Wie viel Rentenanspruch stünde meiner Mutter zu (würde sie nach 16 Jahren Beruftätigkeit endgültig krank werden)?

Hallöchen, liebe GF-Community!

Um die Gesundheit meiner Mutter ist es von Woche zu Woche immer schlechter bestellt, dass sie früher oder später kaum noch dazu in der Lage sein wird, ihrem Beruf - wo sie pro Tag hauptsächlich 11 bis 12 Stunden beschäftigt wird und doch traurigerweise schlecht bezahlt - unbedingt gerecht zu werden. Sowieso ist sie seit mittlerweile fast 8 Wochen nicht mehr zur Arbeit (ist aber davon befreit durch eine Vielzahl an Krankschreibungen) und der Hypothese einiger (Krankenhaus-)Ärzte nach zu trauen, ist der Job mit einer der Faktoren, die sie haben krank werden lassen. Gerade erst habe ich auf Google nach den Voraussetzungen für eine EM-Rente recherchiert - nach über 1 Stunde recherchieren frage ich mich ernsthaft, ob dem alles so sein kann, wie nachzulesen ist.

Ich kenne schließlich 2 Personen, denen sogar weit über 800 Euro jeden Monat zustehen - wobei die beiden noch dazu fähig sind, bis zu 8 Stunden beschäftigt zu werden (zumindest in einer Rehabilitationseinrichtung, aber das macht ja natürlich nichts!). Laut Internet oder auch generell soll es ja doch heißen, dass das Recht auf eine volle Erwerbsminderung für einen erst dann in Kraft tritt, wenn man nicht mehr länger als 3 Stunden arbeiten gehen kann. Zudem ist kaum einer der beiden Ausführenden über eine PK versichert. Wenn die zwei Herrschaften es wären, würde es bei mir einigermaßen einleuchten, warum sie jeden Monat von 1000 Euro leben dürfen. Ich fürchte eine teilweise EM-Rente bei Mama, denn es kann ja so ziemlich alles sein, wie wir wissen; es soll ja bislang genug Fälle gegeben haben, die diese Rente dann, warum auch immer, doch nicht beziehen konnten - um dann auf Hartz 4-Niveau leben zu ,,dürfen", als wären diese Leute solche Sozialschmarotzer. Dass auch meiner Mama - die bis dato 16 Jahre berufstätig war und dementsprechend auch viel mehr geleistet hat als die genannten Personen - diese Ungerechtigkeit widerfahren könnte, ist ja scheinbar nicht auszuschließen.

Oder kann es sein, dass das Internet jede Menge Seiten hat, die vielerlei bestimmte Dinge weithergeholterweise anders (= falsch) ausführen, als sie eigentlich sind? Allein jetzt beim Nachgooglen von Erkrankungen kommt es mir so vor, als würde jede einzelne "reißerisch" beschrieben werden in der Symptomatik!? Jedenfalls, ich steigere bei der Erwerbsminderungsrente nicht durch. Wenn ich im Internet von all den Informationen lese, aber Leute persönlich kenne, die diese entscheidenen Voraussetzungen mehr oder minder nicht wirklich erfüllen und sie erhalten sogar mehr als nur 800 Euro (ich mein; klar, das sind ja 40 Prozent von 2700 Euro Bruttogehalt und die Damen meinten zu mir auch selbst, sie hätten nicht viel gehabt bzw. nicht weit mehr als zweieinhalbtausend)... scheint eine komplizierte Sache zu sein.

Gäbe es hier jemanden, der mich besser aufklären kann? Und den Widerspruch auch noch versteht, den ich als solches empfinde?

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Beitragszeit für Erwerbsminderungsrente?

Hallo alle Miteinander.

Ich habe eine Frage zur Erwerbsminderungsrente.

Zuerst wäre es vielleicht schlau von mir und meiner Situation zu erzählen. Ich bin 21 Jahre alt. Mit 18 habe ich 2015 mein Abitur gemacht. Kurz danach wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Da ich durch die Behandlung meine Ausbildung nicht anfangen konnte, wurde sie um 1 Jahr nach hinten verschoben. 2016 habe ich dann auch meine Ausbildung angefangen. Anfang 2017 bekam ich dann eine Depression und im April 2017 wurde dann erneut Krebs festgestellt. Aufgrund der Therapien war im Juni 2018 der ganze Zeitraum mit Recht auf Krankengeld verstrichen. Ab dem Zeitpunkt muss ich ALG2 beziehen.

Nun zu meiner Frage. Ich habe eine Erwerbsminderungsrente beantragen müssen. Die Frau von der Rentenversicherung sagte, dass ich diese beziehen könnte. Nun habe ich aber einen Brief erhalten, dass ein bestimmter Zeitraum nicht nachgewiesen werden kann und nicht als Anrechnungszeit gilt (verstehe ich ja auch, weil ich zu der Zeit keine Krankschreibungen hatte weil ich weder Schule noch Ausbildung hatte). Dann rief ich bei der Rentenversicherung an und die meinte, ich muss in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre eingezahlt haben um Recht auf Erwerbsminderungsrente zu haben.

Meine Fragen:

1) Warum konnte ich denn erst einen Antrag stellen, wenn man doch eigentlich sofort sieht, dass ich in den letzten 5 Jahren keine 3 Jahre eingezahlt haben kann? Ich war ja bis 18 in der schule und bin jetzt 21. logisch, dass das keine 5 Jahre sein können. Und ab 2015 war ich ja auch fast die gesamten 3 an Krebs erkrankt und in Therapie.

2) wie lang muss ich denn nun wirklich eingezahlt haben? Die Frau bei der ich den Antrag gestellt habe, meinte, dass ich die Voraussetzungen erfüllt habe. Die Frau heute am Telefon meinte, dass das nicht der Fall ist. Jeder erzählt mir was anderes und ich verstehe die Welt nicht mehr.

Es wäre schön, wenn mir jemand helfen kann und sich diesen langen Text bis zum Ende durch gelesen hat 😅

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Vollzeitpflege meiner Enkelin beantragt. Jugendamt verlangt detaillierte Begründung für meine Erwerbsminderungsrente, ist das rechtens?

Hallo, ich hoffe mir kann hier jemand fundiert helfen.Es geht darum, meine Tochter wurde mit 19 schwanger, sie und ihr Freund haben Probleme ohne Ende (finanziell, wohnungsmäßig als auch psychisch). Im Sommer 2016 wurde meine Enkelin per Kaiserschnitt geboren (ich war im OP bei der Geburt dabei). Es stand von vorne herein fest, dass die Kleine (bis zur Einschulung mindestens) bei mir leben soll (60/65 km von den Eltern entfernt, natürlich mit Besuchskontakten und WE`s mit den überforderten Eltern).Im November 2017 haben wir dann einen Antrag auf familiäre Vollzeitpflege gestellt und brav alle angeforderten Unterlagen (auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung meines Hausarztes) eingereicht. Gestern war dann endlich der erste Termin bei mir im Haushalt mit dem Pflegekinderdienst und dem Jugendamt, die prüfen wollten ob ich und die Umgebung etc. auch geeignet sind ein Pflegekind aufzunehmen. Soweit war alles TOP …Da ich aus vielen Gründen (Asthma, Allergien, mehrfache Bandscheibenvorfälle) eine zeitlich befristete Erwerbsminderungsrente beziehe, wollen die Damen vom Jugendamt nun detaillierte Belege von mir/meinem Hausarzt haben, weshalb ich genau berentet wurde und wollen davon auch die Bewilligung zur Vollzeitpflege abhängig machen. (Man zweifelt allgemein daran dass jemand der Erwerbsminderungsrente bezieht fit genug ist sich um ein Kind zu kümmern). Ist das rechtens? Ich bin aber der Ansicht, dass es intim/persönlich ist und möchte das absolut nicht. Abgesehen davon lebt meine Enkelin nun schon seit 2 Jahren bei mir und es hat bisher alles super geklappt, ab August geht sie hier auch in die Kita.

Recht Erwerbsminderungsrente Jugendamt Hilfe zur Erziehung Mitwirkungspflicht Pflegekind Enkelkind Vollzeitpflege der grosseltern
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Anerkennung der Erwerbsminderung: abgelehnt - Frage: Medikamentöse Therapie, Therapie - Rechte?

Können Sie mir einen Rat geben, bitte, kennt jemand sich aus?

Die Anerkennung meiner vollen Erwerbsminderung wurde abgelehnt - die Begründung ist, dass ich zu wenig krank sei und vor allem die Therapie nicht ausgeschöpft ist.

Frage: Ich habe bereits vier Therapien hinter mir, ohne Erfolg. Es hieß, ich müsse mich weiter therapieren lassen.

Außerdem kann ich nur Johanniskraut als Medikament nehmen. Mein Arzt stimmt dem jedoch zu und ich kann auch nichts anderes nehmen, weil bestimmte Ängste vor Psychopharmaka sich verstärken. Man kann mich doch nicht zu Psychoph. zwingen. Es ist aber anscheinend ein guter Grund, die EM abzulehnen. Darf das sein?

Ich habe bereits viele Psychopharmaka probiert, nun ist aber Schluss, mich macht das Rumexperimentieren krank. Das einzige ist Johanniskraut. Es soll außerdem hoch wirksam sein, besteht also keinen Anlass, zu sagen, weil ich keine Psychoph. nehme, sei der Leidensdruck wohl zu gering und ich müsse erst das weiter machen.

Das Krankheitsbild ist komplex, in der letzten Therapie hieß es, es sei unheilbar.

Ich bin nun im Widerspruch.

Was ich brauche – meine Frage ist, ob mir jemand sagen kann, wo ich diese Informationen und Nachweise finden kann -

- Wirksamkeit von Johanniskraut im Vgl. zu Psychoph. genauso wirksam

- Mein komorbides Krankheitsbild ist in Therapie gescheitert – 4 Therapien habe ich bereits hinter mit – die Begründung, ich müsse weitere Therapien machen, ist sinnlos – wie gehe ich hier vor, welche Nachweise von Studien etc. kann man anbringen?

- Persönlichkeitsstörung, Zwangserkrankung, Depression, Angst etc. sind Thema – welche Belege gibt es, dass nur eine Therapie helfen kann, Psychoph. Nicht heilen können

- darf man mich zu Psychoph. Zwingen – bzw. für die Ablehnung das Argument benutzen, dass ich keine Psychoph. Nehme und damit kein hoher Leidensdruck bestehen kann?

Gibt es gerichtliche Urteile, nach denen Johanniskraut als gleichwertig und vollwertig anzuerkennen sind? Oder nach denen zum Beispiel festgestellt wurde, dass – z.B. bei Persönlichkeitsstörung, Zwang – im Grunde nur Therapie hilft und wenn diese nicht wirkt, auch Psychph. Nicht in dem Maße helfen, die Arbeitsfähigkeit herzustellen?

Über jede Hilfe bin ich froh und bedanke mich!

Schule Erwerbsminderungsrente Rechte Psychologie Erwerbsunfähigkeit Gerichtsurteil Gesundheit und Medizin Johanniskraut Persönlichkeitsstörung Psychopharmaka
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Berufsunfähigkeit + Agentur für Arbeit?

Hallo,

Ich bin jetzt seit ca . 3 Jahren Berufsunfähig. Meinen ersten Job hatte ich nach langer Abwesendheit verloren. Meine Therapie lief dann so gut, das ich letztes Jahr im November wieder anfangen konnte zu arbeiten. Dieses Jahr im Februar müsste ich dann gezwungenermaßen aufgrund von kopfschmerzen kündigen, da ich seit letztem Jahr meinen fachbezogenen Hochschulzugang nachgemacht habe und im Februar ebenfalls die Prüfungen waren. Die Kopfschmerzen waren jedoch kein Symptom meiner Psychose, wodurch kein Grund für einen Rückfall bestand. Ich versuche mich zur Zeit für den zweiten Teil meiner Prüfung vorzubereiten und merke jedoch bereits, dass wieder vereinzelt Symptome auftauchen und mir das lernen immer schwerer fällt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich damit die Prüfung, geschweige denn das Studium packe. Ich habe mich nach der Kündigung nicht wieder arbeitslos gemeldet, um genug zeit für die Prüfungsvorbereitung zu haben. Es sieht im Moment nicht danach aus, dass ich weiter machen kann ohne wieder eine Therapie und/oder Medikamente zu schlucken. Meine Frage ist nun, wie ich am besten vorgehe. Sollte ich mich erst Arbeitslos melden bevor ich zum Arzt gehe. Zahlt die Agentur überhaupt wenn ich berufsunfähig bin. Was passiert im schlimmsten Fall wenn es wieder so schlimm wird, dass ich garnicht mehr arbeiten gehen kann? Zahlt dann die Rentenversicherung und wie läuft das ganze von statten?

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Kann Reha-Antrag umgewandelt werden in EMR nach erfolgter Reha mit voller Arbeitsfähigkeit und späterem EMR-Antrag und Gutachten mit voller Erwerbsminderung?

Bin seit 2016 erst krank und danach ALG1.

Habe 2016 eine Reha beantragt und von der DRV genehmigt bekommen.

Reha-Bericht 2016 mit voller Arbeitsfähigkeit, da die Klinik unter Druck der DRV steht. Habe 2016 eine Gegendarstellung geschrieben auf die ich von der DRV nie eine Antwort erhalten habe.

Daraufhin weiter krank.

Ende 2017 habe ich einen Antrag auf EMR gestellt.

Anfang 2018 hat ein Gutachter, der von der DRV bestellt wurde, meine voll Erwerbsminderung mit unter 3 h auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestätigt.

Jetzt hat die DRV meine Rente wegen voller Erwerbsminderung anerkannt, als Rentenbeginn aber bereits den Antrag auf meine Reha von 2016 angenommen, die damals nicht umgewandelt wurde. Dadurch habe ich finanzielle Nachteile.

Ich sehe den Rentenbeginn erst nach dem Gutachten aus 2018. Was kann ich tun? Gibt es für die DRV nicht eine Frist für die Umwandlung von Reha-Antrag auf EMR-Rente? Hätte die DRV nicht gleich damals reagieren müssen? Für die DRV war der Bericht über volle Arbeitsfähigkeit genug um nicht aktiv zu werden, dann sollte dies auch später noch seine Richtigkeit haben, oder kann die DRV machen was sie will?

Bin im VDK und werde in jedem Fall Einspruch gegen den Rentenbeginn erheben, aber wenn mir hier jemand weiterhelfen kann, dann kann ich diese Empfehlungen auch weitergeben, denn nicht alle Sachbearbeiter kennen sich in allen individuellen Fällen auch gut aus.

Vielen Dank im Voraus

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