Hallo Inolilablond

Zum Teil ergibt sich eine Antwort auf deine Frage auch aus diesem Beitrag:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-wichtig-ist-das-alte-testament-fuer-christen#answer-483821753

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Hallo nikoseckenkopf 

einmal abgesehen davon, dass die Bezeichnungen „altes“ und „neues Testament“ frei erfunden und daher irreführend sein können, ist die Bedeutung des einen ebenso wichtig, wie die des anderen, und zwar nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen.

Die Bibel selbst sagt zu diesem Thema mehrfach etwas, zwei der besonders aussagekräftigen Hinweise zitiere ich dir hier:

„Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können“ (Römer 15:4). Als Paulus diesen inspirierten Text im 1ten Jahrhundert aufschrieb, gab es nur das „alte Testament“ oder treffender „die hebräischen Schriften“. Mithin konnte er sich nur auf diesen Teil damals schon niedergeschriebenen Teil der Bibel beziehen und konkretisierte seine Aussage noch durch den Hinweis „ALLES, was vorzeiten geschrieben wurde“!!

Es war ebenfalls das Vorrecht des Apostel Paulus, auch diesen weiteren und besonders deutlichen Text in 2.Timotheus 3:16 und 17 aufzuschreiben: „Die ganze heilige Schrift ist von Gott eingegeben [oder inspiriert] und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig geeignet und für jedes gute Werk vollständig ausgerüstet ist.“

Außerdem und nicht zuletzt haben die acht Schreiber der 27 Bücher der christlich griechischen Schriften (oder des NT) insgesamt in 320 Passagen aus den Hebräischen Schriften (oder dem AT) zitiert.

Jesus selbst hat bspw. in seiner Bergpredigt 22 Mal aus acht Büchern des AT zitiert. Und als er sich in seiner Heimatstadt Nazareth als derjenige vorstellte, der „in den Schriften“ (dem AT) vorhergesagt wurde, ließ er sich in der Synagoge die (damals rund 700 Jahre alte) Schriftrolle des Jesaja geben und las aus dem 61ten Kapitel vor und erklärte den erstaunten Zuhörern: „Heute hat sich die Schriftstelle, die ihr gerade gehört habt, erfüllt.“ (Nachzulesen in Lukas 4:16-21.

Und ein letztes Beispiel für die untrennbare Zusammengehörigkeit der beiden Bibelteile: Als Jesus kurz vor seinem Tod von seinen Jüngern gefragt wurde, an welchen Zeichen man dereinst das „Ende der Welt“ (Luther) würde erkennen können, führte er unter vielem anderen auch diesen Hinweis an: „. . . So wie die Zeit Noahs war, so wird die Gegenwart des Menschensohnes [Jesus] sein. Denn in der Zeit vor der Sintflut aßen und tranken die Menschen, sie heirateten und wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging, und sie nahmen keine Notiz von allem, bis die Sintflut kam und sie alle mit sich riss. So wird auch die Gegenwart des Menschensohnes sein“ (Matthäus 24:37-39). Hätten wir kein AT würden wir gar nicht wissen, wer Noah und die Sintflut ist und was damals, mehr als 2.000 Jahre vor Christus, so alles geschehen ist.

Du siehst also, die Bedeutung des einen (dem AT) ist ebenso wichtig, wie die des anderen (dem NT), und zwar nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen.

Allerdings muss der Vollständigkeit halber in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden, dass es im AT einen kleinen Teil gibt, der uns zwar mit biblischen Grundsätzen vertraut macht, der aber insgesamt für Christen nicht mehr bindend ist, und das ist das von Mose aufgeschriebene Gesetz (deshalb auch mosaisches Gesetz), das, beginnend mit den 10 Geboten ausschließlich, für das Volk Israel erlassen wurde.

Es wurde im Rahmen des „alten Gesetzesbundes“ erlassen und durch „den neuen Bund“ und das „Gesetz des Christus“ (Galater 6:2) ersetzt! Siehe auch Römer 10:4 „ . . .Christus ist nämlich das Ende des Gesetzes“.  

Resümee aus deiner Frage: „Wie wichtig ist das alte Testament für Christen?“ Es ist, soweit es seine Bedeutung betrifft, keinesfalls „alt“ sondern der „ältere Teil“ des Wortes Gottes und daher für ein Verständnis der Gesamtzusammenhänge dieser göttlichen Botschaft unverzichtbar.

Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter. Falles nicht, frage gern nach.

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Hallo kinder4kinder  

Du befasst dich seit mehreren Monaten sehr intensiv mit den Zeugen Jehovas und fragst uns, warum wir „immer noch“ den „treuen und klugen Verwalter  (oder „Sklaven“ siehe Lukas 12:42-44 Hoffnung für alle) als genau den ansehen, den Jesus selbst (!) in dem hier verlinkten Textauszug als solchen vorhergesagt hat, nämlich als „treuen und klugen Verwalter“, dem er (Vers 43) „die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen hat“. Warum? Weil er diesen „zuverlässigen Mann“ gewissenhaft bei der Erledigung seiner Arbeit vorgefunden hat“. Da es sich um ein Gleichnis handelt, ist sowohl der „ganze Besitz“ als auch „der Mann“ symbolisch zu verstehen.

Lasse es dir von der Bibel erklären

Überzeuge dich  also bitte, dass dieser „Sklave“ oder „umsichtige Diener“ (andere Übersetzungen verwenden Begriffe wie „treuer Haushalter“, „kluger und zuverlässiger Verwalter“ oder „vertrauenswürdiger und vernünftiger Hausverwalter“), dass also diese dir unverständliche Einrichtung keine Erfindung der Zeugen Jehovas ist, sondern eine in der Bibel vorhergesagte Einrichtung, durch die eine „ganze Dienerschaft“ oder (nach der NWÜ) „Hausgemeinschaft des Glaubens“ mit „geistiger Speise“ versorgt wird.  Auch das dieses Instrument erst in der „Zeit des Endes“ deutlich in Erscheinung treten würde, wurde in der Bibel durch Daniel  schon rund 600 Jahre vor Christus vorhergesagt.

Ein weiteres interessantes Detail ist der Anlass, der Jesus dazu bewog das Wirken dieses  „Verwalters“ anzukündigen, nämlich als er kurz vor seinem Tod, von seinen Jüngern nach Anzeichen gefragt wurde, an denen man (1.) Jesu unsichtbare Gegenwart und (2.) die „Zeit des Endes“ erkennen könne. Jesu Antwort ist ziemlich umfangreich und umfasst im Matthäus-Evangelium die Kapitel 24 und 25, und unter den dort von Jesus aufgezählten Zeitzeichen gibt es nur zwei positive, nämlich (24:14) das Predigen der Guten Botschaft unter allen Nationen und (zu deiner Frage) das Wirken des treuen Sklaven (24:45-47)  

Ergo war lange vorher bekannt, dass diese Quelle biblischer Erkenntnis erst in der „Zeit des Endes“ deutlich wahrnehmbar sein würde.

Suchen und Finden

Du schilderst deine vergebliche Suchen und bestätigst dadurch einmal mehr, was sich oft wiederholt,  nämlich dass der eine etwas sieht - wie bspw. den Abendhimmel - der ihm sehr aufschlussreich erscheint, dem anderen aber rein gar nichts sagt. Auch ist es nichts Neues, dass bspw. kleine Kinder ihre Strümpfe nicht finden können, wohingegen die Mama sie mit einem Handgriff hat. Suchen und Finden sind also zweierlei, und ähnlich so ist auch unser Wahrnehmungsvermögen recht unterschiedlich ausgeprägt . . .  oder um es mit Jesu Worten in Matthäus 13:15 zu sagen: „. . . sie sehen und sehen doch nicht und hören und doch hören und verstehen sie nicht . . .“, weder die einfachsten Zusammenhänge noch gar biblische Beweise für deren Authentizität.

Nur wenige finden  

Deshalb wusste Jesus auch schon im Voraus, dass seine Botschaft nur wenige erreichen wird  und daher vergleicht er in seiner Bergpredigt, und dort in Matthäus 7:13 und 14  das Verhalten der Menschheit mit zwei Wegen, und sagt wörtlich: »Geht durch das enge Tor [1]! Denn das Tor zum Verderben [2] ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.“

Und diese Wenigen aus etwa einem Zeugen Jehovas pro Tausend Erdbewohnern, schaffen es immerhin  -  genauso, wie Jesus es vormachte  - zu zweit mit der wichtigsten aller Botschaften auf alle Menschen dieser Erde zuzugehen. Diese Wenigen schaffen es außerdem,  koordiniert durch den „Sklaven“,  die ganze bewohnte Erde kostenfrei mit Bibeln und biblischer Literatur zu versorgen. Und damit nicht genug, denn sie schaffen es vermittels ihrer  Website JW.0RG sogar die „entferntesten Enden der Erde“ (OT Jesu) zu erreichen, mit einer Website, die mit ihren 1.050 (Eintausendundfünfzig!) Sprachen alle anderen digitalen Mitteilungskanäle weit in den Schatten stellt. Sie schaffen es auch, die mit knapp 100 Millionen je Ausgabe auflagenstärkste und in 370 Sprachen am weitesten verbreitete und seit 142 Jahren ununterbrochen erscheinende Zeitschrift  „Der WACHTTURM“  zu publizieren und weltweit zu verbreiten.  Diese Wenigen schaffen es sogar, sich in keinem Land auf unserem Globus an kriegerischen / gewaltsamen Auseinandersetzungen zu beteiligen, auch dann nicht, wenn sie deswegen verfolgt werden,  stattdessen aber schaffen sie es die eine und einzige „gute Botschaft“ in allen 239 Ländern dieser Erde so zu verbreiten, wie Jesus es kurz vor seiner Rückkehr in den Himmel seinen ernsthaften Nachfolgern laut Matthäus 28:19-20 ans Herz gelegt hat, eine Botschaft, von der Jesus schon damals wusste, dass sie in der ganzen Welt verkündet werden wird, (Matthäus 24:14) „. . . damit alle Völker sie hören. Und „erst danach“, so Jesu Voraussage,  „. . . . erst danach kommt das Ende.“ All das ist allerdings nur möglich, weil Jesus den zitierten Text mit den Worten abschließt: „Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!“  Ein Versprechen, das er jetzt und heute Tag für Tag einlöst.

Daher schätzen wir das Wirken des „Sklaven“ mehr denn je

Und deshalb, lieber Fragesteller schätzen wir das Wirken und die Arbeit dieses Verwalters nicht nur „immer noch“ sondern „immer mehr“, und haben dafür viele gute Gründe, von denen ich einige oben aufgezählt habe.

Wir schätzen diese im Worte Gottes vorhergesagte Quelle biblischen Verständnisses auch deshalb, weil wir nur so das vom Sohn Gottes in Johannes 13:35 festgelegte Erkennungsmerkmal eines Christen mit Leben erfüllen können, nämlich „Eure Liebe zueinander wird der Welt zeigen, dass ihr meine Jünger seid“ und auch nur so können wir „in derselben Gesinnung und in derselben Überzeugung vollkommen zusammengefügt“ eine erdumspannende Einheit bilden, wie das 1. Korinther 1:10 jedem Christen nahe legt und wie es knapp 10 Millionen Zeugen Jehovas mit etwa ebenso vielen näher verbundenen Freunden in immerhin annähernd 120.000 Versammlungen bzw. Gemeinden in Wort und Tat praktizieren .

Wir schätzen diesen Verwalter obwohl er unvollkommen ist, wie alle anderen Menschen auch und wir schätzen ihn, obwohl er wegen seiner Unvollkommenheit Fehler macht, sich aber auch stets korrigiert. Ebenso  wie viele Bibelschreiber Fehler machten aber sich korrigierten und diese Fehler in aller Bescheidenheit in Ihren eigenen Bibelbüchern auch noch aufgeschrieben haben -  uns zum Vorbild und zur Belehrung. Mose, David, der König Manasse  und auch Petrus sind darin besonders beeindruckende Beispiele.

Einstweilen ist es in unserer leider immer noch vom Teufel beherrschten Welt so, dass unser himmlischer Vater zum Verbreiten seiner Botschaft nur über unvollkommene Menschen verfügen kann, über Menschen, die auch Fehler machen . . . jedoch und objektiv betrachtet, gereicht ihm das zur Ehre, denn er erreicht mit so wenig so viel.

 

Nicht zuletzt  - und weil du es angesprochen hast - gehört es zum Wesen der wahren christlichen Religion, Fehler und Irrlehren aller religiösen Gegner beim Namen zu nennen, genauso wie Jesus es auch tat, und zwar sehr deutlich.

Die seinerzeit etablierte Geistlichkeit bspw.  prangerte er öffentlich an: „Ihr stammt vom Teufel; der ist euer Vater. Und was euer Vater wünscht, das führt ihr bereitwillig aus. Er war von Anfang an ein Mörder und stand nie auf dem Boden der Wahrheit, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, redet er so, wie es seinem ureigensten Wesen entspricht; denn er ist ein Lügner, ja er ist der Vater der Lüge.“

Und genauso deutlich und öffentlich nannte er diesen Widersacher den eigentlichen Verursacher des weltweiten religiösen Wirrwarrs: „Der Feind, der das Unkraut sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Erntearbeiter sind die Engel.“

Wer schreibt dir das?

Und zum Schluss noch dies, lieber Fragesteller: Diese meine Antwort stammt nicht von einem Theoretiker, sondern von einem Zeugen Jehovas, der seit über 70 Jahren auf den unterschiedlichsten Ebenen unserer Organisation in Deutschland und einigen Nachbarländern eng mit seinen Brüdern zusammengearbeitet hat und mit unseren Glaubensgrundsätzen gut vertraut ist. Dennoch sind meine Argumente nur eine Kurzfassung all dessen, was es zu Deinen Bedenken zu sagen gäbe. Aber vielleicht hilft es dir trotzdem weiter. Ansonsten frage gern nach.

Ich wünsche Dir alles Gute!

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Hallo Sarox   

Glauben, wie ihn die Bibel definiert, „. . . ist die Gewissheit, dass etwas, auf das man hofft, auch wirklich eintrifft. Es ist der überzeugende Beweis für Wirklichkeiten, die man nicht sieht . . .“ (Hebräer 11:1 NWÜ) und aus diesem Grund kann es einem gläubigen Christen nicht egal sein, ob Jesus gelebt hat oder nicht – oder?

Fakt ist jedenfalls, dass kein einzelner Mensch jemals deutlichere Spuren in der Weltgeschichte hinterlassen hat, als jener Jesus aus Nazareth, dem sein Vater Jehova vom Himmel aus bezeugte, dass er sein Sohn ist und deshalb sein, des Vaters und unser aller volles Vertrauen verdient (Matthäus 3:17).  Besiegelt wurde diese Beurkundung noch dadurch, dass der Vater veranlasste, ihm den offiziellen Titel „Christus“ (Gesalbter) zu verleihen.(Lukas 2:11). Und dieses Faktum ist eine Tatsache bis zum heutigen 6. Juni des Jahres 2022 nach Christi.

Zu klären, ob Jesus wirklich gelebt hat oder nicht, ist also wichtig, vor allem deshalb, weil seine Lehren unser - Dein und mein   Leben zum Positiven verändern können. Zum Beispiel erklärte er, wie man wirklich glücklich und zufrieden wird.  (Siehe dazu seine berühmte Bergpredigt in Matthäus 5 bis 7). Außerdem kündigt er eine Zeit an, in der das „Königreich Gottes“ über die ganze Erde regieren wird und Menschen vereint in Frieden und Sicherheit zusammenleben werden (Lukas 4:43).

Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger, sagte: „Ich bin Jude, aber mich bezaubert die leuchtende Gestalt des Nazareners.“ Auf die Frage, ob er in Jesus eine historische Person sehe, antwortete Einstein: „Ohne Zweifel. Niemand kann die Evangelien lesen, ohne das Gefühl der Wirklichkeit Jesu zu empfinden. Der Pulsschlag seiner Persönlichkeit ist wahrnehmbar in jedem Wort. Keine Fabel ist mit solchem Leben gefüllt.“

Außerdem: mit der oben erwähnten Bezeichnung „Königreich Gottes“ wird ausgedrückt, dass Gott an der Spitze dieser künftigen Weltregierung stehen wird (Offenbarung 11:15). Und genau das machte Jesus auch im Vaterunser deutlich: „Unser Vater in den Himmeln, . . . dein Königreich komme. Dein Wille geschehe . . . auf der Erde“ (Matthäus 6:9, 10).

Und was wird diese Weltregierung auf der Erde erreichen?

  • Eine Welt ohne Krieg oder Unruhen (Psalm 46:8-11).
  • Es wird niemanden mehr geben, der bösartig, habgierig und korrupt ist oder Gott ablehnt (Psalm 37:10, 11).
  • Sinnvolle Arbeit für jeden (Jesaja 65:21, 22).
  • Auf der ganzen Erde wird sich die Natur vollständig erholen und genug Nahrung für alle liefern (Psalm 72:16; Jesaja 11:9).

 Manche halten das vielleicht für reines Wunschdenken. Aber ist es nicht eher reines Wunschdenken, zu glauben, dass Menschen eine bessere Welt schaffen können? Denn, obwohl es erstaunliche Fortschritte auf dem Gebiet der Bildung, Wissenschaft und Technologie gibt, fühlen sich unzählige Menschen hilflos der Zukunft ausgeliefert. Jeden Tag kann man sehen, wie Wirtschaft, Politik und Religion Menschen unterdrücken, überall sieht man Gier und Korruption. Die Realität ist: Bis jetzt sind alle Regierungen auf der Erde gescheitert! (Prediger 8:9).

 Aktuellster aller Belege für das Versagen menschlicher Bemühungen ist der von Russland ausgelöste Krieg gegen die Ukraine, der in einer Orgie sinnloser Zerstörungswut  den Frieden in unerreichbare Ferne rücken lässt.

 Mehr denn je also lohnt es sich, Jesu Leben und Wirken aufmerksam zu verinnerlichen, denn: „So viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn [Christus] zum Ja geworden.“ (2. Korinther 1:19, 20). Und das schließt den überströmenden Frieden in Gottes künftiger neuer Weltordnung mit ein.

Eine umfassende und auch biblisch belegte Dokumentation kannst Du ergooglen, wenn Du als Suchtext „Hat Jesus wirklich gelebt? – JW org“ verwendest.

Einige der oben erwähnten Aussagen sind dieser Quelle entnommen.

Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo fragendesgir340  

Du stellst eine  sehr gute Frage, weil nämlich (1) die richtige Wertung beider Bibelteile für ein genaues Verständnis biblischer Wahrheiten von grundlegender Bedeutung ist, und weil (2) nur sehr wenige Menschen geneigt sind, Zeit und aufrichtiges Interesse darauf verwenden, eine authentische  Antwort  zu suchen und zu finden.

Da das Thema sehr komplex ist, unterteile ich es in vier Bereiche:

1.    Ein grundsätzlicher und allgemeiner Überblick

2.    Mehrere der von Gott inspirierten Bibeltexte, aus denen die Zusammengehörigkeit beider Bibelteile konkret erkennbar wird, weil sie sich gegenseitig vervollständigen und ergänzen.

3.    Einige Beispiele, an denen erkennbar wird, dass so manche biblische  Aussage  erst dann verstanden werden kann, wenn man dazu sowohl das AT als auch das NT heranzieht.

4.    Und nicht zuletzt, wie Jesus, die Apostel und andere biblische Personen dieses Zusammenwirken anwenden.

1.    Ein grundsätzlicher und allgemeiner Überblick

und darin zunächst zu den Unterschieden, nach denen du fragst. Sie ergeben sich schon allein aus der Entstehungsgeschichte der 66 Bibelbücher. Immerhin vergingen insgesamt rund 1.600 Jahre bis die etwa 40 Bibelschreiber   - zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten - all das aufgeschrieben hatten, was der eigentliche Autor der heiligen Schrift   - unser aller Vater im Himmel  - in seinem „Brief“ an seine irdische Schöpfung niedergeschrieben haben wollte.

Diese unpräzise Formulierung „etwa 40 Bibelschreiber“ (oben 2te Zeile) ergibt sich aus der Tatsache,  dass die Namen der Schreiber bei 40 der insgesamt 150 Psalmen nicht genannt oder angedeutet werden (das entspricht etwa 4% des Inhaltes der ganzen Bibel).

Allein diese bis hierher aufgezählten Hindernisse würden in einem „Normalfall“ ausreichen, das Erscheinen eines umfangreichen und in sich stimmigen literarischen Werkes so gut wie unmöglich zu machen.

Dennoch existiert die Bibel mehr denn je , weil ihr Autor  dafür sorgt, und ihre grundsätzlichen Aussagen ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch.  Mit seinen durchschnittlich 1.500 Seiten bildet Gottes Wort  zudem auch noch ein außergewöhnlich umfangreicher Lesestoff und legt uns nahe, täglich darin zu lesen. .Aber nicht nur das, denn sie ist inzwischen zu  einem Weltbestseller schlechthin geworden und kann daher mit einer Reihe von Superlativen aufwarten, die alles andere Schriftgut, aber wirklich auch ALLES andere in den Schatten stellt. Allein die rund 3.000 Sprachen, in die man sie übersetzt hat und deren Zahl immer noch und mit wachsender Qualität zunimmt.  Sodann die Auflagenhöhe, die allein durch die kaum noch zählbaren Online-Versionen fortlaufend wächst, sodass gegenwärtig statistisch und tatsächlich für jeden Erdenbewohner ein Exemplar verfügbar ist und das auch noch in „seiner“ Sprache. Und nicht zuletzt zeichnet sich ihre Einzigartigkeit dadurch aus, dass auch ihr Überlebenskampf, den sie siegreich überstanden hat, sie aus allem Vergleichbaren deutlich heraushebt. Ausgerechnet diejenigen, die sich seit Beginn unserer Zeitrechnung bzw. seitdem die Menschheit über eine komplette „Göttliche Bibliothek“ (lat.: Bibliotheca Divina), wie Hieronymus dieses Buch genannt haben soll, verfügt, ausgerechnet diese kirchlichen Institutionen, die sich zudem als Bewahrer des Wortes Gottes präsentieren, haben das Buch, und haben seine Leser und vor allem seine Übersetzer bis auf den Scheiterhaufen verfolgt, gefoltert und nicht selten verbrannt. (Empfehlung und leicht zu ergooglen, das  Video „William Tyndale: Die Bibel und die Menschen, die sie liebten“).

Dennoch fragendesgir340   -   und das ist sicherlich der Kern deiner Frage - dennoch bildet sie eine Einheit, wenn auch die mehr willkürlich gewählten Bezeichnungen „Altes-“ und „Neues Testament“ das Missverständnis fördert, man käme mit nur einem, vorzugsweise dem neueren Teil, zurecht.

2.    Mehrere der von Gott inspirierten Bibeltexte, aus denen die Zusammengehörigkeit beider Bibelteile konkret erkennbar wird, weil sie sich gegenseitig vervollständigen und ergänzen:

Sie sind allesamt so eindeutig, dass sie kaum kommentiert zu werden brauchen:

2.Timotheus 3:16 (NT) „Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen . . .“ (Die ganze heilige Schrift besteht aus AT und NT)

Römer 15:4  (NT) „Denn aus allem, was früher aufgeschrieben wurde, sollen wir lernen . . .“ („Früher“ wurde das AT aufgeschrieben und das NT unterstreicht dessen besonderen Wert)

Und noch etwas ganz Besonderes: Jahwe bzw. Jehova persönlich hat die ersten  Zeilen der Bibel (die Zehn Gebote [AT]) niedergeschrieben und er persönlich hat uns das letzte Buch der Bibel (die Offenbarung [NT]) als fertiges Schriftstück zur Verfügung gestellt. Hier folgen die beiden biblischen Belege:

2. Mose 31:18  (AT)  „Als Jahwe Mose auf dem Berg Sinai alles gesagt hatte, übergab er ihm die beiden Tafeln [mit den Zehn Geboten], die mit dem Finger Gottes beschrieben waren, als Urkunde . . .“

Offenbarung 1:1 (NT)  „In diesem Buch ist die Offenbarung aufgeschrieben, die Jesus Christus von Gott empfangen hat, damit er denen, die ihm dienen, zeigt, was sich in Kürze ereignen muss. Jesus Christus sandte seinen Engel zu seinem Diener Johannes und machte ihm dies alles bekannt . . .“  Und Johannes schrieb es weisungsgemäß auf).

Und diese Urschrift enthält auch den folgenden sehr ernsten „Schlussakkord“:

Offenbarung 22:18-19  (NT)  „Wer auch immer die prophetischen Worte dieses Buches hört, den warne ich nachdrücklich: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott all das Unheil zufügen, das in diesem Buch beschrieben wurde. Und wer etwas von diesen prophetischen Worten wegnimmt, dem wird Gott auch seinen Anteil am Baum des Lebens und an der Heiligen Stadt wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben sind“    

Und damit bestätigt sich noch einmal der erste oben zitierte Text aus 2.Timoteus 3 „Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben . . .“

3.    Einige Beispiele, an denen erkennbar wird, dass so manche biblische  Aussage  erst dann verstanden werden kann, wenn man dazu sowohl das AT als auch das NT heranzieht.

Besonders deutlich wendet Jesus das in seiner weltberühmten Bergpredigt an. Sie dauerte etwa eine halbe Stunde (siehe Matthäus 5 bis 7 NT). Darin zitiert er 22 Mal aus 8 Büchern des AT.  Überzeuge dich selbst und vergleiche bitte bspw.  2.Mose 20:13 aus dem AT mit  Matthäus 5:21-22 NT. In beiden geht es um das 6te Gebot „Du sollst nicht morden“, und um Jesu Erklärung, mit der er (rund 1.500 Jahre später) das Verständnis dieses „Paragraphen“ vertiefte. Er zeigt nämlich auf,  dass jedem Mord böse Gedanken vorausgehen, die für sich allein schon verwerflich sind und deshalb ausgemerzt bzw. verurteilt werden müssen.

Oder, wenn Jesus laut Matthäus 24:37-39  (NT) prophezeit , dass „. . . wenn der Menschensohn [Jesus] wiederkommt,  es sein wird wie zur Zeit Noahs. In den Tagen vor der Sintflut feierten die Menschen rauschende Feste, Orgien und Hochzeiten, bis Noah in seine Arche stieg. Sie merkten nicht, was geschah, bis die Flut kam und sie alle hinwegschwemmte. Genauso wird es sein, wenn der Menschensohn kommt.. . .“   

Diese Bezugnahme auf längst vergangene Ereignisse wären für den Leser eine unbekannte und seltsame Geschichte, wenn er nicht den Originalbericht über die Sintflut in 1.Mose 6 (AT) nachlesen könnte.

Auch der Apostel Paulus zitiert aus den „Hebräischen Schriften (übrigens eine Bezeichnung, die zutreffender ist als „Altes Testament“),  und das sogar so zahlreich, dass mir bis jetzt die Zeit gefehlt hat, die genaue Zahl der Zitate zu ermitteln.

Wenn er bspw. in Römer 5:12 (NT) schreibt, dass „. . . durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu allen Menschen gelangte . . .“, dann wüsstest du nichts über diesen „einen einzigen Mensch“, wenn du es nicht aus 1.Mose 3:17-19 (AT) erfahren würdest. Dort steht: „Und zu Adam sprach er [Gott]: »Weil du auf deine Frau gehört und von der verbotenen Frucht gegessen hast,  . . .  wirst du im Schweiße deines Angesichts arbeiten müssen, um dich zu ernähren - bis zu dem Tag, an dem du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen wurdest. Denn du bist aus Staub und wirst wieder zu Staub werden . . .

4.    Und nicht zuletzt, wie Jesus, die Apostel und andere biblische Personen dieses Zusammenwirken anwenden.

Einige Zeit nach Beginn seines Dienstes kehrte Jesus noch einmal in seine Heimatstadt Nazareth zurück, in der man ihn gut kannte, allerdings nur als Zimmerman. Es lag ihm daran, seinen ehemaligen Nachbarn zu erklären, dass er sich nicht etwa nur einbildete Gottes Sohn zu sein, sondern dass sein Kommen und Wirken in „den Schriftrollen“ vorhergesagt war. Er ging daher in die Synagoge, ließ sich die (damals etwa 700 Jahre alte) Jesaja-Rolle (AT) geben und „fand die Stelle“ (eine Vers-Einteilung gab es noch nicht), in der er seine Aufgaben vorhergesagt waren. (Vergleiche bitte Lukas 4:16-21 mit Jesaja 61:1-3) Er überzeugte seine Zuhörer also  „aufgrund der Schriften“, wie es auch Paulus genauso tat.

Und in einem letzten Beispiel aus der Apostelgeschichte 2:15-18 erklärt der Apostel Petrus, dass das Stimmengwirr, das zu Pfingsten des Jahres 33 in Jerusalem zu hören war, nicht durch Alkohol sondern durch Gottes Geist ausgelöst wurde, so wie es durch den Propheten Joel (AT) etwa 800 Jahre im Voraus angekündigt worden war; und Petrus zitierte sogar exakt die Textpassage aus Joel 2:28.  

Noch hunderte weitere Beispiele könnte ich dir hier aufzählen um die christlichen griechischen Schriften mit den älteren hebräischen Schriften zu vergleichen, und je gründlicher man dabei vorgeht, um so tiefer und verständlicher werden „die tiefen Dinge Gottes“.

Vielleicht helfen dir diese Anregungen weiter – und sollten sich daraus neue Fragen ergeben, frage bitte gern und weiter nach.

Alles Gute

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Hallo Jeshua30 

Die Schlange ist zwar nicht das Symbol Satans, wohl aber versteckte er sich, wie ein Bauchredner, hinter einer Schlange um Eva zu beeindrucken und zu täuschen. Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung nennt ihn deshalb auch die alte oder „Urschlange“ (Offenbarung 12:9)

In dem von dir geschilderten Ereignis geht es, wie bei vielen anderen Ereignissen in der Bibel auch, in denen eine Schlange erwähnt wird, nicht um Satan, jedenfalls nicht direkt. Die kupferne Darstellung einer Schlange, die Moses während der Wüstenwanderung Israels anfertigte, entstand auf Gottes Anweisung und sollte nicht nur damals, sondern auch heute zu unserer Belehrung dienen (Römer 15:4). Das Volk Israel beklagte sich nämlich mal wieder und rebellierte wegen des durch ein Wunder beschafften Manna`s und über Wassermangel. Jehova bestrafte dieses ungeduldige und undankbare Verhalten, indem er Giftschlangen sandte, woraufhin das Volk bereute und Moses Fürsprache für sie einlegte. Daraufhin gebot Jehova ihm, eine Figur in Form einer Schlange anzufertigen und sie auf einer Signalstange anzubringen. Moses tat das, und „es geschah, wenn eine Schlange einen Mann gebissen hatte und er auf die Kupferschlange schaute, dass er dann am Leben blieb“ (4. Mose 21:4-9; 1.Korinther 10:9).

Die Erklärung und Bedeutung (durch die Fettschrift angedeutet) dieses Ereignisses stammt von keinem Geringeren als Jesus selbst, und zwar in seinem Gespräch mit Nikodemus. Ihm sagte er: „Es ist noch nie jemand in den Himmel hinaufgestiegen. Der Einzige, der dort war, ist der, der aus dem Himmel herabgekommen ist, der Menschensohn [Jesus]. Und wie Mose damals in der Wüste die Schlange für alle sichtbar aufgerichtet hat, so muss auch der Menschensohn sichtbar aufgerichtet werden, damit jeder, der ihm vertraut, ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:13-15).

Genauso, wie die Kupferschlange von Moses in der Wildnis an einer Stange befestigt wurde, wurde der Sohn Gottes an einem Stamm befestigt, wodurch er vielen als Übeltäter und Sünder erschien, der, gleich einer Schlange, als verflucht galt (5. Mose 21:22, 23; Galater 3:13; 1. Petrus 2:24). In der Wildnis musste jemand, der von einer der Giftschlangen, die Jehova unter die Israeliten gesandt hatte, gebissen worden war, voller Glauben auf die Kupferschlange blicken. Genauso ist es notwendig, an Christus zu glauben, um durch ihn ewiges Leben erlangen zu können.

Vielleicht hilft Dir das weiter.

Alles Gute

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Hallo Some1helpme999    

Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass in den ersten 300 Jahren des noch  jungen Christentums in der Anbetung ein Kreuz  verwendet wurde.

Erst nachdem sich der heidnische Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert zum abtrünnigen Christentum bekannt hatte, wurde neben einigen weiteren unchristlichen Lehren und Bräuchen (bspw. Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele u.a.m.)  das Kreuz als Symbol der Christenheit gefördert. Welche Gründe Konstantin auch gehabt haben mag, das Kreuz hatte mit Jesus Christus nichts zu tun. In Wirklichkeit kommt es aus dem Heidentum. In einer katholischen Enzyklopädie heißt es: „Das Kreuz ist sowohl in vorchristlichen als auch in nichtchristlichen Kulturen zu finden“ (New Catholic Encyclopedia). Nach anderen maßgeblichen Quellen stand das Kreuz mit Naturreligionen und heidnischen Sexualritualen in Verbindung.

Daher ist auch die weit verbreitete Meinung, Jesus sei an einem Kreuz gestorben definitiv unbiblisch. Jesus wurde „ans Holz gehängt“ (Apostelgeschichte 5:30, Luther). Für das Hinrichtungswerkzeug, an dem Jesus starb, werden in der Bibel zwei Wörter gebraucht: stauros und xýlon. Beide Begriffe lassen auf einen Holzbalken schließen, nicht auf zwei. „Die Vokabel σταυρός [stauros] als solche bezeichnet von Hause aus jeden beliebigen aufrecht stehenden Pfahl (ohne einen daran befestigten Querbalken)“, so berichtet es das Theologische Begriffslexikon zum Neuen Testament. Das Wort xýlon, das in der oben zitierten Apostelgeschichte 5:30 verwendet wird, beschreibt „einfach einen aufrechten Pfahl oder Pfosten, an den die Römer diejenigen nagelten, die man dann als Gekreuzigte bezeichnete“.

Außerdem wird die Hinrichtungsart Jesu auch mit einem jüdischen Gesetz im alten Testament in Verbindung gebracht. Dort ist zu lesen: „Und wenn bei einem Mann eine Sünde geschieht, ⟨auf die⟩ das Todesurteil ⟨steht⟩, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz, dann darf seine Leiche nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt am selben Tag begraben. Denn ein Aufgehängter ist ein Fluch Gottes. So sollst du dein Land nicht unrein machen, das der HERR, dein Gott, dir als Erbteil gibt.“ (5. Mose 21:22, 23 Elberfelder).

Der Apostel Paulus nahm auf dieses Gesetz Bezug, als er schrieb, dass Christus uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft hat, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz [xýlon] hängt“ (Galater 3:13). Paulus machte damit deutlich, wie Jesus starb: an einem Stamm, einem einzelnen Stück Holz.

Derartige eindeutige Aussagen gibt es noch sehr viele mehr. Dass sie   -   und nicht nur diese - in der sogenannten Christenheit ignoriert werden, bestätigt einmal mehr Jesu Worte, in Matthäus 15:8-9, in denen er seinen Vater zitiert:  „Ihr Scheinheiligen, treffend hat der Prophet Jesaja euch im Voraus beschrieben: Dieses Volk ehrt mich nur mit Worten, sagt Gott, aber mit dem Herzen ist es weit weg von mir. Ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn sie lehren nur Gebote, die sich Menschen ausgedacht haben“ (Gute Nachricht Bibel)

Vielleicht, lieber Some1helpme999, helfen dir diese Informationen weiter. Viel Erfolg beim Nachforschen und

alles Gute !!

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Mein lieber Peter109Jordan,

wenn sich eines nicht so fernen Tages alle Prophezeiungen der Bibel erfüllt haben werden, wird niemand mehr eine solche Frage stellen, denn alle, die sich dann des Lebens erfreuen, werden diese Freude in Gottes Neuer Welt erleben, und sie werden ganz genau wissen, dass sie nur deshalb an diesem Ziel angekommen sind, weil auch die letzte biblische Prophezeiung sich erfüllt haben wird. 

Weil aber genau das noch nicht der Fall ist, leben wir einstweilen mitten in der Phase, in der sich, vor unseren Augen dramatische, biblische Prophezeiungen erfüllen*), wie bspw. die Prophezeiung über den "König des Nordens", dessen Rolle Russland derzeit brutal ausfüllt:

https://www.facebook.com/photo/?fbid=1082169829014092&set=a.168303123734105

Weitere Zeichen der Zeit, sie beispielsweise nach Jesu Worten in Matthäus 24 eine ähnliche Auswirkung wie die Sintflut haben werden, stehen uns noch bevor.

*) hier einige weitere Beispiele: Jesaja 65:17; Jesaja 66:22; Matthäus 24; Matthäus 25; 2.Timotheus 3:1-5; 2.Petrus 3:13: Offenbarung 21:1-5 u.v.a.m.)

Dennoch, lieber Peter109Jordan, eben weil diese ebenso begeisternde wie ernüchternde künftige Entwicklung selbst in der Christenheit kaum bekannt ist oder einfach nicht ernst genommen werden möchte, eben deswegen verdient es Deine Frage (mitsamt ihren bibelgestützten Antworten) ganz besonders beachtet zu werden !! 

Danke Dir dafür.

Außerdem möchtest Du wissen „Wenn nein, wieso meinen Leute, die Bibel sei alt?“

Für das „alt“ wird es so manche Gründe geben, vielleicht weil sie ihre eigene alte Bibel von ihrer Oma geerbt haben,  dennoch weiß ich, auch aus persönlichen Gesprächen mit vielen Menschen (einschl. Theologen), dass der gewichtigste aller Gründe ein ähnlicher ist, wie der, bei der frei erfunden Bezeichnung „Altes Testament“. Hier wie dort steht „Alt“ unterschwellig als Synonym für „kaum noch von Bedeutung“, für „hoffnungslos rückständig“ oder „völlig überflüssig“ u.ä.m.

Siehe dazu bitte auch den Beitrag über einen Vergleich des AT mit dem NT https://www.gutefrage.net/frage/vergleich-hebraeisches-und-christliches-altes-testament#answer-451688385

(Falls der Beitrag über die Verlinkung nicht zu finden ist, kopiere ihn bitte in die Adresszeile und "Hoppla, dann ist er nämlich sofort da . . .")

Weiter im Text: Dabei entgeht denen, die Gottes Wort so bewerten, völlig ihrer Aufmerksamkeit, dass sie mit ihrer abwertende Einstellung selbst Teil der Erfüllung einer weiteren Prophezeiung aus Jesu Bergpredigt werden, indem sie den symbolischen breiten und recht bequemen Weg nutzen, der ihnen die Entfaltungsmöglichkeit lässt, „selbst bestimmen zu können, was gut und böse ist.“ Wie Kurzsichtig! Sie hätten besser getan, den Warnhinweis Jesu in seinem vollständigen Wortlaut zu beachten und ernst zu nehmen, denn der lautet: „Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn.“

Alles in Allem:

Wir leben gegenwärtig in der dramatischsten Epoche der Menschheitsgeschichte und deshalb ernsthaft und sehr genau auf all das zu achten, was unser Schöpfer mit seiner Erde vorhat, wird sich als das dringendste aller Gebote erweisen.

Jedem, der sich darum bemüht, wünsche ich daher viel Erfolg und alles Gute.

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Hallo kxssandra,

aus Zeitmangel sende ich dir lediglich ein Bibelzitat aus dem Johannesevangelium ohne es zu kommentieren - aber es beantwortet auch ohne Kommentar deine Frage

Johannes 3:16, 17: " . . .Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde."

Im Übrigen jährt sich Jesu Todestag - der 14te Nisan - in wenigen Tagen, nämlich am 27.März 2021.

Einzelheiten siehe bitte hier:

https://www.facebook.com/photo/?fbid=871734696724274&set=a.168303123734105

Ansonsten Google bitte mit diesem Suchtext

"Zur Erinnerung an Jesu Tod" - dort findest weitere Details.
Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo Ayde1234

Die Bibel enthält einige Antworten auf deine Frage, zum Beispiel diese hier: „Ich werde bestimmt nachsinnen über all dein Tun, und mit deinen [Gottes] Handlungen will ich mich befassen“ (Psalm 77:12)

Ist aber die gängige Meinung über das Meditieren mit der Bibel im Einklang?

Meditation wird häufig als ein Schlüssel zu wahrer Zufriedenheit und innerem Glück gesehen. Von den vielen Meditationsarten, die es gibt, haben einige ihren Ursprung in nicht-christlichen, fernöstlichen Religionen. Dabei geht es oft darum, den Sinn zu entleeren, indem man sich auf bestimmte Wörter oder Bilder konzentriert. Das Ziel? Innerer Frieden, geistige Klarheit und Erleuchtung. Der indische Philosoph Krishnamurti schrieb: „Der Geist muss leer sein, um klar zu sehen.“

Die Bibel dagegen spricht vom Meditieren - wie das einleitende Zitat es zeigt - vom intensiven Nachdenken. Dabei geht es nicht darum, den Sinn zu entleeren oder bestimmte Wörter oder Formeln zu wiederholen, wie zum Beispiel Mantras. Es ist vielmehr zielgerichtetes Nachdenken über positive Inhalte gemeint — unter anderem darüber,

·        wie und wer Gott ist,

·        was er von uns möchte

·        und was er alles erschaffen hat (1. Timotheus 4:15).

Ein gottesfürchtiger Mann betete einst: „Ich denke zurück an die früheren Tage, sinne nach über all dein Tun; meine Gedanken richten sich auf das, was deine Hände geschaffen haben“ (Psalm 143:5, Neue Genfer Übersetzung [NGÜ]). Und auch das stammt von ihm: „Nachts auf meinem Lager denke ich an dich [Gott], stundenlang sinne ich über dich nach“ (Psalm 63:7, NGÜ).

Was bringt es, intensiv über unseren Schöpfer nachzudenken?

Einer der biblischen Gründe lautet: „Das Herz des Gerechten sinnt nach, um zu antworten“ . . . bspw. auf die Sinnfragen des Lebens (Sprüche 15:28)

Wenn man über das Richtige nachsinnt, gewinnt man an Tiefgründigkeit, gelassener Zurückhaltung und moralischer Stärke — man wird überlegter vorgehen, was sich dann auch im Reden und Handeln niederschlägt (Sprüche 16:23). Daraus ergibt sich außerdem, dass man glücklicher und zufriedener lebt. Wer sich angewöhnt hat, konzentriert über Gott nachzudenken, wird „wie ein Baum werden, gepflanzt an Wasserbächen, der seine eigene Frucht gibt zu seiner Zeit und dessen Laub nicht welkt, und alles, was er tut, wird gelingen“ (Psalm 1:3).

Sich in etwas gedanklich zu vertiefen hilft dabei, Dinge besser zu verstehen, und trainiert das Gedächtnis. Wenn man sich zum Beispiel mit der Schöpfung beschäftigt oder ein bestimmtes Thema in der Bibel untersucht, lernt man viele interessante Fakten kennen. Kommt dann aber das intensive Nachdenken oder Meditieren ins Spiel, erkennt man die Zusammenhänge und verknüpft neue Informationen mit bereits Bekanntem. Man fügt also Fakten zu einem logischen Ganzen zusammen — quasi wie ein Zimmermann, der Baumaterialien in ein schönes Gebäude verwandelt.

Was man als Christ unbedingt wissen sollte, betrifft das in der Bibel oft erwähnte „Herz“, denn es wird dort häufig als Synonym für den „inneren Menschen“ oder für „den Menschen, der wir wirklich sind“ gebraucht. Über dieses Herz erfahren wir: „Das Herz ist verräterischer als sonst irgendetwas und ist heillos. Wer kann es kennen?“ (Jeremia 17:9)

Ist es also egal, worüber man nachsinnt?

Natürlich nicht, denn „aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken wie: sexuelle Zügellosigkeit, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrügerei, ausschweifendes Leben, Neid . . . und Unbesonnenheit“ (Markus 7:21, 22, Hoffnung für alle). So wie man Feuer unter Kontrolle halten muss, muss man auch seine Gedanken kontrollieren. Tut man das nicht, können selbstsüchtige Wünsche oder Begierden derart überhandnehmen, dass man sich zu schlechten Taten hinreißen lässt (Jakobus 1:14, 15).

Deswegen rät die Bibel, über das nachzudenken bzw. zu meditieren, was wahr, gerecht, rein und liebenswert ist, sich auf das Gute, auf Tugenden und lobenswerte Dinge zu konzentrieren (Philipper 4:8, 9). Lohnt es sich also, seinen Geist mit diesen positiven Gedanken zu füllen? Ja, denn das bewirkt, dass man eine angenehme Persönlichkeit entwickelt, mit Worten Gutes tut und gute zwischenmenschliche Beziehungen aufbaut (Kolosser 4:6).

Vielleicht helfen dir diese Denkanstöße weiter,

Ich wünsche es dir!

Alles Gute!

PS: Die WACHTTURM-ONLINE-BIBLIOTHEK ist Quelle für einige der hier erwähnten Überlegungen.

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Hallo Latekom16

Völlig zu Recht beanstandest du diese verlogene Darstellung unseres Schöpfers . . . und es ist daher nur zu begrüßen, dass denkende und wahrheitsliebende Menschen wie du, solche plumpen Unwahrheiten hinterfragen und auf deren offenkundigen Mangel an Bibeltreue und Logik aufmerksam machen.

Danke dafür!!

Unverständlich auch, dass sich Millionen von „Christen“ an diese von Menschen erfundenen Überlieferungen klammern und nicht bereit zu sein scheinen, der wahren Lehre die Ehre zu geben.

Dabei lässt Gottes Wort und sein Autor keine Gelegenheit ungenutzt, uns die Wahrheit und immer wieder die Wahrheit mit klaren und verständlichen Worten ans Herz zu legen. Besonders die Wahrheit über Gott selbst und über seinen Sohn Jesus Christus.

Beispielsweise ist über unsern Vater im Himmel in 1. Timotheus 2:4-6 zu lesen, dass „ . . . es sein Wille ist, dass Menschen aller Art gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und Menschen, einen Menschen, Christus Jesus, der sein Leben als entsprechendes Lösegeld für alle gegeben hat . . .“

Scheinbar beeindruckt es auch kaum jemanden, dass dieser Jesus im Bibelbuch Johannes 17:3 seinen Vater den „alleinwahren Gott“ nennt, und sich selbst als denjenigen kenntlich macht, der vom Vater ausgesandt wurde.

Interessanter Weise bestätigt Jesus mit dieser seiner  Aussage ein weiteres Mal eine deutliche Klarstellung seines Vaters, die dieser schon 700 Jahre zuvor durch seinen Propheten Jesaja hat aufschreiben lassen, und zwar „ . . . damit ihr erkennt und an mich glaubt und versteht, dass ich immer derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet und auch nach mir hat es keinen gegeben . . .“  und ich, als Kommentator füge hinzu „auch keinen dreieinigen . . .“ (Jesaja 43:10, 11)

Und deshalb, und mit beeindruckender Klarheit und Bescheidenheit  -  an der sich übrigens „unsere Irrlichter“ ein Beispiel nehmen sollten - sagt Jesus  in Johannes 14:28 „. . . denn der Vater ist größer als ich . . .“ und in Johannes 5:30 „ . . .Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.“

Ebenso scheint es kaum einen „Christen“ zu beeindrucken, wie intensiv Gottes Wort Nachfolger Jesu zur Einheit aufruft: 

„Redet alle übereinstimmend und habt keine Spaltungen unter euch, sondern seid in demselben Denken und in demselben Gedankengang völlig vereint. (1. Korinther 1:10)

Stattdessen hat sich diese angebliche Gefolgschaft Jesu inzwischen in Sage und Schreibe rund 42.000 Konfessionen zergliedert, die sich nicht nur in der Lehre - mal mehr mal weniger - unterscheiden, sondern  - wenn angebracht - auch mal aufeinander schießen.

Und daher, wenn man sich erst so weit von dem „schmalen Weg, der zum Leben führt“ entfernt hat, zeigen auch andere biblische Warnungen und Ermahnungen kaum noch Wirkung. Bspw. Matthäus 15:9: „ . . .Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren. . .“

Und bei diesem Stichwort „Vergeblich“ fällt Bibelkennern sofort Jesu Bergpredigt mit einigen ihrer deutlichen Warnungen ein:

Nicht jeder . . .“ sagt Jesus dort, „. . . der zu mir sagt: ‚Herr, Herr!‘, wird in das Königreich des Himmels kommen, sondern nur, wer das tut, was mein Vater im Himmel will“ . . . und  was der Vater im Himmel will ist in dem  Bibelzitat   - hier oben im Absatz 4  - noch einmal nachzulesen.

Außerdem   - im Kontext desselben Bibelkapitels  - mahnt Jesus dringend an „ . .Geht durch das enge Tor, denn weit ist das Tor und breit ist der Weg in die Vernichtung, und viele gehen hindurch. Doch eng ist das Tor und schmal ist der Weg zum Leben, und nur wenige finden ihn . . .“  (Matthäus 7:13, 14)

Spätestens jetzt sollten wir uns die Augen reiben und versuchen wach zu werden . . . denn es ist kein unabwendbares Schicksal, zu den Vielen zu gehören, zu den vielen Millionen die zu Jesus zwar „Herr“ sagen, doch nur weil das Tor weit  und  der Weg breit ist und nur weil viele durch diese breite Tor gehen  hinterher zu laufen „weil wir das schon immer so gemacht haben . . .“

Und wenn nun dich, der du nicht Fragesteller sondern „nur“ Mitleser bist, das bis hierher gesagte immer noch nicht so recht überzeugt, dann würdige doch zumindest   - und zunächst - einmal, dass die hier zusammengetragenen Appelle zu den   - mit großem Abstand - am häufigsten übersetzten und am weitesten verbreiteten Schriftgut der Menschheitsgeschichte gehören.  Über 3.000 Sprachen und das Milliardenfach verfügbar – sowohl als Druck- oder digitale Version . . . Dir zuliebe!

Warum wohl?

Und an dich, Latekom16,  

danke für deine Frage und, hoffentlich helfen Dir diese Denkanstöße weiter.

Ich wünsche es dir und außerdem alles Gute

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Hallo heyhelloo,

die Bergpredigt enthält KEINE politische Botschaft - und ich sag dir auch warum nicht:

Gottes Gute Botschaft (einschließlich der Bergpredigt) ist die Botschaft von einer neuen Welt unter dem König Jesus Christus, einem Regenten, der uns deutlich zu verstehen gibt, dass er (ebenso wie seine loyalen Nachfolger)  „. . . kein Teil der [politischen] Welt ist“ und der uns in eben dieser Bergpredigt verspricht, dass schlussendlich die „. . . glücklich sind, die ein mildes Wesen haben, denn sie werden die Erde erben“ (Matthäus 5:5; Johannes 17:16).

Schon allein deswegen enthält seine Bergpredigt nie und nimmer eine politische Botschaft. 

Ganz im Gegenteil macht Jesus in dieser weltbekannten Predigt eines ganz besonders deutlich, dass nämlich nur diejenigen in diesem Königreich, willkommen sind,  die „. . .  das tun, was mein Vater im Himmel will . . .“,  (Matthäus 7:21) und der Vater ist weder parteiisch noch bedient er sich einer politischen Botschaften, um seinen Willen kundzutun.

Warum ist das so, und warum wird das in Gottes neuer Welt ausnahmslos und grundsätzlich so sein?  Weil  „. . . es dem Menschen nicht zusteht, seinen Weg selbst zu bestimmen. Es steht dem Menschen nicht zu, auf seinem Lebensweg auch nur seinen Schritt zu lenken“ (Jeremia 10:23).

Das wäre auch aus mindestens drei biblischen Gründen absolut paradox, denn (1.) hat der Schöpfer unserer Erde dem Menschen zwar die Verwaltung über den Globus anvertraut, aber zu keiner Zeit die Verwaltung über den Menschen.

Außerdem und damit (2.) „ . . . liegt die ganze Welt“ (nach 1. Johannes 5:19) „. . . in der Macht dessen, der böse ist“, den die Bibel auch den „Gott dieses Weltsystems“ nennt, den Teufel nämlich, der raffiniert genug ist, den Sinn der allermeisten Menschen derart zu verblenden, dass sie politischen Überlegungen mehr Beachtung schenken, als dem Willen Gottes (2. Korinther 4:4). Es wäre schon sehr unlogisch auf derart gottlose Umtriebe mit politischen Botschaften aus der Bergpredigt Einfluss nehmen zu wollen.

Und nicht zuletzt (3tens) hat Jesus klar Stellung bezogen, als „ . . .  die Menschen drauf und dran waren, ihn mit aller Gewalt zum König zu machen, da zog er sich wieder auf den Berg zurück — ganz allein“ (Johannes 6:15).

Politik - so definiert Wikipedia - „bezeichnet die Strukturen (Polity), Prozesse (Politics) und Inhalte (Policy) zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche (auf Macht beruhende) Entscheidungen“.

Und da jedes Gemeinwesen auf unserer schönen Erde seine ganz individuellen und häufig sehr eigennützigen Interessen mit Nachdruck verfolgt (bis hin zu Gewaltanwendungen), wird Politik niemals die Interessen globaler,  göttlicher Grundsätze vertreten können. Göttlich Grundsätze, die  - nach Jesu Worten - in ihrer Summe beeindruckend klar und einfach sind; nämlich Gott über alles und seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben (Matthäus 22:37-40).

Und noch eine weitere Kernaussage aus der Bergpredigt bestätigt deren absolut unpolitische  Botschaft, nämlich das dort erwähnte „Vaterunser“. Darin bitten wir „unseren Vater im Himmel“, dass sein Wille geschehe“ und „sein (schon erwähntes) Königreich komme“ (Matthäus 6:9-13). Spätestens jetzt löst sich jede Überlegung, ob die Bergpredigt eine politische Botschaft enthält, in Luft auf.

Zum Schluss noch etwas zu deiner Zusatzfrage, „Warum gehört die Bergpredigt Jesu neben den Gleichnissen, Erzählungen zum Kern seiner Reich Gottes Botschaft?“

Weil allein der Inhalt der Bergpredigt, wenn man ihn denn durch entsprechende Taten mit Leben erfüllt, einen Menschen so formen kann, dass er in Gottes Königreich willkommen ist.

Woher ich das weiß?

Das besagen die Schlussworte der Bergpredigt. Zwar sehr viel orientalischer und sehr viel blumenreicher als meine . . . aber mindestens ebenso deutlich.

Lies bitte selbst:

„Deshalb: Wer diese Worte hört und danach lebt, ist wie jemand, der so umsichtig war, sein Haus auf felsigen Grund zu bauen. Es regnete in Strömen, Wassermassen fluteten heran und der Wind rüttelte an dem Haus — aber es stürzte nicht ein, denn es war auf felsigen Grund gebaut. Doch wer diese Worte hört und nicht danach lebt, ist wie jemand, der so dumm war, sein Haus auf Sand zu bauen. Es regnete in Strömen, Wassermassen fluteten heran und der Wind schlug gegen das Haus und es fiel zusammen und der Einsturz war verheerend.“  (Matthäus 7:24-27)

Und auch das sollst du noch wissen: 

Überlegungen dieser Art ließen sich noch seitenlang fortsetzen, aber vielleicht   - so hoffe ich - hilft dir schon diese kleine Auswahl denkwürdiger Denkanstöße etwas weiter.

Ich wünsche es Dir und außerdem viel Erfolg und alles Gute

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Zeugen Jehowas

Hallo Mitro

Du suchst die friedlichste / friedliebendste Religion und betonst, dass es dich interessieren würde, welche der vielen Religionen nicht nur etwas von Frieden erzählt, sondern ihn auch auslebt.

Du verrätst uns auch den Hintergrund deiner Frage, dass du von einer großen Religion erfahren hast, dass sie maßgeblich daran beteiligt war, den Zweiten Weltkrieg zu unterstützen, obwohl sie sehr viel über den Frieden "Predigt" und von einer anderen, die - von der ich dachte sehr viel von Frieden hält, doch Revolten unterstützt und "Kampfgeistliche" ausbildet.

Nun ist es für alle, die sich in der Weltgeschichte ein wenig auskennen keine Schwierigkeit, die von dir erwähnte „große Religion“, die den Frieden predigt und trotz alledem den Krieg fördert zu identifizieren: Es ist die so genannte Christenheit; nicht zu verwechseln mit dem Christentum in seinen ursprünglichen und friedensfördernden Form.

Oberflächlich betrachtet sind beide einander so ähnlich wie eine echte und eine gefälschte Banknote. Oberflächlich betrachtet! Und auch was den unterschiedlichen Wert dieser beiden „Währungen“ betrifft, kann das Beispiel nicht treffender sein.

Zum Christentum: Das ursprüngliche und daher wahre Christentum gehörte schon immer zu den Verfolgten!

Allein in seiner Bergpredigt weist Jesus drei Mal auf diese Bedrohung hin:

Matthäus 5:10-12

  • 10 „. . .Glücklich sind die, die verfolgt werden, weil sie das Richtige tun, denn das Königreich des Himmels gehört ihnen.
  • 11 Glücklich seid ihr, wenn man euch meinetwegen beschimpft, verfolgt und alle möglichen boshaften Lügen über euch erzählt. 
  • 12 Freut euch und seid überglücklich, denn eure Belohnung im Himmel ist groß. Schließlich wurden die Propheten vor euch genauso verfolgt.“  

Zur Christenheit:  Die vom Ursprung abgewichene und  mit vielen menschlichen Dogmen durchsetzte Christenheit, die sich nach dem Tode der Apostel etablierte, war wie von Jesus Christus vorausgesagt, von Anfang an auf der Seite der Verfolger und der Kriegstreiber. 

Auch dazu drei der vielen grundsätzlichen biblischen Aussagen, um das friedenstörende und kriegerisches Verhalten der Christenheit als absolut unchristlich zu brandmarken.

Und alle drei stammen von Jesus Christus persönlich:

  • Matthäus 5:44, 45 „. . .Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, . . .“
  • Matthäus 19:19 „. . .Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘. . .“
  • Matthäus 26:52 „. . .denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. . .“

außerdem siehe auch Apostelgeschichte 8:1  / Matthäus 10:22, 23 / Johannes 15:20

Die Christenheit - allem voran ihre geistlichen Führer - kann für sich in Anspruch nehmen, die größten Blutvergießen der Menschheitsgeschichte ausgelöst, gesegnet und mit verantwortet zu haben. (Kreuzzüge, Inquisition, zwei Weltkriege u.v.a.m.) 

Folgerung: Gemessen an diesen Ergebnissen ist die Christenheit also absolut wertlos und das vor allem aus der Sicht Gottes!

Bevor ich nun zu der eigentlichen Frage nach der friedlichsten Religion komme, kurz ein paar Denkanstöße zu der Frage: 

Was aber ist Frieden?

  • ist er lediglich die Abwesenheit von Krieg?
  • oder ist er eine mehr oder minder erfolgreiche Koexistenz - und sei es auch nur zähneknirschend?
  • Oder aber macht wirklicher Friede die ganzherzige tätige Mitarbeit aller Beteiligten notwendig?
  • Braucht man also nicht nur friedliebende (passive) sondern friedensstiftende (aktive) Menschen?
  • und wäre diese Aufstellung vollständig, ohne zu fragen ob nicht auch Frieden mit der Umwelt, Frieden mit der Schöpfung und Frieden mit dem Schöpfer dazugehören?
  • und nicht zuletzt: können sich Christen angesichts ihrer Zersplitterung in rund 42.000 Konfessionen überhaupt jemals völlig einig werden?

Würdest Du zustimmen, dass wenn erwiesenermaßen eine Religion Menschen verschiedener Hautfarbe, unterschiedlichster Bildung und grundverschiedener nationaler, ethnischer, sozialer und religiöser Herkunft so sehr und nachhaltig miteinander vereint, dass sie wie die Glieder einer weltweiten Familie liebevoll miteinander umgehen und Gemeinschaft pflegen, würdest Du zustimmen, dass das eine äußerst wertvolle Religion ist? Eine Religion, die das praktiziert, was Du in Deiner Frage umschreibst?

Und würdest Du auch zustimmen, dass man daran die wahre Religion erkennen könnte? 

Wahrhaftig schon deshalb, weil unser Schöpfer durch die richtige Form der Anbetung Menschen miteinander vereinen und nicht etwa trennen möchte.

Und wahrhaftig auch deshalb, weil nur Wahrheit die Kraft entfaltet kann, das Denken, Reden und Handeln von Menschen tiefgreifend so positiv zu beeinflussen, dass Frieden das Ergebnis ist.

Du wirst wahrscheinlich einwenden, dass sei Utopie . . .

Du wirst wahrscheinlich einwenden, dass sei Utopie. Es ist keine Utopie, so etwas gibt es wirklich. 

Es gibt eine solche wahre Religion, die Weiße, Schwarze, Braune und Gelbe zu Gleichgesinnten werden lässt , zu Menschen deren Herz dieselbe Farbe hat — durchsichtig —, weil sie Brüder und Schwestern sind.  

Es gibt eine solche friedliche Religion . . . .

. . . . sie ist sogar mehr als friedlich, denn sie wirkt sich friedensstiftend aus auf

beispielsweise

  • -  die  Tutsi und Hutu
  • -  Eritreer und Äthiopier 
  • -  Kroaten, Serben und Bosnier
  • -  Mazedonier und Albaner
  • -  Polen und Ukrainer 
  • -  Israelis und Palästinenser
  • -  ehemals protestantische und ehemals  katholische Nachbarn  in Nordirland 
  • -  Deutsche, Griechen, Türken und Afrikaner
  • -  und viele andere mehr,  die sich vorher hasserfüllt, verbissen und scheinbar unversöhnlich gegenseitig bekämpft haben, eine Religion die solche Menschen dauerhaft zu einem friedlichen Miteinander veranlasst!

Weißt Du wo?

 In den Versammlungen, in den Königreichssälen und auf den internationalen Kongressen der Zeugen Jehovas.  Sie wirken mit- und untereinander als  Friedensstifter überall auf der Welt in derzeit  über 1.000 Sprachen und 240 Ländern.

Sie verweigern überall auf der Erde den Kriegsdienst und beteiligen sich nirgendwo  an kriegerischen Auseinandersetzungen.  Und das trotz Widerstand und Verfolgung, wie gegenwärtig  in Armenien, Aserbeidschan, Georgien, Russland, Türkei, Usbekistan und anderen Ländern sowie in der jüngeren Vergangenheit im Nazi- Deutschland oder in der DDR.

 Vielleicht überrascht es Dich zu erfahren, dass bereits der Gründer des Christentums festgelegt hat, mit welcher Methode man die wahre von der falschen Religion unterscheiden kann.

Und die empfohlene Methode hat Ähnlichkeit mit der von Dir angeregten. 

Er sagte:

„Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor . . . Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen“  (Matthäus 7:15-20)

All das sind allerdings nur erste Schritte, aber in die einzig richtige Richtung

Falls Du das spannende Thema vertiefen möchtest, dann google einfach mal nach diesem Thema

„Kann Religion doch eine Kraft für den Frieden sein? JW ORG“

Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo EmilysChance

Das Markus-Evangelium aus der Einführung in der der Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe):

Die im Evangelium behandelte Zeitspanne reicht von 29 bis 33 u. Z.

Es ist das kürzeste der vier Evangelien und zeichnet sich durch einen dynamischen Schreibstil aus. Es lässt sich in nur ein bis zwei Stunden durchlesen und bietet eine mitreißende Beschreibung von Jesu Leben.

Der Überlieferung zufolge stützte sich Markus zum Großteil auf Augenzeugenberichte von dem Apostel Petrus (13:3). Das würde zu der Tatsache passen, dass Markus und Petrus einige Zeit zusammen in Babylon waren (1Pe 5:13).

Markus erwähnt oft, wie Jesus in verschiedenen Situationen fühlte und reagierte (3:5; 7:34; 8:12; 9:36; 10:13-16, 21).

Markus legt den Fokus mehr auf das, was der Christus tat, als auf seine Predigten und Lehren. Während Matthäus ihn als den verheißenen Messias und König porträtiert, beschreibt ihn Markus als Mann der Tat: als Wunder wirkenden Sohn Gottes und siegreichen Retter. Markus berichtet über mindestens 19 Wunder, die Jesus vollbrachte, erwähnt aber nur wenige seiner Vergleiche. Ein Vergleich kommt allerdings nur in seinem Evangelium vor, nämlich der aus Markus 4:26-29.

Markus verfasste sein Evangelium möglicherweise zwischen 60 und 65 u. Z., als er bei Paulus in Rom war.

Während Matthäus sein Evangelium für die Juden schrieb, hatte Markus offensichtlich in erster Linie eine römische Leserschaft im Sinn. Das ist daran zu erkennen, dass er jüdische Bräuche und Lehren erklärt, die Nichtjuden unbekannt waren (2:18; 7:3, 4; 14:12; 15:42). Außerdem übersetzt er hebräische und aramäische Ausdrücke (3:17; 5:41; 7:11, 34; 14:36; 15:22, 34), gibt Zusatzinformationen zu Orten und Jahreszeiten, die für jüdische Leser nicht nötig gewesen wären (1:13; 11:13; 13:3), und gibt den Wert jüdischer Münzen in römischer Währung an. (Siehe Anm. zu Mar 12:42.)

Darüber hinaus verwendet er mehr lateinische Ausdrücke und Idiome als die anderen Evangelisten, z. B. speculator („Leibwächter“), praetorium („Residenz des Statthalters“) und centurio („Offizier“) (6:27; 15:16, Fn., 39).

Wenn du möchtest google bitte mit dem Suchtext „Einführung in Markus - JW org“, um dir ein informatives Drei-Minuten Video über Markus und die Entstehung seins Evangeliums anzusehen.

Viel Erfolg und alles Gute

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Hallo Zacharias24456

Weder gestützt auf Vermutungen noch durch bloßes Hörensagen kann man Fragen zur Bibel beantworten, besonders wenn sie so komplex sind wie diese. Forscht man dagegen gründlich nach und zieht erst dann entsprechende Schlüsse, kommt man  - auch in diesem Fall - zu einem sehr logischen Ergebnis!

Allem voran muss man im Sinn behalten, dass die Idee von einer Arche nicht von Noah stammte, sondern kein Geringerer als der Schöpfer des Universums selbst diese Maßnahme beschlossen,  bis ins Detail geplant, Zeitpunkt, Zeitplan, Ort und Ablauf festgelegt und die Durchführung seinem loyalen Diener und dessen Familie übertragen hat. An einer völlig entarteten und gottlosen Welt wurde damals Gottes Urteil vollstreckt  - und das dabei der Segen Gottes Noahs Rettung begleitete versteht sich von selbst.

Wie die Bibel in 1.Mose 6 berichtet, war die Arche 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Setzt man die Elle mit nur 44,5 cm an (einige meinen, die alte Elle sei eher 56 cm oder 61 cm gewesen), dann wäre die Arche 133,5 m lang, 22,3 m breit und 13,4 m hoch gewesen. Sie wäre also fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth II. Interessant ist, dass das  Verhältnis von Länge zu Breite (6 zu 1) heute noch im Schiffsbau angewendet wird.. Durch diese Abmessungen hatte die Arche einen Bruttoraumgehalt von fast 40 000 m3. Ein solches Schiff hätte schätzungsweise in etwa die gleiche Wasserverdrängung wie der 269 m lange Ozeanriese namens Titanic.  Die Arche hatte, da sie innen durch zwei zusätzliche Böden  verstärkt war, drei Decks und verfügte dadurch über eine nutzbare Bodenfläche von ungefähr 8 900 m2. Alle Maße stammen direkt aus der Bibel, aus 1.Mose 6)

„Du wirst der Arche eine zóhar [Dach oder Fenster] machen“ wurde Noah gesagt (1.Mose 6:16). Es ist zwar heute nicht ganz klar, was  mit zóhar gemeint war und wie sie/es  beschaffen war, doch deutet alles darauf hin, dass es sich um eine Lichtöffnung handelte, die für genügend Licht und die nötige Lüftung sorgte.

Ebenso war genau festgelegt aus welchem Material die riesige Arche gebaut werden sollte: „Mache dir eine Arche aus dem Holz eines harzigen Baumes [wörtlich: „(aus) Bäumen von Gopher“]“ (1.Mose 6:14). Bei diesem harzigen Baum handelte es sich nach der Ansicht von Fachleuten um die Zypressen, die in jenem Teil der Welt sehr verbreitet waren .und auch heute noch für diese Zwecke verwendet werden. Es ist besonders wasserbeständig und kann, wie man heut weiß, bis zu  1 .100 Jahre lang überdauern.

Noah erhielt ferner den Auftrag, nicht nur die Fugen abzudichten, sondern er sollte die Arche „innen und außen mit Teer bedecken“.

Die ausreichende Ladefähigkeit der Arche ergibt sich aus den oben genannte Konstruktionsmerkmalen. Außer Noah und seiner Frau sowie seinen drei Söhnen und ihren Frauen sollten „von jedem lebenden Geschöpf einer jeden Art   . . . je zwei“ in die Arche gebracht werden. „Ein männliches und ein weibliches werden es sein. Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ Von den reinen Landtieren und Vögeln sollten von jeder Art je sieben genommen werden. Eine große Menge von verschiedenem Futter für die vielen Tiere, das für mehr als ein Jahr reichen sollte, müsste ebenfalls darin untergebracht werden (1.Mose 6:18-21; 7:2, 3).

Die Bezeichnung „Arten“ für die Tiere, die ausgewählt wurden, bezieht sich in diesem Fall auf Tier„arten“, deren Angehörige sich innerhalb der ihnen vom Schöpfer gesetzten eindeutigen und unveränderlichen Grenzen, „nach ihren Arten“, fortpflanzen können. Die Hunderttausende von Tierarten, die es heute gibt, könnten nach sorgfältigen Schätzungen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Familien„arten“ — wie die Art der Pferde und die Art der Kühe, um nur zwei zu nennen — reduziert werden. Die Grenzen, die Jehova für die Fortpflanzung innerhalb der „Art“ festgelegt hat, konnten nicht überschritten werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, dass nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mussten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten.

Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt.

Ein Beweis dafür, dass die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab.

Diese Schätzungen mögen einigen als zu niedrig erscheinen, zumal in Werken wie The Encyclopedia Americana gesagt wird, es gebe über 1 300 000 Tierarten (1977, Bd. 1, S. 859—873). Doch über 60 Prozent davon sind Insektenarten. Von den 24 000 Arten der Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sind 10 000 Vogelarten, 9 000 Reptilien- und Amphibienarten, von denen viele außerhalb der Arche überleben konnten, und nur etwa 5 000 sind Säugetierarten, zu denen Delphine und andere Wale zählen, die ebenfalls außerhalb der Arche überleben konnten.

Andere Forscher schätzen, dass es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). Selbst wenn man also von den Schätzungen ausgeht, denen diese großzügigen Zahlen zugrunde liegen, hätte von all diesen Tieren ohne weiteres je ein Pärchen in der Arche Platz gefunden.

Als schließlich ein Jahr und 10 Tage nach dem Beginn der Sintflut vergangen waren, wurde die Tür wieder geöffnet, und alle verließen die Arche (1.Mose 7:11; 8:4, 14).

Wer immer sich fragen sollte, ob dieser Bericht aus dem „Alten Testament“ authentisch sein kann, sollte sich die fünf bestätigenden Berichte aus dem „Neuen Testament“ ansehen, in denen die Apostel Paulus und Petrus und vor allem Jesus Christus (als Augenzeuge!!) den Bericht über die Sintflut und die Arche bestätigen, und auf die Bedeutung aufmerksam machen, den dieses Ereignis für uns heut hat. (Lukas 17:26-27; Hebräer 11:7; 2.Petrus 2:5 und 3:6)

Jesus, als Gottes künftiger Urteilsvollstrecker an einer gottlosen Welt erklärt in Matthäus 24:37-39  die Parallele zu den damalige Ereignissen:

„Wenn der Menschensohn [Jesus] kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs. Damals vor der großen Flut aßen, tranken und heirateten die Menschen, wie sie es immer taten. So ging es, bis Noah in die Arche stieg. Die Leute merkten nichts von dem Unheil, das ihnen bevorstand, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein“.

Vielleicht hilft dir das weiter.

Alles Gute

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Ja

Hallo EmmaMarieTG  

Weder gestützt auf Vermutungen noch durch bloßes Hörensagen kann man Fragen zur Bibel beantworten, besonders wenn sie so komplex sind wie diese. Forscht man dagegen gründlich nach und zieht erst dann entsprechende Schlüsse, kommt man  - auch in diesem Fall - zu einem sehr logischen Ergebnis!

Allem voran muss man im Sinn behalten, dass die Idee von einer Arche nicht von Noah stammte, sondern kein Geringerer als der Schöpfer des Universums selbst diese Maßnahme beschlossen,  bis ins Detail geplant, Zeitpunkt, Zeitplan, Ort und Ablauf festgelegt und die Durchführung seinem loyalen Diener und dessen Familie übertragen hat. An einer völlig entarteten und gottlosen Welt wurde damals Gottes Urteil vollstreckt  - und das dabei der Segen Gottes Noahs Rettung begleitete versteht sich von selbst.

Die Arche war 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Setzt man die Elle mit nur 44,5 cm an (einige meinen, die alte Elle sei eher 56 cm oder 61 cm gewesen), dann wäre die Arche 133,5 m lang, 22,3 m breit und 13,4 m hoch gewesen. Sie wäre also fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth II. Interessant ist, dass das  Verhältnis von Länge zu Breite (6 zu 1) heute noch im Schiffsbau angewendet wird.. Durch diese Abmessungen hatte die Arche einen Bruttoraumgehalt von fast 40 000 m3. Ein solches Schiff hätte schätzungsweise in etwa die gleiche Wasserverdrängung wie der 269 m lange Ozeanriese namens Titanic.  Die Arche hatte, da sie innen durch zwei zusätzliche Böden  verstärkt war, drei Decks und verfügte dadurch über eine nutzbare Bodenfläche von ungefähr 8 900 m2. Alle Maße stammen direkt aus der Bibel, aus 1.Mose 6)

„Du wirst der Arche eine zóhar [Dach oder Fenster] machen“ wurde Noah gesagt (1.Mose 6:16). Es ist zwar heute nicht ganz klar, was  mit zóhar gemeint war und wie sie/es  beschaffen war, doch deutet alles darauf hin, dass es sich um eine Lichtöffnung handelte, die für genügend Licht und die nötige Lüftung sorgte.

Ebenso war genau festgelegt aus welchem Material die riesige Arche gebaut werden sollte: „Mache dir eine Arche aus dem Holz eines harzigen Baumes [wörtlich: „(aus) Bäumen von Gopher“]“ (1.Mose 6:14). Bei diesem harzigen Baum handelte es sich nach der Ansicht von Fachleuten um die Zypressen, die in jenem Teil der Welt sehr verbreitet waren .und auch heute noch für diese Zwecke verwendet werden. Es ist besonders wasserbeständig und kann, wie man heut weiß, bis zu  1 .100 Jahre lang überdauern.

Noah erhielt ferner den Auftrag, nicht nur die Fugen abzudichten, sondern er sollte die Arche „innen und außen mit Teer bedecken“.

Die ausreichende Ladefähigkeit der Arche ergibt sich aus den oben genannte Konstruktionsmerkmalen. Außer Noah und seiner Frau sowie seinen drei Söhnen und ihren Frauen sollten „von jedem lebenden Geschöpf einer jeden Art   . . . je zwei“ in die Arche gebracht werden. „Ein männliches und ein weibliches werden es sein. Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ Von den reinen Landtieren und Vögeln sollten von jeder Art je sieben genommen werden. Eine große Menge von verschiedenem Futter für die vielen Tiere, das für mehr als ein Jahr reichen sollte, müsste ebenfalls darin untergebracht werden (1.Mose 6:18-21; 7:2, 3).

Die Bezeichnung „Arten“ für die Tiere, die ausgewählt wurden, bezieht sich in diesem Fall auf Tier„arten“, deren Angehörige sich innerhalb der ihnen vom Schöpfer gesetzten eindeutigen und unveränderlichen Grenzen, „nach ihren Arten“, fortpflanzen können. Die Hunderttausende von Tierarten, die es heute gibt, könnten nach sorgfältigen Schätzungen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Familien„arten“ — wie die Art der Pferde und die Art der Kühe, um nur zwei zu nennen — reduziert werden. Die Grenzen, die Jehova für die Fortpflanzung innerhalb der „Art“ festgelegt hat, konnten nicht überschritten werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, dass nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mussten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten.

Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt.

Ein Beweis dafür, dass die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab.

Diese Schätzungen mögen einigen als zu niedrig erscheinen, zumal in Werken wie The Encyclopedia Americana gesagt wird, es gebe über 1 300 000 Tierarten (1977, Bd. 1, S. 859—873). Doch über 60 Prozent davon sind Insektenarten. Von den 24 000 Arten der Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sind 10 000 Vogelarten, 9 000 Reptilien- und Amphibienarten, von denen viele außerhalb der Arche überleben konnten, und nur etwa 5 000 sind Säugetierarten, zu denen Delphine und andere Wale zählen, die ebenfalls außerhalb der Arche überleben konnten.

Andere Forscher schätzen, dass es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). Selbst wenn man also von den Schätzungen ausgeht, denen diese großzügigen Zahlen zugrunde liegen, hätte von all diesen Tieren ohne weiteres je ein Pärchen in der Arche Platz gefunden.

Als schließlich ein Jahr und 10 Tage nach dem Beginn der Sintflut vergangen waren, wurde die Tür wieder geöffnet, und alle verließen die Arche (1.Mose 7:11; 8:4, 14).

Wer immer sich fragen sollte, ob dieser Bericht aus dem „Alten Testament“ authentisch sein kann, sollte sich die fünf bestätigenden Berichte aus dem „Neuen Testament“ ansehen, in denen die Apostel Paulus und Petrus und vor allem Jesus Christus (als Augenzeuge!!) den Bericht über die Sintflut und die Arche bestätigen, und auf die Bedeutung aufmerksam machen, den dieses Ereignis für uns heut hat. (Lukas 17:26-27; Hebräer 11:7; 2.Petrus 2:5 und 3:6)

Jesus, als Gottes künftiger Urteilsvollstrecker an einer gottlosen Welt erklärt in Matthäus 24:37-39  die Parallele zu den damalige Ereignissen:

„Wenn der Menschensohn [Jesus] kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs. Damals vor der großen Flut aßen, tranken und heirateten die Menschen, wie sie es immer taten. So ging es, bis Noah in die Arche stieg. Die Leute merkten nichts von dem Unheil, das ihnen bevorstand, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein“.

Vielleicht hilft dir das weiter.

Alles Gute

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Du fragst "Warum meinen viele, die Welt würde untergehen"

Antwort: Weil viele wissen oder mal gehört haben, dass darüber etwas in der Bibel steht.

Was aber sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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Die Botschaft stammt aus der Bibel! Aber was sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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Was sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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Man hört oft, die Bibel wäre die Quelle für diese Botschaft.

Was aber sagt die Bibel wirklich zum Thema Weltuntergang?

Sie erwähnt ihn häufig, sie nennt auch seine Vorboten, sie schildert seine Auswirkungen und vor allem nennt sie auch den Grund dafür.

Doch ein wichtiges Detail ist den meisten Bibellesern entgangen: Nirgendwo prophezeit die Bibel den Untergang unseres Planeten. Wann immer sie von einem Ender Welt spricht, zeigt der Kontext, dass mit dem Begriff „Welt“ die Weltbevölkerung gemeint ist.

Mehr dazu findet sich hier:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-geht-die-welt-unter#answer-369845819

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