Die Verteilung solcher Bonuszahlungen hat in Deutschland in den letzten Jahren merklich abgenommen. In guten Jobs kann man aber auch heute noch damit rechnen. Letztlich ist es eine Frage der Vertragsfreiheit: wenn man sich teuer verkaufen kann und auf solche Boni besteht, wird einem auch eher entgegengekommen.

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Religion spielt im Leben der meisten Menschen auf dieser Erde noch immer eine große Rolle. Wir in unserem satten und reichen Europa vergessen das natürlich nur allzu gerne. Wo es dem Menschen gut geht sinkt auch das Bedürfnis nach Spiritualität, das kann man immerwieder beobachten.

Alternativ ist ein Ethik-Fach natürlich auch eine sinnvolle Option. Hat den Vorteil, dass man dort ohne konfessionellen Point of View unterrichtet werden kann, wodurch auch andere Religionen wie der Buddhismus nahegebracht werden können. Auch Philosophie hätte dort Platz, die kommt im deutschen Bildungswesen meiner Meinung nach ohnehin viel zu kurz.

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Du kannst niemanden zu seinem Glück zwingen. Ich kannte schon mehrere Frauen, die von ihren Partnern in jeder Hinsicht wie Abschaum behandelt wurden. Es dauert meist sehr lange bis sie sich zur Trennung durchringen können, selbst bei körperlicher Gewalt. Aber es sind nunmal erwachsene Menschen, und wenn sie sich mit ihrer Situation arrangieren wollen, dann ist das ihre freie Entscheidung.

Auf deine Idee mit dem "Zurückboxen" gehe ich mal nicht weiter ein, das ist zu albern, als dass ich es ernst nehmen könnte...

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Es könnte eine Form von Nervenkitzel sein. Solche Szenen und Bilder, um die es dir wahrscheinlich geht, kommen ja im Alltag für gewöhnlich nicht vor. Deshalb reagierst du darauf nervös, was aber wiederum einen gewissen Reiz auf dich ausübt. So würde ich es interpretieren. Es gibt Menschen, die sich z.B. im Internet Gewaltvideos anschauen, weil sie ihre Grenzen austesten wollen.

Die andere Möglichkeit wäre, dass du solche Dinge "bewunderst" und vielleicht selbst irgendwie ausleben möchtest. Davon würde ich jetzt aber erstmal nicht ausgehen 0.o

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Ich habe eine Bekannte, auf die solche Symptome ungefähr zutreffen. Sie hatte zwar einen Vater, zu dem sie auch ein gutes Verhältnis hatte, hat ihn aber viel zu früh verloren und das Ganze vermutlich nie richtig verarbeitet.

Es ist nicht richtig, einen Menschen bewusst zu manipulieren. Und es dürfte auch generell sehr schwierig sein. Meine Bekannte hat sich einen Partner gesucht, der deutlich älter ist als sie selbst, und der ihr in jeder Hinsicht weit voraus ist. Vielleicht sieht sie in diesem Mann einen Vater-Ersatz?

Solche Fälle sind an sich schon traurig genug, da sollte man nicht noch versuchen, seine Vorteile rauszuquetschen, indem man die Gefühle dieser Menschen missbraucht.

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Das deutet schon darauf hin, dass sich sein Interesse an dir in letzter Zeit verändert/verstärkt hat und er beginnt, in dir mehr als "nur" eine gute Freundin zu sehen.

Was aus dem ganzen Thema hier für mich nicht so zu 100% ersichtlich wird: wie stehst du dazu? Kannst du es wirklich völlig ausschließen, dass sich auch von deiner Seite mehr entwickeln könnte? Ich habe nämlich vom Lesen her den Eindruck, dass dir der Gedanke zwar etwas unheimlich ist, du es aber nicht unbedingt kategorisch ausschließen würdest. Du betonst zum Beispiel, dass dich weniger die Nähe und die Berührungen selbst stören, als die Tatsache, dass er es so öffentlich tut.

Du solltest mal versuchen, "vorsichtig" etwas über seine Gedanken und Gefühle in Erfahrung zu bringen. Und werd dir darüber bewusst, wie du selbst dazu stehst, was dir vielleicht Angst macht und ob du eine Beziehung wirklich ausschließen wolltest, falls er ernsthaftes Interesse haben sollte.

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Ich würde nicht konvertieren

In dieser Situation (konvertieren oder sofortiger Tod) würde ich mich vermutlich weigern. Zum einen deshalb, weil ein Leben, in dem ich keine eigene Glaubensfreiheit mehr habe, für mich nicht lebenswert wäre. Und zum anderen deshalb, weil ich meinem eigenen Tod eher locker und gleichgültig gegenüberstehe. Das mag irrational wirken, aber ich klammere mich nicht an mein Leben.

Wie es allerdings aussehen würde wenn ich, statt sofort erschossen zu werden erst gefoltert werden würde, ist eine andere Frage. Zwischen einem schnellen, schmerzlosen Tod und brutaler, womöglich stundenlanger Misshandlung besteht für mich ein himmelweiter Unterschied. Da würde ich wohl schon eher nachgeben.

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Ja, der Charakter ist am wichtigsten

Das Aussehen spielt sicher auch eine große Rolle. Denn durch optische Attraktivität werden wir ja erst auf einen anderen Menschen aufmerksam, bevor wir den Charakter überhaupt kennenlernen. Außerdem macht eine Beziehung zu einem Menschen, den man völlig unattraktiv findet, keinen Sinn.

In der Beziehung selbst spielt aber der Charakter IMO die größere Rolle. Wenn man erstmal den Alltag zusammen verbringen, seine Interessen miteinander abstimmen und das gemeinsame Leben organisieren muss, kommt es zunehmend auf charakterliche Werte an.

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Ich denke, er war keines davon. Nicht in der damaligen Zeit.

Jesus war Jude. Er hat zusammen mit seinen Aposteln das Passahfest gefeiert, bei dem Lamm gegessen wird. Es wird in der Bibel auch ausdrücklich beschrieben, dass er Fisch gegessen hat.

Auf vegane oder vegetarische Gedankengänge finden sich in der Bibel keine überzeugenden Hinweise.

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Armut ist niemals gut. Umgekehrt muss man sich aber auch bei exzessivem Reichtum fragen: welchem Zweck dient er? Bringt er einem tatsächlich wahres Glück und Zufriedenheit, oder trennt er uns vielleicht sogar eher von den Dingen, die im Leben wirklich zählen?

Ich denke, der Mittelweg ist optimal: man sollte so viel materielle Sicherheit besitzen, dass man keine unmittelbare Existenzangst haben muss und sich hin und wieder etwas Nettes gönnen bzw. sich einen gewissen Lebensstil erlauben kann.

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Sonstiges

Die Kenntnis mehrerer Sprachen erweitert den eigenen Horizont und ermöglicht einem den Zugriff auf ein deutlich umfangreicheres Bildungsspektrum. Das kann man nicht nur beruflich nutzen, sondern auch privat. Man kann die Literatur fremder Länder studieren, man kann in diesen Sprachen Radio hören oder fernsehen, man kann mehr Menschen kennenlernen... Die Möglichkeiten sind riesig.

Wissen zu erlangen kann eigentlich niemals falsch sein.

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Ja

Ich habe an mir selbst beobachten können, dass ich mich durchaus auch über innere Werte in einen Menschen verlieben kann. Damit will ich nicht sagen, dass das Aussehen vollkommen egal ist, das wäre gelogen. Aber durchschnittliches Aussehen gepaart mit einem megatollen Charakter und einer liebenswerten Art würden wohl schon reichen, um mich umzuhauen :)

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Das hört sich vollkommen irrational an. Kein Wunder - die Johannesoffenbarung hat seit ihrer Abfassung schon vielen Esoterikern und Pseudo-Christen geistliche Nahrung geboten. Da lässt sich alles mögliche reininterpretieren.

Vielleicht handelt es sich um irgendeine Art von Freikirche. Manche von denen haben zum Teil sehr merkwürdige Ansichten.

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Gott ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit

Das Alte Testament ist Teil der christlichen Bibel. Und selbst, wenn dem nicht so wäre: Jesus bezieht sich in unzähligen Versen auf Geschichten und Aussagen der alten Schriften. Das Alte Testament ist durch den Juden Jesus untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Die Gesetze des Alten Testamentes haben allerdings für uns keine Gültigkeit. Die Tora hat nie einen Anspruch auf Universalität erhoben, sie richtet sich nur an das Volk Israel.

Allerdings kann man, sofern man das Alte Testament überhaupt nicht kennt, meiner Meinung nach die Botschaft von Jesus nur eingeschränkt verstehen.

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Ich bin ehrlich gesagt nicht verwundert, dass hier schon wieder munter aufeinander eingedroschen wird.

Dass Abraham, Adam oder Mose im Koran als "Muslime" angesehen werden, heißt nicht, dass der Islam sie dem Juden-/Christentum abspenstig machen will. Wie schon einige andere Schreiber erwähnten, kommt es letztlich auf die Bedeutung des Wortes an.

"Muslim" heißt in unseren Gefilden meist: Angehörige/r der islamischen Religion. Im Koran wird das Wort aber als "jemand, der sich Gott unterwirft" interpretiert. Das heißt, der Koran bescheinigt diesen Personen lediglich aufrichtigen Glauben und ein vor Gott gerechtes Leben. Wenn man den Begriff "Muslim" in diesem Sinne gebraucht, kann aus islamischer Sicht auch ein Jude oder Christ "Muslim", bzw. ein gottesfürchtiger Mensch sein.

Deshalb spricht der Koran auch ausdrücklich davon, dass gerechte Juden und Christen vor Gott/Allah Anerkennung finden können.

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Kritiker wollen aufklären, Gläubige wollen missionieren. Das stimmt. Und Menschen wie ich wollen das gegenseitige Verständnis fördern, zu Toleranz aufrufen und anderen ins Bewusstsein bringen, dass wir - egal, wo wir leben, wie alt wir sind, welches Geschlecht wir haben oder woran wir glauben - letztlich alle Menschen sind, die ihren Teil zur Gesellschaft beitragen können. Jeder einzelne von uns ist ein wertvolles Individuum mit einer eigenen Lebensgeschichte, mit eigenen Werten und Moralvorstellungen.

Leider sind viel zu viele Menschen gern geneigt, ihre eigenen Ansichten als absolute Wahrheit zu betrachten. Das führt zwangsläufig zu einem vergifteten Umgang untereinander, da man auf dieser Grundlage niemals auf Augenhöhe kommunizieren kann, sondern nur "von oben runter". Man beleidigt und verletzt andere Menschen, und - was mindestens genauso schlimm ist - man beraubt sich selbst der Möglichkeit, vielleicht doch noch die ein- oder andere Weisheit von andersdenkenden Menschen erwerben zu können.

Insofern sehe ich solche Diskussionen absolut nicht als Zeitverschwendung an. Wenn ich nur mit Menschen "diskutiere", die sowieso das gleiche Weltbild haben wie ich, wo bleibt dann für mich selbst (und für meine Diskussionspartner) der intellektuelle Gewinn?

Man muss Diskussionen doch nicht immer auf der alleinigen Grundlage führen, andere Menschen argumentativ "besiegen" und dadurch imaginären Ruhm erwerben zu wollen. Das mag vielleicht unter 16-jährigen Lausbuben auf dem Schulhof ein angemessenes Verhalten sein. Ob das auch unter erwachsenen Menschen zutrifft, bezweifle ich.

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Nein, das ist ohne Bedeutung.

Es ist kein sonderlich gutes Zeichen, wenn der eigene Glaube so brüchig und schwach ist, dass er sich von einer (mehr oder weniger) unterhaltsamen Fantasy-Romanreihe "bedrohen" lässt.

Das Interesse am Okkulten ist allenfalls ein Zeichen dafür, dass die Gesellschaft toleranter geworden ist und die Macht der Kirchen nicht mehr das ist, was sie einmal war. Dazu kann man stehen, wie man will - aus meiner Sicht sind beides positive Entwicklungen.

Ich bin kein Harry-Potter-Fan, aber ich verurteile auch niemanden, der es ist. Man muss nicht hinter allem, was nicht von der Bibel abgedeckt wird, den Teufel vermuten...

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