7 Antworten

Ja genau, ist das ist schon lange so und das ist nur wieder eine weitere Statistik, die das auch faktisch belegt.

Die WeLT-Statistik ist übrigens bereits um die ausländerrechtliche Verstöße bereinigt, das ist also kein Argument, wie es hier manche Hirnlosen als Rechtfertigung nutzen.

Nein, nicht Ausländer, nur Muslime.

Ja das sind die und ich sage es wel es hunderte Statistiken gibt die es nachweisen und keiner soll jetzt sagen dass es dskrimminierend es,wenn es eh Statistiken gibt oder Dokus wo die Polizei ihren Job macht und Leute erwischt.Besonders in Frankfurt am main hat man sehr schlimme Probleme mit den sogennanten ,,Talahons´´ ein Trend der unbeliebt ist.

Wenn ich als Gast in einem fremden Land bin habe ich mich auch als ein solcher zu benehmen und zu handeln. Ist das nicht der Fall zurück ins Herkunftsland, fertig.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Naja, die Frage, ob „Ausländer fünfmal krimineller“ seien, lässt sich mit den aktuellen PKS-Daten (Berichtsjahr 2024) recht klar beantworten – aber das Ergebnis sieht anders aus, als der Slogan suggeriert. Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist seit 2024 für jede Bevölkerungsgruppe eine Tatverdächtigen­belastungszahl (TVBZ) aus: das sind Tatverdächtige je 100 000 Einwohner ab acht Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Damit werden Bevölkerungsgröße und Demografie erstmals sauber eingerechnet. Für Straftaten insgesamt (ohne Ausländerrechts­verstöße) beträgt die TVBZ bei Deutschen 1 878, bei Nichtdeutschen 5 091. Ausländer tauchen also im Hellfeld etwa 2,7-mal so häufig als Tatverdächtige auf, nicht fünfmal – und schon gar nicht zehnmal.

Ganz anders sieht es in der Gewaltkriminalität aus. Die Bundesregierung hat die neuen TVBZ-Werte auf eine Kleine Anfrage hin veröffentlicht: Gewalt-TVBZ Deutsche 163, Syrer 1 740, Afghanen 1 722, Iraker 1 606. Hier liegt das Verhältnis gegenüber Deutschen tatsächlich bei rund dem Zehnfachen; das ist der Bereich, aus dem viele „5-bis-10-mal“-Aussagen stammen. Woher kommt dieser Abstand? Ein Teil lässt sich mit Strukturfaktoren erklären. Nichtdeutsche Tatverdächtige sind überproportional junge Männer, und genau diese Alters-/Geschlechtskohorte weist in allen Gesellschaften die höchste Gewaltneigung auf. Das BKA hebt diesen Effekt in seiner Jahresmeldung ausdrücklich hervor, betont aber zugleich, dass damit nicht der gesamte Unterschied verschwindet.

Ein zweiter Punkt ist das soziale Umfeld. Flüchtlingsgruppen wie Afghanen, Syrer oder Iraker leben deutlich häufiger in prekären Verhältnissen, was nach fast allen kriminologischen Studien das Risiko von Eigentums- und Gewaltdelikten erhöht. Vollständig quantifiziert ist dieser Einfluss im PKS-Datenkranz jedoch nicht, weil dort kein Einkommens- oder Bildungsmerkmal erfasst wird. Drittens bleibt das methodische Restrisiko: Die PKS zählt Tatverdächtige, nicht Verurteilte. Anzeige- und Kontroll­wahrscheinlichkeiten sind nicht für alle gleich; Studien zum „Kontrollbias“ schätzen den Mehrfaktor auf höchstens × 2. Das relativiert einen Teil der Differenz, kann aber ein Zehnfaches bei Gewalt nicht annähernd erklären.

Unterm Strich: Für die Gesamtkriminalität sprechen die amtlichen Zahlen von einer gut zweieinhalbfach höheren Tatverdächtigenrate bei Nichtdeutschen; in bestimmten Gewalt­delikten liegt der Faktor deutlich höher. Die Aussage „Ausländer sind fünfmal krimineller“ ist als Pauschalbehauptung falsch – sie überzeichnet die Gesamtbelastung erheblich, während sie bei ausgewählten Gewalt­delikten sogar zu niedrig greift. Wer die Daten korrekt nutzt, trennt zwischen Gesamt- und Gewaltniveau und hält die bekannten demografischen und sozialen Verzerrungen im Blick; die Statistik selbst lässt sich dadurch aber nicht wegdiskutieren.


Froillein1  18.02.2026, 13:07

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