Kommen Katholiken, die Maria anbeten, auch in den Himmel?

24 Antworten

ich war nie katholisch, aber habe mich über dieses Thema mit praktizierenden Katholiken unterhalten......


Demzufolge beten sie Maria nicht an, sondern bitten sie darum, für sie Fürbitte zu leisten...sie verehren quasi die Maria....


Das halte ich zwar auch für zweifelhaft, da m.E. Maria ( auch nach christlicher Auffassung) tot ist, bis zur Auferweckung.....


(.. gemäß NT und Jesus hatte Maria nie irgendeine Sonderrolle.... außer als eine Art "Leihmutter"....)


aber es steht mir nicht zu, über den Glaubensinhalt und die Gefühle anderer Menschen zu urteilen....


Wenn sie sich wohl dabei fühlen, und gute Dienste an ihren Mitmenschen verrichten.... tun sie m.E. mehr als genug ....



ob sie in den Himmel kommen, oder "nur" im Paradies leben können, oder sonstwo landen....., vermag ich nicht zu beurteilen, da ich solchen Dingen sehr zwiespältig gegenüber stehe

Demzufolge beten sie Maria nicht an, sondern bitten sie darum, für sie Fürbitte zu leisten...sie verehren quasi die Maria....

Bei dieser Formulierung kann ich keine Differenzierung zwischen Anbetung und Verehrung feststellen. Da ist doch faktisch Anbetung und keine Verehrung mehr. Wenn ich eine Verstorbene um etwas bitte - dann ist das doch eigentlich schon ein Gebet. Man macht sich etwas vor...

Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen...

LA

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@Linuxaffiner

Wie erwähnt:



ich war nie katholisch, aber habe mich über dieses Thema mit praktizierenden Katholiken unterhalten......


Demzufolge beten sie Maria nicht an, sondern bitten sie darum, für sie Fürbitte zu leisten...sie verehren quasi die Maria....

Wie erwähnt:




Das halte ich zwar auch für zweifelhaft, da m.E. Maria ( auch nach christlicher Auffassung) tot ist, bis zur Auferweckung.....





Sicher könnte das ein praktizierender Katholik näher erläutern.....

bei mir beschränkt es sich eben auf das obig erwähnte...


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@Linuxaffiner

Ich bin katholisch und kann persönlich mit Marienverehrung relativ wenig anfangen, das ist durchaus auch nicht unüblich bei Katholiken.

Verehrung bedeutet sozusagen anzuerkennen, dass diese Menschen (Menschen, nicht Götter) besonders waren. Besonders, weil sie von Gott ausgewählt wurden für besondere Aufgaben (Maria, die Apostel,...)

Total unabhängig davon ist der Aspekt, dass man um Fürsprache bittet. Und ja, wenn eine bitte an einen Toten für dich ein Gebet ist, dann betet man, wenn man bspw. Maria um etwas bittet. Das hat aber mit ANbetung nichts zu tun. Auch Katholiken und auch die, für die Marienverehrung sehr wichtig ist, beten nur Gott an. Maria ist immer nur Mittlerin. Für manche kann es einfacher sein nicht selber oder alleine zu Gott zu beten. Man erbittet sich quasi Unterstützung dabei.

Das ist ähnlich, wie man im freikirchlichen Kontext häufig für sich beten lässt. Man könnte es auch selber tun, aber warum lässt man "erfahrene Beter" ran?

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Das halte ich zwar auch für zweifelhaft, da m.E. Maria ( auch nach christlicher Auffassung) tot ist, bis zur Auferweckung.....

Nach katholischer Lehre (sogar dogmatisiert!) wurde Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen.

(Wobei manche Theologen meinen, mit "Leib" ist trotzdem nicht ihr physischer Körper gemeint, den sie im Leben innehatte.... aber jedenfalls ist sie - nach katholischer Lehre - im Himmel.)

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@Firmian

im katholischen gibt es ja auch die Marienerscheinungen: Lourdes, Fatima. Die dürften dann ja auch alle nicht stimmen.

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Weder die noch andere (Joh.3,13).

In "Gottes Reich" (Lk.23,43) kommt aber, wer Ihm glaubt (Joh.14,6; Röm.6,23).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) wird demnächst gefangen (Offb.20,2), der die ganze Welt verführt (Offb.17,1-6).

Kein vernünftiger Katholik betet Maria an. Alle, die halbwegs aufgepasst haben, bitten sie um ihre Fürbitte.

Es ist gute christliche Praxis, andere Menschen zu bitten, dass sie für einen beten. Damit macht man keine Götter aus ihnen. Und jeder gute Katholik wird Dir sagen, dass Maria auch immer nur auf den Sohn (Jesus) und auf Gott selbst verweist.

Man sollte die alten konfessionellen Vorurteile endlich einmal über Bord werfen, auch wenn klar ist, dass die Volksfrömmigkeit in allen Konfessionen manchmal sehr skurrile Formen annimmt.

In den Himmel kommt erst mal kein Mensch (Joh.3,13), aber vor "Gericht" (Röm.2,6).

Alleine unser ewige Gott ist anbetungswürdig (Jes.45,22; Lk.11,2).

Der "Gott dieser Welt" wird von Jesu in Bälde festgenommen, wenn dieser zurück kommt (Offb.20,2) und dessen "Weltkirche" wird dann zerstört (Offb.17,1-14).

In den "Himmel" kommt erst mal keiner (Joh.3,13).

Wer jemanden anders anbetet außer unseren ewigen Vater, irrt (Lk.11,2).

Viele sind dem  "Gott dieser Welt" (Offb.12,9; 17,1-6) verfallen und  bekommt bei unserem Vater "seine Chance" (Offb.20,5).

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