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Hat sich eure sexuelle Orientierung "verändert" nachdem ihr eure Geschlechtsidentität erkannt hattet?

Diese Frage richtet sich an alle Menschen auf dem Trans* Spektrum - also nicht nur Transmänner und Transfrauen sondern auch alle Menschen mit nichtbinären Geschlechtsidentitäten.

Ich habe öfters davon gehört, dass es Menschen gibt, die nach erkennen ihrer Transidentität auch ihre sexuelle Orientierung neu für sich entdeckt haben.

Damit meine ich nicht, dass zB eine Transfrau, die sich vorher als Mann als hetero beschrieben hat, sich nun offensichtlich als lesbisch bezeichnen würde. Das ist ja irgendwie klar und das würde ich nicht als Wechsel beschreiben, da die Person ja nach wie vor auf Frauen steht.

Was ich meine, ist, dass manche Menschen erst, wenn sie als ihr wahres Geschlecht leben, sich auch mehr oder aus einem anderen Standpunkt mit ihrer sexuellen Orientierung auseinander setzen und dann merken, dass sie doch eine andere Orientierung haben, als gedacht.

Viele Transmenschen mit starker Dysphorie haben zum Beispiel ja auch gar keinen Sex, weil sie sich so unwohl in ihrem Körper fühlen und gleichzeitig haben Trans Personen es ja auch schwerer, eine Beziehung zu finden. Dementsprechend machen sie oftmals weniger romantische und sexuelle Erfahrungen oder setzen sich gar nicht so sehr mit dem Thema auseinander.

Ich habe wie gesagt schon ein paar mal davon gehört, dass aus diesen Gründen einige Trans* Menschen mit der Erkennung ihrer Geschlechtsidentität auch ihre sexuelle Orientierung neu für sich entdecken, aber nun interessiert mich, wie verbreitet dies tatsächlich ist.

Wie ist es bei euch?

Schreibt sehr gerne auch euer konkretes Geschlecht und eure sexuelle Orientierung dazu.

Meine sexuelle Orientierung ist gleich geblieben 72%
Ich lable meine sexuelle Orientierung nicht (mehr) 12%
Bei mir war es ganz anders: 8%
Es hat sich etwas verändert aber unabhängig von meinem Geschlecht 4%
Ich bin nicht auf dem Trans* Spektrum aber wollte abstimmen 4%
Ich habe meine sexuelle Orientierung neu entdeckt 0%
Ich bin mir meiner Orientierung nach wie vor unsicher 0%
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Wie labelt ihr eure sexuelle Orientierung als Nichtbinäre Person?

Viele Begriffe für die sexuelle Orientierung sind ja auf eine geschlechtliche Binarität ausgelegt und funktionieren deshalb nicht wirklich, wenn man weder Mann noch Frau ist.

Hetero zum Beispiel wird meines Wissens nach fast nie von nichtbinären Menschen genutzt.

Begriffe wie Schwul oder lesbisch sind auch selten, aber kommen durchaus vor, besonders seit es die erweiterte Definition ,,non-woman loving non-woman" bzw "non-man loving non-man" gibt.

Zum Glück existieren aber auch sexuelle Orientierungen, deren Begriffe nicht geschlechtsgebunden sind und somit auch von nicht binären Menschen problemlos verwendet werden können wie zum Beispiel Bi-, Pan-, Omni- oder Polysexualität und auch Asexualität.

Zusätzlich wurden mit der Zeit auch Begriffe wie Androsexuell oder Femsexuell/Gynosexuell geschaffen, die ohne Auskunft über das eigene Geschlecht die Anziehung zu Männern bzw zu Frauen beschreiben.

Und mitlerweile gibt es sogar Begrifflichkeiten, die explizit dazu da sind, um die Anziehung einer Nichtbinären Person zu einem anderen Geschlecht zu beschreiben wie zum Beispiel trixix, toric oder enbian.

Deshalb würde mich nun interessieren, wie ihr eure Sexuelle Orientierung als nichtbinäre Person bezeichnet. Nutzt ihr schon immer den gleichen Begriff oder habt ihr verschiedene ausprobiert? Ändert sich eure Bezeichnung immer wieder, zum Beispiel wenn ihr Genderfluid seid? Wie erklärt ihr Außenstehenden eure sexuelle Orientierung?

Schreibt auch gerne dazu, was aus eurer Antwortmöglichkeit konkret zutrifft und wenn ihr möchtet auch, was genau ihr auf dem nichtbinären Spektrum seid, wenn ihr euch nicht einfach nur als nonbinary labelt.

Ich bin bisexuell, pansexuell, omnisexuell oder polysexuell 39%
Ich bin asexuell und/oder aromantisch 33%
Ich bin keine nichtbinäre Person aber wollte abstimmen 11%
Ich bin nichtbinär und lable mich anders: 6%
Ich lable mich als trixic oder toric 6%
Ich lable mich als skoliosexuell oder enbian 6%
Ich lable meine sexuelle Orientierung nicht 0%
Ich lable mich trotzdem als hetero 0%
Ich lable mich trotzdem als schwul oder lesbisch 0%
Ich lable mich als androsexuell oder femsexuell/gynosexuell 0%
asexuell, Bisexualität, Gender, Gleichberechtigung, Transgender, LGBT+, sexuelle Orientierung, Pansexualität, Genderqueer, Geschlechtsidentität, genderfluid , non-binary, Bigender, nonbinär, Demigender, queer

Bin ich bigender? Und wenn ja, wie gehe ich am besten damit um?

Hallo,

schon von klein an habe mein Leben so gelebt, wie es mir Spaß machte. Da wurde nicht in Mädchen und Junge unterschieden und ich habe damals schon sowohl viel Jungstypisches als auch Mädchentypischen gemacht, wobei es immer eher einen Drall ins Jungstypische gab. Ich bin "offiziell" weiblich.

Bis ich meinen Freund kennenlernte, gab es das Problem bei mir auch nie und somit stellte sich mir auch nie die Frage danach, ob ich mich als Frau o. Mann identifiziere. Ich bin so, wie ich bin und machte das, was mir Spaß machte.

So, schon zu Beginn unserer Beziehung gab es immer wieder dieses eine Konfliktthema: Männer- und Frauenabende. Man muss dazu sagen, er kommt aus einem eher konservativen Eck und auf Männerabenden haben Frauen nichts verloren. Das macht ja eigentlich auch "Sinn". Nur habe ich mich jedoch seit Beginn noch nie wirklich auf den Frauenabenden wohl gefühlt. Einmal war es sogar so schlimm, da bin ich einfach abgehauen. Die Männerabende dagegen klangen richtig gut! Und ich komm auch einfach eher besser mit Kerlen als mit Frauen aus.

Mein Freund versteht dieses Problem und steht einigermaßen hinter mir. Er hat nur so verdammt Angst, dass er, wenn er (oder ich) mit diesem Problem "an die Öffentlichkeit geht" und versucht die Leute dafür zu sensibilisieren/ Akzeptanz für mich zu schaffen, dass er quasi sein Gesicht verliert und niemand mehr etwas mit ihm zu tun haben will.

Allerdings wird das Gefühl immer schlimmer bei mir, dass ich mich meinem eigentlichen Geschlecht nicht zugehörig fühle bzw. einfach zu beiden gleich stark, mit einem Ticken eher mehr zu Männlich. Jedes Mal wird meine innere Unruhe schlimmer.

Ich fühl mich deswegen nicht unweiblich, aber halt nicht ausschließlich... Ich beschäftige mich aus diesem Grund schon seit längerem mit der LGBTQ-Szene und würde mich als nichtbinär o. bigender bezeichnen.

Würde das zutreffen? Und wenn ja, habt ihr einen Tipp, wie ich so akzeptiert werde, wie ich bin? Oder wie ich damit umgehen soll?

Beziehung, Freundeskreis, Konflikt, männerabend, Partner, Akzeptanz, non-binary, Bigender

Bin ich demigirl oder bigender?

Frage steht ja schon oben.

Uber mich: Ich wurde als Madchen geboren und hab mich eigentlich immer gut als Madchen identifizieren konnen. Vor einpaar Tagen fing ich an, mein Geschlecht/meine Geschlechtsidentitat in Frage zu stellen. Ich fuhle mich immernoch wie ein Madchen aber halt nicht mehr so ganz. (Ich fuhle mich grosstenteils wie ein Madchen aber ein bisschen fuhl ich mich auch wie ein Junge) Ebenfalls kleide ich mich gerne wie ein "typischer Junge" aber kleide mich mehr girly um mehr feminim zu wirken. Demigirls identifizieren sich ja teils als Madchen/Frau und teils als was anderes. (ausser maskulin soweit ich weiss)

Bin mir halt unsicher daruber, es verwirrt mich sehr. Kann ja sein dass ich ein Demigirl bin aber dann denke, ich ware bigender. Es konnte zwar auch sein dass ich genderfluid bin aber das glaube ich eher nicht. Hab auch druber nachgedacht ob ich vllt Demigirl und tomboy bin falls man beides sein kann aber ich weiss halt nicht.

Ich weiss dass Leute aus'm Internet die mich nicht kennen nix genaues sagen konnen aber was ware ich eurer Beurteilung nach? Antworten wie ,,Du wirst es bestimmt mit der Zeit hearusfinden" kann ich nicht gebrauchen. Ich weiss das aber mir "fehlt" die Zeit wenn man es so sagen kann.

PS: Sorry dass so viele Rechtschreibfehler drinne sind, hab nh franzosische Tastatur und da gibts halt kein ae usw.

Mfg Lilian

Gender, LGBT+, tomboy, Geschlechtsidentität, Bigender, demigirl, Demigender

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