Einen „Planet Y“ gibt’s in der Fachliteratur nicht. Was es gibt, ist die Planet-Nine-Hypothese und daneben ein separates Szenario einer Kuipergürtel-Supererde (KBP) von Lykawka & Ito (2023). Hier geht es aber um etwas was grösser ist als die Erde (1,5–3 M⊕) auf ~250–500 AU mit Perihel ~200 AU also nicht zwischen Erde und Merkur. Bezüglich Planet Nine gibt es nebenbei neue Daten, die pro und contra gedeutet werden. Mit der Rubin-Durchmusterung ist dann diese Frage wohl in den nächsten Jahren beantwortet.

Denkt ihr es gibt in unserem Sonnensystem evt. noch mehr objekte zu Entdecken in dieser Region?

Ja, man erwartet jedenfalls viele weitere TNOs/Dwarf Planets, vielleicht auch einen echten zusätzlichen Planeten, aber der Beweis steht noch aus.

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Gibt leider nicht viele die wirklich gut vermessen sind... auch wenn es über 5'000 bestätigte Exoplaneten gibt. Die die wirklich vermessen sind, findet man in der Milchstrasse:

TRAPPIST-1e, TRAPPIST-1d und TRAPPIST-1h

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1e = Oberflächengravitation: ≈ 0,82 g (zugegeben etwas über deinen 0.8g)

1d = Oberflächengravitation: 0,624 ± 0,019 g

1h = 0,57 ± 0,04 g (also leicht unter 0,6 g)

Trappist-1 – Wikipedia (ca. 40 Lichtjahre entfernt)

Kepler-69c

Bild zum Beitrag

Oberflächengravitation: ≈ 0,73–0,78 g

Kepler-69c – Wikipedia (ca. 2430 Lichtjahre entfernt)

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Wie soll man denn auf eine Frage antworten, dessen Prämisse bereits falsch ist?

  • Die Bibel sagt nirgends „Kairo → Jerusalem in 40 Jahren“.

Jerusalem kam viel später und Kairo gab es damals überhaupt nicht. Davon abgesehen wurde nie von einer Gehzeit gesprochen sondern von einer Strafe/Wartezeit...

Eure Kinder sollen vierzig Jahre in der Wüste [sein] …“ (Folge des Unglaubens nach dem Späherbericht). 4. Moses 14:33

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Ja, und? Genau das ist die angekündigte Phase der Offensive: Vororte säubern, Tunnels zerstören, dann in die Innenstadt. Seit Oktober 2023 heißt das Ziel Zerschlagung der Hamas-Strukturen in Gaza-Stadt. Wer jetzt so tut, als wäre das überraschend, hat die letzten zwei Jahre geschlafen.

Damit würde ein zusammenhängendes Territorium für einen künftigen palästinensischen Staat erschwert – wenn nicht gar unmöglich gemacht.

Das wird seit 30 Jahren runtergebetet. Fakt ist: Die Palästinenser hätten 1937, 1947, 2000, 2008 und selbst noch 2014 einen Staat haben können – sie haben jedes Mal Nein gesagt. Jetzt mit dem Finger auf israelische Bauprojekte zu zeigen, ist Heuchelei. Kein einziger Quadratmeter Beton hat je verhindert, dass Abbas oder Arafat unterschreiben konnten – ihre eigene Verweigerung schon.

Die Hamas hat positiv auf den Vorschlag Katars und Ägyptens zur Waffenruhe im Gazastreifen reagiert. Israel hat sich noch nicht dazu gemeldet und bereitet weiter die Einnahme von Gaza-Stadt vor.

Ja ja, altbekannte Spiel: Hamas möchte „Waffenruhe“ genau in dem Moment, wo die IDF vorrückt. Waffenruhe = Zeit zum Nachladen, Nachgraben, Reorganisieren. Israel hat den Film schon 2009, 2014, 2021 gesehen. Ergebnis: 3 Monate später wieder Raketen auf Tel Aviv. Kein Staat der Welt lässt sich dauerhaft auf so eine Schleife ein – Hamas will nicht Frieden, sie will Überleben, um weiterzukämpfen. Man muss schon ziemlich blöd sein um immer und immer wieder auf dessen Spielchen reinzufallen

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Feisals „Wohlwollen“ war konditional. Und Faisal sprach für den Hedschas, nicht „die Araber“ insgesamt. Wörtlich: nur sofern die Araber ihre Unabhängigkeit erhalten, heiße man die Zionisten „herzlich willkommen“. Aber das ist halt seine Aussage, nicht die der Araber. Nach 1919 kippte die Lage dann so oder so: Feisal verlor Syrien an Frankreich, wurde König des Irak; im Mandatsgebiet traten andere arabische Akteure an seine Stelle – mit ganz anderer Agenda und Linie. Die Nebi-Musa-Unruhen 1920, das Jaffa-Pogrom 1921 und das Hebron-Massaker 1929 richteten sich direkt gegen jüdische Gemeinden – nicht, weil Land „geraubt“ worden wäre, sondern gerade weil Juden es legal und zu überhöhten Preisen von Großgrundbesitzern gekauft hatten. Für viele arabische Nationalisten reichte das schon als Kriegsgrund.

1948–67 hatten arabische Staaten die Gebiete in der Hand, in denen der zweite (nach Jordanien der auch aus dem Palästina-Mandat hervorging) arabische Staat hätte entstehen können – ohne ihn zu gründen:

  1. Jordanien annektierte 1950 das Westjordanland (international kaum anerkannt) und verlieh Palästinensern Staatsbürgerschaft (Staatsrecht 1954).
  2. Ägypten kontrollierte den Gazastreifen; man rief kurz das All-Palestine Government aus – de facto ein ägyptischer Klient, ohne Souveränität. Kein selbständiger Staat.
  3. 1967 folgten die berühmten „Drei Nein“ von Khartum: kein Frieden, keine Verhandlungen, keine Anerkennung – der strategische Vertrag, der jede Kompromissspur zupflasterte.
heute sind sie gegen Israel.

Würde ich ehrlichgesagt so nicht sagen, dass liegt jetzt eher an den gegebenen Umständen im Gazastreifen. Seit 2002 würde nämlich eigentlich die Arab Peace Initiative (Vollnormalisierung gegen Zwei-Staaten-Lösung) auf dem Tisch liegen; seit 2020 normalisieren VAE, Bahrain, Marokko, Sudan mit Israel (Abraham-Abkommen). Es gibt logischerweise auch da immer noch diverse Hardliner und Fundamentalisten, aber es war wenigstens eine eher positive Entwicklung.

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Ja, GPT-5 ist kein Dokumenten-Reader im eigentlichen Sinne. Es „liest“ nicht automatisch 300 Seiten. 300 Seiten würden den Kontext den GPT5 hat, so viel ich weiss, so oder so sprengen. Was du tun kannst, ist ein Custom GPT (mit o3, o4 mini-high oder GPT5 Thinking) erstellen und die Datei dort anhängen (nicht im Chat, im GPT selbst). Da kannst du auch gleich im "Prompt" erwähnen wie er genau zitieren soll etc.

Schlagwörter wie: Nur zitieren, was wirklich im Dokument steht, Originalsprache, exakter Wortlaut in Anführungszeichen, keine Paraphrasen oder Synonyme, keine Ergänzungen aus eigenem Wissen helfen sicherlich weiter...

Die Datei (also das Buch) wird dann in eine interne Datenbank (Embedding-Index) zerlegt – also in kleine Textstücke („Chunks“, meist 500–1500 Wörter). Wenn du dann eine Frage stellst, durchsucht GPT diese Datenbank nach den passenden Chunks und holt nur die relevanten Textstellen ins Prompt. Dadurch kann es dann korrekt zitieren.

Also du kannst dann z.B. eine spezifische Frage stellen zu einem Thema oder Punkt im Buch und es durchsucht dann alle Chunks danach. Dann wird es dir alle stellen die damit in Berührung kommen zitieren – je nach Buchdarstellung auch mit Seitenanzahl, Absatz etc.

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Israel tötet den al-Jazeera "Journalisten", Anas al-Sharif - kein Grund zur Kritik an Israel?

Der al-Jazeera Journalist, Anas al-Sharif hatte einen eigenen Kanal mit über 143.000 Abonnenten.

Ich hab mir seinen Kanal angesehen. Aus diesem Grund kann ich sagen das er eindeutig als Propagandist für Hamas tätig war. Auf seinem Kanal vermischt er Heulpropaganda, mit der Glorifizierung der Hamas und verbreitete drastische Gewaltaufnahmen.

Er hat außerdem unter dem Logo von al-Jazeera, eindeutige Hamas Propaganda verbreitet, die sogar teils direkte Hamas Propaganda gewesen ist und auch von dieser stammte.

In den Inhalten, die er über seinen Kanal verbreitet hatte, glorifizierte er die Kämpfer der al-Qassam, ihren Terror und das ohne jegliche journalistische Distanz und Neutralität.

Die Hamas hat über seinen Kanal eine Art Nachruf veröffentlicht den er selber im April diesen Jahres schrieb. Ihm war durchaus klar was er da macht und das Israel ihn dafür töten wird. Jedenfalls äußerte er darin das Israel ihn töten wird.

Ich frage mich was in der Bundesregierung vorgeht, Israel dafür zu verurteilen einen Hamas Funktionär ausgeschaltet zu haben.

Wären sie hinter Israel oder zumindest neutral, würden sie eher kritische Fragen an al-Jazeera richten, und warum einer ihrer "Journalisten" unter ihrem Logo Propaganda der Hamas verbreitete und veröffentlichte.

Die Bundesregierung begeht hier meines Erachtens nach einen immer größeren Verrat an Israel und bezieht immer stärker Stellung zum islamistischen Terror und ist eklatant in ihrer Informationsbeschaffung.

Anbei zum veranschaulichen ein paar Beispiele, die der "Journalist" al-Sharif auf seinem Kanal verbreitete.

Die Bilder habe ich verpixelt, um keine Propaganda der Hamas zu verbreiten und sie unbrauchbar zu machen. Die Originale können aber in al-Sharifs Kanal eingesehen werden. Dort hat er sie im Original verbreitet.

1.

Übersetzt steht in arabischer Schrift:

Sprengladung Shawaz

„Merkava-Killer“

Panzerabwehr-Sprengladung für gepanzerte Fahrzeuge

Eingeführt bei den al-Qassam-Brigaden im Jahr 2005

Wird unter dem Ziel bei Null-Distanz platziert

Ausgestattet mit Zünder, der manuell gezogen wird

Durchschlagskraft: 65 mm gehärteter Stahl

Gewicht: 21 kg

Auf der Abbildung der Waffe steht:

„al-Qassam Brigaden – Shawaz-Sprengladung – 2004“

Dieses Bild ist eindeutige Hamas Propaganda (al-Qassam Brigaden sind der paramilitärische Flügel von Hamas).

2.

Der arabische Text lautet:

"Und unsere Soldaten werden gewiss siegreich sein"

Das ist ein Zitat aus dem Koran (Sure As-Saffat 37:173) und wird oft in einem militanten oder propagandistischen Kontext verwendet, um Kämpfer wie die al-Qassam religiös zu legitimieren.

Die Karikatur selbst zeigt einen Hamaskämpfer, der eine Bombe in einen israelischen Panzer wirft. Es wurde das Logo von al-Jazeera auf der Grafik platziert.

Solche Darstellungen sind kein neutraler Journalismus, sondern eindeutige Kriegspropaganda, die den Terror der Hamas glorifiziert.

In seinen Texten, die er über seinen Kanal veröffentlichte, bezeichnet er getötete Hamas Kämpfer als Märtyrer, legitimiert darin den Terror der Hamas und bekennt sich offen dazu.

Ob er Anführer einer Hamas Zelle war, kann ich nicht bestätigen. Diese Information entspringt Nachrichtendienstlichen Erkenntnissen des Mossad und der IDF.

Was ich aber sicher sagen kann, dass al-Sharif unter dem Logo von al-Jazeera, Hamas Propaganda verbreitet hatte. Seine Nähe zum inneren Zirkel der Hamas darf ebenfalls als Fakt angesehen werden.

Hier z.b. beim Selfie-kuscheln mit Hamas Anführer, Yahya Sinwar.

Das er mindestens ein Propagandist der Hamas gewesen ist, der seine Funktion als Journalist missbrauchte, um Propaganda für Hamas zu machen und sie als authentischen Journalismus tarnte, darf meinen Erkenntnissen nach, ebenfalls als Fakt angesehen werden. Angesichts der Inhalte und Schriften, die er über seinen Kanal, zum Teil unter dem Logo von al-Jazeera verbreitete, lassen keine anderen Schlüsse zu.

Was sagt die Bundesregierung dazu?

Was sagen diejenigen dazu, die Israel anklagen einen angeblich unschuldigen Journalisten getötet zu haben?

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Guter Beitrag. Die meisten hier haben offenbar längst verlernt, was richtig und falsch ist. Da wird ernsthaft ein „Journalist“, der das Vergewaltigen und Abschlachten von Zivilisten bejubelt, plötzlich als unschuldiges Lämmchen inszeniert, das die „bösen Juden“ mal wieder grundlos hingerichtet hätten. Der Hass auf Israel sitzt inzwischen so tief, dass selbst einfachste Logik schon wie ein unverschämter Luxus wirkt. Wir reden hier von einer Person, die die schlimmsten Taten der Hamas feiert, deren Propaganda verbreitet, lachend mit den Führern posiert – aber klar, Mitglied der Hamas war er natürlich ganz sicher nicht.

Im Krieg gilt nebenbei entgegen der Aussagen einiger hier, humanitäres Völkerrecht. Da gibt’s keine Strafzumessung nach deutschem §-Katalog, sondern zwei Fragen – und nur diese zwei:

  1. Status: War die Zielperson in die bewaffnete Struktur eingebunden oder hat unmittelbar an Feindseligkeiten teilgenommen (DPH = direkte Teilnahme)?
  2. Verhältnismäßigkeit: Waren die erwarteten zivilen Schäden exzessiv im Verhältnis zum konkreten militärischen Vorteil – zum Entscheidzeitpunkt, auf Basis der vorliegenden Informationen.

Zum „Journalist“-Reflex der hier offensichtlich viele plagt: Eine Kamera ist kein Ablassbrief. Schutz gibt’s, solange keinerlei unmittelbarer Beitrag zu Feindseligkeiten und keine Einbindung in die bewaffnete Struktur vorliegt. Genau darum geht’s hier – und der OP hat gezeigt, warum die „unschuldiger Reporter“-Pose nicht trägt: systematische Kriegsnarrative, Nähe zur Führung, operativ nutzbare Inhalte unter Sender-Branding. Ob das die Schwelle zu Mitgliedschaft/DPH überschreitet, ist eine Tatsachenfrage.

Da kommen wir zum nächsten Punkt, den viele nicht verstehen (wollen)... „In Gaza sind NICHT alle Journalisten Zivilisten“: Die meisten sind „Medienschaffende“ im weiten Sinn – Stringer, Kanalbetreiber, Drohnenfilmer, manchmal direkt aus dem Government Media Office oder parteigebundenen Outlets. Das macht sie nicht automatisch zu Kämpfern – aber eben auch nicht automatisch zu geschützten Zivilisten, wenn sie dauerhaft Funktionen für den militärischen Arm erfüllen. Und genau da liegt der Punkt, den viele hier bewusst ausblenden: Das Label „Journalist“ wird in Gaza so inflationär benutzt, dass plötzlich jeder mit Kamera, Telegram-Kanal oder Anschluss ans Government Media Office als „Journalist/Medienschaffender“ durchgeht. Westliche Menschen projizieren dann ihr Bild von unabhängigem Investigativjournalisten hinein – dabei sind es in der Realität meist eher Kommunikationsarme der Hamas, die Narrative streuen, Kämpfer glorifizieren und Bilder liefern, die direkt ins Propagandaschema passen.

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Meinung des Tages: Netanjahu plant Einnahme von Gaza-Stadt - wie bewertet Ihr die Pläne des israelischen Sicherheitskabinetts?

(Bild mit KI erstellt)

Geplante Einnahme von Gaza-Stadt - Strategie und Ziele Israels

Das israelische Sicherheitskabinett hat einem Plan zur militärischen Einnahme von Gaza-Stadt zugestimmt, nicht aber zur vollständigen Besetzung des Gazastreifens. Ziel ist die Entwaffnung der Hamas, die Befreiung der Geiseln und die militärische Kontrolle des Küstengebiets. Langfristig soll eine alternative Zivilregierung installiert werden – ohne Beteiligung der Hamas oder der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Israel plant laut Netanjahu keine dauerhafte Besetzung, sondern will das Gebiet später an arabische Kräfte übergeben. Die Armee kontrolliert derzeit rund drei Viertel des Gazastreifens.

Kritik, Risiken und Warnungen vor Ausweitung des Konflikts

Innerhalb des israelischen Sicherheitsapparats gibt es Bedenken gegen eine vollständige Einnahme des Gazastreifens. Generalstabschef Eyal Zamir warnte vor einer erhöhten Gefahr für die rund 50 verbleibenden Geiseln sowie vor einer Überlastung des Militärs. Sicherheitsanalysten betonen, dass eine Besetzung Israels große logistische, sicherheitspolitische und wirtschaftliche Folgen hätte – einschließlich der Verantwortung für die Grundversorgung von zwei Millionen Menschen.

Einige Kritiker befürchten, dass eine vollständige militärische Besetzung der Hamas langfristig sogar nutzen könnte. Internationale Organisationen wie die UN warnen vor katastrophalen humanitären Folgen und einer drohenden Hungersnot im Gazastreifen.

Zunehmender gesellschaftlicher Druck auf die Netanjahu-Regierung

In Israel wächst indes der innenpolitische Druck: Hunderte Menschen demonstrierten in Jerusalem, Tel Aviv und anderen Städten gegen die Ausweitung des Krieges. Angehörige von Geiseln fordern ein umfassendes Abkommen zur Freilassung aller Gefangenen anstelle einer militärischen Eskalation. Die Sorge ist groß, dass eine Offensive das Leben der verbliebenen Geiseln weiter gefährden könnte.

Kritiker werfen Premierminister Netanjahu vor, den Krieg aus politischen Gründen zu verlängern, um seine Koalition zu stabilisieren. Die Proteste verdeutlichen die wachsende gesellschaftliche Spaltung im Umgang mit dem Gaza-Krieg.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr die Pläne des israelischen Sicherheitskabinetts?
  • Ist die Ausweitung militärischer Aktionen Eurer Meinung nach ein legitimes Mittel zur Stärkung von Verhandlungspositionen?
  • Sollte die internationale Gemeinschaft stärker auf einen Waffenstillstand im Gazastreifen drängen?
  • Ist es glaubwürdig, dass Israel Gaza nicht dauerhaft besetzen will, obwohl es militärisch zunehmend kontrolliert wird?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Andere Meinung und zwar...

Der Eingangssatz „Netanjahu plant Einnahme des ganzen Gazastreifens“ ist höchstens irreführend.

Was im Text selbst beschrieben wird, ist eine (erneute/weitere) Operation gegen Gaza-Stadt, nicht die „Einnahme des gesamten Gazastreifens“ und auch nicht die dauerhafte Vollbesetzung. Klassischer Frame-Sprung, der die Diskussion verzerrt. Eine offizielle Ankündigung „wir besetzen alles“ gibt es nicht.

Die Armee kontrolliert derzeit rund drei Viertel des Gazastreifens.

Das ist als pauschale Zahl unsinn. Territoriale Präsenz in urbanem Gelände, das man räumt, verlässt und wieder betritt, ist keine stabile „Kontrolle“ im verwaltungstechnischen Sinne. Die IDF kann praktisch überall operieren, aber sie verwaltet nicht „75 %“ des Gebiets – so eine Prozentzahl ist politisches Sprech, kein belastbarer Lageindikator.

Zur Sache: Eine Operation gegen Gaza-Stadt ist militärisch durchaus logisch. Dort sitzen Infrastruktur, Kader, Kommandoknoten und Logistik der Hamas. Wer Hamas entwaffnen und Geiseln finden will, muss genau diese Knotenpunkte wiederholt anpacken. „Einnahme“ heißt in diesem Kontext realistisch: räumen, Knoten zerschlagen, zurücklassen, wiederkommen; dazu Korridore und Sperrzonen, um Bewegungen von Hamas zu stören. Das ist also ein bisschen anders, als das was z.B. Russland in der Ukraine vor hat. Dass Israel keine Dauerbesetzung will, ist eigentlich logisch. Dauerbesetzung frisst Truppen, Geld etc. und hat grundsätzlich nicht wirklich viel Nutzen. Was Israel will, ist anhaltende „Sicherheitskontrolle“ (jederzeitige Eingriffsfähigkeit) plus eine lokale Ordnung, in der Hamas keine Machtmittel mehr hat. Und ja, eine großangelegte Operation erhöht kurzfristig das Risiko für Geiseln – Geiselnahme ist genau deshalb ein klassisches Abschreckungsinstrument gegen Offensiven. Der Schluss „also nicht operieren“ ist trotzdem falsch, denn das belohnt ja gerade Geiselnahme dauerhaft. Historisch brachte Israel Geiseln auch eher frei, wenn der militärische Druck Spitzenkader bedroht und Verhandlungsmasse schafft. Ohne Druck verschiebt Hamas die Torpfosten – das hat man 2023/24 oft genug gesehen.

Bezüglich Hunger/Hungersnot sind diese Meldungen sicherlich ernst zu nehmen. Gleichzeitig ist es falsch, so zu tun, als ob humanitäre Maßnahmen Israels schlicht nicht existierten oder nichts bewirken würden. Es gibt Korridore, Hilfslieferungen, Verteilungszentren etc. – mal funktionieren sie, mal nicht, oft weil Hamas Infrastruktur und Zivilströme instrumentalisiert. Wenn man das also diskutieren möchte, muss man beide Seiten der Gleichung nennen: militärische Notwendigkeit vs. Schutz der Zivilbevölkerung – und auch den Umstand, dass Hamas Zivilstrukturen als Schild nutzt. ..

Jetzt konkret zu den vier Fragen:

  1. Eine fokussierte Einnahme/Räumung von Gaza-Stadt ist militärisch durchaus folgerichtig und mit den genannten Zielen (Entwaffnung Hamas, Geiseln, anhaltende Sicherheitskontrolle) auch konsistent. Daraus eine „Einnahme des ganzen Gazastreifens“ zu konstruieren, ist meiner Meinung nach Unsinn.
  2. Das kommt darauf wie diese konkret ausgeweitet wird. Wenn sie gezielt Druck auf Führungsstrukturen erzeugt und mit klaren Verhandlungspfaden verknüpft ist (roter Faden: Geiseln gegen Feuerpause, gegen weitere Schritte), dann ja. Einfach irgendwas nieder zu bomben wird die Verhandlungsposition nicht stärken.
  3. Auf einen Waffenstillstand gegen reale Gegenleistung – sprich: umfassender Geiseldeal + überprüfbare Sicherheitsklauseln, ja. Auf einen bedingungslosen Freeze, der Hamas Zeit verschafft und den Status quo einfriert, nein. Das würde den Konflikt nur wieder verlängern, nicht lösen.
  4. Israel will Freiheit der Operation, nicht die Verwaltung von zwei Millionen Menschen. Wieso auch. Das hat ja schon mal wirtschaftlich gesehen nicht gefunkt. Dauerbesetzung ist politisch und militärisch ein Klotz am Bein. Das hat noch nie funktioniert und hat auch immer zu enormen Kosten geführt.
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Israel

Nicht, weil mir palästinensische Zivilisten egal sind – im Gegenteil – sondern weil ich den Unterschied zwischen einem Volk und der Clique von Fanatikern erkenne, die es in Geiselhaft hält. Es ist nebenbei auch nicht Israel gegen Palästina. Es ist Israel gegen Hamas, bzw. deren Ideologie. Das in diesem Krieg Zivilisten am meisten Leiden, hat man nebenbei auch schon vor diesem Krieg gewusst. Gaza ist sehr dicht besiedelt und es ist sehr gut dokumentiert, dass die Hamas das Leid der Zivilbevölkerung braucht, weil tote Zivilisten ihre beste Waffe in den Medien sind. Daher werden auch zivile Infrastrukturen gezielt missbraucht.

Aber genau da sind wir schon – auf der pro-palästinensischen Seite: Selbst diesen glasklaren Fakt versucht man zu leugnen, zu verdrehen und als „Hasbara“ abzustempeln, nur um das Narrativ weiter zu füttern: Jeder tote Zivilist wird sofort als Beweis verkauft, dass Israel „alle Palästinenser ausrotten will“, und bloß nicht als das, was es in Wahrheit ist: das kalkulierte Endprodukt einer Hamas-Strategie, die ohne tote Zivilisten gar nicht funktionieren würde. Das Ganze wird dann mit emotionalen Bildern von leidenden Kindern untermalt – moralisch zieht das bei den meisten ja sofort. Sieht man ein Kind, das kurz vorm Verhungern steht, ist das natürlich eine extrem starke emotionale Waffe. Verständlich – kein Kind sollte jemals Hunger leiden oder sogar daran sterben. Was ich mich aber ernsthaft frage: Warum ist in 95 % dieser Bilder nur das Kind skelettdünn, während die „Mutter“ oder der Vater, die es in den Armen halten, oft selbst eher so aussehen, als wäre Hunger ihr kleinstes Problem?

Heißt das, Israel macht alles richtig? Ganz sicher nicht. Vor allem beim Thema Nahrungsmittel: Es wäre nicht nur möglich, sondern notwendig, mehr und offener zu liefern – und zwar so, dass die ganze Welt sieht, dass man alles tut, um Zivilisten zu versorgen. Ja, ein Teil landet bei der Hamas. Das ist zwar ärgerlich, aber es ändert nichts daran, dass man moralisch im Vorteil bleiben muss. Stattdessen lässt man es zu, dass Bilder von leeren Märkten und hungernden Kindern um die Welt gehen – und liefert damit den Gegnern genau das Propagamaterial, das sie brauchen. Das ist strategisch halt einfach ein Eigentor.

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Die Order gab es wohl – und eine interne Auswertung der Gaza-Division bestätigt den Hintergrund: Man hat ein Bedrohungsbild (u.a. Scharfschützen/ATGM-Gefahr), ließ verdächtige Objekte in Gaza scannen und wies an, sich dem Zaun nicht zu nähern. Wenn man bedenkt, dass der Angriff der Hamas durch diverse Scharfschützen unterstützt wurde, die Wachposten, Kameras etc. lahmlegten, macht das ja irgendwie auch Sinn.

Entscheidend ist, wie Hamas reinkam: zeitgleiche Angriffe an vielen Punkten, vorher das „Blinding“ – Drohnen und Scharfschützen legten Kameras, Funk und ferngesteuerte Waffen lahm, dann Bulldozer/Explosivladungen an Dutzenden Stellen. Rekonstruktionen zeigen mindestens ein Dutzend geolokalisierte Durchbrüche (Israel spricht insgesamt von über 100). Selbst wenn eine Streifenpatrouille dort gefahren wäre: Gegen einen kombinierten, massierten Erstschlag plus Kommunikations-Blackout hätte sie wenig geändert. 

Glaubt ihr, Israel hat sein eigenes Volk geopfert, um einen Grund für den Einmarsch in Gaza zu haben

Nein...

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Ein fanatischer Rabbi sabbelt irgendeine menschenverachtende Scheiße, und du machst daraus die ‚Mehrheitsmeinung‘ von 10 Millionen Menschen. Ultraorthodoxe wie er sind eine Minderheit von ~14 %, und selbst da teilen viele nicht seine Ansicht. 21 % der Israelis sind Araber – willst du ernsthaft behaupten, die jubeln beim Gedanken, Gaza ‚verhungern‘ zu lassen?

Das ist, als würde man sagen: ‚Alle Palästinenser wollen Juden auslöschen‘, nur weil irgendein Hamas-Kommandant vor laufender Kamera genau das rausbrüllt. Jeder halbwegs denkende Mensch weiß, dass das primitiver Bullshit ist – und trotzdem versuchst du genau diesen Müll-Logik-Trick bei Israel.

Und wenn du schon mit Mehrheiten daher kommst, schauen wir mal zu deiner Seite: In Umfragen unterstützen über 50 % der Palästinenser die Massaker vom 7. Oktober. Wenn dein Logikmaßstab stimmen würde, dann müsstest du eine Mehrheit der Palästinenser offiziell zu völkermörderischen Unterstützern erklären – Leuten, die es gutheißen, dass Zivilisten massenhaft abgeschlachtet werden, nur weil sie Juden sind.

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Nein, niemand wacht morgens auf und beschließt „Nazi“ zu sein. Antisemitismus hat sich jedoch – spätestens nach dem 7. Oktober – wieder einmal als billiges, universelles Auslassventil etabliert. Weil Israel aktuell so ,,brutal“ vorgeht – oder besser gesagt: so dargestellt wird, glauben nun halt viele, sie könnten diesen neuen Judenhass irgendwie nachvollziehbar oder relativierbar machen. Sie andere Antworten hier. Sie tun es natürlich nicht offen – sie tun es subtil, verpackt, scheinbar differenziert. 

Laut EU-FRA geben 96 % der europäischen Juden an, Antisemitismus direkt erlebt zu haben. Seit dem 7. Oktober 2023 sieht man in jeglichen Statistiken einen Anstieg von antisemitischen Angriffen um mehrere hunderte Prozent. Die Dunkelziffer wird noch deutlich höher sein, weil Juden gerade hier in Europa solche Angriffe sehr selten melden. Aber natürlich kommen nun hier Leute die versuchen das zu relativieren oder als "nur" Israel-Kritik zu tarnen.

Und das sieht man, wenn man schaut, wo diese Empörten NICHT hinschauen:

  • Sudan: Seit 2023 über 150.000 Zivilisten abgeschlachtet, Frauen vergewaltigt, Dörfer niedergebrannt, 500.000 Kinder verhungert und über 700'000 vor dem Hungertod – aber kein Mensch interessiert sich. Kein „Free Darfur“, kein „From Khartoum to the sea“, kein Protest, NICHTS. Warum nicht? Weil die Täter Araber sind, Muslime, Schwarzafrikaner – und man da plötzlich nicht mehr den bösen Juden hat, der die armen Muslime (Palästinenser) einfach so ohne Grund unterdrückt.
  • Jemen: 377.000 Tote. Kinder, die an Hunger sterben, weil Saudi-Arabien die Versorgung blockiert und ganze Landstriche mit westlicher Munition in Trümmer legt. Gab’s da wöchentliche Demos? Boykottbewegungen? Wütende Unterschriftenaktionen gegen saudisches Öl? Nein. Nichts.
  • Syrien? Mehr als eine halbe Million Tote. Assad, Hisbollah, Iran – Giftgas, Fassbomben, Hungersiege. Ganze Städte ausgelöscht. Aber die „Menschenrechtsfraktion“ hatte da wohl gerade Urlaub. Jedenfalls kam da nichts im Vergleich zu dem was man heute so sieht.
  • Nigeria? Hunderttausende von Boko Haram abgeschlachtet, Kirchen niedergebrannt, Kinder entführt und versklavt.
  • Somalia? Afghanistan? Mosul? Man könnte noch viel weiter gehen...

Aber wehe irgendwo taucht eine israelische Flagge auf – dann rasten plötzlich alle aus. Ist auch logisch: Israel, dieser schlimmste, brutalste, menschenverachtendste Staat, den die Menschheit je ertragen musste. Muss ja so sein – schließlich hat Israel mehr UN-Verurteilungen kassiert als alle anderen Länder der Welt zusammen. Nicht mehr als Sudan, nicht mehr als Iran, nicht mehr als Russland. Mehr. Als. Alle. Zusammen. Das allein beweist natürlich alles – weil die UN ja auch bekannt ist für nüchterne, faktenbasierte Urteile und nicht etwa für ideologisch motivierte Abstimmungen von Autokratenblöcken. Und wenn dann Millionen auf die Straße rennen, Israel dämonisieren, Davidsterne abkratzen und Geiselfotos abreißen, dann kann das ja nur daran liegen, dass ihnen die Menschenrechte so am Herzen liegen – außer natürlich in Syrien, im Jemen, in Darfur oder sonst irgendwo, wo Menschen tatsächlich gerade massenweise sterben.

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Human rights index, 2024

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Democracy index, 2024

Mhm, komisch. Über 3'500 Menschenrechts- und Länderexperten sehen das völlig anders – aber was wissen die schon, nicht wahr? Immerhin gibt’s ja die unfehlbare UN, deren angeschlossene NGOs natürlich komplett neutral, unabhängig und garantiert ideologiefrei arbeiten. Ich meine, wer wäre denn glaubwürdiger als eine Organisation, die 2015 Saudi-Arabien – das Land, in dem Frauen bis gestern nicht mal Auto fahren durften – zum Vorsitzenden im Menschenrechtsrat gemacht hat?Oder die 2021 den Iran – mit verschleierter, geprügelter, inhaftierter Frauen – in die UN-Kommission für Frauenrechte gewählt hat?

Klingt super vertrauenswürdig naja, jedenfalls für Israel-Hasser.

Nächster Agendapunkt wäre dann wohl: Nordkorea für Ernährungssicherheit? China für Meinungsfreiheit? Oder die Taliban für Bildungspolitik?

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Schlecht

Unser Blick ins All gleicht dem Leuchten eines kleinen Leuchtturms inmitten einer endlosen, dunklen See (der Vergleich ist untertrieben).

Das beobachtbare Universum hat schliesslich einen Radius von etwa 46,5 Milliarden Lichtjahren. Darin befinden sich schätzungsweise etwa 2 Billionen Galaxien, jede mit Hunderten Milliarden Sternen. Wir können dieses Licht zwar sehen – mit Teleskopen, Kameras, Spektren. Aber was wir wirklich verstehen, ist ein viel kleinerer Ausschnitt.

Physikalisch betrachtet besteht das Universum nämlich zu etwa 68 % aus Dunkler Energie. Weitere 27 % entfallen auf Dunkle Materie. Bleiben rund 5 % für alles, was aus „normaler Materie“ besteht – also Atome: Sterne, Planeten, Gas, Menschen. Nur diese 5 % sind überhaupt mit herkömmlicher Physik messbar.

Aber selbst von diesen 5 % sehen wir nur einen Bruchteil. Die Erde, das Sonnensystem, selbst unsere ganze Galaxie machen nur einen winzigen Punkt im Gesamtbild aus. Was wir mit bloßem Auge sehen – etwa 9'000 Sterne – ist nicht mal ein Staubkorn auf kosmischer Skala.

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Sex (biologisches Geschlecht) = Reproduktionsklasse, definiert allein durch die Art der Gameten:

  • große, unbewegliche Eizellen → weiblich;
  • kleine, bewegliche Spermien → männlich.

Das ist seit Darwin/Anisogamie Standard und wird von aktueller Evolutions- und Zellbiologie auch so bestätigt. Die Fortpflanzung des Menschen basiert ausschließlich auf zwei Gametentypen. Es existiert keine dritte Gametenstrategie, also auch kein drittes „Fortpflanzungsgeschlecht“. Punkt. Variationen der Hormonwirkung oder Chromosomenzahl ändern daran nichts, solange keine neue Gametenklasse entsteht.

To explain biological sex, look to evolution

Daher auch: Intersexuelle Varianten ≠ drittes Geschlecht.

  • Störungen der Geschlechtsentwicklung (DSD) mit klinisch auffälligen Genitalien treten bei ≈ 1 : 4 500 Geburten auf.
  • Zählt man auch late- oder gar nicht sichtbare Chromosomen- / Hormon-Varianten, landen Schätzungen – je nach Definition – bei 0,7 – 1,7 % der Bevölkerung.

Diese Fälle sind medizinisch natürlich relevant und verdienen Respekt, stellen aber so keine zusätzliche Reproduktionsklasse dar; Betroffene produzieren typischerweise gar keine funktionellen Gameten oder gehören trotz Varianten funktional einer der beiden Klassen an. Punkt. Das mit dem sozialen Geschlecht ist eine sozial-psychologische Kategorie, nicht Teil der Reproduktionsbiologie. Das wäre eine andere Gesichte, aber deine Frage war ja auf das biologische Geschlecht gerichtet.

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Die Frage basiert auf einem simplen Denkfehler... Du verwechselst Lichtlaufzeit mit kosmischem Alter. Wenn wir heute eine Galaxie bei Rotverschiebung z = 10 sehen, dann heißt das nicht, dass sie „14 Milliarden Jahre alt“ ist. Es Heißt nur, dass ihr Licht 13,3 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war.

Das Alter des Universums berechnet man übrigens über die Friedmann-Gleichungen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie, mit realen Daten wie der heutigen Hubble-Konstanten, der Dichte von Materie, Strahlung und Dunkler Energie. Das hat also schon Fuss. Und dass es früh schon ziemlich große Galaxien gab, ist richtig. Das ist sogar spannend. Aber „voll ausgereift“ waren die nicht.  Das waren eher chaotische Klumpen mit hoher Sternbildungsrate. Kein wirklich Vergleich zu einer heutigen Spiralgalaxie mit schönem Armsystem, alter Scheibe, Bulge, ausgeglichenem Halo.

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Dass solche Massen so früh entstehen konnten, liegt an der kalten Dunklen Materie. Die hat nämlich kaum thermische Bewegung und fällt deshalb schon sehr früh gravitativ zusammen. In diesen dunklen Gravitationsklumpen kann baryonisches Gas relativ schnell abkühlen und Sterne bilden – innerhalb von vielleicht 100 Millionen Jahren. Völlig im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten.

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Du redest von Liebesbeziehung und listest dann vier Kriterien auf, die maximal für ein schnelles „Würde ich smashen – ja oder nein?“ taugen. Natürlich spielt Optik eine Rolle – ohne Grundanziehung passiert meist gar nichts. Aber zu glauben, Frauen würden ihre Beziehungsentscheidung nach der Reihenfolge von Frisur und Oberkörper treffen, ist ja mal völlig realitätsfremd.

Was du hier machst, ist nichts anderes als: „Welche Optik lässt mich hoffen, dass sie mich will?“ Und sobald jemand antwortet, dass andere Dinge wichtiger sind – wie Charakter, Ausstrahlung, emotionale Reife – fühlst du dich angegriffen, weil’s nicht in dein Wunschbild passt.

Also stell die Frage, die du eigentlich meinst: „Was finden Frauen optisch anziehend?“ – und hör auf, das als Beziehungsrelevanz zu verkaufen. Das zeigt nur, dass du den Unterschied hier immer noch nicht verstanden hast...

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Mach dich halt einfach etwas interessanter. Nicht mit so einem gelangweilten Blick rumlaufen – das sieht sofort mad und abweisend aus. Körpersprache ist key: Schultern zurück, gerade Haltung, und wenigstens ein bisschen Freundlichkeit im Gesicht. Muss ja kein Dauergrinsen sein, aber eine positive Ausstrahlung wirkt halt einfach viel einladender als so ein müder, miesgelaunter Gesichtsausdruck und hängende Schultern. Auch etwas Krafttraining (Muskelaufbau) schadet nie, um sofort einen besseren Eindruck zu machen.

Das ist halt mal vorne weg ein relevanter Punkt, damit man überhaupt Bock hat dich kennenzulernen. Geh also raus, sei aktiv, lern Leute kennen. Und das nicht mit dem Ziel eine Freundin zu finden, die kommt dann mit der Zeit schon von selbst. Und ja: Dein Auftreten ist sehr wichtig. Wenn du wirkst wie jemand, der sich selbst nicht mag, warum sollte es dann jemand anders tun?

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Sagen wir's mal so. Juli +1,5 K zu warm, Regen +47 % über Mittel (1961–1990). Nach Clausius-Clapeyron bedeutet +1,5 K ca. 10 % mehr Wasserdampf, was Starkregen exponentiell verschärft. Wird nebenbei auch im IPCC AR6 SYR 2023 Modellen so prognostiziert. Man muss jedoch sagen, ein einzelner Juli entscheidet keinen Trend, aber hier lauft er perfekt im Takt.

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