Warum beten katholiken die Mutter Maria an?

14 Antworten

Hebräer 4:16 NGU2011

Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns sein Erbarmen schenkt und uns seine Gnade erfahren lässt und wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen.

Heb 2,17 © ELB-CSV   Websuche Kontext

Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er in den Sachen mit Gott ein barmherziger und treuer Hoherpriester werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen;

Heb 7,25-27 © ELB-CSV   Websuche Kontext

25 Daher vermag er diejenigen auch völlig zu erretten, die durch ihn Gott nahen, indem er allezeit lebt, um sich für sie zu verwenden.

26 Denn ein solcher Hoherpriester geziemte uns auch: heilig, unschuldig, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden, 27 der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; denn dies hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst geopfert hat.

Das ist ein pures Ablenkungsmanöver aus einem reinen Schuldgefühl.

Die katholische Kirche hat aus der Tempeljungfrau Maria eine Mutter Jungfrau gemacht und damit Fakten verdreht. Um von dieser Geschichtsfälschung abzulenken, betet sie nun unablässig die Mutter von Jesus an, bis alle so besoffen sind, dass sie alles glauben, was die katholische Kirche erzählt.

Klasse Frage - würde ich gern mehr dazu sagen, aber ich denke die Tendenz genügt, um mal wieder richtig Spass zu haben.

Raimund, ich hatte auch mal von falscher Übersetzung gehört, in der Form, dass Maria urspr. "junge Frau" bedeuten soll...ein kleiner, feiner Unterschied ...;-)

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@Highlight

Hilft diese Antwort weiter bei der notwendigen und wichtigen Zusammenarbeit der Religionen angesichts unserer Zukunftsprobleme?

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Das Dogma von der Jungfräulichkeit Mariens ist offensichtlich hier falsch verstanden. Wer gegen die Jungfräulichkeit Mariens wettert, sollte sich zuerst einmal mit den kirchlichen Dokumenten beschäftigen. Dann wird er erkennen, dass "Jungfräulichkeit" hier ein theologischer Begriff und kein biologischer Begrifft ist. Im Übrigen ist es nicht nur katholische Glaubensauffassung, dass Maria Jungfrau war. Dies wird von allen christlichen Kirchen weltweit vertreten und geglaubt. Nein, und es ist keine falsche Übersetzung zwischen "junge Frau" und "Jungfrau", weil beide Übersetzungen vom ursprünglichen Wort her richtig sind. Doch das Thema "Jungfräulichkeit Mariens" kann hier nicht weiter entfaltet werden. Dazu empfehle ich entsprechende theologische Lektüre.

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@gerwitt

Ich respektiere ganz deine Meinung , aber du benutzt hier grad die Mutter Maria als "Werkzeug" das jeder dem glaubt was man von der katholischen kirche erzählt bekommt ! Und das sich alle besaufen ? Wenn du deine Meinung sinnvoll einbringen willst , dann bitte so das man einen hintergrund darin sieht ! Denn wer kann was mit deiner aussage anfangen ? Ich nicht ! Danke

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Es ist total unsinnig, zu behaupten, die Katholiken würden Maria "anbeten". Dieses unselige Vorurteil wird immer noch und gern geäußert, obwohl es absolut falsch ist. Selbst Martin Luther hat die altkirchlichen Dogmen über Maria nie in Frage gestellt. Maria wird verehrt als Mutter Jesu (nicht als Ersatz für eine Muttergöttin der Natur o. ä.) und als Bild für die Kirche. Nach katholischem Verständnis gilt Maria als Fürsprecherin (mit den Heiligen) bei Gott; sie steht der Kirche nicht gegenüber, sondern ist ihre Repräsentantin. Der Kirche gegenüber steht ihr Herr Jesus Christus und durch, mit und in ihm der dreieinige Gott. Es gehört zu den Grundregeln des Lebens im Volk Gottes, dass ein Mensch für den anderen bei Gott etwas "tun" kann; das gilt für evangelische wie katholische Christen. Von daher erklärt sich auch der Festtag "Allerheiligen": Maria und die Heiligen können bei Gott für die und mit der Kirche Fürbitte einlegen. Also: Maria wird von der Kirche mit in einem Kult eigener Art verehrt, unter deren Schutz die Gläubigen in allen Geahren und Nöten bittend Zuflucht nehmen. Dieser Kult ist zwar durchaus einzigartig, unterscheidet sich aber wesentlich vom Kult der Anbetung, der dem menschgewordenen Gott gleich wie dem Vater und dem Heiligen Geist dargebracht wird. (Die letzten beiden Sätze verkürzt zitiert aus dem Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 971)

Im Text muss es natürlich "Gefahren" heißen. Lieber Anzweifler, sowohl für die Frage nach dem Papst als auch für die nach der Marienverehrung empfehle ich Dir das Buch: Klaus Berger, Glaubensspaltung ist Glaubensverrat. Wege aus der zerrissenen Christenheit. Pattloch-Verlag München 2006. Ich lese es gerade, es ist sehr gut geschrieben und vermittelt gute Informationen. Detaillierte bibliographische Angaben sind über "http.//dnb.ddb.de" abrufbar. Der Rat gilt auch den übrigen Antwortgebern.

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@oldpaed

Dankeschön dann werde ich mich mal in dem Buch tümmeln ! Vielleicht finde ich ja noch mehr Antworten auf ungeklärte Fragen darin .

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Ich glaube leider auch, dass Sie in Ihrem Post etwas anders sehen, als die katholische Lehre...und hier Ihre eigene Meinung und nicht die eines ueberzeugten katholiken gepostet haben! Ich weiss, es gibt bestimmt so viele Gottesbilder, wie es Menschen gibt, aber in der Frage ging ja um einen wirklich ueberzeugten "katholiken" und nicht um eine absplitternde Meinung...

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Nach dem ich hier all' diese Antworten gelesen habe komme ich zu dem Schluss, dass kaum einer die Worte Gottes wirklich verstanden hat. Ich gehe davon aus, dass, und so ist es ja auch in der Bibel geschrieben, alle Christlichen Gläubigen die Bibel als die Worte und Lehren Gottes anerkennen. Und die Bibel langt zum Verständnis vollkommen. Die Lehren Gottes sind dort eindeutig beschrieben und es ist jederman geboten sie einzuhalten und nicht hinzuzufügen oder wegzulassen. Doch die katholische Kirche hat den Weg Gottes verlassen mit der eigenen Auslegung vieler Gebote. Z.B. steht in der Bibel, dass es nur einen Gott gibt und seinen Sohn Jesus Christus: Die Einzigen, die man anbeten darf; weder eine tote Jungfrau Maria, noch andere Tote und Heilige. Über den Tod steht geschrieben, dass diejenigen die Tod sind endgültig vergangen sind, in Seele und Körper. Nur der Geist wird am Tag des jüngesten Gerichts bei der Wiederkehr unseres Herrn Jesus Christus in die Errettung erhoben. Somit ist das Anbeten von Toten eine Sünde. Weiterhin darf ich keine anderen Geistlichen (wie den Papst) Vater nennen, denn das gebietet sich nur bei unserem Herrn Gott. In der Bibel steht man soll das Fleisch ebenso essen, wie andere Nahrung, damit der Körper gestärkt wird. Warum verbietet die katholische Kirche Freitags Fleisch zu essen. Wo steht das in der Bibel geschrieben? Ebenso soll der Mann sich eine Frau nehmen und sie heiraten. Warum ist es allen kath. Geistlichen verboten? Das sind alles falsche Lehren! In Acts 20:28 steht es geschrieben: Hab acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, über die euch der heilige Geist als Vorsteher gestellt hat, die Kirche Christi zu ernähren, die er sich mit seinem eigenen Blut erworben hat. Die Kirche Christi ist die einzig wahre Kirche. So steht es in der Bibel geschrieben.

Genau so ist es.!

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Warum die "Mutter Maria" von den Katholiken angebetet wir? Nachdem ich hier einige Antworten gelesen habe komme ich zu dem Schluß daß unter "anbeten" unterschiedliches verstanden wird. Wenn man davon ausgeht daß es sich um ein Reden zu einer nicht körperlich vorhandenen Person handelt. Daß auch keine technischen Mittel verwendet werden und daß die redende Person davon ausgeht daß sie von dieser, eventuell schon verstorbenen Person gehört wird so würde ich das als beten bezeichnen. Ein beten zu jemand kann mal wohl auch als anbeten bezeichnen. (Natürlich ist Anbeten genau genommen soviel wie im gebet "anhimmeln") Dann weiß ich zwar daß Maria von vielen Katholiken so getan wird aber noch nicht warum. Daß die Katholiken unlogischer oder dümmer wären als andere, zb. Evagelische ist wohl unwarscheinlich. Der grund dürfte in dem Wissen liegen daß Anbetung - also Verherrlichung Gottes - des Menschen Pflicht und Aufgabe immer war. Jedoch will man sich Gott selbst nicht so nähern - denn dazu wäre das Bekennen der eigenen Sünde und vieler eigener Schuld Voraussetzung. So hat der Mensch welcher zwar religiös sein will, aber Gott nicht gehorchen mag - einer vom Teufel eingefädelten Versuchung nachgegeben - und verherrlicht eben Mensch; wie Gott. Mit einem Wort: Knapp daneben ist auch daneben.