Ich würde ihm herzkräftig in den Allerwertesten treten, dass er und sein Gott-Vater es zugelassen haben, dass die Welt so verlottert!

Aber es braucht sich vor mir nichts und niemand zu fürchten, was bzw. wer nicht existiert!

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Ich denke, dass es auch hier nicht um die nun neu entdeckte Liebe zu Allah geht, sondern um historisches Familieneinerlei und böse Erfahrungen.

Wiki schreibt dazu:

"Die Partei der Arbeit Albaniens hatte von 1967 bis 1990 Albanien zum atheistischen Staat erklärt und jegliche Religionsausübung verboten. Nach wie vor hat die Mehrheit der Albaner kein offizielles Bekenntnis abgelegt. Sie erinnern sich aber, ob die eigene Familie der muslimischen, der orthodoxen oder katholischen Tradition entstammt. Die Ausübung der Religion ist bei den wenigsten Albanern ausgeprägt."

Also:

"Omma hat das auch so gemacht! Enver-Gott hat uns belogen, seine Ideologie ist nun vorbei, also gehen wir wieder zu irgendeiner anderen Gott-Figur"!

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Mein Beileid!

Wenn es dich erleichtert und du der Meinung bist, als Gläubiger jetzt besser mit deinem "Opa" kommunizieren zu können, dann lass dich nicht abhalten!

Nun ist die Frage, ob seine (nun vergangene) Frömmigkeit dir deine (noch nicht ausgeprägte) Frömmigkeit erleichtern wird. Aber du solltest es probieren!

"Versuch macht klug"!

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Ein wenigstens klein bisschen fundiertes Urteil kann man sich nur erlauben, wenn man ihre Mentalität versteht, sich in sie hineinversetzt und versucht, ihre Gepflogenheiten nachzuvollziehen.

Tief im Unterbewusstsein eines jeden Chinesen dürfte die jahrelang eingeimpfte historisch verwurzelte Meinung verankert sein, dass alle Völker, die außerhalb der Großen Mauer leben, kulturlose und rauhe Barbaren sind (was ja auch nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, wenn man sich mal die Eroberungs- und Aneignungspolitik der Europäer gegenüber China - bes. Mitte 19. Jhdt. - veranschaulicht).

Ganz tief verwurzelt ist demgegenüber so seit Ende der 70- er des vorigen Jahrhunderts das Prinzip "向...学习" - "lernen von..."

Die saugen alles auf, was für sie neu ist und was sie als verwertbar erachten (bis hin zu Produktpiraterie und Technologieklau - was aber andere Völker früher auch bei ihnen schon fleißig praktiziert haben).

Wenn ein Chinese sein typisches Lächeln zeigt, ist er nicht immer lustig. Das kann auch ein klares Zeichen von Verlegenheit und Scham sein.

Wichtig für sie (und eigentlich alle Asiaten): niemals "das Gesicht verlieren". Wenn du also einen Chinesen beim Schwindeln erwischst oder ihm Unwissen nachweisen kannst, mach das sehr höflich, indirekt und am besten so, dass er selbst immer einen Ausweg aus dieser Klemme findet.

Achtung erarbeitest du dir, wenn du ihm ein paar Phrasen auf Chinesisch bieten kannst.

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Er war weder "Philosoph" noch "Religionsstifter"!

Wie viele andere Juden damals – zum Beispiel auch sein Vorgänger Johannes der Täufer – rechnete Jesus angesichts des Elends seiner Wüstenmitbewohner mit dem baldigen Untergang der Welt und dem Anbrechen des "Reiches Gottes".

Er wusste zwar nicht genau bzw. nur sehr diffus, was das sein soll, aber er stellte sich die Aufgabe, seiner Umwelt davon erzählen zu wollen und sie darauf vorzubereiten, und sah sich sehr narzisstisch auch berechtigt und berufen dazu.

Dabei richtete er seine Botschaft vornehmlich an das jüdische Volk. Vermutlich deshalb, weil er nicht wusste, dass es bereits viele andere und fortgeschrittenere Kulturen auf dem Erdball gab, von denen er ganz sicher schon so einiges hätte erfahren können zu "Göttern" und anderem Aberglauben.

Woher die Behauptung kommt, dass er "alle Menschen" erretten wolle (wovor, ist bis heute nicht geklärt!), ist eines der Mysterien jeglicher Bibel-Exegesen!

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Меня зовут Мария. Мне 26 лет. Я из германии, из Гамбурга. Я живу у мамы в Ульме. Я не замужем. Я студентка в университете Ульма. У меня есть три сестры и два брата. Моя мать фотограф в Штутгарте. Мой отец директор по профессии. У меня есть бабушка и дедушка. У меня есть кошка, но нет собаки. Я читаю книги и смотрю фильмы про супергероев. Я вежливая и любящая женщина.

(Dann erfolgt eine Wiederholung)

Insgesamt ist das m. E. grammatikalisch richtig (bei Frauen heißt das "замужем" statt "женат", Städte werden groß geschrieben, und vorher steht meist "г." = город ), obwohl es ein Muttersprachler vermutlich anders schreiben würde.

Eine Tätigkeit wird zumeist mit "работает" mit nachfolgendem Instrumental (5. Fall) ausgedrückt.

Also: "Мама работает фотографом ..."

"Direktor" ist vermutlich auch in Russland kein Beruf ("профессия"), sondern eine Tätigkeit oder ein Dienststellung. Ich würde also sagen:

"Папа работает директором..." oder "Папа является директором..."

Oder einfach "Папа -директор".

Bei gleichartigen Gliedern einer Aufzählung nimmt man auch gern die Numerale "двое, трое, usw." mit Genitiv Plural, also "трое сестёр" und "двое братьев".

Du willst sicher ausdrücken, dass du oft und gern Bücher usw. liest. Wie du es geschrieben hast, sagst du, dass du gerade eben liest.

Richtiger wäre also allgemein zu sagen "я люблю читать..."

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Sag erstmal, wen du als befähigt anerkennst, den "Beweis" für die Nicht-Existenz eines "Nichts" zu erbringen??

Denn das ist jeder Gott, solange der Beweis seiner Existenz nicht erbracht wurde!

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FSM

Wenn auch die schon Züge einer "göttlichen" Religion haben und schon einen ähnlichen Status als Aberglauben erworben haben wie alle anderen Religionen, so sind sie doch origineller als alle anderen.

Sie haben gezeigt, dass es eigentlich gar nicht sooo schwer ist, sich einen Gott und den zugehörigen Nonsens auszudenken und zu zelebrieren.

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In welchem Amerika warst du?

Es gibt nirgendwo so viele fette Leute wie in Nord-Amerika (USA und Kanada).

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153908/umfrage/fettleibigkeit-unter-erwachsenen-in-oecd-laendern/

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Dein Eingangssatz ist schon eine Lüge. Deshalb ist deine Frage verständlich!

Nur ein kleines Beispiel (viele, viele andere können folgen):

Wie die anderen Angriffskriege der Wehrmacht auch wurde der gegen die SU im Juni 1941 entfachte Krieg von den deutschen Bischöfen als nationale Pflichterfüllung begrüßt. In einem gemeinsamen Hirtenbrief des katholischen Episkopats vom 26. Juni hieß es:

„Geliebte Diözesanen! In schwerster Zeit des Vaterlandes, das auf weiten Fronten einen Krieg von nie gekanntem Ausmaße zu führen hat, mahnen wir Euch zu treuer Pflichterfüllung, tapferem Ausharren, opferwilligem Arbeiten und Kämpfen im Dienste unseres Volkes. Wir senden einen Gruß dankbarer Liebe und innige Segenswünsche unseren Soldaten, Euren Männern, Söhnen und Brüdern im Felde, die in heldenmütiger Tapferkeit unvergleichliche Leistungen vollführen und schwere Strapazen ertragen. Von Euch allen fordert der Krieg Anstrengungen und Opfer. Bei der Erfüllung der schweren Pflichten dieser Zeit, bei den harten Heimsuchungen, die im Gefolge des Krieges über Euch kommen, möge die trostvolle Gewißheit euch stärken, daß Ihr damit nicht bloß dem Vaterlande dient, sondern zugleich dem heiligen Willen Gottes folgt, der alles Geschehen, auch das Schicksal der Völker und der einzelnen Menschen in seiner weisen Vorsehung lenkt. Auf ihn, den ewigen allmächtigen Gott, setzen wir unser Vertrauen, von ihm erflehen wir Gottes Schutz und Segen für Volk und Vaterland.“

______

Und dieser lächerliche Gott ließ es geschehen!

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Das Problem ist, dass der Begriff "demokratischer Sozialismus" in der Geschichte von allen möglichen Kräften für sich vereinnahmt und mit unterschiedlichen Inhalten versehen wurde. Siehe dazu den ausführlichen Eintrag bei Wikipedia.

Ein weiteres Problem ist, dass es "die Demokratie" nicht gibt.

Die Ideen des Sozialismus in den untergegangenen "sozialistischen" (fälschlich auch mitunter als "kommunistisch" bezeichneten) Staaten konnten offensichtlich nicht realisiert werden. Und können auch nicht in Zukunft so realisiert werden!

Ob aber die hier so hochgelobte "Demokratie", die auch in überheblicher, großkotziger Manier anderen Staaten und Gesellschaften aufgeschwatzt wird, das Nonplusultra sein soll, dürfte mal anhand (bereits früher geposteter) Fakten sehr kritisch hinterfragt werden:

Das Dilemma "Brexit" ist eine Folge dieser sog. "Demokratie"!

Trump wurde nach alten "demokratischen" Regeln gewählt.

Ich bezahle mit meinen Steuern die Polizei, die angemeldete, "demokratisch" legitimierte Neonaziaufmärsche beschützt!

In der ganzen Welt, besonders aber in den sog. "demokratischen" Staaten, ist der Rechtspopulismus auf dem Vormarsch. Selbst die Länder, die Ende '80 am lautesten nach Abschaffung der "Diktaturen" gebrüllt haben, scheinen was gegen diese Demokratie zu haben (Polen, Ungarn u. a.). Traditionelle Demokratien (Griechenland, Italien, Portugal) siechen am Existenzminimum dahin und sind hoch verschuldet.

Bündnissysteme, einst zur Verteidigung der "Demokratie" gegründet, sind inzwischen eine Farce - siehe NATO und die Rolle der USA, der Türkei u. a. darin.

Die reichen fetten Länder mit "Demokratie" im Aushängeschild sind nicht mehr in der Lage, in ihren Ländern grundsätzliche Menschenrechte zu gewährleisten: Altersarmut, unbezahlbare Wohnungen, Zweiklassenmedizin, Pflegenotstand, Bildungsniveau unter aller Sau, wachsende Einkommens- und Vermögensschere, Klimakatastrophe.

China als Abbild von "Diktatur" und "Menschenrechtsverletzungen" hat inzwischen einen höheren Lebensstandard als alte "demokratische" Industrienationen. China finanziert inzwischen mehrere "demokratische" Volkswirtschaften.

Traditionelle "Volksparteien" in den "Demokratien" zerfallen und beschäftigen sich vorrangig nur noch mit sich selbst!

Religiöser Extremismus allen Coleurs ist in den "Demokratien" faktisch ungebremst auf dem Vormarsch!

In ganzen Geozonen wird das Leben unmöglich, Migrantenströme nehmen zu...

etc.

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Was ist oder war die "D"D"R ??

In der "B"R"D gab es deswegen keine Witze, weil da alles Doofe und Witzige Realität war!

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Ich glaube nicht, dass der jemanden gegen jemanden aufhetzen will. Dazu reicht sein Intellekt nicht.

Ein kluger Staatsmann allerdings hätte den religionsneutralen Status der Hagia Sophia als Museum beibehalten, so wie Atatürk das auch beabsichtigt hatte.

Erdogans Vorgehen ist einerseits mehr mit dem eines trotzigen Kindes gleichzusetzen: "Ich bin der Bestimmer!"

Andererseits muss er seine nächste Wahl vorbereiten. Und da es in der Türkei mehr Moslems als Christen o. a. gibt, war das vermutlich auch ein Schritt in diese Richtung.

Richtig "antichristlich" hätte er sich verhalten, wenn er aktive christliche Kirchen hätte schließen lassen.

Ich bin auch nicht deiner Meinung, dass die Hagia Sophia "eine beliebte Pilgerstätte" für Christen war. Zumindest war sie das seit 1453 nicht mehr.

Auch der Vergleich Mekka-Taufbecken hinkt: hier gibt es nichts "wiederherzustellen", denn Mekka war nie christliches Einzugsgebiet!

Strategisch dumm war die Entscheidung auch weniger in "göttlicher", sondern mehr in geopolitischer Hinsicht (so wie sehr oft religiöse Extrementscheidungen politische Auswirkungen haben - und vice versa).

Denn er hat sich damit mit seinen christlich-orthodoxen Nachbarn (Griechenland) und politischen, auch christlich-orthodox angehauchten Sympathisanten (Russland) überworfen, was möglicherweise auf Wirtschafts- und andere Beziehungen negativen Einfluss haben wird.

Wie gesagt, ein kluger Politiker hätte das anders geregelt.

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Kurz zusammengefasst:

Immer wieder die Krokodils-Handpuppe der Theologen.

Der "Antichrist" ist mal wieder unterwegs. Darauf hat im vorigen Jahr dankenswerterweise der Oberguru der Russisch-Orthodoxen, Kyrill II., hingewiesen und vor dem Missbrauch des Internets gewarnt.

Was der "Antichrist" genau sein soll, weiß keiner. So findet man ihn auch in vielen anderen Religionen.

Jesus Christus jedenfalls wusste von einem "Antichrist" nichts. In der Bibel wird er namentlich nur in den Briefen des Johannes genannt, dem ansonsten noch die offensichtlich von halluzinogenen Pilzen beeinflusste Schilderung der "Apokalypse" zugeschrieben wird. 

Oder es ist einfach nichts weiter von ihm überliefert. Es ist ja sogar ein bisschen fraglich, ob Jesus Christus sich für Gottes Sohn hielt oder gar für Gott selbst, der dann für ein Zwiegespräch am Kreuz natürlich nicht mehr zur Verfügung stand.

Der "Antichrist" jedenfalls erfüllt alle Ansprüche, die man im "christlich geprägten Abendland" an eine spannende Geschichte und an die Drehbücher Hollywoods hat:

Es muss zu einem Endkampf kommen - irgendwie. Das Gute gegen das Böse. James Bond gegen den Beißer. Micky Maus gegen Kater Karlo. Der liebe Gott gegen – ja, wen? Kann nur der "Antichrist" sein, denn alle anderen Feinde "liebt" er ja so, dass er ihnen jeden Blödsinn und jede Bluttat vergibt!

Damit er nicht zahnlos in einer unklar datierten Zukunft zum Zuge käme, nutzt man ihn gern in den aktuellen Debatten:

Mal wurde er messerscharf in römischen Kaisern erkannt, dann wieder gern auch in christlichen Sektenführern, deren Glaubensauslegung ein wenig von der eigenen abwich, im Mittelalter war es dann unter Päpsten und Gegenpäpsten beliebt, einander als "Antichrist" zu diffamieren.

Und wo man schon mal dabei war, schob man dem "Antichristen" gern auch eine jüdische Religionszugehörigkeit zu.

Martin Luther nutzte den Hype des "Antichrist"-Denkens, indem er das Papsttum mit ihm identifizierte.

Selbst mich friedliebende Gestalt hat man wegen meines Nicks schon öfter hier als solchen erkannt!

So ist der "Antichrist" als Handpuppe der Theologen immer wieder in neue Kostüme geschlüpft, auch Goebbels und Hitler nutzten ihn, ehe man sie selber als "Antichristen" erkannte.

Und so treibt er bis heute sein Unwesen. :-)

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  • Pantheisten glauben ja daran, dass Gott in allen Dingen ist, also dem ganzen Universum innewohnt.

Stimmt!

Aber nun die eigentlich zwingende Logik:

Wenn er "überall" drinsteckt, wenn er "überall" ist, wenn "alles" Gott ist - was hebt ihn dann heraus, was charakterisiert ihn?

Der Gestank einer verlotterten Bahnhofstoilette genau so wie der Duft einer Edelrose?

Die Wirksamkeit eines Wunderheilmittels genauso wie die klebrige, aber unwirksame Pampe eines "Naturheilers"?

Die charismatischen Absichten eines Ghandi genau so wie die psychotischen Vorstellungen eines A. Hitler? ... ...

Wenn "er" überall ist, dann ist "er" auch im "Nichts"!

Deswegen braucht "ihn" noch weniger irgendjemand auf dieser Welt!

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Man kann wirklich nicht jeden Unsinn befolgen, den der Wanderprediger vor 2000 Jahren rausgelassen hat!

Bedeutend lebensverbundener und intelligenter sind solche Sprüche, die schon weit vor Jesus aktuell waren und heute immer noch sind:

"Dummheit ist nicht 'wenig wissen', auch nicht 'wenig wissen wollen'. Dummheit ist 'glauben, genug zu wissen' ". (Konfuzius, 551 bis 479 VOR Chr.)

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