Toleranz – die besten Beiträge

Warum muss man asoziales Verhalten in Zügen eigentlich tolerieren?

Unternehmen schmücken sich ja gerne mit ihrer Toleranz. In meinen Augen geht diese Toleranz zu weit.

Mir geht es dabei überhaupt nicht um Hautfarben, sondern um Verhalten.

So war z.B. gerade die ganze Zeit jemand in unserem Waggon, der auf französisch mit seinem Spiegelbild im Fenster gesprochen hat. Ich dachte erst, er wäre geistig behindert, habe dann aber gesehen, wie er sich irgendein Pulver in die Nase gestopft hat. Der war vollkommen durch.

Aber die Schaffner machen da überhaupt nichts.

Das linke Feuilleton würde mich wahrscheinlich als rechts bezeichnen, aber ich habe tatsächlich Angst, wenn irgendwelche Junkies im Zug sitzen.

Aber ich weiß nicht - bin ich dadurch schon intolerant? Ich würde ein Verbot für Junkies im Zug tatsächlich begrüßen. Aber wie rechts bin ich dann schon?

Mir geht es wie gesagt überhaupt nicht um die Hautfarbe. Neben uns saß ein dunkelhätiger Geschäftsreißender - da hab ich überhaupt kein Problem mit.

Und dann kam der nächste Junkie, der sich seine Ohrläppchen aufgeschnitten hat und diese links und rechts am Ohr gebaummelt sind. Und ganz ehrlich: Ich möchte solche Leute nicht im Zug haben.

Die Süddeutsche würde mich jetzt wahrscheinlich schon "rechts" nennen. Aber ich weiß nicht.

Wie weit muss Toleranz gehen? Und ab wann habe ich ein Recht auf - vielleicht auch nur subjektive - Sicherheit?

PS. Bei alkoholisierten Krawallbürsten ist man ziemlich schnell dabei, die aus dem Zug zu werfen. Aber bei Junkies, die wahrscheinlich mit Kokain voll sind, zögert man eher und gerade in der eher linken Presse bekommt man ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn man gegen solche Menschen ist.

Vor einem alkoholosierten Menschen darf man Angst haben, bei einem zugekoksten soll man am besten noch Mitleid zeigen und einen kulturellen Austausch beginnen - jetzt mal das linke Feuilleton stark überspitzt.

Wie seht ihr das alles?

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Toleranz gegenüber Christen als Muslimin?

Hey,

ich bin eine Türkin, Muslimin und 26 Jahre jung. Vor zwei Jahren habe ich einen Kroaten kennengelernt, der ein Christ ist. Ich habe ihn sehr sehr gerne und bin auch emotional stark an ihn gebunden. Ja, ich würde ihn heiraten. Alle sind dagegen, nur weil er Christ sei und ich eine Muslimin bin. Aber für mich gibt es eben Wichtigeres als das, zum Beispiel dass ich glücklich mit meinem Partner bin, er ehrlich und treu ist. Dass er Christ ist macht mir ehrlich nichts aus, weil ich ihn als Menschen sehr gern habe und er sagt ja auch nicht zu mir 'Konvertiere zum Christentum'. Jedem das seine, welcher Religion er angehören möchte. Außerdem haben mich die Moslems bis heute immer nur verarscht, sie sagen, sie seien Moslems aber verhalten sich nicht anders als Christen: Sie trinken Alkohol, rauchen, haben vor der Ehe Geschlechtsverkehr mit Frauen aber sind 'Moslems'. Deswegen gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Moslems und Christen aber jeder ist gegen den Kroaten, jeder! Ich solle einen muslimischen Mann heiraten. Wow, die Moslems sind nicht einmal mehr Jungfrauen und sprechen vom Glauben, haben mich bisher auch nur verarscht und nicht glücklich gemacht, nur verletzt. Was soll ich mit so einem Mann, nur, weil er ein 'Moslem' ist?! Der Kroate ist ein Christ aber so ein toller Mensch und mich persönlich stört es nicht, einen Christen zu heiraten. Aber alle aus meinem Umfeld sind gegen uns .. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt ihr jemanden!

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