Maria Jungfrau oder junge Frau?

15 Antworten

Unabhängig von den bisherigen Erklärungen konnte Jesus nur in einem reinen Körper, der offen war für Neues geboren werden. Somit steht jungfräulich auch für offen sein.

Was steht hinter dieser Frage? Geht es darum, die Mutter Jesu zu verehren? Die Bibel kennt eine Marienverehrung nicht. Sie ist eine Erfindung in Fortführung vorchristlicher Götzenverehrung. Die Menschen hatten damals schon eine "Übermutter", die einen besonderen Stand einnahm. Die zweite Frage ist, wird eine Frau durch Geschlechtsverkehr verunreinigt? Wenn es so wäre, dann hätte der Schöpfer als er sprach: Seid fruchtbar und mehret euch, Unreinheit in die Zwischenmenschliche Beziehung gelegt. Das kann von der Bibel in keiner Weise bestätigt werden. Die dritte Frage ist: Ist es Gott möglich, bei einer Frau durch göttliches Wirken durch den Heiligen Geist eine Schwangerschaft zu bewirken? Wer nicht an die Schöpfung sondern die Evolution glaubt, wird damit wohl Schwierigkeiten haben. Wer aber glaubt, dass Gott der Schöpfer der Welt ist und auch alles Leben erschaffen hat, der wird kein Problem mit dieser besonderen Zeugung Jesu haben. Die 4. Frage ist: Wenn Jesus doch der Schöpfer war (siehe Hebr. 1 u.a. Bibelstellen), wie kann er dann Mensch werden?

Diese Frage beantwortet der nachfolgende Bibeltext:

Philliper 5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Luther übersetzte: »Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.« 6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Alle übrigen Zweifel und Fragen ergeben sich nur daraus, dass Menschen Gott nicht glauben wollen. Für sie gilt, was Paulus im Römerbrief 1. Kap. ab Vers 18 gesagt hat.

Für den Glauben an die Menschwerdung Jesu kann man sich persönlich entscheiden. Ebenso für das Evangelium, das zum Leben führt. Diese Entscheidung kann niemandem abgenommen werden.

ok, zu deiner ersten frage: es geht nicht um die marienverherung, sondern schlichtweg um einen übersetzungsfehler^^ mir geht es hier weniger um den Glauben als um eine Tatsache. Auch wenn man vielleicht irgendwann sagen kann, dass es ein Übersetzungsfehler war, kann man ja trotzdem noch daran glauben. Ich will hier nichts zerstören, weder die Kirch noch den Glauben.

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Es gibt 2 biblische Quellen: Matth 1,23 :

"Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns«."

und Lukas 1,26-27:

"Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt, zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids; und der Name der Jungfrau war Maria."

Griechisch "parthenos" für Jungfrau. Siehe hierzu auch den Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Jungfrauengeburt

Da die ältesten Fassungen in griechisch und nicht hebräisch sind, kann man nicht feststellen ob es sich evt. um einen Übersetzungsfehler vom hebräischen handelt.

Beim Glaubensbekenntnis vom Konzil von Nicäa (also 325) kommt "geboren von der Jungfrau Maria" noch nicht vor, war also nicht dogmatisiert. Doch der heilige Augustinus von Hippo (354-430) war von der Jungfrauengeburt überzeugt.

Jesus hatte Brüder und Schwestern. Der bekannteste Bruder war "Jakubus der Gerechte", Leiter der Jerusalemer Gemeinde. Doch selbst wenn die Geschwister älter waren, würde das nicht zwingend der Jungfrauengeburt von Jesus widersprechen, da es sich um Halbbrüder (die von Josef in die Ehe gebracht wurden) oder sonstige nahe Verwandte handeln könnte, die als Geschwister liefen.

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den Allmächtigen,

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empfangen durch den Heiligen Geist,

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http://www.evangelische.at/index.php/das-apostolische-glaubensbekenntnis

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Ich glaube an den Sieg

Der Wahrheit über die Lüge

Der Erkenntnis über die Unwissenheit

Der Phantasie über die Engstirnigkeit

Und des Mitleids über die Gewalt.

Ich verschließe nicht die Augen

Vor den Schrecken der Vergangenheit

Dem Elend der Gegenwart

Den Herausforderungen der Zukunft

Aber ich glaube

Dass wir bessere Wege finden werden

Um das Leid zu vermindern

Die Freude zu vermehren

Und das Leben zu bewahren.

Ich glaube an den Menschen

Der die Hoffnung der Erde ist

Nicht in alle Ewigkeit

Doch für Jahrmillionen

(Amen)

Ich glaube an Gott, den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

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Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen

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