Grab – die besten Beiträge

Was gehört zu einer ordentlichen Beerdigung dazu?

Ich frage nicht nach der bombastischsten, sondern einer Art grundsätzlichen und dem Anstand genügenden Beerdigung.

Ich bin nämlich verwirrt: Meine Eltern (und viele andere) hielten bislang nichts von teueren Feiern, von denen sie selbst nichts mehr hatten. Sie glauben nicht daran, dass sie der Zeremonie von oben zuschauen werden. Also sagten sie immer: "Wir vererben lieber das Geld, als es derart zu verschwenden. Behaltet uns einfach in guter Erinnerung. Unsere Asche könnte ihr gerne im Restmüll entsorgen. Das ist uns egal. Wir wollen euch keine Mühe machen." - Das kann man nachvollziehen. Insbesondere, wenn man daran denkt, wie sie selbst über jahrelange Grabpflege geklagt haben, erst recht, wenn die Gräber nicht in der Nähe sind. Sie selbst hatten auch nie große Lust auf Beerdigungen zu gehen und dort jemandem letzte Ehre zu erweisen. Es wirkte alles desinteressiert und unbeholfen.

Nun aber, wo die Nachbarschaft so langsam wegstirbt, regt man sich doch plötzlich sehr über die würdelosen Bestattungen auf, zu denen man eingeladen wird. Dabei kann ich gar nicht glauben, dass es sooo mies zugeht.

Da haben sich wohl die Maßstäbe geändert und plötzlich setzt die Sentimentalität ein. Erst Pappkarton, nun Granitgabstein?

Wie finde ich einen Mittelweg, der es allen recht macht und mich vor übler Nachrede wegen Geizes etc. schützt, wenn es mal so weit ist?

Bestattung, Beerdigung, Ethik, Grab, Grabpflege

Wieviel Info an Eltern wegen Bestattung und Grab?

Hallo, Wir sind 2 Geschwister Ende 50 gesundheitlich beeinträchtigt und haben Eltern um die 80 Jahre alt. Traditionell gibt es in unserer Familie ein Familiengrab in dem die Großeltern bereits beerdigt wurden und das Grab wird immer gut gepflegt und bepflanzt von unseren Eltern. Nun gab es kleine Gespräche wegen der Wünsche der Bestattung der Eltern, sind ja nicht mehr die Jüngsten. Ein Elternteil wünscht eine Urnenbestattung im Familiengrab und neuen Grabstein. Der andere Teil möchte lieber eine Urnenbestattung in einem Waldfriedhof. Da dieser Elternteil die Sache reel sieht und rechnen kann, dass wir Kinder gesundheitlich bedingt vermutlich nicht sehr lange in der Lage sind die Grabpflege auszuführen. Enkelkinder oder sonstige Nachkommen gibt es nicht. Somit wird es nach unserem Tod niemand mehr geben, der sich kümmert. Wir Geschwister sind uns einig dass wir beide nicht ins Familiengrab wollen, da ja niemand mehr da ist und es dann verwahrlost und dann sowieso aufgelöst wird. Wir sind auch nicht so religiös dass uns das wichtig wäre. Irgendwie ist es eine schwierige Angelegenheit beiden Elternteilen gerecht zu werden. Wir möchten natürlich dem einen nicht sagen, dass sich der Aufwand für ein paar Jahre nicht rechnet, denn ums Geld geht es nicht. Allerdings ist auch nicht soviel vorhanden dass es für den verbleibenden Elternteil egal wäre ob noch 8.000-10.000 Euro für die weitere Versorgung vorhanden ist. Wir möchten jedem seinen Wunsch einmal erfüllen, aber es geht nur eine Möglichkeit. Abgesehen davon, weiß man ja auch nicht ob die Eltern wirklich vor uns an der Reihe sind.. Wir sind gesundheitlich nicht so gut gestellt und werden vermutlich nicht so alt wie unsere Eltern. Unsere Eltern pflegen das Grab für die Großeltern seit über 25 Jahren. Diese lange Zeit werden wir mit Sicherheit nicht mehr haben, uns um das Grab unserer Eltern zu kümmern. Unsere Eltern haben die vergangenen Jahre noch erlebt, dass manche Bekannte an Feiertagen noch an den Gräbern spazieren und dort über Verstorbene sprechen. Dies gibt es nach dem Tod unserer Eltern nicht mehr, weil ja die schon alle verstorben sind. Drum stellt sich für uns eigentlich die Frage für wen das neue Grab eigentlich noch einen Sinn hätte. Unsere Generation spricht, denkt gern und überall an Verstorbene und nicht speziell vor einem Grab stehend. Nun meine Frage, inwieweit soll oder darf man so ein Thema ansprechen und über die Wirklichkeit sprechen oder Entscheidungen leiten, ohne der älteren Generation Illusionen zu nehmen? Und wie entscheidet man wenn beide verschiedene Vorstellungen haben?

Oder einfach das Thema meiden und Augen zu und abwarten wie alles kommt?

Tod, Eltern, Bestattung, Grab

Kann mir evtl jemand bitte helfen?

Hallo

Ich wende mich heute an euch, weil ein Familienmitglied aus unserer Familie vor 9 Monaten verstorben ist. Leider hat sich unsere Familie nach ihrem Tod ziemlich zerstritten. Ich weis nur, dass sie auf einem Naturfriedhof beigesetzt wurde. Der Ort ist mir auch bekannt. Allerdings wurde von ihrem Vater eine Auskunftssperre veranlasst. Das heißt, ich erfahre nicht an welcher Stelle sie genau beigesetzt wurde, ob eine Namenskennung oder ein sonstiges Detail welches auf ihre Grabstelle hinweist angebracht wurde oder ob da nichts ist.... ich würde sie so gerne nochmal besuchen und es bricht mir das Herz, einfach nicht zu wissen wo sie genau beigesetzt wurde. Hat jemand evtl eine Idee, was ich jetzt noch tun könnte? Der Vater sowie die Mutter von ihr lassen nicht mit sich reden. Obwohl wir uns alle sehr sehr nahe standen. (Sie war Einzelkind, daher kann ich keine Geschwister fragen)

Mich macht das einfach so fertig, da sie so plötzlich verstarb. Der Naturfriedhof auf dem sie beigesetzt wurde scheint auch echt riesig zu sein😔. Kann mir evtl jemand helfen? Weiß evtl jemand, wie ich ihre Grabstelle ausfindig machen kann nur um mich ein letztes mal von ihr zu verabschieden 🥺😭

Über helfende Tipps wäre ich wirklich sehr dankbar. Achso, ein Anwalt könnte mir auch nicht helfen, da eine Auskunftssperre von einem ihrer Elternteile veranlasst wurde....

Liebe Grüße 🌸

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