Würdet ihr von einem BWL-Studium abraten?

10 Antworten

BWL: da kannst Du später a) erfolgreich sein oder b) arbeitslos.

Meine Meinung - wenn einer studieren will (egal was) und gut ist in seinem Fach (mit Herzblut), dann wird er darin auch glücklich.

Persönliche Erfahrung ist wichtig. Probiers 2 Semester aus. Wenn Du merkst, das ist Deine Welt, dann "Vollgas".
Und wenn nicht, mach mit der Erfahrung eine sehr solide Ausbildung.
Oder ein anderes Studium

Meine Frau hat 1 Semester BWL studiert, dies abgebrochen.
Dann ihr "Herzblut" Germanistik + Kommunikationswissenschaften studiert (alle haben geschrien: "Du bist später arbeitslos"). Sie wurde dann erfolgreiche Journalistin + arbeitet heute als Deutschlehrerin (Quereinstieg in den Lehrerberuf) und ist richtig gut darin.

Hey Victoria :-)

Uns hat man schon in der ersten Vorlesung erzählt wie toll es ist und das hier die Manager von morgen gemacht werden.....natürlich alles Quatsch.

Du kannst mit (fast) jedem Studium sehr gut verdienen, aber auch nur wenn du sehr gut bist und auch sonst alles passt. Kenne BWL Absolventen mit super schlechtem Abschluss die heute ne Menge Geld verdienen und Leute die für ihre super Noten Auszeichnungen bekommen haben und dann jahrelang in schlecht bezahlten Praktika, Traineeprogrammen oder als Assistenz gearbeitet haben.

Kommt natürlich auch auf deinen Schwerpunkt an. 

Du solltest nach dem Grundsatz gehen, studiere das, was dich wirklich interessiert und was du später machen willst. 

Auf das Geld kommt es sowieso nicht an und du kannst nur gut sein, wenn es dir Spaß macht = Ergo werden die meisten auch nur Geld verdienen wenn es Ihnen Spaß macht. 

Egal wie gut die Aussichten nach einem BWL-Studium sind, wenn man nicht mit ganzem Herzen bei der Sache ist, würde ich davon abraten, erst recht bei BWL aber auch bei anderen Studiengänge. Was nützt es dir, wenn du ganz knapp das Studium schaffst oder mit mittelmäßigen Noten? Ich weiß, dass bei solchen Studienfächern bis zu 100 Studenten in einer Vorlesung sitzen (die Tutorien sehen kaum besser aus) und die Professoren wohl gerade am Anfang darauf bedacht sind, die Streu vom Weizen zu trennen. Besonders Matheklausuren haben häufig eine Durchfallquote von 60 Prozent. Und zumindestens im Bundesland, aus dem ich komme gilt die Regel, dass man spätestens nach dem 4. Semester alle Klausuren aus dem ersten Semester bestanden haben muss, wenn man der selben Uni bleiben will. Außerdem hat man für jede Klausur nur 3 Versuche, ansonsten darf man in ganz Deutschland nie wieder BWL studieren. Das ist bitter, erst recht, wenn das in einem höheren Semester passieren sollte. Man wird zwar jetzt sagen, demjenigen dem das passiert ist fehl am Platz, doch jeden BWL-Studenten den ich kennengelernt habe war (aus einem höheren Semester) war schon einmal im 3. Versuch.

Es hängt davon ab, welche Talente und Interessen man hat und ob man sich vorstellen kann in einem BWL-Beruf zu arbeiten. Wenn man zB kein Mathe mag oder kann, würde ich auf jeden Fall davon abraten weil es dann kaum zu schaffen ist. BWL ist schwieriger als manche denke und man sollte es auf keinen Fall studieren, nur weil man nichts besseres gefunden hat. Das soll jetzt nicht heißen, dass ein BWL-Studium grudsätzlich nicht gut wäre. Natürlich gibt es Leute für die es empfehlenswert und interessant wäre, man muss wohl fleißig und diszipliniert sein, ansonsten kommt schnell der Punkt, an dem man nicht mehr mithalten kann oder es zumindestens schwer wird. Viel Erfolg!

Zu den Sprachkursen: Natürlich kann es sinnvoll sein, da sie für Abwechslung sorgen und ich glaube dass sie sogar Pflicht  sind(als Wahlpflichtfach). 

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Der Mathe-Anteil in BWL ist unidurchschnitt. So viel Mathe muss man in fast jedem Studiengang können (Germanistik und Jura wohl nicht). BWLer sind nicht grade dafür bekannt, besonders gut in Mathe zu sein.

100 Leute in der Vorlesung? 600 trifft es eher ;)

Und es gibt keine so unfassbar schwere Klausur, dass man die nicht spätestens beim 2. mal bestehen kann...

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