Rassismus ist dann gegeben, wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe / Herkunft / ethnischer Eigenheiten anders (meist negativer) behandelt werden als andere.

Es muss keine "gesellschaftlichen" oder "staatlichen" Strukturen dafür geben. Rassismus besteht schon dann, wenn ein einziger Mensch dich aufgrund deiner Hautfarbe oder Herkunft beleidigt, bedroht, für minderwertig hält oder sonstwie diskriminiert.

Demnach gibt es Rassismus aus jeder Richtung in jede Richtung. Sogar zwischen Völkern, die sich äußerlich weit weniger unterscheiden als Weiße und Schwarze. Die Japaner haben zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg Angehörige anderer asiatischer Völker auf Grundlage rassistischer Argumentationen unterdrückt, als Zwangsarbeiter eingesetzt, vergewaltigt, für skrupellose Experimente missbraucht und oft völlig sinnlos ermordet.

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nur Ethikunterricht

Zu meiner Zeit gab es noch kein "Ethik", sondern nur "Religion" als Unterrichtsfach. Der Unterricht war konfessionell, unsere Lehrerin eine strenggläubige Katholikin, die das Ziel hatte, uns Kinder zu frommen "Christen"-schäfchen zu erziehen.

Ihr erzkonservativer Unterrichtsstil hat mich so angewidert, dass ich mich sehr früh von meinen Eltern aus dem Unterricht nehmen ließ. Die Propaganda hat bei mir schon damals versagt, und das, obwohl ich eigentlich ein sehr vertrauensseliger Mensch bin.

Meine Idee: der Ethik-Unterricht sollte verschiedene Philosophien und Religionen weltanschaulich neutral abdecken - mit dem klaren Ziel, den Schülern Wissen zu vermitteln, nicht, sie zu indoktrinieren.

So würden die Kinder und Jugendlichen auch fremde religiöse Ideen kennenlernen, wie etwa den Hinduismus oder den Daoismus. Über Ersteren kursieren hierzulande viele dumme Vorurteile, Letzterer ist den meisten Menschen kaum bekannt.

Falls du immer noch an Spiritualität interessiert bist, kannst du dich ja auch mal in diese Religionen reinlesen. Ich selbst bin Atheist, aber ich mache durchaus Unterschiede zwischen den Religionen. Zumal der Daoismus selbst eher philosophisch verstanden werden sollte.

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Wenn ich Alleinherrscher wäre, würde ich schleunigst die Demokratie einführen und kompetente Minister mit den gängigen Aufgaben betrauen. Schon allein deshalb, weil ich kein Universalgelehrter bin, der ein Land allein führen könnte. Das kann niemand.

Anschließend würde ich mich vielleicht eher auf repräsentative Aufgaben beschränken und anderen die Macht im Staat anvertrauen. Ich bin absolut keine Führungspersönlichkeit und weise genug, das auch einzusehen.

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Im Grunde ist es so: die meisten Menschen verstehen nichts von Politik, und sie interessieren sich im Grunde auch nicht für sie. Man kann diese Leute mit kleinen Kindern vergleichen, die sich von Mama und Papa zum Geburtstag fünfzig verschiedene Videospiele wünschen, ohne zu verstehen, welche Umstände (in diesem Fall finanzieller Natur) dahinter stehen.

Auch interessieren sich die Deutschen nicht für Parteien und Wahlprogramme, sondern ausschließlich für eloquente Personen. Olaf Scholz ist ein etwas kühler, pragmatischer Mann, der ohne große Emotionen auf den Punkt kommt. Bäaäh, wollen wir nicht! Annalena Baerbock ist eine freundlich lächelnde Frau, die obendrein Mutter ist und früher auf dem Trampolin geturnt hat. AUF. EINEM. T-R-A-M-P-O-L-I-N!!!!!!!!!! DIE wollen wir als Kanzlerin!!!

Der Durchschnittswähler ist einfach gestrickt. Raffinierte Leute wie Lindner, Donald Trump oder auch Frau Baerbock haben das verstanden und bieten den Leuten eine Show, mit der sie Punkte sammeln können. Bloß niemanden mit Fakten langweilen, niemanden mit unangenehmen Aussagen (etwa zu den Kosten der grünen Wahl-Ideen) verärgern.

Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen mit dem politischen System in diesem Land befassen und darüber hinaus ein wenig Medienkompetenz erwerben.

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Wie glaubwürdig biblische "Prophezeiungen" sind, kann man doch leicht feststellen, indem man einfach ein paar davon überprüft.

  • Ägypten soll ein "kleines Reich" werden, das sich nie wieder über andere Völker erhebt (Hesekiel 29:14-15): Nicht eingetreten. Ägypten hat im 19. Jahrhundert eine erfolgreiche Expansionspolitik betrieben und zeitweise sogar Teile des Osmanischen Reiches erobert. Nur mit westlicher Hilfe gelang es den Türken, Ägypten wieder zurückzudrängen. Auch heute noch ist Ägypten einer der mächtigsten Staaten der arabischen Welt und des Nahen Ostens.
  • Der Nil soll austrocknen und das umgebende Land von "Fremden" verwüstet werden (ebenfalls Hesekiel, 30:12): Nicht eingetreten. Der Nil fließt auch im Jahre 2021 nach "Christus" immernoch munter weiter, und die "Verwüstung" durch "Fremde" hat ebenfalls niemals stattgefunden.
  • König Nebukadnezar von Babylon sollte die phönizische Stadt Tyrus zerstören. Sie sollte niemals wieder aufgebaut werden (schon wieder Hesekiel, Kapitel 26 - der Mann hat's echt drauf): Wieder ein Fehlschlag. Nebukadnezar hat Tyrus tatsächlich angegriffen, aber nie erobert. Die Stadt wurde Jahre später von Alexander dem Großen zerstört, aber (entgegen "göttlicher" Ankündigungen) wieder aufgebaut. Sie steht noch heute und bietet fast einer Viertelmillion Menschen ein Zuhause. Tyrus ist eine wichtige Hafenstadt im Nahen Osten, ein beliebtes Ziel von Touristen und somit ein lebendiger Beweis für die Unzuverlässigkeit biblischer "Prophetie".

Wir können also festhalten: nein, man braucht biblischen "Prophezeiungen" keinen Glauben schenken. Jeder x-beliebige Wahrsager hat mit seinen Vorhersagen eine ähnlich "hohe" Trefferquote vorzuweisen.

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Ist es denkbar, dass für einige gläubige Christen der Begriff "Wahrheit" eine andere Bedeutung hat als für den Rest der Gesellschaft?

Ich beziehe mich jetzt speziell auf die Aussage: "Die Bibel ist die Wahrheit.". Darunter verstehe ich (kein religiöser Mensch), dass alles, was in der Bibel geschrieben steht, sich tatsächlich so zugetragen habe. Also jedes Detail aus der Bibel entspreche der absoluten Wahrheit: Nichts wurde erfunden oder aufgebauscht. Es habe sich alles genau so zugetragen.

Entsprechend diesem Wahrheitsbegriff halte ich persönlich, als nicht religiöser Mensch, die Bibel NICHT für wahr, sondern in großen Teilen für erfunden oder aufgebauscht. Und es scheint mir ziemlich absurd, dass überhaupt irgendein Mensch auf die Idee kommen könne, jedes Detail aus der Bibel habe sich tatsächlich so zugetragen, sodass man die Bibel als Ganzes als "wahr" bezeichnen könne.

Aber ist es denkbar, dass gläubige Christen den Begriff "Wahrheit" in diesem Zusammenhang ganz anders verstehen? Vielleicht meinen sie mit der Aussage "Die Bibel ist die Wahrheit" nur, dass es Gott tatsächlich gibt und man sein Leben auf bestimmte Art und Weise leben sollte? Oder sie meinen hinter den erfundenen Geschichten aus der Bibel stecke eine nützliche Aussage, die sie als "Wahrheit" bezeichnen? Oder vielleicht meinen sie etwas vollkommen anderes...?

Oder ist es denkbar, dass einige gläubige Christen den Satz, dass die Bibel die Wahrheit sei nur unreflektiert nachplappern ohne darüber nachzudenken, was die Worte, die sie nutzen, tatsächlich bedeuten?

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Anhand der Antworten, die du auf deine letzte Frage zu diesem Thema erhalten hast, wird dir vielleicht schon die Tendenz aufgefallen sein, dass es vor allem zwei verschiedene Positionen gibt:

Die einen sagen, es komme auf den "Geist der Bibel" an, auf den "übertragenen Sinn", auf die "dahinter stehende Lehre", oder - das gefällt mir immer am besten! - auf "das Wort Jesu". Sprich: man muss nicht an jedes einzelne Wort glauben, entscheidend sei die Botschaft des Werkes.

Die anderen sagen, jedes einzelne Wort der Bibel (also auch der Quark mit den "Riesen", den "Engeln" mit Laserschwertern und die sprechenden Schlangen und Esel) sei die absolute Wahrheit. Man sei demnach kein echter "Christ", wenn man die Bibel "als kleiner, mickriger Mensch" selbst interpretiere.

Moderate Christen, die den Unsinn in ihrer "Heiligen Schrift" als solchen zu erkennen in der Lage sind, versuchen gern, sich von der wörtlichen Auslegung der Bibel zu distanzieren. Das funktioniert aber nicht, wie ein einfaches Gedankenbeispiel beweist:

Wir wissen, dass die "Sintflut", die übrigens im Neuen Testament von "Jesus" als reales Ereignis bestätigt wird, in der biblisch geschilderten Form nicht stattgefunden haben kann. Das bedeutet aber auch, dass die Geschichte um die "Arche Noah" und den namensgebenden Erbauer des Schiffes Murks ist und dass der von ihm hergeleitete Stammbaum nicht stimmt.

Zweites Beispiel: "Jesus" kam angeblich in die Welt, um die von "Adam und Eva" verursachte "Erbsünde" zu überwinden. Das bedeutet aber auch, dass die Geschichte von "Adam und Eva" und der sprechenden Schlange die Wahrheit sein muss.

Fazit: ein "gläubiger Christ" muss an die Sintflut, an aus Erde zusammengeknetete Golem-Menschen und an sprechende Schlangen glauben. Tut er das nicht, verleugnet er zentrale Eckpfeiler des "Christentums".

Auf die ein oder andere Art und Weise ist die Bibel also für jeden "Christen" "die Wahrheit" - auch wenn manche sich vor diesem Geständnis drücken wollen.

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Ich selbst leiste dagegen so gut es geht Widerstand:

  • Zeitungen, die "gendern", kaufe ich nicht mehr.
  • Online-News-Artikel schließe ich, sobald mir die erste "Genderei" ins Auge fällt.
  • Hier auf der Plattform: Fragen, in denen "gegendert" wird, ignoriere ich. Antworten, in denen "gegendert" wird, werden von mir ignoriert, auch wenn sie vom Inhalt her hilfreich wären. Wird zu exzessiv "gegendert", gibts ein "nicht hilfreich".
  • Fernsehsendungen, in denen "gegendert" wird, schalte ich weg.
  • Parteien, die sich exzessiv für das "Gendern" stark machen, wähle ich nicht.

Mehr kann man da leider nicht tun, außer eben zu hoffen, dass die Menschen irgendwann wieder vernünftig werden.

Ich möchte hinzufügen, dass ich unter "Gendern" vor allem das "Sternchen", ähnliche Zeichen sowie die "Sprachlücke" verstehe. "Bürgerinnen und Bürger", "Nutzerinnen und Nutzer" o.Ä. finde ich zwar zuweilen nervig, kann es aber noch eher akzeptieren.

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Nein. Kein Gewinn = keine weitere Forschung.

Angenommen, ich wäre ein großer Erfinder, der viele wunderbare Heilmittel und technischen Schnickschnack bastelt.

Wenn jetzt plötzlich der Staat anmarschiert und jedem x-beliebigen Hans Müller erlaubt, meine Produkte 1:1 zu kopieren, ohne dass ich als Ideengeber irgendetwas davon habe...

...meinst du, ich würde dann noch einmal irgendeine meiner Erfindungen veröffentlichen?

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Ja, gibt es...

Selbstverständlich gibt es den.

Wer etwas anderes behauptet, der möge doch gerne (nach Corona, versteht sich) einmal einen Ausflug nach Südafrika oder Indien unternehmen. Und zwar nicht in die großen Städte und Touristenzentren, sondern ruhig auch mal aufs Land, in die abgelegenen Dörfer.

Alternativ wäre die Bronx auch eine Option. Messer oder Schusswaffe nicht vergessen.

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Ich finde es sehr gut, da es einerseits keine Grundlage für das weitere Vorenthalten dieser Rechte bei Geimpften gibt und man andererseits auch der Wirtschaft und damit allen Menschen hilft, indem man ihr wieder Kundschaft zukommen lässt.

Ich bin übrigens noch nicht geimpft, weshalb es noch lange dauern wird, bis ich selbst meine Rechte wieder wahrnehmen kann. Trotzdem freue ich mich für die Betroffenen und schäme mich für alle, die in meiner Situation jetzt Neid schieben müssen.

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Weil das mit den "vielen erfüllten Prophezeiungen" eine Lüge ist und den wenigen Glückstreffern, welche die "Bibel" tatsächlich gelandet hat, eine ganze Anzahl von falschen, d.h. nicht in Erfüllung gegangenen "Prophezeiungen" gegenübersteht.

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Tja... Ich weiß nicht. Lass uns mal nachschauen:

  • Ein unsichtbares Gespenst, das einfach mal so aus dem Nichts mit einem Fingerschnipser "alles" erschafft...
  • Ein Golem, der aus Erde zusammengepresst wird und angeblich der Urahn aller Menschen sein soll...
  • Ein Zauberbaum, der den "Menschen" direkt vor die Nase gesetzt wird, obwohl sie nicht an ihn randürfen (bitte mal das Gleiche bei einem Kind und einem Ü-Ei ausprobieren)...
  • Sprechende Schlangen...
  • Geflügelte Ungeheuer mit Laserschwertern, die irgendwelche Gärten im Irak bewachen...
  • "Engel", die Menschenfrauen vergewaltigen und mit ihnen "Riesen" zeugen...
  • Eine "weltweite Flut", die in der geschilderten Form niemals stattgefunden haben kann und allen Erkenntnissen der Geologie widerspricht...
  • "Menschen", die neunhundert Jahre alt werden...
  • Menschen, die plötzlich zur Salzsäule erstarren, weil irgendeine "Götter"-figur gerade schlechte Laune hat...
  • Zauberkünstler, die Essen vervielfältigen und Wasser in Wein verwandeln können...
  • ...die später, nach ihrem Tod, quicklebendig aus dem Grab krabbeln, Predigten halten und anschließend auf Nimmerwiedersehen in den "Himmel" verschwinden...

Hmmm... Nein... Das klingt irgendwie nicht sehr glaubwürdig. Sorry.🥺

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