Ungesunde Ansprüche an sich selbst können manchmal mit solchen Begriffen daher kommen.

Man muss aber individuell schauen, was das genau für einen Menschen bedeutet, bevor man darüber urteilt und denkt, dass es was Schlechtes ist. Für einen Alkoholiker mag "Selbstoptimierung" bedeuten, dass man mit dem Trinken aufhört, was ja sehr funktional und gesund wäre.

Für andere Menschen kann es bedeuten, dass man ohne Ende Leistung bringt (50 h aufwärts arbeitet pro Woche), und dabei ignorieren sie vielleicht eigene Belastungsgrenzen. Oder es kann bedeuten, dass man sich anch einem externen Kriterium richtet und sich bemüht, irgendeine Eigenschaft zu optimieren, von der man glaubt, dass sie perfekt sein muss. Und dabei hat das im Kern nichts mit eigenen Bedürfnissen zu tun, diese Eigenschaft zu optimieren - man hat nur gelernt: Ohne diese Eigenschaft bin ich nichts wert.

Also es kann sich etwas sehr Ungesundes hinter dem Begriff verbergen, es kann aber auch etwas Funktionales / Sinnvolles sein.

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Tue Dich mit dem User hier zusammen (oder sind es mehrere?), der meint, er kriegt keine Freundin, weil er kleiner als 1,80 m ist. Vielleicht könnt ihr Euch austauschen und voneinander lernen.

Wenn Du mich fragst: es liegt nicht an der Größe. Das ist das Ergebnis einer schlechten Problemanalyse. Die Gründe liegen eher in anderen Dingen (z.B. zu wenig Möglichkeiten , um überhaupt Frauen kennenzulernen, ungünstige Art, wie man mit Frauen ins Gespräch kommt, oder nicht wissen, wie man überhaupt mit einer Frau ins Gespräch kommt, tmzu starker Fokus darauf, ob man am Ende ein Date hat oder nicht usw.).

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man kann doch nicht einfach zum Arzt und sagen "ja ich spüre seit Jahren in meinem Unterbewusstsein, dass ich eine lebensgefährliche Krankheit habe, aber welche genau kann ich nicht sagen lol :D"

Stimmt, für den Arzt wären Symptome / Beschwerden wichtig. D.h. wenn Du sagen kannst, was genau Du fühlst (Müdigkeit? Schlappheit? Schmerzen? usw.), kannst Du damit sehr wohl zum Arzt.

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Ist eine Begleiterscheinung von sexueller Erregung oder unspezifischer Aufregung. Man kann vielleicht positiv bewerten, dass sie sexuell erregt ist. Wenn es einfach nur aus Nervosität ist, ist das was Anderes, aber das kann ja auch positiv sein.

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In einem Konfliktgespräch ist es ungünstig, "akzeptierend" mit der Sichtweise der anderen Person umzugehen, wenn die andere Person sich nur durchsetzen will und nicht dieselbe Akzeptanz deiner Sichtweise hat. Wenn man diese Haltung hat, wird man den kürzeren ziehen und im Zweifel an die Wand gelabert werden. Es ist stattdessen in so einem Gespräch viel wichtiger, Unstimmigkeiten, Widersprüche usw. in der Argumentation des Anderen aufzuzeigen.

Lernergebnis aus einem ganz ekligen Streitgespräch, das ich mit einer ehemaligen Freundin hatte. War auch das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe. Ist vier Jahre her und ich bin immer noch pissed darüber, wie viel Quatsch sie erzählt hat und wie viel ich von dem einfach "durchgewunken" habe, und ich denke mir oft: an der Stelle hättest Du x sagen sollen und an der Stelle y usw.

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Juckt keinen. Hast Dir halt Zeit genommen, um Dir zu überlegen, was genau Du willst.

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Verstehe das Problem nicht. Die wenigsten haben ja wirklich eine eigene Wohnung, die meisten mieten ja eine Wohnung. Und eine Wohnung kannst Du zusammen mit einem Partner mieten. Auch wenn man in getrennten Wohnungen lebt, kann man ja zusammensein. Wüsste nicht, warum es Voraussetzung für eine Beziehung sein sollte, dass man eine Wohnung hat. Oder meinst Du mit "Wohnung haben" auch mieten?

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anderes

Für mich bin ich nicht bedeutungslos. Natürlich kann man versuchen, die Welt und das Universum aus der Perspektive eines objektiven Betrachters zu sehen. Dann könnte man denken: aus dieser Perspektive bin ich bedeutungslos, es gibt zig Millionen andere Nenschen, das Universum ist riesig usw. . Aber man ist nun mal kein objektiver Betrachter, sondern ein teilnehmendes Subjekt. Daher empfinde ich mich nicht als bedeutungslos.

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Allgemein: Psychotherapie.

Konkret in der Situation: Du musst experimentieren, was Dir dann hilft. In der Psychotherapie-Welt gibt es das Skills-Training. Ein Skill ist etwas, was Du machen kannst, um solche Situatkonen durchzustehen.

Mir hilft es bspw. kurzfristig, mich mit einem Computerspiel abzulenken. Teilweise hilft es auch, mit Anderen zu reden.

Was es bei Dir ist, musst Du mit Trial and Error herausfinden. Du kannst Dir auch Materialien zum Skillstraining anschauen, davon gibt es einiges online.

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er hat mich definitiv nur fürs eine benutzt oder?

Vielleicht, aber ich verstehe nicht, inwiefern.

Wenn er Fußballer ist, und woanders einen Verein hat, der ihn unter Vertrag nimmt, ist es klar, dass das Priorität hat. Ich würde meine Karriere niemals für eine Frau gefährden! Ich finde, dafür kann man Verständnis haben.

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PTBS MUSS durch eine reale Traumatisierung ausgelöst sein, sonst ist es keine PTBS. Aber man muss nicht selbst dabei gewesen sein.

Nach DSM 5 ist das A-Kriterium der PTBS: (siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung#Nach_DSM-5 ).

"Für die PTBS-Diagnose nach DSM-5 müssen folgende Kriterien erfüllt sein:[39]

A. Traumatisches Ereignis: Die Person war mit einem der folgenden Ereignisse konfrontiert: Tod, tödlicher Bedrohung, schwerer Verletzung, angedrohter schwerer Verletzung, sexueller Gewalt, angedrohter sexueller Gewalt, und zwar in einer der nachfolgenden Weisen (mindestens eine):

  1. Direkt ausgesetzt
  2. Als Augenzeuge
  3. Indirekt; erfahren, dass ein naher Verwandter oder ein Freund einem traumatischen Ereignis ausgesetzt war. Wenn dieses Ereignis ein Todesfall oder eine tödliche Bedrohung war, dann musste dieser bzw. diese die Folge von Gewalt oder eines Unfalles gewesen sein.
  4. Konfrontation mit Details von traumatischen Ereignissen (z. B. als Ersthelfer, Polizist …), eventuell auch als Konfrontation durch elektronische Medien."
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Zwei Filme.

Suicide Squad und The Suicide Squad.

Dann gibt's noch Birds of Prey mit Harley Quinn als Protagonistin.

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Auf jeden Fall irgendwas Schönes neben dem Dating-Game aufbauen. Wenn man deswegen depressiv ist, dann wirkt das so, als wäre das das Einzige, was im Leben wichtig wäre.

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Beides passt. Darf ruhig auch etwas freizügiger sein - wie sie mag.

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Warum ist es wichtig, herauszufinden, wie er sie findet? Würde es lieber sein lassen. Das ist ja durchaus inzestuös.

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Kleine Anmerkung zu den Begriffen: in der Fachwelt sind "Depression" und "depressive Episode" das Gleiche.

Eine Depression / depressive Episode ist ab einer Dauer von 2 Wochen diagnostizierbar. Wenn die Phase kürzer ist, würde man es nicht als Depression oder depressive Episode bezeichnen.

Ob es eine Depression ist, hängt vor allem von den Symptomen, die vorliegen, ab. Auch wenn Du jeden Tag trainieren kannst, kann es trotzdem eine Depression sein.

Sprich mit jemandem, der Dir sehr gut zuhören kann.

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