Arbeit – die besten Beiträge

Dilemma - Gebet und Arbeit?

Hallo,

ich habe so eine ähnliche Frage gestellt, aber keine Antwort erhalten die mir weiterhilft. Ich hoffe auf ein paar Menschen die mir ernst gemeinten und guten Rat geben können zu meiner Situation. An alle die den Islam schlecht machen wollen, bitte Frage ignorieren, danke.

Ich stecke in einem Dilemma fest. Habe seit paar Wochen eine neue Arbeitsstelle, aber der AG erlaubt es mir nicht meine täglichen Gebete zu verrichten. Für mich sind diese Gebete essentiell. Ich merke auch dadurch das ich am Tag 3-4 Gebete verpasse fühle ich mich irgendwie schlecht bzw. Entferne ich mich Allah aus dem Herzen. Alle Gebete auf einmal nach der Arbeit beten fühlt sich falsch an und ist auf Dauer belastend. Ich habe gelesen auf Dauer das wenn man Gebete absichtlich auslässt (Arbeit ist keine Entschuldigung), ist es jedes Mal eine große Sünde und Allah akzeptiert die Gebete auch nicht, wenn man Sie nachträglich nachholt.

Meine Eltern machen wir Druck das ich die Arbeitsstelle behalten soll, weil es eine gute Arbeit ist, auch gut bezahlt und kurze Anfahrtszeit. Da ist mir aber Allah wichtiger und das Gebet als meine Arbeitsstelle.

Was soll ich machen? Direkt die Arbeit aufgeben für Allah? ( Würde mich aber wahrscheinlich damit selbst Schaden und habe sowieso nicht den besten Lebenslauf) oder eine andere Arbeit suchen und dann kündigen? Bei welchen Jobs könnte man gut die Gebete ausführen? Wir haben auch keine offiziellen Pausen, das ich da das Gebet machen könnte.

Ich fühle mich vor Allah so schlecht und kann mich deswegen auch bei den Gebeten nicht mehr so gut konzentrieren. Bitte hilft.

PS: An die Nicht Muslime, nein man kann das Gebet wie schon gesagt nicht verschieben.

Arbeit, Beruf, Islam, Gebet

Probleme auf der Arbeit – wie soll ich das meistern?

Ich bin 19 Jahre alt und mache gerade meine Ausbildung in einem Elektrofachbetrieb. In ein paar Monaten habe ich meine Abschlussprüfung, und ich gebe mir echt Mühe, weil ich meinen Job mag und fachlich gut bin. Allerdings habe ich ADHS, wodurch mir leider öfter Flüchtigkeitsfehler passieren. Die Fehler sind meistens nur Kleinigkeiten, und ich habe Strategien entwickelt, um diese zu minimieren, wie alles Wichtige zu notieren. Trotzdem bin ich in der Firma als „Schussel“ bekannt, und viele Kollegen beurteilen mich oft danach, statt meine tatsächliche Leistung zu sehen.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass ich meine ADHS nicht als Ausrede benutze. Ich arbeite aktiv daran und hole mir auch Unterstützung, um Fehler weiter zu reduzieren. Leider wird das in der Firma oft ignoriert, und Verständnis für meine Situation fehlt. Ich gebe mir wirklich Mühe und strenge mich an, Anerkennung durch Leistung zu gewinnen. Trotzdem bleiben bei manchen Kollegen immer diese negativen Vorurteile.

Erst gestern ist mir wieder etwas passiert: Der Bauherr hatte uns unter Druck gesetzt und gefragt, ob wir bis Ende der Woche fertig werden. Ich hatte zu wenig Berufserfahrung, um das genau einzuschätzen, und wollte ihm gefallen, also habe ich gesagt, dass es machbar ist. Jetzt bin ich bei meinem Chef und einigen Kollegen wieder derjenige, der „Schussel-Fehler“ macht. Es gibt ein paar Gesellen, die hinter mir stehen, aber viele sehen in mir nur den Schussel.

Meine Frage ist also an euch, vor allem an ADHSler oder Leute, die im Handwerk Ähnliches erlebt haben: Wie schafft ihr es, mit solchen Vorurteilen klarzukommen? Was kann ich tun, um den Leuten zu zeigen, dass ich kein Schussel bin, sondern mich wirklich ins Zeug lege? Wie habt ihr es geschafft, euch trotz ADHS im Beruf Anerkennung zu erarbeiten?

Gesundheit, Arbeit, Job, Angst, traurig, Elektrik, Ausbildung, Krankheit, ADHS, Elektriker, Streit, mentale Gesundheit

Meistgelesene Beiträge zum Thema Arbeit