Ausbildung abbrechen - derzeit ALG2 und darf ich dann Teilzeit arbeiten?

Guten Abend,

auch wenn das Thema schon 100 mal existiert, ist es bei mir leider etwas anderes. Zurzeit befinde ich mich in der Berufsausbildung zum Automobilkaufmann, welche ich am 01.09.18 antrat und fühle mich absolut fehl am Platz. Ich bin ein sehr selbstsicherer Mensch und habe mein Abitur und den Realschulabschluss gut abgeschlossen. Für den Studiengang, welchen ich ursprünglich antreten wollte, fehlten mir leider 3 Monate Fachspezifisches Praktikum... gesagt bekommen habe ich dies leider 2 Wochen vor dem 01.09.18. Dort sollten eigentlich bereits die Vorkurse beginnen und immatrikuliert sein. Naja erst einmal Nebensache. Als Plan B habe ich mich schnellstmöglich für die Ausbildung beworben und den Platz auch direkt erhalten (nach 2 Probearbeitstagen). Alle waren nett und haben mich sozusagen ins Herz geschlossen (dachte ich jedenfalls.). Heute bin ich sozusagen der Mann der alles machen muss. Ich werde für die kleinsten "fehler" belangt und bekomme Aufgaben, welche nicht der Ausbildung entsprechen. Klar verstehe ich, dass ein Azubi anders behandelt wird als ein Mitarbeiter, aber gut. Mein Chef stellt mich vor Kunden bloß und niemand kann mir helfen. Die IHK hat sich das Problem nicht einmal angeschaut und es sozusagen ignoriert und mich ans AA geschickt. Dort bekam ich gesagt, dass ich mich vorerst auf eine andere Stelle bewerben soll. Gesagt getan, momentan warte ich auf weitere Rückmeldungen. Ich muss morgen leider wieder arbeiten und ich könnte sozusagen direkt wieder anfangen zu heulen und fühle mich fast depressiv. Ich Träume pur von dem Beruf und Male mir bereits aus, wie ich am nächsten Tag wieder belangt werde... :/. Das Problem ist nicht die Kündigung, sondern da ich mit meinem 19 Jahren alleine lebe und einen eigenen Haushalt führe. Momentan beziehe ich noch Leistungen vom Jobcenter und weiss leider nicht, wie es mit Sanktionen etc. Aussieht. Meinen Antrag auf BAB habe ich bereits gestellt und ist in Bearbeitung. Ich habe nicht einmal die Zeit zum Jobcenter zu gehen und ihnen die Situation zu schildern. Ich möchte mich einfach selbst nicht quälen und würde sehr gerne das halbe Jahr bis zu einer neuen Ausbildung in einem Teilzeitjob überbrücken. Erhalte ich dann weiterhin Leistungen vom Jobcenter als "Aufstockung" ? Vollzeit wäre natürlich auch eine Idee, leider sehe ich mich vorerst im Einzelhandel und nicht in einem Lager etc. Daher ist meine Frage, darf ich mein Ausbildungsverhältnis kündigen und bekomme dennoch weiterhin Geld vom Jobcenter, damit ich die Miete etc. bezahlen kann oder bekomme ich dort kein Geld mehr ? ALG 1 steht mir leider noch nicht zu, würde allerdings auf Eigenkündigung so oder so nicht zustehen. Mit meinem Chef habe ich ebenfalls geredet, hat aber nichts gebracht.

Ich brauche dringend Hilfe und bedanke mich bereits im Voraus für eure Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen

Patrick

Arbeit, Ausbildung, ALG, Chef, Vollzeit, betriebwechsel, Teilzeit Arbeit, Ausbildung und Studium, Jobcenter Geld, Beruf und Büro
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Kann ich umziehen und habe ich in anderen Bundesland gleiche rechte auf Sozialleistungen wie ich sie in aktuellen Bundesland hätte?

Hallo

Ich habe meinen alten Beitrag nochmal neu gemacht um es noch mal anders zu beschreiben! Natürlich muss ich mich auch bei Arbeitsamt usw genauer erkundigen nur möchte ich halt vorher erstmal wissen ob es theoretisch überhaupt möglich ist.

Ich wohne aktuell noch in Niedersachsen im einer Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft .

Ich werde am Sonntag 18 kann dort erstmal noch 6 Monate wohnen da ich einen Antrag auf Verlängerung der Jugendhilfe gestellt habe der auch angenommen wurde.

Ich gehe aktuell zu Berufsschule werde aber spätestens ende des Schuljahres abgehen.

Ab nächstes Jahr würde ich in eine Berufsvorbereitung gehen (BvB). Es ist so das ich hier in einem kleinen Ort wohne indem ich es mir nicht vorstelle dauerhaft zu leben. Ich wohne seit 7 jahren dort aber mir gefällt das Dorfleben nicht. Ich habe mich lange nur zurückgezogen und gelangweilt aber möchte nun in einer anderen Stadt neu starten. Ich habe vor nach Berlin zu ziehen und würde dies auch gerne zeitnah tun. Es ist natürlich so das ich dann dort zur Schule gehen würde und mir also noch keine eigene Wohnung leisten kann. Würde ich vom Sozialamt eine Wohnung bezahlt bekommen ?Ich bin noch Schüler würde daher ja BAföG bekommen und wahrscheinlich auch Sozialgeld /Wohngeld . Ich wohne ja aktuell noch in Niedersachsen aber ich bin ja nicht an ein Bundesland gebunden um diese Sozialleistungen zu bekommen oder? Also heißt ich kann theoretisch dort Leben wo ich möchte und würde auch in Berlin diese Leistungen beantragen können oder? Hier habe ich ja noch keine Leistungen bekommen da das Jugendamt die Spl bezahlt und ich auch dort noch lebe. Ich bin zwar unter 25 aber ich lebe seit 16 jahren in Einrichtung der Jugendhilfe und habe keine Leibliche Familie die mich finanziell unterstützen kann was miete , unterhalt usw angeht.

Es ist mir bewusst das es in Berlin schwer ist eine Gefördert Wohnung zu finden aber es ist wohl nicht völlig unmöglich .

 Ich bitte um ernsthafte antworten zu dieser Frage und auch bitte nur wenn ihr auch wirklich Ahnung davon habt .

Lg Dustin

Schule, Berlin, Umzug, Deutschland, ALG, Schüler, BAFöG, Bundesland, Jugendamt, Sozialgeld, Sozialleistungen, Ausbildung und Studium
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Nach 1 Monat ALG 2!?

Hey, ich bin leider durch den wechsel meiner Regional leitung letzten Monat arbeitslos geworden. Habe aber ab November wieder eine stelle zum glück heißt aber September und Oktober war ich nun Arbeitslos.

Ich habe heute das erste ma ALG 2 bekommen was ca 600€ sind für den Monat september.

Ich wohne in einer Stadt in der die Mietpreise einfach zu hoch sind und ich 1 1/2jahre zu vor suchen musste um überhaupt ne wohnung zu bekommen. Letztendlich zahle ich 400€ Miete 50€ Nebenkosten also schon ma 450€ was bedeutet ich habe dann noch 150€ über? Wie soll ich damit nen monat schaffen? Ich muss Strom bezahlen, ich esse und trinke, ich habe diverse andere rechnungen (das sind meine probleme wie internet, handy, flat).. Aber sind 150€ nach dem ich meine Miete bezahlt habe nicht zu viel? Und ja jetzt kann man sagen such dir ne andere wohnung aber hier zahlste für WG Zimmer schon deine 400-500€ daher steh ich mit der Wohnung schon ganz gut da. 37qm für 400€ und viel besseres findeste nicht bzw bekommst du nicht. Habe wie gesagt 1 1/2jahre gesucht bis ich mal eine wohnung bekam.

Ist 150€ echt eine summe mit der ich leben kann? wenn ich damit alles andere auser Miete/Nebenkosten noch zahlen muss? Ich find das ja abartig um ehrlich zu sein. Wie gesagt ich wollte nicht arbeitslos sein & habe ab november wieder Arbeit aber wäre dies nun nicht so müsste ich evtl noch den november mit 150€ leben bzw sep, okt, nov jeweils 150 also für 3monate 450€ wovon aber eben noch strom, essen/trinken.. Jetzt würde der winter kommen evtl paar wärmere klamotten/schuhe könnte ich mir ja niemals leisten?!

Ist das normal oder kann da auch ein fehler passiert sein? Oder muss man halt wirklich mit 150€ klar kommen & geht das auch?

Arbeitslosengeld, ALG, Agentur für Arbeit, ALG II, Arbeitsagentur, Arbeitsamt
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Gekündigt worden und Reisen gehen?

Hallo Zusammen!

mir wurde ich betriebsbedingt von meiner Firma gekündigt. Für die verbleibende Zeit meiner Anstellung bin ich bezahlt Freigestellt worden. Wäre ab 01.12. arbeitslos. Muss erstmal wieder den Kopf frei bekommen, Mobbing und Co und gedanken machen wies weiter geht.

Ihr könnte euch ja sicherlich vorstellen dass ich diese Zeit gerne zum Reisen nutzen würde . Ich bin mir nur unsicher wie ich am Besten mit dem Arbeitsamt umgehe und dachte mir dass es hier bestimmt Leute gibt schon vor einer ähnlichen Situation standen und mir hier vielleicht einen Tipp geben können.

Die Vorschrift des Arbeitsamtes ist ja, dass ich mich spätestens drei Monate vor der Beendigung meines Arbeitsverhältnisses Arbeitssuchend melden muss. Dies wäre dann spätestens diese Woche. Schaffe ich das nicht riskiere ich eine einwöchige Sperrfrist beim ALG 1. Meine Sorge ist nun allerdings, dass das Arbeitsamt mich nicht Reisen lässt wenn ich mich Arbeitssuchend melde. Ich befürchte, dass ich zu Terminen eingeladen werde und von mir verlangt wird dass ich aktiv werde im Bewerbungsprozess.

Ich bin gerade am überlegen ob ich mich einfach Arbeitslos und Arbeitssuchend melde wenn ich wieder zuhause bin. Dies wäre dann vermutlich 2-4 Woche vor dem Ende des Beschäftigungsverhältnisses.

Oder

was passiert, wenn ich mich arbeitssuchend melde und für das Reisen 6-8 Wochen wieder abmelde und wenn man zurück ist wieder meldet, bekommt man da auch eine Sperre? Soweit ich das verstehe sollte ich mich auf jeden fall spätestens zum 01.12. arbeitslos melden sonst bekomme ich gar nix.

Wenn man sich gar nicht arbeitssuchend meldet sondern nur arbeitslos, wie hoch ist dann die sperre? Auch nur eine Woche oder 3 Monate? Werden die Sperren individuell beurteilt?

Wie schaut es gennerell mit Reisen aus, wenn ich arbeitslos bin kann ich mich auch für 2 Monate abmelden, ohne Anspruch und Tage zu verlieren? Werden die hinten drangehängt?

Kann mir jemand hierzu einen Vorschlag geben oder hat selbst Erfahrungen?

Leider bekomme ich die Infos auch nicht bei der Arbeitsagntur...

Vielen Dank für Infos

ALG, Arbeitsrecht, Jobcenter, Ausbildung und Studium, Reisen und Urlaub
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Maßnahme vom Arbeitsamt trotz baldige Festanstellung?

Hi,

am 12.06.18 habe ich meine Ausbildung als Versicherungskaufmann beendet. Nun bin ich seit dem 13.06. Arbeitslos gemeldet... (also nun seit etwa 3 Wochen)

Ich trete am 02.01.19 meinen Dienst bei der Bundeswehr an und habe für die 6 Monate bis dahin, Arbeitslosengeld 1 beantragt.

Bei der Beantragung wurde mir schon gesagt das mein Fall klar ist und auch Bewerbungen dann keinen Sinn machen, da ich ja schon eine "Festanstellung" habe..

Heute hatte ich das erste Gespräch mit meiner Arbeitsvermittlerin. Diese hat mit mir meine Situation besprochen und ich habe ihr alles erklärt.

Dann hat sie trotzdem mal ein Profil mit mir erstellt um eventuell etwas für die Zeit bis zur Bundeswehr zu finden, womit ich auch einverstanden war.

Nachdem wir uns die aktuellen Angebote angeschaut haben und erkannt haben, daß eine Bewerbung nicht viel Sinn macht, da man mich nicht befristet für 5 1/2 Monate einstellt, dachte ich das die Sache damit erledigt wäre.

Doch dann hat sie mir eine Maßnahme zur Aktivierung und Eingliederung aufgebrummt... Diese findet 2 mal pro Woche statt und ist ein Bewerbertraining.

Ich fragte sie nach dem Sinn dieser Maßnahme und warum ich nun auch noch Hilfe bekommen soll um mich zu bewerben, wenn die Chancen doch sowieso sehr gering sind und sie sagte, dass ich das machen muss, weil sie das sagt und das mir bei Nicht-Teilnahme das ALG gestrichen wird bzw. Eine Sperrfrist Eintritt.

Nachdem die Situation dann beinahe eskaliert ist, da ich diese Maßnahme als eine Schikane sehe und sie weiterhin darauf bedacht war sich aufzuspielen, habe ich mich dazu entschieden den Raum zu verlassen und es gut sein zu lassen.

Die Maßnahme beginnt morgen... Habe ich die Möglichkeit diese abzulehnen oder ähnliches ohne eine Kürzung zu bekommen? So eine Maßnahme ist einfach sinnlos für mich, da ich ja schon eine feste Anstellung habe! Gibt es jemanden bei dem man sich beschweren kann oder einen Ansprechpartner bei Problemen?

Liebe Grüße

Nick

Arbeitslosengeld, ALG, ablehnung, Arbeitsamt Sperre, Ausbildung und Studium, Maßnahme jobcenter
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Könnte das Jobcenter Pfandflaschen theoretisch anrechnen?

Eine zugegebenermaßen abwegige Frage, aber dennoch eine, die lösbar sein sollte: Ist es möglich, dass Pfandflaschen vom Jobcenter (oder Sozialamt) als Vermögen angerechnet werden? Also, z.B. angenommen, jemand beantragt Hartz IV, und der Außendienst macht einen "Hausbesuch" (diese anmaßende und freiheitsberaubende Maßnahme soll ja mittlerweile des öfteren erfolgen), wühlt alle Schränke durch, geht in alle Zimmer, und findet irgendwo in der Wohnung oder dem Haus eine größere Ablagerung von Pfandflaschen, sagen wir mal, mindestens mehrere hundert. Jetzt wird das natürlich irgendwie ausgerechnet, gezählt, oder zumindest geschätzt. Also z.B. ca. 400 Platik-Pfandflaschen im Wert von je 0,25 €. Das wären ja 100€. Wenn derjenige, der Hartz IV beantragt hat, das Schonvermögen so gut wie ausgereizt hat, würden diese Pfandflaschen dann offiziell das Schonvermögen überschreiten? Oder zumindest zum Schonvermögen addiert werden? Also, wenn er 2500 € hatte, dann hat er jetzt offiziell 2600 €?

Ein etwas anderer, gewöhnlicherer und realistischer Fall: Es kommt ja des öfteren vor, dass etliche arme Menschen, inbes. Bezieher von Hartz IV oder Grundsicherung, in Innenstädten und an anderen Orten Pfandflaschen auflesen, sofern sie welche finden, die niemand mehr braucht, und diese dann in Supermärkten abgeben, um Pfandbons zu erhalten, die man an der Kasse einlösen kann. Falls das Jobcenter dies erfährt, könnte es die gesammelten Pfandflaschen als Einkommen anrechnen, und wenn ja, wie?

Recht, Sozialrecht, ALG, Grundsicherung, Jobcenter, Jura, Schonvermögen, Vermögen Hartz 4, Wirtschaft und Finanzen
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