ich finde den Islam echt schön

Wirklich?

Islam (Qor'an):

Sure Hud (11),119 Und so erfüllt sich das Wort deines Herrn: „Ich werde die Hölle ganz gewiss mit den Ğinn und den Menschen allesamt füllen.“

Sure as-Sagdan (32),13 Und wenn Wir gewollt hätten, hätten Wir jeder Seele ihre Rechtleitung gegeben. Aber (nun) ist das Wort von Mir unvermeidlich fällig geworden: „Ganz gewiss werde Ich die Hölle mit den Ğinn und den Menschen allesamt füllen.“

Sure Sad (38),84-85 Er sagte: „Es ist die Wahrheit – und Ich sage ja die Wahrheit; Ich werde die Hölle ganz gewiß mit dir und mit all denjenigen von ihnen füllen, die dir folgen.“

Sure Maryam (19),68 Bei deinem Herrn, Wir werden sie ganz gewiß versammeln, (sie) und die Satane. Hierauf werden Wir sie ganz gewiß rings um die Hölle herum auf den Knien herbeibringen.

71 Und es gibt keinen unter euch, der nicht da hindurchgehen würde. Dies obliegt deinem Herrn unabänderlich beschlossen.

Christentum (Bibel)

1.Tm 2,3 In dieser Weise zu beten ist gut und gefällt Gott, unserem Retter,4 denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen.5 Es gibt nämlich nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch geworden ist, Jesus Christus.6 Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit den Beweis erbracht, dass Gott alle retten will

Jh 5,24 Ich versichere euch: Wer auf mein [Jesu] Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan.

Ich finde das, was die Bibel sagt, echt schön, nicht die Höllendrohungen im Qor'an.

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Wie löst Hans Küng das Problem des historischen Jesu und geglaubten Cristus ?

Das „Problem” ergibt sich ja nur aus der These, dass die Evangelien nicht den historischen Jesus schildern.

Nachdem Küng betont hat, dass die Evangelien »Glaubenszeugnisse« sind, stellt er die Frage: Können die überhaupt noch Quellen für den historischen Jesus sein (vorletzter Absatz!). Und sagt: Ja, denn sie enthalten zweifellos auch historische Informationen.

Also eine Art Kompromiss zwischen dem, was vorher steht (Küngs Argumente, oder referiert er nur, was Andere gesagt haben?) und der Gegenthese im ersten Absatz, dass die Evangelien »stenographische Protokolle« sind (die so noch nicht mal von Fundamentalisten vertreten wird!).

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Was die Regeln sind

Nicht so wie du denkst:

Kol 2,16 Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt oder was ihr an den Festen, am Neumondstag oder am Sabbat tut. 17 Das ist doch alles nur ein Abbild und ein Schatten der Dinge, die Gott angekündigt hatte und die in Christus Wirklichkeit geworden sind.

Sondern so:

Mt 22,37 Jesus antwortete: »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!‹ 38 Dies ist das größte und wichtigste Gebot. 39 Ein zweites ist ebenso wichtig: ›Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!‹ 40 Mit diesen beiden Geboten ist alles gesagt, was das Gesetz und die Propheten fordern.

der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch

Evangelische Christen waren diejenigen, die sahen, dass das Evangelium von der Kirche verfälscht worden waren. Wycliff und Hus haben die Bibel in ihre Sprache (Englisch bzw. Tschechisch) übersetzt, damit die Menschen selber nachlesen können, was das Evangelium ist, statt von dem abhängig zu sein, was der ortspriester sagt. Luther (der die Bibel ins Deutsche übersetzte) hatte dann so viel Erfolg, dass diese Bewegung nicht mehr ausgerottet werden konnte (wie es in England mit den Lollarden, und fast auch in Böhmen mit den Hussiten geschehen ist).

Was von dewr Kirche nach der Abwanderung der evangelkiscgh Glaubvenden übrig blieb, hat sich als katholische Kirche organisiert.

In den 500 Jahren nach Luther haben sich beide Gruppen weiterentwickelt. Die katholische Kirche ist, angestachelt durch die evangelische Konkurrenz, wieder näher an die Bibel gerückt, manche evangelischen Kirchen haben sich von der Bibel entfernt.

In D richten sich vor allem „Freikirchen” nach der Bibel (so wie sie die verstehen), die in der »Evangelischen Kirche von Deutschland« zusammengeschlossenen „Landeskirchen” (die früheren Staatskirchen evangelischer Länder) hat sich dagegen ziemlich dem „Zeitgeist” geöffnet, so dass die Bibel nicht mehr alleinige Grundlage ist (wobei das vor Ort oft am jeweiligen Pfarrer hängt, wie das genau ist). Die katholische Kirche hat ausdrücklich „Schrift und Tradition” als Grundlage, also neben der Bibel noch alte Lehrentscheidungen, oder auch Traditionen, die irgendwann durch irgendwelche Visionen entstanden sind etc.

Andere, eher „äußerliche” Unterschiede kannst du in anderen Beiträgen hier lesen.

und allgemein über das Thema?

Manche verstehen unter „Christ” nur Leute, die »glinus« sind (gläubig in unserem Sinne), alles andere sind für die keine richtigen Christen. Wenn man zu einer ganz bestimmten Kirche gehören muss, um wahrer Christ zu sein, ist das sektiererisches Denken, eine Organisation, die so was verkündet ist eine Sekte.

Christen stimmen darin überein:

  • Gott hat die Welt geschaffen (das impliziert noch keinen »Kreationismus«)
  • Durch den Teufel kommt das Böse in die Welt (»Sündenfall«)
  • Gott hat einen Plan, durch den Er die Welt retten wird und den Er schrittweise verwirklicht.
  • Dazu hat Er Abraham, Isaak und Jakob erwählt
  • Durch Mose hat Er mit deren Nachkommen, dem Volk Israel, einen Bund geschlossen, und zu ihnen Propheten gesandt, deren verschiedene Botschaften sich gegenseitig ergänzen.
  • Diese Propheten haben insbesondere auch die Ankunft des Retters („Messias”) vorhergesagt.
  • In diesem Messias Jesus ist Gott selbst auf die Erde gekommen.
  • Jesus hat den schmachvollen Tod der Kreuzigung auf sich genommen, und ist danach wieder lebendig geworden.
  • So hat Er uns gerettet. Das gilt für jeden, der sich auf Jesus Christus verlässt („an Ihn glaubt”).
  • Jesus ist zum „Himmel” (also zu Gott) gefahren und wird am Ende der Zeit zurückkommen.
  • In der Zwischenzeit sollen wir nach dem Leben, was Jesus und seine Boten (gr. apostoloi) gelehrt haben. Also (kurz gesagt) Gutes tun und die Gute Nachricht von der Rettung durch Jesus verkünden.
  • Wenn Jesus zurückkommt, wird Er alle Menschen beurteilen („richten”), da geht es dann um „Himmel oder Hölle”.

Das war jetzt knapp zusammengefasst, manche Christen werden das eine oder andere Detail anders sehen, aber wer da grundsätzlich was Anderes sagt, vertritt nicht die christliche Lehre.

Hoffe das hilft, bei Unklarheiten kann man auch nachfragen, wie es gemeint ist.

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Sie ist sich aber nicht sicher ob sje überhaupt versprechen eingehalten hat wenn dann nur manchmal

Dann braucht sie Hilfe, damit sie sich da ändern kann.

So wie du fragst, weiß sie offenbar nicht, woher sie Hilfe bekommen kann. Gibt es keine solche Hilfe im Islam?

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Also klar Judentum ist eine Religion genauso wie Christentum usw aber wieso wird oft davon gesprochen wie von einer Nationalität?
  • Das Judentum entstand aus der Nationalreligion der Israeliten.
  • In Gegenden, in der ein Pole natürlich katholisch, ein evangelisch Christ natürlich Deutscher oder Balte und ein orthodoxer Christ natürlich Russe war, wurden die Juden schon immer als eigenes Volk angesehen.
  • Die Regel, dass Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat, spricht auch nicht von einem Glauben oder so.
  • In Israel wachsen die Juden aus aller Welt wieder zu einem Volk zusammen. Die Masse, die schon seit einigen Generationen da ist, ist längst zu einem Volk geworden - egal ob der Einzelne nun Atheist, orthodoxer Jude oder sogar Muslim ist. Die meisten sind »liberale« Juden.

Deshalb ist Judentum beides, Volk und Religion. Wenn man zwischen beiden unterscheiden will, muss man sich entsprechend präzise ausdrücken.

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Zwei verschiedene Ausdrücke

Mithras ist die gräzisierte Form von Mithra, einem altpersischen Gott. Der fand auch im römischen Reich Anhänger. Wie der antike Mithraskult genau aussah, ist nicht bekannt. Außer spärlichen Erwähnungen gibt es nur einige Texte aus dem Mittelalter (die zeigen, dass der Kult da noch nicht völlig ausgestorben war, sondern im Untergrund weiterlebte).

Der Mithraskult war im Mittelalter natürlich vom dominierenden Christentum beeinflusst. Weshalb Behauptungen, die aus den erkennbaren (und zuweilen stark übertriebenen) Gemeinsamkeiten schließen, das Christentum hätte was vom Mithraskult übernommen, auf schwachen Füßen stehen.

Sol invicus heißt „unbesiegte (unbesiegbare) Sonne” und war ein Kult, der (möglicherweise als Reaktion auf das christliche Weihnachtsfest) vom römischen Staat forciert wurde.

Im Mittelalter kam die These auf, das Datum des Weihnachtsfest wär vom sol invictus abgekupfert. Aber beweisen lässt sich das nicht. Maximus von Turin († um 420) meinte noch, der 25.12. wär als Datum gewählt worden, weil es da kein heidnisches Parallelfest gegeben hat …

Und in wie fern findet man reste von dieser vorstellung im christentum ?

Das ist umstritten, weil es da um unbeweisbare Spekulationen geht. Im übrigen siehe oben.

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Er sagt es ist wie, als müsste er sich zwischen seiner Mutter und mir entscheiden.

Erstens ist es wohl nicht nur seine Mutter.

und generell hat sie komische Ansprüche.

Ich nehme an, in ihrer Kultur sind das normale Ansprüche und du bist in ihren Augen (gelinde gesagt) „komisch”.

Ich gehe immer mehr daran kaputt

Eine kaputte Beziehung sollte man beenden.

Die Alternative ist, dass du ihm von deinem Glauben erzählst und ihn für Jesus gewinnst. Allerdings erweckst du nicht den Eindruck, wirklich zu Jesus zu gehören.

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„Schande” ist nichts Objektives. Was einer als Schande ansieht, kann ein anderer als Ehre betrachten.

Ganz klar zu erkennen an Jesus, der die Schande der Kreuzigung auf sich nahm, um uns zu erlösen, und dafür von Gott die allerhöchste Ehre bekam.

1.Kor 1,22 Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. 23 Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. 24 Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.

Ob etwas für deine Familie eine Schande ist, muss deine Familie beantworten.

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Was könnte das bedeutet haben für unsere Zeit?

Steht doch da:

Mt 24,44 Darum haltet auch ihr euch ständig bereit; denn der Menschensohn kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ihr nicht damit rechnet.

Wer also was berechnet, um herauszufinden, wann Jesus zurückkommt, der ist ein Verführer. Möglicherweise ein verführter Verführer (der es gut meint), aber ein Verführer. Das gilt egal für wen, ob für die Miller-Bewegung im 19.Jh., die Zeugen Jehovas im 20. Jahrhundert oder wen auch immer (mir fällt gerade ne Buchwerbung ein, die ich vor langer Zeit las - „Enthüllte Endzeit”, in dem wurde angeblich alles genau erklärt „bis zur Wiedrkunft unseres herrn Jesus Chrisutrs im Jahr 1996”).

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Nein
Und wisst ihr vom Buddhismus oder von der Bibel, wann man erleuchtet ist?

Das sind schon mal zwei deutlich verschiedene Arten von Erleuchtung.

ob ihr glaubt, anfand der oberen Kriterien, dass man erleuchtet ist

Nö. Erleuchtung ist mehr als nur besondere Erlebnisse, sie beinhaltet Wissen bzw. Einsicht. Aus der Nacht des Irrtums ins Licht der Wahrheit. Wobei sich Buddhisten und Christen nicht darüber einig sind, was wahr ist.

Zur christlichen Erleuchtung gehört:

  • „Es gibt einen Gott, und ich bin es nicht”
  • Erkennen, dass man böse und Gott gut ist.
  • Verstehen, dass Gott einen trotzdem liebt und vergibt (Jesus machts möglich)

In allen drei Punkten sagt der Buddhismus was deutlich Anderes. Und natürlich kann man mehr dazu sagen als nur diese drei kurzen Sätze.

Laut Bibel zeigt sich die Erleuchtung daran, dass jemand sein Leben ändert und Gutes tut. Nicht als Vorbedingung (niemand kann sich „den Himmel verdienen”), sondern als Konsequenz.

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Exakt weiß man das nicht. In meinem Schulbuch standen seinerzeit mehrere Zahlen, die niedrigste war (wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht) 4,8 Mio. Die beruhte aber auf unvollständigen Daten und ist mit Sicherheit zu niedrig.

Meist wird von 6 Mio. gesprochen. Rechnet man nur die jüdischen Opfer, könnte das etwas zu hoch sein, nimmt man andere Opfer des Nazi-Rassenwahns (insbesondere Roma und Sinti) hinzu, ist die Zahl ziemlich sicher zu niedrig.

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Er hat alle Juden umgebracht! Auch die, die nicht vom Blute her Juden waren

Schwer zu unterscheiden, wer was ist, die haben ja untereinander geheiratet.

Und das war für Rassisten wie Hitler das schlimmste: Rassenmischung. Die Juden als »Mischrasse« waren schlimmer als irgendwelche reinblütigen »Untermenschen«.

Er hat alle Juden umgebracht!

Hat er ja in „Mein Kampf” erläutert: Wenn Juden Pogrome überleben, werden sie sich wieder vermehren, und das »Problem« ist nicht kleiner geworden. Also muss man so human wie möglich alle Juden restlos töten.

Hab mal irgendwann entsprechende Zitate aus dem Buch gelesen. Und abgesehen vom „so human wie möglich” hat Hitler das ja so weit wie er konnte wahrgemacht.

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Auf die Idee kamen Eva durch das Gespräch mit dem Teufel, der als Schlange daherkam. Und Adam kam durch Eva auf die Idee.

Wenn ich wüsste

Nicht jeder handelt gemäß seinem Wissen. Beispiele für Leute, die wider besseren Wissens Schlechtes tu, sind leicht zu finden.

Adam und Eva haben sich überreden lassen. Und die Frucht zu nehmen war kaum eine rationale Entscheidung „am Schreibtisch”.

Also irgendwie wirken alle in der Bibel Verantwortungslos, vor allem Gott,

Bist du sicher, dass du das ganze Bild kennst? Also auch die Zukunft?

Und am Ende hat Gott ja die Strafe auf sich genommen …

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Die Geschichte der Muslimne auf der iberischen Halbinsel war keine lange Kette von Niederlagen, mal haben sie gesiegt, mal verloren.

Verloren haben sie vor allem in den Zeiträumen, in den sie

  • Uneins waren und sich gegenseitig bekämpften.
  • Weniger tolerant waren als die Christen auf der iberischen Halbinsel.

Denn dass die Muslime da stets toleranter waren, ist eine Legende. Beispielsweise floh der Jude Moses ben Maimon (aka Maimonides) aus Spaniern über Nordafrika ins Land der Kreuzfaher, wo es ihm besser ging als in Spanien.

Geschichte ist halt kompliziert und unübersichtlich, wenn man zu sehr vereinfacht, wirds falsch. Maimonides war am Ende seines Lebens Leibarzt eines Wesirs in Ägypten - hätte ich auch weglassen können, zeigt aber auch, wie sehr man verzerren kann, wenn man nicht alles berücksichtigt.

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Die Wünsche zu Weihnachten sind eine Tradition, die auf Martin Luther zurückgeht.

Der hatte sich geärgert, dass die Kinder den Nikolaus lieber hatten als das Kind in der Krippe. Und damit die Kleinen nicht auf nen Heiligen fixiert werden, schlug er vor, ihnen an Weihnachten Geschenke vom „Christkind” (also Jesus) zu geben.

Seit wann die Eltern vorher nach Wünschen fragen, statt die Geschenke direkt auszuwählen, weiß ich nicht. Vielleicht schon zu Lebzeiten Luthers?

Und natürlich darfst du dir von deinen Eltern oder sonstigen Schenkern so viel wünschen wie du willst. Ob du es auch bekommst, entscheiden die.

Und ob die genervt sind, wenn du zu viel wünscht und dir als Strafe weniger geben, das weiß ich nicht - ich kenn die Leuts ja nicht, von denen du dir was wünschen willst.

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Meine Frage ist, warum Muslime gegen Elija Nathan in eine sachliche Debatte mit Elija nichts ausrichten können.

Das könnte ein kultureller Unterschied zwischen Deutschen und beispielsweise Arabern sein.

In manchen Kulturen sollte ein Redner Engagement und Emotion zeigen. Weshalb viele muslimische Debattierer gerne den Rat befolgen, den man angeblich mal in liegengeblieben Konzeptzettel eines (politischen, nicht islamischen) Redner gefunden hat: Schwacher Punkt: Laut schreien.

Gerade wegen diesem Punkt gilt in Europa meist: Wer schreit, hat Unrecht.

Und so gewinnt bei Europäern der Nichtmuslim durch sachliche Argumente und ruhiges Auftreten, der Muslim dagegen bei den meisten Glaubensgenossen durch sein wildes Auftreten. Beide Zuhörergruppen haben die gleiche Debatte gesehen, aber gegensätzlich bewertet.

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Die Invasion haben sie nicht verhindert, Wien wurde wochenlang belagert. Aber das Entsatzheer kam rechtzeitig, um zu verhindern, dass Wien erobert werden konnte.

Laut Wikipedia waren es 168.000 osmanische Soldaten, die nach Österreich einfielen, und 74.000 europäische Soldaten (Fußsoldaten, Ritter etc.) im Entsatzheer. Wie viele jeweils davon am 12.September in die Schlacht zogen, ist mir nicht ganz klar.

Im Osmanischen Heer waren nicht nur Türken, sondern z.B. auch Krimtataren. Im Entsatzheer hatte Polen die größte Abteilung gestellt (darunter auch Kosaken aus der heutigen Ukraine), der Kaiser die zweitgrößte, der Rest kam aus anderen deutschen Ländern* (Wikipedia). Trotzdem ging am Ende des Krieges das gesamte eroberte Gebiet an Österreich.

*Österreich gehörte damals ganz selbstverständlich zu Deutschland, erst 1870 wurde ein „kleindeutsches” Reich ohne Österreich gegründet.

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