Offenstallhaltung ist artgerechte Haltung - das Pferd hat ausreichend Platz zum laufen und direkten Kontakt zu Artgenossen. Ich sehe da ehrlich gesagt gar keine Nachteile.

Bei der Boxenhaltung hingegen sehe ich eigentlich nur Nachteile - als bewegungsfreudiges Tier nur wenige Quadratmeter? Hm. Selbst mit Auslauf zu wenig, da Pferde keine Stunde am Tag schlafen. Als Herdentier gehören Pferde immer in die Herde.

Dazu ist die Verdauung auf Bewegung auslegt. Boxenpferde bekommen viel eher Koliken etc. Zudem verändert sich die Muskulatur und die Gelenke sind ziemlich eingerostet.

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Kappzaum, Longe, Gerten ist ein Muss. Ggf Knotenhalfter.

Alles Weitere wie Zaum müsst ihr sehen, was das Pferd mag und womit es gut zurecht kommt.

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Wie kann der Hund sich zu viel rein stopfen? Kontrollierst du die Futtermengen gar nicht oder hat dein Hund 14/7 Zugang zu Trockenfutter? Trockenfutter sollte man am besten überhaupt nie füttern, es ist ungesund. Hunde brauchen Fleisch, Innereien, Knochen und etwas Gemüse. Höchstens ein hochwertiges getreide und zuckerfreies Nassfutter mit entsprechender Zufütterung von Knochen und Gemüse.

Direkt nach dem Fressen geht man auch nicht Gassi und tobt. Da legt man vorher etwas Ruhezeit ein.

Rufe bei deinem Tierarzt an.

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Heimtierbedarf für was und welches Tier?

Ich kann dir x-viele Reitzubehörshops, Barf Shops, Kanincheneinrichtung, Kleintiereinrichtung, Gehege, Equipment, Aquaristik, Terrarsistik uvm nennen. Da gibt es 1000.

Ich nutze für mein Pferd sehr gerne die Online Shops von Busse, Agrobs und Krauterie.

Für Hund Zooplus. Fleisch kaufen wir direkt beim Bauern.

Kaninchen Online Shops Grünhopper und Plüschnasen.

Für alle Tiere gehe ich gerne mal in eine private Zoohandlung bei uns im Umkreis, zum Fressnapf oder zu DM (haben einiges was auch praktisch für Tiere ist).

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Hat sie noch Schmerzen? Wurden andere Probleme abgeklärt?

Evtl ist das kein Trainingsproblem, sondern das Pferd hat eben Schmerzen. Dann würde ich erstmal abwarten und es möglichst selten anfordern, ehe sie noch mehr Schlechtes mit dem Hufe geben vorne verknüpft. Hufen müssen nicht täglich ausgekratzt werden.

Wenn es wieder geht bzw Schmerzen wirklich(!) ausgeschlossen sind, dann bitte sie einfach nochmal. Meistens geben sie es nach Genesung wieder selbstverständlich. Wenn nicht, dann muss man das eben nochmal trainieren - Kommando geben, ans Bein tippen und jede noch so kleine Bewegung die in die richtige Richtung geht positiv durch loben oder Belohnung bestärken. Dazu reicht anfangs auch nur ein minimales Anheben.

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Hallo,

der Pudel ist ziemlich unterschätzt und wird gerne als "Püppchenhund" deklariert. Dabei ist es ein so intelligenter und toller Hund, der sich an den Menschen anpasst. Eigentlich würde dieser Hund so viel besser in Familien passen, als Husky, Shiba Inu etc was man sich eben wegen dem süßen Aussehen so holt.

Pudel sind durch ihre Anpassungsfähigkeit so vielfältig einsetzbar. Ich kenne sehr viele Therapiehunde, Assistenzhunde, Blindenführhunde, Rettungsdiensthunde, Jagdhunde uvm als Pudel. Es gibt sogar einen Polizeipudel und es gab auch schon bei einem sehr hoch angesehenen Schlittenhundesportrennen ein Pudelrudel, die auch gewonnen haben. Der Pudel ist der Allrounder unter den Hunden und vor allem das schätze ich sehr an dieser Rasse.

Bei Farben und Größen gibt es keine besonderen Regelungen - Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel, Toy Pudel. Dazu haart er nicht. Das Fell braucht zwar Pflege, aber ist machbar. Dabei kann man auch gewisse Vorlieben/Schuren haben. Auch hierbei ist er gut anpassungsfähig.

Die meisten Rassen, die sehr beliebt sind - sog. Modehunde haben etliche Erberkrankungen oder fallen ins Register der Qualzucht. Der Pudel ist davon befreit. Das Klischee hat auch etwas Gutes - er wird zum Glück dadurch eher kein Modehund.

Für mich der absolute Superhund.

Mit freundlichen Grüßen

Vany

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Es gibt einzelne Rassen bei denen das möglich ist, aber den kann kaum ein Mensch gerecht werden. Dazu brauchst du ein riesiges Gelände, am besten noch eine Herde Nutztiere, dann bleiben durchgehend alleine. Wenn man diese Hunde jedoch nicht entsprechend auslasten kann, dann ist das nicht ganz ungefährlich. Davon ist dir jedenfalls abzuraten.

Ansonsten ist lange alleine sein keine rassetypische Eigenschaft. Wenn du das direkt fragen musst, warum möchtest du denn dann überhaupt einen Hund? Mich schockt und überrascht es jedes Mal, dass Menschen sich Tiere anschaffen, die überhaupt nicht in ihr Leben passen. Wenn es bei dir darum geht einen Hund lange alleine zu lassen, dann ist das nicht das richtige Tier für dich.

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Heu, Gemüse

Im Winter gibt es alternativ Blattgemüse und Kräuter, eher wenig Knollengemüse. Heu haben sie immer. Ich füttere im Winter überwiegend regional und saisonal, das heißt dann Kohl. Es bläht nicht, wenn man es langsam, richtig anfüttert und nebenbei kein Getreide füttert, so wie es oft behauptet wird.

Zweige gibt es trotzdem. Im Winter hauptsächlich Nadelbäume - Fichte, Edeltannen. Wir versuchen solange wie möglich aber Wiese zu sammeln.

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Einzelhaltung ist definitiv keine Option und auch Quälerei für ein solch soziales Tier!

Wenn ihr kein passendes Kaninchen in der Umgebung habt, dann klappert Facebook-Gruppen, Kaninchenberatung e.V, Kaninchenhilfe e.V und Kaninchenschutz e.V/Kaninchenschutzforum ab - dort werden Kaninchen, auch Senioren, deutschlandweit vermittelt. Es findet sich immer eine Mitfahrgelegengheit oder die Pflegestellen sind bereit größere Strecken in Kauf zu nehmen.

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Hallo,

wie viel Platz haben sie denn?

Wie ist das Gehege strukturiert und eingerichtet?

Kaninchen sind sehr intelligente und vor allem bewegungsfreudige Tiere, die leider ziemlich unterschätzt werden. Sie haben einen höheren Bewegungstrieb als Katzen. Das sagt eigentlich bereits alles aus. Das sagt vor allem aus, das nicht nur handelsübliche Käfige Quälerei sind, sondern das selbst Gehege mit paar Quadratmetern nicht ausreichend ist.

Zu deinem Kommentar, dass du sie nicht den ganzen Tag in der Wohnung rum hoppeln lassen kannst, warum denn nicht? Freie Wohnungshaltung ist mit Kaninchen kein Problem, man muss diese nur absichern. Kaninchen werden stubenrein. So können sie an das Geschehen teilhaben und haben mehr Platz zum hoppeln und toben. Wenn das für dich ein Problem ist, dann hast du dir die falschen Haustiere ausgesucht.

Mit freundlichen Grüßen

Vany

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Hallo,

Kaninchen sind sehr sozial und leben in einem festen Rudel. Da trauern sie natürlich um einen verstorbenen Artgenossen.

Trinken tun Kaninchen von Natur aus sehr wenig, da sie überwiegend Wasser aus der Nahrung entziehen. Deswegen ist es auch sehr wichtig, dass sie überwiegend mit Frischfutter ernährt werden (bitte kein industrielles Trockenfutter). Wasser sollte aber trotzdem immer im Napf angeboten werden, Trinkflaschen sind eher kontraproduktiv.

Dein Kaninchen braucht einen Artgenossen. Schau mal bei euch im Tierheim oder im Kaninchenschutzforum nach einem passenden Artgenossen. Informiere dich aber bitte vorher nochmal wie man Kaninchen vergesellschaftet: https://www.kaninchenwiese.de/

Mit freundlichen Grüßen

Vany

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Ich halte gar nichts davon. Ganz einfach, weil die Leute veräppelt werden und den Pferden geschadet wird.

Eine entfernte Bekannte hat sich da beworben und die Folge wurde auch im Fernsehen ausgestrahlt. Sie wurde im Fernsehen recht lächerlich und unwissend dargestellt, musste sich auch an Absprachen halten für den Dreh, dabei ging es nicht darum ihr und ihrem Pferd zu helfen. Ihr Wallach erhielt ganz schlechtes, gesundheitsgefährdetes Training. In der Folge ist dies gelungen, in Wahrheit ganz und gar nicht. Das hat dann eine ganz normale, nicht bekannte Horsemanshiptrainerin mit viel gutem Training hinbekommen. Sie war übrigens richtig geschockt, von der Folge und auch von privaten Aufnahmen, die die Besitzerin gemacht hat (nicht in der Folge zu sehen. Wer es von den 3 Profis war und welche Folge sage ich mal lieber nicht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was das soll. Korrektur? Als Trainer mache ich doch auch drauf aufmerksam, dass ein Pferd gesund läuft - eigentlich Grundlage beim reiten. Stattdessen sehe ich selbst wenn die Profis im Sattel reiten Vorderhandgelatsche, teils ein schrecklicher Sitz, angespannte Pferde usw.

Trifft übrigens auch bei Hundeprofis und Supernanny zu - es geht dabei nie um das Wohl der Betroffenen, sondern um EInschaltquote.

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Das muss letztlich du wissen. Ich kenne Fälle, da ist es gut gegangen und ich kenne Fälle da ist es nicht gut gegangen. Eine Bekannte studiert und versorgt gleich zwei Pferde in Eigenregie (teilt sich die Stallarbeit mit zwei Einstellern). Dann kenne ich einige, die mit 16-17 ihr Pferd aus Zeit - und Geldmangel verkauft haben, da sie studiert haben.

Ich finde es immer wichtig, dass man sich der Verantwortung bewusst ist und nicht nur reiten kann - das ist nämlich nebensächlich. Sondern sich mit artgerechter(!) Haltung, Ernährung, Krankheiten, Biomechanik, Gymnastizierung etc auskennt.

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Es ist dein Pferd und wenn du das nicht möchtest, dann solltest du es auch verbieten. Punkt. Vollkommen egal, was die Vorbesitzerin wie gemacht hat.

Allerdings musst du damit rechnen, wenn das Pferd weiter im Schulbetrieb läuft. Warum ersparst du es ihm nicht einfach? Ist eh nicht gesund und angenehm für´s Pferd und du hast auch nichts von, ausser ein verittenes Pferd.

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