Welche Vor-/Nachteile hat für eine/n Schüler/in ein Hausunterricht ?

7 Antworten

Vorteile:

  • Kein Mobbing.
  • Schnelleres Lernen, ohne von anderen gebremst zu werden.
  • Kein Ausruhen auf relativ guten Leistungen, weil der Vergleich mit schlechteren Schülern fehlt.
  • Eigene Zeiteinteilung, kein fester Wohnsitz nötig, z.B. bei Kindern von beruflich Reisenden.
  • Lernen in vernünftiger und stressfreier Umgebung, besonders wichtig für Autisten.
  • Freunde sucht man sich in Sportvereinen etc. selbst aus, statt sie von der Klassenzuteilung aufgezwungen zu bekommen.

Nachteile:

  • Kontakt zu anderen Subkulturen (z.B. ärmeren/reicheren, andersdenkenden oder Ausländern) kann von den Eltern verhindert werden.
  • Um Kontakte zur Außenwelt muss man sich selbst kümmern.

Wobei Kontakte in der Schule gibt es auch nicht automatisch. Schaue mal, wie viele SchülerInnen in einer Woche wirklich KEIN einziges Wort mit Klassenkameraden wechseln- das sind nicht so wenige. Und wenn das SO ist, ist es auch kaum noch möglich, daß andere, unverfängliche Kontakte aufgebaut werden, weil die Schule alles dominiert.

Bei Mobbing hingegen beschränkt sich dann der Kontakt auf Fertigmachen und Fertiggemachtwerden- NOCH schlimmer.

Ich sehe die Schule nicht als primäre Kontaktmöglichkeit, nur als Sekundäre, weil es VIEL ZU viele vollkommen isolierte SchülerINNEN gibt. Wenn sie GLÜCK haben, schaffen sie es nach! Schule noch zwischenmenschliche Kontakte aufzubauen. Wenn sie Pech haben, sind sie LEBENSLANG schulgeschädigt, weil sich eine Isolierung SOOO zementiert hat, daß es nie wieder ein Rauskommen daraus gibt. Ab 18 oder 20 erstmals! anzufangen, erste Kontakte zu anderen Menschen in lockerer, unverfänglicher Atmosphäre aufzubauen, ist oft nicht einfach, weil immer wieder erinnert irgendwas an die Schulsituation und PENG!- Rückzug.

Der Kontakt zu anderen Subkulturen erfolgt in der Schule fast GAR nicht. Das klappt in Deutschland nicht, weil die Reichen bleiben unter sich, die armen bleiben unter sich. Und ein Reicher unter Armen wird immer einsam bleiben und umgekehrt.

Und in den USA z.B. geht es strikt nach Hautfarbe, o.k. in einer normalen Schule gibt es immer mehrere Weiße und mehrere Schwarze, aber meine Große hat mir von ihrem Highschooljahr in den USA berichtet, daß es zwischen den Gruppen KEINE Berührungspunkte gab. Es war so, als, ob ein Lehrer 2 Klassen gleichzeitig unterrichtete.. Sogar die Sprache war eine andere. Freundschaften UNDENKBAR.

In Deutschland geht es nicht nach der Hautfarbe, die nun auf den ersten Blick zu ersehen ist, aber es gibt andere Kriterien nach denen eine STRIKTE Trennung erfolgt. Es braucht, wenn eine Klasse neu zusammelgewürfelt ist, (die Leute also nicht AUTOMATISCH wissen), wo wer hingehört, 1-2 Wochen, bis die Klasse aufgespalten ist. Normalerweise geht es schneller, weil sowas ja schon aus dem Kindergarten bekannt ist. Der Kindergarten ist echt die LETZTE Station, wo es noch u.U. eine Durchmischung geben kann (und die Freundschaften halten MANCHMAL!!!!! dann noch eine zeitlang in der Schule, aber echt nur manchmal. Es gibt eine strikte Trennung. Und wehe es ist nur ein armer in einer Klasse von Reichen oder umgekehrt.Das kann die HÖLLE sein.

Nein Schule ist kein Mittel der Integration. Hausunterricht auch nicht, weil wer kann sich das leisten? (Wenn es rechtlich zulässig wäre- in Deutschland)

Wenn es jedem finanziell möglich gemacht wäre, wäre ICH dafür. Und würde keinen einzigen Nachteil mehr sehen.

Ein  Vorteil wäre auch, daß niemand mehr wegen guten Leistungen gemobbt würde.(Ein sehr! häufiger Mobbinggrund)  Mobbing wegen schlechten Leistungen ist auch nicht besser, aber zumindest in Deutschland wohl KEIN Problem.

0

Der größte Vorteil wäre, dass der Unterricht in einem dem Schüler angemessenen Tempo und Niveau gehalten werden kann. Die Lehrer können viel besser auf den Schüler und seine Schwächen eingehen und gezielt fördern. Das ist bei einer Klasse mit 30 Schülern nun mal nicht möglich. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn trotz allem ein fester Lehrplan und einheitliche Prüfungsanforderungen bestehen.

Nachteil ist das Fehlen sozialer Kontakte. Bei den meisten Kindern und Jugendlichen ist der große Teil des Freundeskreis immerhin noch aus der Schule, so etwas würde bei Homeschooling komplett entfallen. Und wenn der Schüler dann noch keinen Sport treibt oder ein anderes Hobby in einem Verein o.ä. betreibt, gibt es so gut wie keine sozialen Kontakte mehr. Dazu lernt der Schüler dann nicht, mit sozialen Konflikten umzugehen, was meiner Meinung nach für den späteren Alltag nicht förderlich ist.

Privater Unterricht wäre für mich schlimm.Keine Schulerlebnisse,keine Projekte,keine Ausflüge,kein Schullandheim,keine Klassenfahrten.......schlimm für den Schüler,nur zu Hause sitzen.

Meine Mutter akzeptiert mich wegen meiner Behinderung nicht so wie ich bin...Bin ich Schuld?

Hallo,

Ich muss das hier loswerden:

In letzter Zeit kommen immer öfter negative Erinnerungen aus meiner Vergangenheit in mir hoch.

Seit ca. 16-17 Jahren akzeptiert mich meine Mutter nicht so wie ich bin. Das macht sich durch einiges bemerkbar. Beispielsweise sagte sie mir in der Vergangenheit Sachen die mich sehr verletzt haben (z.B. dass ich nie einem Mann oder eine Familien haben kann und krank sei) da bei mir vor 5 Jahren eine Lernbehinderung, Autismus und ADS diagnostiziert wurde und ich auch vorübergehen eine Skoliose hatte.

Ein Beispiel: Vor 4 Jahren war ich mal mit meiner Mutter beim Augenarzt und es hatte sich herausgestellt, dass ich eine Sehstärke von -3,5 Dioptrien habe. Nachdem meine Mutter davon erfuhr regte sie sich furchtbar auf, heulte paar Tage lang uns sagte verzweifelt, ich sei durch meine (oben beschriebenen) psychischen Erkrankungen auch so schon eingeschränkt und könne so was nicht auch noch gebrauchen. Das hat mich damals sehr verletzt und ich kann das bis heute einfach nicht vergessen, obwohl so was schon seit 2 Jahren nicht mehr vorkommt.

Damals hatte ich es auch meinen Vater gesagt, dass ich mir das alles nicht mehr anhören will. Dann redete er mit meiner Mutter darüber, jedoch hatte das Gespräch auch nichts gebracht und sie sagte, sie habe auch ein Recht auf ihre eigene Meinung und wird es sagen wann sie es möchte und ich habe ihr nichts zu sagen.

Dann gab sie mir sehr oft das Gefühl, dass ich gar nichts kann und zu nichts zu gebrauchen bin. Und als ich in der Grundschule ich 4 Jahre lang gemobbt und geschlagen wurde, gab sie mir immer die Schuld, als ich ihr das erzählte.

Auch gab sie immer meinem Vater die Schuld dass ich krank bin.

Was meint ihr dazu? Bin ich Schuld, dass ich nicht akzeptiert werde?

PS: Bin 18 und weiblich

...zur Frage

Können Lehrer Schüler in eine Psychiatrie einweisen lasse?

Und was wären Gründe , die es ihnen ermöglichen?

...zur Frage

Sind alle Menschen mit frühkindlichem Autismus "dumm"?

Hallo,

Ich habe paar fragen zum Thema Autismus:

Sind alle Menschen mit frühkindlichem Autismus (F84.0) oder so einer ähnlichen Erkrankung (wie z.B. starkes ADHS mit niedrigem IQ) von der Intelligenz und Potenzial in schulischen Bereichen her "dumm" und können nur eine Förderschule für Lern-/geistig behinderte besuchen?

Wie sieht meistens im Jugend- und dann Erwachsenenalter das Leben der Betroffenen aus? Ist bei dieser Erkrankung immer eine Therapie notwendig? Können sie ein selbstständiges Leben führen oder fällt ihnen vieles im Leben/Beruf/Schule schwer, weshalb sie immer Unterstützung auch als Erwachsene brauchen? Und wirken Menschen mit frühkindlichem Autismus auf "normale" Menschen oder auf Asperger-Autisten selbst genauso oder so ähnlich wie Menschen mit Asperger-syndrom oder gibt es da schon einige Unterschiede im schulischen, intellektuellen, sozialen, sprachlichen Bereich?

...zur Frage

Sollten Lehrer von ihren Schülern benotet werden dürfen? vor- und nachteile!

Also wir müssen in der Schule (Realschule) eine Debate als Schulaufgabe halten, ich brauch dazu Nachteile und Vorteile die dagegen/dafür sprechen das Schüler ihre lehrer benoten dürfen!

...zur Frage

Kann ein Lehrer meinen Sohn zum Brötchenschmieren zwingen?

Die Schule hat einen günstigen Brötchenverkauf, den viele Schüler nutzen. Nun sagen die Lehrer: Wenn ihr die Brötchen haben wollt müsst ihr sie auch schmieren! Nicht alle schüler kaufen da aber Brötchen, jedoch soll nun aber jeder Schüler mal zum Brötchenschmieren gezwungen werden, wenn die Schüler zur zweiten Stunde haben sollen sie in der ersten Brötchen schmieren (ca. 160 stück!). Dürfen Lehrer die Schüler zwingen in ihrer Freien Stunde Brötchen zu Schmieren? danke im vorraus :)

...zur Frage

In der Schule hat ein Schüler dem andern Schüler gezwungen einen Mädchen zu schlagen. Wenn er daß nicht tun würde, dann würde er kassieren... Aber..?

Der andere Schüler hat nachher einen Mädchen geschlagen weil er nicht kassieren wollte. Aber jetzt kommt daß aller dümmste. Als der Schüler einen Mädchen schlagte kam der ander Schüler wo ihn gezwungen hat einen Mädchen zu schlagen und sagte zu ihm. Man schlagt keine Frauen und verpasste ihm eine verdammte Ohrefeige sein Gesicht und Auge wurde Rot. Was sagt ihr dazu. Die Lehrer/innen tun eh nichts. Wenn daß euer Sohn wäre wie würdet ihr reagiern?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?