Wo steht in der Bibel, dass wir Maria anbeten sollen?

26 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Maria ist die Mutter Jesu, des Sohnes Gottes. Sie ist NICHT die Mutter Gottes. Das hat sie oder die Bibel auch nie behauptet.

Schuld an der Marienverehrung ist das Konzil 431 u. Z. unter Kaiser Konstantin, als er eine Abspaltung von der Urkirche — nämlich die kath. Kirche — zur Staatskirche des römischen Reichs erhob. So mischte sich heidnisches mit christlichem Gedankengut.

Die Heiden waren jahrtausendelang vom Kult einer Muttergottheit, der ‚Großen Mutter‘ und ‚göttlichen Jungfrau‘, geprägt. Dieser Kult wurde christianisiert. (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band 16, Seite 326, 327).

Die Lehre von der Dreieinigkeit (ebenfalls heidnischen Ursprungs) ebnete den Weg zur Marienverehrung, denn wenn Jesus als DER Gott verehrt wird, ist klar, dass Maria dann die Mutter Gottes sein müsse.

In Lukas 11:27, 28 wiedersprach Jesus der Idee, seine Mutter wäre besonders hervorzuheben:

"Als er nun diese Dinge sagte, erhob eine gewisse Frau aus der Volksmenge ihre Stimme und sagte zu ihm: „Glücklich der Schoß, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen!“ 28 Er aber sprach: „Nein, glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!“"

Maria war die Mutter des Sohnes Gottes und nicht die Mutter Gottes. Der Mythos von der Dreieinigkeit führte zur Verehrung Marias als Mutter Gottes.

Danke für das Sternchen ...

0

Wie ist das eigentlich? Teilt ihr euch die Predigtstunden wenn ihr hier ein Thema aufmacht und dann euch gegenseitig lobt?

Was für eine Scheinheiligkeit das doch ist. Da stellt ein Zeuge Jehovas eine Scheinfrage und ein anderer Zeuge kopiert dann die "Antwort" von JW ORG und bekommt dann eine Auszeichnung als hilfreichste Antwort. Was natürlich eine Lüge ist, denn für den Fragestelle war die Antwort gar nicht hilfreich - er kannte diese bereits konnte nur nicht selbst antworten.

Merkt ihr eigentlich gar nicht, was für ein Bild ihr als Zeugen hier abgibt? Dass ist kontraproduktiv für Werbung neuer Mitglieder. Die lesen dass hier, sehen dass ihr euch gegenseitig hochlobt und auf jede sachliche Argumentation mit der Bibel entweder beleidigt, schimpft oder Blödsinn postet und euch aus dem Staub macht, wenn ihr merkt, dass eure Argumente zu Staub zerfallen.

Von Haus zu Haus gehen ist ja bereits völlig ineffektiv. Aber das hier, nun ja. Wenn man glaubt, dass Gott eure Stunden zählt und gutschreibt gegen Sünden dann könnte man das verstehen aber eigentlich sind nichtmal ZJ so naiv. Oder?

Nehmen wir mal die Zahlen

Predigtdienststunden insgesamt: 1 983 763 754

Getaufte: 264 535

Macht 7499 Stunden PRO NEULING also 312,45 Tage. 

Rechnen wir das mal anders

Verkündiger (Monatsdurchschnitt): 8 132 358

Man braucht 30,74 Verkündiger um einen Menschen im Jahr zu einem ZJ zu machen.

Wenn ihr in dem Tempo weitermacht dann braucht ihr 28.352 Jahre um die Menschheit zu bekehren.

Vergleichen wir das mal mit Campus für Jesus.

ZJ haben 1,9 Milliarden Stunden verschwendet um 264.535 neue ZJ zu gewinnen. Das ist so viel als ob man 1,26 Milliarden Menschen einen Film von 90 Minuten zeigen würde.

Campus für Jesus hat einen Film über Jesus gemacht, man predigt mit diesem Film quasi Jesus Christus, so wie die Apostel es gemacht haben indem sie von Jesus erzählt, gepredigt haben. Nun haben die Christen vom Campus diesen Film aber 5 Milliarden Menschen gezeigt. Also 4 mal so viel Stunden wie ZJ in 2016 gepredigt haben.

Rechnen wir also mal die 264.535 mal 4 kommen wir auf gut 1,05 Mio. Taufen.

Jetzt wird es spannend. Bei GLEICHEN ZEITAUFWAND hat Campus für Christus rund 230 Mio. Menschen zu Jesus gebracht. Also über 200 mal mehr als ihr mit eurem Haus zu Haus gehen.

Vielleicht zeigen euch diese Zahlen mal die Zeitverschwendung, die vergeudete Lebenszeit. Gott will das alle Menschen gerettet werden. Ihr tut da anscheinend viel zu wenig (abgesehen davon rettet ihr auch nicht da ihr Jesus nicht als Herrn annimmt).

Diese Zahlen zeigen, der Segen Gottes ruht auf die, welche das richtige Evangelium, nämlich von Jesus Christus predigen. 230 Millionen gerettete Menschen sind ein großes zeichen welche macht Gottes Geist heute noch ausübt.

Also mein Tipp: Verschwendet eure Zeit nicht mit Stundenzettel und gegenseitiges Loben sondern besinnt euch auf die Botschaft Jesu, nimmt ihn als Herrn an und dann verkündigt die Frohe Botschaft dass Jesus auferstanden ist damit wir gerettet werden und ihr werdet sehen, dass erfüllt mehr als Mitglieder für eine Sekte zu werben und dabei Lebensjahre zu verschwenden.

1
@ManfredFS

Warum reagieren Zeugen Jehovas nicht auf jeden Vorwurf?

>Zeugen Jehovas halten sich an den biblischen Rat, nicht jedes Mal zu reagieren, wenn man beschuldigt oder verspottet wird. Ein Bibelspruch sagt zum Beispiel: 

„Wer den Spötter rügt, holt für sich Unehre“ (Sprüche 9:7, 8; 26:4). Wir lassen uns nicht von falschen Anschuldigungen aus der Ruhe bringen und in einen Streit verwickeln, sondern konzentrieren uns darauf, das zu tun, was Gott gefällt (Psalm 119:69).

Es gibt „eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden“ (Prediger 3:7). 

Ist jemand aufrichtig an dem Wahrheitsgehalt der Anschuldigungen gegen uns interessiert, stehen wir Rede und Antwort. Aber wir vermeiden Diskussionen, die zu nichts führen — getreu den Lehren und dem Vorbild von Jesus und den ersten Christen.

Jesus gab keine Antwort, als er vor Pilatus stand und seine Gegner falsche Anschuldigungen erhoben (Matthäus 27:11-14; 1. Petrus 2:21-23). 

Auch als er beschuldigt wurde, ein Trinker und Fresser zu sein, gab er keine Antwort. Stattdessen ließ er seine Taten für sich sprechen, weil „sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht“ erweist (Matthäus 11:19). 

Wenn die Umstände es jedoch erforderten, reagierte er mutig auf Verleumdungen (Matthäus 15:1-3; Markus 3:22-30).

Jesus lehrte seine Jünger, sich durch falsche Anschuldigungen nicht entmutigen zu lassen. Er sagte: 

„Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen“ (Matthäus 5:11, 12). 

Manchmal ergibt sich dadurch sogar eine Gelegenheit, über den Glauben zu sprechen. Für diesen Fall versprach Jesus seinen Jüngern: „Ich will euch kraftvolle Rede und Weisheit geben, der alle eure Gegner zusammen nicht widerstehen oder widersprechen können“ (Lukas 21:12-15, Fußnote).

Paulus riet Christen, sinnlose Streitgespräche mit Gegnern zu vermeiden, und nannte solche Diskussionen „nutzlos und nichtig“ (Titus 3:9; Römer 16:17, 18).

Petrus ermutigte Christen dazu, ihren Glauben wenn irgend möglich zu verteidigen (1. Petrus 3:15). 

Wie er feststellte, geht das durch Taten oft besser als durch Worte. Er schrieb, dass man „durch Gutestun das Gerede der Unwissenheit der unvernünftigen Menschen zum Schweigen bringt“ (1. Petrus 2:12-15).<

(Quelle: https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/reaktion-auf-vorwuerfe/)

1

Das hast du vollkommen richtig erkannt, Graupelz. Die Verehrung von sogenannten "Heiligen", zu denen ja auch Maria gezählt wird, wird durch die Bibel sogar verboten. Dass sich solch ein Heiligenkult dennoch etablieren konnte, haben wir den Katholiken zu verdanken. Die haben's mit der Treue zur "Heiligen Schrift" ohnehin niemals so genau genommen. Bis heute ist die katholische Kirche nicht von ihrer alten Position abgerückt, dass die menschengemachten Traditionen gleichrangig zu den Lehren der Bibel sind - eine ziemliche Anmaßung, wie ich finde.

Speziell im Fall der Jesus-Mutter Maria verfolgte man mit der Förderung ihres Kults auch noch ein ganz anderes, ziemlich offensichtliches Ziel: Maria sollte zur Galionsfigur für weibliche "Schäfchen" werden. Mit einem Gott, den eindeutig männliche Attribute kennzeichnen, und einem ebenfalls männlichen, sterblichen Nachkommen lässt sich in dieser Zielgruppe schlecht Werbung machen, also baute man einfach eine eigentlich eher wenig bedeutsame Bibelfigur soweit um, dass man sie den Frauen als großes Vorbild der gläubigen und frommen Christin präsentieren konnte.

Es ist also kein Zufall, dass sich um diese Person ein solcher Mythos gebildet hat. In der Bibel lesen wir hingegen nichts davon, dass Maria nach dem Tod ihres Sohnes noch in irgendeiner Form eine Bedeutung hatte, von einer Himmelfahrt ganz zu schweigen. In der gesamten Bibel existieren nur drei Geschichten von Menschen, die "in den Himmel" aufgenommen wurden - Maria war nicht darunter.

Aber verehrt die Christenheit nicht auch ihre Prediger, Leiter, Bischöfe, Apostel, Älteste, etc.? Wo ist denn da die Grenze?

Werden nicht immer wieder sogenannte Heilige aus Amerika oder Afrika eingeladen, die man ehrt und sie lobt und ihnen nachläuft und sie als die einzig wahre Lehrer verehrt? Menschenkult ist schon sehr alt und ob man Maria oder einen Konferenzredner verehrt, das geht schon in die gleiche Kategorie.

0

In der Bibel findet sich keine Stelle, in der Maria, andere Christen (Heilige) oder Engel verehrt und angebetet werden. Es ergibt doch irgendwie auch keinen Sinn, zu Menschen oder Engeln zu beten, wenn man direkt mit dem allmächtigen Schöpfergott sprechen und Ihm seine Gedanken und Wünsche mitteilen kann.

Die Bibel lehrt, das wir nur Gott allein anbeten und verehren sollen. Wo in der Bibel jemand anderes als Gott verehrt wurde, werden falsche Götter verehrt, welche Satan und seine Dämonen sind. Alle Nachfolger des Gottes lehnten Anbetung und Verehrung ab, z. B. Petrus und die Apostel (vgl. Apostelgeschichte 10:25-26; 14:13-14). Auch die Engel lehnten es ab, verehrt zu werden (vgl. Offenbarung 19:10; 22:9). Die Antwort ist immer die gleiche, „Bete Gott an!“

die Marienverehrung ist nur bei Katholiken und Orthodoxen Traditon. Sie wird aber auch da nicht angebetet, sondern genießt eben eine besondere Verehrung. Anbetung gebührt Gott allein, in deren Glauben. Im deutschen Sprachgebrauch etwa erkennbar: man betet zu ihr

Oder auch   Maria, Mutter Gottes, bitte für uns.

1

Eigentlich solltest du das gar nicht tun.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, heisst es. Ergo solltest du nur den einen Gott anbeten.

Weder Maria noch Jesus ist Gott und sollte streng genommen auch nicht angebetet werden.

Aber da ich Atheist bin, muss ich mir deswegen zum Glück keine Sorgen machen.

für Christen ist Jesus auch Gott

0
@revo1988

Dann haben die Christen zwei Götter. Und das wäre gegen die Bibel. Jesus ist nicht Gott, Jesus ist Gottes Sohn.

2
@SarahSchweiz

Genau deswegen (Trinität) gilt das Christentum in einigen Anschauungen ja auch als polytheistisch.

0

der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind die selbe Person also ein Gott

0
@revo1988

Es heisst: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, das stimmt zwar. Aber es ist eine Aufzählung. Dass diese drei Eins sein sollen, steht niergendwo.

0
@SarahSchweiz

Richtig! Jesus sagte aber "der Vater und ich sind eins" , womit er aber nicht meinte, dass Vater und Sohn eine Person sind. Sie sind sich nur in allen Dingen einig, was mit Satan (ein ehemaliger Engel Gottes) und Gott nicht der Fall war, deshalb wurde er ja auch zum Satan.

0

Was möchtest Du wissen?