Psyche – die besten Beiträge

Das Zitat welches dieser acht Literaten über den Tod sagt euch am meisten zu?

  1. "Alles verändert sich, aber dahinter ruht ein Ewiges." - Johann Wolfgang von Goethe
  2. "Das einzig wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir Abschied nehmen." - Albert Schweitzer
  3. "Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur Schatten ist." - Arthur Schopenhauer
  4. "Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache." - Hermann Hesse
  5. "Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin." - Pierre Corneille
  6. "Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne." - Rabindranath Tagore
  7. "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können." Jean Paul
  8. "Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden." - Jean de La Bruyère

Welches dieser Zitate über den Tod rührt euch am meisten, und wie interpretiert ihr dessen Bedeutung?

Mir persönlich sagt Letzteres am meisten zu, weil es einen vor der bitteren Wahrheit über das Leben und den Tod in Ehrfurcht erstarren lässt.

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Gen A überfordert Lehrkräfte

Die Generation Alpha startet mit einer Reihe eigener Herausforderungen ins Leben – und stellt damit auch Lehrkräfte und Eltern auf die Probe. Im Interview erklärt Dr. Rüdiger Maas, Leiter des Instituts für Generationenforschung, warum Überbehütung und digitale Bespielung prägend sind, wie sich das auf die Schule auswirkt und welche Ansätze dabei helfen können, dass Kinder resilienter und selbstständiger werden.

Der Begriff „Generation Alpha“ wurde von Mark McCrindle, einem australischen Unternehmensberater, geprägt, er beschreibt Kinder, die ab 2010 geboren wurden. Unsere Forschung zeigt allerdings, dass es Unterschiede zwischen den Generationen gibt, insbesondere, wenn sich die Sozialisierungsbedingungen verändern; allerdings halten sich diese Bedingungen nie an die 15 Jahre. Es entstehen bestimmte Phänomene, die eine Generation prägen, etwa die verstärkte Nutzung von Social Media oder die digitalen Technologien. Diese Veränderungen betreffen zwar nicht immer nur junge Menschen, aber je nach Alter haben diese eben einen anderen Einfluss: Nachhaltigkeit ist ein generationenübergreifendes Thema, während digitale Medien oft unterschiedliche Bedeutungen für Jung und Alt haben.

Die Eltern von heute agieren häufig stark verkopft und weniger intuitiv. Das Durchschnittsalter der Erstgebärenden liegt inzwischen bei über 30 Jahren, wodurch zwischen Eltern und Kindern oft eine große Altersdifferenz besteht. In einer sich schnell wandelnden Welt fühlen sich viele Eltern unsicher und greifen auf Suchergebnisse im Internet zurück, um Entscheidungen zu treffen. Durch diese internetbasierten Suchen verunsichern sich die Eltern selbst. Hinzu kommen die permanenten negativen Push-Nachrichten, die ebenfalls zu einer Verzerrung führen, dem sogenannten “Negativity Bias" – eine Tendenz, Negatives stärker wahrzunehmen und zu gewichten.

Innerhalb weniger Minuten kann eine Google-Suche von einer harmlosen Frage zu einer Katastrophenvorstellung eskalieren. Das hat weitreichende Folgen: Viele Eltern entwickeln Ängste, etwa vor Entführungen oder Verletzungen, und übertragen diese auf ihre Kinder. Daraus entsteht unter anderem das Phänomen der Überbehütung.

Lehrkräfte müssen lernen, Eltern stärker einzubinden, ihnen aber auch klare Grenzen aufzeigen, denn diese spielen eine größere Rolle im Schulalltag als früher. Eltern haben heute viele Ängste, die oft schon bei der Einschulung beginnen. Es wäre sinnvoll, Eltern intensiver auf die Schule vorzubereiten – etwa durch spezielle Veranstaltungen, die ihnen die Bedeutung von Hausaufgaben und die Eigenständigkeit ihrer Kinder näherbringen. Es sollte klargemacht werden, dass es völlig normal ist, wenn Kinder Hausaufgaben anstrengend oder langweilig finden, und dass das Teil des Lernprozesses ist.

Wichtig ist auch, sich daran zu erinnern, dass nicht alle Eltern problematisch sind. Wir schätzen, dass etwa 20 Prozent der Eltern besonders fordernd sind und Lehrkräfte vor Herausforderungen stellen. Der Großteil der Eltern arbeitet konstruktiv mit den Lehrkräften zusammen, fällt aber weniger auf. Dennoch sind es diese fordernden Eltern, die die Dynamik und die Arbeit der Lehrkräfte stark in Anspruch nehmen und oft im Fokus stehen. Das Wichtigste ist, Eltern und Lehrkräfte in dieselbe Richtung zu bringen, damit sie gemeinsam das Beste für die Kinder dieser Generation erreichen können.

Was denkt ihr darüber?
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Freundschaft – Ein Konzept, das ich nie richtig verstanden habe?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Freundschaft, aber ehrlich gesagt hat sich mir das Konzept nie wirklich erschlossen. Während andere Menschen anscheinend eine tiefe Erfüllung darin finden, Freundschaften zu pflegen, spüre ich persönlich nicht das Bedürfnis danach. Tatsächlich bin ich am glücklichsten, wenn ich alleine bin.

Ich denke, ein großer Faktor dabei ist, dass ich Autismus habe. Soziale Interaktionen sind für mich oft anstrengend, und ich empfinde viele zwischenmenschliche Dynamiken als schwer nachvollziehbar. Während für andere Freundschaften selbstverständlich scheinen, wirken sie auf mich wie ein komplexes System aus unausgesprochenen Regeln, Erwartungen und sozialen Codes, die mir fremd sind. Ich kann mich gut unterhalten, mich über gemeinsame Interessen austauschen und auch Mitgefühl empfinden – aber die tiefere emotionale Verbindung, die viele in Freundschaften suchen, empfinde ich nicht als etwas, das mir fehlt.

Ich sehe, dass Freundschaften für viele eine Art Lebenselixier sind. Menschen teilen Freude und Sorgen, stehen sich gegenseitig bei, verbringen bewusst Zeit miteinander. Für mich wirkt das aber eher anstrengend als erfüllend. Ich frage mich oft: Brauche ich das überhaupt? Oder ist es nur eine gesellschaftliche Norm, die suggeriert, dass man Freundschaften haben muss, um glücklich zu sein?

Vielleicht liegt es einfach in meiner Persönlichkeit oder daran, dass ich zufriedener in meiner eigenen Welt bin. Ich liebe es, meine Zeit so zu gestalten, wie ich es möchte, ohne Rücksicht auf Verabredungen oder soziale Verpflichtungen nehmen zu müssen. Während viele Angst vor Einsamkeit haben, empfinde ich das Alleinsein als meine größte Freiheit.

Gleichzeitig frage ich mich: Verpasse ich etwas? Gibt es einen Aspekt von Freundschaft, den ich nicht verstehe? Oder gibt es noch andere, die ähnlich empfinden wie ich?

Mich interessiert, wie ihr darüber denkt. Habt ihr schon einmal ähnliche Gedanken gehabt, oder ist euch Freundschaft unverzichtbar? Ist es überhaupt „normal“, so zu empfinden, oder liegt hier vielleicht ein blinder Fleck in meiner Wahrnehmung?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Liebe Grüße

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