LGBTQ+ - Kindergarten geplant, ein zukunftsfähiges Projekt?

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Das Ergebnis basiert auf 101 Abstimmungen

Ich sehe das kritisch 70%
Ich sehe das total positiv und freue mich überLGBTQ+-Kindergärten 30%

Was heisst: ...Erzieher dagegen...?

Diese sind Teil der Community also der LGBTQ+ Community und entsprechend selber Schwul/Trans/Bi usw.

Wie wird das im Einzelfall ermittelt?

Wie diese ihr Personal ermittelt haben weiß ich nicht, der Sprecher des Kindergartens zumindest sagt das alle Teil der LGBTQ+-Community sind

Man kann auch teil der LGBTQIA+ Community sein wenn man heterosexuell ist. Warum sollte man jemanden aufgrund seiner Sexualität ausschließen? Wäre das Gegenteil für was sie stehen.

Aber welchen Part willst du als Hetero einnehmen, in einer Homo-/Bi-/Trans- Community? Du kannst ja Befürworter sein allerdings bist du trotzdem kein Teil davon.

23 Antworten

Ich sehe das kritisch

Im Grunde ja schön, dass dieser Teil des Lebens in der Kita nicht verschwiegen werden soll. Ich habe das Konzept natürlich nicht studiert und nur das gelesen, was da in der Frage steht. Aber wenn wenige Eigenschaften allein als die rausgestellt werden "nach denen wir unser Leben richten sollen". Dann egal welche das sind klingt das nicht pädagogisch. Erstens weil es nur wenige sind, zweitens weil ein richtiger Weg für alle postuliert wird ohne die Person zu kennen. Sind wir Mal ehrlich, für kleine Kinder stehen andere Fragen noch wichtiger im Vordergrund. Keiner würde ernsthaft von einer 3 jährigen verlangen ihr Leben danach zu richten, dass sie lesbisch ist. (Wenn sie das überhaupt weiß und versteht.) Außerdem sträubt sich jedem anständigen Pädagogen das Nackenfell wenn es heißt "Kinder sollen darauf trainiert werden". Was hat das bitte mit freier Entfaltung und liebevoller Fürsorge zu tun? Das ist das Gegenteil was die lgbtq+ Community eig selber will.

Tldr: Basisgedanke vll gut. Ausführung sehr fragwürdig.

"Kinder sollen darauf trainiert werden". Was hat das bitte mit freier Entfaltung und liebevoller Fürsorge zu tun?

Nichts, aber das ist ja auch nur ein Behauptung des Fragestellers, der man keinen Glauben schenken sollte, so wie dem ganzen Rest eigentlich auch.

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Schön und gut, aber überflüssig. In meinen Augen lediglich ein weiteres "Geschäftsmodel". Neben anderen pädagogischen Konzepten wie Reggio oder Montessori bekommt diese Einrichtung halt diesen Stempel drauf. Bevor man mit solchen Bezeichnungen wirbt sollte man sich bewusst werden, dass aufgrund des hohen Personalmangels die Qualität sämtlicher Einrichtungen extrem leidet, egal mit welcher Bezeichnung sie deklariert sind. Durch fehlende Fachkräfte kommt man gar nicht mehr wirklich dazu nach irgendeinem pädagogischen Ansatz zu arbeiten und die Coronahygieneauflagen trugen ihren Teil zur absoluten Katastrophe bei.

Ich sehe das total positiv und freue mich überLGBTQ+-Kindergärten

Hallo Turbo93,

in unsere Gesellschaft beobachten wir immer häufiger, dass Kinder schon in frühen Jahren ihr eigenes biologisches Geschlecht wie auch ihren Körper wahrnehmen. Die Eltern bieten ihnen schon schrittweise Guidance an, woraus sie dann ihrem Alter gemäß verstehen, um was es geht, wo was hingehört.

Es mag offen sein - und da werden wir noch mehr Statistiken benötigen - in wie weit Kinder in sehr jungen Jahren schon eine Neigung oder eine geschlechtliche Identifikation erkennen.

Es darf zunächst die Identifikation dem eigenen biologischen Geschlecht folgen - und das kann den Kindern durchaus vermittelt werden. Dass die Identifikation davon abweichen kann, kann auch vermittelt werden: an Beispielen von Jugendlichen und Erwachsenen.

Die Neigung mag offen bleiben - doch kann den Kindern vermittelt werden, dass eine Neigung der Fortpflanzung folgen mag: sich Menschen, die sich miteinander fortpflanzen können, auch sehr häufig einander geneigt sind. Das wären als Beispiel die Identifikationen der Männer und Frauen parallel zu deren biologischen Geschlecht genannt. Andere Neigungen können wieder an Beispielen von Jugendlichen und Erwachsenen vermittelt werden.

Im Zusammenhang mit einem solchen Kindergarten kann ich mir vorstellen, dass die Betreuer*innen sich auch anders als das eigene biologische Geschlecht identifizieren, auch anders als rein zur Fortpflanzung geneigt wären. Damit sind sie gleich selbst Beispiele.

Vielleicht mag der Kindergarten nur die Eltern ansprechen, die auch mit ihrer Einstellung dieser Thematik folgen (wollen).

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – langjährige Lebenserfahrung und persönliche Anschauung

warum ist das im Kindergarten erforderlich und wieso reicht es nicht, wenn man solche Themen während der Grundschulzeit erwähnt?

warum müssen Kindergartenkinder sich Gedanken darüber machen, ob sie vielleicht selber schwul, lesbisch oder transsexuell sind?

sie wollen mit Bauklötzen, Puppen und kleinen Autos spielen, das An- und Ausziehen trainieren, Geschichten vorgelesen bekommen, singen, klettern, toben

es ist ausreichend wenn man Kindern erklärt, dass es auch Frauen gibt, die andere Frauen lieben und Männer, die Männer lieben und dass das völlig OK ist

und das schafft heute jeder moderne Kindergarten (bis auf die streng religiösen), dafür braucht es keinen speziellen "LGBTQ-Kindergarten"

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@Liebello

Ich sehe es so, dass man in der heutigen Zeit solche Dinge im Kindergarten ansprechen kann. Man wird nicht extra "LGBTQ-Kindergarten" sagen, der Begriff macht für mich keinen Sinn, sondern im Kindergarten solche Themen zur Hand haben.

Möglicherweise wird es Kindergärten geben, wo das tabu bleibt.

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@EarthCitizen20

du findest es richtig, wenn man Kindergartenkinder dazu anleitet sich zu fragen, ob sie selber schwul, lesbisch oder transsexuell sind?

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@Liebello

Wie ich gesagt habe, werden die Kinder in dem Alter so etwas noch nicht an sich selbst erkennen. In der Regel lässt sich das in den Teenages erkennen oder sich zumindest abzeichnen, das zeigt die Beratungpraxis hier.

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Ich sehe das total positiv und freue mich überLGBTQ+-Kindergärten

Explizit LGBT-freundliche Kindergärten sind notwendig, da zB manche Eltern einen homosexuellen Erzieher nicht akzeptieren:

Als die Eltern erfuhren, dass ein neu eingestellter Erzieher schwul ist, liefen sie Sturm. "Für einige von ihnen ist ein Homosexueller automatisch ein Kinderschänder", erklärte der Erzieher dem Tagesspiegel.
Die Geschäftsführerin der Kita aber blieb hart: Der Erzieher wurde trotzdem eingestellt. Die Eltern, die damit nicht klarkamen, mussten sich eine andere Kita suchen.

Vor allem bestimmte Christen und Muslime sind ein Problem:

Das Problem beschränkt sich aber nicht nur auf Muslime.

Eltern, die Homosexualität nicht für normal bzw wider der Natur halten:

Eine Beziehung zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau ist biologisch nicht korrekt."

https://www.vice.com/de/article/mgdp3y/wir-haben-kinder-gefragt-was-sie-uber-homosexualitat-denken

Solche Eltern versuchen entweder den Erzieher loszuwerden oder wechseln den Kindergarten.

So sind gleich von Anfang an die Fronten geklärt.

ich schließe mich jedem Punkt an. danke gut geschrieben

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Ich sehe das kritisch

Ich bin der Auffassung, dass man nicht in Kindergärten über dieses Thema reden sollte, dazu kann dann der Sexualkundeunterricht in der Staatsschule eine aufklärende Rolle spielen, die dann auch gesellschaftlich endlich von diesem Rollendenken weggeht auf die Akzeptanz des Andersseins. Kindergartenkinder sollten lernen zu spielen, zu teilen, sich in eine Gruppe einzubringen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Also einfache soziale Handlungen sollten sie spielerisch erlernen, wobei immer das Schwergewicht auf Spielen gesetzt werden sollte. In diesem Alter über Sexualitäten oder wie man dem immer sagen will, zu sprechen können die gar nicht kognitiv verarbeiten, werden eher noch verunsichert und beginnen schon abnorm zu reagieren, obwohl sie gar nicht wissen weshalb. Die Einzigen, die sich bei diesem Thema profilieren wollen sind die LGBT.... Community Mitglieder, die dann den Kindern einimpfen können, dass ihr Schwänzchen oder ihr Schlitzchen gar nicht bedeute, dass sie Knaben oder Mädchen seien, denn das können nur sie, die Kinderlein, selber entscheiden. Was soll das bringen??????

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ein langes erfülltes Sexualleben hat mir sehr viel aufgezeig
Ich bin der Auffassung, dass man nicht in Kindergärten über dieses Thema reden sollte,

Also verbannen wir jetzt alle Bücher, in denen es um Beziehungen und Familien geht, aus den Kindergärten oder wie? Oder meinst du nur die, wo es um gleichgeschlechtliche Beziehungen geht?

In diesem Alter über Sexualitäten oder wie man dem immer sagen will, zu sprechen können die gar nicht kognitiv verarbeiten,

Das wird so auch nicht gemacht.

werden eher noch verunsichert und beginnen schon abnorm zu reagieren, obwohl sie gar nicht wissen weshalb.

Bitte was? Wie kommst du auf sowas?

Die Einzigen, die sich bei diesem Thema profilieren wollen sind die LGBT.... Community Mitglieder, die dann den Kindern einimpfen können, dass ihr Schwänzchen oder ihr Schlitzchen gar nicht bedeute, dass sie Knaben oder Mädchen seien, denn das können nur sie, die Kinderlein, selber entscheiden. Was soll das bringen??????

Auch das wird so wohl kaum getan.

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