Warum müssen LKW Fahrr alle 5 Jahre eine ärztliche Untersuchung machen, inkl. großem Sehtest, das ist doch Diskriminierung?
Die Unfälle die die LKW Fahrer verursachen, passieren aufgrund von zu dichtem Auffahren. Da gibts schon mal Tote und wegen Übermüdung wenn sie Leitplanken durchbrechen und der LKW dann quer über der Autobahn liegt wo es auch Tote gibt. Aber nicht wegen schlechtem Sehen. PkW Fahrer müssen nur eine Sehleistung von 70% haben, LKW-Fahrer satte 100%. Keiner kann sagen warum. Obwohl ein PkW viel schneller fährt und entsprechend auch einen viel längeren Bremsweg hat. Als ich noch den FS vor über 35 Jahren erworben habe, war nur eine Sehleistung von 60% gefordert und das hat auch ausgereicht. Kein einziger Unfall von LKW-Fahrer ist aufgrund von schlechtem Sehen passiert. Damals hat 60% gereicht und es würde auch wie beim PkW meinetwegen 70% ausreichen. Aber niemals 100%, für was soll das gut sein? Ich sehe eine Maus wenn sie über die Strasse rennt und darf aber wegen einer Maus weder bremsen noch ausweichen. Also für was 100%, wenn ich nicht einmal 70% benötige. Es ist einfach nur dumm.
10 Antworten
PkW Fahrer müssen nur eine Sehleistung von 70% haben, LKW-Fahrer satte 100%. Keiner kann sagen warum.
Ich kann es dir sagen: Weil es nicht stimmt.
Für das Fahren eines LKWs über 3,5 t benötigst du eine Sehstärke von 0,8. Hast du die nicht, benötigst du ein zusätzliches augenärztliches Gutachten.
Hier gelten dann andere Werte: Hier muss das schärfere Auge eine Sehstärke von 0,8 haben, das des schwächeren Auges 0,5 - mit Korrektur. Das gilt aber nur, wenn man auf dem schwächeren Auge mindestens noch eine Sehkraft von 0,05 ohne Korrektur hat.
Eine Korrektur mit Brille ist nur bis 8,0 Dioptrien möglich, darüber sind Kontaktlinsen erforderlich.
In Einzelfällen können diese Werte unterschritten werden, wenn das schwächere Auge nicht unter 0,1 liegt.
Außerdem müssen Farbensehen, Gesichtsfeld und Stereosehen überprüft werden.
Und jetzt fragst du dich natürlich: Wozu das alles? Ist es nicht ungerecht, die armen LKW-Fahre alle fünf Jahre durch die behördlichen Mühlen zu schicken?
Dazu musst du natürlich wissen, warum das alles gemacht wird.
Bis 1998 war es so, dass der LKW-Führerschein lebenslang erteilt wurde. Die damaligen Unfallzahlen und Verkehrstoten waren beträchtlich. Sie sinken von Jahr zu Jahr, zum einen weil die Fahrzeuge heute sicherer sind (Stichwort Airbag, ESP und Anschnallpflicht), aber auch, weil die Gefahr durch erheblich erkrankte Personen deutlich reduziert wird.
Dabei geht es nicht nur um die Sehstärke, sondern auch um zahlreiche andere Krankheiten, die die Fahrtüchtigkeit einschränken können, wie z.B. die Erkrankung der Nieren, des Herzens oder auch des Gehirns. Auch die Einnahme von Medikamenten spielt eine Rolle.
Ich z.B. würde heute keinen LKW-Führerschein bekommen. Hätte ich einen Führerschein vor 1999 gemacht (den hätte ich machen können), wäre ich heute aufgrund meiner Gesundheit eine echte Zeitbombe. Dabei könnten unbeteiligte Personen zu Schaden kommen, auch du.
Die Gefahr besteht also noch. Sie wird reduziert, aber nicht völlig gebannt. Eine Untersuchungspflicht für PKW-Fahrer ist aber weiterhin nicht vorgesehen. Es besteht also immer noch viel Eigenverantwortung für jeden Einzelnen.
Denke immer daran: Keine Vorschrift, und mag sie noch so absurd klingen, ist jemals ohne Grund erlassen worden.
Jetzt pass mal auf, mein Kleiner: Wenn du hier Fragen stellst, und es kommt jemand mit fast 25-jähriger Berufserfahrung und will dir helfen, aber du weißt alles besser, dann sieh zu, wie du das Problem allein gelöst bekommst.
Lies mal die FeV richtig durch, und sage mir, wo das steht, was du da behauptest. Vielleicht lerne ich ja noch was von dir. 😁
Diskriminierung wäre es, wenn du auf Grund deines Geschlechts zum Test müsstest oder weil du zu große Ohren hast, bei sonstigen gleichen Voraussetzungen.
Dem ist aber nicht so. Jeder der LKW fahren will, muss alle 5 Jahre zum Test, egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht er oder sie hat.
Wer zu Fuß geht, Tretroller oder Rad fährt braucht keine Fahrerlaubnis und keinen Gesundheitstest.
Wer ein KfZ fahren will, braucht eine Fahrerlaubnis, einen erste Hilfekurs und muss bestimmte Regeln einhalten (z.B. Promillegrenze). Wer zu schlecht sieht, muss eine Sehhilfe tragen.
Wer einen LKW fahren möchte, braucht halt neben der entsprechenden Fahrerlaubnis und, den Regeln, die auch ein KfZler einhalten muss, zusätzlich einen regelmäßigen Check.
Wer Gefahrenstoffe transportieren will, braucht zusätzlich noch eine ADR Bescheinigung, die alle fünf Jahre erneuert werden muss.
Piloten müssen sogar noch deutlich mehr Bedingungen erfüllen.
Mit Diskriminierung hat das nichts zu tun, eher mit der Verantwortung, die mit einem größeren und gefährlicherem "Gefährt" einhergeht.
Wenn ein KfZ in der Kurve von der Straße ankommt und in ein Grundstück mit Haus knallt, geht weniger kaputt, als wenn vollbeladener LKW da reinknallt.
Zum Sehtest ein Rechenbeispiel:
Ein PKW hat bei 80kmh einen Bremsweg vom 23,2m
Ein LkW von 36,2m, bei gleicher Geschwindigkeit.
Berechnet man die Reaktionszeit von 1sec mit ein, muss ein LkW Fahrer sehen und erkennen können, dass in 60m! Entfernung etwas auf der Fahrbahn liegt und was es ist, um im Fall der Fälle rechtzeitig zum Stehen zu kommen.
Bei einem Kfzler reichen 47m oder sogar weniger, weil er leichter ausweichen kann, falls die Fahrbahn das zulässt.
Was, weil er leichter ausweichen kann. Bei kleinen Tieren darfst du eben überhaupt nicht ausweichen. Dazu zählen Katze, Igel Hase. Die musst du überfahren. Führerschein hättest du nicht bestanden.
Man sieht mit 70 Sehleistung schon auf 200 Meter ein Hase und nicht erst auf 60 Meter.
Das triffte eben nicht zu. Man sieht, dass du überhaupt nicht rechnen kannst, genauso wenig wie die Kollegin TamraElara.
Wenn der Bremsweg beim PKW schon 64 Meter ist, wie soll man dann nach 60 Meter zum stehen kommen. Da bringst auch nix wenn du 100% Sehleistung hast. Du kannst die Physik nicht ausser Kraft setzen.
Allerdings, da hast du recht. Ich habe nur berechnet was du in der Sekunde fährst. Und je nach dem was du an reaktionszeit hast. + etc.
Ich werde heute jetzt nicht mehr antworten, wünsche dir trotz allem eine gute Nacht :D Sind wir einfach so fair.
Hier sind die verschiedenen Bremswege bei 80kmh gelistet Link Dabei dürfte es sich um Gefahrenbremsungen handeln. Diese Angaben finden sich nicht nur beim ADAC. Hier ist scheinbar eine andere Formel verwendet worden, als die Faustformel ((v/10) * (v/10))/2=Gefahrenbremsweg
Die ca 64 m entsprechen einer normalen Bremsung. Da hast du Recht. Eine Vollbremsung bei Gefahr liegt "nur" bei etwa der Hälfte.
Nichts desto trotz hat der LKW einen längeren Bremsweg.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Der PKW fährt viel schneller als der LKW. Das hast du ganz vergessen.
Du solltest zuerst einmal eine Schule besuchen und richtig rechnen lernen bevor du hier blödsinn schreibst. Du hast einen Anhalteweg von 64 Meter mit deinem PkW. Also kannst du mit deinem PKW nicht mehr rechtzeitig halten. Da bringst auch nix wenn du 100% Sehleistung hast. Du kannst die Physil nicht ausser Kraft setzen.
Warum pöbelst Du eigentlich die Leute derart an, die sich mit Deiner Frage schäftigen. Das ist unverschämt von dir.
Weil du es anscheinend nicht verstehst.
Ich verstehe sehr gut. Du bist frustriert und machst Deiner schlechten Laune Luft, indem Du diejenigen anpöbelst, die sich hier um Deine Frage bemühen. Du zeigst ein ausgesprochen schlechtes Benehmen den anderen gegenüber. Die Benimmregeln im GF scheinen für Dich auch nicht zu existieren, genauso wenig die allgemeinen Benimmregeln im Umgang miteinander. Thema erledigt.
Lokführer müssen auch 100 % Sehleistung haben und dürfen auch keine Farbseh-schwäche haben, obwohl sie ihren Zug ja nicht einmal selbst lenken brauchen.
Mit solchen Gefährten hat man eben eine hohe Verantwortung gegenüber anderen Personen oder Gütern und daher ist das auch gerechtfertigt.
LKWs sind tonnenschwere Geschosse – wenn da was übersehen wird, endet’s schnell tödlich.
Deshalb gilt bei Profis: lieber zu streng als zu locker.
Es geht nicht nur um deine Sehschärfe, sondern um Verantwortung für viele Leben.
Wer ist denn ein Profi. Wie definirst due ein Profi. Ist der Porschefahrer kein Profi, nur ein LKW Fahrer? Und der Porschefahrer hat keine Verantwortung - warum nur der LKW Fahrer?
Ein Profi ist jemand, der seinen Job täglich macht, dafür bezahlt wird – und im Fall von LKW-Fahrern: tonnenschwere Fahrzeuge steuert, oft über Stunden, bei jedem Wetter, mitten im Verkehr. Ein Porschefahrer ist kein Profi, sondern privat unterwegs – völlig andere Verantwortung. Der LKW bringt Ware, nicht den Wocheneinkauf. Wenn da was schiefläuft, ist nicht nur sein eigenes Leben betroffen, sondern das von zig anderen. Deshalb gelten da auch andere Maßstäbe. Ganz einfach.
Die Tote die der Porschefahrer verursacht sind also egal. Es ist ja kein Profi, da darf schon mal was schief laufen - geil. Was hat tonnenschwere Fahrzeuge mit 100% Sehlistung zu tun? Warum reichen nicht 70% wie beim PkW? Erkläre mir das mal. Mit einem LKW ist noch nie ein Unfall wegen schlechtem Sehen passiert. Es ist nicht einmal ein Unfall wegen schlechtem Sehen mit einem PkW passiert. Seit mindestens 50 Jahre nicht. Also stimmt das mit der Verantwortung nicht.
Ein Profi hat Fahrerfahrung. Das zählen sogar manche Versicherungen als Pluspunkt.
Ach komm, du verdrehst komplett den Punkt. Niemand hat gesagt, Tote seien „egal“. Der Punkt war: Profis tragen mehr Verantwortung, weil sie täglich mit riesigen Fahrzeugen unterwegs sind – nicht mal eben zum Bäcker, sondern stundenlang auf Autobahnen mit bis zu 40 Tonnen.
Und was die 70 % angeht: Nur weil offiziell kein Unfall mit „schlechter Sehschärfe“ dokumentiert wurde, heißt das nicht, dass Sehprobleme nie eine Rolle gespielt haben. Aber klar, wenn man auf dem Papier alles schön wegdefiniert, sieht die Statistik sauber aus. Verantwortung heißt: Risiken minimieren, nicht erst reagieren, wenn’s knallt.
Und wenn der LKW fahrer zu dicht auffährt und fährt seinem Vordermann hinten rein hat er dann keine Verantwortung? Oder wenn ein LKW Fahrer besoffen fährt hat er dann keine Verantwortung. Aber Hauptsache die Brille auf gehabt und 100% Sehleistung gehabt und trotzdem ist der Unfall passiert. Dichtes Auffahren oder besoffenes fahren kann man mit einer Brille nicht ausgleichen.
Natürlich hat er dann Verantwortung – das eine schließt das andere doch nicht aus. Wer besoffen fährt oder drängelt, gehört genauso zur Rechenschaft gezogen. Aber nur weil man auch durch Alkohol oder Dummheit Unfälle baut, heißt das nicht, dass Sehschärfe unwichtig ist. Im Gegenteil: Je mehr Risikoquellen man ausschaltet, desto besser.
JanSrw3 schreibt aber das eben nicht von Fahrerfahrung nur wer sein Job täglich macht, was auch ein Anfänger sein kann.
Ich rechne hier mit Erfahrung, man sammelt immer mehr mit der zeit.
Warum soll 100% Sehschärfe wichtig sein, früher hatte 60% Sehschärfe auch ausgereicht und es ist kein einziger Unfall passiert, warum soll heute ein Unfall passieren?
Und was bringt dann 100% Sehschärfe wenn auch 70 oder 60% ausreichen. Warum soll 100% Sehschärfe wichtig sein, früher hatte 60% Sehschärfe auch ausgereicht als ich meinen LKW FS machte und es ist kein einziger Unfall passiert, warum soll heute ein Unfall passieren? Das war sogar unterhalb von PKW. Das war auch richtig so, weil damals schon die Autos schneller warn als LkWs.
Weil wir heute auch nicht mehr mit 60er-Jahre-Bremsen auf voll beladene LKWs losfahren. Damals waren Straßen leerer, Tempo niedriger, weniger Ablenkung – heute hast du dicht gedrängten Verkehr, LED-Schilder, E-Scooter, Baustellenchaos und Leute, die dir ohne Blinker reinschneiden. Da reicht „früher ging’s ja auch“ eben nicht mehr. 100 % Sehschärfe heißt: maximale Reaktion auf minimale Details – und genau das kann im Ernstfall den Unterschied zwischen bremsen und begraben machen.
ES REICHEN NICHT 60% AUS. Warum verstehst du das nicht. Man braucht viel mehr, sonst ist man doch fast ein Maulwurf. Und das Problem löst sich doch, wenn du eine Brille trägst, was ist da dein Problem?!
Früher war kein Unfall passiert bestimmt. Man sagt dann nicht „Weil der Fahrer nur 60% sehen konnte“ sondern „weil der Fahrer zu wenig abstand hatte“. Aber de Fahrer hat zu wenig abstand, weil vielleicht vor ihm gebremst wurde und er es zu spät gesehen hat.
Ist dir nicht bewusst was passiert, wenn vor dir ein Auto und davor nochmal ein lkw fährt. Weißt du nicht, was passiert, wenn du mit 80 auf einen Kipper auffährst, der ne Vollbremsung macht?
Damals waren die Bremsen der LKWs viel viel schlechter, da gabs noch keine Druckluftbremsen und die Reifen waren viel schmäler. Heute ist alles sicherer. Auch mehr Spiegel wegen totem Winkel für Radfahrer etc. Automatisches bremsen bei zu dichtem Auffahren usw. Warum 100% wenn doch noch kein einziger Unfall passiert ist und alles sicherer geworden ist.
Genau weil heute alles schneller, dichter und technisch komplexer ist, brauchst du eben auch bessere Voraussetzungen beim Fahrer. Technik ersetzt keine Augen – und wenn du dich auf Spiegel und Assistenzsysteme verlässt, aber selbst nicht alles siehst, bringt dir der beste LKW nichts.
Und kein einziger Unfall ist einfach Wunschdenken – sowas wird nicht in der Statistik als „Sehschärfe schuld“ erfasst, sondern als Menschliches Versagen. Und was glaubst du, was da oft mit drinsteckt? Richtig – Sehen.
Ach, dann waren früher alle LKW Fahrer die 60 oder 70% gesehen haben, Maulwürfe. Und warum ist da nie was passiert? Wenn einer vor einem bremst braucht man keine 100% Sehschärfe, da reichen auch 70%. Es gibt keinen Menschen auf der ganzen welt der keine Stoppleuchte mit 70% nicht sieht. Dann sollte man halt nicht so dicht auffahren - ganz einfach.
Warum sollte ich mich nicht auf Spiegel verlassen. Den Spiegel gab es früher auch schon. Da gab es noch kein Assistenzsystem. Und bei 70% iges sehen sieht man im speigel alles . Es gibt kein Mensch auf der ganzen welt der nicht alles sieht bei 70%. Oder sogar 60% wie früher.
Sorry, also wenn du keinen LKW siehst der 3 Meter hoch ist und 2,20 Meter breit, dann kann man dir nicht helfen. Das sieht man schon wenn man 40% Sehleistung hat. Und dann gibt es noch ein Stopplicht was man sofort sieht, da braucht man nicht mal 60%.
Ist auch menschliches Versagen wenn man zu dicht auffährt. Hat nichts mit Sehleistung zu tun. Ein LKW ist über 3 Meter hoch und über 2 Meter breit, den kann man nicht übersehen. Auch nicht wenn man nur 50% Sehleistung hat.
Weil ein Spiegel nur das zeigt, was du auch erkennst. Was bringt dir der beste Außenspiegel, wenn du beim schnellen Schulterblick ein Radfahrer-Schatten nur als „unscharfen Fleck“ wahrnimmst? Und doch, es gibt verdammt viele Menschen, die mit 60–70 % nicht alles sehen – vor allem nicht schnell genug. Wenn 70 % reichen würden, warum tragen dann so viele Brillen beim Autofahren?
Ein Schatten, ein Kind, ein Zettel am LKW – wer nur 70 % sieht, erkennt’s später oder gar nicht. Und dieses „früher ging’s ja auch“ ist genau der Denkfehler: Früher gab’s auch kein Smartphone-Gedaddel auf der Gegenfahrbahn und keine E-Bikes, die mit 45 km/h im toten Winkel auftauchen. Heute brauchst du jede Millisekunde Reaktion – und dafür eben auch 100 % Sicht.
Natürlich sieht man einen LKW – aber die Frage ist: Wann sieht man ihn? Mit 50 % Sehschärfe erkennst du Abstand, Bremslichter oder plötzliche Spurwechsel eben später. Und beim Auffahren zählt jede halbe Sekunde. Du kannst auch ’nen Baum sehen – wenn du ihn zu spät erkennst, knallst du trotzdem rein. Schlechte Sicht ist nicht „blind“, sondern verzögert. Und genau das killt im Ernstfall.
Achso, jetzt fängst du wieder mit deinem toten Winkel an. Du weisst offensichtlich nicht, dass es völlig egal ist ob man 10, 30, 70 oder 100% sieht. Im toten Winkel genrell nichts sieht, völlig egal wie hoch die Sehleistung ist.
Ja, genau. Warum diskutiere ich mich dir. Du willst die Wahrheit doch eh nicht. Und als LKW Fahrer sehr traurig. Du bist meiner Meinung nach nicht reif genug, um auf die Straße losgelassen zu werden. Oder du bist nicht mehr fit, was die Birne angeht. Vielleicht vor Jahren, aber jetzt nicht mehr.
LG
Klar sieht man im toten Winkel nix – wenn man nicht hinschaut. Aber genau da kommt’s doch drauf an: Spiegel checken, Schulterblick machen, Bewegung wahrnehmen. Und dafür brauchst du gute Augen. Wenn du da nur 70 % oder weniger hast, erkennst du im Spiegel schon nicht alles richtig. Der tote Winkel wird nicht kleiner – aber je schlechter du siehst, desto größer wird dein persönlicher.
Warum soll ich das später erkennen. Entweder ich erkenne es oder ich erkenne es eben nicht. Es gibt kein später erkennen. Warum soll man das verzögert erkennen? Ein Auto ist ja riesen groß, entsprechend sieht man den Spurwechsel. Stopplichter sind knall rot, entsprechend erkennt man sie. Wie gesagt. Du widersprist dich. Ich habe Reaktionstest, Konzentrationstest und Aufmerksamkeitstest gemacht, alles mit gut. Und sehe aber wie ein PkW Fahrer 70%. Also kann deine Theorie wohl nicht stimmen.
Es gibt sehr wohl ein späteres Erkennen – das nennt man Verzögerung in der Wahrnehmung, kannst du gerne recherchieren, wenn du willst.
100 % Sehschärfe bedeutet, Details schneller und klarer zu erfassen. Bei 70 % brauchst du dafür einfach länger oder übersiehst Kleinigkeiten komplett – z. B. einen Fahrradfahrer im Schatten, ein Bremslicht im Nebel oder ein Kind am Fahrbahnrand.
Und sorry, nur weil du einen Test mit gut bestanden hast, heißt das nicht, dass du in Extremsituationen auf Profi-Niveau reagierst. Zwischen „ausreichend für die Straße“ und „optimal für schwere Fahrzeuge“ ist ein gewaltiger Unterschied.
Also wenn du ein Fahrradfahrer als Kleinigkeit im Schatten abtust, dann hast du schlicht und einfach keine Ahnung. Im Nebel rast man nicht und hat auch Nebelscheinwerfer an. Der Test ist und war genau auf Extremsituationen ausgelegt. Oder meisnt du, dass die Tests aus JUX und TOLLEREI machen. Das müssen nämlich Omnibusfahrer machen und ich habe das freiwillig für LKW Fahrer gemacht, obwohl ich es nicht gebraucht hätte. Bei Reaktionstest geht es nämlich um Schnelligkeit und bei Aufmerksamkeitstests gehts um die Aufmerksamkeit und beim Konzentrationstest um die Konzentration und hat mit dem Sehen überhaupt nichts zu tun. Wenn ich das nicht gesehen hätte, hätte ich je keinen einzigen Test bestanden. Es heisst sich Psychometrischer Test.
Menschliches Versagen lässt auf das Sehen schließen … und somit auch auf die Sehleistung. Die beeinflusst nämlich.
Du hast keine Ahnung, Kollege. Nebelscheinwerfer sind die dümmste Erfindung. Die blenden dich fast schon.
Dann mach mal deine Aufmerksamkeits und PiPaPo Tests, aber mit geschlossenen Augen. Wenn es ja nichts mit dem sehen zu tun hat.
So ist es. Besser kann man es nicht erklären, das trifft es auf den Punkt.
Ich rase bei Nebel nicht, egal ob man 100% Sehleistung hat, das bringt auch nix. Sowas weiß man aber vorher. Sonst würde man Nebelscheinwerfer verbieten, Kollege.
Falls du wirklich deinen LKW Führerschein hast: Gib Ihn ab. Nur so ein guter Tipp am Rande 😉
Ich habe von 70% Sehleistung gesprochen, mit 70% habe ich die Tests gemacht und alles mit gut bestanden und die hatten nichts mit Aufmerksamkeit, Konzentration, Reaktion zu tun, sonst hätte ich ja viel später mit Verzögerung raegiert. Dem war abr nicht. Also stimmt das mit den 100% sehleistung überhaupt nicht. Es bringt nix, weil auch noch nie ein Unfall passiert ist. Die wo zu dicht auffahren, fahren nicht wegen der Sehleistung zu dicht auf, sondern weil sie im Windschatten fahren wollen und Diesel sparen wollen, Kollege. Deshalb steht auch mnschliches Versagen. Das ist ganz einfach Dummheit, wer mit einem Abstand von 10 Meter oder weniger hinter einem anderen LKW hinter her fährt bei Tempo 80. Das hat mit Sehleistung 70 oder 100% überhaupt nix zu tun.
Schon witzig, wie du mir ständig unterstellst, ich hätte „keine Ahnung“ – aber gleichzeitig behauptest, 60 % Sehschärfe würden locker reichen, um ein 40-Tonnen-Geschoss sicher durch den Verkehr zu manövrieren. Genau das ist der Unterschied: Ich argumentiere mit dem Anspruch an Verantwortung, du mit dem Motto „Hat früher auch gereicht“. Klingt eher so, als wolltest du nicht sehen, worum’s hier eigentlich geht.
Diese Tests prüfen Teilaspekte – Reaktion, Konzentration, Aufmerksamkeit. Aber sie ersetzen keine volle Sehschärfe. Du kannst top konzentriert sein – bringt dir nix, wenn du Details nicht klar genug siehst. Und ja, ein Fahrradfahrer im Schatten ist im Ernstfall ein Detail, das über Leben oder Tod entscheidet. Mir gehts nicht um abtun, sondern um Erkennen, bevor’s zu spät ist.
Kollege, du merkst echt nicht, was er dir sagen will, oder? Es geht nicht darum, wie du bei Nebel fährst, sondern darum, dass du permanent versuchst, Verantwortung kleinzureden. Niemand sagt, dass 100 % Sehleistung Geisterfahrer verhindern – aber es ist ein Baustein von vielen, um Risiken zu minimieren. Und wenn du stolz erzählst, dass du mit 70 % durchgekommen bist, beweist das nicht, dass 100 % unnötig sind – sondern nur, wie niedrig der Maßstab aktuell ist.
@BeHappy757 meint: Wenn du nicht verstehst, warum höhere Anforderungen bei tonnenschweren Maschinen Sinn machen, dann solltest du vielleicht wirklich nochmal über deinen Führerschein nachdenken.
Was soll das dann genau bringen wenn ich die Sehschärfe für PkW habe und alles sehe, wozu dann 100%. Es wird dadurch nicht besser, egal wie streng und wenn noch so streng. Noch nie ist ein Unfall mit einem LkW aufgrund von zu schlechtem sehen passiert. Es reicht wenn man eine Maus auf der Strasse sieht. Bremsen darf man ohnehin nicht und ausweichen auch nicht.
Anscheinend widersprichst du dich auch selber wenn du schreibst, wenn da was übersehen wird, endets meist tödlich. Du schreibst also vom Übersehen und ich habe von zu schlechten sehen geschrieben. Das ist das genaue Gegenteil. Übersehen tut man, wenn man nicht aufmerksam ist und nicht guckt. Das ist ein riesiger Unterschied und hat nix miteinander zu tun. Ich kenne keinen einzigen Unfall in deutschland mit einem LkW der aufgrund von zu schlechtem sehen passiert ist.
Wenn du schon zwischen „Übersehen“ und „schlechtem Sehen“ so pingelig unterscheidest, dann frag dich doch mal, wie man ohne gute Sehschärfe überhaupt aufmerksam sein soll. Wer nicht sieht, was da ist, kann auch nix wahrnehmen – da hilft auch kein Wollen. Und nur weil noch kein Unfall offiziell wegen schlechter Sehschärfe dokumentiert wurde, heißt das nicht, dass es nie passiert ist. Sicherheit heißt eben nicht: „Reicht schon irgendwie“, sondern: „Lass uns alles ausschließen, was man ausschließen kann“. Und ja – bei 40 Tonnen reicht ein übersehenes Detail, um Leben zu beenden. Da diskutiert man nicht über Mäuse.
Über welches Detail fabulierst du eigentlich. Da sieht man, dass du noch nie LkW gefahren bist. Du hast nämlich überhaupt keine Ahnung. Ich habe sogar Wahrnehmungstest für Omnibus gemacht und mit gut bestanden, genauso den Aufmerksamkeitstest, und einen Konzentrationstest. Alles mit gut bestanden, obwohl ich nur 70% wie ein PkW Fahrer sehe. Also hast du dich wieder widersprochen. Du schreibst hier, wie man ohne gute Sehschärfe aufmerksam sein soll. Anscheinend ist 70% eine gute Sehschärfe, sonst hätte ich ja nix gesehen und den Aufmerksamkeitstest nicht mit gut bestehen können.
Ich muss JanSrw3 recht geben.
- Einen Omnibus kann man nicht mit einem 40 Tonner vergleichen.
- Es gibt meistens eine Toleranz, es sind nicht genau 100%.
- PKW Fahrer müssen nur beim Führerschein machen einen Sehtest machen.
- Du musst immernoch bedenken, dass du sehr schnell regieren musst, der Bremsweg des LKWs ist länger. (Bei glätte z.B.)
Danke dir, genau das meinte ich – bei nem 40-Tonner zählt eben jede Millisekunde und jeder Meter Sicht.
70 % ist eben nicht „gut“, es ist „ausreichend“ – und genau darum geht’s: Du bestehst damit Tests, klar, aber du kriegst eben nicht das volle Bild. Wenn du das schon mit Fahrschule verwechselst, dann gute Nacht. Bei nem Bus voller Menschen oder nem 40-Tonner reicht „ausreichend“ halt nicht immer. Und doch, Details entscheiden – zum Beispiel, ob du ein Kind am Straßenrand früh genug siehst oder eben erst dann, wenn’s zu spät ist.
Und wenn ich 100% sehe anstatt 70% wird dann der Bremsweg kürzer. Erkläre mir das mal?
Ich habe vom Aufmerksamkeitstest gechrieben, dass ich den mit gut bestanden habe. Du hast dich aber widersprochen und hast behauptet, dass das überhaupt nicht gehen würde, wenn man nur 70% sieht, dass man nicht voll aufmerksam sein kann. Totaler Widerspruch. Ich habe das genaue Gegenteil bewiesen. Auch Konzentrationstest und Wahrnehmungstest gut. Alle Tests gut. Was nach deiner Theorie ja überhaupt nicht sein hätte können.
Ich habe nie behauptet dass 70% gut ist. Wenn es ausreichend ist, dann reicht es doch völlig aus. Was willst du denn noch mehr?
Jetzt hast du zugegeben, dass 70% ausreicht, also was willst du denn noch mehr?
„Ausreichend“ heißt nicht „optimal“ – mit 'ner Vier bestehst du auch die Schule, aber würdest du deshalb nen Arzt operieren lassen, der immer nur gerade so bestanden hat? Eben. Bei LKW-Fahrern geht’s nicht um Mindeststandard, sondern um maximale Sicherheit. Und wenn du schon stolz drauf bist, dass 70 % reichen – dann frag dich mal, warum man bei tonnenschweren Maschinen nicht einfach das Beste fordert, was möglich ist.
Guten Abend,
nein es ist keine Diskriminierung es dient der Sicherheit, du fragst dich warum nichts passiert?
Vielleicht liegt das an den ärztlichen Untersuchungen...
Du hast doch keine Ahnung und nicht einmal einen PKW, geschweige denn LKW Führerschein. Was soll denn an den ärztlichen Untersuchungen liegen? Versteh dein Geblubber nicht.
Das stimmt definitiv nicht was du hier schreibst. Auf dem schlechteren Auge muss man 0,8 sehen und auf dem besseren 100%. Ein augenärztliches Gutachten bringt überhaupt nichts. Das braucht man alle 5 Jahre sowieso.