Hallo emelibuguyev

Biblisch gut belegte Berichte und Zusammenfassungen sowie ein ausführliches VIDEO kannst du mit folgenden Suchtexten ergooglen:

Jona JW sowie Jona VIDEO JW

Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo kxssandra,

aus Zeitmangel sende ich dir lediglich ein Bibelzitat aus dem Johannesevangelium ohne es zu kommentieren - aber es beantwortet auch ohne Kommentar deine Frage

Johannes 3:16, 17: " . . .Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde."

Im Übrigen jährt sich Jesu Todestag - der 14te Nisan - in wenigen Tagen, nämlich am 27.März 2021.

Einzelheiten siehe bitte hier:

https://www.facebook.com/photo/?fbid=871734696724274&set=a.168303123734105

Ansonsten Google bitte mit diesem Suchtext

"Zur Erinnerung an Jesu Tod" - dort findest weitere Details.
Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo helllilooo3

In beiden Gleichnissen geht es um ein und dasselbe Thema - Aber um welches?

Jesu Antwort findest du in Markus 13:10 „. . . Auch muss unter allen Völkern zuerst die gute Botschaft bekannt gemacht werden . . .“ und deshalb benutze Jesus immer wieder Veranschaulichungen, um besser verstanden zu werden. Bspw. stellte er im Kontext dieses Verses die rhetorische Frage „womit können wir das Königreich Gottes vergleichen? Mit welchem Bild können wir es begreiflich machen?“ . . . und Markus weiß dann zu berichten „Wenn er [Jesus] von der guten Botschaft erzählte, gebrauchte er viele solche Bilder [Gleichnisse] – je nachdem, wie viel die Zuhörer aufnehmen konnten. Ja, er sagte ihnen nichts, ohne in Bildern zu reden, aber wenn er dann mit seinen Jüngern allein war, erklärte er ihnen alles.“  (Markus 4:30, 33, 34)

Deshalb geht es auch in „deinen“ beiden Gleichnissen um die „guten Botschaft von dem Königreich Gottes

In Matthäus 20:1-16

vergleicht Jesus den König dieses Königreiches, also sich selbst*)  mit dem Besitzer eines Weinberges, der frühmorgens damit beginnt auf dem Marktplatz nach Mitarbeitern für die Weinlese zu suchen. Einige sind sofort bereit, andere kommen nach und nach dazu, manche erst kurz vor Schluss. Am Ende des Tages zahlt er allen den gleichen Lohn, einen Denar, eine Römische Silbermünze, die etwa 3,85 g wog  - nicht alle sind damit einverstanden.

Wie einleitend schon erwähnt, steht auch dieses Einbringen der Weinernte für Gottes gute Botschaft. Kurz vor seiner Rückkehr in den Himmel übertrug er diese von ihm begonnen Predigttätigkeit seinen Nachfolgern (Matthäus 28:19, 20). Sie sollten Menschen aus allen Nationen „ernten“, indem sie sie lehrten, alles zu halten, „was ich euch geboten habe“. Der einheitliche Lohn für ihre Mitarbeit war ein ewiges Leben als „Tageslohn“, und zwar selbstredend ein ganzer Tageslohn, unabhängig davon, wie lange der Einzelne mitgeholfen hatte. Im Gleichnis war - wie angemerkt - einigen das nicht Recht, weil sie viel länger mitgearbeitet hatten als andere . Jesu Antwort kannst du im Vers 15 in Kapitel 20 im Matthäusevangelium nachlesen. 

 *) vergleiche bitte mit Apostelgeschichte 17:31)

In Matthäus 25:14-30

. . . geht es ebenfalls oder wieder um „einem Mann, der sich in diesem Vergleich auf eine weite Reise machen wollte“. In einem früheren Gleichnis hatte Jesus erklärt, warum er außer Landes reisen würde, nämlich „um Königsmacht für sich zu erlangen“ (Lukas 19:12).  Dieser Mann stellt also Jesus dar, und tatsächlich, als er im Jahr 33 in den Himmel auffuhr, reiste er „außer Landes“. Als Jesus in den Himmel zurückkehrte, erlangte er „Königsmacht“ (Matthäus 28:18), die er zwar nicht sofort ausübte, sondern sich zunächst „zur Rechten Gottes setzte . . ., fortan wartend, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt würden“ (Heb. 10:12, 13).

In der Erfüllung auch dieses zweiten Gleichnisses, vertraute er kurz vor seiner Rückkehr in den Himmel dieses „Erntewerk“ seinen Jüngern an (. . . und dieses „Erntewerk“ ist der von dir gesuchte Zusammenhang zwischen beiden Gleichnissen . . .), damit sie dieses Vermögen vermehrten. 

Wörtlich sagte er laut Matthäus 28:18-20  „Mir ist im Himmel und auf der Erde alle Macht gegeben worden. Darum geht und macht Menschen aus allen Völkern zu meinen Jüngern [vermehrt also mein Vermögen] , tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, sich an alles zu halten, was ich euch aufgetragen habe. Und denkt daran: Ich bin die ganze Zeit über bei euch bis zum Abschluss des Weltsystems . . .“

In dem Gleichnis umschreibt Jesus diese Vermögenswerte  mit „acht Talenten“ — auch buchstäblich ein beachtliches Vermögen (ein Talent = 60 Minen = 20,4 kg Silbermünzen). Dann reist er außer Landes, verteilte die Talente an seine Sklaven und erwartete von ihnen, in seiner Abwesenheit „Geschäfte“ damit zu machen.

Und um es noch einmal deutlich zu betonen: eben weil es Jesus nie um das buchstäbliche Geschäftemachen ging, bestand sein Vermögen auch nicht aus Gold oder Silber, sondern aus etwas viel kostbarerem, nämlich aus Menschen, die seinen Fußstapfen folgten (1. Petrus 2:21).

Dieses „Vermögen“ hatte er angesammelt,  sowohl durch seine eigene Predigttätigkeit,  als auch durch die Mitarbeite seiner Jünger, die er „zu zweit“ aussandte (Lukas 10:1). In dem Gleichnis vertraut er nun dieses „Vermögen“ zuverlässigen Nachfolgern an.

Und zu Pfingsten 33 begannen Christi Nachfolger tatsächlich mit den Talenten Geschäfte zu machen. Sie predigten fleißig und halfen Menschen, Jünger Jesu zu werden (siehe die Berichte in der Apostelgeschichte 6:7; 12:24 und 19:20)

Bis heute hin ist dieses Einsammlungswerk nicht völlig abgeschlossen, obwohl Jesu Nachfolger, die sich ebenfalls „zu zweit“ aussenden lassen, in allen Ländern dieser Welt fleißig seinen Fußstapfen folgen.

Außer den beiden geschilderten und sehr ähnlichen Blickwinkeln, die für dieses größte Predigtwerk aller Zeiten charakteristisch sind, nämlich (1.) gleicher Lohn für alle, die mitarbeiten und (2.) tatsächliche und tatkräftige Mitarbeit ist das einzige, was zählt. Nichtstun dagegen ist für wahre Christen keine Option, denn ein Glaube ohne Werke ist tot (Jakobus 2:17) . . . außer also diesen beiden Gesichtspunkten können wir aus diesen Gleichnissen auch etwas über die Denkweise unseres himmlischen Vaters lernen, nämlich „. . . das ist gut und gefällt Gott, unserem Retter. Sein Wille ist, dass Menschen aller Art gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1. Timotheus 2:3, 4)

Vielleicht helfen dir diese Denkanstöße etwas weiter. Ich wünsche es dir.

Viel Erfolg und alles Gute.

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Hallo Ayde1234

Die Bibel enthält einige Antworten auf deine Frage, zum Beispiel diese hier: „Ich werde bestimmt nachsinnen über all dein Tun, und mit deinen [Gottes] Handlungen will ich mich befassen“ (Psalm 77:12)

Ist aber die gängige Meinung über das Meditieren mit der Bibel im Einklang?

Meditation wird häufig als ein Schlüssel zu wahrer Zufriedenheit und innerem Glück gesehen. Von den vielen Meditationsarten, die es gibt, haben einige ihren Ursprung in nicht-christlichen, fernöstlichen Religionen. Dabei geht es oft darum, den Sinn zu entleeren, indem man sich auf bestimmte Wörter oder Bilder konzentriert. Das Ziel? Innerer Frieden, geistige Klarheit und Erleuchtung. Der indische Philosoph Krishnamurti schrieb: „Der Geist muss leer sein, um klar zu sehen.“

Die Bibel dagegen spricht vom Meditieren - wie das einleitende Zitat es zeigt - vom intensiven Nachdenken. Dabei geht es nicht darum, den Sinn zu entleeren oder bestimmte Wörter oder Formeln zu wiederholen, wie zum Beispiel Mantras. Es ist vielmehr zielgerichtetes Nachdenken über positive Inhalte gemeint — unter anderem darüber,

·        wie und wer Gott ist,

·        was er von uns möchte

·        und was er alles erschaffen hat (1. Timotheus 4:15).

Ein gottesfürchtiger Mann betete einst: „Ich denke zurück an die früheren Tage, sinne nach über all dein Tun; meine Gedanken richten sich auf das, was deine Hände geschaffen haben“ (Psalm 143:5, Neue Genfer Übersetzung [NGÜ]). Und auch das stammt von ihm: „Nachts auf meinem Lager denke ich an dich [Gott], stundenlang sinne ich über dich nach“ (Psalm 63:7, NGÜ).

Was bringt es, intensiv über unseren Schöpfer nachzudenken?

Einer der biblischen Gründe lautet: „Das Herz des Gerechten sinnt nach, um zu antworten“ . . . bspw. auf die Sinnfragen des Lebens (Sprüche 15:28)

Wenn man über das Richtige nachsinnt, gewinnt man an Tiefgründigkeit, gelassener Zurückhaltung und moralischer Stärke — man wird überlegter vorgehen, was sich dann auch im Reden und Handeln niederschlägt (Sprüche 16:23). Daraus ergibt sich außerdem, dass man glücklicher und zufriedener lebt. Wer sich angewöhnt hat, konzentriert über Gott nachzudenken, wird „wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserbächen, der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit und dessen Laub nicht welkt, und alles, was er tut, wird gelingen“ (Psalm 1:3).

Sich in etwas gedanklich zu vertiefen hilft dabei, Dinge besser zu verstehen, und trainiert das Gedächtnis. Wenn man sich zum Beispiel mit der Schöpfung beschäftigt oder ein bestimmtes Thema in der Bibel untersucht, lernt man viele interessante Fakten kennen. Kommt dann aber das intensive Nachdenken oder Meditieren ins Spiel, erkennt man die Zusammenhänge und verknüpft neue Informationen mit bereits Bekanntem. Man fügt also Fakten zu einem logischen Ganzen zusammen — quasi wie ein Zimmermann, der Baumaterialien in ein schönes Gebäude verwandelt.

Was man als Christ unbedingt wissen sollte, betrifft das in der Bibel oft erwähnte „Herz“, denn es wird dort häufig als Synonym für den „inneren Menschen“ oder für „den Menschen, der wir wirklich sind“ gebraucht. Über dieses Herz erfahren wir: „Das Herz ist verräterischer als sonst irgendetwas und ist heillos. Wer kann es kennen?“ (Jeremia 17:9)

Ist es also egal, worüber man nachsinnt?

Natürlich nicht, denn „aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken wie: sexuelle Zügellosigkeit, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrügerei, ausschweifendes Leben, Neid . . . und Unbesonnenheit“ (Markus 7:21, 22, Hoffnung für alle). So wie man Feuer unter Kontrolle halten muss, muss man auch seine Gedanken kontrollieren. Tut man das nicht, können selbstsüchtige Wünsche oder Begierden derart überhandnehmen, dass man sich zu schlechten Taten hinreißen lässt (Jakobus 1:14, 15).

Deswegen rät die Bibel, über das nachzudenken bzw. zu meditieren, was wahr, gerecht, rein und liebenswert ist, sich auf das Gute, auf Tugenden und lobenswerte Dinge zu konzentrieren (Philipper 4:8, 9). Lohnt es sich also, seinen Geist mit diesen positiven Gedanken zu füllen? Ja, denn das bewirkt, dass man eine angenehme Persönlichkeit entwickelt, mit Worten Gutes tut und gute zwischenmenschliche Beziehungen aufbaut (Kolosser 4:6).

Vielleicht helfen dir diese Denkanstöße weiter,

Ich wünsche es dir!

Alles Gute!

PS: Die WACHTTURM-ONLINE-BIBLIOTHEK ist Quelle für einige der hier erwähnten Überlegungen.

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Hallo Latekom16

Völlig zu Recht beanstandest du diese verlogene Darstellung unseres Schöpfers . . . und es ist daher nur zu begrüßen, dass denkende und wahrheitsliebende Menschen wie du, solche plumpen Unwahrheiten hinterfragen und auf deren offenkundigen Mangel an Bibeltreue und Logik aufmerksam machen.

Danke dafür!!

Unverständlich auch, dass sich Millionen von „Christen“ an diese von Menschen erfundenen Überlieferungen klammern und nicht bereit zu sein scheinen, der wahren Lehre die Ehre zu geben.

Dabei lässt Gottes Wort und sein Autor keine Gelegenheit ungenutzt, uns die Wahrheit und immer wieder die Wahrheit mit klaren und verständlichen Worten ans Herz zu legen. Besonders die Wahrheit über Gott selbst und über seinen Sohn Jesus Christus.

Beispielsweise ist über unsern Vater im Himmel in 1. Timotheus 2:4-6 zu lesen, dass „ . . . es sein Wille ist, dass Menschen aller Art gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und Menschen, einen Menschen, Christus Jesus, der sein Leben als entsprechendes Lösegeld für alle gegeben hat . . .“

Scheinbar beeindruckt es auch kaum jemanden, dass dieser Jesus im Bibelbuch Johannes 17:3 seinen Vater den „alleinwahren Gott“ nennt, und sich selbst als denjenigen kenntlich macht, der vom Vater ausgesandt wurde.

Interessanter Weise bestätigt Jesus mit dieser seiner  Aussage ein weiteres Mal eine deutliche Klarstellung seines Vaters, die dieser schon 700 Jahre zuvor durch seinen Propheten Jesaja hat aufschreiben lassen, und zwar „ . . . damit ihr erkennt und an mich glaubt und versteht, dass ich immer derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet und auch nach mir hat es keinen gegeben . . .“  und ich, als Kommentator füge hinzu „auch keinen dreieinigen . . .“ (Jesaja 43:10, 11)

Und deshalb, und mit beeindruckender Klarheit und Bescheidenheit  -  an der sich übrigens „unsere Irrlichter“ ein Beispiel nehmen sollten - sagt Jesus  in Johannes 14:28 „. . . denn der Vater ist größer als ich . . .“ und in Johannes 5:30 „ . . .Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.“

Ebenso scheint es kaum einen „Christen“ zu beeindrucken, wie intensiv Gottes Wort Nachfolger Jesu zur Einheit aufruft: 

„Redet alle übereinstimmend und habt keine Spaltungen unter euch, sondern seid in demselben Denken und in demselben Gedankengang völlig vereint. (1. Korinther 1:10)

Stattdessen hat sich diese angebliche Gefolgschaft Jesu inzwischen in Sage und Schreibe rund 42.000 Konfessionen zergliedert, die sich nicht nur in der Lehre - mal mehr mal weniger - unterscheiden, sondern  - wenn angebracht - auch mal aufeinander schießen.

Und daher, wenn man sich erst so weit von dem „schmalen Weg, der zum Leben führt“ entfernt hat, zeigen auch andere biblische Warnungen und Ermahnungen kaum noch Wirkung. Bspw. Matthäus 15:9: „ . . .Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren. . .“

Und bei diesem Stichwort „Vergeblich“ fällt Bibelkennern sofort Jesu Bergpredigt mit einigen ihrer deutlichen Warnungen ein:

Nicht jeder . . .“ sagt Jesus dort, „. . . der zu mir sagt: ‚Herr, Herr!‘, wird in das Königreich des Himmels kommen, sondern nur, wer das tut, was mein Vater im Himmel will“ . . . und  was der Vater im Himmel will ist in dem  Bibelzitat   - hier oben im Absatz 4  - noch einmal nachzulesen.

Außerdem   - im Kontext desselben Bibelkapitels  - mahnt Jesus dringend an „ . .Geht durch das enge Tor, denn weit ist das Tor und breit ist der Weg in die Vernichtung, und viele gehen hindurch. Doch eng ist das Tor und schmal ist der Weg zum Leben, und nur wenige finden ihn . . .“  (Matthäus 7:13, 14)

Spätestens jetzt sollten wir uns die Augen reiben und versuchen wach zu werden . . . denn es ist kein unabwendbares Schicksal, zu den Vielen zu gehören, zu den vielen Millionen die zu Jesus zwar „Herr“ sagen, doch nur weil das Tor weit  und  der Weg breit ist und nur weil viele durch diese breite Tor gehen  hinterher zu laufen „weil wir das schon immer so gemacht haben . . .“

Und wenn nun dich, der du nicht Fragesteller sondern „nur“ Mitleser bist, das bis hierher gesagte immer noch nicht so recht überzeugt, dann würdige doch zumindest   - und zunächst - einmal, dass die hier zusammengetragenen Appelle zu den   - mit großem Abstand - am häufigsten übersetzten und am weitesten verbreiteten Schriftgut der Menschheitsgeschichte gehören.  Über 3.000 Sprachen und das Milliardenfach verfügbar – sowohl als Druck- oder digitale Version . . . Dir zuliebe!

Warum wohl?

Und an dich, Latekom16,  

danke für deine Frage und, hoffentlich helfen Dir diese Denkanstöße weiter.

Ich wünsche es dir und außerdem alles Gute

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Hallo Emilyemma123

Seit der Atheismus aufgekommen ist  -  und, oder weil - die Evolutionstheorie auf breiter Ebene Anklang gefunden hatte, ist es für viele Menschen selbstverständlich, dass es keinen Gott gibt. Und damit vollzog die „zivilisierte“ Menschheit einen grundlegenden Schritt in die Richtung der so genannten Aufklärung.  

Gestützt auf diese neue vermeintliche Erkenntnis, meinen diese Vielen, dass die Erklärung für das Vorhandensein der Religion im Menschen selbst zu suchen ist, in seinem Denken, seinen Bedürfnissen, seinen Ängsten, seinen „Neurosen“. Voltaire bspw. sagte: „Gäbe es Gott nicht, müsste man ihn erfinden“; und unterstellte damit - wie viele seiner Zeitgenossen auch, dass es der Mensch sei, der Gott erfunden habe. Und dieses philosophische Gerücht hält sich hartnäckig bis heute hin.

Und nun mache dir an dieser Stelle bitte noch einmal bewusst, wie „Säkularisierung“ definiert wird, nämlich als „Lebensanschauung . . ., gestützt auf die Voraussetzung, dass die Religion und religiöse Überlegungen nicht beachtet oder bewusst ausgeschaltet werden sollten“ - dann erschließt sich dir hier und jetzt der Zusammenhang, nach dem du fragst.

Vereinfachte Formel: Säkularismus ist das Gegenteil von Glauben (und dazu empfehle ich dir die biblische Definition von „Glauben“ in Hebräer 11:1-3 nachzulesen.)

Oder auch Wiki – noch etwas deutlicher: „Säkularismus (von lateinisch saeculum ‚Zeit‘, ‚Zeitalter‘; auch: ‚Jahrhundert‘, als ‚diesseitigem‘ Gegensatz zur religiös-‚jenseitig‘ verstandenen ‚Ewigkeit‘) bezeichnet eine Weltanschauung, die sich auf die Immanenz und Verweltlichung der Gesellschaft beschränkt und auf darüber hinausgehende, metaphysische und religiöse Fragen verzichtet.“

Nicht verzichten dagegen sollten wir bei deiner Frage auf Gottes Wort die Bibel, denn schließlich ist deine Aufgabe und ihre Lösung im Themenbereich „Religion“ angesiedelt, und es deshalb nicht ganz abwegig, einmal zu hören, was ihr Autor – vorauswissend - zu dieser säkularen Entwicklung sagt, zumal er dazu Klartext redet und deshalb kaum kommentiert werden muss.

Hier folgen zwei von einigen Dutzend ähnlicher Aussagen:

„Ihr Verstand ist verfinstert, und das Leben, das Gott gehört, ist ihnen wegen ihrer Unwissenheit und wegen der Gefühllosigkeit ihres Herzens fremd . . .“ (Epheser 4:18)

oder

„Denn was es über Gott zu wissen gibt, ist für sie deutlich erkennbar, da Gott es ihnen deutlich gemacht hat. Schließlich sind seine unsichtbaren Eigenschaften seit Erschaffung der Welt klar zu erkennen, denn sie sind in den Schöpfungswerken wahrnehmbar, ja seine ewige Macht und Göttlichkeit, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott und dankten ihm auch nicht, sondern sie gaben sich inhaltslosen Überlegungen hin, und in ihrem unverständigen Herzen wurde es dunkel. Obwohl sie behaupteten, weise zu sein, wurden sie unvernünftig und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas wie das Abbild von vergänglichen Menschen und Vögeln und vierfüßigen Tieren und Reptilien. (Römer 1:19-23)

Soweit Gottes Beurteilung dieser Gottentfremdung.

Außerdem suchst du noch nach einer besseren Erklärung, als du selbst sie formuliert hast zu (Zitat): „Die Aggressivität mancher Aufklärer, sowie das erzählen mancher Unwahrheiten machte die Kirche sauer, weshalb sie die Aufklärung eher ablehnte.-> deshalb Säkularisierung.“

Meine Empfehlung: Beginne mit deiner Erklärung bei der wirklichen Ursache und nicht erst bei den bedauernswerten Folgen:

Nicht die „Aggressivität mancher Aufklärer“ hat den Glauben an Gott und sein Wort untergraben, sondern das Versagen der Religionen im Allgemeinen und das der christlichen im Besonderen. Nur deshalb konnten „Aufklärer“ ihr Gedankengut mühelos verbreiten, und wurden sogar erwartungsvoll willkommen geheißen.

Zur Erinnerung:

Jesu Auftrag an seine Nachfolger lautete seinerzeit und unmissverständlich

„ . . . geht und macht [Menschen aus] allen Völkern zu meinen Jüngern; . . . und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe . . .“ (Matthäus 28:18-20)

Und nun schau dir die 2 Milliarden Christen an: Statt global „eins zu sein“, wie es ihnen Jesus ausdrücklich nahelegte, sind sie in 42.000 Konfessionen zersplittert und haben allein durch die von ihnen gesegneten beiden Weltkriege die breiteste Blutspur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen.

Kaum jemand nimmt sie noch ernst, zumal sie, statt ihre Schäfchen zu lehren, alles zu befolgen (IN WORTEN: ALLES ZU BEFOLGEN) was Jesus geboten hat (wie oben zitiert) stattdessen Menschengebote lehren, indem sie bspw. und unter anderem die Evolutionstheorie akzeptierten. Einige behaupten zwar immer noch, an die Schöpfung zu glauben, räumen jedoch die Möglichkeit ein, dass sich der Körper des Menschen entwickelt und Gott nur die Seele erschaffen hat oder ähnlich lautende Konstrukte.

Wen wundert es also, dass Tausende (Tendenz steigend) die Kirchen verlassen und damit für jede Art von „Aufklärung“ zugänglicher werden.

Wahrlich ein Grund zum „sauer werden“ (deine Formulierung) doch ist es - wie schon erwähnt - die Kirche selbst, die den Weg zur Säkularisierung ebnet – und das mit zunehmenden Erfolg.

Doch wie wird die Sache ausgehen?

Jesus selbst, der die Grundlage für das wahre Christentum legte, wusste das schon vor 2.000 Jahren. In seiner Bergpredigt ist zu lesen:

»Nicht alle, die zu mir sagen ›Herr, Herr‹, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will. Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Herr, Herr! In deinem Namen haben wir prophetische Weisungen verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.‹ Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: ›Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; geht mir aus den Augen!‹  (Matthäus 7:21-23)

Wohlgemerkt: dieses vernichtende Urteil fällt der Himmel über jene, die Jesus Christus mit „Herr“ anreden, über Christen also!!

Und nun: Vielleicht helfen dir diese Denkanstöße weiter.

Ich wünsche es dir und außerdem viel Erfolg

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Hallo heyhelloo,

die Bergpredigt enthält KEINE politische Botschaft - und ich sag dir auch warum nicht:

Gottes Gute Botschaft (einschließlich der Bergpredigt) ist die Botschaft von einer neuen Welt unter dem König Jesus Christus, einem Regenten, der uns deutlich zu verstehen gibt, dass er (ebenso wie seine loyalen Nachfolger)  „. . . kein Teil der [politischen] Welt ist“ und der uns in eben dieser Bergpredigt verspricht, dass schlussendlich die „. . . glücklich sind, die ein mildes Wesen haben, denn sie werden die Erde erben“ (Matthäus 5:5; Johannes 17:16).

Schon allein deswegen enthält seine Bergpredigt nie und nimmer eine politische Botschaft. 

Ganz im Gegenteil macht Jesus in dieser weltbekannten Predigt eines ganz besonders deutlich, dass nämlich nur diejenigen in diesem Königreich, willkommen sind,  die „. . .  das tun, was mein Vater im Himmel will . . .“,  (Matthäus 7:21) und der Vater ist weder parteiisch noch bedient er sich einer politischen Botschaften, um seinen Willen kundzutun.

Warum ist das so, und warum wird das in Gottes neuer Welt ausnahmslos und grundsätzlich so sein?  Weil  „. . . es dem Menschen nicht zusteht, seinen Weg selbst zu bestimmen. Es steht dem Menschen nicht zu, auf seinem Lebensweg auch nur seinen Schritt zu lenken“ (Jeremia 10:23).

Das wäre auch aus mindestens drei biblischen Gründen absolut paradox, denn (1.) hat der Schöpfer unserer Erde dem Menschen zwar die Verwaltung über den Globus anvertraut, aber zu keiner Zeit die Verwaltung über den Menschen.

Außerdem und damit (2.) „ . . . liegt die ganze Welt“ (nach 1. Johannes 5:19) „. . . in der Macht dessen, der böse ist“, den die Bibel auch den „Gott dieses Weltsystems“ nennt, den Teufel nämlich, der raffiniert genug ist, den Sinn der allermeisten Menschen derart zu verblenden, dass sie politischen Überlegungen mehr Beachtung schenken, als dem Willen Gottes (2. Korinther 4:4). Es wäre schon sehr unlogisch auf derart gottlose Umtriebe mit politischen Botschaften aus der Bergpredigt Einfluss nehmen zu wollen.

Und nicht zuletzt (3tens) hat Jesus klar Stellung bezogen, als „ . . .  die Menschen drauf und dran waren, ihn mit aller Gewalt zum König zu machen, da zog er sich wieder auf den Berg zurück — ganz allein“ (Johannes 6:15).

Politik - so definiert Wikipedia - „bezeichnet die Strukturen (Polity), Prozesse (Politics) und Inhalte (Policy) zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche (auf Macht beruhende) Entscheidungen“.

Und da jedes Gemeinwesen auf unserer schönen Erde seine ganz individuellen und häufig sehr eigennützigen Interessen mit Nachdruck verfolgt (bis hin zu Gewaltanwendungen), wird Politik niemals die Interessen globaler,  göttlicher Grundsätze vertreten können. Göttlich Grundsätze, die  - nach Jesu Worten - in ihrer Summe beeindruckend klar und einfach sind; nämlich Gott über alles und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben (Matthäus 22:37-40).

Und noch eine weitere Kernaussage aus der Bergpredigt bestätigt deren absolut unpolitische  Botschaft, nämlich das dort erwähnte „Vaterunser“. Darin bitten wir „unseren Vater im Himmel“, dass sein Wille geschehe“ und „sein (schon erwähntes) Königreich komme“ (Matthäus 6:9-13). Spätestens jetzt löst sich jede Überlegung, ob die Bergpredigt eine politische Botschaft enthält, in Luft auf.

Zum Schluss noch etwas zu deiner Zusatzfrage, „Warum gehört die Bergpredigt Jesu neben den Gleichnissen, Erzählungen zum Kern seiner Reich Gottes Botschaft?“

Weil allein der Inhalt der Bergpredigt, wenn man ihn denn durch entsprechende Taten mit Leben erfüllt, einen Menschen so formen kann, dass er in Gottes Königreich willkommen ist.

Woher ich das weiß?

Das besagen die Schlussworte der Bergpredigt. Zwar sehr viel orientalischer und sehr viel blumenreicher als meine . . . aber mindestens ebenso deutlich.

Lies bitte selbst:

„Deshalb: Wer diese Worte hört und danach lebt, ist wie jemand, der so umsichtig war, sein Haus auf felsigen Grund zu bauen. Es regnete in Strömen, Wassermassen fluteten heran und der Wind rüttelte an dem Haus — aber es stürzte nicht ein, denn es war auf felsigen Grund gebaut. Doch wer diese Worte hört und nicht danach lebt, ist wie jemand, der so dumm war, sein Haus auf Sand zu bauen. Es regnete in Strömen, Wassermassen fluteten heran und der Wind schlug gegen das Haus und es fiel zusammen und der Einsturz war verheerend.“  (Matthäus 7:24-27)

Und auch das sollst du noch wissen: 

Überlegungen dieser Art ließen sich noch seitenlang fortsetzen, aber vielleicht   - so hoffe ich - hilft dir schon diese kleine Auswahl denkwürdiger Denkanstöße etwas weiter.

Ich wünsche es Dir und außerdem viel Erfolg und alles Gute

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Hallo LongBlade22  

Es ist die Bibel, die einzige authentische Quelle für Antworten auf deine Frage, die von Satan, dem Teufel, als dem „Gott dieser Welt“ spricht (2.Korinther 4:4 NLB).  

Dass der mit dem an dieser Stelle genannten „Gott“ Satan gemeint ist, geht eindeutig aus dem nächsten Teil des Verses 4 hervor, wo es heißt, dass dieser Gott „die Gedanken der Ungläubigen verblendet,“.  

Außerdem wird von ihm in der Offenbarung 12:9 (GNB)  gesagt, dass er „die ganze Welt verführt“.  Und dass Satan tatsächlich derjenige ist, der über die gegenwärtige Weltordnung  samt ihren Regierungen herrscht, wurde deutlich, als er Jesus  „. . . die Macht über alle Reiche in ihrer ganzen Größe und Pracht“ anbot und ihm zusicherte: „alles soll dir gehören, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest . . . denn sie ist mir übertragen worden und ich kann sie weitergeben, an wen ich will“ (Lukas 4:5-7 GNB).

Nun ist die Tatsache, dass du das Thema „Teufel“  hinterfragst, einmal mehr ein Beleg dafür, wie erfolgreich dieser Erzbetrüger darin ist, seine Existenz und seine Identität zu verschleiern. Selbst viele Christen halten ihn für eine Phantasiegestalt, obwohl sie es sind, die eigentlich wissen müssten, dass es das Christentum nur deshalb gibt, weil sich ein an sich geachteter Geistsohn Gottes selbst zu einem Teufel machte. (siehe Jesaja 14:12; Markus 10:45; Johannes 14:6). Jesus in seiner Rolle als der Christus (Gesalbter) und in seiner Rolle als „der Weg [zum Vater] und die Wahrheit und das Leben“ wurde nur dieses Lügners wegen notwendig, und hat (nach 1. Johannes 3:8 HfA) von seinem Vater den Auftrag ". . . die Werke des Teufels zu zerstören“

Dennoch, liebe(r)  LongBlade22, lasse dir „keine grauen Haare wachsen“, weil du über die Identität dieses „Vaters der Lüge“ nicht vollständig informiert warst. Die Bibel relativiert das mit den Worten: „Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts. Es ist also nicht erstaunlich, wenn sich auch seine Diener als Diener der Gerechtigkeit tarnen. Ihr Ende wird ihren Taten entsprechen.“  (2. Korinther 11:14, 15 EU)

Zum Schluss noch dies: Gottes Wort erwähnt, wie du es in deiner Frage schon angedeutet hast, eine ganze Reihe von Göttern, die Menschen sich ausgedacht haben.

Umso wichtiger ist daher Jesu Appell an unser Unterscheidungsvermögen, wenn er seinen Vater den "allein wahren" Gott nennt.

Wörtlich:  „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“  (Johannes 17:3 SLT)

Vielleicht hilft dir das weiter.

Alles Gute

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Zeugen Jehowas

Hallo Mitro

Du suchst die friedlichste / friedliebendste Religion und betonst, dass es dich interessieren würde, welche der vielen Religionen nicht nur etwas von Frieden erzählt, sondern ihn auch auslebt.

Du verrätst uns auch den Hintergrund deiner Frage, dass du von einer großen Religion erfahren hast, dass sie maßgeblich daran beteiligt war, den Zweiten Weltkrieg zu unterstützen, obwohl sie sehr viel über den Frieden "Predigt" und von einer anderen, die - von der ich dachte sehr viel von Frieden hält, doch Revolten unterstützt und "Kampfgeistliche" ausbildet.

Nun ist es für alle, die sich in der Weltgeschichte ein wenig auskennen keine Schwierigkeit, die von dir erwähnte „große Religion“, die den Frieden predigt und trotz alledem den Krieg fördert zu identifizieren: Es ist die so genannte Christenheit; nicht zu verwechseln mit dem Christentum in seinen ursprünglichen und friedensfördernden Form.

Oberflächlich betrachtet sind beide einander so ähnlich wie eine echte und eine gefälschte Banknote. Oberflächlich betrachtet! Und auch was den unterschiedlichen Wert dieser beiden „Währungen“ betrifft, kann das Beispiel nicht treffender sein.

Zum Christentum: Das ursprüngliche und daher wahre Christentum gehörte schon immer zu den Verfolgten!

Allein in seiner Bergpredigt weist Jesus drei Mal auf diese Bedrohung hin:

Matthäus 5:10-12

  • 10 „. . .Glücklich sind die, die verfolgt werden, weil sie das Richtige tun, denn das Königreich des Himmels gehört ihnen.
  • 11 Glücklich seid ihr, wenn man euch meinetwegen beschimpft, verfolgt und alle möglichen boshaften Lügen über euch erzählt. 
  • 12 Freut euch und seid überglücklich, denn eure Belohnung im Himmel ist groß. Schließlich wurden die Propheten vor euch genauso verfolgt.“  

Zur Christenheit:  Die vom Ursprung abgewichene und  mit vielen menschlichen Dogmen durchsetzte Christenheit, die sich nach dem Tode der Apostel etablierte, war wie von Jesus Christus vorausgesagt, von Anfang an auf der Seite der Verfolger und der Kriegstreiber. 

Auch dazu drei der vielen grundsätzlichen biblischen Aussagen, um das friedenstörende und kriegerisches Verhalten der Christenheit als absolut unchristlich zu brandmarken.

Und alle drei stammen von Jesus Christus persönlich:

  • Matthäus 5:44, 45 „. . .Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, . . .“
  • Matthäus 19:19 „. . .Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘. . .“
  • Matthäus 26:52 „. . .denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. . .“

außerdem siehe auch Apostelgeschichte 8:1  / Matthäus 10:22, 23 / Johannes 15:20

Die Christenheit - allem voran ihre geistlichen Führer - kann für sich in Anspruch nehmen, die größten Blutvergießen der Menschheitsgeschichte ausgelöst, gesegnet und mit verantwortet zu haben. (Kreuzzüge, Inquisition, zwei Weltkriege u.v.a.m.) 

Folgerung: Gemessen an diesen Ergebnissen ist die Christenheit also absolut wertlos und das vor allem aus der Sicht Gottes!

Bevor ich nun zu der eigentlichen Frage nach der friedlichsten Religion komme, kurz ein paar Denkanstöße zu der Frage: 

Was aber ist Frieden?

  • ist er lediglich die Abwesenheit von Krieg?
  • oder ist er eine mehr oder minder erfolgreiche Koexistenz - und sei es auch nur zähneknirschend?
  • Oder aber macht wirklicher Friede die ganzherzige tätige Mitarbeit aller Beteiligten notwendig?
  • Braucht man also nicht nur friedliebende (passive) sondern friedensstiftende (aktive) Menschen?
  • und wäre diese Aufstellung vollständig, ohne zu fragen ob nicht auch Frieden mit der Umwelt, Frieden mit der Schöpfung und Frieden mit dem Schöpfer dazugehören?
  • und nicht zuletzt: können sich Christen angesichts ihrer Zersplitterung in rund 42.000 Konfessionen überhaupt jemals völlig einig werden?

Würdest Du zustimmen, dass wenn erwiesenermaßen eine Religion Menschen verschiedener Hautfarbe, unterschiedlichster Bildung und grundverschiedener nationaler, ethnischer, sozialer und religiöser Herkunft so sehr und nachhaltig miteinander vereint, dass sie wie die Glieder einer weltweiten Familie liebevoll miteinander umgehen und Gemeinschaft pflegen, würdest Du zustimmen, dass das eine äußerst wertvolle Religion ist? Eine Religion, die das praktiziert, was Du in Deiner Frage umschreibst?

Und würdest Du auch zustimmen, dass man daran die wahre Religion erkennen könnte? 

Wahrhaftig schon deshalb, weil unser Schöpfer durch die richtige Form der Anbetung Menschen miteinander vereinen und nicht etwa trennen möchte.

Und wahrhaftig auch deshalb, weil nur Wahrheit die Kraft entfaltet kann, das Denken, Reden und Handeln von Menschen tiefgreifend so positiv zu beeinflussen, dass Frieden das Ergebnis ist.

Du wirst wahrscheinlich einwenden, dass sei Utopie . . .

Du wirst wahrscheinlich einwenden, dass sei Utopie. Es ist keine Utopie, so etwas gibt es wirklich. 

Es gibt eine solche wahre Religion, die Weiße, Schwarze, Braune und Gelbe zu Gleichgesinnten werden lässt , zu Menschen deren Herz dieselbe Farbe hat — durchsichtig —, weil sie Brüder und Schwestern sind.  

Es gibt eine solche friedliche Religion . . . .

. . . . sie ist sogar mehr als friedlich, denn sie wirkt sich friedensstiftend aus auf

beispielsweise

  • -  die  Tutsi und Hutu
  • -  Eritreer und Äthiopier 
  • -  Kroaten, Serben und Bosnier
  • -  Mazedonier und Albaner
  • -  Polen und Ukrainer 
  • -  Israelis und Palästinenser
  • -  ehemals protestantische und ehemals  katholische Nachbarn  in Nordirland 
  • -  Deutsche, Griechen, Türken und Afrikaner
  • -  und viele andere mehr,  die sich vorher hasserfüllt, verbissen und scheinbar unversöhnlich gegenseitig bekämpft haben, eine Religion die solche Menschen dauerhaft zu einem friedlichen Miteinander veranlasst!

Weißt Du wo?

 In den Versammlungen, in den Königreichssälen und auf den internationalen Kongressen der Zeugen Jehovas.  Sie wirken mit- und untereinander als  Friedensstifter überall auf der Welt in derzeit  über 1.000 Sprachen und 240 Ländern.

Sie verweigern überall auf der Erde den Kriegsdienst und beteiligen sich nirgendwo  an kriegerischen Auseinandersetzungen.  Und das trotz Widerstand und Verfolgung, wie gegenwärtig  in Armenien, Aserbeidschan, Georgien, Russland, Türkei, Usbekistan und anderen Ländern sowie in der jüngeren Vergangenheit im Nazi- Deutschland oder in der DDR.

 Vielleicht überrascht es Dich zu erfahren, dass bereits der Gründer des Christentums festgelegt hat, mit welcher Methode man die wahre von der falschen Religion unterscheiden kann.

Und die empfohlene Methode hat Ähnlichkeit mit der von Dir angeregten. 

Er sagte:

„Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor . . . Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen“  (Matthäus 7:15-20)

All das sind allerdings nur erste Schritte, aber in die einzig richtige Richtung

Falls Du das spannende Thema vertiefen möchtest, dann google einfach mal nach diesem Thema

„Kann Religion doch eine Kraft für den Frieden sein? JW ORG“

Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo EmilysChance

Das Markus-Evangelium aus der Einführung in der der Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe):

Die im Evangelium behandelte Zeitspanne reicht von 29 bis 33 u. Z.

Es ist das kürzeste der vier Evangelien und zeichnet sich durch einen dynamischen Schreibstil aus. Es lässt sich in nur ein bis zwei Stunden durchlesen und bietet eine mitreißende Beschreibung von Jesu Leben.

Der Überlieferung zufolge stützte sich Markus zum Großteil auf Augenzeugenberichte von dem Apostel Petrus (13:3). Das würde zu der Tatsache passen, dass Markus und Petrus einige Zeit zusammen in Babylon waren (1Pe 5:13).

Markus erwähnt oft, wie Jesus in verschiedenen Situationen fühlte und reagierte (3:5; 7:34; 8:12; 9:36; 10:13-16, 21).

Markus legt den Fokus mehr auf das, was der Christus tat, als auf seine Predigten und Lehren. Während Matthäus ihn als den verheißenen Messias und König porträtiert, beschreibt ihn Markus als Mann der Tat: als Wunder wirkenden Sohn Gottes und siegreichen Retter. Markus berichtet über mindestens 19 Wunder, die Jesus vollbrachte, erwähnt aber nur wenige seiner Vergleiche. Ein Vergleich kommt allerdings nur in seinem Evangelium vor, nämlich der aus Markus 4:26-29.

Markus verfasste sein Evangelium möglicherweise zwischen 60 und 65 u. Z., als er bei Paulus in Rom war.

Während Matthäus sein Evangelium für die Juden schrieb, hatte Markus offensichtlich in erster Linie eine römische Leserschaft im Sinn. Das ist daran zu erkennen, dass er jüdische Bräuche und Lehren erklärt, die Nichtjuden unbekannt waren (2:18; 7:3, 4; 14:12; 15:42). Außerdem übersetzt er hebräische und aramäische Ausdrücke (3:17; 5:41; 7:11, 34; 14:36; 15:22, 34), gibt Zusatzinformationen zu Orten und Jahreszeiten, die für jüdische Leser nicht nötig gewesen wären (1:13; 11:13; 13:3), und gibt den Wert jüdischer Münzen in römischer Währung an. (Siehe Anm. zu Mar 12:42.)

Darüber hinaus verwendet er mehr lateinische Ausdrücke und Idiome als die anderen Evangelisten, z. B. speculator („Leibwächter“), praetorium („Residenz des Statthalters“) und centurio („Offizier“) (6:27; 15:16, Fn., 39).

Wenn du möchtest google bitte mit dem Suchtext „Einführung in Markus - JW org“, um dir ein informatives Drei-Minuten Video über Markus und die Entstehung seins Evangeliums anzusehen.

Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo  GerdLon 

Der von dir zitierte Apostel Paulus schreibt u.a. in 1. Korinther 6:9   „Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? . . .“; und in dem dann  folgenden  Text macht er an einigen Beispielen deutlich, wer   - nach dem Maßstab der Bibel  - zu den Ungerechten zählt, unter anderem nämlich die von dir schon erwähnten „Trinker“.

Inwiefern sind denn aber Trinker oder andere, die mit ähnlich schlechten Gewohnheiten behaftetet sind, inwiefern sind die ungerecht

Nun, die Bibel wendet den Begriff „ungerecht“ auf all diejenige an, die Gottes Gesetze nicht ernst oder nicht ernst genug nehmen; und insofern zählen sie dann zu denen, die seine  - Gottes - Maßstäbe für Recht und Unrecht  missachten.

So weit, so gut. Aber wo in der Bibel findet man denn eine gesetzliche Grundlage für den richtigen Umgang mit Alkohol?

Generell muss man dazu wissen, dass unser Schöpfer kein starres Regelwerk für jeden Bereich unsers Tuns und Handelns festgelegt hat, sondern - mit wenigen Ausnahmen -  „nur“ Grundsätze hat festschreiben lassen, innerhalb  deren Grenzen jeder frei entscheiden kann, ob er ein Freund oder Feind Gottes sein möchte.

Warum ist das so? 

Weil Jehova von seiner vernunftbegabten Schöpfung keinen Kadavergehorsam erwartet, sondern jeden einzelnen mit der ihm zugestandenen Würde behandelt. Er möchte unser Freund sein, und darf daher seinerseits auch erwarten, dass wir auf seine Empfindungen und Denkweise Rücksicht nehmen.

Soweit es den Alkohol betrifft, hat er deshalb eine Reihe von Hinweisen und Beispielen aufschreiben lassen, an denen wir uns orientieren können.

Einige davon zitiere ich hier:

  • Sprüche 20:1 . .“Der Wein ist ein Spötter, Alkohol ist unbeherrscht. Wer dadurch auf Abwege kommt, ist nicht klug.“
  • Sprüche 23:20, 21 „Sei nicht unter denen, die zu viel Wein trinken,  . . .  denn wer zu viel isst und trinkt, wird verarmen, und Schläfrigkeit wird einen in Lumpen kleiden.“
  • Jesaja 5:11 „Wehe denen, die frühmorgens aufstehen, um Alkohol zu trinken, die bis spätabends bleiben, bis der Wein sie berauscht!“
  • Epheser 5:18  „Betrinkt euch nicht mit Wein, was zu Ausschweifung führt, sondern lasst euch stets mit [Gottes] Geist erfüllen.“

Andererseits freut er sich mit uns, wenn wir auf seinen Wegen wandeln und die Gaben aus seiner Schöpfung mit der gebührenden Wertschätzung, dankbar und in vernünftigem Maß genießen:

  • Prediger 9:7 „Geh und iss dein Essen mit Freude und trink deinen Wein mit frohem Herzen, denn der wahre Gott hat bereits an deinem Tun Gefallen gefunden. . .“

So also denkt unser Schöpfer über den Umgang mit dem von ihm erschaffenen Alkohol; wenn wir das beherzigen können wir seine Freunde werden.

Doch bitte nicht vergessen:

Auch wenn uns diese göttlichen Maßstäbe in einem sehr liebenswürdigen Ton übermittelt werden, ist es klug, im Sinn zu behalten, dass sie zu unserem Nutzen sind und   - mehr noch  -  sollte uns ihr väterlicher Unterton nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ernst gemeint sind

Woher wissen wir das?

Weil uns des Vaters Sohn in seiner weltbekannten Bergpredigt an etwas Entscheidendes erinnert:

„ . . .Nicht jeder, der zu mir [Jesu] sagt: ‚Herr, Herr!‘, wird in das Königreich des Himmels kommen, sondern nur, wer das tut, was mein Vater im Himmel will.“  (Matthäus 7:21)

Zu klären bleibt nun noch dein Hinweis   „Wir können die Gesetze und Gebote nicht halten“

Das ist richtig, aber das bezieht sich auf das mosaische Gesetz, eine erzieherische Gesetzessammlung, die durch das „Gesetz des Christus“ ersetzt wurde  (Galater 6:2 Eb)

In Galater 3:24, 25  ist daher zu lesen:  „. . . Bis dahin hatte das Gesetz für uns die Aufgabe eines strengen Erziehers. Seit Christus aber finden wir durch den Glauben Gottes Anerkennung und sind dem Gesetz, diesem strengen Erzieher, nicht mehr unterstellt“ (HfA)

Das ändert zwar nicht sehr viel daran, das Glauben nach wie vor nur bei dem erkennbar wird, der  - wie oben zitiert - „das tut, was mein Vater im Himmel will“; oder der nach Jakobus 2:20, der sehr wohl weiß „. . . dass Glaube ohne Taten nutzlos ist“.

Doch nun ist der Maßstab nicht mehr das mosaische Gesetz, sondern, das oben schon erwähnte „Gesetz des Christus“

Und was besagt dieses Gesetz?

Jesu Antwort:  „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“ (Matthäus 22:37-39) .

Resümee: Es ist daher unsere ganzherzige Liebe zu unserem Gott und Schöpfer, die uns   - unter anderem - zum richtigen Umgang mit dem Alkohol bewegt.

Und nun lieber  GerdLon  hoffe ich, dass dir ein wenig klarer ist, ob der Glaube allein genügt - Oder?

Alles Gute 

und weiter viel Erfolg beim Ergründen der Bibel

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Hallo  GerdLon 

Der von dir zitierte Apostel Paulus schreibt u.a. in 1. Korinther 6:9   „Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? . . .“; und in dem dann  folgenden  Text macht er an einigen Beispielen deutlich, wer   - nach dem Maßstab der Bibel  - zu den Ungerechten zählt, unter anderem nämlich die von dir schon erwähnten „Trinker“.

Inwiefern sind denn aber Trinker oder andere, die mit ähnlich schlechten Gewohnheiten behaftetet sind, inwiefern sind die ungerecht

Nun, die Bibel wendet den Begriff „ungerecht“ auf all diejenige an, die Gottes Gesetze nicht ernst oder nicht ernst genug nehmen; und insofern zählen sie dann zu denen, die seine  - Gottes - Maßstäbe für Recht und Unrecht  missachten.

So weit, so gut. Aber wo in der Bibel findet man denn eine gesetzliche Grundlage für den richtigen Umgang mit Alkohol?

Generell muss man dazu wissen, dass unser Schöpfer kein starres Regelwerk für jeden Bereich unsers Tuns und Handelns festgelegt hat, sondern - mit wenigen Ausnahmen -  „nur“ Grundsätze hat festschreiben lassen, innerhalb  deren Grenzen jeder frei entscheiden kann, ob er ein Freund oder Feind Gottes sein möchte.

Warum ist das so? 

Weil Jehova von seiner vernunftbegabten Schöpfung keinen Kadavergehorsam erwartet, sondern jeden einzelnen mit der ihm zugestandenen Würde behandelt. Er möchte unser Freund sein, und darf daher seinerseits auch erwarten, dass wir auf seine Empfindungen und Denkweise Rücksicht nehmen.

Soweit es den Alkohol betrifft, hat er deshalb eine Reihe von Hinweisen und Beispielen aufschreiben lassen, an denen wir uns orientieren können.

Einige davon zitiere ich hier:

  • Sprüche 20:1 . .“Der Wein ist ein Spötter, Alkohol ist unbeherrscht. Wer dadurch auf Abwege kommt, ist nicht klug.“
  • Sprüche 23:20, 21 „Sei nicht unter denen, die zu viel Wein trinken,  . . .  denn wer zu viel isst und trinkt, wird verarmen, und Schläfrigkeit wird einen in Lumpen kleiden.“
  • Jesaja 5:11 „Wehe denen, die frühmorgens aufstehen, um Alkohol zu trinken, die bis spätabends bleiben, bis der Wein sie berauscht!“
  • Epheser 5:18  „Betrinkt euch nicht mit Wein, was zu Ausschweifung führt, sondern lasst euch stets mit [Gottes] Geist erfüllen.“

Andererseits freut er sich mit uns, wenn wir auf seinen Wegen wandeln und die Gaben aus seiner Schöpfung mit der gebührenden Wertschätzung, dankbar und in vernünftigem Maß genießen:

  • Prediger 9:7 „Geh und iss dein Essen mit Freude und trink deinen Wein mit frohem Herzen, denn der wahre Gott hat bereits an deinem Tun Gefallen gefunden. . .“

So also denkt unser Schöpfer über den Umgang mit dem von ihm erschaffenen Alkohol; wenn wir das beherzigen können wir seine Freunde werden.

Doch bitte nicht vergessen:

Auch wenn uns diese göttlichen Maßstäbe in einem sehr liebenswürdigen Ton übermittelt werden, ist es klug, im Sinn zu behalten, dass sie zu unserem Nutzen sind und   - mehr noch  -  sollte uns ihr väterlicher Unterton nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ernst gemeint sind

Woher wissen wir das?

Weil uns des Vaters Sohn in seiner weltbekannten Bergpredigt an etwas Entscheidendes erinnert:

„ . . .Nicht jeder, der zu mir [Jesu] sagt: ‚Herr, Herr!‘, wird in das Königreich des Himmels kommen, sondern nur, wer das tut, was mein Vater im Himmel will.“  (Matthäus 7:21)

Zu klären bleibt nun noch dein Hinweis   „Wir können die Gesetze und Gebote nicht halten“

Das ist richtig, aber das bezieht sich auf das mosaische Gesetz, eine erzieherische Gesetzessammlung, die durch das „Gesetz des Christus“ ersetzt wurde  (Galater 6:2 Eb)

In Galater 3:24, 25  ist daher zu lesen:  „. . . Bis dahin hatte das Gesetz für uns die Aufgabe eines strengen Erziehers. Seit Christus aber finden wir durch den Glauben Gottes Anerkennung und sind dem Gesetz, diesem strengen Erzieher, nicht mehr unterstellt“ (HfA)

Das ändert zwar nicht sehr viel daran, das Glauben nach wie vor nur bei dem erkennbar wird, der  - wie oben zitiert - „das tut, was mein Vater im Himmel will“; oder der nach Jakobus 2:20, der sehr wohl weiß „. . . dass Glaube ohne Taten nutzlos ist“.

Doch nun ist der Maßstab nicht mehr das mosaische Gesetz, sondern, das oben schon erwähnte „Gesetz des Christus“

Und was besagt dieses Gesetz?

Jesu Antwort:  „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“ (Matthäus 22:37-39) .

Resümee: Es ist daher unsere ganzherzige Liebe zu unserem Gott und Schöpfer, die uns   - unter anderem - zum richtigen Umgang mit dem Alkohol bewegt.

Und nun lieber  GerdLon  hoffe ich, dass dir ein wenig klarer ist, ob der Glaube allein genügt - Oder?

Alles Gute 

und weiter viel Erfolg beim Ergründen der Bibel

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Hallo Zacharias24456

Weder gestützt auf Vermutungen noch durch bloßes Hörensagen kann man Fragen zur Bibel beantworten, besonders wenn sie so komplex sind wie diese. Forscht man dagegen gründlich nach und zieht erst dann entsprechende Schlüsse, kommt man  - auch in diesem Fall - zu einem sehr logischen Ergebnis!

Allem voran muss man im Sinn behalten, dass die Idee von einer Arche nicht von Noah stammte, sondern kein Geringerer als der Schöpfer des Universums selbst diese Maßnahme beschlossen,  bis ins Detail geplant, Zeitpunkt, Zeitplan, Ort und Ablauf festgelegt und die Durchführung seinem loyalen Diener und dessen Familie übertragen hat. An einer völlig entarteten und gottlosen Welt wurde damals Gottes Urteil vollstreckt  - und das dabei der Segen Gottes Noahs Rettung begleitete versteht sich von selbst.

Wie die Bibel in 1.Mose 6 berichtet, war die Arche 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Setzt man die Elle mit nur 44,5 cm an (einige meinen, die alte Elle sei eher 56 cm oder 61 cm gewesen), dann wäre die Arche 133,5 m lang, 22,3 m breit und 13,4 m hoch gewesen. Sie wäre also fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth II. Interessant ist, dass das  Verhältnis von Länge zu Breite (6 zu 1) heute noch im Schiffsbau angewendet wird.. Durch diese Abmessungen hatte die Arche einen Bruttoraumgehalt von fast 40 000 m3. Ein solches Schiff hätte schätzungsweise in etwa die gleiche Wasserverdrängung wie der 269 m lange Ozeanriese namens Titanic.  Die Arche hatte, da sie innen durch zwei zusätzliche Böden  verstärkt war, drei Decks und verfügte dadurch über eine nutzbare Bodenfläche von ungefähr 8 900 m2. Alle Maße stammen direkt aus der Bibel, aus 1.Mose 6)

„Du wirst der Arche eine zóhar [Dach oder Fenster] machen“ wurde Noah gesagt (1.Mose 6:16). Es ist zwar heute nicht ganz klar, was  mit zóhar gemeint war und wie sie/es  beschaffen war, doch deutet alles darauf hin, dass es sich um eine Lichtöffnung handelte, die für genügend Licht und die nötige Lüftung sorgte.

Ebenso war genau festgelegt aus welchem Material die riesige Arche gebaut werden sollte: „Mache dir eine Arche aus dem Holz eines harzigen Baumes [wörtlich: „(aus) Bäumen von Gopher“]“ (1.Mose 6:14). Bei diesem harzigen Baum handelte es sich nach der Ansicht von Fachleuten um die Zypressen, die in jenem Teil der Welt sehr verbreitet waren .und auch heute noch für diese Zwecke verwendet werden. Es ist besonders wasserbeständig und kann, wie man heut weiß, bis zu  1 .100 Jahre lang überdauern.

Noah erhielt ferner den Auftrag, nicht nur die Fugen abzudichten, sondern er sollte die Arche „innen und außen mit Teer bedecken“.

Die ausreichende Ladefähigkeit der Arche ergibt sich aus den oben genannte Konstruktionsmerkmalen. Außer Noah und seiner Frau sowie seinen drei Söhnen und ihren Frauen sollten „von jedem lebenden Geschöpf einer jeden Art   . . . je zwei“ in die Arche gebracht werden. „Ein männliches und ein weibliches werden es sein. Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ Von den reinen Landtieren und Vögeln sollten von jeder Art je sieben genommen werden. Eine große Menge von verschiedenem Futter für die vielen Tiere, das für mehr als ein Jahr reichen sollte, müsste ebenfalls darin untergebracht werden (1.Mose 6:18-21; 7:2, 3).

Die Bezeichnung „Arten“ für die Tiere, die ausgewählt wurden, bezieht sich in diesem Fall auf Tier„arten“, deren Angehörige sich innerhalb der ihnen vom Schöpfer gesetzten eindeutigen und unveränderlichen Grenzen, „nach ihren Arten“, fortpflanzen können. Die Hunderttausende von Tierarten, die es heute gibt, könnten nach sorgfältigen Schätzungen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Familien„arten“ — wie die Art der Pferde und die Art der Kühe, um nur zwei zu nennen — reduziert werden. Die Grenzen, die Jehova für die Fortpflanzung innerhalb der „Art“ festgelegt hat, konnten nicht überschritten werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, dass nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mussten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten.

Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt.

Ein Beweis dafür, dass die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab.

Diese Schätzungen mögen einigen als zu niedrig erscheinen, zumal in Werken wie The Encyclopedia Americana gesagt wird, es gebe über 1 300 000 Tierarten (1977, Bd. 1, S. 859—873). Doch über 60 Prozent davon sind Insektenarten. Von den 24 000 Arten der Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sind 10 000 Vogelarten, 9 000 Reptilien- und Amphibienarten, von denen viele außerhalb der Arche überleben konnten, und nur etwa 5 000 sind Säugetierarten, zu denen Delphine und andere Wale zählen, die ebenfalls außerhalb der Arche überleben konnten.

Andere Forscher schätzen, dass es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). Selbst wenn man also von den Schätzungen ausgeht, denen diese großzügigen Zahlen zugrunde liegen, hätte von all diesen Tieren ohne weiteres je ein Pärchen in der Arche Platz gefunden.

Als schließlich ein Jahr und 10 Tage nach dem Beginn der Sintflut vergangen waren, wurde die Tür wieder geöffnet, und alle verließen die Arche (1.Mose 7:11; 8:4, 14).

Wer immer sich fragen sollte, ob dieser Bericht aus dem „Alten Testament“ authentisch sein kann, sollte sich die fünf bestätigenden Berichte aus dem „Neuen Testament“ ansehen, in denen die Apostel Paulus und Petrus und vor allem Jesus Christus (als Augenzeuge!!) den Bericht über die Sintflut und die Arche bestätigen, und auf die Bedeutung aufmerksam machen, den dieses Ereignis für uns heut hat. (Lukas 17:26-27; Hebräer 11:7; 2.Petrus 2:5 und 3:6)

Jesus, als Gottes künftiger Urteilsvollstrecker an einer gottlosen Welt erklärt in Matthäus 24:37-39  die Parallele zu den damalige Ereignissen:

„Wenn der Menschensohn [Jesus] kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs. Damals vor der großen Flut aßen, tranken und heirateten die Menschen, wie sie es immer taten. So ging es, bis Noah in die Arche stieg. Die Leute merkten nichts von dem Unheil, das ihnen bevorstand, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein“.

Vielleicht hilft dir das weiter.

Alles Gute

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Ja

Hallo EmmaMarieTG  

Weder gestützt auf Vermutungen noch durch bloßes Hörensagen kann man Fragen zur Bibel beantworten, besonders wenn sie so komplex sind wie diese. Forscht man dagegen gründlich nach und zieht erst dann entsprechende Schlüsse, kommt man  - auch in diesem Fall - zu einem sehr logischen Ergebnis!

Allem voran muss man im Sinn behalten, dass die Idee von einer Arche nicht von Noah stammte, sondern kein Geringerer als der Schöpfer des Universums selbst diese Maßnahme beschlossen,  bis ins Detail geplant, Zeitpunkt, Zeitplan, Ort und Ablauf festgelegt und die Durchführung seinem loyalen Diener und dessen Familie übertragen hat. An einer völlig entarteten und gottlosen Welt wurde damals Gottes Urteil vollstreckt  - und das dabei der Segen Gottes Noahs Rettung begleitete versteht sich von selbst.

Die Arche war 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Setzt man die Elle mit nur 44,5 cm an (einige meinen, die alte Elle sei eher 56 cm oder 61 cm gewesen), dann wäre die Arche 133,5 m lang, 22,3 m breit und 13,4 m hoch gewesen. Sie wäre also fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth II. Interessant ist, dass das  Verhältnis von Länge zu Breite (6 zu 1) heute noch im Schiffsbau angewendet wird.. Durch diese Abmessungen hatte die Arche einen Bruttoraumgehalt von fast 40 000 m3. Ein solches Schiff hätte schätzungsweise in etwa die gleiche Wasserverdrängung wie der 269 m lange Ozeanriese namens Titanic.  Die Arche hatte, da sie innen durch zwei zusätzliche Böden  verstärkt war, drei Decks und verfügte dadurch über eine nutzbare Bodenfläche von ungefähr 8 900 m2. Alle Maße stammen direkt aus der Bibel, aus 1.Mose 6)

„Du wirst der Arche eine zóhar [Dach oder Fenster] machen“ wurde Noah gesagt (1.Mose 6:16). Es ist zwar heute nicht ganz klar, was  mit zóhar gemeint war und wie sie/es  beschaffen war, doch deutet alles darauf hin, dass es sich um eine Lichtöffnung handelte, die für genügend Licht und die nötige Lüftung sorgte.

Ebenso war genau festgelegt aus welchem Material die riesige Arche gebaut werden sollte: „Mache dir eine Arche aus dem Holz eines harzigen Baumes [wörtlich: „(aus) Bäumen von Gopher“]“ (1.Mose 6:14). Bei diesem harzigen Baum handelte es sich nach der Ansicht von Fachleuten um die Zypressen, die in jenem Teil der Welt sehr verbreitet waren .und auch heute noch für diese Zwecke verwendet werden. Es ist besonders wasserbeständig und kann, wie man heut weiß, bis zu  1 .100 Jahre lang überdauern.

Noah erhielt ferner den Auftrag, nicht nur die Fugen abzudichten, sondern er sollte die Arche „innen und außen mit Teer bedecken“.

Die ausreichende Ladefähigkeit der Arche ergibt sich aus den oben genannte Konstruktionsmerkmalen. Außer Noah und seiner Frau sowie seinen drei Söhnen und ihren Frauen sollten „von jedem lebenden Geschöpf einer jeden Art   . . . je zwei“ in die Arche gebracht werden. „Ein männliches und ein weibliches werden es sein. Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ Von den reinen Landtieren und Vögeln sollten von jeder Art je sieben genommen werden. Eine große Menge von verschiedenem Futter für die vielen Tiere, das für mehr als ein Jahr reichen sollte, müsste ebenfalls darin untergebracht werden (1.Mose 6:18-21; 7:2, 3).

Die Bezeichnung „Arten“ für die Tiere, die ausgewählt wurden, bezieht sich in diesem Fall auf Tier„arten“, deren Angehörige sich innerhalb der ihnen vom Schöpfer gesetzten eindeutigen und unveränderlichen Grenzen, „nach ihren Arten“, fortpflanzen können. Die Hunderttausende von Tierarten, die es heute gibt, könnten nach sorgfältigen Schätzungen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Familien„arten“ — wie die Art der Pferde und die Art der Kühe, um nur zwei zu nennen — reduziert werden. Die Grenzen, die Jehova für die Fortpflanzung innerhalb der „Art“ festgelegt hat, konnten nicht überschritten werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, dass nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mussten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten.

Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt.

Ein Beweis dafür, dass die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab.

Diese Schätzungen mögen einigen als zu niedrig erscheinen, zumal in Werken wie The Encyclopedia Americana gesagt wird, es gebe über 1 300 000 Tierarten (1977, Bd. 1, S. 859—873). Doch über 60 Prozent davon sind Insektenarten. Von den 24 000 Arten der Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sind 10 000 Vogelarten, 9 000 Reptilien- und Amphibienarten, von denen viele außerhalb der Arche überleben konnten, und nur etwa 5 000 sind Säugetierarten, zu denen Delphine und andere Wale zählen, die ebenfalls außerhalb der Arche überleben konnten.

Andere Forscher schätzen, dass es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). Selbst wenn man also von den Schätzungen ausgeht, denen diese großzügigen Zahlen zugrunde liegen, hätte von all diesen Tieren ohne weiteres je ein Pärchen in der Arche Platz gefunden.

Als schließlich ein Jahr und 10 Tage nach dem Beginn der Sintflut vergangen waren, wurde die Tür wieder geöffnet, und alle verließen die Arche (1.Mose 7:11; 8:4, 14).

Wer immer sich fragen sollte, ob dieser Bericht aus dem „Alten Testament“ authentisch sein kann, sollte sich die fünf bestätigenden Berichte aus dem „Neuen Testament“ ansehen, in denen die Apostel Paulus und Petrus und vor allem Jesus Christus (als Augenzeuge!!) den Bericht über die Sintflut und die Arche bestätigen, und auf die Bedeutung aufmerksam machen, den dieses Ereignis für uns heut hat. (Lukas 17:26-27; Hebräer 11:7; 2.Petrus 2:5 und 3:6)

Jesus, als Gottes künftiger Urteilsvollstrecker an einer gottlosen Welt erklärt in Matthäus 24:37-39  die Parallele zu den damalige Ereignissen:

„Wenn der Menschensohn [Jesus] kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs. Damals vor der großen Flut aßen, tranken und heirateten die Menschen, wie sie es immer taten. So ging es, bis Noah in die Arche stieg. Die Leute merkten nichts von dem Unheil, das ihnen bevorstand, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein“.

Vielleicht hilft dir das weiter.

Alles Gute

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Hallo Kolbenfresser81

Der kurze und klare christliche Grundsatz, der deine Frage beantwortet wurde von Jesus Christus in Matthäus 22:21 persönlich so formuliert: „. . .  gebt Cäsar zurück, was Cäsar gehört, und Gott, was Gott gehört.“

Anwendungsbeispiele zu dieser grundsätzlichen christlichen Haltung gibt es mehrere. Einen davon liefern Petrus und einige andere Apostel in der Apostelgeschichte 5:29: Der Sanhedrin (der Jüdische hoher Gerichtshof in Jerusalem)  hatte ihnen verboten, öffentlich über Jesus und über Gott zu sprechen.  „Petrus und die anderen Apostel erwiderten: „Wir müssen Gott als Herrscher gehorchen statt Menschen“.

Damit setzten die Apostel ein Zeichen für alle echten Christen überall auf der Welt. Wenn Regierungen etwas verbieten, was Gott verlangt, oder etwas verlangen, was Gott verbietet, dann verlieren sie ihren Anspruch auf unseren Gehorsam. Falls uns also die „übergeordneten Autoritäten“ bspw. das Predigen der guten Botschaft untersagen, werden die Beschuldigten trotzdem weitemachen, weil der Auftrag dazu von Gott kommt.

Wie aber verhält es sich mit der biblischen Anweisung aus Römer 13:1 ? Dort werden Christen aufgefordert, der bestehenden Obrigkeit zu gehorchen.

Wörtlich (zitiert aus der Gute Nachricht Bibel ):  „Alle ohne Ausnahme müssen sich den Trägern der Staatsgewalt unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt. Die jeweiligen Amtsträger sind von ihm eingesetzt.“ (Fußnote: Damit ist der staatlichen Macht kein Freibrief ausgestellt, sie wird vielmehr umgekehrt in die Pflicht genommen: Ihre Gewalt ist nur eine übertragene)

Nun wissen gründliche Erforscher der heiligen Schrift, dass sich Gottes Wort niemals widerspricht - obwohl es in diesem Fall so scheint.  Aber eben darauf weist die zitierte Fußnote der Klarheit wegen hin.

Etwas detaillierter:  

Wenn Christen also  - gemäß Römer 13:1 - nicht Menschen, sondern Gott gehorchen wollen, dann können sie den weltlichen Obrigkeiten nur bedingt Gehorsam zollen und müssen weltlichen Anordnungen, die den Geboten Gottes widersprechen „über das Gesetz stellen“ (um deine Formulierung zu verwenden) zumal der Vers 4 in Römer 13 ergänzend hinzufügt: „Denn sie [die Obrigkeit] steht im Dienst Gottes für dich zum Guten.“

Und vor diesem Hintergrund liest sich der gleiche Text, „mit anderen Augen“  (und hier noch einmal) „Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt. Die jeweiligen Amtsträger sind von ihm eingesetzt.“ 

Nur wenige Bibelübersetzer gehen auf diese scheinbare Schwierigkeit ein, und helfen dem Leser, so wie es die oben zitierte GNB durch eine Fußnote macht.

Die Neue-Welt-Übersetzung löst die scheinbare Unklarheit auf folgende Weise: „. . .Jeder Mensch soll sich den übergeordneten Autoritäten unterordnen, denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt. Die bestehenden Autoritäten stehen auf Anordnung Gottes in ihren relativen Stellungen. Wer sich daher der Autorität widersetzt, stellt sich gegen die von Gott aufgestellte Ordnung. . . . Denn sie ist Gottes Dienerin, was dir zugutekommt“  (Römer 13:1, 2, 4)

trotzdem wird sich jeder ernsthafte Ergründer biblischer Wahrheiten mit gebotener Sorgfalt zu vergewissern suchen, ob dieses Verständnis tatsächlich und insgesamt Bibel-konform ist. und findet dann bspw. in Johannes 19:10, 11 eine Bestätigung:  „Pilạtus: „Weigerst du dich etwa, mit mir zu reden? Weißt du nicht, dass ich die Macht dazu habe, dich freizulassen oder dich hinzurichten?“  Jesus antwortete: „Du hättest gar keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gewährt worden wäre. . . .

Und noch zum Schluss:

Professor F. F. Bruce schreibt in seinem Kommentar zu Römer, Kapitel 13: „Sowohl aus dem unmittelbaren Kontext als auch aus dem Gesamtkontext der apostolischen Schriften geht deutlich hervor, dass der Staat nur berechtigt ist, Gehorsam innerhalb des beschränkten Zwecks zu verlangen, für den er von Gott geschaffen wurde — vor allem dann, wenn der Staat eine Treue verlangt, die allein Gott gebührt, ist man nicht nur berechtigt, sondern sogar gezwungen, sich ihm entgegenzustellen.“

Deshalb also: „. . . gebt Cäsar zurück, was Cäsar gehört, und Gott, was Gott gehört.“ 

„Soll man im Leben als religiöser Mensch, das Wort des allmächtigen über das Gesetz stellen?“  -  das war deine Frage   - lieber  Kolbenfresser81  -   

Zusammenfassend beantwortet die Bibel diese deine Frage:

JA, auf jeden Fall immer dann, wenn das staatliche / menschliche Gesetz dem Wort Gottes widerspricht.

Vielleichthilft dir das weiter.

Alles Gute

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Hallo lifefree

Das ganze ist viel Lärm um eines der Lügenmärchen, wie sie zuhauf von den etablierten Kirchen erfunden wurden. Nichts an dieser Geschichte entspricht dem wahren Bericht, wie er in der Bibel verankert ist, und erst recht hat die bildliche Darstellung keine biblische Grundlage! Nicht zuletzt und außerdem wird in der Bibel bezeugt „. . . dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass er in jedem Volk den Menschen annimmt, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was richtig ist.“ (Apostelgeschichte 10:34, 35)

Und damit zu einer detaillierten Beurteilung des Kirchen-typischen Krippenspiels bzw. der weihnachtlichen Darstellung, bei denen das Jesuskind in einer Krippe liegt und von drei Königen oder Weisen besucht wird. In der Weihnachtsgeschichte ist es Gott, der sie durch einen Stern zu dem Stall in Bethlehem führt. Viele Kinder können sogar die Namen dieser drei Könige aufsagen: Caspar, Melchior und Balthasar. Deckt sich diese allseits beliebte Geschichte aber mit dem Bibelbericht?

Bei genauerer Betrachtung fallen deutlich Zuviel Unterschiede auf.

Erstens werden die Besucher im griechischen Urtext der Bibel weder als Könige noch als Weise bezeichnet, sondern als Magier oder Astrologen. Offensichtlich handelte es sich um Wahrsager, die Sterndeutung betrieben. Die Bibel sagt im Übrigen nicht, wie sie hießen, und auch nicht, wie viele es waren.

Zweitens lag Jesus nicht mehr in einer Krippe, als diese Männer zu Besuch kamen. Woher weiß man das? Der Evangelist Matthäus sagt: „Als sie in das Haus kamen, sahen sie das kleine Kind bei Maria, seiner Mutter“ (Matthäus 2:11). Jesus war zu diesem Zeitpunkt also kein neugeborenes Baby mehr, sondern ein „kleines Kind“. Außerdem wohnten Maria und Joseph inzwischen in einem Haus und übernachteten nicht mehr in einem Stall.

Drittens kam der „Stern“, dem die Astrologen folgten, nicht von Gott, wie es die Kirchen allgemein hinstellen. Er führte die Astrologen nämlich nicht direkt nach Bethlehem, sondern nach Jerusalem zu König Herodes, einem eifersüchtigen und mordgierigen Machthaber. Ausgerechnet bei ihm erkundigten sie sich nach einem Kind, das zum „König der Juden“ ausersehen war, und lösten bei ihm damit einen Hass auf Jesus aus (Matthäus 2:2). Scheinheilig bat Herodes sie um Rückmeldung, wo genau das Kind zu finden sei, damit er es auch ehren könne. Danach leitete der „Stern“ die Astrologen zu Joseph und Maria, wodurch das kleine Kind in Lebensgefahr gebracht wurde. Doch glücklicherweise hinderte Gott die Männer daran, an den Königshof zurückzukehren. Als sie sich dort nicht wieder blicken ließen, wurde Herodes so wütend, dass er in Bethlehem und Umgebung alle Jungen im Alter bis zu zwei Jahren umbringen ließ (Matthäus 2:16).

Unser aller himmlischer Vater Jehova sagte bei einer späteren Gelegenheit über Jesus: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe“ (Matthäus 3:17).

Jeder ernsthafte Christ fragt sich also

  • Hätte dieser liebevolle Vater jemals Boten zu seinem Kind gesandt, die Geheimkünste praktizierten, wie sie in seinem Gesetz ausdrücklich verboten waren? (5. Mose 18:10).
  • Hätte er sie mit einem Stern zu dem gefürchtetsten, mächtigsten Mörder im ganzen Land geführt — noch dazu mit einer Botschaft, die dessen rasende Eifersucht entfachen musste?
  • Hätte Gott anschließend denselben Stern und dieselben Astrologen benutzt, um den Aufenthaltsort seines wehrlosen Sohnes zu verraten?

Dazu ein Vergleich: Ein Kommandant schickt seinen besten Soldaten mit einer gefährlichen Mission in feindliches Gebiet. Würde er dem Feind anschließend verraten, wo der Soldat zu finden ist? Was für ein abwegiger Gedanke! Auch Jehova sandte seinen Sohn in eine gefährliche Welt. Nie und nimmer hätte er dem gemeingefährlichen König Herodes verraten, wo sich das hilflose Kind befindet!

  • Wer war also für den „Stern“ beziehungsweise das Phänomen, das wie ein Stern aussah, verantwortlich?
  • Wer hätte denn das größte Interesse daran gehabt, dass Jesus schon als Kind umgebracht wird und somit seine Mission auf der Erde nicht erfüllen kann?
  • Wer führt die Menschen in die Irre und stachelt sie zu Lüge, Gewalt und Blutvergießen an?

Niemand anders als der Teufel. Er war nach Jesu Worten „ein Totschläger, als er begann“, und ist „ein Lügner und der Vater der Lüge“ (Johannes 8:44).

Soweit zum Ablauf der wahren Begebenheit. Einmal mehr ist sie eines von vielen Beispielen, wie sehr sich sogenannte christliche Glaubensinhalte von der ursprünglichen biblischen Wahrheit entfernt haben, wie es u.a. auch bei der Ostergeschichte dem Weihnachtsfest oder dem Dogma von der Dreieinigkeit der Fall ist.

Vielleicht hilft dir das weiter.

Viel Erfolg und alles Gute.

PS: Teilweise entnommen der WACHTTURM-ONLINE-BIBLIOTHEK

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Du fragst "Warum meinen viele, die Welt würde untergehen"

Antwort: Weil viele wissen oder mal gehört haben, dass darüber etwas in der Bibel steht.

Was aber sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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Die Botschaft stammt aus der Bibel! Aber was sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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Was sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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Man hört oft, die Bibel wäre die Quelle für diese Botschaft.

Was aber sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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