Gefühle – die besten Beiträge

Ist das nicht unglaublich Egoistisch?

Andere Menschen zu brauchen? Zu sagen zum Partner, ich BRAUCHE dich, und könnte ohne dich nicht Leben.

Wenn mein Partner sowas sagen würde, würde ich sofort wegrennen. Weil das ist ein Red-Flag, so bessessen von jemand anderes zu sein ist nicht gesund.

Klingt auch possessiv und Besitzergreifend. Zu glauben du kannst eine andere Person besitzen, zumindest Emotional.

Echte Liebe fordert nicht, echte Liebe ist nicht besitzergreifend, echte Liebe braucht nicht.

Echte Liebe ist auch sehr selten, und was oft als Liebe bezeichned wird, ist eigentlich der Wille jemanden zu besitzen.

ich fand es immer gruselig wenn Menschen solche Sätze sagten. Eben wie ich brauche dich, ich Will dich, und nur dich und solche Dinge.

Ich weiss genau, dass diese Leute, wenn der Partner weg ist aus irgendwelchen Gründen auch, nicht damit klarkommen und völlig durchdrehen.

Ich glaube, das ist ein Grund warum ich "Liebe" hasse, nicht so sehr echte Liebe, aber was viele Menschen als Liebe sehen und bezeichnen. Dieses Besitz ergreifende, dieses Erwartende, diese Kontrollierende, diese Emotion die so possessiv ist den Verstand ausschaltet.

Aber verliebt sein ist eben keine Liebe. Ich glaube echte Liebe ist etwas schönes, aber eben so selten.

Falsche Liebe ist ekelhafter als Hass. Wie seht ihr das? Ich persönlich kann gut ohne jemanden Leben. Aber wenn ich jemals jemanden finden sollte, den ich interessant finde, mit dem man gut reden kann, der interessant ist zum zusammensein, zusammenleben ist, Grenzen respektiert, Intelligenz besitzt, und nicht Besitz ergreifen will, dann würde ich mit so jemand zusammen sein wollen. Aber ich würde ihn nicht unbedingt um jeden Preis brauchen.

Ich bin auch asexuell.

Aber sonst nicht. Wie seht ihr das?

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Häusliche Gewalt?

Ich bin 16 Jahre alt. Ich sollte eigentlich zur Schule gehen, Freund*innen treffen, lachen, herausfinden, wer ich bin.

Aber mein Leben sieht anders aus.

Weil mein Vater mich kaputtmacht. Jeden Tag ein Stück mehr.

Ich war 13, als ich richtig verstanden habe, was er mir antut.

Es gab schon Jahre davor, in denen ich dachte, das sei „normal“. Dass Väter eben manchmal wütend werden. Dass man bestraft wird, wenn man etwas falsch macht.

Aber er hat mich nicht einfach „bestraft“.

Er hat mich geschlagen – mit der Hand, mit der Faust, mit dem Gürtel.

Er hat mich getreten, wenn ich am Boden lag.

Er hat mich gegen Wände geschubst, Türen zugeschlagen, Dinge nach mir geworfen.

Manchmal gab es keinen Grund.

Ich musste nur falsch atmen, den falschen Blick haben, eine harmlose Frage stellen – und er ist explodiert.

Aber das Schlagen war nicht das Schlimmste.

Er hat mich beleidigt.

„Du bist dumm.“

„Du bist nichts wert.“

„Keiner wird dich je lieben.“

Diese Worte tun mehr weh als jede Ohrfeige.

Und das Schlimmste: Irgendwann glaubt man sie.

Ich habe angefangen zu denken, dass er vielleicht Recht hat. Dass mit mir etwas nicht stimmt.

Ich bin 16 und fühle mich oft wie ein kleines Kind, das sich duckt.

Ich bin 16 und vermeide es, Geräusche zu machen, weil ich weiß, dass zu viel Lärm ihn wütend macht.

Ich bin 16 und versuche, alles richtig zu machen – obwohl ich weiß, dass er immer etwas findet, worüber er wütend werden kann.

Ich weiß, dass das nicht okay ist.

Ich weiß, dass es falsch ist.

Aber ich fühle mich gefangen in diesem Haus. In diesem Leben.

In einem Körper, der immer angespannt ist, selbst wenn es gerade ruhig ist – weil ich nie weiß, wie lange die Ruhe anhält.

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