Urlaub-/Überstunden-Abzug bei Hochwasser rechtens?
Ich wohne in einem Gebiet, das seit Freitag/Samstag mit Hochwasser zu kämpfen hatte/hat. In meinem kleinen Heimatdorf ist zum Glück nichts passiert, aber die benachbarten Orte sind alle überflutet. Die Straßen sind alle gesperrt, d. h. ich kann weder mit dem Auto direkt zur Arbeit fahren noch erreiche ich irgendeinen Bahnhof. Meine Arbeitsstelle befindet sich 40 km von meinem Wohnort entfernt.
Weil ich im öffentlichen Dienst arbeite, hatte ich mich für gestern und heute krank gemeldet. Wir können ja bis zu 3 Tage am Stück krank sein, ohne dass wir eine Krankmeldung vom Arzt bringen müssen. Im HO arbeiten ging auch nicht, weil es am Freitag so stark geregnet hatte und ich mein Notebook im Büro gelassen habe, damit es auf dem Rückweg nicht beschädigt wurde.
Nachher wird eine Straße wieder geöffnet, d. h. ich kann wieder ins Büro fahren. Soeben schreibt mir die Personalabteilung, dass ich für gestern und heute Urlaub oder Gleitzeit nehmen soll. Ist das rechtens? Ich finde das unfair, schließlich hatte ich jetzt tagelang Angst, dass mein Zuhause überflutet wird und war mit den Nerven am Ende. Warum tragen die nicht einfach "krank" ein?