Die These lässt sich nicht sinnvoll belegen. Sie entsteht aus dem Unvermögen einiger Gläubiger heraus, dass man auch ohne Glauben leben kann - so wie du es in deinem letzten Satz vermutest. Weil sie sich selbst ohne Glauben an etwas Höheres verloren fühlen würden, können sie es sich bei anderen Menschen auch nicht vorstellen.

Es geht ihnen wahrscheinlich ebenso wie es mir geht, wenn ich mir vorstelle, ohne Augenlicht geboren zu sein und die Welt um mich herum nur mit den anderen Sinnen wahrnehmen zu können.

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Für die sogenannte Standardrente (45 Beitragsjahre eines Durchschnittsverdieners) brauchst du 45 Entgeltpunkte erreichen, was einer Rente von 1441,35 € entspricht.

Du schreibst in einem Kommentar, dass du 28 EP erarbeitet hättest, noch 10 Jahre vor dir hast und dein Einkommen unter dem Durchschnitt liegt. Das ergibt momentan 897 €, was du in den 10 Jahren noch erarbeitest, ist schwer vorauszusagen - es steht aber in deiner Renteninformation. Diese kannst du dir von der Rentenversicherung anfordern, falls du keine bekommen hast.

Die Durchschnittsrente ist allerdings sehr viel niedriger, denn Anspruch auf Altersrente hat jeder, der min. 60 Beitragsmonate aufweisen kann - also auch eine Hausfrau mit 2 Kindern ohne einen einzigen Arbeitsmonat oder ein Selbständiger, der nur ein paar Jahre eingezahlt hat.

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Kurz vor Studienabschluss Vollzeitstelle im Ausland annehmen?

Hallo,

Ich bin ordentlich immatrikulierter Student an einer deutschen Universität und befinde mich kurz vor meinem Abschluss, ich muss nur noch meine Abschlussarbeit schreiben. Nun habe ich ein Angebot für eine Vollzeitstelle im Ausland (Portugal) bekommen, welche ich gerne warnehmen würde. Das Problem ist, dass ich dort anfangen würde zu arbeiten, bevor ich meine Arbeit korrigiert, und meinen Abschluss bekomme. Dies wirft nun folgende Fragen auf:

1.) Darf ich das überhaupt? Soweit ich weiß, gibt es eine Regelung, welche es Studenten untersagt während des Studiums mehr als 20 Stunden pro Woche zu arbeiten. Ich will nur ungerne zwangsexmatrikuliert werden, weil ich zu früh angefangen habe, zu arbeiten.

2.) Ich bin über meine Mutter privat versichert. In Portugal wäre ich automatisch gesetzlich versichert (Versicherungspflicht in Portugal für ausländische Arbeitnehmer), was geschieht dann mit meiner privaten Versicherung in Deutschland? Ich würde gerne von der privaten KV in die gesetzliche wechseln, was nach dem Studium möglich sein soll.

3.) Die Vollzeitstelle ist unbefristet, beinhaltet aber eine Probezeit. Es könnte also passieren, dass ich vorzeitig wieder zurück nach Deutschland müsste. Wäre es also möglich, meinen Hauptwohnwitz in Deutschland zu behalten und in Portugal einen Zweitwohnsitz anzumelden?

4.) Die Gesamtsituation erscheint mir recht kompliziert zu sein. Ist sie das tatsächlich? Was wäre die beste Option, abgesehen davon die Stelle nicht anzunehmen? Die Stelle abzulehnen würde ich nur, wenn es sonst wirklich nicht anders ginge.

Herzlichen Dank im Vorraus für hilfreiche Antworten!

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Wenn du privat versichert bist, hast du dich für das Studium von der Versicherungspflicht befreien lassen. Du bist nicht „über deine Mutter“, sondern selbst versichert (Familienversicherung gibt es bei der PKV nicht, aber evtl. Beihilfeanspruch deiner Mutter für dich).

Aufgrund der Beschäftigung bist du in Portugal pflichtversichert. Die Bescheinigung über die Pflichtversicherung in Portugal musst du der privaten Versicherung vorlegen, damit du ohne Kündigungsfrist aus dem Vertrag rauskommst.

Wenn du wieder in Deutschland bist, kannst dich in einer gesetzlichen Krankenkasse deiner Wahl versichern. Die Pflichtversicherung in Portugal gilt dann als Vorversicherungszeit, diese musst du dann nachweisen.

Ob du deinen Wohnsitz in Deutschland beibehältst, spielt dabei keine Rolle, denn wer in Portugal arbeitet, ist dort automatisch versichert. Für Deutschland bist du in der Zeit allerdings nur im Rahmen des Sozialabkommens abgesichert (so wie ein Ausländer aus der EU auch).

Alternativ kannst du deine private Versicherung in DE weiterlaufen lassen, zahlst dann aber auch weiterhin die Prämien. Eine Anwartschaft würde ich dir nicht empfehlen, da du nicht in der PKV bleiben willst.

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Dieser Status zeigt an, ob du familienversichert, selbst versichert oder Rentner bist. Die anderen Ziffern haben rein statistische Bedeutung und dienen nur der Datenauswertung - z.B. Kosten für bestimmte Altersgruppen.

Dies ist für dich ohne Bedeutung.

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In der Rate von 312 € sind die Zinsen bereits enthalten. Dein Fehler ist, dass du die Zinsen von der Rate berechnen willst statt vom zu finanzierenden Betrag (Kredit).

Der Kredit beträgt: Kaufpreis ./. Anzahlung, also 33.000 € ./. 5.000 € = 28.000 €.

Die Zinsen werden vom jeweiligen Restkredit gerechnet. Dieser verringert sich jeden Monat um 312 €, die Zinsen (Restkredit * 2,49% / 12) kommen jedoch wieder dazu. Bei einer Laufzeit von 5 Jahren kommt da einiges an Zinsen zusammen.

Die Zinsen für den ersten Monat betragen ein Zwölftel des Kredites: 28.000 € * 2,49% / 12 = 58,10 €. Die Tilgung (Rate ./. Zinsen) beträgt dann: 312 € ./. 58,10 € = 253,90 €. Die Zinsen verringern sich durch die Tilgung jeden Monat, während die Tilgung sich langsam erhöht.

Außerdem musst du sicher noch eine Bearbeitungsgebühr zahlen, die in die Rate eingerechnet wird. So kommt es dazu, dass du mit den ersten Raten vielleicht nur die Bearbeitungsgebühr abzahlst und der Restkredit sich durch die Zinsen sogar noch um 58,10 € erhöht, solange du nicht in die Tilgung kommst.

Lass dir das doch mal vom Autohaus vorrechnen.

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Nein, die Qualität verändert sich nicht.

Durch Verschieben in einen anderen Ordner verändert sich die Qualität der Bilder nicht.

Wenn du sie per WhatsApp verschickst, kannst du sie aber nur in einer begrenzten Auflösung versenden, die Bilder werden komprimiert, um die Datei zu verkleinern. Deshalb verschlechtert sich die Qualität gegenüber dem Original - was besonders bei Vergrößerungen auffällt.

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Mutterschutz ja oder nein?

Hallo Leute,

Ich habe eine echt wichtige Frage auf die ich eine schnelle Antwort brauche.

Und zwar geht es darum das mein Arbeitgeber mich fristlos gekündigt hat. Jetzt kommt aber das beste!! Um das ganze zu verstehen erläutere ich die Vorgeschichte.

Es ist ziemlich blöd gelaufen... Am 01.03.19 war mein 1. Arbeitstag. Am 04.03.19 habe ich 2 Schwangerschaftsteste gemacht die positiv waren. Nachdem das ein riesen Schock war habe ich mich am 05.03.19 krank gemeldet und bin zum Frauenarzt. Der hat mir das ganze bestätigt! Ich war psychisch erst mal extrem überfordert. Ich bin 21 gerade mal 4 Monate mit meinem Freund zusammen... Dann habe ich auch gerade noch frisch angefangen zu arbeiten.. 100 Punkte! Naja ich habe mich auf jeden Fall die restliche Woche krank schreiben lassen. Dann fing auch schon das Problem mit der Übelkeit an. Ich konnte mich nicht mal mehr aus der Haustüre bewegen so beschissen ging und geht es mir immer noch! Dann habe ich das meiner Chefin geschrieben. Ich habe gesagt das ich schwanger bin und im Moment nicht sagen kann wann ich wieder komme. Ich habe keine Antwort darauf bekommen, aber 1 Woche später eine fristlose Kündigung mit der Begründung ich hätte mich nicht krankgemeldet und deswegen hätte es Betriebsinterne Probleme gegeben. Das ist doch ein Witz? Die Attest habe ich auch abgegeben und ich habe schwarz auf weiß das ich ihr geschrieben habe das ich noch nicht sagen kann wann ich wieder komme. Damit habe ich mich schließlich nicht gesund gemeldet.

Was soll ich jetzt tun bzw ich weiß das ich zum Arbeitsgericht muss, aber ich wollte vorab schon wissen was auf mich zukommt?

Bitte helft mir!!

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Auch während der Probezeit genießt eine Schwangere den besonderen Kündigungsschutz entsprechend dem Mutterschutzgesetz. Reiche Kündigungsschutzklage ein - wie es bereits von einigen hier geraten wurde.

Entgeltfortzahlung während der Arbeitsunfähigkeit bekommst du allerdings nicht, denn der Anspruch besteht erst ab dem 29. Tag der Beschäftigung. Dafür bekommst du aber Krankengeld - wenn du die AU-Bescheinigung rechtzeitig bei der Krankenkasse eingereicht hast (innerhalb von 7 Tagen).

Alles Gute!

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Weil man den Gefängniswärter nicht ins Gefängnis sperrt.

Suchst du etwa logische Geschichten in der Bibel? Dann kannst du nur enttäuscht werden. Hast du keine anderen Probleme als in Mythen und Legenden den vermeintlichen Sinn zu suchen?

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Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Standardfüllung und für das Entfernen von Zahnstein. Das rechnet der Zahnarzt direkt mit der Kasse ab.

Du bekommst eine Rechnung über die mit dem Zahnarzt vorher vereinbarten Mehrkosten. Diese Vereinbarung und die dazu notwendige Beratung ist scheinbar nicht erfolgt. Rechtlich gesehen brauchst du gar nichts bezahlen, wenn der Zahnarzt keine schriftliche Vereinbarung mit dir geschlossen hat. Andererseits hat er die Leistungen erbracht, für die er jetzt bezahlt werden will. Du hast schließlich anstelle der Kassenleistung die Deluxe-Variante bekommen. Da es sich um Privatleistungen handelt, können die Kosten sehr unterschiedlich ausfallen.

Befreiungsmöglichkeiten gibt es dafür nicht, denn du bezahlst ja „nur“ das, was über die Kassenleistung hinausgeht. Dafür kannst du allerdings eine private Zusatzversicherung abschließen.

Schau dir die Rechnung genau an. Meistens werden auch Kosten für die umfangreiche Beratung in Rechnung gestellt - diese Position würde ich zumindest streichen. Prüfe auch, ob die Kassenleistung bei der Füllung abgesetzt worden ist, das muss aus der Rechnung hervorgehen.

Manche Kassen beteiligen sich auch an der Professionellen Zahnreinigung, wenn du die Rechnung einreichst. Frage bei deiner Krankenkasse nach.

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da du das 25. LJ überschritten hast und wahrscheinlich nicht verheiratet bist, scheidet die Familienversicherung aus.

Du musst dich mit eigenem Beitrag selbst versichern. Wenn du studierst, kommst du in die KVdS (Krankenversicherung der Studenten) mit ca. 90 € Beitrag. Andernfalls bist du freiwillig versichert mit einem Mindestbeitrag von ca. 190 €.

Frage deine Krankenkasse und lege eine Studien-/Ausbildungsbescheinigung vor.

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Ehrenamt ausbauen, mehr Sport machen, sich um die Enkel kümmern, Unternehmungen mit Freunden, reisen, kluge oder dumme Fragen bei GF beantworten... kurz: Das Leben genießen!

So wird es jedenfalls bei mir sein. Ich habe das große Glück, an einem Ort zu wohnen, wo andere Leute Urlaub machen :-)

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Für eine Privatbehandlung ist die Kostenzusage der Krankenkasse nicht nötig. Diese ist allerdings auch teurer als eine Kassenleistung.

Wenn du Schulden bei der Krankenkasse hast, bist du wahrscheinlich momentan nur für Notversorgungen nach § 16 SGB V versichert. Du kannst eine Ratenvereinbarung abschließen - zahlen musst du ohnehin irgendwann, falls du nicht in Privatinsolvenz gehst. Mit der Ratenvereinbarung bist du wieder regulär versichert und bekommst auch den Zuschuss für die Zahnersatzversorgung.

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Die Krankenkassen entscheiden sich im Zusatzbeitrag, in den Satzungsleistungen, dem Service und Kompetenz der Mitarbeiter/innen.

Wichtig sollte dir sein, dass du eine Geschäftsstelle erreichen kannst und dass dir dort auch kompetent geholfen wird, denn der gesetzliche Leistungskatalog ist einheitlich.

Ich persönlich würde eine Krankenkasse mit einem möglichst großen Geschäftsstellennetz bevorzugen, die bundesweit vertreten ist, wie die TK, BARMER, DAK.

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Die Arge meldet ihn bei seiner KK ab, da der Leistungsbezug endet. Damit erlischt seine Pflichtversicherung. Ab Beginn der Selbständigkeit ist er freiwillig versichert und muss eine einkommensabhängige Beitragseinstufung beantragen. Macht er das nicht, wird er mit dem Höchstbeitrag entsprechend der Beitragsbemessungsgrenze eingestuft. Die Mindesteinstufung richtet sich nach 1/7tel der Bezugsgröße. Er kann wählen, ob er sich mit Anspruch auf Krankengeld versichern will, was dann auch Kinderkrankengeld und Mutterschaftsgeld mit einschließt.

Rentenversicherungspflicht besteht nur für bestimmte selbständige Berufe, z.B. Handwerker, Lehrer, Hebammen... @michi57319 hat einen Link dazu eingestellt.

Als Selbständiger kann man weiterhin freiwillige Beiträge in die gesetzliche RV einzahlen. Damit erhält man seinen Anspruch auf eine Reha oder eine EM-Rente und erwirbt natürlich auch weitere Rentenanwartschaften. Der Nachteil ist, dass man den vollen Beitrag von momentan 18,6% zahlen muss, weil man keinen Arbeitgeber hat, der die Hälfte übernimmt.

Wenn man sich nicht freiwillig rentenversichert, sollte man auf jeden Fall privat vorsorgen und dabei nicht die BU vergessen.

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Glück ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Du musst zunächst dich selbst mögen, dein Selbstwertgefühl steigern. Du bist - wie jeder Mensch - einzigartig, mit allen Stärken und Schwächen. Besinne dich auf die Stärken und arbeite an den Schwächen.

Wenn du anderen Menschen hilfst, bekommst du sofort eine Reaktion - Dankbarkeit. Diese ehrliche Dankbarkeit ist die schönste Belohnung, die es gibt. Du musst nur acht geben, dass du dich nicht ausnutzen lässt.

Es ist keine gute Idee, auf Karma oder das Schicksal zu vertrauen. Das sind sehr unzuverlässige Helfer. Nimm dein Leben selbst in die Hand, zeige dem Karma und dem Schicksal den Mittelfinger, dann musst du die „Steine“ nicht aus dem Weg räumen - du springst einfach darüber hinweg.

Alles Gute!

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Deine Mitgliedschaft wird als freiwillige Versicherung fortgeführt, wenn du keinen Arbeitgeber mehr hast und keinen Anspruch auf ALG I oder ALG II. Die ca. 200 € ist der Mindestbeitrag für Stellenlose oder Selbständige mit einem Einkommen bis zu 1038 €.

Der Minijob nützt da nichts, denn der löst keine Versicherungspflicht zur Krankenversicherung aus. Besser wäre ein Job über 450 €, dann wärst du wieder versicherungspflichtig.

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Dann wendet sich die Krankenkasse an den Arbeitgeber, weil er keine Beiträge mehr zahlt.

Wenn du einen neuen Arbeitgeber hast oder ALG beziehst, kommst es zu einer Überscheidung der Meldungen.

Holt der Arbeitgeber die Abmeldung nach und du hast keinen neuen AG und beziehst auch keine Leistungen, wird deine Mitgliedschaft nach § 188 SB V beitragspflichtig als freiwillige Mitgliedschaft weitergeführt - es sei denn, du hast Anspruch auf Familienversicherung. Beantragst du keine einkommensabhängige Versicherung, zahlst du den Höchstbeitrag.

Es ist in jedem Fall besser, sich selbst bei jeder Änderung bei der KK zu melden, um die Weiterversicherung zu regeln.

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Als versicherungspflichtiger Beschäftigter hast du gar keine andere Wahl, als in die Rentenkasse einzuzahlen - und das ist gut so. Bedenke, dass du nur die Hälfte der Beiträge trägst und diese zudem als Vorsorgeaufwendungen zum großen Teil (jährlich steigend) von der Steuer absetzen kannst.

Deine „Fakten" stimmen nicht ganz.

Mit 35 Beitragsjahren kannst du mit Abschlägen im Alter von 63 Jahren in Rente gehen, bei 45 Jahren mit 65 Jahren abschlagsfrei, ansonsten mit 67 Jahren.

Deine eingezahlten Beiträge hast du in ca. 9 Jahren Rentenbezug wieder raus (ungeachtet der Steuerersparnis und der jährlichen Dynamisierung, die allerdings von der Inflation „aufgefressen“ wird).

Wie alt willst du werden?

Trotzdem solltest du zusätzlich in Wohneigentum und eine private Vorsorge investieren, um deinen Lebensstandard im Alter zu halten.

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