Ist die Ewige Hölle ein Bluff von Gott?

Das Ergebnis basiert auf 22 Abstimmungen

Doch, die Hölle ist ewig 59%
Das kann gut sein, die Hölle ist in wirklichkeit nicht ewig 41%

14 Antworten

Doch, die Hölle ist ewig

sie ist ewig, weil Gott die ewige Wahl des Menschen akzeptiert. Nicht Gott verdammt den Menschen in die Hölle, er akzeptiert lediglich das Urteil, welches der Mensch über sich selbst beim persönlichen Gericht fällt. Das heißt beim persönlichen Gericht läuft's nicht so, dass man wie in einer Gerichtsszene in einem amerikanischen Film sich rechtfertigen kann oder dieses oder jenes zu seinen Gunsten einwenden kann - nein, hier steht das Urteil über dich bereits fest: was warst Du wirklich für ein Mensch, in deinem tiefsten Inneren. Und dieses Urteil wird dein Urteil sein. Jesus wird dieses Urteil lediglich bestätigen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Gläubiger Katholik
Doch, die Hölle ist ewig

Gott hat jedem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt (Prediger 3:11). Das beinhaltet unter anderem, dass sich tief im Inneren eines Menschen etwas befindet, dass ihm zeigt, dass es nicht einfach vorbei ist, wenn er stirbt. Ich erinnere mich an eine Situation vor meiner Bekehrung, wo ich unglücklich war und

den Gedanken hatte, dass wenn ich jetzt aus dem Fenster springen würde (also aus einer höheren Etage), dass dann alles vorbei wäre. Ich habe aber gespürt, dass in mir etwas war, dass mich davon abhalten wollte. Ich glaube, dass es mit dieser Ewigkeit, die Gott uns ins Herz gelegt hat, zusammengehangen hat.

Gott hat weiterhin jedem Menschen ein Gewissen gegeben. Das heißt, dass wir uns bewusst sind, wenn wir gesündigt haben. (Wir können uns natürlich dazu entscheiden unser Gewissen zu ignorieren)

Und Gott hat uns auch die Erkenntnis über seine Existenz gegeben. (wenn auch vielleicht nicht darüber, dass Jesus Christus Gott ist, aber zumindest darüber, dass es eine höhere Macht gibt). Die Himmel erklären seine Herrlichkeit (also wenn man beispielsweise den Sternenhimmel ansieht).

Wenn man mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele nach ihm sucht, dann lässt er sich auch in seinem Sohn Jesus Christus finden. (vgl. 5.Mose 4:29, Matthäus 7:7-8). Dabei reicht es aus meiner Sicht sogar schon aus, einfach nur mit ganzem Herzen nach dem Sinn des Lebens zu verlangen. (Denn Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, vgl. Johannes 14:6)

Gott handelt aus meiner Sicht also nicht ungerecht, wenn er einem ungläubigen Menschen das Todesurteil zuspricht. (Todesurteil heißt aus meiner Sicht, dass die ewige Existenz davon geprägt ist, dass die eigene unvergebene Schuld diesen Menschen quälen wird, weil er das Versöhnungsangebot aktiv abgelehnt hat

(wenn ihm das Evangelium verkündigt wurde)

oder der Mensch es zumindest abgelehnt hat mit ganzem Herzen und ganzer Seele nach Gott zu verlangen und dadurch zu seinem Sohn Jesus Christus zu finden. (ohne dass es dafür eine Entschuldigung gibt, vgl. Römer 1:20)

Das ist das, was ich glaube.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bibelstudium, pers. Beziehung mit Gott, freievang. Gemeinde

xxScarface1990  31.07.2023, 22:32

Ich bin übrigens in einer nichtgläubigen Familie aufgewachsen (und hatte auch nicht viel mit dem christlichen Glauben am Hut). Bevor ich zu Jesus gefunden hatte, hatte ich mit ganzem Herzen nach Gott, nach Wahrheit, nach Freiheit und nach dem Sinn des Lebens gesucht.

Das muss aber nicht bei jedem so laufen, wie bei mir. Teilweise finden auch Menschen zu Gott, die gar nicht nach ihm gesucht haben. (Ich kenne mindestens ein Zeugnis eines Christen, wo es so war)

Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten; ich habe gesagt: »Hier bin ich; hier bin ich!«, zu einem Volk, über dem mein Name nicht ausgerufen war. Jesaja 65:1

LG

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xxScarface1990  26.08.2023, 16:54
@Butterblume1100

Jo das darfst du sehr gerne! Ich hatte unter anderem hier mal eine längere Antwort dazu verfasst, wo ich meine Geschichte schildere, wie ich zum Glauben gefunden habe. (Unabhängig davon, dass ich diese Geschichte sicherlich noch etwas detaillierter erzählen könnte)

LG

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Gerhard589  07.11.2023, 10:10

Für xxscarface1990

Weißt du denn überhaupt was das Wort "ewig" in der Bibel oder eben in der Antike im kausalen Zusammenhang bedeutet? Offensichtlich nicht. Ewig bedeutet soviel wie "unbestimmte Zeit, ein Zeitabschnitt, Zeitalter, Weltenzeit, etc.".

Nur in Verbindung mit den Gottheiten bedeutet es "für immer, unvergänglich etc". Das heißt, daß ein Mensch ohne Gott, immer nur begrenzt existieren kann. Bei Jona der im Bauch des Fisches war, wurde auch das Wort "ewig" verwendet. Ewig im Bauch des Fisches. Bei der Bedeutung kommt es auf den kausalen Zusammenhang an. Auch heutzutage ist es Ähnlich : Ich mußte "ewig" auf den Handwerker warten.

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Die "ewige Hölle" ist nicht ganz richtig.

Die betreffenden Menschen verbrennen sofort (Offb.20,15).

Auch Satan (Offb.20,10)

wird eines Tages verkohlt sein (Offb.21,4).

Dann kann Gottes Liebe ewig wirken (Offb.21,4).

Woher ich das weiß:Recherche
Doch, die Hölle ist ewig

Da Gott die absolute Wahrheit ist, kann er nicht bluffen.

Und dieser ewigen Wahrheit steht der Mensch nach dem Tod gegenüber. Er erkennt im Lichte Gottes, wer Gott ist und wer er selbst ist und in dieser Erkenntnis wird er sich selbst das Urteil sprechen. Die Finsternis seines Denkens und Tuns auf Erden kann die Fülle des Lichtes und der Liebe Gottes nicht ertragen, er wird dahin gehen, wo ewige Finsternis ist - ebenso wie der Gottliebende die Früchte der Liebe erntet. Gott richtet also nicht, sondern der Mensch richtet sich selbst. Eine seiner Qualen besteht im Wissen, aus eigener Schuld Gott für immer und ewig verloren zu haben.

Die Hölle ist ewig, weil es ein Zustand in der Ewigkeit ist und da gibt es kein Ende. Jesus spricht viele Male von der Hölle und vom breiten Weg des Verderbens.

Es ist wahr, dass Gott ewige Liebe ist. Ebenso aber ist er vollkommene Gerechtigkeit. Er liebt den Sünder und würde für jeden einzelnen noch einmal sterben, wenn es nötig wäre - aber seine Gerechtigkeit kann die Sünde nicht gutheißen. Das würde Seinem Wesen widersprechen. Wenn also der Mensch sich freiwillig immer mehr von diesem Hochofen der Liebe entfernt, wird das Konsequenzen in der Ewigkeit haben. Gott respektiert seinen freien Willen, Er will keine Zwangsbeglückung für den Himmel. Freiwillig sündigen aber heißt, eigene Begierden und Leidenschaften dem höchsten Gut, nämlich Gott, vorzuziehen.

Das Konzept einer Hölle ist die Idee macht- und geldgieriger Kirchenfürsten. Ein Mensch, der Angst hat, läßt sich leicht manipulieren.

Geh in die Ukraine an die Front, dort erlebst du die Hölle. Diese Hölle bereiten sich Menschen, die eigentlich Freunde sein könnten. Gott hat damit nichts zu tun.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich habe Religionspädagogik studiert.