Wie kann "Jungfrau Maria" Jesus Mutter sein, wenn sie doch Jungfrau ist?

33 Antworten

Maria war bis zur Geburt von Jesus eine Jungfrau. In Lukas 1,34-35 steht etwas über die Zeugung von Jesus: "Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden."

Später hat sie mit Joseph mehrere Kinder (Söhne und Töchter) bekommen. Zwei ihrer Kinder haben biblische Bücher geschrieben: Judas (den Judas-Brief) und Jakobus (den Jakobus-Brief; er war der Leiter der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem).

Hallo SpiderPig3639,

bevor ich näher auf Deine Frage eingehe, wäre es hilfreich, sich einmal mit dem biblischen Bericht der damaligen Ereignisse zu beschäftigen. Bevor Maria schwanger war, wurde der Engel Gabriel zu ihr gesandt. Er sagte zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gunst bei Gott gefunden; und siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben." (Lukas 1:30, 31) Maria, die zu diesem Zeitpunkt mit Joseph noch nicht verheiratet war, fragte den Engel verwundert: "Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe?“ Der Engel antwortete ihr und sprach: „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden." (Lukas 1:34, 35)

Wie aus diesem Bericht deutlich zu erkennen ist, wurde Maria nicht auf normalem Weg schwanger. Obwohl das, was bei Marias Empfängnis geschah, aus biologischer Sicht nicht völlig erklärt werden kann, steht soviel fest: Die Eizelle Marias wurde auf übernatürliche Weise befruchtet. Gott übertrug die Lebenskraft und das Lebensmuster seines himmlischen Sohnes in den Leib Marias. Wenn es schon Menschen möglich ist, eine künstliche Befruchtung durchzuführen, sollte es dann Gott etwa unmöglich sein, etwas Ähnliches zu vollbringen? Wir sollten das im Sinn behalten, was der Engel Gabriel noch sagte: "denn bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein.“ (Lukas 1:37)

Dass die Zeugung Jesu Christi auf übernatürlichem Wege stattgefunden haben muss, zeigt sich auch daran, dass Jesus frei von der Erbsünde war. Im Gegensatz zu jedem anderen Menschen war Jesus vollkommen und sündenlos. Darüber sagt die Bibel: "Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde." (Hebräer 4:15)

Manche belächeln die Jungfrauengeburt Marias, doch sollte man etwas, was nicht völlig erklär- und verstehbar ist, für unmöglich halten? Das würde letztendlich nur einen Mangel an Glauben in die Macht und Kraft Gottes verraten. Auch manche Dinge in der materiellen Welt sind zwar wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt, werden jedoch dennoch für wahr gehalten.

Schließlich wurde die Jungfrauengeburt in einer Prophezeiung der Bibel vorausgesagt. Sie lautet: "  Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel" (Jesaja 7:14 Luther).

LG Philipp

Die kirchliche Lehre  angeblichen Jungfrauengeburt von Jesus durch seine Mutter Maria ist Unsinn. Für die Kirche ist sie jedoch bitterer Ernst. Wenn ein Katholik diese Glaubensvorstellung leugnet, soll er dafür in die ewige Hölle verdammt werden. 

Die Wissenschaft und dem gesunden Menschenverstand wiedersprechende Kirch.Lehre soll das Geschehen um die Zeugung und Geburt von Jesus möglichst weit von Menschen und ihren Erfahrungen wegrücken. Denn die Kirche lehrt nicht den nahen Gott, sondern einen fernen Gott voller Abstrusitäten, den man den Antiken Götzenkulten und ihren Mythen  entlehnt hat. 

Und sie behaupten, ihre Priester könnten eine Nähe zu diesem Gott geheimnisvoll zelebrieren, während es sich dabei in Wirklichkeit nur um absurdes Theater handelt. 

Viele Juden sind umgebracht worden, weil sie nicht an die Jungfrauengeburt glauben konnten. 

Der evang. Matthäus hatte eine bekannte Vorliebe für Wortspiele und Wort Konstruktion, die man an einigen Stellen seines Evangeliums findet, aber nirgends sonst. Bekanntestes Beispiel ist die Erfindung der sogenannten "Jungfrauengeburt" in Matthäus 1,21-22.  Maria sei deshalb Jungfrau gewesen, so Matthäus, damit sich Jesaja 7,14 erfülle, wo von einer "schwangeren Jungfrau" die Rede sei. 

Entweder waren die Hebräischkenntnise des Evangelisten mangelhaft oder ihm lag eine fehlerhafte Fassung bzw. Übersetzung des Jesaja - Textes vor. In Jesaja 7,14 ist nämlich keines falls von einer "schwangeren Jungfrau die Rede, sondern von einer " schwangeren junge Frau". 

Bereits die früh katholischen "Sekten beauftragten Irenäus(2jh) und Epiphanis(4jh) Übereinstimmend , dass die Ebionär nur ein einziges Evangelium benutzen und dass dies ein Matthäusevangelium ist, ferner davon, dass die Sekte schon damals dieses Wort ein kirchliches Schimpfwort, in Wirklichkeit ging es um (Uhr-Christen) die jungfräuliche Geburt Jesus leugnet". 

Hier liegen also zuverlässige Zeugenaussagen vor, dass der Uhr-Matthäus, also das richtige Matthäusevangelium, noch keine Jungfrauengeburt von Jesus kannte sondern, eine natürliche Zeugung durch Josef und Maria.

Erst das kirchliche verfälschte Matthäusevangelium hätte dann Idee einer Jungfrauengeburt aus antiken Götzenkulten übernommen und Maria am Beginn des Evangeliums ein angeblich von " Heiligen Geist" gezeugtes Kind unterschoben.

Doch die Kirchen haben Ihr eine Jungfrauengeburt und einiges mehr angedichtet- so wie die antiken Götzenkulte und Mythen ihren Muttergottheiten ebenfalls solche "Wunder" angedichtet haben. 

Und das schlimmste dabei ist auch, dass infolge dieser Kirch. Maria-konstruktionen auch der Zeugungsakt in diesem Milien als etwas ungöttliches betrachtet wird, das bei Jesus nach Kirch. Lehre eben nicht sein dürfte. 

Und diese massive Abwertung von natürlichen Zeugungen bedingt als eine der vielen wurzeln letztlich auch den Absturz unzähliger Priester in Pädophilie Exzesse und Verbrechen, während sie gleichzeitig ihre jungfräulichen Geburt Maria verehren. 

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Andererseits ist Maria ja "ohne Erbsünde empfangen", das heißt, es war schon vor ihrer Zeugung festgelegt, dass sie anders als alle anderen Menschen ist.

Drittens widerspricht das Christentum ja auch einer Prädestinationslehre, bei der das Leben jedes Menschen schon von vornherein festgelegt wäre. Sondern der Mensch hat persönliche Willensfreiheit.

Wie passt das zusammen, dass Maria also schon von ihrer Empfängnis an auserwählt wurde, ihre Zustimmung dann aber doch freiwillig geschah? Oder muss man sich das so vorstellen, dass sie einfach so vollkommen war, dass sie gar nicht anders konnte, als zu Gottes Willen "ja" zu sagen?

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