Ausbildung – die besten Beiträge

Ausbildungsbetrieb beleidigt?

Hallo ihr lieben,

ich hab mich dieses Jahr für eine Ausbildung in einem bestimmten Bereich beworben und natürlich an viele verschiedene Betriebe Bewerbungen verschickt. In vier Betrieben kam es insgesamt zu einem Probearbeiten, wovon mir drei sehr gut gefallen haben. Am Ende waren zwei Betriebe in meiner engeren Auswahl und ich konnte mich wirklich nicht entscheiden, weshalb ich in diesen beiden Betrieben nochmal jeweils ein Probearbeiten gemacht habe.

dadurch haben sich natürlich beide Betriebe Hoffnung gemacht und es waren beide sehr interessiert an mir, da gerade starker Personalmangel in dem Bereich herrscht.

nun war es letzte Woche soweit und ich musste mich schlussendlich für einen Betrieb entscheiden, was mir sehr schwer gefallen ist. Das habe ich auch in meiner absage so formuliert und habe nochmal betont, dass ich mich im Team sehr wohlgefühlt habe (was auch der Wahrheit entspricht). Leider habe ich darauf keine Antwort mehr erhalten und mache mir jetzt Sorgen, dass ich dort einen schlechten Eindruck hinterlassen habe, obwohl mir vorher gesagt wurde dass sie mich gerne nehmen würden. Eine kurze Antwort hatte ich irgendwie schon erwartet.

Nun habe ich ein schlechtes Gewissen, gerade weil ich in Erwägung gezogen hatte, eventuell nach meiner Ausbildung dort nochmal anzufragen, ob sie noch eine Arbeitskraft suchen, da mir der Betrieb eigentlich gefallen hat und auch näher an meinem Wohnort ist. Aber da es ein sehr kleiner, familiärer Betrieb ist, habe ich jetzt Angst, dass sie mich dann aus Prinzip nicht mehr nehmen würden (nach dem Motto: „wer sich einmal gegen uns entschieden hat den nehmen wir nicht.“). Für wie realistisch haltet ihr diese Befürchtung? Ist das üblich/wäre es begründet, wenn sie mich aus diesem Grund eventuell in Zukunft nicht einstellen würden?

Liebe Grüße

Unicorn200

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Ausbildung in diesem Betrieb ja oder nein?

Ich war an einem Donnerstag bei einem Einzelhandel, wegen einem Probetag. 1. Ich war noch nicht mal 1 Stunde da. Der Chef hat gesagt, dass ich den Laden fegen soll. Aber damit hatte ich kein Problem, weil noch ein Mitarbeiter den Laden fegen musste mit mir. Insgesamt war ich 6 Stunden in dem Einzelhandel. Dann hat der Chef gesagt, dass ich auch am Freitag kommen soll, da ja am Donnerstag angeblich nicht so viel los war, obwohl da die Hölle los war. Dann hab ich zu ihm gesagt, dass ich um 16:00 Uhr kommen kann, da ich noch Schule habe. Am nächsten Tag hab ich dort angerufen und hab gesagt, dass ich erst um 17:00 Uhr komme die Mitarbeiterin hatte richtig Verständnis dafür und hat es dann weitergeleitet, als ich dann eben um 17:00 Uhr gekommen bin, sogar paar Minuten früher. Ich habe anschließend jeden freundlich begrüßt. da war dann eine Mitarbeiterin, die zu der einen Kollegin gegangen ist Und Dinge gesagt hat wie: „Wieso kommt die denn so spät?“ dass hat sie zweimal hintereinander gesagt und noch irgendwas anderes aber das hab ich nicht verstanden und ich stand 2-3 Meter entfernt. Und das war auch noch die Kollegin, die mich eingearbeitet hat.

Alles drum und dran, eigentlich müsste ich bis 20:00 Uhr bleiben. Ich hatte dann die komplette Motivation verloren, da ich nach 8 Stunden Schule fix und fertig war. Und bin dann eben nur bis 19:30 Uhr geblieben. Hab auch gefragt, ob ich früher nach Hause darf und das war dann okay. Ich hab mich dann auch bei der Mitarbeiterin verabschiedet, die gemein war und ich hab ihr auch gesagt, dass ich 8 Stunden Schule hatte und deshalb nach Hause gehe und dann hat sie nicht richtig Verständnis gezeigt.
würdet ihr in diesem Betrieb eine Ausbildung machen oder nicht und man verdient da 1200€ Brutto.

Und am 1. August beginnen dieAusbildungen würde sich noch lohnen, wenn ich heute Bewerbungen rausschicke und wenn ja, habt ihr Empfehlungen wo? Ich habe ein 1,9 Schnitt (Kein Abitur)

Ausbildung, Betrieb

ReFa-Prüfung nicht bestanden – was würdet ihr tun?

Ich habe meine Abschlussprüfung 2025 ll zur Rechtsanwaltsfachangestellten, leider nicht bestanden.

Ich weiß gerade wirklich nicht, wie es weitergehen soll…

In der Prüfungsvorbereitungszeit war ich sehr krank und konnte mich überhaupt nicht so vorbereiten, wie ich es eigentlich geplant hatte.

Dazu kam die belastende Situation in der Kanzlei – einer meiner Chefs hat Krebs. Das hat sich auf alles ausgewirkt: die Stimmung, die Arbeit, und natürlich auch auf mich.

Das alles hat man dann auch direkt in den ersten schriftlichen Prüfungen gemerkt.

Erst danach wurde es bei mir besser. Aber da war es schon zu spät.

Von fünf Fächern habe ich drei nicht bestanden:

WISO: 60 Punkte ✅

Vergütung: 36 Punkte ❌

Recht: 38 Punkte ❌

Geschäftsprozesse: 52 Punkte ✅

Mündliche Prüfung: 36 Punkte ❌

In der mündlichen habe ich das Thema verfehlt, weil ich eine Frage beantwortet habe, die gar nicht zum eigentlichen Fall gehörte.

Bei der mündlichen Prüfung: kamen wir alle zur unterschiedlichen Zeiten, wurden alle in einen Raum gebracht und bekamen dann unserer Thema. Dann wurden wir individuell, von den Prüfern befragt.

Außerdem, hatten wir das Thema Zwangsvollstreckung weder in der Kanzlei noch intensiv in der Schule behandelt – bei uns in der Kanzlei machen wir fast nur Familienrecht. Ich konnte mich kaum darauf vorbereiten, weil auch niemand richtig Zeit hatte, das mit mir durchzugehen.

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Dann habe ich auch noch erfahren, dass von 15 Prüflingen 7 durchgefallen sind. Also fast die Hälfte.

Das hat mich einerseits ein bisschen beruhigt – aber auch noch trauriger gemacht. Ich weiß nicht, ob das alles so sein muss.

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Jetzt frage ich mich:

Soll ich überhaupt weitermachen?

Oder wäre es besser, ganz neu anzufangen?

Ich habe Angst, wieder zu versagen.

Gleichzeitig denke ich aber auch: Ich war krank. Die Umstände waren wirklich schlecht. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch – mit mehr Zeit, mit richtiger Vorbereitung.

Meine Berufsschulnoten sind eigentlich gut – im Schnitt zwischen 2,4 und 3,2. Das Abschlusszeugnis habe ich noch nicht bekommen, aber ich weiß, dass es nicht schlecht ist.

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Ergänzung (nach ein paar Tagen):

Meine Ausbilderin hat mich jetzt persönlich eingeladen – und ich habe wirklich Angst.

Ich weiß nicht, was sie mir sagen will. Ob sie enttäuscht ist. Oder ob sie mir vielleicht die Wiederholung verbieten will.

Ich traue mich kaum, dahinzugehen.

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Was würdet ihr tun?

Ehrlich. Würdet ihr die Prüfung, nochmal schreiben?

Oder lieber komplett neu anfangen?

Ich bin für jede ehrliche Meinung dankbar.

LG

Prüfung, Ausbildung

Doch nicht mein Traumberuf?

Ich bin jetzt ein Jahr in Ausbildung im Dienstleistungsbereich, jetzt noch ein paar Wochen und ich bin im zweiten Lehrjahr.

Das Problem ist, ich merke immer öfter, dass mir die Arbeit garnicht so viel Spaß macht. Ich finde teilweise mehr Gefallen an den "Nebentätigkeiten" wie Aufräumen, Regale putzen und co, als an der eigentlichen Arbeit am Kunden.

Ich wollte eigentlich nie etwas mit Menschen machen. Aber nach meinem Praktikum war ich hin und weg und habe mich beworben. Und die erste Zeit war auch super, bis auf schlechte Tage hin und wieder. Aber jetzt wünschte ich, ich hätte doch den Beruf gewählt, den ich immer machen wollte.

Immer öfter komme ich Abends heim und wünsche mir, krank zu werden, damit ich nicht wieder dort hin muss. An einem Tag pro Woche ist Berufsschule, da merke ich immer, dass ich deutlich ruhiger bin, als am Arbeitsplatz.

Es ist vor zwei Jahren etwas vorgefallen, nach dem ich oft depressiv geworden bin und mein Vertrauen verloren hatte. Und bisher dachte ich, mein Unwohlsein kommt von Tagen, an denen ich mich durch irgendetwas daran erinnere. Aber inzwischen ist es viel zu häufig.

Und am schlimmsten ist, ich weiß garnicht mit wem ich darüber reden soll. Mein Ausbilder setzt große Erwartungen und investiert viel in meine Ausbildung, meine Eltern sind super glücklich, dass ich aus meinem introvertierten Loch gekrochen bin. Und wenn mich jemand fragt, ob es mir Spaß macht, antworte ich immer mit "Ja". Aber merklich nichtmehr so selbstverständlich wie am Anfang.

Und dass mein Chef sich immer über andere Azubis beschwert, die 'einfach im zweiten Lehrjahr verschwunden' sind, macht es nicht besser. Auch wenn keiner von denen nachvollziehbare Gründe hatte. Aber dann falle ich trotzdem irgendwie in das Muster.

Ich könnte ein bisschen Rat von Außenstehenden brauchen. Wie verändere ich etwas, ohne alle zu enttäuschen, die mir etwas bedeuten? Ich kann so nicht weitermachen.

Stress, Ausbildung

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