Prüfungsangst – die besten Beiträge

Uni/Hochschule ohne mündliche Prüfungen?

Hey,

ich habe eine etwas spezielle Frage und hoffe, dass mich jemand versteht: Ich würde super gerne studieren, am liebsten etwas in Richtung IT, Design oder Architektur. Ich finde den Gedanken an das Studentenleben toll – ich möchte in ein Studentenwohnheim ziehen, neue Leute kennenlernen und diese Erfahrung machen.

Mein Problem ist aber, dass ich extreme Angst vor mündlichen Prüfungen und Präsentationen habe. Allein der Gedanke daran, vor Leuten sprechen oder frei reden zu müssen, löst bei mir totalen Stress aus. Das hält mich gerade komplett davon ab, mich überhaupt zu bewerben – obwohl ich wirklich gerne studieren würde.

Ein Fernstudium kommt für mich nicht infrage, weil ich unbedingt Kontakte knüpfen und Teil des Campuslebens sein will. Aber wenn ich überall mündliche Prüfungen und Präsentationen machen muss, weiß ich nicht, ob ich das überhaupt schaffe.

Meine Fragen sind also:

• Gibt es Studiengänge (am besten im Bereich IT, Design oder Architektur), bei denen man mündliche Prüfungen umgehen kann?

• Kann man sich z. B. in bestimmten Fällen Hausarbeiten statt Präsentationen genehmigen lassen?

• Oder kennt jemand Unis/Hochschulen, die nicht so viel Wert auf mündliche Prüfungen legen?

Ich freue mich über jeden ernst gemeinten Tipp oder Erfahrungsbericht – danke schon mal im Voraus!

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Würde es in meinem Fall Sinn machen, meinen Autismus im Vorstellungsgespräch zu erwähnen?

Hallo,

morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch beim McDonald's für eine Vollzeitstelle im Service und ich frage mich, ob ich erwähnen soll, dass ich von Asperger-Autismus betroffen bin.

Ich habe nach den neun Pflichtschuljahren die Schule abgebrochen und ein Projekt für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Problemen in Anspruch genommen, das die Entwicklung von Alltags- und Sozialkompetenzen unterstützt hat. Ich bin betroffen von einer massiven Angst, die sich spezifisch auf die Schule und vor allem auf Prüfungssituationen bezieht. Das Ausmaß dieser Angst ist so groß, dass es mich daran hindert, eine Ausbildung zu machen, da ein Teil immerhin die Berufsschule wäre. Aus diesem Grund habe ich auch eine Lehrstelle aufgegeben, deren Tätigkeiten selber mir jedoch sehr gefallen haben. Aus diesem Grund möchte ich nun Arbeit aufnehmen, da ich tätig sein möchte und alles besser ist, als nichts zu tun. Des Weiteren plane ich auszuziehen und Grundvoraussetzung hierfür ist selbstverständlich ein eigenes Einkommen. Es ist auch nicht so, dass mir der Weg der Ausbildung nicht mehr offen stehen wird. Bloß ist es derzeit für mich wirklich nicht zu bewältigen.

Die Angst ist wirklich ernst und aufgrunddessen habe ich auch die Genehmigung vom AMS, jetzt schon eine Arbeit auszuüben, obwohl ich erst in vier Monaten volljährig werde.

Ich plane, zum Bewerbungsgespräch mein Zeugnis mitzunehmen. Ich habe nämlich einen Notendurchschnitt von 1.0 gehabt, wodurch mein Arbeitgeber zumindest merken würde, dass ich weder kognitiv eingeschränkt noch faul bin. Meine Ängste beziehen sich auch *spezifisch* auf Schule und Prüfungen und hindern mich keineswegs am praktischen Arbeiten, was ich bereits im Rahmen von unverbindlichen Praktika herausgefunden habe. Ich bin im Gegenteil wirklich sehr motiviert, einer schnelllebigen Tätigkeit nachzugehen, bei der es durchgehend etwas zu tun gibt und ich mich stets aktiv einbringen kann.

Aber wie soll ich denn konkret auf die Frage antworten, warum ich mich nicht in Ausbildung befinde? Soll ich offen sein und meinen Asperger-Autismus und die Ängste ansprechen?

Vielen Dank im Voraus und einen schönen Tag!

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