Die Bibel deckt nicht jede Thematik ab, aber man kann vieles ableiten, was Antworten möglich macht.

Grundsätzlich gilt vor Gott: Niemand geht ohne eigene Schuld verloren. Verloren gehen kann man nur dann, wenn man in freier Entscheidung und voller Erkenntnis von Gott nichts wissen will - sowohl in diesem als auch im anderen Leben. Es gibt Menschen, die dazu gar nicht fähig sind und das sind nicht nur geistig Behinderte, sondern z.B. auch vor der Geburt oder kurz nach der Geburt sterbende Kinder.

Wir wissen, dass Jesus alle retten will, denn dazu ist er gekommen. Niemand wird sie also seiner Hand entreißen. Wir können sicher annehmen, dass der Plan Gottes immer gerecht und perfekt ist, dass seine Liebe und sein Erbarmen unendlich und ewig sind. Es ist auch denkbar, dass Gott diesen Menschen im Augenblick der Begegnung mit Ihm noch eine Möglichkeit zur Entscheidung gibt. Auf jeden Fall wird der gerechte Gott sicher niemanden verurteilen, der durch eine Behinderung auf Erden eingeschränkt war, Ihn zu erkennen und zu lieben. Gottes Gnade vermag unendlich viel mehr, als unsere Vorstellungen für möglich halten.

...zur Antwort

Die Folgen für Straftaten sind für alle gleich in unserem Land. Das Grundgesetz verbietet, deutsche und ausländische Verbrecher der Gefahr des sicheren Todes oder der Folterung auszuliefern. Die Menschenrechte gelten für alle - auch wenn man gefühlsmäßig in einigen Fällen gerne anders entscheiden möchte.

Du bist der Meinung, dass die Täter durch Rückführung in ihr Herkunftsland keine Repressalien zu befürchten hätten, weil sie doch nur das getan haben, was dort ständig geschieht. Das würde auf Asylbewerber/Flüchtlinge zutreffen, die Morde/Attentate im Namen des Islam getan haben. Sie müssten sich eigentlich in Ländern, die vom IS oder Taliban beherrscht werden, wohl fühlen und sollten auch dorthin ausgeliefert werden. Warum das nicht geschieht, verstehe ich auch nicht.

...zur Antwort

Gefühle können täuschen und wenn keine klare Entscheidung dahinter steht, bist du gar nichts.

"für kurze Zeit war ich Christ"

Entweder man ist Christ und ist es für immer oder man sucht nur seine eigene Wohlfühl-Bestätigung zu bestimmten Zeiten, aber nur dann, wenn persönliche Vorlieben nicht beeinträchtigt werden.

aber es passte halt gar nicht zu mir

Du suchst dir deinen Gott nach deinen Ansichten. Gottes Gebote richten sich nicht nach dem, was du zu glauben meinst oder besser: glauben möchtest.

Du kannst nicht zwei Herren dienen - sagte schon Jesus Christus.

Was du suchst ist kein Rat, sondern eine Bestätigung.

...zur Antwort
Ja, weil..

Ich glaube der göttlichen Offenbarung in Jesus Christus und damit bin ich auch im Bereich des Übernatürlichen. Gott ist mit unseren Sinnen nicht zu erfassen, aber er lässt sich herab, indem er selbst Mensch wurde.

Wer mit Gott zu tun hat, wird auch übersinnliche Dinge erleben.

Flüche, die gegen einen Menschen ausgesprochen werden, liegen im Bereich des Bösen. Der Widersacher Gottes wird sie gerne ausführen, allerdings wird derjenige, der diese Flüche über andere ausspricht, damit rechnen müssen, dass dieser auch auf ihn zurückkommt. Menschen, die mit Gott verbunden sind, beten für die, die sie verfluchen, dann hat der Fluch keine Wirkung mehr.

...zur Antwort

Was ist denn ein "Spirit"? Wenn du damit den Gottesgeist meinst, dann sag es auch so.

Ich lebe nicht im Schutz eines Spirits, für mich gibt es nur den einen Gott der christlichen Offenbarung, an den glaube ich und in seinem Schutze lebe ich.

Spiritistische Aktionen im Sinne von Esoterik oder Okkultismus lehne ich ab, weil sie nichts mit Gott zu tun haben.

...zur Antwort

Gott hat sich in der Menschheitsgeschichte geoffenbart, zuletzt durch die Menschwerdung in Jesus Christus. Es gibt Menschen, die dieser Offenbarung glauben und sich darauf einlassen. Sie müssen nicht selbst "schauen und hören", sie vertrauen den Glaubenszeugen durch die Jahrhunderte.

Atheisten glauben der Offenbarung nicht und halten die Bibel für ein Märchenbuch, wobei sie meist nicht wahrhaben wollen, dass die Bibel kein wissenschaftliches Werk ist und deshalb auch Glaubensaussagen in bildhafte Gleichnisse darstellt. Sie verlangen sichtbare Zeichen, die sie selber wahrnehmen können, sind aber nicht bereit, die Zeichen und Wunder, die andere berichten, als glaubhaft anzunehmen, obwohl sie vieles andere auch glauben müssen, was sie nicht selbst erlebt haben.

Zur Frage nach dem Leid ist zu sagen, dass Gott die Menschen in aller Freiheit in diese Welt hineingestellt hat und nicht immer eingreift, wenn Naturgewalten zerstörerisch wirken. Die Welt hat auch eine gewisse Selbstständigkeit und der Mensch auch eigene Verantwortung. Gott lässt zu, dass Menschen Böses anrichten können, er müsste sonst unaufhörlich damit beschäftigt sein, irgendwelchem Tun Einhalt zu gebieten. Das tut er nicht und muss Er auch nicht, weil die Erde kein Paradies ist und seit dem Sündenfall nicht mehr vollkommen. Warum sollte Gott, den so viele leugnen und lästern, nicht die Welt sich selbst überlassen? Würde er eingreifen, würde man dies auch als naturgegeben ansehen und nicht einem guten Gott zuschreiben.

Menschen glauben außerdem an Gott, weil man eine Beziehung zu ihm haben kann. Und in dieser Beziehung wird es unweigerlich zu Erfahrungen - auch zu Wundern kommen - , die den Glauben zu Wissen machen. Christus ist nicht gekommen, um das Leid hinwegzunehmen, sondern um es zu durchleiden und zu besiegen. Auch wir werden es im Tod besiegen, wenn wir in seiner Nachfolge gelebt haben. Ein Leben - auch nur ein Tag ohne Gott ist für mich unvorstellbar.

Zur Kirche: Ich gehöre ihr an, weil Jesus Christus sie wollte und gegründet hat. Sie ist eine Kirche der Sünder und ich bin eine von ihnen. Heilig ist sie nur, weil sie letztlich von Christus gehalten wird, der offenbar das Wagnis mit den fehlbaren Menschen eingegangen ist. Nur weil Menschen im Laufe der Jahrhunderte bis heute das Evangelium nicht lebten, ist es deshalb nicht unwahr. Auf jene, die das Evangelium verrieten, kommen tausende, die es leben und trotzdem angegriffen werden.

Gerne werden dabei die mittelalterlichen Missstände angeführt, wo der Aberglaube allgemein eine große Rolle gespielt hat - auch im weltlichen Treiben. Dann kommt man immer wieder auf die Kreuzzüge zurück und weiß letztlich gar nichts über den geschichtlichen Hintergrund. Die Kreuzzüge waren ein Verteidigungskrieg gegen den Islam, der die Hl. Stätten erobern wollte und kein Angriffskrieg.

...zur Antwort

So, wie du in einem Kommentar Radiothesie erklärst, kann man die Frage nur mit JA beantworten. Du bist offenbar in die Mühle der Esoterik geraten, denn in diesen Bereich gehört auch das Pendeln. Damit will man Wissen erlangen durch das Herbeirufen und Befragen von Lichtwesen, die man Engel nennt und von Energien, die freigesetzt werden.

Esoterik und Christentum passen nicht zusammen, dafür braucht es kein göttliches Gebot, um das zu erkennen. Man könnte es aber in das Gebot "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" einordnen. Ebenso wird In der Bibel vor Wahrsagerei, Magie, Okkultismus gewarnt - (womit nicht jene Menschen gemeint sind, die ein gottgegebenes Charisma besitzen und es zum Wohl der Menschheit einsetzen).

Christen glauben an einen personalen Gott und an Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch. Esoteriker glauben an keinen personalen Gott, sondern an göttliche Energie, die auch in uns ist und sogar zur Wiedergeburt befähigt.

Christen glauben an einen Gott, der sich nicht dem Kommando von Menschen beugt, die mal eben einen seiner Engel durch irgendwelche Praktiken herbeirufen wollen, um Wissen zu erlangen. Es gibt natürlich Engel als Diener und Boten Gottes, aber ob sie sich uns bemerkbar machen können oder nicht liegt allein in Gottes Hand. Ebenso ist nur Gott allwissend und wir können nicht über IHN verfügen.

Die biblischen Engel sind nicht jene Lichtgestalten, die Esoteriker angeblich sehen und herbeirufen. Letztere sind als Engel getarnte Dämonen, die großes Interesse daran haben, Menschen in die Irre zu führen. Beim Pendeln muss man immer auch damit rechnen, dass widergöttliche Mächte einströmen und das ist sehr gefährlich.

Wenn aber ein Christ ganz den Willen Gottes tun will, sich bei der radiästethetischen Arbeit durch das Gebet schützt, wenn er diese Instrumente also nur im natürlichen Bereich - für Werke der Liebe-, z. B. zur Brunnensuche oder zur Wohnungsuntersuchung, verwendet, so ist nichts dagegen einzuwenden, das können dann aber nur im Glauben gefestigte Personen mit einer tiefen Gottesbeziehung, die das Charisma haben, die Geister zu unterscheiden.

...zur Antwort

Drogen zerstören auf Dauer den Körper und damit auch das Leben. Es muss nicht alles und jedes in der Bibel stehen, um erkennen zu können, was Gott wohlgefällig ist und was nicht. Es reicht das 5. Gebot und das gilt auch dann, wenn man seinen eigenen und fremde Körper auf langsame Weise schädigt und zerstört. Es sind darüber hinaus Abhängigkeiten des Fleisches, die auf Dauer auch das ICH zerstören und in die Unfreiheit führen. Sie führen nicht zu Gott hin, sondern von Gott weg. Deshalb kann man sie schon ein Werk des Widersachers Gottes nennen einschl. der Euphorie, um deretwillen ja man wohl diese Drogen nimmt.

Der Geist des Evangeliums ist ein anderer und wer durch diesen in Euphorie gerät, ist auf der richtigen Seite.

...zur Antwort

meine Familie und ich überlegen mich nachtaufen zu lassen also im Alter von 12 oder 13 jahren .

Da stellt sich zuerst die Frage nach dem Grund für die "Nach"-Taufe und warum sie bisher kein Thema war. Wenn du katholisch bist, hätte dann auch keine Erstkommunion stattgefunden (die ohne Taufe nicht möglich ist).

werde ich mit meinem ganzen Körper ins Wasser gepackt also wird mein ganzer Körper nass gemacht oder nur mein Kopf

Die Ganzkörpertaufe gibt es nur in Freikirchen. Die katholischen und ev. Kirchen kennen nur das fließende Wasser über den Kopf. Auch wenn du und deine Eltern die Taufe wollen, geht das nicht ohne das Taufgespräch beim zuständigen Pfarrer. Und dies wird ohne Fragen über den bisher vorhandenen Glauben nicht abgehen, denn immerhin ist die Taufe das grundlegende Sakrament für einen Christen und da muss schon Glaubenswissen vorhanden sein, bevor man es empfängt. Es muss also vorher eine Glaubensunterweisung erfolgen, denn nach deinen Fragen scheint kein großes Wissen vorhanden zu sein.

Außerdem bedaf es eines kath. Taufpaten/-patin

Muss ich etwas aufsagen oder so oder davor beten ?

Zunächst ist auf Fragen zu antworten, ob du getauft werden willst, ob du dem Bösen widersagst usw.

Das kath. Glaubensbekenntnis muss gesprochen werden und das alles wird in der Taufunterweisung besprochen, auch, wie das Ganze dann abläuft. Aber die wichtigste Frage ist und bleibt der Grund nach dem Warum der Taufe, nach deinem Glauben über den dreieinigen Gott, auf dessen Namen du getauft wirst und was Jesus Christus für dich bedeutet. Die Taufe zieht die anderen Sakramente nach sich: Bußsakrament, Erstkommunion, Firmung.

...zur Antwort

Vielleicht deshalb, weil er kein Heiliger werden wollte und sich dieserhalb auch gar nicht bemüht hat?

Nur Gott kann wissen, ob ein Mensch ein Heiliger war, d.h., ein ganz auf Gott ausgerichteteter Mensch. Deshalb kann dir auch niemand deine Frage beantworten.

Oder hast du dich nur falsch ausgedrückt und du willst wissen, warum er nicht kirchlich heilig gesprochen wurde ?

Man kann auch heilig sein, ohne offizielle Heiligsprechung. Diese erfolgt nur nach vorheriger Einleitung eines Verfahrens, nach genauer Überprüfung seines Lebens, der heroischen Tugendübungen und auf Grund von Zeugenaussagen. Ebenso muss seine "Heiligkeit" durch ein Wunder bestätigt werden. Soweit mir bekannt ist, war Schindler zwar Katholik, aber kein besonders frommer. Die guten Taten der Rettung von Juden wird ihm wohl nicht nur von Menschen, sondern vor allem von Gott angerechnet worden sein. Von daher wird er seinen gerechten Lohn erhalten - wie viele andere verborgene Heilige auch.

...zur Antwort

Da muss man unterscheiden zwischen der nichtreligiösen Ethik und der christlichen Ethik, die man auch Moraltheologie nennt.

Grundsätzlich stimmen beide mit den Gedanken des sittlichen Naturgesetzes überein. Da geht es darum, dass das, was gut und gerecht ist, nicht von unseren subjektiven Interessen abhängt oder durch Mehrheiten entschieden werden kann. Daher bildet das Naturgesetz die Basis der Zusammenarbeit aller Menschen guten Willens, ungeachtet ihrer religiösen Überzeugungen nach dem Motto „was du nicht willst, was man dir tue….. Es sind also die sittlichen Grundregeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens auf nationaler und auf internationaler Ebene.

 In der christlichen Ethik und Morallehre identifiziertsich das Gute mit Gott und seiner Ordnung, die der Schöpfung eingeschrieben ist und in Christus erfüllt wurde. Von der Schöpfungsordnung leitet sich die Lehre vom sittlichen Naturgesetz ab, wonach der Mensch fähig ist, im Licht der Vernunft die Grundorientierungen moralischen Handelns zu erkennen und in Vorschriften oder Geboten zu formulieren.  Hier erfüllt der gläubige Mensch nicht nur allgemeine Forderungen wie humanitäre Nächstenliebe und Gerechtigkeit sondern verwirklicht auch die von Gott gegebene Berufung zur persönlichen „Heiligkeit“ und ihre Verpflichtung, in der Liebe Frucht zu tragen für das Wohl dieser Welt.

 Um das ewige Leben im Himmel zu erlangen, ist die Liebe zu Gott der Mittelpunkt und daraus ergibt sich auch das moralische Verhalten an Hand der göttlichen Gebote im Umgang mit sich selbst und anderen. Die Liebe zu Gott setzt den Glauben voraus und ist deshalb  für das ewige Leben entscheidend. So gesehen ist der Glaube wichtiger, allerdings muss dieser auch gelebt werden.

Das heißt aber nicht, dass Menschen ohne Glauben, die ihr Gewissen nach den allgemein ethischen Grundsätzen bilden und ihm folgen,  in jedem Fall vom Himmel ausgeschlossen wären.

...zur Antwort

Mir ist nicht bekannt, dass man das Judentum nicht kritisieren darf. Das ist eine Behauptung von dir, die nicht stimmt.

Es ist ein Unterschied, ob man etwas "darf" oder ob man etwas real tut. Man darf sie also kritisieren, aber man tut es kaum.

Juden werden weniger kritisiert als Muslime, weil sie uns Christen näher stehen durch einen gemeinsamen Ursprung: Die Offenbarung Gottes und das Alte Testament. Ohne Judentum kein Christentum.

Juden werden weniger kritisiert, weil sie in der Gesellschaft kaum auffallen. Von ihnen geht keine Gefahr aus, die wir durch den Islam aber ständig fürchten müssen. Bei jüdischen Mitbürgern ist Gewalt und Terror nicht im Programm vorgesehen, sie sind friedlich. Das kann man vom Islam nicht behaupten, wenn man sich die Realität anschaut.

...zur Antwort

Wer ein Kind taufen lassen will, sollte als Christ/Katholik auch wissen, warum ihm die Taufe wichtig ist. Dann weiß er auch, dass Jesus Christus aus Liebe zu uns die Not der Welt durchlitten hat und uns bis in den Tod hinein geliebt hat - jeden einzelnen. Das ist grausam - weil Menschen grausam sein können - auch heute noch.

Natürlich sollte ein Kind zumindest bis zur Erstkommunion wissen, was Sünde ist und natürlich sollte es wissen, dass wir der Vergebung bedürfen und dass Sünde etwas Furchtbares ist und warum. Wer das alles nicht wissen will und keinen Zugang hat, kann ein anderes Leben führen. Innerhalb des Christentums jedenfalls gibt es kein Wohlfühlevangelium für trauma-anfällige Mütter und Kinder.

Vielleicht wäre es dann aber auch geraten, sich keine Kriminalfilme im TV oder Internet oder sonstige Grauslichkeiten anzuschauen, wovon die Welt voll ist. Da ist man wohl weniger sensibel.

...zur Antwort

Schau mal hier: https://www.rund-ums-baby.de/recht/Taufe-auch-ohne-Zustimmung-des-Vaters-moeglich_102917.htm

Danach ist es rechtlich nicht möglich, wenn der Vater nicht einverstanden ist. Vielleicht gibt es Pfarrer, die es trotzdem machen, nur muss dann auch die religiöse Erziehung des Kindes gesichert sein. Sonst würde die Taufe ja keinen Sinn machen.

...zur Antwort

Vergibt Gott eigentlich alles?

Gott ist Liebe und Erbarmen, deshalb will er alle Menschen retten. Er will alle Sünden vergeben - so schlimm sie auch gewesen sein mögen. Schon im AT bei Jesaja steht: "Und wären eure Sünden rot wie Scharlach, ich will sie weißer waschen als Schnee."

Vergeben kann Gott aber nur, wenn der Mensch es auch will. Er muss sein Unrecht einsehen, bereuen und den guten Vorsatz haben, von der Sünde zu lassen. Durch Buße und Wiedergutmachung (wenn diese möglich ist) wird die Ernsthaftigkeit der Reue bestätigt. Durch die Vergebung von Schuld wird der Mensch in den Gnadenstand zurückversetzt.

Für Jesus Christus ist Vergebung mit unserer Bereitschaft verbunden, auch anderen zu vergeben, die an uns schuldig geworden sind. Er ist barmherzig, wenn wir es auch sind, er wird uns nicht richten, wenn auch wir nicht richten.

und hatte als Beispiel Adolf Hitler im Kopf.

Dieser Mann steht stellvertretend für alle Völkerverbrecher, die bis zu ihrem Tod keinerlei Reue erkennen ließen. Natürlich kann A.Hitler und Konsorten im letzten Moment noch bereut haben, das wissen wir nicht und können deshalb nicht urteilen. Vorstellbar ist es allerdings nicht, denn Reue ist schon Gnade und wenn ein Mensch ein Leben lang sein Gewissen abgestumpft und sich dem Gnadenwirken Gottes verschlossen hat, wird er im Tod schwerlich sein Herz der Reue öffnen können. Würde er tatsächlich bereut haben, würde auch ihm vergeben, so dass er nicht verdammt wird. Die Folgen seiner Taten jedoch bleiben und müssten abgebüßt werden.

...zur Antwort

Wie Menschen mit ihrer Sexualität umgehen ist keine Sache der Gesetze, sondern eine Sache der Moral und ihrer Glaubensauffassungen. Deshalb ist es nicht schlimm, gegen Sex vor der Ehe bzw. nur zur Fortpflanzung in der Ehe zu sein. Du darfst allerdings nicht erwarten, dass die Mehrheit so denkt oder nach deinen Vorstellungen sogar denken sollte.

Warum sind die Gesetze so lasch?

Welche Gesetze meinst du? Viel interessanter ist doch, wie du dir die Kontrolle von solchen Gesetzen dann vorstellen würdest.

Um ganz ehrlich zu sein: Ich glaube, deine Frage ist nicht ernst gemeint, sondern Lust am Provozieren.

...zur Antwort
Himmel/ Hölle.

Für mich zählt als Christ, was Jesus Christus über die letzten Dinge gesagt hat. Es gibt ein Weiterleben nach dem Tod in einer anderen Dimension ohne Zeit und Raum, es gibt eine Auferstehung von den Toten in einer verklärten Seinsweise, es gibt ein Wiedersehen mit Angehörigen und Freunden.

Eine Wiedergeburt gibt es aus christlicher Sicht nicht. Es ist dem Menschen bestimmt, nur einmal zu leben und nur einmal zu sterben. Danach kommt das Gericht und das ewige Leben mit oder ohne Gott. Der Mensch wird sein Ich nicht verlieren, wie es in Wiedergeburten geschieht. Er ist ein einmaliger und unwiederholbarer Gedanke Gottes, dazu bestimmt, in Ewigkeit mit ihm zu leben. Für seine Taten muss sich der Mensch nach dem Tod vor Gott verantworten, deshalb ist es nicht egal, wie man auf Erden gelebt hat.

Wiedergeburt ist ein Begriff aus der Esoterik, wo es nur göttliche Energie, aber keinen persönlichen Gott und Schöpfer gibt.

...zur Antwort
Nein

Da für mich Sexualität ohne Liebe erst gar nicht in Frage käme und natürlich auch Treue einschließen müsste, wäre ein solcher Partner für mich undiskutabel bzw. würde ich mich sofort von ihm trennen. Kaum eine Frau wird aushalten wollen, dass es außer ihr noch ein anderes Objekt der Begierde gibt - ganz egal, ob es eine Prostituierte ohne Gefühle ist oder eine Geliebte. Bei Prostitution käme nur noch die Enttäuschung hinzu, dass der Partner auf diesem Gebiet anders denkt als ich und es im moralischen Bereich keine gemeinsame Grundlage gäbe, welche mir aber wichtig wäre. Das würde deshalb auch für die Zeit vor der Bekanntschaft mit mir gelten. Allein die Tatsache, dass er dazu fähig wäre und nichts dabei findet, macht ihn als Partner für mich ungeeignet.

...zur Antwort

Du hast offenbar eine falsche Vorstellung von Freiheit. Gott hat die Menschen als freie Wesen erschaffen, weil sie die einzigen Geschöpfe sind, die Ihn erkennen und auch (wieder)lieben können und lieben kann man nur in Freiheit, nicht zwangsweise.

Sündigen tun wir nur dann, wenn wir eine Entscheidung für Gott getroffen haben und einmal ewig mit ihm leben wollen. Wenn wir Gott lieben, wollen wir auch seine Gebote achten und nicht das tun, was Gott (und oft auch den Menschen) ein Gräuel ist. Nur wer Gott liebt oder lieben will, kann auch erkennen, wenn und wo er lieblos gegen Gott gehandelt hat.

Wer nicht an Gott glaubt, kann ihn auch nicht beleidigen, ist aber seinem Gewissen verpflichtet und kann somit auch dagegen verstoßen. Das wird ihn nur nicht schrecken, da es für den Ungläubigen nach dem Tod kein Gericht gibt. Aus christlicher Sicht jedoch, wird er nach seinem Gewissen gerichtet werden.

Du bist in dieser Welt auch frei, Taten zu vollbringen, die nach dem weltlichen Gesetz strafbar sind. Dennoch wirst du bestraft, wenn es auffällt. Würdest du dich deshalb für unfrei halten?

Wer von Gott in dieser Welt nichts wissen will und sich über alles hinwegsetzt - auch über die Liebe Gottes zu ihm - hat doch eine Entscheidung getroffen. Da kann man doch sicher annehmen, dass solch ein Mensch auch in der Ewigkeit nichts mit Gott zu tun haben will. Im Tod wird seine Entscheidung dann verewigt und er bekommt das, was er entschieden hat: Ein ewiges Leben ohne Gott. Dass dieses Leben Verzweiflung, Finsternis und ewiger Hass bedeutet, hängt mit dem Verlust Gottes zusammen, der Liebe, Licht und Freude ist.

Gott schließt also nicht aus und verurteilt auch nicht, das macht der Mensch selber, indem er nach seinem Ableben erkennt, dass sein geführtes Leben mit allen Entscheidungen der ewigen Liebe, die Gott ist, nicht standhalten kann. Gott wird ihn nicht in den Himmel hineinzwingen, sondern seine freien Entscheidungen achten. Ich sehe da keine Ungerechtigkeit. Gott ist absolut gerecht und kann deshalb vollkommen beurteilen, ob ein Mensch auf Grund von Lebensumständen u.a. nicht zum Glauben an ihn gekommen ist oder ob er Gott gar nicht suchen und finden wollte.

Wenn Christus nicht die Schuld der Welt gesühnt hätte, die seit der Ursünde in der Welt ist, wäre der Himmel weiterhin verschlossen. Erst nach seinem Tod ist Jesus zu den Vätern in die Unterwelt hinabgestiegen und hat ihnen den Himmel geöffnet. Wir hätten den größten Beweis der Liebe Gottes nie erlebt. Dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, heißt nicht, dass damit unsere persönlichen Sünden im voraus getilgt sind und man sorglos weitersündigen könne - wenn man nur die Vergebung Jesu annimt und an Ihn glaubt. Für unsere persönlichen Sünden müssen wir Buße tun, die bleibt uns nicht erspart. Ansonsten wäre es billige Gnade und keine richtige Reue.

...zur Antwort

Du hast offenbar nicht verstanden, was Nächstenliebe ist und ebenso wenig, was Homophobie ist.

Für Christen ist die Gottesliebe das erste und höchste Gebot, wonach man streben muss. Daraus folgert das Gebot der Nächstenliebe - nicht weil der Nächste so nett ist, sondern um Gottes willen, denn auch der Andere wird von Gott geliebt. Davon sind auch Menschen mit homosexueller Neigung nicht ausgeschlossen. Das heißt aber nicht, dass man jedes Tun von Menschen auch lieben muss. Gott liebt auch den Sünder, aber er kann die Sünde nicht gutheißen.

Diese Art von Liebe ist nicht identisch mit dem, was man in der Welt so leichtfertig als Liebe bezeichnet, in Wahrheit aber mehr sexuelles Begehren ist. Liebe ist immer mit Treue, Verantwortung und oft auch mit Opfer und Verzicht verbunden .

Phobie ist eine Angststörung, Homophobie wäre folglich Angst vor Homosexuellen. Das ist eine ungerechtfertigte Unterstellung. Wer meint, dass gelebte Homosexualität widernatürlich und damit eine Sünde vor Gott ist, hat deshalb keine Phobie (wovor und weswegen eigentlich?) sondern eine auch biblisch begründete Ansicht.

...zur Antwort