Ist Trockenfutter schlecht für Hunde?

11 Antworten

Ja das stimmt. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man gänzlich auf Trockenfutter verzichten.

Barf würde ich jedoch nur empfehlen, wenn man sich im Vorfeld eingehend damit befasst hat. Richtiges, gesundes und ausgewogenes Barfen ist nämlich eine Wissenschaft für sich.

Dem Otto-Normal-Hundehalter würde ich ein gutes Nassfutter empfehlen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst Hundebesitzer und ehrenamtlicher Verhaltensberater

Was passiert wenn man jetzt nur Trockenfutter füttert?

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@Rapos591

Es kann die Nieren schädigen und zu vermehrter Zahnsteinbildung führen.

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@Revic

Wie kann ich meinen Eltern überzeugen ihren Hund besser zu ernähren?

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@Rapos591

Woher soll ich das denn wissen? Ich kenne deine Eltern nicht. Vielleicht kannst du ihnen ja sagen, dass sie durch diese Art der Fütterung später womöglich viel Geld an den Tierarzt abtreten müssen und das es auch gutes Nassfutter gibt, welches nicht teurer als das TroFu ist.

Vielen geht es nämlich vor allem um die Kosten und darum, dass es möglichst praktikabel ist.

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@Revic

Ja es ist definitiv Faulheit ,ich frage mich sowieso warum meine Eltern sich einen Hund besorgt haben wenn sie gar nicht so viel Ahnung haben und auch keine Lust haben sich zu informieren.

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Hi, ich hatte auch oft Fragen wegen der Gesundheit meines Hundes. Ich habe da ein Buch gefunden welches sehr übersichtlich die verschiedenen Gesundheitsthemen behandelt. Das Buch ist sehr cool geschrieben. Macht spaß zu lesen und ist zudem sehr Informativ und kein riesen Roman. Vielleicht ist das ja was für jemanden der seinen Vierbeiner genau so liebt wie ich.

-->https://exe.io/Oc3bp<---

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Schau einfach mal auf den Speiseplan der wilden Hunde und der Wölfe (als 'Urvieh'). Die essen auch kein Trockenfutter.

Die Bernies meines Freundes fressen auch Himbeeren, mit spitzer Schnute frisch vom Gebüsch, aber ansonsten gibt es frisches Futter und Dose nur im Notfall.

Ja, ist aufwändiger, aber halt auch gesünder und ein Familienmitglied sollte das wert sein.

Naja gibt viele die ihren Hunden nur Trockenfutter geben. Davon können sie vielleicht leben, aber ideal ist es nicht.

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@Rapos591

stimmt. es gibt ja auch Menschen, die ihre Hunde zu Vegetariern machen und meinen, das sei artgerecht....

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Die ausschließliche Fütterung mit Trockenfutter ist ungesund.

Sie schädigt die Nieren und macht die Zähne kaputt.

Besser gutes Nassfutter und als Leckerlie ab und zu mal Trockenfutter.

Noch besser ist natürlich Barfen.

Der Züchter von dem ich den hund hatte gibt den Hunden aber nur Trockenfutter.

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@Rapos591

Ist es auch wirklich ein seriöse Züchter mit Papieren, Stammbaum etc?

Also es gibt seriöse Züchter die TroFu verfüttern, aber wenn dann nur das höchst qualitative.

hast du mal den Namen des kennels oder einen Link zu seiner Seite?

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@Rapos591

Auch Züchter machen nicht immer alles richtig.

Stell den Hund langsam auf besseres Futter um, wenn du lange Freude an ihm haben willst.

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@LukaUndShiba

Ja mit Stammbaum und Papieren. Ich bin mir nicht sicher ob sie wirklich nur Trockenfutter verfüttert, ich vermute es einfach. Weil sie nur zu Trockenfutter rät. Da der Hund meinen Eltern gehört kann ich auch nicht viel machen, denn sie füttern auch nur Trockenfutter. Er gehört eben nicht mir sondern meinen Eltern, kann ihnen also nur tipps geben.

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Hallo,

folgende Faktoren gibt es bei der Fütterung mit Trockenfutter unbedingt zu bedenken:

  • Trockenfutter ist nur dann gut verdaulich, wenn der Hund nach der Ration die ca. 4 – 5fache Menge an Wasser trinkt. Das ist aber schon alleine durch seine Anatomie (möglicher Mageninhalt) gar nicht möglich.
  • Dadurch trocknet ein Hund ständig aus, weil dieses Futter alle Flüssigkeit aufsaugt. So kommt es insbesondere zu Störungen der Nieren.
  • Die Trockenheit des Futters saugt die Flüssigkeit der Magensäure sofort auf, so wird diese noch konzentrierter. Diese Säure gelangt auch in den Speichel und führt zur starken Bildung von Zahnstein. Also nix mit den Aussagen: Trockenfutter ist gut für die Zähne!
  • 60 – 70 % des TroFu sind für einen Hund NICHT verwertbar (man sieht dies auch an den sehr großen Haufen), sind also nur belastende Füllstoffe
  • Trockenfutter wird auf der Basis von Getreide hergestellt. Der enorm hohe Getreideanteil dient zugleich als billiger „Füllstoff“, um den geringen Fleischanteil zu kompensieren. Aber auch nach Jahrtausenden der Domestizierung bleibt das Verdauungssystem eines Hundes, so, wie es immer war - das kann man nicht "umzüchten" oder "wegzüchten". Und daher braucht Hund Fleisch.
  • Und wer es nicht weiß: Im Getreide befinden sich IMMER Milben – nicht umsonst steigt die Futterallergie unserer Hunde so drastisch an.
  • Und neben den Milben sind auch jede Menge Konservierungsstoffe vorhanden, auch, wenn auf den Packungen „ohne Konserverierungsstoffe“ draufsteht. Warum? Das EU-Getreide wird oft jahrelang gespeichert vor Verwendung. Das aber geht nur, wenn Konservierungsstoffe wie BHA, BHT, Formaldehyd etc. eingesetzt werden – und die sind lange haltbar. Bei der Futtermittelherstellung muss aber nur deklariert werden, was BEIM Herstellungsprozess zugesetzt wird – Gifte und Stoffe, die in den Grundprodukten enthalten sind, fallen bei der Deklaration raus.
  • Dass an einem solchen Futter nichts, aber auch gar nicht „natürliches“ mehr ist, ergibt sich von selbst. Ohne die beigemischen Lockstoffe würden unsere Hunde dieses Futter sicher nicht anrühren.
  • Zu guter Letzt braucht Trofu sehr lange, bis es verdaut wird – es liegt also wie der sprichwörtliche Stein im Magen – die Gefahr von Magendrehungen (vor allem bei größeren und großen Hunden) steigt.

Hunde sind von Natur aus überwiegend Fleischfresser. Daher sollte auch genau daraus ihr Futter bestehen, damit sie gesund leben können. Denn genau auf diese Nahrung ist auch ihr Verdauungssystem ausgelegt und das können sie daher am besten verwerten.

Natürlich wäre es gut, einen Hund mit rohem Fleisch und ein wenig Gemüse etc. zu füttern - das nennt sich heutzutage BARF - darüber muss man sich aber bestens informieren, damit der Hund auch wirklich alles bekommt, was er braucht.

Ansonsten gibt es viele viele gute Dosen mit Hundefutter. Da musst du aber darauf achten, dass diese mind. 60 - 70 % Fleisch enthalten und KEIN Getreide und KEINEN Zucker. Und aufgepasst: Für Zucker und Getreide haben die Hersteller mittlerweile tolle andere Bezeichnungen erfunden - da muss man sich erkundigen.

Auch damit lässt sich ein Hund wunderbar ernähren.

UND: bitte lass dir nicht erzählen, dass man Hunde auch rein vegetarisch ernähren kann - darauf ist sein gesamtes Verdauungssystem gar nicht ausgerichtet! Dann könntest du auch im Umkehrschluss ein Kaninchen mit einer Frikadelle mit viel Brot füttern.

Gutes Gelingen

Daniela

Meine Eltern füttern dem Hund aber nur Trockenfutter, wie der Züchter, denn der Züchter gibt ihnen auch fast nur Trockenfutter.

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@Rapos591

Dann wage ich ganz einfach mal am Wissen des Züchters zu zweifeln? Tatsächlich ein VDH-Züchter? Oder einer der "selbst ernannten"?

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Sorry, aber diese Trockenfutter"argumente" sind durch die Bank albern.

Am schönsten ist ja das "Häufchen"argument.

Trockenfutter macht grosse Haufen...

Und bei allen anderen Futtersorten löst sich der Nahrungbrei im Darm in Regenbögen und Zimtduft auf?

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@LeChuck01

Hast du überhaupt Ahnung von der Verdauung und von den Inhaltsstoffen und was bei der Verdauung passiert? Ja, es gibt große Haufen, weil sehr viel Trockenfutter aus minderwertigen Ballast- und Füllstoffen bestehen - die der Hund eben NICHT verdauen kann.

Hunde, die roh gefüttert werden, machen deutlich kleinere Haufen, denn (fast) alles kann der Verdauungstrackt verarbeiten - weil eben natürlich. Und wo nichts mehr übrig bleibt, kann auch nicht mehr viel hinten raus kommen.

Und auch die sonstigen Argumente sind nicht albern, sondern sie entsprechen den Tatsachen. Aber dazu müsstest du dich erst einmal wirklich mit dieser Thematik beschäftigen.

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@LeChuck01

Ich sags ja: wer sich nicht wirklich informiert, der kommt mit Platitüden und solch sinnfreien Aussagen - also, informiere dich und dann können wir diskutieren, denn dazu gehört fachliches Hintergrundwissen

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@dsupper

Jaja, das typische Totschlag"argument" der Barfer.

"Hast Du eine andere Meinung als ich, liegst Du falsch, hast keine Ahnung und auch keinen Verstand. Det Gott der Barfer will das so!"

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@LeChuck01

Dann hör doch auf hier zu beleidigen - sondern lege klare Argumente auf den Tisch, die belegen, dass Trockenfutter eine gesunde Ernährung ist. Davon hast du nämlich noch nicht ein einziges gebracht!

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@dsupper

Mache ich umgehend, sobald Du echt wissenschaftliche Beweise für deine Thesen vorlegst.

Bislang bringst Du nur Behauptungen aus dem Poesiealbum der Barfer.

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@LeChuck01

okay - dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren - denn du besitzt keine Argumente. Alles, was ich in meiner Antwort geschrieben habe, entstammt den Ausführungen der Tierärztlichen Hochschule Hannover - aber die haben ja auch sicher keinerlei Ahnung und verbreiten auch nur Behauptungen ....

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@dsupper

Oh, das interessiert mich sehr.

Wo wurde das veröffentlicht, wo kann ich das einsehen?

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@LeChuck01

Z.B.macht mein Hund ein mal am Tag einen kleinen Haufen - sie wird nur roh gefüttert. Das ganze ist halt so gut verdauulich, das so gut wie nichts übrig bleibt. Ähnlich einer Astronautenkost für den Menschen - Mensch muß damit gar nicht mehr auf Toilette, weil kein Balaststoff anfällt (bzw. nur sehr sehr wenig).

Die Argumente die dsupper aufschreibt sind allesamt korrekt, oder meinst du das Hundetrockenfutter erfunden wurde um unsere Tiere gut zu ernähren? Oder ist es erfunden worden weil man damit Geld machen kann?

Die heutigen Hundehalter machen sich ja noch nicht mal mehr Gedanken darum wie ein Hund eigendlich gefüttert werden sollte, nur weil es eben dieses Industriezeug gibt.

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Es gibt mittlerweile SEHR viele Trockenfuttersorten die komplett ohne Getreide sind und zu 70% aus FLEISCH bestehen... Außerdem wird sowieso empfohlen Trockenfutter zu Wasser zum Essen zu geben ... meine Hündin bekommt mindestens die gleiche Menge an Wasser zum Trockenfutter in den Napf und "isst" das alles mit auf... Zudem sind zu den Haufen des Nachbarhundes, welcher gebarft wird, keine Unterschiede zu erkennen.

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@blabla8151

aha - sie bestehen zu 70 % aus Fleisch - was ist mit den anderen 30 %? Woraus setzen die sich zusammen - Flüssigkeit, wie es im Nassfutter der Fall ist, gibt es bei Trockenfutter ja nicht!

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@dsupper

Also die Geschichte mit der Flüssigkeit und dem austrocknen, könntest du mir das erklären? Ich meine ich kann mich den ganzen Tag von Brot ernähren, welches ja auch Flüssigkeit aufsaugt, trotzdem muss ich nicht das Fünffache an Wasser trinken und dehydriere nicht. Wieso also der Hund? Bzw. wo finde ich dazu Berichte?

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@Jesaya007

Dir ist nicht bekannt, dass Brot Wasser 34–43% enthält - Trockenfutter nur 8 %?

DAS ist ein riesengroßer Unterschied. Ernähre dich mal ausschließlich von Kellogs - OHNE Milch - was glaubst du, welche Menge Flüssigkeit du brauchst

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@dsupper

Also meine Hündin kann nach 120g Trockenfutter locker 600ml Wasser trinken.

Das mit in Getreide immer Milben drin sind, dafür hätte ich gerne mal einen Nachweis. Dann müssten wir ja auch immer Milben essen und im Futtersack wären auch Milben.

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@dsupper

Wenn sich Milben vermehren sieht man das auch irgendwann. Außerdem gibt es genügend Milben, die man mit bloßem Auge sehen kann.

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@Irgendwerxyz

nein, das ist Unsinn - siehst du die in deiner Matratze? Mehlmilben sind 0,3 mm klein - da siehst du nix

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@blabla8151

Ich kann dir gerne helfen: Platinum - ein als sehr hochwertig beworbenes TroFu, das damit wirbt, 70 % Fleisch im TroFu zu enthalten, hat folgende Analyse

für 550 kg PLATINUM-Trockennahrung werden 700 kg Frischfleisch (70 %) und 300 kg weitere wertvolle Zutaten verwendet.

  • Okay - hört sich toll an - lesen wir weiter, was diese wertvollen Zutaten sind.
  • Mais, Reis und Kartoffeln als hochwertige Kohlehydratlieferanten
  • kaltgepresste Öle für die optimale Fettbalance
  • Gemüse

Mit diesen "Kohlehydratlieferanten" kann Hund aber nicht viel anfangen, sie können sogar eher Schaden anrichten. Aber stimmt - Reis und Kartoffeln sind deutlich billiger als Fleisch.

Die Feuchtigkeit, für die man beim Dosenfutter - das gebe ich gerne zu - teuer bezahlt - wird im TroFu durch Füllstoffe, die der Hund auch nicht braucht und/oder verwerten kann, ersetzt. Also nichts Positives.

Die in meiner Antwort genannten Problematiken wie Dehydrierung, Milben, PH-Wert-Veränderung, zu langer Verdauungsprozess etc. pp. bleiben bestehen

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@dsupper

Nein, tatsächlich beschäftige ich mich weniger mit Brot. Trotzdem würde ich gerne mehr darüber lesen. Wo finde ich was über das dehydrieren bei Trockenfütterung?

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@dsupper

Wenn Du Dein Bett mit einer speziellen Bürste Absaugst siehst Du den Befall auch sehr gut.

Vorrantsmilben verändern das Getreideprodukt in Aussehen (Staubschicht), Geruch und Geschmack.

Die Nachbarn hatte mal Modermilben in ihrem Hühnerfutter. Die konnte man sogar mit bloßem Auge sehen.

Mein Gedankengang hierbei ist, dass ein so lange gelagertes Produkt eben auch den Befall zeigen würde.

Im Übrigen habe ich den Text aus Deinem Link mal überflogen und da konnten in Tests keine Vorratsmilben in dem Hundefutter gefunden werden?

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@dsupper

Barfen kann aber auch Schaden anrichten, wenn man es nicht richtig macht. Du scheinst Dich viel zu informieren aber wenn wir mal ehrlich sind, ist Barfen nicht nur mal ein bisschen was kochen sondern man muss sich intensiv damit auseinander setzen, den Hund regelmäßig untersuchen lassen und generell mit dem Arzt zusammen, auf den Hund abgestimmt, einen Speiseplan erstellen. Das machen aber sicher die wenigsten. Aber Hauptsache sie können behaupten sie hätten ihren Hund lieber als andere 😆

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@Irgendwerxyz

Irgendwie sind das ziemlich merkwürdige Argumente.

Die Milben sitzen im Getreide - das wird dann zu TroFu verarbeitet, dabei sterben die Milben nicht ab - und wer verwahrt TroFu jahrelang? Milben und Milben sind durchaus völlig unterschiedlich, es gibt Milbenarten, die so groß sind, dass man sie mit bloßem Auge sehen kann. Staubmilben, zu denen auch die Mehlmilben und damit Futtermilben gehören, sind es nicht.

Das ist doch nichts, was ich mir aus den Fingern sauge - das sind Untersuchungen von unabhängigen Instituten und das betrifft ja nicht nur das Hundefutter. Dass unser gelagertes Getreide neben Milben auch unzählige Konservierungsstoffe enthält, das ist nun wirklich kein Geheimnis für Menschen, die sich informieren.

Und aus genau diesem Getreide wird dann auch Trofu hergestellt (nicht in allen ist Getreide vorhanden).

Aha - du hast also den gesamten Text dieser Studie gelesen?

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/6710/1/Henneveld_Kerstin.pdf

Ich habe übrigens NIRGENDWO geschrieben, dass man einen Hund barfen muss. Das würde ich auch nicht tun, da mir sehr klar ist, dass dazu erstens ein schon ziemlich großes Wissen über die Hundeernährung und ihre Erfordernisse vorhanden sein muss und dass auch nicht jeder Hundehalter so füttern möchte.

Das muss auch nicht sein. Wenn du meine Texte hier durchliest, wirst du sehen, dass ich NUR Trockenfutter als absolut ungeeignet für die Hundeernährung ansehe - und dies auch entsprechend begründe.

Ansonsten empfehle ich IMMER, Hunde mit einem qualitativ hochwertigen Nassfutter = Dosenfutter zu füttern. Das muss noch nicht einmal besonders hochpreisig sein. Es ist nur wichtig, dass es 60 - 70 % Fleisch (mit all seinen Produkten) enthält und KEIN Getreide und KEINEN Zucker (wie auch immer diese Stoffe auch fantasievoll deklariert werden).

Und niemals wirst du in einem meiner Texte lesen können, dass nur derjenige, der rohfüttert oder Dose füttert seinen Hund lieber hat als jemand, der TroFu füttert.

Mein Anliegen ist es nur - im Sinne der Hunde - die Menschen, die sich von der Werbung einreden lassen, wie gesund und bestens Trofu ist - dazu zu bringen, sich zu informieren - breitgefächert und nicht auf den Seiten der Hersteller. Und ich hoffe immer, dass es dann wenigstens einige gibt, die ihre Fütterung überdenken und ändern.

Nur zur Info und zum Hintergrund: ich züchte seit 30 Jahren Hunde, die im Hochleistungssport gehen - ich züchte im VDH - und entsprechend ist für mich die Ernährung von Hunden die allerwichtigste Basis für gesunde Hunde - daher habe ich mich viele viele Jahre mit dieser Thematik beschäftigt - und tue es auch heute noch. Und nein, ich stelle trotzdem nicht den Anspruch allwissend oder unfehlbar zu sen ...

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@dsupper

Ich habe es durchaus ernst gemeint, dass Du Dich informierst. Auch habe ich Dir gesagt, dass ich den Text überflogen habe. In dem was ich gelesen habe stand möglich, müsste nochmal untersucht werden, könnte sein aber unterm Strich konnte man keine Vorratsmilben im Trockenfutter feststellen. Ich frage nach, weil ich eben nicht so im Thema bin. Ich kann aber Argumente auswerten und lerne gerne dazu. Vielleicht muss ich den Text nochmal komplett lesen aber die Fragestellung und die Diskussion geben hier schon ein Ergebnis.

Mit dem Hunde mehr lieb haben, habe ich andere Kommentare gemeint und nicht Dich persönlich.

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Trockenfutter:

  • ist sehr preis­wert - Tagesration gibt es schon ab 18 Cent.
  • ist sehr ergibig - aus 100 Gramm Futter holst Du etwas 360 kcal. Damit reicht ein 3-Kilo-Sack gut zwei Wochen.
  • ist gut zum Mitnehmen - Pellets und Brocken lassen sich gut mitnehmen als Leckerli

Die Stiftung Warentest hat verschiedene Trockenfutter getestet, das Ergebnis findest Du hier: https://www.test.de/Hundefutter-trocken-im-Test-5020107-5020407/

Feuchtfutter:

  • ist wasser­reich - das ist güänstig für Hunde, die allgemein wenig trinken.
  • ist beim Hund beliebt - viele Hunde akzeptieren Feucht­futter gut, auch schlechte Fresser.
  • ist teurer als Trockenfutter - Tages­portion kostet ca. 2,80 Euro.

ist nicht besonders ergiebig - ein Hund der am Tag zwei Dosen­inhalte firsst macht viel Verpackungs­müll. 100 Gramm Feucht­futter liefern nur 100 Kalorien.

Die Stiftung Warentest hat auch Feuchtfutter getestet. Die Ergebnisse findest Du hier: https://www.test.de/Hundefutter-Jedem-zweiten-Feuchtfutter-fehlen-wichtige-Naehrstoffe-4817396-0/

Alex

ach Mensch, der Test ist schon Jahre alt und die haben insbesondere Futter der Discounter getestet ....

Dosen sind übrigens kein Müll - auch, wenn selbst Stiftung Warentest das noch nicht begriffen zu haben scheint - es ist ein wertvoller Rohstoff, der völlig problemlos weiterverwertet werden kann - DAS Argument ist also völlig daneben

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@dsupper
Dosen sind übrigens kein Müll

Sie sind genauso Müll wie Glas oder Papier. 10 Dosen zu recyclen kostet wesentlich mehr Resourcen als 0 Dosen zu recyclen. Nach Deiner Logik gäbe es gar keinen Müll, weil ja alles weiterverwertet werden kann.

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@EinAlexander

nein, die Einwegplastikflaschen werden z.B. kaum recycelt - das IST Müll - und richtig, Glas und Papier sind für mich auch kein Müll.

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@EinAlexander

mmmm - du glaubst sicher auch an den Weihnachtsmann - schön wäre es

Allein in der EU werden jedes Jahr 60 Millionen Tonnen Plastik hergestellt, das ist ein Viertel der weltweiten Produktion. Und Jahr für Jahr entstehen als Folge davon in der EU 25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle. Doch nicht einmal ein Drittel davon wird gesammelt und recycelt, weltweit sind es sogar nur neun Prozent.

https://www.welt.de/wirtschaft/article172554048/EU-Strategie-Ab-2030-sollen-Plastikflaschen-verbannt-sein.html

Aber darum geht es hier ja nicht, nur darum, dass durch Dosenfutter kein tatsächlicher Müll entsteht, der Rohstoff weiterwertet wird. Das ist also KEIN Argument, einen Hund mit TroFu füttern zu müssen.

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@dsupper

Es ist schon ein Argument. Jede Dose, die nicht verkauft wird, muss nicht hergestellt und muss nicht recycelt werden. Und das spart Resourcen. Auch Recycling benötigt viel Energie.

Wenn Dir der Ressourcenverbrauch scheissegal ist, dann ist das natürlich kein Argument.

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@EinAlexander

Für mich ist es wichtiger, Hunde gesund und weitgehend artgerecht zu ernähren. Der "Müll", den dieses Futter dann produziert, ist sicher verschwindend gering gegenüber dem Müll, den Menschen bedenkenlos für ihre Bequemlichkeit = z.B. Plastikflaschen etc. produzieren.

Es ist also nicht einsehbar, warum Hunde völlig artfremd und ungesund gefüttert werden sollen, und als Argument der mögliche Dosenmüll herhalten muss.

(Da ich persönlich meine ganzen Hunde bereits seit mind. 30 Jahren roh füttere, fällt bei mir persönlich gar kein bis kaum Verpackungsmüll an). Trotzdem erwarte ich nicht von allen Hundehaltern, diese Fütterungsart zu übernehmen. Aber ein hochqualitatives Hundefutter sollte einem die Gesundheit des eigenen Hundes schon wert sein - und das gibt es nicht in Tüten - sondern eben in Dosen.

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@dsupper
Es ist also nicht einsehbar, warum Hunde völlig artfremd und ungesund gefüttert werden sollen

Ob dem Fleisch Wasser entzogen wurde oder nicht, ist dem Hund egal.

und als Argument der mögliche Dosenmüll herhalten muss.

Wie dieses Argument gewichtet wird, bleibt jedem selbst überlassen. Ich werde es in zukünftigen Diskussionen nicht mehr anführen. Schließlich ist es DIR nicht wichtig genug.

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@EinAlexander

Dem Hund, bzw. seiner Gesundheit ist es nicht egal, dass dem TroFu das Wasser entzogen wurde. Denn der Körper kann dieses Futter nur verdauen, wenn dieser Wasserverlust aufgefüllt wird. Dazu müsste der Hund die 5- 6fache Menge Wasser trinken - analog zur Futtermenge. Das kann er aber nicht, denn so viel Volumen hat sein Magen nicht. Ergo trinkt er zu wenig - mit den bekannten Problemen. Zudem entzieht die Verdauung dann das trotzdem benötigte Wasser dem Hundekörper - auch das bleibt gesundheitsmäßig nicht ohne Folgen.

Und richtig, mir ist die Gesundheit der Hunde wichtiger als der Müll, der durch ihre Ernährung entsteht - wie gesagt, wir Menschen produzieren so viel wirklich unnötigen, echten Müll - da muss nicht Müll auf Kosten der Hundegesundheit gespart werden.

Spannend zu hinterfrage wäre in diesem Zusammenhang, wie sehr Umwelt und -ressourcen durch die Herstellung von TroFu u.U. viel mehr belastet werden als bei der Herstellung von Nassfutter.

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@dsupper

Je weniger Abfall produziert wird, desto weniger Abfall liegt in der Natur herum und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Dein Hund daran verletzt oder vergiftet...

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@EinAlexander

das ist richtig - aber bisher habe ich eher sehr selten Hundefutterdosen in der Natur herumliegen sehen - da ist die Gefahr bei zerschlagenem Glas, vorzugsweise Bierflaschen - doch schon deutlich größer

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