Wieso sagen Atheisten, dass die Gläubigen einen Wahn haben, könnte es sein, dass Atheisten einen "Anti-Gott-Wahn" haben?

Das Ergebnis basiert auf 61 Abstimmungen

Es gibt kein Gott 36%
Ja könnte gut sein ich meine... 25%
Keiner hat einen Wahn 16%
Atheisten sind ihr eigener Gott 11%
Was ist Wahn? 5%
Ich bin Atheist und verneine alles 3%
Beide haben ein Wahn 3%

24 Antworten

Es gibt kein Gott

Ein Mann namens Albert Fleischer stellt sich mitten auf einem belebten Marktplatz hin und verkündet, er höre die Stimme von Merlin dem Zauberer, die ihm Anweisungen zur rechten Lebensführung gebe. Außerdem würden ihm in seinem Garten manchmal kleine Feen begegnen.

...

Ein Mann namens Hans Meier stellt sich in der Kirche vor die Menschen und erzählt, er rede manchmal im Gebet mit "Gott", der ihm mitunter sogar antworte. Einige male habe er sogar schon "Engel" gesehen, die ihn ermutigt und beschützt hätten.

Warum wird Herr Fleischer für seine wirren Geschichten in die Klapsmühle gesteckt, während Herr Meier für sein ebenso unsinniges Geblubber von den Leuten bejubelt wird und sogar noch ein stattliches Gehalt kassiert?

Warum wird ein Mann, der mit der Fantasiefigur "Merlin" kommuniziert als wahnsinnig eingestuft, während ein Mann, der mit der Fantasiefigur "Gott" kommuniziert, als völlig normal durchgeht?

Wo liegt der qualitative Unterschied zwischen "Merlin dem Zauberer" und "Gott"?

Laßt Albert Fleischer frei! Jeder darf sagen, was immer er will!

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Der Unterschied zum einen ist, dass Merlin eine spezifische Person ist, während Gott per Definition eine höhere, intelligente Macht ist, vom dem alles kommt. Also die absolute Ursache von allem. Der Auslöser des Urknalls, Erschaffer der Elemente, Gesetze, Bedingungen, Leben....
Aus rein philosophischer Sicht ist Gott eine plausible Option, im Gegensatz zu der Behauptung der Urknall sei zufällig ausgelöst worden, wodurch dann Materie, Atome, Elemente, Gesetze, Gravitation usw... entstanden ist.
Aus einem zufälligen, dummen, bewusstlosen Prozess ist dann alles nach und nach gekommen. Also etwas nicht lebendes hat rationales Leben erschaffen.

Der andere Unterschied ist: Zwischen 1900 und 2000 glaubten mehr als 60% aller Nobelpreisträger an Gott. Auch bekannte Personen wie Newton und Einstein. Dabei ist es völlig egal welche Vorstellungen sie haben. Vom Kern her sagt es aus: Es steckt eine höhere, intelligente Macht dahinter

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@JOA999
Der Unterschied zum einen ist, dass Merlin eine spezifische Person ist, während Gott per Definition eine höhere, intelligente Macht ist, vom dem alles kommt. Also die absolute Ursache von allem. Der Auslöser des Urknalls, Erschaffer der Elemente, Gesetze, Bedingungen, Leben....

Wieso bestehst du in der Frage nach der Entstehung von "allem" auf der Variable "Gott", wo du doch anerkennst, dass es eine erste Ursache gegeben haben muss? Warum diese "Gott" nennen, und nicht einfach Singularität?

Zumal du, wie auch viele andere "Gottes"-gläubige die Tatsache unterschlägst, dass der Mensch einst viele so genannte "Götter" erfand. Nicht alle von denen waren angeblich die "Schöpfer" von irgendwas, und die meisten ihnen sind durchaus als "Personen" zu beschreiben. Von daher ist mir unklar, über welche dieser Figuren du gerade schreibst.

Der andere Unterschied ist: Zwischen 1900 und 2000 glaubten mehr als 60% aller Nobelpreisträger an Gott. Auch bekannte Personen wie Newton und Einstein. Dabei ist es völlig egal welche Vorstellungen sie haben. Vom Kern her sagt es aus: Es steckt eine höhere, intelligente Macht dahinter

Ja, was denn nun? Glaubten sie an irgendwelche "Götter", oder an "mystische Mächte", "etwas Höheres", ein "kosmisches Urprinzip" oder an etwas ganz anderes?

Das ist ein großer Unterschied, und die Antwort darauf macht alle Versuche irgendwelcher "religiöser" Menschen, diese Personen für ihren Aberglauben zu vereinnahmen, zunichte.

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@Indecisive

Ok ich sehe schon dein Problem. Du weiß nicht was mit "Gott" gemeint ist.
Wenn man sagt "ich glaube an Gott", fragst du wahrscheinlich "Welcher Gott? Allah, Jesus, Shiva, Zeus?"

Wie auch schon erwähnt, nochmal: Gott ist per Definition so zu verstehen, dass er eine höhere intelligente Macht ist. Warum? Es bedarf bestimmte Eigenschaften. Höhere Macht um Sachen zu erschaffen, Gesetze, Bedingungen, Prozesse zu definieren und zu bestimmen.
Intelligenz um alles rational, sinngemäß, nach einer Ordnung, nach einem Design zu erschaffen.
Gott ist die Bezeichnung einer höheren, intelligenten Macht von dem alles kommt (die absolute Ursache). Der Mensch hat übrigens eine natürliche Veranlagung an Gott zu glauben. Der Atheismus und religiöse Figuren werden anerzogen. Das haben einige Wissenschaftler bewiesen, unter anderem auch eine Wissenschaftlerin von der Oxford University.

So du kannst jetzt natürlich so vorgehen:
Wie sind Lebewesen entstanden? - Durch das Wasser
Woher kommt das Wasser? - Von den Kometen
Woher kommen diese Kometen? - Urknall

Das witzige ist jetzt hier: Man nimmt es jetzt einfach so hin. Der Urknall (so groß wie ein Stecknadelkopf) hat einfach alles hergezaubert. Materie, Atome, Moleküle, Elemente, Gesetze, Bedingungen, Leben...
Ein ungelenkter, zufälliger, unintelligenter Prozess der rationales Leben erschaffen hat. Welche Bedingungen (woher kommen diese?) haben dafür gesorgt, dass der Urknall ausgelöst wurde? Und wie konnte dieser Stecknadelkopf alles mit der Zeit herzaubern?

Sinngemäß der Instinkt: Überleben und fortpflanzen,
Wir haben Grünes auf dieser Erde, von denen wir abhängig sind, wir haben Essen die wir notwendigerweise benötigen, Wärme, Sonnenstrahlen, Vitamine, Nährstoffe... Jedes Organ hat einen Zweck, wir haben das rationale, logische Denken und ein Bewusstsein, obwohl wir nur das Produkt eines nicht-lebenden, dummen, zufälligen Prozesses sind. Wir Menschen sind quasi nichts anderes als tote Materie. Denkst du nicht, dass das Produkt eines Zufalls willkürlich und nicht sinngemäß ist?

Außerdem: ich bin kein Gläubiger und ich versucht auch nicht dir eine Religion zu verkaufen. Ich erkläre dir nur weshalb es eine gute plausible Möglichkeit ist, dass das was wir alles hier in diesem Raum & Zeit haben, das Produkt von einer intelligenten Macht stammt und nicht das Produkt eines zufälligen, ungelenkten, unintelligenten Prozesses ist.

Ich bin auch nicht hier, um eine Diskussion zu führen. Bringt sowieso nichts. Ich wollte dir nur eine Erklärung geben. Also du kannst noch was schreiben, aber ich werde keine Diskussion führen

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@JOA999
Also du kannst noch was schreiben, aber ich werde keine Diskussion führen

Darüber bin ich tatsächlich sehr froh, da auch ich keinerlei Interesse daran habe, meine eng begrenzte Lebenszeit zu verschwenden.

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Es gibt kein Gott

Jeder, der behauptet es gäbe einen Gott, soll doch einfach mal den unzweifelhaften BEWEIS dafür erbringen.

Jegliches Geschwurbel von Gläubigen oder Pfaffen ist kein Beweis.
Auch ist das Märchenbuch namens "Bibel", welches von Kirchenfürsten verfälscht wurde, kein Beweis.

Es gibt keinen Beweis !!!

Und nun kommt mir bloß nicht mit Eurer dümmsten Aussage:
"Beweise, daß es keinen Gott gibt".
Derjenige, der die Behauptung einer Existenz aufstellt, muss sie beweisen !!

Es ist ja auch gar kein Geheimnis, daß die Kirchen die Menschheit seit dem 3. Jahrhundert nur mit diesem Blödsinn und der Angst vor dem Tod und der Hölle, Dämonen, Geistern und anderen Schwachsinn gefügig machen um sie abzuzocken !
Es gibt auch definitiv keinen Himmel oder irgendein Paradies.

Wenn ein Gehirn stirbt, dann erlischt das Bewusstsein - FINITO.

Wer da etwas anderes behauptet, der soll mal überlegen, wo er bei seiner letzten Vollnarkose war......

Demzufolge haben Gläubige einen Wahn, weil es Quatsch ist.

Wieso sagen Atheisten das die Gläubigen einen Wahn haben

manche Gläubigen*

Wegen sowas zum Beispiel:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-entstand-die-sprache

Oder weil sie hier regelmäßig auf Schwule losgehen.

--- Edit reinquetsch ---

Bin gerade über folgendes Beispiel gestolpert:

Aber für evan­ge­likalis­che Chris­ten ist es [= die Bibel, hier speziell der Turmbau zu Babel] eben eine wörtlich zu nehmende Beschrei­bung eines his­torischen Ereigniss­es. Das kann man respek­tieren, wie man jede per­sön­liche Überzeu­gung respek­tieren kann, und es wäre nicht weit­er erwäh­nenswert. Was es inter­es­sant macht, ist, dass einige überzeugte Evan­ge­likale — wie der oben erwäh­nte Carl Wieland, Vor­sitzen­der der Cre­ation Min­istries Inter­na­tion­al und Klaas-Jan Duurs­ma, Pfar­rer in ein­er kreation­is­tis­chen Kirchenge­meinde — es nicht bei ein­er per­sön­lichen Überzeu­gung belassen, son­dern ver­suchen, wis­senschaftlich anmu­tende The­o­rien um die Geschichte vom Turm­bau zu Babel herum zu kon­stru­ieren.

(Zitatquelle)

--- Edit Ende ---

könnte es sein das Atheisten einen "Anti Gott Wahn" haben

Nein, Argumente.

Keiner hat einen Wahn

Der Begriff "Wahn" ist - bis auf Ausnahmen - hier völlig fehl am Platz. Wobei meiner Erfahrung nach diejenigen Menschen, die einem Wahn verfallen, eher auf der Seite der Gläubigen zu finden sind.

Warum sollte ein "normaler" Atheist gegen einen Gott wüten, dessen Existenz er abstreitet?

Hier bei gf ist mir bisher nur ein Atheist begegnet, der mit unschöner Regelmäßigkeit behauptet, dass Religion "heilbar" sei. Er wäre meiner Ansicht nach der Einzige, auf den deine Behauptung - vielleicht - zuträfe.

(Nachträgliche Korrektur: Ich sehe auch noch einen zweiten Nutzer in dieser Kategorie.)

Deine Antwortkategorien finde ich unzureichend.

Gruß, earnest

Dann bist du auf dem atheistischem Auge blind :-)

Viele Fragen hier bei GF, die um „Gott und die Welt“ handeln bzw. derer Religion, werden polemisch und völlig unpassend zur Frage mit: „Gott gibt es nicht“ beantwortet.

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@Rakey269

Unterstellung.

Auch hier zeigt sich damit wieder einmal, dass eine Diskussion mit dir keinen Sinn hat.

Ciao.

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@Rakey269

Aber nur, wenn die Behauptung "Gott gibt es" durch nichts belegt werden kann.

Und das ist in der Regel der Fall!

Weil die Religioten nicht nur auf einem Auge, sondern auf beiden blind und dazu zumeist auch noch taub sind!

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@Stier1240

Der Ausdruck "Religioten" ist von übelster Qualität.

(Schulligung, mein Daumen war ein Versehen.)

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@Rakey269

Das es keinerlei "Gott" - heiten gibt ist offensichtlich und die Erwähnung dieser Tatsache keineswegs polemisch sondern zutreffend. Ich lasse mich gern durch das Herzeigen irgendwelcher realen "Götter" eines Besseren belehren, hau rein ! :-)))

Unpassend ist es ebenfalls nicht den Fragesteller welcher sich auf irgendwelche imaginären Figuren wie irgendwelche "Götter" bezieht darauf hinzuweisen das es keine "Götter" gibt. Denn damit ist die Frage umfassend beantwortet.

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@Rakey269

Gott gibt es nicht orientiert sich lediglich daran dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für Gott gibt.

Die gibt es aber für eine Flacherde auch nicht. Mit Wahn hat das nichts zu tun.

Und Achtung : Ich bin kein Atheist

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@kami1a, UserMod Light

Es gibt auch keinen Beweis, dass es ihn nicht gibt.

Außerdem:

Du weißt und merkst aber schon, dass das genauso missionarisch klingt wie “Bete zu Gott, er wird sich hören”. Es ist wie beim fanatischen Gläubigen, der seinen Glauben wie ein Aushängeschild vor sich herführt.
Genau gleich.

Oft ist es nämlich genau der Wahn bei Beiden. Das Thema hat nicht mit der Frage nach der Existenz Gottes zu tun und trotzdem posaunen Theisten und Atheisten ihre Wahrheit voller Pathos in die Welt!

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@MuninDerRabe

Du kannst aber auch “Gott gibt es” nicht widerlegen. Du bist gerade ein Beispiel per excellence. Missionierst hier mit deiner “Wahrheit” herum genauso wie es ein Gläubiger tut...
Ansonsten schau meine Antwort zu kami1a.

Wow, gezielte Kommentare sind wie ein Spinnennetz. Die ganzen Atheisten, die sich angesprochen führen und sich so verhalten, kommen wie am Schnürchen..!

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@Rakey269
völlig unpassend zur Frage mit: „Gott gibt es nicht“ beantwortet.

Bei Fragen, in denen es um Gott geht, ist es durchaus relevant, ob es den überhaupt gibt. Somit ist eine solche Antwort ganz und gar nicht unpassend.

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Ich weiß, wen du meinst, der ist doch gerade typisch.

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@Anastasia65

Du hast offensichtlich meine Antwort nicht verstanden.

(Aber gerade hat sich ein zweiter Fanatiker ihm beigesellt.)

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@earnest

Schade, ich hätte mich gefreut über eine Klärung des Begriffes, damit ich deinen kryptischen Kommentar besser verstehen kann.

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@Anastasia65

Das von dir so bezeichnete "Kryptische" dürfte sich beim Durchsehen dieses Strangs leicht dechiffrieren lassen.

Und ich bin hier jetzt raus.

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In schöner Regelmäßigkeit sei die nachprüfbare Tatsache erwähnt :

"Religion" ist nachweislich heilbar" :-))))))))

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Keiner hat einen Wahn

Glaube ist eine Lebenshilfe. Wer sie möchte oder braucht kann sich dazu bekennen. Wer es nicht will, lässt es bleiben. Das ist doch kein Wettstreit. Man kann darüber diskutieren, aber es geht nicht darum wer recht hat und wer nicht.

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