Es ist Ausbaufähig

Schlecht am Schulsystem ist, dass hier jedes Bundesland seine eigene Suppe kocht. Das funktioniert so nicht mehr. Schulabschlüsse und Ausbildungsinhalte müssen bundesweit vergleichbar sein und dazu sind einheitliche Abschlüsse dringend erforderlich. Teilweise existieren Schularten und Abschlüsse, die in einem anderen Bundesland nahezu wertlos sind, weil es diese dort nicht gibt und eine Vergleich-barkeit daher schwierig ist.
Positiv am Schulsystem hervorzuheben ist dafür die Durchlässigkeit. Es gibt viele Möglichkeiten, auch später noch das Abitur und/oder ein Studium nachzuholen und auf seine Bildung aufzubauen.

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Abschaffen könnte man Sport.
Während man in Kunst immerhin noch Dinge über das Farbspektrum oder historische Künstler und Epochen lernte, hat man aus dem Sportunterricht rein gar nichts mitge-nommen. Was ein Abseits ist, hab ich zufällig mal im Fernsehen erfahren, aber nicht im Schulsport und über Calisthenics oder Fitness hat man erst recht nichts gelernt!

Stattdessen könnte in Mathe mehr Finanzbildung untergebracht werden und ein neues Fach Medienkompetenz eingeführt werden. Da sollte man lernen, wie man sich vor Cybermobbing und Hackern schützt, wie man Fake-News erkennt etc. denn im Informatik-Unterricht geht man darauf auch nur rudimentär ein.

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Nimm lieber Englisch. In der Regel ist das zum Lernen einfacher und außerdem hat man von Englisch auch nach der Schule den größeren Nutzen.
Chemie mag interessant sein, aber wenn man nicht gezielt in diese Fachrichtung geht, ist die Reaktionsgleichung der alkoholischen Gärung nach dem Abi ziemlich irrelevant.

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Erdkunde

Bin da bei Erdkunde. Die Abwechslung aus gesellschaftlichen und naturwissenschaft-lichen Themen macht das Fach meines Erachtens interessanter als Geschichte, das oft sehr trocken ist.
Danach als Hauptfach Englisch und als chilligeres Fach (wobei das in den höheren Klassen durchaus anspruchsvoll sein kann) Musik!

Mathe/Physik: Nein, da sind die meisten Jugendlichen einfach zu begriffsstutzig.
Deutsch: Zu hoher Korrekturaufwand.
Bio: War mir zu „medizinlastig", da fehlte der ökologische Bereich. Über Korallenriffe oder so etwas kam gar nichts dran...
Informatik: Ist ne Zwickmühle – entweder die IT ändert sich rasend schnell oder man muss den Schülern peinlich altes Zeug beibringen, weil die Schulausstattung 20 Jahre alt ist.

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Sprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch, Latein, Französisch

Sprachen halte ich für am wichtigsten. Mathe und Naturwissenschaften sind zwar bedeutsam als Allgemeinbildung, aber die alkoholische Gärung oder die Berechnung des Öffnungswinkels eines Mülleimerdeckels braucht man nach dem Abi nicht mehr wirklich. Fremdsprachen dagegen – insbesondere Englisch – und teilweise auch die Computer-Programmiersprachen aber durchaus.

Sport und Religion sind vollkommen irrelevant. Selbst wer später Priester oder Profi-Fußballer werden sollte, macht das gewiss nicht am Schulunterricht fest.

Kreatives: Eventuell, da braucht man halt Talent dafür. Erdkunde und Geschichte sind nützliche Allgemeinbildung, beruflich bringt einen das aber auch eher selten weiter.

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Ich würde eher sagen, die Klassengemeinschaft bzw. das, was man während der Schulzeit erlebt, prägt einen. Das kann Mobbing sein, aber auch schöne Erlebnisse während eines Schulausflugs oder der Auftritt mit dem Schulchor in der Stadthalle. Ob das nun an einer Hauptschule, Realschule oder Gymnasium ist, spielt kaum eine Rolle – denn man besucht eh nur eine Schule und hat somit auch keinen Vergleich dazu, ob ein anderer Pfad vielleicht besser verlaufen wäre.

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Fußball und Schwimmen war ganz ok, doch bei Geräteturnen und den Bundesjugend-spielen war ich raus. Da habe ich genau einmal mitgemacht und den Krampf danach erfolgreich geschwänzt ☺. Dann musste ich an dem Tag, als die Bundesjugendspiele waren, eben „dringend" zum Zahnarzt.
Was ich am Sportunterricht am meisten hasste, war, dass es unter dem Strich nur nutzlose Zeitverschwendung war. Während man selbst bei Kunst oder Musik noch etwas über irgendwelche historischen Künstler oder Werke gelernt hatte, konnte man aus dem Sportunterricht leider gar nichts mit nach Hause nehmen, weil es keinerlei Theorie gab. Man bolzte immer nur stupide mit einem Ball rum oder sprang über Hindernisse – wer daran Spaß hat, soll doch bitte in einen Verein gehen, dazu braucht man nicht in die Schule!

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Definitiv Erdkunde. Finde die Abwechslung zwischen gesellschaftlichen Themen (Urbanisierung, demografischer Wandel, Globalisierung...) und Naturwissenschaft (Geologie, Tektonik, Rohstoffvorkommen und -entstehung, Klima) sehr interessant. Dazu findet man auch viele Informationen, was das Lernen vereinfacht.

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Musik

Du machst in deinem Fall mit beidem nichts falsch: du spielst ein Instrument und kannst die Basics in Musik. Für den Grundkurs reicht das. Ich habe ebenfalls Musik genommen, mir hat das sehr viel Spaß gemacht.
Als LK ist Musik aber zweifellos mit deutlich mehr Aufwand verbunden, als man oft denkt.

Bei Kunst dachte ich ähnlich wie du. Man hat sich irgendwie durchgemogelt, aber in der Oberstufe hätte ich Bedenken, ob diese Taktik weiterhin aufgeht. Ohne grundsätz- liches Talent und Kunstverständnis scheint mir das schwieriger zu sein als Musik, denn bei Musik gibt es einen höheren theoretischen Anteil, den man auch als „Nicht-Musiker" lernen kann.

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Sagen wir so, mir hat Schwimmen zwar die Sportnote gerettet, aber es gab trotzdem welche in der Klasse, die das noch besser konnten als ich. Eine 2 war nicht schlecht, andererseits aber (wahrscheinlich) auch nicht so gut, dass andere neidisch darauf waren. Zumal vielen in der Schule die Sportnoten egal gewesen sind, man bleibt ja wegen Sport nicht sitzen.

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Die Edifier Boxen mit dem Sub würde ich eher zum Gaming nutzen, aber zur Party-Beschallung in einem größeren Raum sind die grenzwertig. Dieses Setup ist primär auf eine homogene Soundqualität ausgelegt, aber nicht auf „viel Pegel". Das kann die Stormbox vermutlich etwas besser.

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Sport

Im Schulsport sehe ich für niemanden einen Vorteil: Diejenigen, die gut sind und im Verein Sport machen, ärgern sich ständig, wenn sie „Amateure" in der Mannschaft haben oder Leute, die das Spiel nicht ernst nehmen. Die Unsportlichen wiederum werden aber auch nicht besser darin, wenn sie nie den Ball abgespielt bekommen und keine Regeln z.B. zur Spieltaktik erklärt werden.
So sorgt der Sportunterricht auf beiden Seiten nur für Frust und ist letztlich nutzlos.

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