Ich bezweifle die Echtheit deiner Frage. Schon allein deshalb, weil du hier bei GF fragst und wissen müsstest, welche Antworten auf eine solche Frage kommen. Weiterhin würdest du wissen, dass auch sexuelle Aktivitäten vor der Ehe nach kath. Lehre schwere Sünde sind und deshalb auch von der Hl. Kommunion trennen. Auch das würde in einer Beichte zur Sprache kommen müssen und nicht nur die Pille danach.

Ansonsten gilt, dass man nur sündigen kann, wenn man es auch weiß.

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Jesus hat die Händler aus dem Tempel entfernt, weil es ein heiliger Ort war. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass in Kirchen Händler ihre Sachen verkaufen. Das spielt sich draußen an entsprechenden Ständen oder in den Geschäften ab. Ob es nun Kitsch ist oder nicht, bleibt dem Geschmack der Leute überlassen - eine schlechte Absicht oder gar Sündhaftes kann ich darin nicht erkennen.

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nah einiger Zeit habe ich das gefühl das ich Gottes“ nähe“ garnicht mehr fühle

Ach, und du glaubst, Christen müssen die Gegenwart Gottes fühlen, um glauben und lieben zu können? Dem ist nicht so. Gefühle können täuschen, sie können, aber müssen nicht von Gott kommen. Oft sind sie nur hervorgerufen durch Äußerlichkeiten und vergehen ebenso schnell wieder. Deshalb ist ein Gefühl in der Beziehung zu Gott, zu Jesus Christus nicht entscheidend, Glaube ist zunächst ein Akt des Willens, eine Entscheidung, in die Beziehung zu Jesus einzutreten. Wir können Gefühle nicht einfach machen, Gott kann sie geben, wann und wie Er es will.

und es kommen mir immer mehr gedanken im Kopf einfach wieder atheist zu werden und dennk mir wozu das eiegntlich sei ob ich in den himmel oder hölle komme spielt“keine“ Rolle

Wenn du nur Gefühle suchst, ist es nicht Gott, den du suchst, sondern dich und das Genießen der fühlbaren Gegenwart Gottes. Gott ist bei uns, aber nicht nur im Licht der Verklärung, sondern auch in der Finsternis der Verzweiflung. Gott will nicht, dass wir es schwer haben, aber er erwartet von uns Treue, wenn es schwer ist. Daran reift die Liebe zu Gott. Himmel ist ewige Seligkeit bei Gott, Hölle ist ewige Gottferne und damit Finsternis, Grauen und Verzweiflung. Dann frage dich, ob das wirklich keine Rolle spielt? Es müsste das Wichtigste überhaupt sein, in den Himmel zu kommen.

ich fühle mich so hoffnungslos ich versuche ein bessere mensch zu werden nicht mehr zu sündigen aber das geht direkt  nah hinten los ich schaff es noch nichtmal in der Schule eine stunde ohne sünden über andere leute schlecht reden lügen etc

Aus eigener Kraft kannst du nichts, aber mit der Gnade Gottes ist alles möglich. Darum muss man beten. "Bittet und ihr werdet empfangen". Jesus Christus ist für die Sünder gekommen, nicht für die Gerechten. Er will deine Liebe und Hingabe und das ist zunächst Willenssache und keine Gefühlssache. Wenn du von deinen Schwächen und Sünden loskommen willst, musst du viel beten (auch ohne Gefühl) und wirst sehen, wie dich das immer mehr verwandelt. Die Tatsache, dass dir im passenden Augenblick die richtigen Bibelstellen gezeigt werden, ist bereits Gnade und Führung Jesu, die du nicht unterschätzen solltest.

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Ist das nicht ungerecht gegenüber die Mönche die friedlich leben ??

Ganz genau! Deshalb verwehrt der gerechte Gott den Himmel nicht denen, die nach ihrer Wahrheit leben - auch wenn sie die Wahrheit in Jesus Christus nicht erkennen. Und das gilt nicht nur für Mönche, sondern für alle, die ohne eigene Schuld nicht zum Glauben an Christus gekommen sind, aber nach ihrem Gewissen zu leben versuchen.

Hölle ist ein Zustand der völligen Gottferne, den man selbst verschuldet hat. Wenn man die Wahrheit in Christus erkannt hat und ihr dennoch nicht folgt oder folgen will, wenn man die Offenbarung als Märchen abtut trotz der Zeugnisse durch die Jahrhunderte und trotz der Möglichkeiten, die man gehabt hätte, sie anzunehmen, dann wird man schuldig und muss damit rechnen, vor der ewigen Wahrheit (die wir Gott nennen) nicht bestehen zu können.

Wann nun das eine oder das andere vorliegt, können wir nicht beurteilen. Gott aber, der die Herzen der Menschen kennt, kann allein gerecht urteilen.

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Die orthodoxe Kirche hat sich von der kath. Kirche abgespalten, indem sie nicht dem Papst untersteht, sondern eigene Patriarchen hat. Auch hier können nur Männer das Priesteramt ausüben - dies ist eine Parallele zur kath. Kirche. Priester dürfen in der orth. Kirche verheiratet sein, allerdings muss die Ehe vor der Priesterweihe geschlossen worden sein, danach ist es nicht mehr möglich. Die Bischöfe werden aus dem Kreis der ehelosen Priester gewählt.

Die Glaubenslehre beider Kirchen hat die Bibel, mündliche Überlieferungen sowie Traditionen beziehungsweise Dogmen als Grundlage.

Theologisch bestehen kaum Unterschiede zwischen den beiden Kirchen: Beide glauben an einen dreifaltigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) sowie die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Die orth. Kirche hat ebenso alle Sakramente bewahrt (im Gegensatz zu den Kirchen der Reformation). In beiden Kirchen spielt die Gottesmutter Maria eine wichtige Rolle. Die Praxis der Heiligenverehrung in orthodoxer und katholischer Kirche insgesamt weist geringe Unterschiede auf. In der orthodoxen Kirche sind Ikonen fester Bestandteil des Glaubens, die Gotteshäuser verfügen meist über eine Ikonostase. Damit ist eine Wand gemeint, an der Ikonen angebracht sind und eine Unterteilung zwischen Altarraum und Kirchenschiff herstellt.

Einige orthodoxe Kirchen sind mit der kath. Kirche uniert und erkennen somit den Papst als Oberhaupt an.

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Wie entscheidet Satan wen er angreift und wen nicht ?

Satan wird umso eifriger in seinen Angriffen, je mehr ein Mensch von Gott berührt ist und Ihm sein Leben übergeben hat. Dann ist für ihn zu befürchten, dass durch diesen einen noch viele andere "verführt" werden und damit zu Gott finden, deren Seelen ihm verloren gehen.

Nicht anstrengen muss sich Satan bei Menschen, die der Lauheit dienen und Gott eher gleichgültig gegenüberstehen. Sie merken weder Gott noch Satan in ihrem Leben, weil sie erst gar nicht daran denken und ihr Leben danach einrichten.

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Nach islamischen Recht ist der Mann das Haupt der Familie und wenn er schon eine christliche Frau hat, müssen die Kinder auf jeden Fall nach den Regeln des Islam erzogen werden. So ist das nun mal und die leidvollen Lebensberichte Betroffener sprechen für sich. Von daher will man dir keine Angst machen, sondern die Realität vor Augen führen, wie sie ist. Ausnahmen gibt es immer, doch ob voreheliche Versprechen und Vereinbarungen auch in der Ehe eingehalten werden, merkt man meist erst, wenn es zu spät ist. Offenbar ist dir ja auch erst gar nichts versprochen worden und ihr habt darüber noch nicht gesprochen, denn du könntest es dir bisher nur "vorstellen".

Wenn dir der christliche Glaube so wichtig ist , dann stellt sich für mich die Frage, warum man sich überhaupt mit einem Moslem einlässt. Er wird wohl kaum mit einer christlichen Trauung einverstanden sein. Das einzige, was du von ihm weißt, dass er "kein Problem mit Sex vor der Ehe, alkohol etc" hat. Die meisten nehmen im Westen für sich als Mann in Anspruch, was sie ihren künftigen Ehefrauen nicht zubilligen. Auch Christen ist eigentlich Sex nur in der Ehe erlaubt - wenn man sich schon religiös nennt. Taufe allein ist noch kein Christsein, man muss auch danach leben.

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Du glaubst gar nicht, was alles für Videos über die kath. Kirche laufen. Seriös? Nein, sondern lediglich, um eigene Sektiererei zu rechtfertigen.

Zu deiner Frage: Nein, stimmt nicht.

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Die Offenbarungsreligionen wie Judentum, Christentum, Islam bekennen den einen Gott, aus dem alles Sein hervorgegangen ist und der sich selbst den Menschen geoffenbart hat. Christen erkennen Christus als die Erfüllung der Offenbarung. Die Bibel ist eine Niederschrift über die Erfahrungen von Menschen mit diesem Gott der Offenbarung, deshalb ist sie die "Heilige Schrift".

Wie schon oft erklärt, vermittelt die Bibel Glaubensaussagen und keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dafür sind Wissenschaftler zuständig. Gott steht über der Wissenschaft, aber er lässt es zu, dass Menschen Glaubensaussagen einkleiden in Bilder ihrer Zeit und Vorstellungen, die wissenschaftlichen Untersuchungen nicht standhalten und es auch gar nicht wollen. Der Gott, um den es dabei geht, ist absolut. Als solcher ist Er Geschöpfen wie uns keine Rechenschaft schuldig, was außerhalb dieser Welt noch existiert, welche Wesen er noch erschaffen hat. Er hat geoffenbart, was für uns auf dieser Welt für unser ewiges Heil wichtig ist und nur darum geht es Ihm. Das heißt also im Klartext, dass die Bibel nur das berichten kann, was Gott uns Menschen geoffenbart hat und außerirdische weitere Formen von Leben gehörten wohl nicht zu den Informationen, die für uns nötig waren.

Ob es diese Zivilisationen gibt, kann bisher nicht bewiesen werden. Es ist immer noch eine Annahme, aber kein Wissen. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass wir die einzigen sein sollen, denn Gott ist der ewig Schaffende. Ob Gott noch andere intelligente Wesen (außer den Engeln) erschaffen hat, wissen wir also nicht. Wenn ja, wissen wir nicht, in welcher Beziehung sie zu Gott stehen, ob sie auch gesündigt haben, der Erlösung bedürfen, für den Himmel bestimmt sind. Wenn sie wie wir freie Wesen mit Verstand und Seele sind, sind sie auch Menschen mit dem gleichen Ziel wie wir. Ob sie im Einklang mit Gott leben, ob sie mit dem Bösen konfrontiert wurden, wissen wir nicht. Diese Fragerei ist also sinnlos.

Deine Vorstellung vom Jüngsten Tag zeigt ein menschliches Gottesbild. Der ewige Gott ist nicht an Zeit und Raum gebunden, er ist ewige Gegenwart. Er braucht für das Gericht (das sich übrigens bereits im Tod vollzieht) keine "Zeit", um zu richten. Es ist ein Augenblick ewiger Zeitlosigkeit, wo sich das vollzieht - auch wenn du noch so viele Nullen anfügst ................. Gericht ist übrigens immer Selbstgericht. Der Mensch erkennt sich im Licht Gottes ganz und erkennt ebenfalls, dass jede Rechtfertigung im durchdringenden Blick der Wahrheit Gottes sinnlos ist. Er gibt sich selber im unwiderruflichen Selbstgericht den Platz in der Ewigkeit, der ihm angemessen ist.

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Ja wird er

Im Matthäusevangelium nimmt Jesus Christus für sich die Autorität als Weltenrichter in Anspruch (Mt 25,31-46): „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden …“ (Mt 25,31f; vgl. Mt 7,22; Joh 5,22.27; 2Tim 4,1; 1Petr 1,5). Er wird kommen in der Vollmacht und Herrlichkeit Gottes, um zu richten (Mk 8,38). Sein Amt als Richter der Welt steht in vollkommenem Einklang mit dem Willen des Vaters (Joh 5,22.27; 2Tim 4,1).

„Du aber, was richtest du deinen Bruder? … Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.“ (Röm 10,14) und „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christus offenbar werden, damit jeder empfange, … dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.“ (2Kor 5,10).

Im übrigen bekennen wir es im Glaubensbekenntnis aller Konfessionen:

"von dort wird er wiederkommen zu richten die Lebenden und die Toten"

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Die Ordensgemeinschaft in Taize wurde von Pfarrer Roger Schutz gegründet und ist eine protestantische Gemeinschaft und auch ein ökumenischer Versammlungsort für junge Menschen auf der ganzen Welt.

Der Benediktinerorden ist ein kontemplativer katholischer Orden.

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  1. Kein Sterblicher kann Gott schauen, das geschieht dann, wenn wir im Tod in die Ewigkeit eintreten.
  2. Gott muss sich nicht vorstellen, er ist kein Mensch. Der Mensch schaut im Tod den ewigen Gott, da bleiben keine Fragen mehr offen - vor allem über sich selbst und die eigene Wahrhaftigkeit vor Gott. Jegliche Verstellung, alle Rechtfertigungen dieser Welt ersterben angesichts der ewigen Wahrheit, die das Herz durchdringt.
  3. Nach meinem christlichen Glauben werde ich Gott nicht nur einmal sehen, sondern eine ganze Ewigkeit lang, und zwar nicht im Paradies, sondern im Himmel.
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Deine Frage zeigt, dass du zwar am Religionsunterricht teilnimmst, aber trotzdem keine Ahnung hast, wo Jesus gestorben ist? Man bekommt meines Wissens keine Aufgabe gestellt, die nicht vorher im Unterricht behandelt wurde. Eine Bibel wirst du ja wohl haben, da kannst du es nachlesen. Das sollte dir die Mühe schon wert sein.

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Weil ich bin erst 17 das ist einfach zu für mutter zu werden und schon Familie zu planen

Aber um Geschlechtsverkehr zu haben warst du nicht zu jung? Man könnte auch enthaltsam leben. Abtreibung ist kein Verhütungsmittel, sondern immer noch Tötung von menschlichem Leben.

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Wenn er uns also liebt und das Problem Satan längst hätte bekehren können, und es eh irgend wann macht, wieso hat er es nicht verhindert?

Offenbar ist dir nicht klar, was Ewigkeit ist. Satan ist von Gott abgefallen und damit auf ewig in seinem Zustand der Gottferne und des Gotteshasses. Er kann gar nicht mehr bereuen, weil er erstarrt im Bösen ist. Er kennt nur ein Glück, auch andere da hineinzuziehen, damit sie des ewigen Heiles verlustig gehen. Wer in der Ewigkeit ist, hat bereits seine ewige Entscheidung getroffen. Das gilt auch für Menschen, wenn sie nach dem Tod in die Ewigkeit eintreten, und zwar unwiderruflich!

Gott verhindert das nicht, weil er Freiheit erschaffen hat -sowohl für die geistigen Geschöpfe (Engel) als auch für uns Menschen. Er geht das Risiko ein, die Liebe nun mal mit sich bringt, wenn sie nicht wieder geliebt oder abgelehnt wird.

Gott will das Leid nicht, aber Gott lässt menschliche Freiheit zu, weil er den Menschen mit seiner Fähigkeit zu Freiheit und Verantwortung will. Genau das kann er aber auch zum Schaden für sich, die Mitmenschen und die ganze Schöpfung missbrauchen. Weil Gott das weiß und in Christus selbst erlitten hat, ist uns keine heile Welt versprochen, sondern ein vollkommenes Glück erst im Himmel verheißen. hinaus gibt es auch eine Eigenständigkeit der Schöpfung - die Gesetze der Natur, die sich in Naturkatastrophen, Krankheiten etc. auch auf belastende Weise auf den Menschen auswirken. Seit dem Sündenfall ist die Welt nicht mehr vollkommen, sondern auch vom Bösen durchwirkt und deshalb unheil.

Gott geht in seinem Sohn Jesus Christus selbst in das Leid hinein - er ist mit uns solidarisch und hat Leiden hinweggenommen, wo immer er ihm begegnete. Er selbst hat es durchschritten und überwunden. Deshalb sollen auch wir mitfühlende Menschen sein, die überall helfen, wo Hilfe nötig ist. Der Glaube der Christen bleibt nicht beim Kreuz stehen. Das ist die christliche Hoffnung: dass all das, was uns in unserem Leben widerfährt, letztlich nicht vergeblich ist, sondern Vollendung erfährt.

Gott wird eingreifen am Ende der Zeiten, wenn die Herrschaft des Reiches Gottes kommt und die Macht Satans für immer gebunden ist.

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Die Frage nach dem Warum des Aufschreies wird von Christus bereits beantwortet, als er von der ehelosen Keuschheit um des Himmelreiches spricht

"Wer es fassen kann, der fasse es". Offenbar können es nur wenige fassen und die meisten nicht. Solo Dios basta = Gott allein genügt, sagt die Hl. Theresia von Avila. Viele glauben sich berufen, aber nur wenige haben verstanden, um was es geht, wenn man dem Gedanken an den ewigen Gott und die Ewigkeit mehr Bedeutung beimisst als einem Glück auf Erden, das schnell vergeht.

Durch dieses Charisma lebt ein Priester ein Zeugnis, das da inhaltlich sagt: „Gott alleine genügt“. Und wo so ein Zeugnis gelingt, dort kann ein Priester gerade deshalb in großer innerer Freiheit für die Menschen da sein. Allerdings muss dies in Freiheit und allein aus Liebe zu Gott entschieden werden. Ein "In Kauf nehmen" reicht m.E. dazu nicht aus.

Im Gegensatz zu anderen Berufen ist das Priesteramt ein Dienst und kein Job. Von daher kann man nicht so schnell den Job wechseln.

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