Die Grundschule hat Förderbedarf festgestellt und Ihr Kind mit Ihrem Einverständnis der Förderschule zugewiesen. Weder hat das mit mangelndem IQ zu tun noch ist LRS allein für die Zuweisung zur Förderschule ausschlaggebend. Ich rate von einem sofortigen Wechsel ab, denn sicherlich gab es gute andere/weitere Gründe für die getroffene Entscheidung. Über den Stoffplan der Schule und ihre pädagogische Situation würde ich auch vorsichtigerweise nicht vorschnell urteilen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, von einer Förderschule in eine Regelschule zu wechseln, wenn Aussicht auf erfolgreiches Durchlaufen der Schullaufbahn dann vorhanden ist. Auch ist grundsätzlich die Förderschule keine "Endstation". Wenn ein Förderbedarf nicht mehr besteht, ist ein Wechsel z. B. nach dem 8. Jg. durchaus angezeigt. Ich meine, Sie können sowohl den Grundschullehrpersonen, die Ihr Kind immerhin vier Jahre betreut und beobachtet haben, und den Förderschullehrpersonen, die eine zusätzliche Qualifikation in Studium und durch Praxis erworben haben, zunächst einmal Vertrauen schenken.

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An einem Tag darf nur e i n e Klassenarbeit geschrieben werden, in der Woche maximal zwei. Davon ausgenommen sind schriftliche Übungen und Tests. Zahl und Dauer der schriftlichen Arbeiten sind vorgeschrieben, in NRW und auch in den übrigen Bundesländern. Auf den Internetseiten der Schul- bzw. Kultusministerien dürften die genauen Bestimmungen zu erfahren sein; die Schulen haben Erlass-Sammlungen und sind gegenüber Schülern und Erziehungsberechtigten - besonders auf gezielte Nachfrage - zur Information verpflichtet.

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Rein rechtlich verhält es sich so, dass ein ungetauftes Kind vom Religionsunterricht "ausgeschlossen" ist und am Ethikunterricht (oder Betreuungsunterricht, Beaufsichtigung...) teilnehmen muss. Ich kann mir jedoch keine Lehrperson des Fachs Religion vorstellen, die ein Kind ablehnt, das aus irgendwelchen Gründen gern am Religionsunterricht teilnehmen möchte und zum Beginn des Schul(halb)jahres sich daher zum RU anmeldet. - Der RU nimmt insofern eine Ausnahmestellung ein, weil er durch Konkordat bzw. Vereinbarung in den öffentlichen Schulen unter Beteiligung der Religionsgemeinschaften ordentliches Lehrfach ist. Das gilt sowohl in NRW als auch in Bayern. Ungeachtet dieser gesetzlichen Regelungen denke ich, dass kein(e) Religionslehrer(in) den Zugang zum RU einem Kind verweigern dürfte.

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