Findet ihr ich sollte das ändern?

Hallo, liebe Gutefrage-Community, bereitet euch bitte auf einen halben Roman vor, der nun folgen wird. Ich würde trotz der langen Beschreibung, gerne eure Meinung dazu hören.

Alles stellte sich so schleichend ein. Als ich 12 war, hätte ich mir darüber überhaupt keine Gedanken gemacht, aber inzwischen, gute drei Jahre später, hat sich mein Weltbild einfach so stark verändert, dass mich dieser Gedanke nicht mehr loslässt. Ich weiß nicht mehr, seit wann ich diese Einstellung habe, aber zur Zeit belastet mich diese gerade wieder mehr als vor ein paar Wochen oder Monaten.

Naja, wo soll ich anfangen? Zum einen habe ich ein sehr kontroverses Bild von einer romantischen, zwischenmenschlichen Beziehung, zum anderen bin ich selbst nicht bereit für eine solche.

Für mich sind Beziehungen immer bloß ein Sinnbild von Anstrengung. Ich verbinde mit ihnen nicht wirklich Liebe, sondern nur einen Status zwischen zwei Menschen. Wenn man in einer Beziehung ist, will man auf einmal alles mit der anderen Person unternehmen, und ist kaum noch ein eigenes Individuum. Natürlich pendelt sich das nach einiger Zeit wieder ein, aber dieser soziale Druck bleibt. Man will sich öfters sehen, man soll sich öfters mit der Person treffen. Es ist für mich einfach nur anstrengend.

Der andere Punkt ist, dass ich unglaubliche Angst davor habe, Menschen die ich ins Herz geschlossen habe, zu verlieren. Für mich ist eine Beziehung, aber genau der erste Schritt in die Hölle, in der man diese Personen verliert, da diese nicht ewig halten wird. Ich möchte mir nicht den Schmerz antun, mich dem nicht aussetzen, dass sich eine Person von mir distanziert. Ich weiß doch, dass soetwas automatisch im Laufe der Zeit passiert und man es nicht aufhalten kann, wenn es denn wirklich geschehen soll, aber wenn es sich irgendwie verhindern lässt, dann gehe ich ohne zu zögern diesen Weg.

In einer Formel verdeutlicht: Beziehung=Verlust

Außerdem bin ich eine Person, die schon öfters von Menschen hintergangen bzw. verletzt wurde, und ich dadurch keinem auf einer gewissen Ebene nicht mehr trauen kann.

Ich habe mich noch nie in jemanden verliebt und wenn dann habe ich diese Gefühle automatisch auf die Seite geschoben und solange ignoriert, bis ich sie vergessen habe. Ich habe auch Angst davor, dass ich mich verlieben könnte. Vor soetwas natürlichem habe ich einfach Angst. Es ist zum Heulen.

Ich weiß ja selbst, dass das nicht ganz normal ist. Aber irgendwie hat sich einfach so ein Bild in meinem Kopf manifestiert.

Also kommen wir noch einmal kurz auf die spezifischischer gestellten Fragen.

  1. Soll ich diese Weltanschauung wirklich zwangsläufig ändern, oder ist das nicht nötig?
  2. Wenn ja, wie soll ich das anstellen? Es scheint mir derzeit unmöglich, dem zu entkommen.
  3. Wenn nein, warum findet ihr das nicht so schrecklich?

LG Shadow

Ändere etwas 73%
Bleib so, das renkt sich wieder ein 27%
Liebe, Angst, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Störung, Verlustangst, Unfähigkeit
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Habe ich eine psychische Behinderung?

Also zuallererst weiß ich nicht wie ich das hier anfangen soll also mache ich es der Reihenfolge nach:

Zuerst was passiert ist und dann zu welchen Gedanken mich das gebracht hat.

Also ich mache zurzeit ein 3wöchiges Schulpraktikum und deswegen sehe ich meine Mitschüler, welche auch ein Praktikum machen, nicht. Ich spiele selten PC spiele mit meinen Schul"freunden" da die meistens lieber mit anderen spielen. Deswegen freue ich mich auch immer wenn einer mit mir zockt. Am Sonntag hatte ich dann mit 2 CS Go gespielt und alles war gut. Wir haben uns unterhalten, Witze gemacht und halt einfach gespielt. Und irgendwann hat ein Random Mitspieler eine Abstimmung gemacht dass ich aus dem Spiel gekickt werde. Meine 2 Freunde haben dann aus "Spaß" dafür gestimmt und als ich dann gekickt wurde sind sie aus dem Discord Channel geleaved und sogar auf einen anderen Server gegangen. Dabei haben sie nix gesagt. Am nächsten Tag (also heute) hatte ich einen von ihnen angeschrieben und er hat geschrieben Ich solle mich verpissen. Der andere meinte dass sie keinen Bock auf mich haben. Ich verstehe jetzt garnichts mehr! Sowas ähnliches ist schon mal passiert und ich verstehe einfach nicht warum niemand mit mir zocken will oder ich immer die Person bin mit der man zockt wenn alle anderen Off sind.

Also habe ich mir gedacht: Habe ich vielleicht eine Psychische Störung von der ich nichts mitbekomme? Sage ich vllt manchmal Sachen oder mache ich Sachen und verdränge das? Jedesmal wenn ich mit Schulkameraden PC games spiele lachen wir ja viel und es scheint als hätten alle Spaß... Es kann ja nur am mir liegen...?! Sie schalten sich ja auch ganz oft offline wenn ich online komme. Ihren echten Status sehe ich immer über Steam.

Nur zum Schluss: In der Schule verstehe ich mich auch gut mit ihnen. Wir sind eine Gruppe aus 6-7 Leuten aber da bin ich dann auch letzter.

Kann sowas möglich sein? Dass ich Dinge verdränge?

Spiele, Gesundheit, Freundschaft, Psychologie, falsche freunde, Soziales, Unfähigkeit
8 Antworten
Gibt es Menschen,welche in einer durchschnittlich guten Beziehung leben oder bereits solch eine hatten und zugleich noch nie richtige Freunde hatten?

Mich würde interessieren, ob folgendes aus eurer Sicht möglich ist:

Angenommen lebt eine Person seit längerem (einem oder gar mehreren Jahren) in einer ganz normalen/guten partnerschaftlichen Beziehung „mit allem drum und dran“, also mit recht durchschnittlich häufigem Sex sowie Austausch an Zärtlichkeiten, gemeinsamen Unternehmungen, verschiedensten Gesprächen, Kommunikation auch über Probleme ect.. Der Partner/in (von dieser Person) selbst hatte angenommen in seiner Jugend schon so „seine 2-4 guten Freunde“, was diese/r aktuell teilweise noch neben seinen/ihren guten Bekanntschaften natürlich noch hat.

Freunde oder halbwegs viele Menschen, mit welchen man persönlich klarkommt oder sich zumindest ganz gut versteht, hat die (ganz oben genannte) Person angenommen im Gegensatz zu ihrem Partner/in gar keine, was jedoch in der Vergangenheit nie auffällig anders war. Ebenso war diese insgesamt im Schließen von Freundschaften oder gar auch nur Knüpfen von (rein freundschaftlichen) Kontakten schon immer äußerst schlecht bis evtl. unfähig

Nun aber nochmal zu meiner Frage: Kennt ihr Menschen, welche nicht gerade ihr ganzes Leben lang Single sind oder sich gar seit längerem in einer eher ganz normalen sowie harmonischen Beziehung befinden, aber zugleich auch in Bezug auf Freundschaften so gut wie gar keinen Erfolg haben? Kennt/Kanntet ihr mal solch einen Menschen? Und was haltet ihr genau von solch einem Leben?

Irgendwie hatte ich schon eher gedacht, dass beides, sowohl eine Partnerschaft als auch „nur“ eine normale Freundschaft sehr stark mit dem Thema Zwischenmenschliches verbunden ist sowie ne bestimmte „Menge“ an sozialen Kompetenzen, Fähigkeiten ect. voraussetzt. Kennen tue ich jedoch z.B. Menschen, welche zwar nahezu NIE Probleme hatten, überall Freunde zu finden, und dennoch nicht wirklich einen Partner finden oder auch teilweise extrem Pech mit Beziehungen hatten o.ä. Genauso kannte ich eben auch das andere „Extrem“, sprich sozial isolierte Menschen mit wirklich lieben, netten lustigen und zugleich beliebten Partnern.

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