Was ist eigentlich mit der Studentenschaft passiert?
Ich habe 2013 das Studieren angefangen und habe mich offen gesagt damals schon für die meisten meiner Kommilitonen geschämt. Das was bei der überwiegenden Mehrheit stets an erster Stelle stand, war möglichst gute Noten für möglichst wenig Aufwand zu bekommen.
Mit echtem Studieren hat das meines Erachtens nichts zu tun. Es wäre mir relativ egal, wenn nicht die Qualität eines Studiums permanent darunter leiden würde.
Aber heute schaue ich mich um und sehe wirklich nur noch ein großes Elend.
Ich würde behaupten 90 % der heutigen Studenten entsprechen einem sich so ähnelnden Typus, dass alleine deshalb schon klar sein sollte: irgendwas ist faul. Alle angepasst ohne Ende, Sklaven des Zeitgeistes und von kritischem sich selbst hinterfragendem Denken weit entfernt.
Hauptsache links und grün.
Nichts gegen eine linksgerichtete Einstellung per se, ich tendiere selbst in diese Richtung, aber dieser Einheitsbrei ist wirklich ein einziges Armutszeugnis.
Und die damit einhergehende Pseudotolerant und tatsächliche Intolerant gegenüber Andersdenkenden erzeugt in mir einen leichten Würgreiz.
Aber vielleicht liegt das den Deutschen einfach im Blut. Immer nur eine Meinung zuzulassen und diese mit jeder nötigen Radikalität durchzusetzen.
Schade!