Meinung des Tages: Zehn Jahre "Wir schaffen das" - wie bewertet Ihr den bekannten Satz?
(Bild mit KI erstellt)
Manche Worte prägen die Politik über Jahrzehnte – so wie Angela Merkels „Wir schaffen das“. Zehn Jahre später ziehen CDU und CSU eine gemischte Bilanz.
Rückblick auf 2015
Als 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, setzte Merkel auf eine Botschaft der Zuversicht. Für manche wurde sie zum Symbol für Humanität und Offenheit, für andere zum Ausgangspunkt gesellschaftlicher Spannungen. Bis heute gilt der Satz als einer der bekanntesten ihrer Amtszeit.
Kritik aus der Union
Die Union sieht die damalige Politik inzwischen differenzierter. Es wird betont, dass zwar viel Integration gelungen sei, aber noch Probleme wie unklare Zuständigkeiten, Überlastung von Behörden und ungelöste Fragen in der Migrationspolitik geblieben seien. Gerade in Wahlkämpfen ist das ein wichtiges Thema.
Bezug zur Aktualität
Auch wenn die Situation heute eine andere ist, bleibt die Debatte aktuell: Wie gelingt Integration langfristig, welche Kapazitäten hat der Staat – und welche Lehren lassen sich aus 2015 ziehen? Merkels Satz bleibt dabei ein Symbol, das immer wieder neu ausgelegt wird – je nach politischer Perspektive.
175 Stimmen
25 Antworten
Man sollte schlicht schauen, wen man aufnimmt. Ich sage mal, bei mir zu Hause kommen nur Freunde, Bekannte rein und Menschen die sich zu benehmen wissen und bereit sind, die Regeln in meinem Haus respektieren.
Wer jeden reinlässt, dessen Haus wird schnell ein verwüsteter Saustall sein!
Ich hab mir damals schon gedacht, wer ist „wir“ ?
Ohne die ganzen enthusiastischen ehrenamtlichen Helfer und Teddybär Werfer wäre schon 2015 alles zusammengebrochen.
Die Entscheidung, die Leute aufzunehmen, war ja menschlich gesehen völlig in Ordnung. Aber so völlig ohne Plan und ohne Sinn und Verstand die Grenzen zu öffnen, das war nicht in Ordnung. Es gab überhaupt keinen Plan, was wir mit diesen Leuten überhaupt anfangen wollen. Und es hätte auch von vornherein klar sein müssen, dass ich da ganz viele an diese Flüchtlingsgeschichte dran hängen, die eigentlich bei uns nichts verloren haben..
Diese Leute müssen irgendwo wohnen die brauchen Geld zum Leben, und sie brauchen eigentlich schnellstmöglich einen Arbeitsplatz. All das gab es nicht. Der Steuerzahler und sogar Privatleute waren diejenigen die es auffangen sollten indem sie Wohnraum zur Verfügung stellten ?
Es hätte so viele vernünftige Möglichkeiten geben können. Allein hier in München stehen so viele Gebäude leer. Bürogebäude, die durchaus geeignet wären als Flüchtlingsunterkunft. Die nur gebaut wurden, um danach wieder zu verfallen. Die hätte man relativ zügig in Wohnraum umwandeln können.
Notfalls eben mit Zwangsmaßnahmen gegen die Besitzer solcher „Anlage Objekte“
Stattdessen stellt man Container an den Stadtrand.
Auch die Integration der Leute wurde von unserer Regierung überhaupt nicht gefördert.
Sprachkurse wären für mich verpflichtend gewesen. Aber es gibt ja keine Lehrer.
Auch Unterricht zur Kultur und zum Leben in Deutschland hätte eine Verpflichtung sein müssen und jeder, der das nicht macht oder sich weigert, muss eben wieder gehen.
Die Bürokratie bei uns bringt sowieso alles um. Alle Verfahren dauern viel zu lange., die Leute wurden jahrelang in ihren Containern sitzen gelassen, ohne Arbeitserlaubnis ohne Perspektive ohne Förderung und ohne Forderung. Das kann nicht funktionieren.
Und dass beim deutschen Steuerzahler irgendwann auch mal die Luft raus ist das hätte man sich auch denken können.
Jetzt, zehn Jahre später und noch zusätzlich mit dem Ukraine Krieg bricht halt alles zusammen.
Frau Merkel hatte damals schon überhaupt gar keinen Plan, WIE wir das schaffen sollen.
man kann so etwas leicht sagen, wenn man selber nicht davon betroffen ist.
Schlimmer noch: Merkel hat die Probleme negiert und ignoriert, als sie schon mehr als offensichtlich waren:(
Grundsätzlich habe ich zu beanstanden das WIR nicht mal gefragt wurden.
Von Anfang an gab es KEIN wir, es gab eine politische Entscheidung mit viel Kritik in den eigenen Reihen.
Sich kümmern, organisieren, versorgen die Verantwortung übernehmen das müssen nun tatsächlich WIR Steuerzahler. Der Bund hat hat schon zu Ampelzeiten die Gelder für die Versorgung der geflüchteten/ der Migranten um 50 % gekürzt. Städte, Gemeinden, Länder Kommunen müssen zusehen wie sie damit klarkommen. Kritik dazu ist konsequent unerwünscht.
Typische Ausdrucksweise einer DDR-Agitatorin. Man schwafelte stundenlang über die Erfolge des Sozialismus, wenn man auf dem Heimweg noch ein paar Weizenbrötchen kaufen wollte, dann hieß es aber: "Tut uns Leid, Lieferengpass!" -- Hat man übrigens in Corona-Zeiten auch schon im Westen der Republik gehört. Naja, die Spitze kam aus der DDR!
Auch heutzutage haben viele Bäcker schon 12 oder 14 Uhr geschlossen.