen.
Meine Meinung ist, dass am Wichtigsten an der Arbeit ist das einem diese Spaß macht, danach kommen die Kollegen das man mit diesem gut zusammen arbeiten kann denn wen nicht macht auch die Arbeit weniger Spaß. Erst dann kommt das Gehalt.
Natürlich finden nur die wenigsten den absoluten Traumjob, deshalb sollte man einen Job finden der möglichst nah dran ist wo man die meiste Zeit gerne hin geht.
Ich bin wahrscheinlich eine Ausnahme aber ich gehe jeden Tag zur Arbeit weil Sie mir unfassbar viel Spaß macht und ich in meinem aktuellen Job meine Berufung (Traumjob) gefunden habe. Ich würde sogar manchmal soweit gehen das ich süchtig nach der Arbeit bin
Wer man keine Freude/Spass an der Arbeit hat, wird man unglücklich, ist lustlos und wird weder Leistung nur Engagement zeigen. Also wahrscheinlich selten befördert werden usw.
Es gibt irgendwie kein Beruf der mich wirklich anspricht
vielleicht hast Du den nur noch nicht gefunden.
Ich habe auch ein Studum gemacht, abgeschlossen mit gut und habe mein Leben lang NIE in meinem erlerneten beruf gearbeitet, weil ich was fand, was mir mehr Spass machte.
Und ich habs nie bereut !!!
Naja es gibt so viele Berufe, und Berufe die teil anderer Berufe sind.
So ging es mir auch. Ich sollte einen Beruf ergreifen, brach aber die Ausbildung ab. Habe viel probiert und fand dann das was ich liebe.
ich kann nicht wählerisch sein. Nicht mehr.
Den gibt es definitiv, Alkarax. Er wird nur nicht an die große Glocke gehangen, weil er entweder versteckt, oder wenig profitabel ist.
Schau dir deine Interessen und Begabungen an. Es gibt entsprechende Aufgaben für beide. Du musst beim suchen nur etwas genauer hinschauen...! ;-)
Erfolg ist der Lohn für die Leidenschaft.
Einen Beruf der dir keinen Spaß macht wirst du nicht lange durchhalten.
Macht nur Frust und später Depressionen.
Das Wort Spaß wird da meist zu wörtlich genommen.
Du hast nicht natürlich Spaß wie bei einem Hobby. Vorallem nicht dauerhaft. Aber es gibt Tätigkeiten die einen eher liegen und weniger zum Kotzen sind als andere.
Und in Kombi mit dem richtigen Job der einen liegt, ne gute Anstellung und Kollegen hat man nicht das Gefühl ich muss die Tage Zählen bis ich in Rente bin.
Du bist nunmal den Großteil deines Erwachsene Lebens auf der Arbeit.
"Spaß" hat man, wenn man am Feierabend sieht, dass man was geschaffen hat und nicht schamrot wird, wenn es dann das Gehalt gibt.
solche berufe die mich völlig ansprechen gibts leider nicht
Es gibt echt kein Beruf der mich speziell Anspricht.