Warum wollte Gott, dass Adam/Eva nicht von der bestimmten Frucht essen?

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20 Antworten

Die Prüfung:

Als der Mensch aus seinem ersten Schlaf erwachte und die Gehilfin an seiner Seite fand,fühlte er sich von Gott vollkommen glücklich gemacht.

Schon vorher war sein Glück sehr groß.Alles in Adam und um Adam herum war gemacht worden,damit er ein vollkommenes ,gesundes und heiliges Glück empfinde; aber die Wonne, denn das heißt Eden,war nicht nur um Adam herum, sondern auch in ihm.

Der Garten voll der schönsten Gewächse, Tiere und Gewässer umgab ihn; in ihm blühte jedoch ein Garten voll geistiger Schönheiten mit Tugenden aller Art,die zu Früchten vollkommener Heiligkeit ausreifen wollten; und da war der Baum des seinem Stand angemessenen Wissens und der andere des übernatürlichen Lebens: der Gnade. 

Es fehlten nicht die köstlichen Wasser der göttlichen Quelle,die sich in vier Arme teilte und die Tugendkraft des Menschen mit immer neuer Woge benetzte,auf das sie gewaltig wachse und ihn immer mehr zum getreuen Spiegelbild Gottes mache...

Als der Mensch also erwachte und die Frau, die seinesgleichen war,erblickte, fühlte er, daß seine geschöpfliche Seligkeit vollkommen war,denn er hatte die menschliche Fülle und das übermenschliche Alles, da sich die göttliche Liebe der Liebe des Menschen hingeschenkt hatte.

Die einzige von Gott gesetzte Einschränkung der unermeßlichen Verfügungsgewalt des Menschen war das Verbot, die Früchte des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu pflücken. Dies wäre eine unnötige, ungerechtfertigte Ernte gewesen, denn der Mensch hatte bereits jene ihm notwendige Wissenschaft, und eine diese gottgesetzte Maß überschreitende hätte nur Schaden bringen können.

Betrachtet dieses: Gott verbietet nicht, die Früchte vom Baum des Lebens! zu pflücken, denn dieser Früchte hätte der Mensch ganz natürlicherweise zu einer gesunden und langlebigen Existenz bedurft, solange, bis es dem göttlichen Wunsch gefallen hätte, sich dem Adoptivsohn ganz und gar zu entschleiern und Gott sprechen zu lassen: "Kind, steige zu meiner Wohnstatt herauf und versenke dich in den Abgrund deines Gottes"; das wäre ganz ohne das Todesleiden der Abruf in das himmlische Paradies gewesen.

Der Baum des Lebens, von dem am Anfang des Buches der großen Offenbarung (Genesis2,9 und 3,22) und am Ende desselben Buches der Großen Offenbarung, der Bibel (Johannes-Apokalypse 22,2 und 22,14), wiederum die Rede ist, ist Sinnbild des Fleischgewordenen Wortes-seine Frucht, die Erlösung nämlich, hing vom Holz des Kreuzes herab-,jenes Jesus Christus, der Brot des Lebens, Quelle Lebendigen Wassers, Gnade ist, der euch mit seinem Tod das Leben wiedergegeben hat und von dem ihr euch immer speisen und tränken könnt, um das Leben der Gerechten zu leben und in das ewige Leben zu gelangen.

Gott verbietet Adam nicht, die Früchte vom Baum des Lebens, sondern jene unnötigen vom Baum der Wissenschaft zu pflücken.Ein Übermaß an Wissen würde nämlich den Hochmut des Menschen wecken, er würde sich wegen des neuerworbenen Wissens Gott gleich dünken und sich in törichter Weise für fähig halten, es gefahrlos zu handhaben; eine frevelhafte Anmaßung der Selbstgerechtigkeit der eigenen Aktionen und des Handelns würde die Folge davon sein, und fortan würde er jede Pflicht kindlichem Gehorsams Seinem Schöpfer gegenüber mit Füßen treten - da er Ihm ja nunmehr an Wissen gleichkäme-,Seinem Schöpfer,der ihn liebevoll das Erlaubte wie das Unerlaubte entweder unmittelbar oder durch Gnade und eingegossene Wissenschaft angezeigt hatte.

Das von Gott gegebene Maß ist immer gerecht.Wer mehr als das,was Gott ihm zugeteilt hat,verlangt, ist lüstern, unklug und ehrfurchtslos.Er beleidigt die Liebe. Wer freventlich die Hand ausstreckt,ist ein Dieb und Gewalttäter.Er beleidigt die Liebe.Wer unabhängig von der Beachtung des übernatürlichen und des natürlichen Gesetzes handeln will, ist ein Rebell.Er beleidigt die Liebe.

Die Stammeltern sollten dem göttlichen Gebot gehorchen, ohne sich nach dem Warum zu fragen;diese Fragen sind immer der Schiffbruch der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung. Man liebt und verehrt eine Person um so mehr, je mehr man ihr gehorcht.
Diskussionen setzen immer ein Eigenurteil und eine Kritik an der Anordnung oder der Handlung eines anderen voraus. Urteilen ist eine schwierige Sache, und selten ist das Urteil gerecht;aber niemals ist es gerecht, eine göttliche Anordnung für unnötig,irrig oder ungerecht zu erachten.

Das Mittel: 

Der Baum und der Apfel.Im Vergleich zu dem Überfluß, den Gott dem Menschen gewährt hatte,zwei kleine,unbedeutende Dinge.
Wie denn ?Gott hat sich selbst geschenkt, und nun verbot Er,eine Frucht anzuschauen?

Dem,der nicht in Weisheit zu meditieren versteht,kann diese Episode wie eine unerklärliche Spitzfindigkeit erscheinen, der Laune eines Wohltäters ähnlich,der, nachdem er einen Bettler mit Reichtümern überschüttet hat, ihm nun verbietet, ein Steinchen aus dem Staub aufzuheben.So ist es aber nicht.

Die böse Frucht war das von Eva genossene Wort Satans. Die Gefahr, sich dem Baum zu nähern lag in dem Ungehorsam.Der reinen von Gott geschenkten Wissenschaft pfropfte Satan seine unreine Bosheit ein, die unverzüglich auch im Fleisch zu gären begann. Zuerst aber verdarb Satan den Geist, indem er ihn aufbegehren ließ, und darauf den Intellekt, indem er ihn listig machte.

Ach! Hinterher hatten sie sehr wohl das Wissen des Guten und des Bösen! Denn alles, sogar der neue Blick, der ihnen zu erkennen gab, daß sie nackt waren, machte sie auf den Verlust der Gnade aufmerksam, die sie bis zu jener Stunde in ihrer erkenntnisreichen Unschuld beseligt hatte, und deswegen auf den Verlust des übernatürlichen Lebens.

Nackt!Nicht so sehr der Kleider als vielmehr ohne die Gaben Gottes.Den ersten Akt gegen die Liebe begingen sie mit dem Hochmut, dem Ungehorsam, dem Mißtrauen, dem Zweifel, dem Aufbegehren, der geistigen Begierlichkeit und schließlich der fleischlichen Begierlichkeit.

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alexander329 06.01.2016, 23:23

Strafe. 

Würde Gott jemand von euch in ein neues Eden versetzen und euch so, wie ihr seid, lassen,euch dieselben Gebote wie Adam auferlegen, und würdet ihr dann, genau wie Adam, in Ungehorsam verfallen, so dürft ihr nicht annehmen, Gott würde euch mit derselben Strenge wie Adam verurteilen. Nein. Gott ist gerecht. Er weiß,welch schreckliches Erbe in euch steckt.

Die Folgen der Ursünde sind von Christus, der die Gnade ist, gesühnt worden. Es bleibt jedoch die Schwäche der Verwundung der ursprünglichen Vollkommenheit.Und diese Schwäche kommt von den Anreizen,die latent im Menschen verblieben sind wie Infektionskeime, die freilich immer virulent werden und das Geschöpf übermächtigen können.

Mit Adam war er unerbittlich, denn Adam war mit all dem ausgestattet worden, was ihn die Versuchung hätte besiegen lassen können, und zwar mit Leichtigkeit. Deshalb die Strafe.

Gott vergewaltigt den freien Willen des Menschen nicht. Der Mensch aber vergewaltigt die Rechte Gottes.
Der Mensch verharrte in seiner Haltung des Aufbegehrens gegenüber seinem göttlichen Wohltäter. Hoch erhobenen Hauptes verließ er den Garten Eden.

Konsequenzen.
Außer der unmittelbaren und persönlichen Verurteilung mit ihren unmittelbaren persönlichen Folgen hatte die Sünde Adams und die durch sie hervorgerufene Verurteilung Folgen, die bis an das Ende der Zeit andauern und auf der Menschheit lasten. 

Nicht anders geschieht es, wenn ein erblich belasteter Mensch Kinder erzeugt. Die Krankheitsgifte sind in seinen Kindern und Kindeskindern mehr oder weniger virulent.

Bis zu diesem Augenblick hatte das Gottes-Verdikt die Rebellion des Menschen noch immer nicht gebrochen, denn mit der geschickten Anpassung, deren das Tier fähig ist - der der Gnade beraubte Mensch ist nämlich nichts weiter als das vollkommenste Tier -, hatte er sich rasch seinem neuen Geschick angepaßt, das nicht so leicht und freudvoll wie das erste war, jedoch auch nicht aller menschlichen Freuden bar, die ihm über die menschlichen Schmerzen hinweghalfen.

Krankheiten und Tod waren noch ferne, denn die vollkommen geschaffenen Körper waren so gesund und kraftvoll, daß sie die beiden Anmaßenden glauben ließen, das Leben wäre sehr lange, wenn nicht ewig.So rief der gärende Hochmut den spöttischen Gedanken hervor: "Worin besteht denn nun die Strafe Gottes? Wir sind auch ohne ihn glücklich."

Eines Tages rötete sich jedoch das Grün der Felder von dem ersten auf der Erde vergossenen Menschenblut, und die Mutter wehklagte über den Leib des sanften umgebrachten Abel, der Vater aber begriff, daß es keine leere Drohung gewesen war, die da angekündigt hatte: 

"Du wirst zur Erde zurückkehren, aus der du genommenen wurdest, denn Staub bist du,und zu Staub wirst du zurückkehren."
Aber in derselben Stunde, in der die Strafe Gottes aufblitzte - und sie war dennoch Barmherzigkeit - , starb der Stolz und wurde die Reue geboren, das neue Leben, durch das die beiden Schuldigen den Aufstieg auf dem Pfad der göttlichen Gerechtigkeit einschlugen und durch die Verdienste Christi nach langer Sühne und Wartezeit die göttliche Vergebung erwarben.

(der Heilige Geist an Maria Valtorta Mai1948)

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Die Frucht stammt vom Baum der Erkenntnis. Mit Sex hat das aber nichts zu tun, das wurde erst später reingedichtet.

Gott wollte keine Menschen, die mitdenken und eigene Erkenntnis gewinnen. Genau das war auch das Ansinnen der Kirche, das ist das Ansinnen radikaler Islamisten und alles führt dazu, dass es einfach schwieriger ist, gebildete und erkenntnisfähige Menschen zu unterdrücken als eine dumme Masse.

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Sie durften von dem "Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen" nicht essen. Dieser Baum hat die Bedeutung, dass der Mensch Verantwortung hat im Gehorsam gegenüber Gott. Gott steht über dem Menschen, er ist souverän (alleiniger Herrscher)

Und genau da hat der Mensch versagt und fiel in Ungehorsam. Somit kam die Sünde in die Welt.

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Es ging um Gehorsam und darum das man nicht so sein wird wie Gott. Aber das will der Mensch ,so sein Wie Gott denn dann meint er, das er Gott nicht mehr Braucht. Reine Selbstüberschätzung.

Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild.

Im Paradies hat Eva die Hosen an Freispruch erster Klasse für Eva. Die Frauen sind nicht immer und an allem schuld. Von wegen Eva sei an allem schuld. „Ohne Frau ist der Mann nicht lebensfähig.“Nur eine falsche Übersetzung Martin Luthers habe die erste Frau zum Ableger von Adams Rippe gemacht. „Luther tut sich sehr schwer mit der Übersetzung. Die hebräische Sprache ist anders strukturiert 

.Interpretiere man die Bibel richtig, ist Eva in Wirklichkeit Adams Flanke entsprungen, was ihre Rolle im Paradies gehörig aufwerte. „Sie war also gleichberechtigt.“ Und: „Eva war keineswegs eine lahme Ja- Sagerin. Sie war verantwortlich für die Familie, und sie war die erste Theologin der Menschheitsgeschichte. Sie führte nämlich ein tiefes Gespräch mit dem Schlangerich.“ Es war Adam, nicht Eva, dem Gott untersagt hatte, von den Früchten des einen Baumes zu essen.Eva war da noch gar nicht erschaffen. Hatte er Eva später das Verbot vielleicht nicht korrekt übermittelt? Und warum sagte er nicht »Halt!« als sie ihm die Frucht reichte? »Im Gegenteil: Adam war ein fröhlicher Mitesser!.Sie reichte ihm die Frucht ! Sie brachte ihm die Frucht nicht, dann wäre er ja nicht dabei gewesen, aber es steht da, sie reichte ihm die Frucht,also war er dabei. Und er hat nicht gegengeredet, er war ein Feigling , ein Mittläufer. Niemand der sagte, Halt, das dürfen wir nicht. Er trage die Hauptschuld, und Eva müsse sich nicht länger alleine verantwortlich für die Erbsünde fühlen. Aber in der Bibel steht nichts von Erbsünde oder Sünde, es steht da nur was von Ungehorsam.Und wer war Adam? Derjenige, der seine Schuld auf andere geschoben habe. Und in Gott und Eva gleich zwei Sündenböcke für das eigene Versagen fand.

 Adams Ausflüchte: „Das Weib, das Du mir gegeben hast, hat mir die Frucht zu essen gegeben, und ich aß.“ Überhaupt haben die beiden gar nicht vom Apfel genascht, sondern von der Feige. Wieder so ein Lutherscher Übersetzungsfehler. „Aber der Apfel ist über Jahrhunderte in Holz geschnitzt und in Stein gehauen und somit nicht mehr wegzudenken.“ Es gelingt , sogar bekannte Geschichten gegen den Strich zu bürsten, Aspekte herauszustellen, die sich beim ersten Lesen nicht erschließen und immer neu zu belegen, dass das Buch der Bücher aktuell ist wie eh und je.Danach werden sie weggeschickt aus dem Paradies, und Gott sorgt weiterhin für sie. Er macht ihnen Mäntel aus Tierhaar..Gott hat dafür kein Tier getötet, Er hat es geschont, Das ist Gottes liebe ,zu seine Geschöpfen,.

Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«. Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet werde, bedürfe es aber auch sorgfältiger Übersetzung. 

Die Kinder von Adam und Eva heirateten untereinander, Da war der Geenpool noch volkommen und voll.Das wird heute ja sogar noch gemach, Schaut mal in dem Adelshäusern, Die sind alle miteinander Verwannt. Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er habe als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt.Dann schickte Gott ihn zum Schutz weg, Er bekam das Kainsmal zum Schutz und nicht als Sündenmahl.Er wird dann wohl eine seiner Schwesten geheiratet haben. 

Adam dagegen habe nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen seien die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenke, stammen die Menschen von dem dritten Sohn Evas ab,dessen Stammbaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !



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Warum wollte Gott.......

Nun - du unterstellst hier, daß das was in den Schriften der Bibel steht "Gottes Wort" ist. Dies ist natürlich nicht der Fall.
Wenn es so wäre, dann wäre jede Hinterfragung überflüssig da es (auch nach der "Bibel") unmöglich ist, Gottes "Gedanken" zu ergründen. Und gerade hier  auf der Plattform soll also dies "Tatsache" gekippt werden ?
Aber wie man sieht - es trauen sich zu hauf welche zu zu wissen, was Gott denkt. Grausig
Aber manchmal kann man ersehen (oder spekulieren) was die Autoren der Schriften rüber bringen wollten.
Hier ist mit dem Essen der Frucht die Erkenntnis (von gut und Böse) bzw. Unterscheidung gedacht.
Ohne diese gibt es kein Unrecht keine Sünde. Mit dem Verzehr der Frucht erkannten die Menschen daß sie nackt (verletzbar) waren und daß es Unrecht gab, sie also sündigen könnten, sich entscheiden - oder nicht.
Es wurde dem Menschen also Verantwortung zugedacht - etwas "göttliches", was die Natur sonst nicht hergibt.
So gesehen wäre es also auch "Gottes Wille" gewesen daß der Mensch Erkenntnis erlangt. Aber so richtig "logisch", widerspruchsfrei, haben die Autoren der Schriften dies auch nicht gebracht, wie man an unzähligen Textstellen sehen kann. War wohl auch nicht deren Absicht.

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Got, ein übernatürliches Wesen, das von Nichts aus Nichts erschaffen wurde, erzeugte das gesamte Universum. Am ersten Tag erschuf es Licht, Tag und Nacht- die Sonne jedoch erst am bieten Tag. 

Es entwarf den ersten Menschen (ADAM) aus einem Haufen  Erde und nach seinem eigenen Antlitz, die erste Frau (EVA) aus Adams Rippe- beiden werden übrigens mit Bauchnabel dargestellt, was zu denken geben sollte. 

Dann schuf es eine sprechende Schlange, die Eva überzeugte  einen verbotenen Apfel von einem magischen Baum zu essen. Für die " Ursünde" verbannte Gott Adam und Eva aus dem Paradies und bestrafte sie und alle Menschen, die jemals geboren werden, würde mit Krankheiten,  Tod und Leid. (1 Mose 3:16) 

Den Rest der Menschheit stammt von den Kindern er beiden ab- wir sind also Produkt extremer Inzest. 

Um die Menschen von Gott selbst erfundenen Ursünde zu befreien, schickte es sich selbst auf die Erde, und zwar in Menschenform,  um sich selbst durch sich selbst, als Sohn seiner selbst zu zeugen.  Dann opferte er Jesus ( nun in Form) Jesus sich bzw. Seinen Sohn für Gott, also sich selbst- im Endeffekt aber auch nicht wirklich, ist doch wieder auferstanden.  

Doch die Geschichte sind noch lange nicht zu Ende. 

2.000 Jahre später bereute Gott seine eigene Kreation, paradoxerweise konträr zu seinen eigenen  Plan, und beauftragte Noah und seine sieben Familienmitglieder, ein riesiges Boot zu bauen. Zwei Exemplare jeder Spezies wurden auf die Arche berufen, also schätzungsweise Zehn Millionen Tiere, die zusammen ein Jahr unerklärlich lebten, während Gott den Rest der Menschheit und des Tierreich brutal ermordete.Schliesslich landete die Arche auf einem Berg in mittleren Osten, der nicht einmal der höchste Punkt der Erde war und somit die globale Sintflut in Frage stellt.

Wie solch ein Flut stattfinden konnte, ohne jeglichen Spuren zu hinterlassen,  wie die Tiere von überall auf der Welt es zur Arche schaffen. 

Die Geschichte von Menschen wurde erfunden. Religion war wohl einfach der erste Versuch der Menschheit das Leben und Naturphänomene zu interpretieren und zu erklären. 

Dank archäologischen Funden wissen wir heute, dass viele der Geschichten  der Bibel Fälschungen sind. 

Ist es nicht merkwürdig, dass die Erzählung von Noahs Arche unter einem anderen Namen in Mesopotamien existiert batte, lange bevor das Alte Testament überhaupt geschrieben wurde. 

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Die Psychologie der Sünde

Wenn wir alle von Adam und Eva abstammen, ist anzunehmen, dass unsere
positiven und negativen Eigenschaften, unsere Schwächen und Stärken auf
unsere ersten Vorfahren zurückgehen.

An den Berichten von der ersten Sünde des ersten Menschen im Talmud
und Midrasch fällt etwas auf: Das Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu
essen, wurde Adam und Eva erst am Abend des Freitags (am sechsten Tag,
an dem sie geschaffen wurden) erteilt. Außerdem galt das Verbot nur bis
zum Schabbat. Übrigens gab es im Garten Eden genug zu essen, denn dort
wuchs eine Fülle von Früchten. Hätten die beiden nicht eine vollkommene
Birne oder Mango probieren können? Mussten sie unbedingt vom einzigen
Baum essen, der ihnen verboten war?

Das Problem wird noch schwieriger, wenn wir bedenken, dass Adam und
Eva keine obdachlosen Penner waren. Sie waren von G-tt selbst geschaffen
worden. Solche erhabenen Geschöpfe konnten doch wohl ein paar Stunden
warten und zunächst andere Früchte essen. Warum musste es gerade diese
Frucht sein?

Wir alle kennen die Antwort: Verbotene Früchte sind einfach süßer!
Wir kommen ins Grübeln und stellen uns vor, dass die einzige verbotene
Frucht in einem Paradies mit Dutzenden von anderen delikaten Speisen das
Köstlichste auf Erden sein muss. Darum müssen wir sie haben, und zwar
jetzt.

Wir sind wie Adam und Eva. Aber für unsere Fehler haben wir immer
eine gute Ausrede, während ihre Sünde uns lächerlich, töricht und
unverzeihlich vorkommt. In Wahrheit ist die Geschichte seit Anbeginn der
Zeit immer die gleiche. Das liegt an der Psychologie der Sünde: Es
spielt keine Rolle, wie schwierig etwas ist – ein Gebot kann
kinderleicht sein; aber sobald wir es befolgen müssen, finden wir es
schwer.

Ist es wirklich so schwierig, Jude zu sein? Sind unsere Traditionen
eine solche Last? Ist die Tora so anspruchsvoll und hart? Sind all jene,
die ihr gehorchen, übermenschliche Heilige? Natürlich nicht. Das bilden
wir uns nur ein.

Macht Golfspielen am Samstag wirklich mehr Spaß als am Sonntag? Warum
können wir die ganze Woche kilometerweit gehen und laufen, während der
Gang zur Synagoge am Schabbat uns abschreckt? Sind nichtjüdische Frauen
wirklich hübscher als jüdische? Wenn wir ehrlich und objektiv sind,
erkennen wir die Wahrheit.

Die Psychologie der Sünde besteht darin, dass uns vieles schwieriger
vorkommt, als es ist, so wie Adam die verbotene Frucht für süßer als
alle anderen hielt. Er sollte eine einzige Mizwa ein paar Stunden lang
befolgen, und dennoch versagte er. Zweifellos würde es uns ebenso
ergehen, wenn das ganze Judentum auf ein einziges Gebot reduziert würde.
Wir würden uns trotzdem beklagen und die Mizwa zu hart finden!

Je früher wir begreifen, dass wir uns alles nur einbilden, desto früher haben wir Erfolg. Viel Glück!

(Quelle: Chabad.org)

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Die Geschichte soll nicht historisch verstanden werden, sondern erzählt als Mythos, wie das Böse in die Welt gekommen ist. Wir haben alle die Möglichkeit, Gott zu vertrauen und zu ihm zu gehören - oder können uns dagegen entscheiden.

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brettpit 06.01.2016, 17:26

..und wieso geht dann der Stammbaum in der Bibel lückenlos zu Adam zurück? zu diesem Mythos

wieso nimmt Jesus oder auch Paulus darauf detailliert Bezug, wenn es nach deiner Ansicht nur ein Märchen sei?

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Eselspur 06.01.2016, 17:34
@brettpit

Brettpit, lies einmal nach, was ein Mythos ist, bevor du dich mit so unsinnigen Behauptungen lächerlich machst!

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Hooks 08.01.2016, 22:09
@Eselspur

Wo steht, daß die Geschichte nicht historisch zu verstehen ist? Wie kommst Du darauf?

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Eselspur 08.01.2016, 22:26

weil die Bibel ein Glaubensbuch, nicht ein historisches Buch ist. Willst du wirklich, dass ich beginne, die absoluten Grundlagen der Einführung in die Bibeltheologie darzulegen?

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Gott wollte nicht, daß die Menschen Gut und Böse unterscheiden können, ohne die Kraft haben, das Gute zu wollen oder gar zu tun.

Mit diesem Problem haben wir uns doch heute noch herumzuschlagen.

Und trotz allem wollte Gott, daß die Menschen freiwillig ihm gehorchen. Er hätte sich ja auch Marionetten basteln können, die ihm unbedingt gehorchen - aber das ist keine Liebesbeziehung.


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Tatsache ist, dass die "Schlange" (Satan) Eva "psychologisch" zum Genuss dieser bestimmten Frucht (vom Baum der Erkenntnis) verführte (1.Mose 3,1-6), bevor Adam und Eva sich für die Frucht des "Baum des Lebens" entscheiden konnten.

Der Grund des Verbotes vom "Baum der Erkenntnis" liegt daran, dass sich der Mensch dann von Gott entfernen würde, weil er ungehorsam gewesen wäre.

So glaubte der Mensch der "Schlange" mehr als Gott und erwies sich als unfähig, "jetzt schon" ewiges Leben zu bekommen.

Da trat Gottes "Plan B" in Wirkung, in welchem die Menschheit von da an 6000 Jahre ohne Einmischung von Gott leben sollte (1.Mose 3,14; 3,23),

dass "Sein Wort" (Joh.1,1.14) als "Sohn Gottes" nach ca. 4000 Jahren auf die Erde kommt (Mt.1,1) und die Menschheit von ihren Sünden erlösen würde (Röm.6,23).

Wer sich nach gründlicher Überlegung auf den Tod Jesu hin taufen lässt und Ihm glaubt (1.Petr.1,7; Offb.13,10), wird "dann" ewiges Leben von Gott erhalten (Offb.21,4).

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Der Sinn dahinter ist, dass es zwei Möglichkeiten gab. Zum Einen ewiges Leben, welches durch andauernde Erneuerung durch die Frucht des Lebens möglich wäre, und zum Anderen durch die Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse auch sich selbst als Partner (auch in sexueller Hinsicht) zu erkennen, und dadurch die Möglichkeit, Nachkommen zu bekommen. 

Das Eine muss also das Andere ausschließen - nicht als Strafe, sondern als Möglichkeit, da Unsterblichkeit und die Möglichkeit von Nachkommen in rasantem Tempo zu einer Überbevölkerung geführt hätte. Man stelle sich vor, was innerhalb der Lebensspanne einer einzigen Generation sonst geschehen wäre. Die Unsterblichkeit durch die Frucht vom Baum des Lebens zu ermöglichen, sollte also garantieren, dass Adam und Eva irgendwann, egal wie lange es dauern sollte, bis sie schließlich doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen würden, dies irgendwann tun würden. 

Es steht ja auch nirgends in der Bibel, wie lange Adam und Eva nicht von dieser Frucht gegessen hatten, sondern nur, dass sie es getan haben. Sie könnten Tage, Monate, Jahre, Jahrzehnte oder sogar (wenn man die erwähnte Lebensdauer Adams bedenkt) Jahrhunderte im Garten von Eden verbracht haben - letzteres sofern erst die Zeit gezählt wurde, nachdem sie aus dem Garten von Eden ausgeschlossen wurden.

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Garfield0001 06.01.2016, 07:56

Kann ich jetzt nicht so nachvollziehen was das jetzt mit sex zu tun haben soll. Ich denke Gott hat auch dafür Möglichkeiten eingeräumt. Henoch und Elias wurden zB entrückt und starben auch nie. 

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JTKirk2000 08.01.2016, 22:38
@Garfield0001

Die Erkenntnis kam der Genesis nach mit Adam und Eva, als sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen. Da sie die ersten Menschen (der Genesis nach) waren, waren sie wie kleine Kinder. Um es simpel auszudrücken, hätten sie nicht einmal gewusst, dass ein Herd auch heiß sein kann. Von sexueller Neugier ganz zu schweigen. All das - mal abgesehen vom Herd, aber dafür vielleicht eher mit einem einfachen Feuer - lernten sie erst später. Es ist wohl naheliegend, dass sie ihre Erkenntnisse, also auch ihr Wissen weiter vermittelten, so wie es auch heute Eltern mit ihren Kindern machen.

Was Elias angeht, so bin ich mit dem Alten Testament nicht ausreichend vertraut, was mit ihm geschah, aber was mit Henoch geschah steht ja, sehr kurz gefasst bereits in Genesis 5,24.

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Hooks 08.01.2016, 22:08

Sie könnten Tage, Monate, Jahre, Jahrzehnte oder sogar (wenn man die
erwähnte Lebensdauer Adams bedenkt) Jahrhunderte im Garten von Eden
verbracht haben

Sehr unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, daß das erste Kind außerhalb des Gartens geboren wurde.



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JTKirk2000 08.01.2016, 22:32
@Hooks

Eben nicht, denn einerseits wird nirgends in der Bibel erwähnt, dass die Lebenszeit Adams auch die Zeit während der im Garten von Eden mitzählt und andererseits wurden sie der Genesis nach fast direkt nach der Kost von der Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aus dem Garten von Eden ausgeschlossen, wodurch ihnen auch der Zutritt vom Baum des Lebens versperrt wurde.

Wenn man nach Wahrscheinlichkeiten geht, ist man spätestens bei der Genesis sowieso recht schnell am Ende.

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Im Bibelkommentar von Dr. John Walvoord steht dazu: "Unter den Bäumen im Garten war einer, der Leben bewirkte (der Baum des Lebens) und ein anderer, der Erkenntnis verschaffte (der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse), wenn man von ihren Früchten aß. Diese »Erkenntnis« war erfahrbar. Der Ausdruck »Gut und Böse« bringt die Dinge, die das Leben schützen und zerstören, auf eine kurze Formel. Auch sie würden durch das Essen der verbotenen Frucht erfahrbar sein (1Mo 2,17). Die Möglichkeit der Katastrophe war groß, wenn der Mensch in selbstbewußtem Stolz (Hybris) seine Grenzen überschreiten und den Versuch unternehmen würde, das Leben zu manipulieren. Der Baum des Lebens war andererseits ein Weg für Adam und Eva, ihren glückseligen Zustand zu bewahren und zu fördern. Beide Bäume befanden sich in der Mitte des Gartens, offensichtlich nahe beieinander. Sie schufen die Grundlage für die kommende Prüfung."

Die MacArthur-Studienbibel kommentiert: "Für dieses Verbot besteht kein anderer Grund als dass es eine Prüfung war. Am Baum selbst war nichts Magisches, aber wenn der Mensch davon essen würde, nachdem Gott es verboten hatte, würde er tatsächlich das Böse erkennen, denn Böses kann definiert werden als Ungehorsam gegen Gott. Diese Erkenntnis hatte der Mensch bereits."

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Hooks 08.01.2016, 22:11

Und das große Problem ist, daß der Mensch nun fähig ist, Gut und Böse zu unterscheiden, aber nicht fähig, das Böse zu lassen und das Gute zu tun.

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Die Frucht war quasi Satan/Teufel der sie verlockt hat.Gott stellt sie auf die Probe,wie wir im Alltag auf die Probe gestellt werden.

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Christi88 06.01.2016, 01:30

Aber wenn die Frucht Satan war, warum sollte Satan sich dann in einen Frosch  und dann in eine Schlange verwandeln, um Eva dazu zu bringen die Frucht zu essen? Satan hat Eva aber in der Tat verlockt. Adam aß nur von der Frucht, um sich genau so zu versündigen wie Eva, weil sie zusammen gehörten.

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Whiskypedia 06.01.2016, 02:08

Meiner Meinung ZB die Schlange hat   die Eigenschaft des Hinterlässtigen/verführerischen (siehe Mogli/Dschungel Buch) Gott ist ja der Gute Herrliche....    Und der Satan/Teufel das Gegenteil Unheil/Gaugler.... das negative wenn man so will.Er probiert die Menschen von Gott zu sich zu locken.Mit Sünde!
Er probiert als Frosch dann als Schlange Adam und Eva zu überzeugen diese Frucht zu essen.Eva gibt nach und aß davon dann auch Adam.Der Teufel hat solang rumgestichelt bis jmd nach gab und so gesündigt hat!Und so ein Keil zwischen Gott und ihnen erzeugt und so sein Ziel erreicht

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Whiskypedia 06.01.2016, 09:11

Äh sorry Streich das war gestern noch spät

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Whiskypedia 06.01.2016, 14:46

Streich den Frosch einfach raus gestern war ich net mehr im klaren Gedanken 😅

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das ist eine legende, die nicht mit dem logischen verstand zu lösen ist, da die damaligen menschen noch gar nicht logisch denken konnten.

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Wenn es um sinnvollen Inhalt geht, ist die Bibel sogar noch hinter Harry Potter. 

Warum Gott jetzt genau diese Frucht verboten hat, weiß niemand so genau. Wahrscheinlich sollte die Geschichte nur darstellen, dass der Mensch etwas schlimmes getan hat und somit aus dem Paradies ausgeschlossen wurde.

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Im Gegenteil! Er wollte, dass die beiden von den verbotenen Früchten essen! Seine Anweisung aus Genesis kann nur als eine der vielen Heucheleien dieses komischen Gottes gewertet werden.

Stell´ Dir vor, Adam und Eva hätten nicht vom "Baum der  Erkenntnis" gegessen, wie es ihnen ihr Herr und Meister angeblich befahl!

Es hätte keinen "Ur-Sündenfall" gegeben. "Er" hätte deswegen seinen angeblichen Sohn nicht auf die Erde schicken können, damit dieser den Leuten einredet, er übernehme mit seiner Kreuzigung deren "Sünden". Saulus-Paulus hätte sich nicht das Christentum ausdenken können! Es gäbe kein sog. "christliches" Abendland"! Der Vatikan hätte sich nicht zum größten Immobilienbesitzer der Welt entwickeln können! Es gäbe weniger Arbeitsplätze, die heute von Pfaffen und ähnlichen Aktivisten "seines" Bodenpersonals  eingenommen werden. Es gäbe keinen Reli-Unterricht in staatlichen Schulen (jedenfalls keinen christlichen). Es hätte keine Hexenverbrennungen und Ketzertötungen gegeben. Luther wäre Zeit seines Lebens ein einfacher und bescheidener Mönch, allerdings vermutlich für eine andere Glaubensrichtung, geblieben. Mutter Teresa hätte für einen anderen geldgeilen Herrn Geld einsammeln müssen. Es würden keine Abbildungen  der gekreuzigten Jammergestalt aus Nazareth an diversen Straßenkreuzungen in diversen Ländern herumhängen. Viele Wissenschaften hätten sich bedeutend schneller und effektiver entwickeln können. Meine Steuern könnten nicht dazu verwendet werden, die manchmal sehr horrenden Gehälter von Kirchenfürsten zu bezahlen.

....

Usw., usf.

Und das allerschlimmste:

GF hätte ein sehr interessantes und streitbares Thema weniger!

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Um es ganz einfach auszudrücken: es gab damals noch keine Kriminalität. Und deshalb war dieses ganz einfache Gebot, nicht von dem einen Baum zu essen, eine Prüfung der Loyalität Gott gegenüber. Es gab massenhaft Bäume, von denen sie sich ernähren konnten; die beiden hatten, genau wie wir heute, Willensfreiheit, waren also keine Marionetten.

Einer wollte aber, dass sie zu Marionetten werden, nämlich zu seinen - Satan der Teufel, der Lügner, Totschläger, Verleumder. Er wollte angebetet werden, ihm sollte die Loyalität der Menschen gehören und deshalb diese Irreführung im Garten Eden: "Hat Gott wirklich gesagt, ihr werdet sterben, wenn ihr von diesem Baum eßt?" Damit stellte er Gott als Lügner hin und Adam und Eva glaubten ihm und vertrauten nicht auf Gott.

Aber durch Jesus Christus haben wir die Hoffnung auf die Wiederherstellung einer friedlichen Welt, ohne den Einfluß des Teufels. (Bitte, stell dir den Teufel nicht als Karnevalswesen mit Hörnern, langem Schwanz und Pferdefüßen vor - nein, er ist ein Engel des falschen Lichts, wunderschön wird er in der Bibel beschrieben). In der Zeit können wir Menschen unsere Loyalität unserem Schöpfer gegenüber unter Beweis stellen, was unsere Ureltern damals nicht wollten.

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Die Fruchtr ist eine Metapher für die Versuchung.
So in dem Sinn das sie nicht Gierig sein soll. (Habgier).

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Hamburger02 06.01.2016, 14:15

Schöner Artikel. Da werden dem Märchenbuch, genannt Bibel, noch zusätzliche Märchen hinzugefügt.

Das erste davon ist, dass Satan im Spiel war. Davon ist in der Bibel allerdings nirgends die Rede, da ist von einer Schlange die Rede. Dass dies Satan gewesen soll, ist ein frommes Volksmärchen.

Das zweite aufgetischte Märchen ist die Behauptung, Adam und Eva seien die ersten Menschen gewesen. Wenn das so wäre, wie kann dann der Sohn der beiden in ein fremdes Land auswandern, um sich dort ein Weib zu suchen? Wo kommt diese Bevölkerung her? Wieso musste Gott dem Kain ein Zeichen machen, damit er nicht von Fremden erschlagen würde? Wo kommen die Fremden her?

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Hooks 08.01.2016, 22:02
@Hamburger02

Natürlich ist davon in der Bibel die Rede.

Offb 12,9 

Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte

Schlange

, genannt der Teufel und der

Satan

, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.

Offb 20,2 

Und er ergriff den Drachen, die alte

Schlange

, die der Teufel und der

Satan

ist, und band ihn für 1 000 Jahre.

Und Adam lebte 130 Jahre und zeugte einen Sohn ihm ähnlich, nach seinem Bild, und gab ihm den Namen Set.

Und die Tage Adams, nachdem er Set gezeugt hatte, betrugen 800 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter.

Und alle Tage Adams, die er lebte, betrugen 930 Jahre, dann starb er. -

Glaubst Du ernsthaft, daß Adam keine anderen Kinder hatte außer Kain, Abel und Set? Es werden nur immer die wichtigsten aufgeführt! Bedenke, es gab noch keine Pille...

Kain und Abel werden genannt, weil sie in den Brudermord verwickeltsind, und Set wird genannt, weil er der Verheißungsträger ist, er kommt in der Ahnenlinie Jesu vor. Du kannst aber davon ausgehen, daß alle 1-2 Jahre ein Kind geboren wurde. Ergo hat Kain seine Schwester geheiratet, ist doch klar.

So dicht an der Schöpfung dran gab es überhaupt keinerlei Veranlassung, Geschwisterehe als Inzucht zu brandmarken. Das ist erst später gekommen, als die Gene zu sehr degeneriert waren (Gefahr von angeborenen Krankheiten durch Gendefekte). Inzwischen ist sogar die Vetternehe verboten, soviel ich weiß.

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Bei einer erfundenen Geschichte sollte man nicht nach dem "Warum" fragen.

Du fragst ja auch nicht, warum Rotkäppchen den Wolf nicht sofort als Wolf erkannte.

Gruß, earnest

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furkansel 07.01.2016, 01:14

So ganz sachlich earnest: Worin genau liegt der Sinn von deinen Beitrag, wenn er doch keine Antwort auf die Frage liefert?

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earnest 07.01.2016, 06:43
@furkansel

So ganz sachlich, furkansel: Die Geschichte von Adam und Eva ist nicht Realität, sondern ein Mythos. Und einen Mythos kann man ebensowenig hinterfragen wie ein Märchen.

DIESEN Adam und DIESE Eva hat es nie gegeben. Wir wissen nicht einmal, ob es Gott gibt.

Wir könnten also nur darüber spekulieren, was denn den oder die Erfinder der Geschichte von Adam und Eva bewogen haben mag, Gott mit den Eigenschaften auszustatten, mit denen er in der Sündenfallgeschichte "rüberkommt". 

War das jetzt sachlich genug für dich? 

;-) 

Ich kann dir auch noch eine  biblische Antwort geben. Wir können die Frage des Fragesteller nicht beantworten, denn: "Die Wege des Herrn sind unergründlich."

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