Kapitalismus abschaffen?

10 Antworten

Der Großteil der Bevölkerung wird im Kapitalismus zwangsläufig benachteiligt, und die Missstände wachsen, anstatt sich zu entschärfen. Heute lebt in Deutschland jeder sechste Mensch in Armut, unter Kindern ist es sogar mehr als jedes fünfte, und mehr als jeder fünfte Lohnabhängige ist prekär beschäftigt, also in Teilzeit, Leiharbeit, befristet oder geringfügig angestellt. Die Reallöhne stagnieren, während der gesamtgesellschaftliche Reichtum und die Gewinne der Konzerne steigen.

Viele dieser Entwicklungen haben sich in den letzten 20-30 Jahren rasant beschleunigt. Während des kalten Kriegs waren die westlichen Nationen bemüht, ihre Bevölkerung zu befrieden, um die Alternative des Realsozialismus weniger attraktiv erscheinen zu lassen. Mit dem Zusammenbruch der UdSSR explodierte die Ungleichheit und Versorgungsunsicherheit in Osteuropa, während im Westen die Arbeits- und Wohnungsmärkte weiter liberalisiert wurden.

Vor allem die jungen Generationen haben deshalb zurecht Sorgen, dass ihr Lebensstandard hinter den ihrer Eltern zurückfallen wird. Die bürgerliche Idealvorstellung eines Eigenheims beispielsweise ist für junge Menschen heute im Vergleich zur Zeit von vor 50 Jahren unerreichbar, ebenso wie eine angemessene Altersversorgung. Wer im Jahr 2000 geboren wurde, ist heute 22 und erlebt bereits zum dritten mal eine welt- bzw. europaweite Wirtschaftskrise, findet keinen bezahlbaren Wohnraum und kann das Fortschreiten des Klimawandels mitverfolgen, ebenso wie die Unfähigkeit der Regierungen, die drängenden Probleme zu behandeln.

Einen Gegenentwurf einer solidarischen Gesellschaft mit echter Mitbestimmung sowie gemeinschaftlicher und bedürfnis- statt profitorientierter Produktion gibt es bereits seit über 150 Jahren. Die Ideen des Kommunismus wurden durch die Entmachtung der Räte im Stalinismus auf den Kopf gestellt, weshalb man den Zusammenbruch der UdSSR auch als Chance verstehen kann, aus den Fehlern des 20. Jahrhunderts zu lernen. Moderne, auf Basis- und Rätedemokratie basierende Versuche des Sozialismus sind z.B. im Bundesstaat Chiapas in Mexiko und im syrischen Rojava entstanden.

Im Sozialismus könnte auch nicht jeder ein eigenheim haben, eher gar keiner.

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@Kapitalist0101

Das Hauptproblem beim Kapitalismus ist, dass es die Gier der Menschen eher noch verstärkt, statt zu befriedigen.

Zwar wird zu Recht behauptet, dass Kapitalismus Ideen fördert und Wettbewerb schafft, trotzdem sollte jedes System doch darauf abzielen, dass es möglichst allen Menschen gut geht.

Dies ist beim Kapitalismus leider nicht gegeben, da das System letztlich darauf abzielt, dass eine Umverteilung von vielen hin zu einigen wenigen stattfindet. Je extremer das wird, desto mehr Menschen sind offensichtlich dagegen.

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@Kapitalist0101

Ich habe nie gesagt, dass alle gleich viel haben sollten/müssen. Lediglich, dass es möglichst allen gut gehen sollte.

Und darüber hinaus, wie lässt sich effektiv entscheiden, wer wie viel verdient. Wenn der Malocher, der jeden Tag extrem schwer arbeitet und dank 20 Jahren Berufserfahrung Experte auf seinem Gebiet ist gerade mal 1% von seinem Chef verdient, ist das fair?

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@Kapitalist0101

Och, ich bin sicher, dass man da durchaus ein funktionierendes Konzept finden kann.

Fixgehalt + Bonuszahlungen -> Bonus = 50% vom Unternehmensgewinn / Anzahl Mitarbeiter.

So verdienen alle prima und der Firma bleibt auch noch genug für Investitionen und um ihren Besitzer glücklich zu machen.

Ansonsten ist der Staat für die Umverteilung zuständig. Von den Reichen nehmen und den Armen geben. Das ist unter anderem seine Aufgabe.

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@GuteAntwort2021

Freie marktwirtschaft, bleibt. Warum sollte man Geld von den produktiven zu den unproduktiven geben

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@Kapitalist0101

Ich will dass die Leute fair bezahlt werden für ihre Arbeit. Als freiberuflicher Wirtschaftsinformatiker verdiene ich mehr als 95% der Leute, das ändert aber nichts daran, dass ich eine extreme Schere sehr ungerecht finde.

Wenn ich z. B. sehe wie Verdi und co. prozentuale Gehaltserhöhungen aushandeln, frage ich mich wirklich, ob sie für den Malocher sind oder den Besserverdiener.

5% mehr Gehalt für jemanden, der bereits kaum was hat wird nichts ändern. 5% mehr beim Besserverdiener ist ein netter Bonus, womit man dann das Wohnzimmer renoviert.

Wenn beide einfach 100€ mehr pro Monat hätten, wäre das beim Besserverdiener vielleicht "nur" ein Restaurantbesuch mehr pro Monat, beim Geringverdiener hingegen ein ordentliches Polster, was ihm auch mal ein klein wenig Luxus erlaubt.

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Wenn du das nicht willst, dann frage ich mich, was bei dir schief läuft. Warum fühlst du dich so viel wichtiger und erhabener als andere? Was hast du bitte schön schon geleistet?

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@GuteAntwort2021

Fairness spielt keine rolle in dieser welt. Es ist subjektiv. Nope, ich erkenne nur das man nichts einfach so verdient

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@Kapitalist0101
Fairness spielt keine rolle in dieser welt. 

Und genau das ist das Problem! Nun hast du hoffentlich endlich erkannt, warum so viele gegen Kapitalismus sind. Schönen Tag noch.

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@Kapitalist0101

Warum bist du immer so auf Kapitalismus versus Sozialismus fixiert? Wie beim Extremisten gibt es bei dir nur das eine oder das andere? Warum nicht Kapitalismus mit Fairnessregeln als auch staatlicher Umverteilung, damit es letztlich allen mehr oder weniger gut geht?

Viele wollen gar nicht reich sein, sie wollen aber ein anständiges Leben führen können mit ein wenig Luxus, ohne Existenzangst weil sie trotz Arbeit kaum wissen, wie sie ihre Rechnungen wie Gas und Strom bezahlen sollen.

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@Kapitalist0101

Ein Leben, was man mit ca 5.000€ netto pro Monat haben kann ist meiner Meinung nach anständig und einigermaßen luxuriös.

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@Kapitalist0101

Ich verdiene deutlich mehr als das. Es ist nur meine Definition eines anständigen und einigermaßen luxuriösen Leben bei der derzeitigen Preisentwicklung.

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@GuteAntwort2021

Wenn man 5000 netto als mindestlohn verdienen würde, würde nur die inflation ins unermessliche steigen.

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@Kapitalist0101

Die Inflation würde auf jeden Fall steigen, aber kaum mehr als ohnehin schon. Denn durchschnittlich gesehen verdient doch bereits jeder 3500€ netto pro Monat (inklusive Nebenjobs usw.). Und das bezieht sich nur auf tatsächlich bezahlte Gehälter.

Geld welches aus anderen Quellen stammt wie z. B. Miete, Kapitalerträge, usw. ist dabei gar nicht einbezogen.

Durchschnittlich gesehen verdient man also bereits 5000€ netto oder mehr. Es kommt nur leider viel zu wenig davon bei den Geringverdienern an.

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@Kapitalist0101

Warum denkst du, einige wenige haben das Recht auf unvorstellbaren Luxus, während die meisten kaum wissen wie sie ihre Rechnung zahlen sollen?

Warum nicht den unvorstellbaren Luxus etwas beschneiden und dafür allen ein wenig Luxus ermöglichen?

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@GuteAntwort2021

Wer ein Unternehmen besitzt trägt auch grosse Verantwortung, und haftet oft mit seinem eigenen Vermögen wenn etwas schiefläuft.

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@Kapitalist0101
Wer ein Unternehmen besitzt trägt auch grosse Verantwortung, und haftet oft mit seinem eigenen Vermögen wenn etwas schiefläuft.

Wenn etwas schief geht, hat der Arbeiter auch keinen Job mehr. Darüber hinaus profitiert der Unternehmer a) von den staatlich (also gesellschaftlich) finanzierten Infrastrukturen, Schulbildung usw. und ist b) letztlich auf das Geld der vielen Ottonormalverbraucher angewiesen, schließlich sind sie es im Endeffekt, die seine produzierten Produkte kaufen.

Den Reichtum also etwas zu beschneiden um jeden ein wenig mehr Luxus zu ermöglichen, erscheint mir nicht allzu ungerecht. Zumal das meiste Geld heutzutage gar nicht mehr durch Produktion von Waren verdient wird, sondern einfach in einer Finanzblase generiert wird. Wenn diese platzt, zahlen nicht die Reichen den Preis dafür...

Anyways, ich habe wichtigeres zu tun, als diese Diskussion fortzusetzen. Schönen Tag noch.

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@GuteAntwort2021

Dir ist schon bewusst, dass die meisten reichen das meiste Geld investiert in Unternehmen etc. haben, und nicht einfach als Bargeld herumliegen haben?

Wenn man also die härter besteuert beduetet das oft, dass ihre Unternehmen auch weniger Gewinn machen, das heisst sie würden gezwungen sein sehr viele zu entlassen.

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@Kapitalist0101

Du hast gefragt wie ich ein anständiges und luxuriöse Leben definiere. Das war meine Antwort: Ein Leben was man mit 5000€ netto führen kann.

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@Kapitalist0101

Womit du deine eigene Antwort gefunden hast, warum wir den Kapitalismus nicht brauchen. Und deswegen meinte ich, dass du keinen Schimmer hast, wovon du redest.

Du bist einfach nur ein Hampelmann. Mit dieser treffenden Bezeichnung verabschiede ich mich und hinterlasse aus reiner Güte noch ein Ignore für dich. 👍😊

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@Kapitalist0101

Einfamilienhäuser sind wegen ihres enormen Flächen- und Energieverbrauchs sowieso weder effizient noch nachhaltig und zukunftsträchtig. Mein Punkt ist der, dass Einfamilienhäuser vor 50 oder mehr Jahren auch für Kleinbürger und besservedienende Arbeiter erschwinglich waren, die damit den Villen der Reichen nacheifern konnten, was die Illusion des sozialen Aufstiegs auchrecht erhielt, was heute zunehmend schlechter funktioniert.

Im Sozialismus ist Wohnraum zum Wohnen da, im Kapitalismus dient Wohnraum primär zum Profitemachen. Im Sozialismus ist es deshalb durchaus möglich, den Wohnraum, den man selbst nutzt, auch zu besitzen, nur eben nicht den Wohnraum anderer Leute.

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Wir haben eine soziale Marktwirtschaft...zum Glück...mMn sollte man aber das 'soziale' etwas stärker betonen...

Warum?

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@Kapitalist0101

Wir sägen auf dem Ast auf dem wir sitzen. Und wenn wir das nicht ändern bricht er iwann ab und alles zussmmen.

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@Kapitalist0101

nur leider sind das sehr wenige

ich empfehle übrigens mich wenn du noch einen Erben suchst

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@Ioehs

Der pöbel wird eh nix machen bzw. kann man seinen wut sehr leicht umleiten.

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@Kapitalist0101

Der Pöbel steht irgendwann vor den großen Anwesen aller 101 Kapitelisten und hängt sie am nächsten Baum auf. Das hat die Geschichte häufig gezeigt.

Aber seit wann muss sich ein Gutefrage.net Kapitalist mit profanen Dingen wie Geschichte beschäftigen, wenn man doch derweilen Geld verdienen kann. Haben oder sein, was?

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@Kapitalist0101

Ich habe dir aufgrund deiner utopischen Aussagen die geschichtliche Realität aufgezeigt.

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@Tonis9706

Ok, aber hat sich danach viel geändert? Auch vergisst du die Polizei. Armee etc.

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@Kapitalist0101

Die Machtverhältnisse wurden natürlich umgeworfen. Aber wie schrieb Nietzsche:

Und wenn sie sich selber "die Guten und Gerechten" nennen, so vergesst nicht, dass ihnen zum Pharisäer Nichts fehlt als - Macht!

Wirklich etwas verändert hat sich nicht unbedingt.

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@Tonis9706

Schlussendlich kommen sie zurück. Es scheint als wären die Herrscher von einer höheren Macht gesegnet.

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@Kapitalist0101

Wer kommt zurück? Wahrscheinlich sprichst du von den "Eliten".

Solche Ereignisse(siehe mein erster Kommentar) gab es natürlich nie global und gleichzeitig.

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Ich habe keine Alternative zum Kapitalismus. Bis heute wurde die einzige Alternative von der Bevölkerung eindeutig zurückgewiesen.

Der Kapitalismus siegte über dem Realsozialismus im 20. Jahrhundert.

So wäre es aber ein Kurzschluss zu glauben, dass deshalb der Kapitalismus ein gutes System wäre.

Die Zeiten, wo der Kapitalist gleichzeitig Erfinder und Unternehmer war, sind schon lange hinüber. Wir leben in einer Zeit des immer mehr wachsendem Finanzkapitalismus, welcher zur Folge hat, dass man heutzutage mit dem Bewegen von Geld, also Geldinvestitionen z.B mehr verdienen kann als mit der Herstellung eines Produktes.

Der eigentliche Wachstum entkoppelte sich von der Realwirtschaft.

Deshalb braucht es eine Regulierung des Kapitalismus durch den Staat, was aber dank der Globalisierung schwer ist. Der Staat kann lediglich hier bedingt gegensteuern. Mit der Globalisierung entwich der Kapitalismus den Klauen des Nationalstaates und steht nun über der Politik.

Was bedeutet, dass man darüber nachdenken könnte, seine negativen Auswüchse in Bezug auf den globalen Süden und der Natur etwas einzuschränken.

Ich habe keine Alternative zum Kapitalismus. Bis heute wurde die einzige Alternative von der Bevölkerung eindeutig zurückgewiesen.

Das sehe ich ähnlich. Das liegt aber sicherlich am Zahn der Zeit und den Denkmustern die Kulturen einbauen. Es gibt sicherlich viele Alternativen, uns fehlt nur das Organ (eines neuen Systems) darüber effektiv nachzudenken.

Der Kapitalismus siegte über dem Realsozialismus im 20. Jahrhundert.

Die Qualität die ich erwartet habe, ein Kommunist, der die Sozialismusversuche nicht wegleugnet.

Sehr erfrischend.

Die Zeiten, wo der Kapitalist gleichzeitig Erfinder und Unternehmer war, sind schon lange hinüber. Wir leben in einer Zeit des immer mehr wachsendem Finanzkapitalismus, welcher zur Folge hat, dass man heutzutage mit dem Bewegen von Geld, also Geldinvestitionen z.B mehr verdienen kann als mit der Herstellung eines Produktes.

Diese Zeiten sind tatsächlich großflächig vorbei, so wie alles von höherer Tugend. Das hat vielmehr mit dem gesellschaftlichen Wandel bzw. dem Überwandel unserer Gesellschaft zutun, als mit dem Kapitalismus, auch wenn der Kapitalismus häufig der Katalysator und Verstärker für Entwicklungen war. Das sorgt dafür, dass das Wirtschaftswachstum im Westen irgendwann einfach an seinem Endpunkt ankommt und rückläufig wird. Der Mensch neigt eben dazu, das einfachere Geldverschieben der Wertschöpfung vorzuziehen und Geld aus der Wertschöpfungskette zu nehmen.

Würde dieser Vorgang nicht stattfinden, würde sich das Geld aber wohl noch weiter zentralisieren, trotzdessen es insgesamt mehr werden würde. Dann sammelt es sich nicht mehr bei den Finanzdienstleistern und den wertschöpfender Unternehmern sondern fast ausschließlich bei den hohen Riegen der Wertschöpfungskette.

Deshalb braucht es eine Regulierung des Kapitalismus durch den Staat, was aber dank der Globalisierung schwer ist. Der Staat kann lediglich hier bedingt gegensteuern. Mit der Globalisierung entwich der Kapitalismus den Klauen des Nationalstaates und steht nun über der Politik.

Ist unser Verständnis von Staat - er sei fast entkoppelt von äußeren Mächten - nicht das ursächliche Problem. Das man die Verflochtenheit zwischen Wirtschaft und Staat nicht bis in den tiefsten Kaninchenbau anmerken soll.

Nietzsche schrieb "Staat und Kultur sind Antagonisten". Ich merke an, dass die Wirtschaft der Agonist ist. Aber das ist für dich nun nichts neues. Staat-Wirtschaft und Kultur sind Antagonisten.

Was bedeutet, dass man darüber nachdenken könnte, seine negativen Auswüchse in Bezug auf den globalen Süden und der Natur etwas einzuschränken.

Das geschieht wie ich finde ausreichend, sofern es sich die Länder leisten können. Aber um global etwas zu verbessern fehlt das Verantwortungsbewusstsein, welches man ganz bewusst abbaut. Das macht das Figurenschieben so ungemein mühsam.

LG

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@Tonis9706

Der erste Abschnitt ist etwas missverständlich, deshalb eine Ergänzung:

Das sehe ich ähnlich. Das liegt aber sicherlich am Zahn der Zeit und den Denkmustern die Kulturen einbauen. Es gibt sicherlich viele Alternativen, uns fehlt nur das Organ (eines neuen Systems) darüber effektiv nachzudenken.

Kurzgesagt, es bedarf eines neuen kulturellen-gesellschaftlichen Systems um ein neues Wirtschaftssystem überhaupt erdenken zu können.

LG

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@Tonis9706
Kurzgesagt, es bedarf eines neuen kulturellen-gesellschaftlichen Systems um ein neues Wirtschaftssystem überhaupt erdenken zu können.

Schön! Ist ja auch etwas, was ich predige. Natürlich befeuert die Wirtschaft in welcher der Mensch lebt, den Menschen. Sei es Systemzwänge usw usf.

Doch was mir wiederum von Marxisten missfällt ist, dass sie den Menschen als Zahnrad ansehen, welches vom System angetrieben wird. Du hörst bei deren Argumentation raus, dass der Kapitalismus zuständig ist für das "Böse" handeln des Menschen.

Es ist anders. Es gilt diese Dichotomie aufzulöses. Es stimmt beides. Sowohl der Mensch und die daraus resultierende Gesellschaft prägt das Wirtschaftssystem(Kapitalismus), als auch der Kapitalismus prägt die innewohnenden Subjekte und befeuert Aspekte der menschlichen Natur.

Man muss verstehen, dass der Kapitalismus aus der Evolution heraus entstand und eben Teil der menschlichen Natur ist.

Gruß

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Das ist eine sehr gute Antwort!

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Das der Kapitalismus problematisch ist, ist allen bekannt. Nur leider ist noch kein meisterhafter Wissenschaftler geboren worden, der die intellektuellen Fähigkeiten besitzt, ein neues und besseres System zu erdenken.

Im Moment stehen wir nackt da und der Kapitalismus hat die Welt monopolisiert. Es gibt kein Gegenmodell mehr.

Natürlich muss man auch fair sein, alle sprechen wirtschaftlich dieselbe Sprache. Verschiedenen Modelle sind nicht kompatibel miteinander.

Demokratischer Sozialismus ist das einzige was langzeittauglich und nachhaltig wäre.

Das wurde in ganzer Konsequenz noch nie umgesetzt. Norwegen ist ein bisschen näher dran als die meisten anderen Staaten und siehe da -es führt dazu dass dort neben Dänemark die glücklichsten Menschen leben. Hohe Steuern, geringr Konsum, gute soziale Absicherung und mehr Gleichheit in der Gesellschaft, das macht offenbar glücklich, Also all das was AgD, CDU und FDP bekämpfen wie den Teufel.

Dänemark ist glücklich? Nicht wirklich.

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Dänemark ist eher sozialdemokratisch organisiert und hat es geschafft, "liberales" wirtschaften mit starker sozialer Absicherung zu koppeln.

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