Hallo! Ich bin seit einigen Jahren mit meinem Freund zusammen, ich bin 25 und er 28. Meine Heimat ist nur 10 Minuten entfernt von seiner Heimat - also kommen wir aus der gleichen Gegend.
Seine Eltern haben ein Haus und es ist ziemlich fix, dass er dies mal übernehmen wird. Entweder noch zu Lebzeiten der Eltern oder eben danach, das ist noch unklar allerdings bauen sich seine Eltern demnächst ein kleines zusätzliches Haus auf dem gleichen Grundstück, nur etwas kleiner und barrierefreier. Ich denke, sie werden dann früher oder später dort einziehen. Das Haus befindet sich auf einem Hügel, ein paar Autominuten von einer Ortschaft entfernt - sprich, man benötigt immer und ständig ein Auto um irgendwas erledigen zu können - was für mich nicht gerade attraktiv erscheint, da ich es anders gewohnt bin. Das Haus ist ansonsten ganz schön und man hat seine Ruhe, aber ich könnte es mir nicht vorstellen, darin zu wohnen wenn er es mal übernimmt. Vor allem, weil ja auch die Schwiegereltern in unmittelbarer Nähe wären.
Momentan wohnen mein Freund und ich in einer Wohnung in einer Stadt, die 1 h von der Heimat entfernt ist & in der ich studiere. Mir gefällt es in der Stadt extrem gut, ich habe viele Freunde hier und ich liebe es, alle Möglichkeiten zu haben.
Ich selbst bin in einer kleinen Ortschaft aufgewachsen, sie war nicht groß aber man konnte alles was man braucht fußläufig erreichen - Lebensmittel, Restaurants, Schule etc. Meine Eltern wohnen in einer Mietwohnung, ich würde nichts erben und müsste eben selber mir Eigentum schaffen oder ewig auf Miete wohnen. Was ich per se nicht schlecht finden würde.
Wenn mein Freund mal das Haus übernehmen möchte, weiß ich nicht, ob ich da mitmachen will. Ich würde am allerliebsten in der Stadt bleiben, wo wir gerade wohnen. Oder zumindest in einem Ort wohnen, wo ich nicht zwingend ein Auto benötige.
Ich habe Angst, dass sich diese 2 Ansichten immer mehr zwischen uns drängen könnten, wenn wir uns nicht auf etwas einigen, was beide wollen. Was würdet ihr tun? Ich habe Angst, die Beziehung irgendwann beenden zu müssen wenn ich mich nicht wohl damit fühle, in dem Haus seiner Eltern zu wohnen.