warum gab es in Bethlehem efrata keine Unterkunft für Josef und Maria so das Jesus in einem stall ge

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Hallo hermosaashanti!

Der biblische Prophet Micha sagte im 8. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung (v. u. Z.) voraus, dass Jesus - der designierte künftige große Herrscher - in der unbedeutenden Stadt Bethlehem geboren werden würde.

In Israel gab es zwei Städte namens Bethlehem, doch Michas Prophezeiung gab genau an, welche von beiden es sein würde: Bethlehem-Ephratha, der Geburtsort König Davids (Micha 5:2).

Jesu Eltern, Joseph und Maria, lebten in Nazareth, etwa 150 Kilometer nördlich von Bethlehem.

Doch ausgerechnet während der Schwangerschaft Marias ordnete der römische Herrscher Cäsar Augustus an, dass sich die gesamte Bevölkerung in ihren Heimatorten einschreiben lassen musste. Deshalb war Joseph gezwungen, seine schwangere Frau nach Bethlehem mitzunehmen, wo Jesus geboren wurde (Lukas 2:1-7) - und so erfüllte sich, was die Bibel vorausgesagt hatte: der Geburtsort wurde Betlehem.

Es waren also viele Menschen unterwegs und als sie ankamen, war das Dorf völlig überlaufen. Andere waren schon vor ihnen zur Einschreibung eingetroffen und in der öffentlichen Herberge war kein Platz mehr für sie. Sie hatten also keine andere Wahl, als die Nacht in einem Stall zuzubringen.

Man kann sich gut vorstellen, wie besorgt Joseph war, als seine Frau plötzlich immer schlimmere Schmerzen bekam, wie sie es noch nie erlebt hatte. Ausgerechnet hier setzten die Wehen ein. Jede Mutter kann mit Maria mitfühlen.

Lukas bedeckt die eigentliche Geburt mit dem Mantel der Diskretion und schreibt schlicht und einfach: „Sie gebar ihren Sohn, den erstgeborenen“ (Lukas 2:7).

Es war Marias Erstgeborener, das erste von mindestens sieben Kindern (Markus 6:3).

Er sollte jedoch für alle Zeit unter den anderen herausstechen.

Jesus war nicht nur Marias erstes Kind, sondern er war auch Jehovas erster Sohn, „der Erstgeborene aller Schöpfung“, der Einzige, den Gott direkt und allein erschaffen hatte. . . . denn durch ihn [den Sohn Gottes] sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden. . .“ (Kolosser 1:15, 16)

Für uns von erheblich größerer Tragweite als die Geburt Jesu ist sein Tod!

Darum geht es in dieser Antwort: http://www.gutefrage.net/frage/warum-ist-jesus-fuer-uns-gestorben#answer13174486



Augustus führte keinen Volkssensus durch und bei Lukas spricht man von Herodes, der zu dieser Zeit bereits nicht mehr unter den Lebenden weilte, die einzige Volkszählung fand auf Anweisung Publius Sulpicius Quirinius in der Provinz Syria statt, allerdings würde ich sagen, dass Maria und Joseph der Provinz Judäa angehörten, es sei denn Du siehst das anders...:-)

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; (Kolosser 1:15-16)

Und für uns macht das alles keinen Sinn, solange man nicht erkennt, dass er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, er ist Gott innerhalb des trinitarischen Bildes des christlichen Glaubens, ansonsten ist sein Tod :

aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen, sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

(Kolosser 1: 22-23)

...ebend deswegen so wichtig, weil es die Sünden der Menschen auf ewig vergeben hat. Jeder Christ kommt also in den Genuss des Himmelreiches, ohne VIP-Karten und ohne eine bestimmte Konfession, so steht es geschrieben...

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@riara

Wie irreführend dein letzter Kommentar ist (riara)- lässt diejenigen mit dem Kopf schütteln die wissen dass Hi.tler bis zu seinem Lebensende katholischer Christ war. Eine Erleichterung von dem was du schreibst bringt mir die Bibel -in der steht dass viele Christen glaubten in dass Himmelreich zu kommen ...doch Jesus sagte in Matthäus:

21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

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@schmollmund

Ja, der Braunauer ist so ein treffendes Beispiel und auch so gut geeignet um Menschen wie mir die Richtigkeit eurer Worte zu beweisen...

Solltest Du der Wachturm-Truppe nicht angehören dann lasse Dir gesagt sein, dass die Abkehr von diesem Glauben meistens die völlige Isolation des sich Abwendenden nach sich zieht, nur deshalb drücke ich es so aus...

Was willst Du mir denn mit Matthäus 7:21-23 eigentlich sagen, dass ich ein Übeltäter bin? Schwere Geschütze aber leider nicht getroffen, fehl ging der Schuß oh Schmollmund...:-))

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ähhh nicht wachturm truppe " Zeugen Jehovas"^^ Psalm 83:18

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Das Problem an dieser Diskussion ist auch, dass die Bibel erst Jahre später nach dem eigentlichen Geschehen geschrieben wurde und sie letztendlich auf Erzählungen basiert. Ihr kennt doch alle "Stille Post" oder, wenn man etwas über drei Ecken hört, jeder das nochmal ausschmückt, um eine Story interessanter zu machen, bis sie zum Schluss doch etwas übertrieben und / oder verdreht ankommt - und in diesem Fall aufgeschrieben wird. Auch die Schreiber selbst haben sicherlich das ein oder andere mehr hervorgehoben.

Was ich damit sagen will? Alle Welt spricht von einem Stall, ob es wirklich einer war, weiß man nicht. Vielleicht war es auch nur eine billige Unterkunft, die unter den Standards der damaligen Zeit lag. Denkt doch mal dran, wenn ihr in ein billiges Hotel kommt. Es gibt tausende Reportagen über schimmlige Pensionen usw. Wie schnell kann dann also im Laufe von über 60 / 70 / 80 Jahren aus einer extrem schlechten Herberge ein Stall werden, wenn die Geschichte durch hunderte Münder wanderte?

Rein biblisch gesehen haben meine Vorredner natürlich Recht. Es gab eine Volkszählung, Bethlehem war überfüllt und da Maria und Josef kein bzw. kaum Geld hatten, mussten sie die bestmögliche Unterkunft annehmen, die sich ihnen bot - und dann ist ein Stall immer noch besser als irgendwo auf der Straße - wo es zudem äußerst gefährlich war - zu nächtigen. Auch das Klima in den Ställen damals wurde ja schon erwähnt.

Der Author der Bibel ist Gott, und die Menschen schrieben was sie von Gott mussten, so wie Petrus es in seinem Brief erläutert.

die Jesaja Rolle wurde nach 2000 Jahren ausgegraben -hängt im Museum in Jerusalem und nichts aber auch garnix hat sich seitdem verändert,in den neuen Bibeln.

Und Jesus sagte auch nicht den Quatsch den "unending" oben anführt, sondern er las aus einer 700 Jahren alten Schriftrolle und sagte: "Es steht geschrieben"

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@brettpit

Darum geht es doch gar nicht. Die Evangelien wurden Jahre später aufgeschrieben. Das ist ein Fakt und keine Glaubensfrage. Ich habe auch nie behauptet, dass sich seit dem Aufschreiben etwas verändert hat. Nur, dass von dem Zeitpunkt, wo es passierte (also die Geburt) bis zum Schreiben eine Menge Zeit vergangen ist und keiner der Autoren der Evangelien ihr Geschriebendes aus erster Hand hatten. Sie haben selbst zusammengetragen, was sie hörten, haben recherchiert und geschrieben. Inwiefern Gott das steuerte, nur das ist eine reine Glaubensfrage.

Abgesehen davon sagte ich oben nur, dass so etwas möglich sein kann, was nicht heißt, dass es so ist.

Außerdem geht es viel mehr um die Message als darum, wie ganz exakt das auch so in allen Details passiert ist. Wichtig ist, dass Jesus gelebt hat, wichtig ist, was er gelehrt hat und dass er für uns gestorben ist. Ob es nun ein Stall mit 3 Kühen oder ein runtergekommenes Herbergszimmer war - die Message bleibt die gleiche.

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@unending

Wieso ist es "gut oder wichtig" dass er gestorbern ist??* kopfschüttel* das ist doch schrecklich, so ein Tod.

Wen ich jemand gern habe, schreib ich doch nicht so`n Zeugs, dann will ich dass er immer da ist?

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@livoma

Es ging ja jetzt nur um Jesus, nicht so generell - dass Jesus für die Menschheit gestorben ist und damit alle Sünde auf sich genommen hat, ist das Elementare des christlichen Glaubens. Das war, was ich meinte :)

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Ganz einfach, weil durch die vielen Menschen, die damals in Bethlehem gewesen sind die vorhandenen Quatiere(Unterkünfte) bereits belegt gewesen sind.

Das ist heute bei großen Ereignissen auch nicht anders, dass alle Quatiere belegt sind .

So ist es nicht Besonderes gewesen, dass sie aufgrund der Unmstände kein Schlafquatier mehr gefunden haben.

Ergänzung:

Alle Nachkommen des jahrtausendalten Königshauses David versammelten sich in dessen kleinem Geburtsort Bethlehem, tausende Menschen.

Aber so wurde die alte Prophezeiung von Micha Kapitel 5 erfüllt, dass von David, der ewige König (Jesus) abstamme und auch in Bethlehem zur Welt komme.

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Die Besatzungsmacht Römer hatten eine Volkszählung angesetzt. Dazu sollten alle Menschen da hinkommen wo ihr Stamm war. Wessen Vorfahren also in Bethlehem ihre Wurzeln hatten die sollten da hin. In Bethlehem waren also alle Betten belegt weil Maria und Josef so spät dort ankamen.

Auch heute noch kann es vorkommen dass irgendwo alle Betten belegt sind und dann die Bauern anbieten im Heu oder Stroh zu schlafen. Hier und da wird eben dann auch angeboten bei den Tieren zu schlafen. Da ist es dann wenigstens warm und geschützt.

Nun, zunächst einmal ist von einem Stall in der biblischen Erzählung keine Rede.

Lukas vermerkt nur, weil in der Herberge kein Platz für sie war: entweder war alles ausgebucht wegen dem Zensus oder sie hatten kein Geld und durften deswegen nicht rein oder es gibt noch andere Gründe. Betlehem war damals kein Touristenort wie heute...

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