War Maria bis zu ihrem Tod Jungfrau?

44 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo paschogr,

hier einige Antworten auf Deine Fragen, die zeigen, welche Absichten der Kirchen dahinter verborgen sind, und wie die Bibel, Gottes Wort, umgedeutet wird, um dieses kirchliche Dogma zu halten.

wieso in den grossen Christlichen Religionen Maria als ewige Jungfrau dargestellt wird,obwohl durch die Bibel deutlich wird das Jesus auch Geschwister hatte!?

Wikipedia schreibt dazu:

Bereits im 2. Jahrhundert gab es Tendenzen einer Hochschätzung für Märtyrer und Asketen, vereinzelt auch für eine besondere Verehrung Marias, der Mutter Jesu. Das zeigt sich in einigen Apokryphen der frühchristlichen Zeit, die von der Kirche nicht in den Kanon der biblischen Schriften aufgenommen wurden, aber beliebt waren. Diese apokryphen Texte über Maria haben die Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche sowie der Ostkirche beeinflusst (insbesondere das Protevangelium des Jakobus).

391 n. Chr. wurde das Christentum im Römischen Reich zur Staatsreligion. Seitdem bekam die Verehrung der Märtyrer und Mariens zunehmend Bedeutung. 431 n. Chr. wurde Maria durch das Konzil von Ephesus als „Gottesgebärerin“ (gr. Theotokos bzw. lat. Dei Genetrix) bezeichnet und dogmatisiert; dabei ging es ursprünglich weniger um die Frage, wer Maria sei, sondern vielmehr um die Frage, ob Jesus von Nazareth Gott sei. Der Begriff „Gottesgebärerin“ oder „Gottesmutter“ sollte klarstellen, dass Jesus Christus „wahrer Mensch und wahrer Gott“ sei. Nach diesem Konzil entwickelte sich eine intensivere Verehrung Marias, die – wie Kritiker behaupten – der Verehrung der „Himmelskönigin“ des Alten Testaments ähnelt.

Im fünften und sechsten Jahrhundert versuchte man versteckte Hinweise auf Maria in der Bibel zu finden, und ein Jahrhundert später entstanden die ersten Marienfeste und -gebete, wie das „Ave Maria“.

Die seit dem Konzil von Ephesus erhabene Stellung Marias begünstigte im Zuge der Missionierung auch die Umdeutung bereits vorhandener Muttergottheiten zur christlichen Gottesmutter.

Kathpedia vermerkt:

Die Jungfrau Maria, lebte ihr ganzes Leben jungfräulich. Die Lateransynode des Jahres 649 unter Papst Martin I. hebt die drei Momente der Jungfräulichkeit Mariens hervor, wenn sie von der „heiligen, immer jungfräulichen und makellosen Maria“ lehrt, .sie habe ohne Samen vom Heiligen Geist empfangen, ohne Verletzung (ihrer Jungfräulichkeit) geboren, und ihre Jungfräulichkeit habe auch nach der Geburt unversehrt fortbestanden“ (D 256). "Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt" (Dogma). .

Wie erklärt das die Kirche?

“Maria lebte auch nach der Geburt Jesu jungfräulich“ Papst Siricius wies (392) die Lehre des Bonosus zurück (D 91). Das 5. allgemeine Konzil (553) wendet auf Maria den Ehrentitel „immerwährende Jungfrau" an (D 214, 218, 227). VgI. die Erklärungen der Lateransynode 649 und Pauls IV. (1555). D 256, 993. Auch die Liturgie feiert Maria als .immerwährende Jungfrau". VgI. das Gebet Communicantes im Messkanon.

Die Heilige Schrift bezeugt die Fortdauer der Jungfräulichkeit Mariens nach der Geburt nur indirekt. Die Tatsache, dass der sterbende Erlöser seine Mutter der Obhut des Jüngers Johannes anvertraute (Jo 19,26: „Frau, siehe da, dein Sohn"), setzt voraus, dass Maria außer Jesus keine anderen Kinder hatte (VgI. Origenes, In Ioan. I 4 (6),23).

Die traditionelle Auslegung zu Lk 1, 34: "Wie soll dies geschehen, da im keinen Mann erkenne?" folgert aus der Antwort Mariens, dass sie auf Grund besonderer göttlicher Erleuchtung den Vorsatz steter Jungfräulichkeit gefasst habe. Augustinus nimmt sogar ein förmliches Jungfräulichkeitsgelübde an.

Unter den in der Heiligen Schrift mehrmals genannten "Brüdern Jesu“, die bezeichnenderweise niemals „Söhne Mariens“ genannt werden, sind nahe Verwandte Jesu zu verstehen (Vgl. Mt 13, 55 mit Mt 27,56, Jo 19,25 und Gal 1, 19).

Aus der Stelle Lk 2, 7: „und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn“ (vgl. Mt 1, 25 nach Vg), kann nicht gefolgert werden, dass Maria nach Jesus noch andere Kinder geboren habe, da im Judentum auch der einzige Sohn als „erstgeborener“ Sohn bezeichnet wurde. Der Titel „Erstgeborener“ schloss nämlich besondere Vorrechte und Pflichten in sich. Vgl. Hebr 1, 6, wo der eingeborene Sohn Gottes der „Erstgeborene“ Gottes genannt wird.

Die Stellen Mt 1, 18: „bevor sie zusammenkamen“, und Mt 1,25: „er erkannte sie nicht, bis sie ihren Sohn gebar", besagen, dass bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Ehe nicht vollzogen wurde, keineswegs aber, dass sie hernach vollzogen wurde (VgI. Gn 8, 7; 2 Sm 6,23; Mt 28, 20)..

Luther, Zwingli und die altlutherische Theologie hielten entschieden an der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens fest (vgl. Articuli Smalcaldici P. I Art. 4: ex Maria, pura, sancta sempervirgine).

Das Urteil möge jeder durch Vergleich der Bibeltexte mit ihrer kirchlichen Deutung finden.

DH!
Sehr gute und, wie ich finde, sehr objektive Zusammenstellung.
(Wer's jetzt nicht kapiert, kapiert's nie.)

Gruß, earnest

6

wieso in den grossen Christlichen Religionen Maria als ewige Jungfrau dargestellt wird,obwohl durch die Bibel deutlich wird, dass Jesus auch Geschwister hatte!?

Selbst wenn Jesus keine Geschwister hätte, wäre seine Mutter (!!!) Maria ja keine Jungfrau mehr.

0

Die Jungfrauengeburt  der Immerwährenden Jungfrau und Mutter Gottes:  Maria.

  •  Ist das Zeichen der Gottheit Jesu schlechthin .

Kein Wunder also dass diese hier von den Leugnern Jesu so dermassen beflissen widerlegt werden will.

Darauf hereinfallen auf dieses , jeden erschlagenden Geschwätz und  dieser vermeintlichen Kompetenz . kann immer nur einer der die Bibel nicht besser kennt ...

Die Mühe einer grossen Erklärung  kann ich mir hier sicher ersparen .

Nur soviel dazu als kleiner Denk anstoß : 

  • Die Juden hatten viel Gefühl für Traditionen und alles war klar geregelt ....vor allem wenn es um Frauen  und Wittwen im besonderen ging ,wie wir alle wissen . 
  • Am Kreuze aber, übergab Jesus Sein Mutter dem  Jünger Johannes .Hätte Jesus tatsächlich Geschwister gehabt wäre das undenkbar gewesen und ein nicht vorstellbarer Affront den jeder weiss, wie Jesus stets die Jüdischen Traditionen geachtet hat : 

Johannes 19,25 

 

   25 Es stand aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena. 26  Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! (Johannes 13.23) 27  Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.  
1
@Waldfrosch4

Deine unausgesprochene Frage lautet: 

Warum vertraute der sterbende Jesus seine Mutter Maria dem Apostel Johannes an, wenn doch nach der jüdischen Tradition seine Brüder die Fürsorge hätten übernehmen müssen?

Die Antwort findest du in Joh 7, 5:

1 Danach zog Jesus weiter durch Galiläa. In Judäa wollte er sich nicht aufhalten, weil die führenden Männer der Juden dort seinen Tod beschlossen hatten. 2 Kurz vor dem Laubhüttenfest aber 3 forderten ihn seine Brüder auf, mit ihnen nach Judäa zu gehen: "Komm mit und zeig deinen Anhängern dort, welche Wunder du tun kannst! 4 Kein Mensch versteckt sich, wenn er bekannt werden will. Wenn du schon Wunder vollbringst, dann zeige sie auch vor aller Welt!" 5 So konnten seine Brüder nur reden, weil sie nicht an ihn glaubten.

0
@kdd1945

Für Jesus war es zu der Zeit wichtig, dass Maria im Glauben gestärkt wurde.

Die jüdische Tradition bestand für Jesus aus Menschengeboten.

0
@kdd1945

Nein ich habe kein Frage dazu .

Jesus Respektierte die Jüdische Ordnung voll und Ganz .Einzig mit den 620 Gesetzes -Geboten hatte  er es nicht wie wie alle wissen .

  • Deine Erklärung und die stelle Joh 7.5 ist an den Haaren herbei gezogen .Das können wieder alles mögliche an Brüder n  gewesen sind ;Onkel Cousins etc...Di e Orientalen nennen jeden Bruder das weis jedes Kind .
  • Maria wankte wohl kaum im Glauben ..hätte sie das getan ,hätte sie kaum unter dem Kreuze ausgeharrt .


0
@Waldfrosch4

Waldfrosch4 du scheinst das Christentum nicht besonders gut zu kennen! Der Brauch von der jungfräulichen Maria wurde erst im vierten Jahrhundert eingeführt aus heidnischen Riten im 5. Konzil.

Die Ersten Christen beteten nie zu Maria, betrachteten sie auch nicht als Jungfrau. Sie waren die Mitglieder Jesus Kirche, der Christen-Versammlung!

Und das Jesus seine gläubige Mutter nicht seinen mindestens vier ungläubigen Brüdern oder zwei ungläubigen Schwestern übergeben hat ist auch klar. Denn diese waren anscheinend bei Jesu Tod nicht mal anwesend!

Somit übergab er sie dem Apostel Johannes seinem besten Freund! Wie die Bibel immer wieder betonte! Denn der war anwesend und gläubig!

Später kamen wohl auch Jesus Brüder und Schwestern zur Wahrheit! Aber die Bibel sagt dann nicht mehr, dass Maria noch lebte!

0

Die Lehre von der jungfräulichen Maria hatte vor allem einen Zweck beim Übergang in Christentum 376-381 unserer Zeit.

Zuvor hatten die Römer dem Vesta-Kult geopfert. Die jungfräuliche Vesta war auch Teil der römischen Trinität.

Aus dieser Trinität leiteten die Römer ihr Christentum ab. Gottvater Saturn wurde zum Gott der Bibel, Sol Invictus (der römische Sonnengott) wurde Jesus Christus und die Wiedergeburt des Bischofs von Rom (Papst) und Vesta wurde zur Maria.

Die Ressourcen für die Anbetung der jungfräulichen Marienverehrung stammen aus dem Vesta-Kult. Vesta Tempel, Statuen und Nonnen Orden wurden einfach in Maria umgedeutet. Beweise dafür findest du vor allem in Rom. Aber auch im restlichen Römischen Reich.

-----

Zur Empfängnis von Jesus war Maria sehr wohl jungfräulich. Eine gute Jüdische Ehefrau hätte aber nie ihrem Mann Sex verweigert!

Spätestens drei bis vier Monate nach Jesu Geburt dürfte es dann also mit der Jungfräulichkeit vorbei gewesen sein! Vier leibliche Brüder Jesu werden in der Bibel mit Namen erwähnt!

Jakobus, Joseph, Simon und Judas. Jesus hatte wohl auch mindestens zwei Schwestern. Maria könnte allerdings auch noch mehr Kinder von Joseph empfangen haben!

Allerdings verstarb Joseph und Maria heiratete danach wohl nicht mehr. Damit war es dann mit weiteren Geschwistern Jesu vorbei.^^

Als Jesus starb bat er deshalb den Apostel Johannes (seinen besten Freund) für sie zu sorgen. 

Übrigens bis in das Jahr 839 ist belegt, dass die Römisch-Katholische Kirche im Petersdom Vesta die Jungfrau opferte und anbetete! Heute bei Führungen wird diese Statue Maria zugeschrieben!

Und der Vesta-Kult? Ab dem Jahr 3 nach Christus war ein Vesta Orden in die Wohnung des Papstes/Kaisers integriert. Ein Ableger dieses Ordens kümmert sich heute um Ex-Papst Benedikt.

0

In der katholischen Lehre spricht man von "der unbefleckten Empfängnis", d.h. Maria ist schwanger geworden durch Gottes Geist, Engel oder ähnlich, hatte also nie mit Josef ihrem Mann Geschlechtsverkehr. Im Rosenkranzgebet heißt es unter anderem "gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesu die du empfangen hast ohne Sünde..."

gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesu die du empfangen hast ohne Sünde...

Na klar, weil Geschlechtsverkehr keine Sünde ist. ;-))

3
@ArchEnema

@Nirakeni: Da irrst du dich aber. Die Unbefleckte Empfängnis ist ein völlig anderes Dogma der kath. Kirche als das von jungfräulichen Empfängnis Jesu. Die unbefleckte Empfängnis besagt, dass Maria vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis bewahrt blieb vor der Erbschuld.

Maria hat durch die Kraft des Höchsten, den Hl. Geist, empfangen und nicht durch einen Engel, welcher nur ein Geschöpf ist.

Ein Rosenkranzgebet, in dem es heißt "die du empfangen hast ohne Sünde" ist keines der offiziellen Rosenkranzgebete der kath. Kirche. Wenn es so gebetet wird, kann das nur heißen, dass Maria unbefleckt von der Erbsünde Jesus Christus empfangen hat. Ansonsten empfangen auch andere Mütter ihre Kinder ohne Sünde.

4
@Raubkatze45

Danke, also das ist damit gemeint!. Bin keine Katholikin, daher wußte ich es wohl nicht was es richtig bedeutet. Aber Maria hat doch ihre Jungfräulichkeit immer behalten? Bedeutet das nicht auch dass sie unschuldig empfangen hat?

0
@Nirakeni

Aber sicher soll es das bedeuten. Jedenfalls nach dem Verständnis von Millionen Katholiken.

Danach wird bekanntlich geglaubt, eine Jungfrau habe Jesus geboren. Die Sache mit dem Mangel an "Erbsünde" als quasi Ersatz für die Jungfräulichkeit Mariae würden überzeugte Katholiken in Spanien, Italien und anderswo wohl eher als interpretatorischen Taschenspielertrick empfinden.

Auch die Übersetzung von "junge Frau" für Jungfrau wird in Ländern mit ausgeprägtem Marienkult auf taube Ohren stoßen.

Gruß, earnest

3
@ArchEnema

Es ist Sünde, solange die beiden (Maria und Josef) nur verlobt waren. Erst nach der Empfängnis nahm Josef Maria als seine Frau zu sich.

0
@Judi5

Es ist Sünde, solange die beiden (Maria und Josef) nur verlobt waren.

Nö, die Sache ist komplizierter.

Was traditionell mit verlobt übersetzt wird, bezeichnet ein verheiratetes Paar, das noch nicht Hochzeit gefeiert hat.

Also erst wird der Ehevertrag unterzeichnet, und einige Monate später holt der Bräutigam die Frau zu sich, es gibt ein mehrtägiges fest mit Hochzeitsnacht etc. Die Zeit zwischen beiden Terminen sind die beiden verheiratet, haben aber üblicherweise keinen Sex miteinander, sondern bleiben bis zur Hochzeit jungfräulich. Und das wird mit "verlobt" übersetzt.

Dass Verkehr zwischen beiden Sünde gewesen wäre, kann ich nicht erkennen.

0

In der katholischen Lehre spricht man von "der unbefleckten Empfängnis",

Ist das nicht die Lehre, dass Maria ohne "Erbsünde" war?

1
@helmutwk

NEINNNNNNN! Sie war keinesfalls ohne Sünde. Nirgends in der Bibel steht das. Nicht mal ansatzweise. Sie war nur gottesfürchtig und eine Jungfrau. Und sie kam - wie Josef - aus dem Geschlecht Isaaks, Jakobs, Judas, Ruth, David usw.

Nur EINER ist ohne die Erbsünde hier gewesen: Jesus.

Die Astarte kam in der kath. Kirche unter, in dem man aus Maria etwas machte, was die Bibel nicht hergibt. Sie ist auch nicht gen Himmel gefahren. Sie hatte eine Zeitlang nicht mal verstanden, was Jesus da wirklich machte - ständig von Gläubigen umgeben. (NT)

0
@Judi5

NEINNNNNNN! Sie war keinesfalls ohne Sünde. Nirgends in der Bibel steht das.

Ich hab auch nicht behauptet, dass diese Lehre biblisch wäre. Mir gings darum, dass zwischen der (unbiblischen) Sündlosigkeit Marias und der (biblischen) Jungfrauengeburt unterschieden werden muss. der Ausdruck "unbefleckte Empfängnis" ist gut geeignet, den Unterschied zwischen beiden Lehren zu verwischen.

Die Astarte kam in der kath. Kirche unter

Das kann mensch auch anders sehen. aber dem, was dann folgt stimme ich zu.

0

Erst in den 70 Jahren wurde die Bezeichnung "Fräulein" als Anrede für unverheiratete Frauen abgeschaft. Selbst 90jährige unverheiratete wurden mit Fräulein angesprochen und galten als alte Jungfern. Es ist nicht anzunehmen, dass die im biologischen Sinne alle Jungfrauen waren. In früheren Zeiten gab man unverheiraten Frauen auch die Anrede "Jungfer". In der Bibel steht, dass Jesus der erstgeborene Sohn war, also gab es vermutlich auch Geschwister. Jakobus soll ein Bruder gewsen sein.

Ist an für sich eine interessante Ansicht dieses mal aus dieser Perpektive zu sehen. Informativ ist das alle mal.

0

Wurde Maria eigentlich nie gefragt, ob sie die Mutter von Jesus werden wollte?

Bisher hatte ich immer gedacht, Maria sei gefragt worden, ob sie die Mutter von Jesus werden wollte, und sie hätte dann freiwillig gesagt: "Siehe, ich bin eine Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort."

Nun frage ich mich aber, wie man sich das dann vorstellen muss. Einerseits gibt es ja keine Präexistenz im christlichen Glauben, also dass man vor seiner Zeugung schon bei Gott existiert hätte.

Andererseits ist Maria ja "ohne Erbsünde empfangen", das heißt, es war schon vor ihrer Zeugung festgelegt, dass sie anders als alle anderen Menschen ist.

Drittens widerspricht das Christentum ja auch einer Prädestinationslehre, bei der das Leben jedes Menschen schon von vornherein festgelegt wäre. Sondern der Mensch hat persönliche Willensfreiheit.

Wie passt das zusammen, dass Maria also schon von ihrer Empfängnis an auserwählt wurde, ihre Zustimmung dann aber doch freiwillig geschah? Oder muss man sich das so vorstellen, dass sie einfach so vollkommen war, dass sie gar nicht anders konnte, als zu Gottes Willen "ja" zu sagen?

...zur Frage

Wo ist das Grab von Maria, der Mutter von Jesus?

Ich war im antiken Ephesus (Türkei) und besuchte dort das Grab von Maria unf Johannes . Es heißt Jesus hat vor seinem Tod, Maria dem Apostel Johannes anvertraut haben und beide sollen dort auch gelebt haben.

...zur Frage

Wo steht in der Bibel, dass wir Maria anbeten sollen?

Die Bibel lehrt uns Gott anzubeten und unsere Gebete durch seinen Sohn Christus Jesus ihm vorzutragen. Er ist der Mittler zwischen den Menschen und Gott.

In Matthäus 12: 48 sagte Jesus: Wer ist meine Mutter?

An keiner Stelle der Bibel steht, dass wir Maria anbeten sollen, wo ist die grundlage zu finden?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?