Finde ich eine klasse Idee. So muss ich mich nicht mehr ärgern, wenn ich angehupt werde und beauche auch den Einsatzwagen nicht mehr Platz machen, wenn ich sie nicht höre.

...zur Antwort

Rika... Dir fallen doch sonst immer so gute Fragen ein. Die hier hattest du doch schonmal gestellt, oder irre ich mich?

Was soll man denn überhaupt darauf antworten? Der eine ist ein Fantasieprodukt (ein ziemlich krankes und perverses, wie ich finde) und über den anderen wissen wir viel zu wenig, um sein Leben oder seine Fertigkeiten zu rekonstruieren. Und jetzt soll ich dir sagen, wie ein simulierter Kampf ausgehen würde? Jede Antwort, die ich dir geben könnte, wäre eine aus einem weiten und bunten Reich der Spekulationen. =)

Aber na guuuuuuuuut... Weil du es bist springe ich mal über meinen Schatten und wage mich ins finstere Spekulationistan.

Wenn ich mich an die zwar tricktechnisch toll animierten, aber aus Sicht der Wissenschaft ausgesprochen schlecht und grauenhaft falsch dargestellten Filmmonster richtig erinnere, hat der Film-Spinosaurus dem Film-T-rex in einem wenige Filmsekunden dauernden Kampf das Genick gebrochen. Geradeschon beiläufig, könnte man meinen. Der Indominus hatte es trotz seiner scharfen Krallen da doch erheblich schwerer. Zwar hatte Rexy noch die Unterstützung von den Film-Raptoren und einem Film-Mosasaurus, aber der Indominus hat trotzdem keine besonders gute Figur gemacht. Schließlich war er es, der am Ende gefressen wurde. Ich würde also auf den Film-Spinosaurus tippen.

...zur Antwort

Beschwerde richtig formulieren (Lehrer, Schulleitung)?

Einen wunderschönen Guten Tag, und zwar brauch ich eure Hilfe. Mein Sohn der in der 6 Klasse geht, darf bei kleinigkeiten nie bei Klassenfahrten dabei sein. Seit er auf der Schule ist wird er vom Lehrer sehr hart ran genommen. Zuhause kriegen wir ständig Briefe die wirklich sehr hart rüber kommen. Dort werden immer Gesetze aufgeschrieben. Zum Beispiel hatte mein Sohn mit ein Mädchen aus seiner Klasse etwas Stress (was eigentlich normal ist bei so einem Alter) allerdings wurde es sofort geklärt. Es war nicht auf harte Ebene oder sonstiges. Sondern halt wie Kinder sind. Direkt bekamen wir Zuhause einen Brief mit ca. 4 Seiten. Ausserdem musste ich zur Schule und es wurde soviel erzählt gegen meinem Sohn was nicht stimmt. Vor einigen Wochen fand mein Sohn auf dem Boden ein Fahrticket eines Schülers, bis er wusste wer das ist hat es Tage gedauert und es wurde als geklaut gemeldet etc. Nun steht mein Sohn als BETRÜGER und DIEB da. Wir bekamen wieder ein Brief. Und sofort stand da, zwei Klassenausflüge ausgeschlossen. Somit hatte ich heute wieder einen Termin in der Schule. Mein Sohn hat geweint und meinte wieso man ihn als Betrüger etc. darstellt. Ich hab selber wieder gemerkt mit was für ein Druck und Mitteln man gegen meinen Sohn anfechtet. Ich meinte, bevor Ihn man wieder von Klassenausflüge auslässt sollte man ihn erst befragen und den Hintergrund wissen. Allerdings kam man mir immer wieder mit Anzeigen usw. an. Ich möchte hiermit eine Beschwerde an die Schulleitung gegen die Lehrer schreiben. Ich finde es schade das er seit 5 Klasse nicht mal einmal auf einer Klassenfahrt war. Auch was ausserhalb der Schule passiert in den Ferien betitlen die wieder. Es gibt kaum noch Privatsphäre. Aussserdem meinte man: Er hat keine richtige Erziehung. Es kam mir so rüber als wären wir jetzt die schlechtesten Menschen. Ich möchte diesen Satz in den Text einfügen: Nach Satz 2 ist insbesondere ein äußeres Verhalten unzulässig, welches bei Schülerinnen und Schülern oder den Eltern den Eindruck hervorrufen kann, dass eine Lehrerin oder ein Lehrer gegen die Menschenwürde, die Gleichberechtigung, die Freiheitsgrundrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung auftritt.

Die Tätigkeit der Eltern, Schülerinnen und Schüler in den Mitwirkungsgremien ist ehrenamtlich.

Wie soll ich jetzt den Brief genau schreiben bitte? Könnt ihr mir einige Gesetzzeilen mit reinschreiben etc. anfangen wollte ich so: Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, sehr geehrte Lehrkräfte

Ich bedanke mich bei euch die mir ein starken Text zusammfassen können wo ich anschliessend Name etc reinschreibe und anschliessend ausdrucke und an die Schule schicke.

...zur Frage

Die Beschwerde sollte an den Sohn gehen. Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass ihr Sohn vielleicht nicht das brave kleine Huppelduddel ist, für das Sie ihn halten? Offenbar hat er nämlich so einiges auf dem Kerbholz.

Erstens: der Streit mit der Mitschülerin war absolut keine Kleinigkeit. Kein Lehrer macht sich die Mühe und schreibt wegen Kleinigkeiten vierseitige Briefe. Offenbar hat der Sohnemann die Geschichte heruntergespielt und Sie glauben ihm in Ihrer elterlichen Zuneigung natürlich. Doch er hat mit Sicherheit gelogen und das Mädchen übel verletzt.

Zweitens: Das Busticket wurde von Ihrem Sohn absichtlich gestohlen oder unterschlagen. Auf jedem Busticket steht der Name des Inhabers, also wäre es ein Leichtes gewesen, es dem Besitzer wieder zurückzugeben. Wäre Ihr Sohn ein ehrlicher Finder, hätte er das Ticket auch einem Lehrer oder noch besser im Schulsekretariat abgeben können, damit es seinen Besitzer wiederfindet. Und ja, an so etwas denkt jeder, der nichts Übles im Schilde führt.

Drittens: Wenn Sie als Eltern in die Schule beordert werden, ist auf gut Deutsch die K4cke am Dampfen. Kein Lehrer führt gerne solche Gespräche, die erstens seine Arbeitszeit verlängern und zweitens oft einen Konflik mit uneinsichtigen Eltern heraufbeschwören. Sie sollten den Tatsachen ins Auge sehen und endlich erkennen, dass man an der Schule wegen des Verhaltens Ihres Sohnes nicht mehr weiter weiß. 

Hören Sie deshalb auf, die Dinge herunterzuspielen! Ihr Sohn hat vielleicht selbst und verursacht an seiner Schule gewaltige Probleme, also übernehmen Sie bitte die Verantwortung für Ihr Kind. Seien Sie für Ihr Kind ein Beispiel und ein Vorbild, zeigen Sie, dass es so nicht weitergeht! Man nennt Sie nicht umsonst "Erziehungsberechtigter", also fangen Sie endlich damit an, zu erziehen! Als Eltern muss man nicht der beste Freund des Kindes sein und alle seine Fehler decken. Als Eltern muss man ein Vorbild sein und Grenzen aufzeigen, und auch wenn es manchmal schwer fällt. Sie sollten sich nicht bei der Schule beschweren, sondern die Entscheidungen dort mittragen! Dort kennt man ihren Sohn besser und wie er wirklich ist, Zuhause verstellt er sich nämlich und freut sich, dass er so naive Eltern hat, die schön nach seiner Pfeife tanzen. Stellen Sie sich also auf die Seite der Schule, denn nur dort stehen Sie auch auf der Seite Ihres Sohnes! 

...zur Antwort

Aus der La Colonia Formation, wo Carnotaurus vor 69Millionen Jahren lebte, sind derzeit nur Fossilien von Schildkröten, Fischen, einigen Säugetieren, Krokodilen, Plesiosauriern und Vögeln bekannt, aber keine anderen Dinosaurier. Bestimmt hat es neben Carnotaurus in seinem Lebensraum noch andere Dinosaurier gegeben, aber welche es waren, im welchem Verhältnis diese zueinander standen und ob es vielleicht sogar einen größeren Theropoden als Carnotaurus dort gab, vor dem er sich in Acht nehmen musste, ist derzeit noch ein Geheimnis.

...zur Antwort

Mikroorganismen gibt es auch in lehmiger, harter Erde, also kannst du deine Katze ruhig darin beerdigen. Vielleicht dauert die Verwesung etwas länger als in feuchterem Boden, aber mach dir keine Sorgen, die Natur wird schon ihre Arbeit machen. Blumenerde und Sägemehl brauchst du nicht extra. Und du kannst die Katze auch in einen Pappkarton legen, das wird die Verwesung nicht aufhalten.

...zur Antwort

An alle, die hier so groß und deutlich JA schreiben: Bitte mal ein Beispiel nennen. Könnt ihr nicht? Ach... wohl wieder nur kluggeschissen, ohne Hintergrundwissen zu haben. Wie ich das immer liebe bei solchen Fragen...

Alle Ptrerosaurier, die man bislang gefunden hat, hatten eines gemeinsam: Sie lebten durchweg als Beutegreifer und ernährten sich von Fleisch, Flisch, Insekten oder Krebstieren. Die meisten von ihnen waren Jäger, eine Art, der gut bekannte Pterodaustro aus Südamerika, hatte einen merkwürdigen Kamm aus langen, elastischen "Zähnen", die einen Filtrierapparat bildeten, der in etwa so ähnlich funktionierte wie der eines heutigen Flamingos und dazu diente, Kleinkrebse aus dem Wasser zu seihen. Einen pflanzen- oder früchtefressenden Pterosaurier hat man noch nicht gefunden.

Die meisten Pterosaurier hatten allerdings noch etwas gemeinsam: Beinahe alle Arten (bis auf einige große Azhdarchiden wie Quetzalcoatlus) lebten in der Nähe von Gewässern. Dort sind die Fossilierungsbedingungen sehr gut, denn die Chance ist hoch, dass das Tier auf irgendeinem Wege in den Schlamm oder Schlick gerät und dort schnell von Sedimeten bedeckt wird. Stirbt ein Flugsaurier allerdings weiter landeinwärts, dann sind seine Chancen, zu einem Fossil zu werden, außerordentlich schlecht. Ptrerosaurier hatten dünne, hohle Knochen, die rasch verwesten oder von Aasfressern am Stück verschlungen wurden.

Natürlich hat es überwiegend die Pterosaurier ans Wasser verschlagen, die auch dort lebten und auf Nahrungssuche gingen. Hätte es einen pflanzenfressenden Pterosaurier gegeben, gäbe es für ihn kaum einen Grund, sich längere Zeit an einem Fluss, einem See oder gar dem Meer aufzuhalten. Es ist also möglich, dass es sie doch gab, und man sie bislang noch nicht entdeckt hat und vielleicht wegen der geringen Wahrscheinlichkeit, dass sie erhalten geblieben sind, auch niemals entdecken wird.

Ich bin trotzdem der Ansicht, dass es niemals pflanzenfressende Pterosaurier gab. Aus einem ganz einfachen Grund: Es gab in ihrer Blütezeit noch keine Pflanzen, die sie hätten fressen können! Laub und Blätter erfordern einen langen Verdauungstrakt, und den kann sich kein Tier leisten, wenn es dabei flugfähig bleiben will. Heutige pflanzenfressende Vögel ernähren sich deshalb überwiegend von leicht verdaulichen Früchten und stärkehaltigen Samen. Solche Samen und Früchte werden aber vor allem von bedecktsamigen Blütenpflanzen (Angiospermiae) hervorgebracht, und diese entwickelten sich erst in der frühen Kreidezeit, als die Pterosaurier bereits nach und nach die Lufträume an die Vögel verloren geben mussten. Wahrscheinlich haben Vögel die ökologische Nische für die neue Nahrungsquelle zuerst genutzt und sich zu Pflanzenfressern und Gemischtköstlern entwickelt, was ihnen einen evolutionären Vorteil gegenüber den Pterosauriern verschafft hat.

Pflanzenfressende Pterosaurier sind deshalb wenn überhaupt nur in der Kreidezeit vorstellbar - aber wegen der Konkurrenz zu den Vögeln halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass es sie gab.

...zur Antwort

Rika... die Frage kam doch schon ein gefühltes Dutzend mal. Und die Antwort ist immer noch nein. Beziehungsweise Höchstwahrscheinlich nein. =)

Charcharokles megalodon machte zwar vor erdgeschichtlich gesehen nicht allzu langer Zeit die Meere unsicher, aber als die Eiszeit begann und sich das Meer um die Pole herum abkühlte, wanderte seine Beute (Wale) in die kühleren Regionen ab. Außerdem hat der neu entstandene Isthmus von Panama (Die Lanverbindung zwischen Nord- und Südamerika) den Weg zu den Kinderstuben des Urzeithais versperrt. Hinzu kam dann noch die Komkurenz zu Weißen Haien und Orcas - und dann war es um ihn geschehen.

Man hört und liest immer wieder, dass Megalodon heute eventuell in der Tiefsee lebt. Wer so etwas behauptet, hat keine Ahnung von Ökologie, Evolution oder Biologie. Die Tiefsee kommt als "neuer" Lebensraum für einen Megalodon nicht in Frage. Kein Tier kann sich von heute auf morgen an einen völlig neuen Lebensraum anpassen und dahin ausweichen, ein so großes erst recht nicht. Ich bestreite nicht, dass es in der Tiefsee noch jede Menge - vielleicht auch spektakuläre - unentdeckte Arten gibt. Aber Megalodon ist zu 99,9999999999999999999999999999999999999999999999999999999999% nicht darunter.

Noch ein paar Gründe, warum es sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass der riesige Raubfisch noch lebt: Es wurde noch neimals einer gefangen oder zumindest tot geborgen. Und es wurde noch nie ein Kadaver eines Wals mit Bissspuren eines Hais von der Größe des Megalodon gefunden.

...zur Antwort

Es gibt keine Werwölfe. Wer immer dir das erzählt hat oder wo immer du das gelesen haben willst, hat dir keinen Wolf, sondern einen ganz dicken Bären aufgebunden. Wenn du weiter an diesem Schwachsinn festhältst, wird dir dieser Wahn wahrscheinlich in naher Zukunft einen längeren unfreiwilligen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt einbringen. Also bitte Augen aufmachen, eigenes Ich akzeptieren und anfangen im Hier und Jetzt zu leben.

...zur Antwort

Eher weniger. Natürlich lässt ein großer Beutegreifer niemals eine Gelegenheit aus, um an Nahrung zu kommen, also würde Charcharodontosaurus schon einen Fisch gefressen haben, wenn sich ihm die Gelegenheit geboten hätte. Aber um aktiv nach ihnen zu jagen hatte er den falschen Körperbau. Sein Schädel war verhältnismäßig kurz und wuchtig, seine Zähne waren trotz des Namens eher zum Zerreißen von Beutetieren geeignet als dazu, glitschige Fische festzuhalten. Seine Beinmuskulatur war außerdem für lange Wegstrecken konzipiert und gelegentliche Sprints, was eher für einen Pirschjäger spricht als für einen Angler. In Ufernähe hätten die dreizehigen, schlanken Füße des Charcharodontosaurus keinen besonders guten Halt gefunden oder hätten sein Gewicht von über 6 Tonnen angemessen verteilen können, erst recht nicht auf schlammigem oder lehmigen Untergrund. Hier hätte Charcharodontosaurus leicht stürzen und sich ernsthaft verletzten können.

Spinosaurus war wahrscheinlich viel besser an ein Leben in Sümpfen, an Flussufern und an der Küste angepasst, und da man seine Überreste zusammen mit Fossilien des Onchopristis, einem 8m langern Sägefisch gefunden hat, wird er diesen wohl in den Kanälen der weitläufigen Mangrowensümpfe aufgelauert haben. Dass dort zwei Theropodengattungen auf die Jagd gingen, ist auch aus Selektionsgründen unwahrscheinlich: teilen zwei unterschiedliche Spezies die gleiche ökologische Nische, wird die eine die andere über kurz oder lang verdrängen - und ergeschichtlich gesehen sind diese Zeiträume wirklich ausgesprochen kurz. Spinosaurus und Charcharodontosaurus lebten allerdings mehrere Millionen Jahre gemeinsam im gleichen Lebensraum, was ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass sie unterschiedliche Beute bevorzugt haben und sich äußerst selten in die Quere gekommen sind. Charcharodontosaurus jagte Ornithopoden wie Ouranosaurus und Sauropoden wie Paralititan und überließ das Angeln dem größeren Spinosaurus.

...zur Antwort