Hallo Elias194240 

 Der von dir hinterfragte Text steht Matthäus 23:12

„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht.“

Ein Paralleltext*) in Jakobus 4:6 rundet das ab:

„.Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.“

Kurzum: Dein Benehmen kann dein Ansehen bei Gott steigern oder einschränken.

*) Paralleltexte findet man in guten Bibelübersetzungen über Fuß- oder Endnotenhinweise

Dein Zitat ist ein typisches Beispiel dafür, dass es häufig genügt den Kontext zu lesen (den Text vor und nach dem Zitat) und darüber ein wenig nachzudenken und schon liegt die Schlussfolgerung nahe, die bspw. an einer anderen Stelle so formuliert wird:

„Er [Gott] hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist. Und was erwartet Jehova von dir? Nur dies: Recht zu üben, Loyalität von Herzen zu lieben und deinen Weg bescheiden mit deinem Gott zu gehen! (Micha 6:8)

Um dir das zu erläutern kurz zu einem Überblick über den Zusammenhang deines Textes:

Dort schildert Jesus zunächst das arrogante, selbstherrliche und angeberische Verhalten der geistigen Elite, der Pharisäer.

In den Versen nach deinem Zitat

hält ihnen Jesus sodann 7 Mal ein unmissverständliches „Wehe euch . . .“ entgegen und begründet das u.a. mit

  • ihren Irreführenden falschen Lehren
  • er nennt sie Heuchler, weil sie so manche biblischen Lehrsatz zu ihren Gunsten manipulieren
  • und hält ihnen auch ihre Blindheit vor
  • Er klagt sie an, in Nebensächlichkeiten unverhältnismäßig streng zu sein, dort allerdings, wo es auf klare Worte ankäme, hört man nichts von ihnen
  • und vergleicht sie deshalb mit einer Schüssel, die außen sauber, aber innen voll Gier, Maßlosigkeit und Unsauberkeit ist.
  • Nicht zuletzt bauen sie scheinheilig prunkvolle Gräber für Propheten. die sie vorher allerdings selbst verfolgt haben
  • und Jesus vergleicht sie deshalb und zum Schluss mit Schlangen und Otternbrut

Warum steht das in der Bibel?

Zum einen – wie oben schon angedeutet - stehen diese Texte dort zum Nachdenken für Christen und für uns beide, damit wir mit Nachdruck veranlasst werden, eine christusähnliche und bescheidene Persönlichkeit zu entwickeln, einer Persönlichkeit, die den Frieden fördert und in deren Umfeld sich andere wohl fühlen. 

Zum anderen weil ein solch tadelnswertes Verhalten symptomatisch ist für das Verhalten der in sich völlig zerstrittenen Christenheit bis heute hin (nicht zu verwechseln mit dem Christentum) und weil die Hauptverursacher, ihre geistigen Führer, unter vielen anderen Übeln mit der Bibel in der Hand Waffen und Soldaten segnen und dadurch heuchlerische Mitverursacher der größten Blutvergießen in der Menschheitsgeschichte sind und ähnliche Übel mehr.

Alles in allem und summa summarum (wie schon einmal zitiert)

„Er [Gott] hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist. Und was erwartet Jehova von dir? Nur dies: Recht zu üben, Loyalität von Herzen zu lieben und deinen Weg bescheiden mit deinem Gott zu gehen! (Micha 6:8)

Denke bitte darüber nach - vielleicht hilft es dir dann weiter.

Viel Erfolg und alles Gute.

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Hallo Freitag19,

 Danke für deine sachliche Frage. Sie ist in der Tat berechtigt, weil in den rund 42.000 christlichen Konfessionen, in die sich die Christenheit zersplittert hat, diese biblischen Lehrpunkte so gut wie unerwähnt bleiben. Habe jedoch bitte Verständnis, dass meine Antwort trotz ihrer Länge nur eine Kurzfassung sein kann, denn das Thema ist sehr komplex.

Und weil das so ist, kann es hilfreich sein, wenn man den Grund versteht, warum überhaupt diese beiden Gruppen vorgesehen sind. Und der beginnt mit dem Anfang der Menschheitsgeschichte:

 Damals in Eden bestand die „Weltbevölkerung“ aus zwei Personen und der „Regierungssitz“ war im Himmel, nämlich der Schöpfer persönlich.

Die von Gott versprochen „neue Erde“ dagegen beginnt mit einer handverlesenen „großen Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermag“. Erschwerend kommt hinzu, dass sie aus unvollkommenen und fehlerhaften Menschen besteht, im Gegensatz zu dem vollkommenen ersten Menschenpaar. Wie in Eden ist aber auch bei diesem Neuanfang der Regierungssitz im Himmel, allerdings mit deutlich mehr „Personal“, nämlich den 144.000, die zudem aufgrund eigener Erfahrungen, die sie machen konnten, als sie noch auf der Erde waren, sehr gut mit fehlerbehafteten Menschen umzugehen wissen.

 (Einzelheiten und Belege zu diesen Fakten bitte im Rahmen der weiteren Ausführungen))

 Beide Gruppen, sowohl die von dir hinterfragten 144.000 als auch  - wie du es nennst - „der Rest“ werden im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, benannt und einander gegenübergestellt.

 Wie es sich allerdings im Worte Gottes immer wieder zeigt, ist auch jetzt mehr als lesen, nämlich Forschen notwendig (Johannes 5:39) wenn man die tiefere Wahrheiten herfinden möchte. Besonders bei diesem nicht ganz alltägliche Thema. Nur so findet man dann heraus, dass diese zwei Hoffnungen, nämlich Leben im Himmel als auch das verheißene Leben auf der Erde mehrfach und in unterschiedlicher Symbolsprache dargestellt werden:

 Kurz und tabellarisch aufgelistet ergibt sich diese Aufzählung der jeweils zwei Gruppen, jedoch im Telegrammstil:

  1. Im Vaterunser (Matthäus 6:10) „Lass deinen Willen geschehen, wie (1.) im Himmel, so (2.) auch auf der Erde.
  2.  (Johannes 10:14 und16) „Ich [Jesus] bin der gute Hirte. Ich kenne (1.) meine Schafe und meine Schafe kennen mich . . . Ich habe noch (2.) andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind. Auch sie muss ich herbringen und sie werden auf meine Stimme hören und sie alle werden zu einer einzigen Herde unter einem einzigen Hirten.
  3.  Sodann Jesus in Lukas 12:32 und 22:29,30 . . .Hab keine Angst, kleine Herde, denn euer Vater hat es für gut befunden, euch das Königreich zu geben. . .“ „. .Und ich schließe mit euch einen Bund, so wie mein Vater mit mir einen Bund geschlossen hat, für ein Königreich, 30 damit ihr in meinem Königreich an meinem Tisch esst und trinkt und auf Thronen sitzt, um für die zwölf Stämme Israels Recht zu sprechen.“
  4.  Besonders deutlich in 2. Petrus 3:13: . . .Es gibt jedoch (1.) einen neuen Himmel und (2.) eine neue Erde, die wir aufgrund seines Versprechens erwarten, und in diesen wird Gerechtigkeit herrschen. (Diese gleich Aussage findet sich noch drei weitere Male in der Bibel, nämlich in Jesaja 65:17 und Jesaja 66:22 und Offenbarung 21:1)
  5.  Und nicht zuletzt prophezeit Jesus in Matthäus 25:31-40 von seinem Einsatz als amtierender Richter, der Schlussendlich wie ein Hirte im Orient in „allen Völkern“ die Schafe von den Ziegen trennt. Die Schafe wird er an seine rechte Seite stellen und die Ziegen an seine linke. Damit wird über Leben und Tod entschieden. Die Grundlage des jeweiligen Urteils ist die Frage ob und wie die zu Beurteilenden auf Jesus und / oder auf seine Brüder reagiert und sie unterstützt haben. Die Gabe des ewigen Lebens wird also (1.) den Schafen und (2.) den geistigen Brüdern Jesu zuteil.

 Und damit zurück zur eigentlichen Frage und zur Offenbarung.

 Wenn man dort die Texte liest, sollte man stets im Sinn behalten, dass die Offenbarung, so wie im Vers 1 erklärt, „in Zeichen“, d.h. in symbolischer Sprache verfasst ist. Das trifft zwar nicht durchgängig zu, ist aber dort wo es zutrifft relativ einfach erkennbar.

 Daher liest man in der Offenbarung 14:1 

 „Und da! Ich sah das Lamm [Jesus] auf dem Berg Zion stehen und bei ihm 144 000, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn trugen. (Ebenso auch Offenbarung 7:4 und 14:3)

Demgegenüber sagt die Bibel über „den Rest“

In der Offenbarung 7:9: . . .Danach sah ich eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte. Sie kamen aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen.. . ..“

Und über die Herkunft dieser zahllosen internationalen Menschenmenge wird dann in den darauf folgenden Versen auszugsweise gesagt:

Offenbarung 7:13-17 „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und weiß gemacht im Blut des Lammes . . . weil das Lamm, das sich inmitten des Thrones befindet, sie hüten und zu Wasserquellen des Lebens führen wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

Und in den folgenden Versen wird in der Offenbarung 21:4 noch ergänzt: dass

„ . . .er [Gott] jede Träne von ihren Augen abwischen wird, und den Tod wird es nicht mehr geben. Auch wird es weder Trauer noch Aufschrei noch Schmerz mehr geben. Was früher war, ist vorbei.“

Es versteht sich von selbst, dass man Kleider in Blut nicht buchstäblichen weiß machen kann, aber Sünden können auf der Grundlage des Opfertodes Jesu (des Lammes) getilgt werden.

Außerdem haben wir in diesem Text erfahren, dass diese Menschenmenge „aus der großen Drangsal“ kommt, ergänzt durch den Hinweis, dass es den „Tod nicht mehr geben wird“. Beides belegt, dass sich diese Dinge auf der Erde ereignen, denn nur hier auf der Erde gibt es den Tod und nur hier auf der Erde hat es dann die von Jesus in Matthäus 24:21 vorhergesagte „große Drangsal“ gegeben.

Damit dürfte deine Frage, lieber Freitag19, wie wir Zeugen Jehovas auf 114.000 Auserwählte kommen und auch, wo „der Rest“ bleibt beantwortet sein, wenn auch nicht gerade ausführlich.

Und daher stehe ich für Nachfragen gern zur Verfügung.

Weiterhin alles Gute

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  Hallo lena129303 

 Du bist Christin und liebst deine Religion aber . . .

 . . . versuche dich doch trotzdem und bitte mal mit dem Gedanken anzufreunden, dass selbst aus guten Christen bessere Christen werden können, bspw. wenn sie lernen, sich u.a. enger an das zu halten, was der Begründer des Christentums (nicht der Christenheit!!) lehrte.

Ein kleines Mädchen stellte hier bei GF einmal diese hier verlinkte Frage, die möglicherweise einige Denkanstöße für dich enthält:

 https://www.gutefrage.net/frage/bin-ich-christin-#answer114825204

 (Sollte der Link nicht funktionieren, kopiere ihn bitte in die Befehlszeile)

 Und damit nun zu deiner Frage,

 „was denkt ihr über die Zeugen Jehovas?

Dazu fällt mir zunächst einmal ein, dass man manchmal Leute sagen hört „Ich habe mir eine Religion gesucht, die mir gefällt . . .“  -  aber sollte man sich nicht vor allem fragen, ob sie auch Gott gefällt?

 Sei`s drum, wie immer bei solchen Fragen, zeigt sich auch auf dieser Seite, dass sich viele berufen fühlen, ihren Missmut über uns Zeugen Jehovas in Worte zu kleiden, obwohl sie uns mehr oder weniger nur vom Hörensagen kennen. Diese Fülle von Behauptungen und Unterstellungen erwecken dann den Eindruck, als seien es Fakten. Geht man allerdings der Sache auf den Grund, bleibt nur relativ wenig, was ernst genommen werden kann.

Deshalb wende ich mich - außer an dich, liebe Fragestellerin -  im folgenden Beitrag mit einigen grundsätzlichen Denkanstößen einmal an alle, die uns Zeugen Jehovas gern kritisieren, besonders an jene, die sich zu den „Christen“ zählen . .

 ( Hinweis: Alle folgenden Argumente stützen sich auf die Bibel und sind dorthin verlinkt.)

Dürfen wir euch - gleich zu Beginn - höflich aber deutlich daran erinnern, dass es einst der Begründer des Christentums, Jesus Christus persönlichen war, der die Methode festlegte, durch die man den Weizen vom Unkraut (aus Jesu Gleichnis) unterscheiden kann. Wie man also die Überbringer der wahren christliche Lehre einerseits von der sogenannten Christenheit andererseits unterscheidet – von jener Scheinchristenheit, die - nach eigenen Angaben - in erschreckend unchristlicher Weise in 42.000 Konfessionen zersplittert ist?

Er sagte:  „ An ihren Taten sind sie zu erkennen .“ ( Matthäus 7:16)

Überdies legte Jesus persönlich fest, welche dieser Taten absolute Priorität hat, wörtlich nannte er das sogar ein „Erkennungsmerkmal“: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Johannes 13:35 Und es ist nur natürlich, dass diese „Liebe untereinander“ sogar von außen erkennbar ist bzw. sein muss: 

Seid einig! Bildet keine Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen! Haltet in gleicher Gesinnung und Überzeugung zusammen“  1.Korinther 1:10

Und, deutlich, klar und zweifelsfrei - weil es die Wahrheit ist - prophezeite Jesus auch noch die Größe beider Gruppen zueinander, die Menge der Schafe gegenüber der Menge der Ziegen   (Matthäus 25:31-46)

Wörtlich sagt er:

„Geht durch das  enge Tor! Denn  das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt.  Viele [Ziegen] sind auf ihr unterwegs.  14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal.  Nur wenige [Schafe] finden ihn.“ ( Matthäus 7:13-14)

 Das, liebe lena129303 und ihr christlichen Leser, das und nur das sind die echten, biblisch belegten Unterscheidungsmerkmale, um wahre Christen von dem Rest der Welt zu unterscheiden. Nicht aber die selbst erdachten Merkmale jener, die nach Jesu Worten 

„. . . womöglich sogar die Auserwählten irreführen . . .“

Betrachtet man vor diesem sehr kontrastreichen Hintergrund die völlig zersplitterte Christenheit etwas genauer, dann fallen (1.), statt der gebotenen Einheit ein ausnahmslos unchristliches Religionsgemenge auf, doch noch erschreckender (2.) die beispiellos breite Blutspur, quer durch die christliche Menschheitsgeschichte.

Verursacht durch christliche Kriegstreiber mit voller Unterstützung christlicher Kirchen und sehr effizienter christlicher Waffen, sowie dem christlichen Weihwasser christlicher Würdenträger, erstritten durch christliche Krieger, auf christlichem Boden und unter dem Motto „Gott mit uns“, und das nicht „nur“ in einem ersten Weltkrieg sondern, gottentfremdet wie es abstoßender nicht sein kann, auch noch durch einen 2ten „christlichen“ Weltkrieg und deren „Ernten“, den mindestens 100 Millionen Toten . . . damit allerdings und noch immer nicht genug, brandaktuell, abgesegnet und ausgetragen durch zwei besonders christliche Länder mit je 1.000jähriger christlicher Vergangenheit (!!), nämlich Russland und Ukraine, eine Blutorgie apokalyptischen Ausmaßes zelebrieren und dabei, so bösartig es fortgeschrittene Gottesferne möglich macht, selbstverständlich von allen christlichen Seiten kräftig, christlich und schamlos unterstützt werden . . . umso und mit vereinten Kräften, die mit großem Abstand breiteste Blutspur in der Menschheitsgeschichte bis zum letzten Blutstropfen mannhaft erkämpft und amtlich dokumentiert hat . . .

 . . . wenn man also diese grauenhaften Gräueltaten mit den von Jesus festgelegten und oben zitierten Maßstäben vergleicht, dann haben sämtliche dieser Akteure mitsamt ihrer Sympathisanten, ihren Mitläufern und ihren schweigenden passiven unzähligen Duldern, sowie allen, die sich nicht sehr deutlich davon distanzieren (!!) ihre vermeintlichen und moralischen Rechte vertan, uns Zeugen Jehovas, die wir an diesem ganzen chaotischen, bluttriefendem Christ-sein-wollen nicht den geringsten Anteil haben, zu tadeln, zu kritisieren oder uns gar unchristliches Verhalten zu unterstellen.

Angesichts dieses blutigen Hintergrundes habt ihr JEDES nur denkbare Recht vertan, uns Zeugen Jehovas anzuprangern.

RESTLOS VERTAN!!

Oder wisst ihr nicht mehr, dass Jesus einmal fragte:

„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“

Verständlicher und logischer Weise - beherzigen WIR derweil den biblischen Appell

 „. . . mein Volk! Verlasst diese Stadt! Sonst werdet ihr mitschuldig an ihren Sünden und bekommt einen Anteil an ihren Strafen.  5 Denn Gott hat ihr schändliches Tun nicht vergessen.  Ihre Sünden häufen sich bis an den Himmel!“ ( Offenbarung 18:4-5)

Trotzdem, gern und selbstverständlich darf jeder Mensch, der dies liest, diesem Appell ebenfalls folgen - und wir helfen sogar dabei und wir machen das gern, getragen von Liebe und mit ganzem Herzen.

 Schlussendlich lieber Leser - und liebe lena129303  - seid bitte noch erinnert, dass Jesus nicht der wäre, de

„. . . von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten hat“, wenn er sein abschließendes Versprechen an die Seinen nicht auch einhalten würde, nämlich:  „. . Ich bin immer bei euchbis das Ende dieser Welt gekommen ist! . . .“

Warum versicherte er das so ausdrücklich? Weil er seine Nachfolger unmittelbar davor, nämlich in Matthäus 28:19 anweist:

 „. . .  hinaus zu gehen in die ganze Welt und  alle Menschen dazu aufzurufen, Jesu Jünger zu werden! . . .“ und ihnen zu zeigen, was das bedeutet: „. .  . alles zu befolgen, (nicht nur zu wissen) was ich euch aufgetragen habe . . .“

Das gefällt längst nicht jedem . . . und immer mal wieder fragt deshalb der eine und der andere:

„Was haltet ihr von den Zeugen Jehovas?“

Doch es ist, wie es ist: Taten sind es, die von einem Christen erwartet werden – und das schließt die beiden größten Gebote natürlich mit ein: den Vater über alles und den Nächsten wie sich selbst zu lieben.

Und vor diesem Hintergrund schau bitte genau hin: wer ist es denn, der in eben dieser Weise in allen 239 Ländern dieser Erde auf Menschen zugeht und dazu ermuntert, alles - auch das Frieden stiften -  zu befolgen. Wer ist es denn, der sich in keinem dieser Länder an Kriegen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen beteiligt? Und wer ist es denn, der, um alle Menschen zu erreichen, dazu nicht nur kostenfreie Literatur und kostenfreie Bibeln und nicht nur 7,3 Millionen Bibelkurse, sondern auch die mit über 1.000 Sprachen vielsprachigste Website der Welt, die JW ORG, zur Verfügung stellt?? Eben um diese gute Botschaft bis ans äußerste Ende der Erde zu verbreiten?

Wer ist es, der als 9-Millionen köpfige, globale Glaubensfamilie durch seine Einheit im Lehren, Handeln und Denken „eins ist“, so wie der Vater mit dem Sohn und allen seinen loyalen Dienern eins ist? Wer, bitteschön, ist es?

Gestattet daher zum Schluss bitte noch diese Frage:

Wusstest du und wusstet ihr, dass der Gott aller Menschen, nämlich

„. . . Jahwe aufmerksam zuhört, was die, die ihn fürchten und seinen Namen achten, so miteinander reden? 

Für sie wurde ein Gedenkbuch geschrieben.“ (Maleachi 3:16-17)

Wusstest du das?

Und nun?

 

Und nun seid ihr und nun bist du an der Reihe.

 

Viel Erfolg und alles Gute

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Werter, wertes, werte Inkognito,

dem König und Psalmenschreiber David lag es sehr am Herzen, dass seine - des Davids - Loyalität von seinem Schöpfer gebührend gewürdigt wurde und er begründete das u.a. in Psalm 26:4 mit dem Argument:

„Ich habe nicht bei Menschen der Unwahrheit gesessen; Und bei denen, die verhehlen, was sie sind, trete ich nicht ein.°

Dass dieser Standpunkt in der Bibel weltumspannen veröffentlich wurde, ist auch ein Hinweis darauf, wie unser Schöpfer in dieser Sache denkt.

Und mindestens so bemerkenswert ist die Tatsache, dass du schon nach nur einem Tag und noch bevor alle Antworten gegeben, geschweige denn gelesen wurden, genau weißt, welche Antwort die hilfreichste sein wird.

Sei`s drum.

Trotzdem und nun, nach dieser kleinen Exkursion, zu deiner Frage, die - wie unschwer zu erkennen ist - die Gemüter auf dieser Seite heftig in Wallung gebracht hat.

Und das ist gut so!

Den Grund für diese Reaktion darauf findet man in der Bergpredigt, in Matthäus 5:11, 12 NWÜ :

Glücklich seid ihr, wenn man euch meinetwegen beschimpft, verfolgt und alle möglichen boshaften Lügen über euch erzählt. 12 Freut euch und seid überglücklich, denn eure Belohnung im Himmel ist groß. Schließlich wurden die Propheten vor euch genauso verfolgt.“

Gern würde ich deshalb und nicht nur trotzdem, die sehr geschätzten Christen, die diese Seite schon nach 24 Stunden sehr lebendig gestaltet haben, einladen, die anstehende Frage mit mir gemeinsam aus der Perspektive echter Fachleute zu beantworten.

Diese „echten Fachleute“ sind zum einen der Autor und Bewahrer seines Wortes, der „alleinwahre Gott“, wie Jesus seinen Vater in Johannes 17:3 nennt und zum anderen, der im gleichen Text erwähnte Sohn, den sein Vater aussandte, um der Welt kundzutun, dass „Dein [des Vaters] Wort die Wahrheit ist. . .“ und um die Welt aufzufordern, diesen Namen zu „heiligen“. (Matthäus 6:9 und Johannes 17:17)

Diese beiden höchsten Persönlichkeiten im Universum haben angesichts des völligen Durcheinanders auf unserem Planeten ein paar ganz einfache Grundsätze festschreiben lassen, an denen sie selbst und auch wir hier bei GF sehr leicht Freund und Feind unterscheiden können.

Diese Erkennungsmerkmale sind:

  1. An ihren Früchten [Taten und Ergebnissen] werdet ihr sie erkennen (Matthäus 7:16) Feindschaften und Kriege gehören nicht dazu
  2. „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr Liebe zueinander habt.. . “ (Johannes 13:35). Das schließt Krieg und Gewalt in jeder Form völlig aus.
  3. Redet alle übereinstimmend und habt keine Spaltungen unter euch, sondern seid in demselben Denken und in demselben Gedankengang völlig vereint. (1. Korinther 1:10)
  4. „Ich [Jesus] bitte nicht nur für sie [seine Nachfolger], sondern auch für alle, die durch ihre Worte an mich glauben, 21 damit sie alle eins sind – so wie du, Vater, mit mir verbunden bist und ich mit dir, so sollen auch sie mit uns verbunden sein . . .“ (Johannes 17:20, 21)

Bei einer globalen Glaubensfamilie, die diese Kriterien einheitlich und gleichzeitig in allen 239 Ländern und Sprachen dieser Erde überzeugend an den Tag legt, und das auf der Grundlage des biblischen Lehrstoffes in mehr als 1.000 Sprachen, gestützt auf ein- und dieselbe Bibelübersetzung - die NWÜ -  verfügbar über die vielsprachigste Website der Welt  - die JW.0RG  - und dort fortschreitend zugänglich, muss man davon ausgehen, dass sie die beste Bibelübersetzung aller Zeiten nutzt.

Ohne eine solch qualitativ höchstwertige Grundlage wären solche Ergebnisse völlig undenkbar.

Völlig undenkbar wäre auch, dass wir die ganze Welt in allen Sprachen kostenfrei mit Bibeln und bibelerklärender Literatur versorgen und allen Menschen die es möchten dabei helfen, ihre Bibel besser zu verstehen. Niemand, der das in Anspruch nimmt greift anschließend irgendwo auf der Welt noch zu einer Waffe!! Ganz offensichtlich segnet unser Schöpfer diese friedensfördernden Aktivitäten, denn ohne diesen Segen wären auch diese Erfolge undenkbar.

Legt man die gleichen oben erwähnten biblischen Maßstäbe an die Christenheit an, die so großen Wert darauf legt, den Namen Gottes nicht zu erwähnen, findet man ein in 42.000 Konfessionen zersplittertes Religionsgemenge vor, das kriegstreibend, blutvergießend, Unmoral duldend und Gewinnorientiert christliche Wertmaßstäbe nicht mehr erkennen lässt.

„An ihren Früchten werdet ihr sie also erkennen“

Darauf verweisen wir gern und notgedrungen, allerdings nicht, um damit zu prahlen. sondern um Menschen in allen Nationen und Sprachen dazu einzuladen, sich uns anzuschließen.

Wir können uns nämlich wirklich nicht vorstellen, dass die Abneigung gegen Frieden, die Abneigung gegen Harmonie und die Abneigung gegen einheitliches Zusammenwirken auf Dauer Bestand haben werden, denn schließlich sind wir ausnahmslos alle im Bilde unseres Schöpfers erschaffen.

Und es ist nach 1. Timotheus 2:4

Sein Wille, dass Menschen aller Art gerettet werden und zu einer (!!) genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Bitte, ihr lieben Angesprochenen, denkt über all das einmal gründlich nach und gebt - bitte - eure Vorbehalte (zumindest mal vorrübergehend) an der Garderobe ab.

Danke und

viel Erfolg und alles Gute

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Der Teufel existiert und ist eine Bedrohung.

Hallo gromio 

ganz grundsätzlich ist zunächst einmal alles ernst zu nehmen, was uns Gott durch sein Wort an Informationen zugänglich macht - sogar dein Bibelzitat!

Nicht umsonst ist dieses einzigartige literarische Meisterwerk, die Bibel

  • mit dem Einsatz von 40 Schreibern
  • im Laufe von rund 1.600 Jahren
  • mit einem daran anschließenden Überlebenskampf, in dem u.a. die „Mutter der Kirchen“ Übersetzungen samt Übersetzer verbrennen ließ
  • und trotzdem einer Auflagenhöhe, die jedem Erdenbewohner ein Exemplar ermöglicht, das zudem
  • in rund 3.000 Sprachen das mit großem Abstand am weitetesten verbreitete Dokument der Weltgeschichte ist und damit nicht genug
  • all das, obwohl kaum einer die Bibel liest und noch weniger sie verstehen
  • und damit ein Wunder inmitten einer Welt deren Herrscher der Teufel ist (Lukas 4:5, 6).

Im Übrigen wurde dieser ganze Aufwand nur notwendig, WEIL sich ein Teufel in die Angelegenheiten der Menschen einmischte.

Und ohne Teufel wäre weder eine Bibel in der vorliegenden Form, noch eine Christenheit überhaupt erforderlich geworden.

Warum kann man das sagen?

Die Bibel liefert uns die Erklärung in 1. Johannes 3:8 

„ . . . Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.“

Dennoch, lieber gromio fragst du zu Recht:

Wer glaubt denn heute noch an einen Teufel?

Die Bibel erklärt das:

„Das ist kein Wunder, denn Satan selbst gibt sich immer wieder als Engel des Lichts aus. 15 Es ist also nichts Besonderes, wenn sich auch seine Diener immer wieder als Diener der Gerechtigkeit ausgeben. Ihr Ende aber wird ihren Taten entsprechen.“ (2. Korinther 11:14, 15)

Ist es da ein Wunder, das Petrus - wie von dir zitiert - uns warnend zuruft:

Bleibt bei klarem Verstand, seid wachsam. Euer Gegner, der Teufel, läuft wie ein brüllender Löwe herum und ist darauf aus, jemand zu verschlingen (1. Petrus. 5:8)?

Seine - des Teufels - Raffinesse wird in einer weiteren biblischen Erklärung noch sehr viel deutlicher:

Lies bitte selbst in 2. Korinther 4:3, 4

„Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkünden, verhüllt ist, dann ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter den Ungläubigen, die der Gott dieses Weltsystems verblendet hat, damit das Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahlt.“

Man stelle sich das vor: der Teufel bekämpft Licht mit Licht! 

Der Begriff „Licht“ steht hier für Einsicht, Durchblick oder Erkenntnis.

Wie uns allerdings bekannt ist, kann man mit Licht einerseits einen Weg ausleuchten , man kann mit Licht allerdings auch jemanden blenden und dadurch mit eben diesem Licht ein sehr wirksames Blendwerk bzw. das genaue Gegenteil erzeugen.

Und daher gilt: Erkannte Gefahr ist nur noch halb so gefährlich. Mit etwas Training wird sie noch geringer und beherrschbar  - besonders wenn wir WACHSAM BLEIBEN.

Nun wäre der Teufel (Verleumder) nicht der Satan (Widerstandleistender) und als „Euer Widersacher“ ein Meister der Täuschung, wenn er nicht die unterschiedlichsten Kriegslisten anwenden würde.

Deshalb wechselt er manchmal seine Identität in die eines brüllenden Löwen, dessen Taktik es ist, durch sein Brüllen Panik zu erzeugen und  Tiere in Ihren Verstecken aufzuschrecken um sie dadurch zur leichteren Beute werden zu lassen.

Im praktische Leben eines Christen bedroht diese Kriegslist durch Spott, Ausgrenzung und Verfolgung seine  - des Christen - Loyalität gegenüber seinem Schöpfer und soll bewirken, ebenfalls in Panik zu geraten und seinen Glauben aufzugeben.

Gewaltherrscher wie Nero, Mussolini, Stalin, HitIer und Putin waren und sind dafür grausame Beispiele.

Und deshalb noch einmal: Bleibt bei klarem Verstand und seid wachsam.

Loyale Diener Jehovas sowohl im alten Testament, als auch zur Zeit Jesu ebenso wie Jesus selbst bis zum heutigen Tag sind daher nach 1. Korinther 4:9-13

. . .  für die Welt und für Engel und für Menschen ein Schauspiel geworden. 10 Wir erscheinen als dumm wegen Christus, ihr aber haltet euch für verständig in Christus. Wir sind schwach, ihr aber seid stark. Ihr werdet geehrt, wir aber bekommen keine Ehre. 11 Bis zu dieser Stunde leiden wir ständig Hunger und Durst und sind dürftig bekleidet, wir werden geschlagen, haben kein Zuhause 12 und mühen uns ab, indem wir mit unseren eigenen Händen arbeiten. Wenn wir beschimpft werden, segnen wir. Wenn man uns verfolgt, ertragen wir es geduldig. 13 Wenn man uns verleumdet, antworten wir mit Milde. Wir sind wie der Abfall der Welt geworden, der Abschaum von allem – bis jetzt . . .“

. . . denn trotz alledem ist die Freude unter loyalen Diener Gotts ungebrochen, da sie wissen

. . .dass jeder, der Gottes Nähe sucht,  glauben muss, dass er existiert und dass er alle, die ihn wirklich suchen, belohnen wird“ (Hebräer 11:6)

Glaubst du das?*)

Weiterhin alles Gute,

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*) in deinem Fall mehr eine rhetorische Frage.

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Hallo User1234535 

Wenn man das Bibelbuch Offenbarung verstehen möchte, ist es hilfreich, die übrige Bibel mit ihrer Gesamtaussage gut zu kennen und dabei will ich dir gern helfen.

Dein Text erwähnt bspw. den Namen „Isebel“, wer aber ist das? Und bringt es uns eventuell weiter, wenn wir herausfinden, wofür dieser Name steht? 

Gehen wir also auf „Spurensuche“.

Grundsätzlich berücksichtige dabei bitte, dass die Offenbarung fast durchgängig in symbolischer Sprache verfasst wurde. Das erklärt sie uns selbst gleich in ihrem ersten Vers.

Außerdem ist sie streckenweise im Voraus aufgeschriebene Geschichte oder um es mit ihren Worten zu sagen:

Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab (Aha!), um seinen Sklaven zu zeigen, was in Kurzem geschehen soll . . . . Er sandte seinen Engel und durch ihn teilte er es in Zeichen [symbolisch] seinem Sklaven [dem Apostel] Johannes mit. (Offenbarung1:1)

Und weil es für die Erklärung „deines“ Textes, User1234535, wichtig ist, beachte bitte auch noch dies:

Bei diesem  - von Gott selbst verfassten - Bibelbuch handelt es sich gleichsam um das „Abschlussdokument“ einer vom Teufel beherrschten Welt. Die folgenden Verse (jeweils auszugsweise) zeigen das sehr deutlich:

Und hinabgeschleudert wurde der große Drache – die Urschlange –, Teufel und Satan genannt, der die ganze bewohnte Erde in die Irre führt. . . . Der Teufel, der sie in die Irre führte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert,. . . Der Feuersee steht für den zweiten Tod. (Offenbarung 12:9; 20:10 und 20:14)

Und damit nun zum nächste Schritt auf der Suche nach der Antwort auf deine Frage:

Die soeben erwähnte „Urschlange“ taucht bekannterweise zum ersten Mal auf den ersten Seiten der Bibel, nämlich im Garten Eden, auf. Und unmittelbar nach der von ihr ausgelösten Rebellion musste sie - die Urschlange - sich folgendes Urteil anhören:

Und ich lasse Feindschaft herrschen zwischen dir und der Frau und zwischen deinen Nachkommen und ihrem Nachkommen. Er wird dir den Kopf zermalmen und du wirst ihn an der Ferse verwunden.“ (1. Mose 3:15)

Da ist sie also, liebe(r) User1234535„die Frau“, die dir Kopfzerbrechen bereitet. Achte bitte darauf, dass das Urteil nicht lautet „. . . Feindschaft zwischen Dir und Eva . . .“, nein, es lautete „, , , zwischen dir und der Frau . . .“

Über viel Jahrhunderte war es ein Geheimnis, wer mit dieser Frau gemeint sein kann, bis dann bspw. in Jeremia 3:20 erste Hinweise zu lesen waren wie:

„Doch ihr habt euch mir gegenüber tatsächlich treulos verhalten, o Haus Israel, wie eine treulose Ehefrau, die ihren Mann verlässt‘, erklärt Jehova.“

oder

Jeremia 23:14 „ . . .Und bei den Propheten von Jerusalem habe ich Schreckliches gesehen. Sie begehen [geistigen] Ehebruch und gehen den Weg der Falschheit. . . .“

Geistiger Ehebruch ist also der Vorwurf, den Gott Institutionen wie der Christenheit macht, die zu ihm eigentlich in einem so engen und vertrauten Verhältnis stehen sollten, wie dem eines Ehemannes zu seiner Ehefrau. Stattdessen aber ist sie schon seit den Kreuzzügen bis hin zu den derzeitigen „christlichen Totschlägern“ christlich orthodoxer Kriegstreiber in Russland und der Ukraine an Treulosigkeit nicht mehr zu überbieten.

Und soweit es konkret deinen hinterfragten Text betrifft, User1234535, ist er außerdem auch noch verknüpft mit einigen der letzten Worten, die Jesus nach seiner Auferstehung in Matthäus 28:19 und 20 geäußert hatte.

Dort übertrug er seinen wahren Nachfolgern, das was er gelehrt hatte in der ganzen Welt zu verbreiten und fügte dann hinzu:

„,. . . Und denkt daran: Ich - Jesus - bin die ganze Zeit über bei euch bis zum Abschluss des Weltsystems.“ („. . . bis zum Ende der Welt“ nach Luther)

Etwa 60 Jahre nach dieser Aussage gab es schon eine ganze Reihe christlicher Gemeinden, u.a. in Ẹphesus, Smỵrna, Pẹrgamon und Thyatịra und im Kontext des von dir, User1234535, zitierten Textes werden diese in Offenbarung 2:1, 8, 12 und 18 angesprochen. Teilweise werden diese Gemeinden durch Jesus vom Himmel aus gelobt und/oder Jesus erteilt ihnen konstruktiven Rat zur Bewahrung der reinen christlichen Lehre. Das alles auch im Hinblick auf die zu erwartende weltweite Ausdehnung.

Im Rahnen dieser Korrekturen ist der Hinweis auf die oben schon erwähnte Isebel eine sehr ernste Warnung, denn „Isebel war nach dem Bericht in 1. Könige 16:31,

. . . die Tochter des sidọnischen Königs Ẹthbaal, und fing an, Baal zu dienen und sich vor ihm zu verbeugen . . .“

und mit ihr sehr viele, die eigentlich zum Volke Gottes gehörten und dadurch die wahre biblische Lehre verfälschten.

Trotz dieser und vieler ähnlicher Warnungen - und der rund 3.000 Sprachen, in denen Gottes Wort inzwischen vorliegt - ist die heutige Christenheit und die Summe ihrer Lehren fast ausnahmslos von derart erdrückend vielen unchristliche Dogmen und Philosophien durchsetzt, dass es kein Wunder ist, dass Blutvergießen statt Nächstenliebe zu ihren markantesten Merkmalen geworden ist.

Und genau das, liebe(r) User1234535, ist auch der Grund, weshalb Jesus in dem von dir hinterfragten Text in der Offenbarung 2:22-23 der symbolischen Ehebrecherin ernste Konsequenzen für den Fall ankündigt, dass sie zu ehrlichen Korrekturen nicht bereit sein sollte. Hier noch einmal zitiert:

,, . . . ich werfe sie aufs Bett und mit ihr jene, die die Ehe gebrochen haben, ich stürze sie in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von Isebels Werken, 23 und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen.” (Offenbarung 2:22-23)

Summa summarum ist das Geschilderte eine sehr geraffte Kurzfassung.

Dennoch hoffe ich, dass sie dir weiterhilft.

Für Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Viel Erfolg und alles Gute.

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Hallo Johannes17Vers3  

JA, ich habe am 24.März ds. Jahres im Kreise meiner Glaubensbrüder des Todes Jesu gedacht und weiß, dass dieser Termin in der Christenheit Verwunderung auslöst, doch er entspricht exakt dem Original- oder Ursprungstermin, nämlich dem 14.Nisan jeden Jahres.

Den dafür zuständigen und äußerst verlässlichen Kalender gibt es noch immer und der hat mir auch am Abend dieses Tages durch einen Blick in den Himmel erneut bestätigt, dass in diesem Jahr „unser“ 24. März identisch ist, mit dem 14ten Nisan, dem Tag mit dem ersten Vollmond nach der Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche.

Mehr dazu in den beiden letzten Absätzen.

Sodann fragst du:

Oder wer möchte darüber mehr erfahren?

Und daher nutze ich diese Gelegenheit, mögliche Missverständnisse auszuräumen, besonders weil die geistlichen Führer der Christenheit ihre Schäfchen seit Jahrhunderten auch zu diesem Thema in die Irre führen.

So nämlich, wie es außer dieser sämtliche ihrer Früchte belegen, gleichen sie exakt den geistigen Würdenträgern zur Zeit Jesu. Er konnte sich seinerzeit dank seiner Autorität erlauben sie in Johannes 8:42-44 mit folgern Worten zurechtzuweisen:

„Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich [Jesus] lieben, denn ich bin von Gott gekommen und bin hier.  Ich bin nicht aus eigener Initiative gekommen, sondern er hat mich gesandt 43  Wieso versteht ihr nicht, was ich sage? Weil ihr nicht fähig seid, auf meine Worte zu hören.  44    Der Teufel ist euer Vater , und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht. Er fing als Mörder an und hielt nicht an der Wahrheit fest, weil er keine Wahrheit in sich hat. Wenn er lügt, dann ist das charakteristisch für ihn, denn er ist ein Lügner  und der Vater der Lüge .“

Deshalb möchte ich deine Frage, Johannes17Vers3, ausnahmsweise einmal relativ vereinfacht beantworten, vor allem auch, um die Logik des Geschehens tabellarisch herauszustellen.

  • Als die Schöpfung „Erde“ abgeschlossen war, erhielt unsere fertige Wohnstätte das Prädikat „Sehr gut“ (1. Mose 1:31)
  • Was dann passierte war Folge der Willensfreiheit aller vernunftbegabter Geschöpfe Jehovas und so kam durch einen Menschen (Adam) die Sünde und der Tod in die Welt und ein ebenso vollkommener Mensch (Jesus) bracht durch seinen freiwilligen Opfertod die Waage der göttlichen Gerechtigkeit wieder ins Gleichgewicht. (Römer 5:12 und 21) .
  • Dadurch wurde - auch rechtlich - der Weg frei, die „sehr gute Erde“, die nach Jesaja 45:18 . . . nicht umsonst erschaffen wurde, sondern . . . damit sie bewohnt wird:. . . erneut, dieses Mal aber mit einer handverlesenen „großen Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermochte neu zu starten. (Offenbarung 7:9)
  • Diesen fortsetzenden Wiederbeginn des Paradieses nennt die Bibel eine „Neue Welt . . . in der Gerechtigkeit wohnt“ und „. . . in der es „den Tod nicht mehr geben wird“ – exakt so, wie es ursprünglich schon einmal war. Daher betreffen diese Versprechungen Gottes eindeutig die künftigen Erdbewohner, denn nur sie leiden unter dem Tod und auch nur sie können „Gerechtigkeit“ wahrnehme und anwenden. (2. Petrus 3:13 und Offenbarung 21:4)
  • Da sich der schon erwähnten „Großen Volksmenge“ im weiteren Verlauf alle die hinzugesellen werden, die die in den irdischen Gräbern ruhen und auferstehen werden unterscheidet sich der Wiederbeginn des Paradieses gegenüber seinem ersten „Start“ durch die Zahl der „Teilnehmer“(Johannes 5:27, 28)
  • Zu Anfang waren es zwei Menschen und die damalige Regierung hatte ihren Sitz im Himmel. (1. Mose 1:27)
  • Bei dem neuen Start wird die Bevölkerung aus zunächst nicht zählbaren riesigen Mengen von Menschen bestehen ". . .die aus der großen Drangsal komm. . ." (Offenbarung 7:14) . Doch wieder ist der Sitz der Regierung im Himmel und zwar in dem „neuen Himmel“ . Dieses Mal unter dem König Jesus Christus und seinen 144.000 Mitregenten oder der, "kleinen Herde" wie Jesus sie nennt, ". . . denn euer Vater hat es für gut befunden, euch das Königreich zu geben. . .(Lukas 12:32; 2.Petrus 3:13)
  • Durchweg loyale Mitkämpfer, mit denen Jesus beim letzten Abendmahl einen „Bund (Vertrag) für ein Königreich“ geschlossen hat. Sie - diese seine Mitregenten - sind es, die von den Abendmahl-Symbolen, dem Brot und dem Wein zu Recht nehmen dürfen, während alle übrigen als künftige Nutznießer derzeit als respektvolle Beobachter Jahr für Jahr zugegen sind (2. Petrus 3:13; .Offenbarung 7:4; 14:1 und 14:3).
  • Sie befinden sich damit auf dem gleichen Stand, wie die Millionen Menschen, die vor Jesus Erdendasein gestorben sind und nie etwas von einem Abendmahl gehört haben.
  • Dass der oben schon erwähnte jährliche Widerholungstermin der 14te Nisan sein muss, ergibt sich daraus, dass dieser Termin ursprünglich von Jehova selbst festgelegt wurde, als er die Weltmacht Ägypten endlich veranlassen konnte, das damalige Volk Gottes - Israel - an eben diesem Tag aus der Unterdrückung zu entlassen. (2. Mose 12:6)
  • Zur Zeit Jesu wiederholte sich diese Passahfeier (mit dem Passahlamm als Symbol für den Tod Jesu) schon seit mehr als 1.500 Jahren und an seine Stelle setzte Jesus das Abend- oder Gedächtnismahl ein, ohne an seinem Rhythmus etwas zu ändern.    (1. Petrus 1:19)
  • Jesus beendete dieses erste Abendmahl mit den Worten: ". . .. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. . ." (Lukas 22:19)

 Soweit und kurz wie möglich.

 Für Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.

 

Danke für deine Frage und weiterhin alles Gute

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Hallo  Cravenask89 

 Deine Frage ist schon deshalb berechtigt, weil die geistlichen Führer der Christenheit ihre Schäfchen seit Jahrhunderten auch zu diesem Thema in die Irre führen.

 So wie es außer dieser sämtliche ihrer Früchte belegen, gleichen sie exakt den geistigen Würdenträgern zur Zeit Jesu. Er konnte sich seinerzeit dank seiner Autorität erlauben sie in Johannes 8:42-44 mit folgern Worten zurechtzuweisen:

„Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich [Jesus] lieben, denn ich bin von Gott gekommen und bin hier. Ich bin nicht aus eigener Initiative gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43 Wieso versteht ihr nicht, was ich sage? Weil ihr nicht fähig seid, auf meine Worte zu hören. 44  Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht. Er fing als Mörder an und hielt nicht an der Wahrheit fest, weil er keine Wahrheit in sich hat. Wenn er lügt, dann ist das charakteristisch für ihn, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“

Deshalb möchte ich deine Frage, Cravenask89, ausnahmsweise einmal relativ vereinfacht beantworten, vor allem auch um die Logik des Geschehens tabellarisch herauszustellen.

  •  Als die Schöpfung „Erde“ abgeschlossen war, erhielt unsere fertige Wohnstätte das Prädikat „Sehr gut“ (1. Mose 1:31)
  •  Was dann passierte war Folge der Willensfreiheit aller vernunftbegabter Geschöpfe Jehovas und so kam durch einen Menschen (Adam) die Sünde und der Tod in die Welt und ein ebenso vollkommener Mensch (Jesus) bracht durch seinen freiwilligen Opfertod die Waage der göttlichen Gerechtigkeit wieder ins Gleichgewicht. (Römer 5:12 und 21) .
  • Dadurch wurde - auch rechtlich - der Weg frei, die „sehr gute Erde“, die nach Jesaja 45:18 . . . nicht umsonst erschaffen wurde, sondern . . . damit sie bewohnt wird:. . . erneut, dieses Mal aber mit einer handverlesenen „großen Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermochte neu zu starten. (Offenbarung 7:9)
  • Diesen fortsetzenden Wiederbeginn des Paradieses nennt die Bibel eine „Neue Welt . . . in der Gerechtigkeit wohnt“ und „. . . in der es „den Tod nicht mehr geben wird“ – exakt so, wie es ursprünglich schon einmal war. Daher betreffen diese Versprechungen Gottes eindeutig die künftigen Erdbewohner, denn nur sie leiden unter dem Tod und auch nur sie können „Gerechtigkeit“ wahrnehme und anwenden. (2. Petrus 3:13 und Offenbarung 21:4)
  • Da sich der schon erwähnten „Großen Volksmenge“ im weiteren Verlauf alle die hinzugesellen werden, die die in den irdischen Gräbern ruhen und auferstehen werden unterscheidet sich der Wiederbeginn des Paradieses gegenüber seinem ersten „Start“ durch die Zahl der „Teilnehmer“ (Johannes 5:27, 28)
  • Zu Anfang waren es zwei Menschen und die damalige Regierung hatte ihren Sitz im Himmel. (1. Mose 1:27)
  • Bei dem neuen Start wird die Bevölkerung aus zunächst nicht zählbaren riesigen Mengen von Menschen bestehen. Doch wieder ist der Sitz der Regierung im Himmel und zwar in dem „neuen Himmel“ . Dieses Mal unter dem König Jesus Christus und seinen 144.000 Mitregenten oder der, "kleinen Herde" wie Jesus sie nennt, ". . . denn euer Vater hat es für gut befunden, euch das Königreich zu geben. . .(Lukas 12:32; 2.Petrus 3:13)
  • Durchweg loyale Mitkämpfer, mit denen Jesus beim letzten Abendmahl einen „Bund (Vertrag) für ein Königreich“ geschlossen hat. Sie - diese seine Mitregenten - sind es, die von den Abendmahl-Symbolen, dem Brot und dem Wein zu Recht nehmen dürfen, während alle übrigen als künftige Nutznießer derzeit als respektvolle Beobachter Jahr für Jahr zugegen sind (2. Petrus 3:13; .Offenbarung 7:4; 14:1 und 14:3). Sie befinden sich damit auf dem gleichen Stand, wie die Millionen Menschen, die vor Jesus Erdendasein gestorben sind und nie etwas von einem Abendmahl gehört haben.
  • Dass der jährliche Widerholungstermin der 14te Nisan sein muss, ergibt sich daraus, dass dieser Termin ursprünglich von Jehova selbst festgelegt wurde, als er die Weltmacht Ägypten endlich veranlassen konnte, das damalige Volk Gottes - Israel - an eben diesem Tag aus der Unterdrückung zu entlassen. (2. Mose 12:6)
  •  Zur Zeit Jesu wiederholte sich diese Passahfeier schon seit mehr als 1.500 Jahren und an seine Stelle setzte Jesus das Abend- oder Gedächtnismahl ein.
  • Jesus beendete dieses erste Abendmahl mit den Worten: ". . .. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. . ." (Lukas 22:19)

 So weit und kurz wie möglich.

 Für Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.

 

Weiterhin alles Gute

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Hallo awoKY 

Der von dir zitierte Text muss vor allem deswegen hinterfragt werden, weil viele Bibelübersetzer sich in dreister Weise die Freiheit herausgenommen haben, den Namen Gottes gegen den Titel „Herr“ auszutauschen und das über 7.000 Mal.

Die fadenscheinige Ausrede, man wisse nicht, wie der Name auszusprechen sei, ist haltlos, denn das weiß man auch bei hunderten von anderen Eigennamen in der Bibel nicht und verwendet sie trotzdem.

Wäre die Aussprache wichtig, würde es dazu in der Bibel einen eindeutigen Hinweis geben und zwar nicht nur für die deutsche, sondern auch und jeweils für alle über 3.000 Sprachen, in die Gottes Wort bisher übersetzt wurde.

Verwendet man dagegen den Eigennamen - wie im Quelltext nachzulesen - wäre es auch für dich gar keine Frage

 „. . .ob Gott persönlich spricht. Von wem sollte denn hier sonst die Rede sein? "

Einschließlich Kontext - auszugsweise - lautet dein Zitat in der NWÜ korrekt übersetzt:

  22 Deshalb sagt Jehova, der Abraham erlöst hat, zum Haus Jakob: „Jakob wird sich nicht mehr schämen und sein Gesicht wird nicht mehr blass werden. 23 Denn wenn er seine Kinder, das Werk meiner Hände, in seiner Mitte sieht, werden sie meinen Namen heiligen. Ja, sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und große Ehrfurcht vor dem Gott Israels haben. 24 Die einen eigensinnigen Geist haben, werden sich Verständnis aneignen, und die sich beschweren, werden sich anleiten lassen.“ 30 „Wehe den eigensinnigen Söhnen“, erklärt Jehova, „denen, die Pläne ausführen, die nicht von mir kommen, und Bündnisse schließen, aber nicht durch meinen Geist, um Sünde an Sünde zu reihen. (Jesaja 29:21-30:1) .

Es geht in dem Text um den Tadel am Verhalten des Volkes Israel (Haus Jakob), das häufig bei Weltmächten wie bspw. Ägypten um Beistand gebeten hat, statt sich voller Vertrauen allein an ihren Schöpfer zu wenden. Immerhin war es Jehova, der sein Volk aus Ägypten befreit hatte und daher zu Rechts den Wankelmut seines Volkes maßregelte.

Die Lehre für uns bringt der Apostel Paulus auf den Punkt

 „‚Dinge, die das Auge nicht gesehen und das Ohr nicht gehört noch im Herzen eines Menschen aufgekommen sind, die hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.‘ Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.“ 1. Korinther 2:9, 10.

Glaubst du das?

Vielleicht helfen dir diese Denkanstöße weiter.

Alles Gute.

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Bin Christ und glaube folgendes

Hallo SgtBrave 

Wenn es keinen Teufel geben würde, dann würde es auch kein Christentum geben!

Warum kann man das sagen?

Ohne Teufel hätte der Sohn Gottes, Jesus Christus, der Begründer des Christentums (nicht der Christenheit !!) nie eine Ursache gehabt persönlich auf der Erde in Aktion zu treten.

Den Grund erklärt die Bibel:

„Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.“

. . . oder anders übersetzt:

„Dazu ist der Sohn Gottes offenbart worden: um das, was der Teufel getan hat, zu zerstören.“ „nach 1. Johannes 3:8 .

Und was sind die „Werke des Teufels“?

 

Durch den Teufel ist der Tod in die Welt gekommen

Durch den Teufel ist die Sünde und durch die Sünde der Tod in die Welt gekommen (Römer 5:12 und 18)

Sodann verhüllt der Teufel die rettende biblisch Botschaft:

„Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkünden, verhüllt ist, dann ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter den Ungläubigen, die der Gott dieses Weltsystems verblendet hat, damit das Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahlt.“ (2. Korinther 4:3, 4) . .

Der Teufel ist daher auch „der Vater der Lüge“

44 Der Teufel ist euer Vater [hielt Jesus der etablierten Geistlichkeit seiner Tage vor] und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht. Er fing als Mörder an und hielt nicht an der Wahrheit fest, weil er keine Wahrheit in sich hat. Wenn er lügt, dann ist das charakteristisch für ihn, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“  (Johannes 8:44)

Ebenso ist der Teufel auch ein Meister der Täuschung   

„Doch hinter der Gegenwart des Gesetzlosen steht Satan, und er arbeitet mit allen möglichen mächtigen Taten und lügenhaften Zeichen und Wundern“ (2. Thessalonicher 2:9)

 und gibt sich gern als ein „Engel des Lichts aus“

Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel von Christus ausgeben. 14 Das ist kein Wunder, denn Satan selbst gibt sich immer wieder als Engel des Lichts aus. 15 Es ist also nichts Besonderes, wenn sich auch seine Diener immer wieder als Diener der Gerechtigkeit ausgeben. Ihr Ende aber wird ihren Taten entsprechen. (2. Korinther 11:13-15) .

Der Teufel führt die ganze Erde in die Irre und ist des deshalb aus dem Himmel auf die Erde verbannt . . . :

9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:. . . (Offenbarung 12:9, 10)

. . . und wird schlussendlich  und wie schon ihm schon unmittelbar nach seinem rebellischen Verhalten im Garten Eden (trickreich versteckt hinter einer Schlange) angekündigt wurde

„. . . wird ihm der Kopf zermalmt“ (1. Mose 3:15)

Was sich in der Erfüllung dann ein für alle Mal so erledigt:

„Der Teufel, der sie in die Irre führte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, . . . 14 Und der Tod und das Grab wurden in den Feuersee geschleudert. Der Feuersee steht für den zweiten Tod.  (Offenbarung 20:10 und14) . .

Resümee liebe(r) SgtBrave:

Ob du nun an die Existenz dieses Teufels glaubst oder nicht, das wird an der Tatsache nichts ändern, dass es ihn gibt . . .

Und da erfahrungsgemäß eine bekannte Gefahr ihre Unberechenbarkeit verliert . . . .    schlussfolgere bitte selbst.

Alles Gute

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Hallo gromio

 wieder einmal eine Frage, die einen empfindlichen Nerv trifft und deshalb von den meisten Menschen als ungebührlicher Eingriff in ihre Persönlichkeit wahrgenommen wird. Religion betrachtet man als Privatsache, in die niemand hineinzureden hat.

Und angesichts der uns von unserem Schöpfer eingeräumten Willens- und Entscheidungsfreiheit ist das auch tatsächlich so.

Allerdings bleibt es nie ohne Konsequenzen.

Es bleibt auch deshalb nicht Folgenlos, weil es in den von dir zitierten Beispieltexten „nicht nur“ um das bibelkonforme Lehren und Anwenden biblischer Lehrpunkte und biblischer Grundsätze geht, sondern auch um das sittlich moralische Verhalten im täglichen Leben. Bspw. zitierst du aus 1.Korinther 5

„. . . habgierige Menschen, Götzendiener, jemand, der andere übel beschimpft, Trinker oder ein Erpresser . . .°

Und daher kann es niemals bedeuten , dass man Uneinsichtige innerhalb einer christlichen Gemeinschaft nach Belieben und gemäß ihren eigenen Regeln agieren lässt, denn

. . . ein wenig Sauerteig durchsäuert die ganze Teigmasse 7  Entfernt daher den alten Sauerteig, . . . (1. Korinther 5:6, 7)

Und da unser Schöpfer und seine Schöpfung (wie bspw. die Erdumlaufbahn um die Sonne) ebenso wie seine Grundsätze sich nie ändern (Maleachi 3:6), erübrigt sich die Frage, ob dieses Regelwerk - wann auch immer -  noch oder wieder zeitgemäß sei.

Bei alledem sollte man eines immer und stets im Sinn behalten: Es geht bei disziplinarischen Maßnahmen bibelkonformer Natur ausschließlich darum Gutes zu verbessern.

Dennoch und trotz dieser klaren und biblischen Anweisungen, verfahren nur sehr selten und sehr wenige christliche Gemeinschaften nach diesen Regeln. Und kaum spricht man dieses Thema an, werden wir Zeugen Jehovas zum Mittelpunkt des Gespräches und schon geht es in der Gerüchteküche hoch her.

Gern versuche ich deshalb in den folgenden Zeilen, die anzuwendenden biblischen Regeln bekannt und verständlich zu machen.

Es beginnt mit der von einem Christen erwarteten Grundhaltung, wie sie in Epheser 4:17-24 einem Leben „ohne Sinn und Verstand“ gegenübergestellt wird:

. . . Ihr aber habt den Christus so nicht kennengelernt, 21 falls ihr ihn überhaupt gehört habt . . . 22 Ihr habt gelernt, dass ihr die alte Persönlichkeit ablegen sollt, die eurem früheren Lebenswandel entspricht und die durch trügerische Wünsche verdorben wird. 23 Auch sollt ihr in der Einstellung, die in euch vorherrscht, immer weiter erneuert werden 24 und die neue Persönlichkeit anziehen, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist.“

Aha!!

Und wenn das nicht immer und gleich so funktioniert, wie es gedacht ist, dann ist die christliche Gemeinschaft in ihrer Gesamtheit gehalten

„. . .  aufeinander zu achten und sich gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anzuspornen. 25 Und gibt [deshalb] ihr Zusammenkommen nicht auf, . . .“ (Hebräer 10:24, 25)

Und sogar diese Fürsorge kann verkannt werden und schließt Verirrungen nicht unbedingt aus.

Für das, was dann folgt  - und was nur wenige wissen -  hat Jesus Christus persönlich die Verfahrensregeln festgelegt, die man in Matthäus 18:15-17 nachlesen kann. 

Schrittweise sehen die folgendes vor:

  • Im ersten Schritt: ein vier Augen Gespräch mit dem zu Korrigierenden und dem erklärten Ziel ihn oder sie als Bruder/Schwester zurückzugewinnen. Wenn das fruchtet ist die Sache erledigt.
  • Im zweiten Schritt, sofern der erste ohne Wirkung war, „nimm noch eine oder zwei Personen mit, damit alles durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen bestätigt wird.“ Falls das jetzt Wirkung zeigt, ist der Fall an dieser Stelle erledigt.
  • Im dritten Schritt, sofern beide vorhergegangenen ohne Wirkung geblieben sind, „dann wende dich offiziell an die Versammlung / Gemeinde. Und wenn er/sie nicht einmal auf die Versammlung hört, dann soll er für dich genauso sein wie jemand aus einem anderen Volk [ein Ungläubiger] und wie ein Steuereinnehmer“ (als Handlanger der römischen Besatzungsmacht, die abgrundtief gehasst wurden.)

Das eigentliche Ziel solcher Schritte ist und bleibt dennoch, einen Mitgläubigen wieder zurück zu gewinnen. Und in der Mehrzahl aller Fälle gelingt das auch.

Es ist ganz natürlich, dass eine Erziehungsmaßnahme im Moment nicht erfreulich ist, stattdessen schmerzt sie, aber hinterher bringt sie denen, die durch sie geschult worden sind, Frieden und Gerechtigkeit als Frucht. (Hebräer 12:11)

Und dabei darf die ganze Bruderschaft mitarbeiten und wenn sich das als erfolgreich erweist

. . . solltet ihr ihm jetzt verzeihen und ihn trösten, damit er nicht von übergroßer Traurigkeit überwältigt wird. Darum ermahne ich euch, ihm eure Liebe zu bestätigen. (2. Korinther 2:5-8)

Und jeden, den das betrifft und der den Wunsch hat „nach Hause zurückzukehren“, ermuntern wir - gleichwohl wo auf der Welt er jetzt wohnt - sich an die nächste unserer Versammlung (Gemeinde) zu wenden und er / sie kann sicher sein, dass man sich seiner / ihrer dort liebevoll annehmen wird.

Dieses ganze Procedere wird   -  bibelkonform - vertraulich behandelt und niemand in der Gemeinde erfährt irgendwelche Details

„ Ein Verleumder läuft herum und erzählt Vertrauliches weiter, wer dagegen vertrauenswürdig ist, kann etwas für sich behalten . . . Gib dich nicht mit jemandem ab, der gern schwatzt.“ Sprüche 11:13 und 20:19)

Anders sieht man das in der uns umgebenden Sensations-heischende Welt, denn dort ist die Gier nach Neuem nicht zu bremsen und die unerträglich scheinende Informationsflaute, wie sie in solchen Fällen bei uns herrscht, lässt Vermutungen, Unterstellungen und plumpe Lügen reichlich gedeihen.

Bleibt zum Schluss und der guten Ordnung wegen nur noch zu klären, dass persönlichkeitsformende und biblisch begründete Maßnahmen, wie die hier besprochenen, nicht nur im Interesse des Friedens und damit im persönlichen Interesse eines jeden wahren Christen liegen, sondern auch und aus den gleichen Gründen, von unserem himmlischen Vater Jehova genau so gehandhabt werden

Deshalb wurde beispielsweise

  • das erste Menschenpaar aus dem Garten Eden ausgeschlossen (1. Mose 3:24)
  • wurde eine gottentfremdete Menschheit nach fruchtloser Belehrung durch Noah von der Erde ausgetilgt (1. Mose 6:13 ff; Matthäus 24:38, 39; 2. Petrus 2:5
  • Wurde Israel und obwohl Jehova dieses Volk aus Ägypten rettete, später diejenigen vernichtet, die keinen Glauben bewiesen.
  • Und die Engel, die nicht in ihrer ursprünglichen Stellung blieben, sondern den ihnen zugedachten Wohnort verließen, wurden mit ewigen Fesseln in dichter Finsternis gefangen gehalten bis zu ihrem Gericht am großen Tag.
  • Genauso gaben sich Sọdom und Gomọrra und die umliegenden Städte schwerer sexueller Unmoral und unnatürlichem sündigen Verlangen hin . . und haben die richterliche Strafe ewigen Feuers erlitten . (Judas 5-7)
  • Und nicht zuletzt wurde der General-Verursacher aller dieser unheilvollen Entwicklungen, der Teufel und Satan, aus dem Himmel geworfen und . . .hat große Wut, weil er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat [bis ihm der Kopf zertreten wird]“ (1. Mose 3:15; .Offenbarung 12:12)

Erst dann - aber dann wirklich - gibt es Frieden der Bestand hat und der diese Bezeichnung dann auch wirklich verdient.

Deshalb weiter viel Erfolg und alles Gute

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Bild zum Beitrag

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Wie verleiht die Bibel im AT und im NT Jemandem Kompetenz, das Evangelium zu lehren?

Auf welche Bibelstellen beruft sich Eure Denomination, und wie führt Ihr Euch konkret historisch auf die Apostel zurück im Sinne von Bischof Irenäus aus dem 2 .Jhr ?

"__Die von den Aposteln in der ganzen Welt verkündete Tradition kann in jeder Kirche jeder finden, der die Wahrheit sehen will, und wir können die von den Aposteln eingesetzten Bischöfe der einzelnen Kirchen aufzählen und ihre Nachfolger bis auf unsere Tage. Diese haben von den Wahngebilden jener nichts gelehrt und nichts gehört. Denn wenn die Apostel verborgene Geheimnisse gewußt hätten, die sie in besonderem, geheimem Unterricht nur die Vollkommenen lehrten, dann hätten sie die Geheimnisse am ehesten denen übergeben, denen sie sogar die Kirchen anvertrauten. Ganz vollkommen nämlich und in allem untadelig wünschten sie die, denen sie ihren Lehrstuhl übergaben, und die sie als ihre Nachfolger zurückließen, von deren gutem oder schlechtem Verhalten für das Wohl und Wehe der Ihrigen soviel abhing.__"

Und

Drittes Buch, 3. Kapitel: Was wahre Tradition ist

2.

___"Weil es aber zu weitläufig wäre, in einem Werke wie dem vorliegenden die apostolische Nachfolge aller Kirchen aufzuzählen, so werden wir nur die apostolische Tradition und Glaubenspredigt der größten und ältesten und allbekannten Kirche, die von den beiden ruhmreichen Aposteln Petrus und Paulus zu Rom gegründet und gebaut ist, darlegen, wie sie durch die Nachfolge ihrer Bischöfe bis auf unsere Tage gekommen ist. So widerlegen wir alle, die wie auch immer aus Eigenliebe oder Ruhmsucht oder Blindheit oder Mißverstand Konventikel gründen. Mit der römischen Kirche nämlich muß wegen ihres besonderen Vorranges jede Kirche übereinstimmen, d. h. die Gläubigen von allerwärts, denn S. 212 in ihr ist immer die apostolische Tradition bewahrt von denen, die von allen Seiten kommen__"

Quelle :https://bkv.unifr.ch/de/works/cpg-1306/versions/gegen-die-haresien-bkv/divisions/408

DANKE.

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Hallo Ignatius1 

Durch deine  Zitate aus der Feder des Irenäus, mit denen du deine Frage erläuterst, duch diese Anmerkungen machst du aus der Frage eine Suggestivfrage, möchtest aber dennoch „nur“  wissen,  wie die Bibel im AT und im NT jemanden Kompetenz verleiht, „Kompetenz“ wahrscheinlich im Sinne von Verfügungsbefugnis das Evangelium zu lehren.

Davon ausgehend, dass ich das so richtig verstanden habe, lasse ich - das wirst du verstehen -  in meiner Antwort allein die Bibel als einzige Autorität auf diesem Gebiet zu Wort kommen, denn

„Keine Prophezeiung der heiligen Schrift entspringt irgendeiner persönlichen Auslegung 21 Denn Prophezeiungen sind niemals menschlichen Ursprungs gewesen, sondern Menschen redeten auf Veranlassung Gottes, wie sie vom heiligen Geist geleitet wurden.“ (2. Petrus 1:20, 21) . 

Und daher legt uns  - dir und mir - der christlichste aller Christen, nämlich Jesus selbst dir explizit diese Verfahrensweise ans Herz, wenn er in Matthäus 15:8-11 seinen Vater aus Jesaja 29:13 zitiert:

„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ . . . und ergänzt dann: . . . „Hört zu, und erfasst den Sinn davon: 11 Nicht was in seinen Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus seinem Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.“

Und auch in Lukas 10:21 hören wir Jesus sagen:

„Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das alles vor den Weisen und Intellektuellen gut verborgen und kleinen Kindern mitgeteilt hast. Ja, Vater, denn genau so hast du es gewollt.“

Und daher hat Gottes Wort  - wie sollte es auch anders sein - eine bemerkenswert unübliche Auswahl von Mustern und Verhaltensbeispielen, aus denen man ablesen kann, wen Gott für befugt hält, seine Interessen zu vertreten. Ganz grundsätzlich gilt allerdings für jeden Christen:

„. . . immer bereit zu sein, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch dann tut es mit Milde und tiefem Respekt. . . (1. Petrus 3:15)

Außer dem zitierten Jesus selbst äußert sich einer der ganz wenigen Intellektuellen unter den “ Kompetenten“, nämlich der Apostel Paulus über die göttliche Grundeinstellung zu dieser Frage :

„Ihr seht ja in eurem Fall, Brüder, dass nicht viele berufen wurden, die nach menschlichen Maßstäben weise sind oder die mächtig sind, nicht viele von vornehmer Herkunft.27 Stattdessen hat Gott das „Unsinnige“ in der Welt ausgewählt, um die Weisen zu beschämen. Gott hat das Schwache in der Welt ausgewählt, um das Starke zu beschämen.“ (1. Korinther 1:26, 27)

Und über sich selbst und seine akademische Bildung sagte er:

„Um seines - Christi - willen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, . . . „ (Philipper 3:7-9). 

Offenbar kannte er Jesu Worte aus Matthäus 10:32 und nahm sie ernst:

Jeder, der sich vor den Menschen zu mir [Jesus] bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen  .(Matthäus 10:32)

Deshalb war auch Jesus selbst oft  Anlass, dass man sich über seine Herkunft wunderte:

 Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? . . . (Matthäus 13:55)

Petrus und dessen Bruder Andreas waren Fischer, ebenso Jakobus, der Sohn des Zebedäus und dessen Bruder Johạnnes.

Dennoch predigten sie freimütig im Tempel in Jerusalem:

Als sie [der 70-köpfige Sanhedrin und Besucher] nun sahen,

wie offen Petrus und Johạnnes redeten, und merkten, dass sie gewöhnliche Leute ohne besondere Bildung waren, wunderten sie sich. . . .

etwas später jedoch, beim Verhör des Stephanus

„. . . wurden sie sehr wütend auf ihn und begannen mit den Zähnen zu knirschen. . . (Apostelgeschichte 4:13 und 7:54)

Doch  schon viele Jahrhunderte vor diesen Ereignissen hatte bspw. ein Noah, der nie etwas mit Öffentlichkeitsarbeit oder mit Schiffbau zu tun hatte, doch schlussendlich den Stoff für den folgenden Bericht geliefert:

. . . Noah, ein Prediger der Gerechtigkeit, der mit sieben anderen gerettet wurde, als er [Gott] eine Flut über eine Welt gottloser Menschen kommen ließ. (2. Petrus 2:5)

Über 2000 Jahre später verwendet Jesus dieses Ereignis in Matthäus 24: 37 ff als Anschauungsbericht für künftiges Geschehen

Ebenfalls vor vielen Jahrhunderten haben sich bspw. Mose und David Jahrzehntelang als Schafthirten bewähren dürfen, bevor sie von Jehova als Führer eines Millionenvolkes bzw. als König eingesetzt wurden,

Und selbst die größte jemals organsierte und daher ebenso vielsprachigste wie weltumspannendste Predigt-Aktion wurde Laien übertragen, einfachen Leuten, die den Fußstapfen Jesu unermüdlich folgend Menschen aus allen Völkern zu seinen - Jesu -  Jüngern machten und diese Aktion kontinuierlich steigernd bis heute hin fortsetzen. Auftragsgemäß

 . . . lehren sie alle Lernbereiten, sich an alles zu halten [!!], was ich   - Jesus - euch aufgetragen habe.

Woher nehmen sie die Kraft und Legitimation? Antwort im gleichen Text:

„Und denkt daran: Ich - Jesus -  bin die ganze Zeit über bei euch bis zum Abschluss des Weltsystems.“ (Matthäus 24:14 und 28:19, 20)

 Summa Summarum zeichnet die Fülle dieser Beispiele - wie ich meine - ein sehr farbenfrohes und überzeugendes Bild von der Denkweise Gottes in Sachen Kompetenz das Evangelium zu lehren.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, denn Jesu liefert uns in seiner Bergpredigt nicht nur Anhaltspunkte für das WIE einer erfolgreichen Lehrfähigkeit, sondern auch zu der Frage der Eignung.

 „Vorsicht vor den falschen Propheten . . .“  warnt er in Matthäus 7:15-20, „. . .die als Schafe verkleidet zu euch kommen, in Wirklichkeit aber gefräßige Wölfe sind! 16 Ihr werdet sie an ihren Früchten erkennen. Erntet man von Dornensträuchern etwa Trauben oder von Disteln Feigen? 17 So trägt jeder gute Baum gute Früchte und jeder schlechte Baum schlechte. 

Und dieser überwiegend schlechter Früchte wegen  gibt es in der Christenheit viele Mitläufer, vor allem aber Bibellehrer, die nicht erwarten dürfen Gottes Billigung für ihr Wirken zu haben. (Matthäus 7:23)

Denn nicht jeder . . . so Jesu klare Worten in Matthäus 7:21. . . der sich Christ nenn, ist auch ein Christ . . .

oder direkt zitiert:

nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr!‘, in das Königreich des Himmels kommen wird, sondern nur, wer das tut, was mein Vater im Himmel will . . .“
  • weil sie zwar im Vaterunser darum beten, dass Gottes Name geheiligt werde, aber genau das Gegenteil tun, indem sie diesen Namen totschweigen.
  • weil sie nicht übereinstimmend denken und reden (1. Korinther 1:10), sondern weltweit in rund 42.000 Konfessionen aufgesplittert sind, obwohl nach Matthäus 24:14 eine Botschaft auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden soll.
  • weil sie als Christenheit in ihrer Gesamtheit massiv versäumen das zweitgrößte Gebot der Nächstenliebe zu erfüllen, stattdessen durch ihre Friedensunfähigkeit die breiteste Blutspur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen.
  •  weil sich ihre geistigen Führer bezahlen lassen, statt so kostenfrei zu geben, wie sie auch empfangen haben (Matthäus 10:8)

 Und damit, werter  Ignatius1,  ist dieses Thema noch lange nicht erschöpfend behandelt, aber vielleicht zeigen dir die erwähnten biblischen Fakten in ihrer Summe doch schon einmal die Grundeinstellung der wichtigsten Persönlichkeit  zu diesem Fragenkomplex auf, nämlich die Denkweise Jehovas, des Autors dieses Weltbestsellers, der nach ihm benannt ist.

 

Alles Gute

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Was genau meinte Paulus, da er in Hebräer 9:27 (NW) folgendes schrieb: „So, wie Menschen ein für alle Mal sterben müssen, worauf das Gericht folgt“?

Im gesamten Kapitel liest man (Luther 2017):

Nun hatte ja der erste Bund seine Satzungen für den Gottesdienst und sein irdisches Heiligtum. 2 Denn es war da aufgerichtet das erste Zelt, worin der Leuchter war und der Tisch mit den Schaubroten, und es heißt das Heilige; 3 hinter dem zweiten Vorhang aber war das Zelt, welches das Allerheiligste heißt. 4 Darin waren das goldene Räuchergefäß und die Bundeslade, ganz mit Gold überzogen; in ihr waren der goldene Krug mit dem Manna und der Stab Aarons, der gegrünt hatte, und die Tafeln des Bundes. 5 Oben darüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenort. Von diesen Dingen ist jetzt nicht im Einzelnen zu reden.
6 Da dies alles so eingerichtet ist, gehen die Priester allezeit in das erste Zelt und richten den Gottesdienst aus.

7 In das zweite aber geht nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, und das nicht ohne Blut, das er opfert für die unwissentlich begangenen Sünden, die eigenen und die des Volkes.

8 Damit macht der Heilige Geist deutlich, dass der Weg ins Heilige noch nicht offenbart sei, solange das erste Zelt Bestand habe.

9 Das ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit: Es werden da Gaben und Opfer dargebracht, die nicht im Gewissen vollkommen machen können den, der Gott dient 10 allein mit Speise und Trank und verschiedenen Waschungen. Dies sind irdische Satzungen, die bis zu der Zeit der Besserung auferlegt sind. 11 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der Güter bei Gott durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das ist: das nicht von dieser Schöpfung ist. 12 Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt. 13 Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche von der Kuh durch Besprengung die Unreinen heiligt, sodass sie leiblich rein sind, 14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

15 Und darum ist er auch der Mittler des neuen Bundes, auf dass durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen. 16 Denn wo ein Testament ist, da muss der Tod dessen geschehen sein, der das Testament gemacht hat. 17 Denn ein Testament tritt erst in Kraft mit dem Tode; es ist niemals in Kraft, solange der noch lebt, der es gemacht hat. 18 Daher wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut gestiftet.

19 Denn als Mose alle Gebote gemäß dem Gesetz allem Volk gesagt hatte, nahm er das Blut von Kälbern und Böcken mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch und alles Volk 20 und sprach: »Das ist das Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat.« 21 Und das Zelt und alle Geräte für den Gottesdienst besprengte er desgleichen mit Blut. 22 Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne dass Blut ausgegossen wird, geschieht keine Vergebung.

23 So also mussten die Abbilder der himmlischen Dinge gereinigt werden; die himmlischen Dinge selbst aber müssen bessere Opfer haben als jene.

24 Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; 25 auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; 26 sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. 27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: 28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.

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Hallo gromio,

Deine Frage ist Teil eines Textes, den man aus dem Zusammenhang gerissen hat und der sich deshalb nur erklären lässt, wenn man diesen Zusammenhang und noch ein wenig mehr wieder herstellt, zumal du ihn ja auch ziemlich umfangreich zitiert hast. Außerdem zu klären, wo wann und warum Paulus das geschrieben hat, hilft ebenfalls, herauszufinden, was genau er damit meinte.

Daraus ergibt sich dann dieses Bild:

Paulus schrieb diese Zeilen an Christen jüdischer Herkunft (Hebräer) im Raum Judäa. Sie waren durch den missionarischen Eifer der jungen christlichen Gruppierungen um Jesus vom Judentum zum Christentum konvertiert (Matthäus 4:25). Seit Jesu Tod und seiner Auferstehung  waren rund 28 Jahre vergangen und die jüdischen religiösen Führer hatten durch Lügenpropaganda alles getan, um den Hass gegen Christi Nachfolger zu schüren; was wiederum die Zerstreuung der meisten von ihnen zur Folge hatte (Apostelgeschichte 8:1).

Die Verbliebenen benötigten deshalb glaubensstärkende Ermunterung, auch weil es ihnen immer noch schwer fiel zu verstehen, warum und wieso „Christus das Ende des [mosaischen] Gesetzes war“ (Römer 10:4). Gewöhnungsbedürftig war auch, dass  der Tempel und Opfergaben  zur Ausübung ihres Glaubens nicht mehr erforderlich waren.

Paulus konnte sich wie ein Hirte in all das gut hineindenken und ging darauf ein.

Und dein hinterfragter Text gromio, ist der Knackpunkt ihrer Sorgen auf die Paulus eingeht.

Daher erinnert er u.a.  daran, dass sie ihre Opfergaben früher regelmäßig wiederholen mussten, denn keine von ihnen hatte den Wert eines „entsprechenden Lösegeldes“, um die durch Adams Verfehlung ausgelöste Sünde tilgen zu können (1. Timotheus 2:6)  

Sinngemäß gab Paulus deshalb das wieder, was Jesus selbst über sich und den Wert seines eigenen Opfers in Matthäus 20:28 gesagt hatte:

„ . . .genauso wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein [vollkommenes] Leben als Lösegeld für viele zu geben.“

Besonders aufmerksam werden seine  Leser dann seine Erklärung zu der symbolischen Bedeutung der Stiftshütte bzw. des Tempels studiert haben, denn diese von Menschen geschaffenen Einrichtungen waren, wie Paulus im Vers 24 erklärte, nur ein Anschauungsmodell des wahren himmlischen Tempels, in den sich Jesus begab, um dort seinem allmächtigen Gott und Vater der Wert seines eigenen Opfers darzubringen.

Dazu zitiere ich jetzt aus deinem Luthertext oben auf dieser Seite und zwar den Teil, den ich hier gerade beschrieben habe, jedoch einschließlich des Verses 27, nach dessen Bedeutung du ja fragst:

24 Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; 25 auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; 26 sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. 27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: 28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.“

Paulus vergleicht also beides miteinander, um es verständlicher zu machen, nämlich das unumgängliche Sterben mit dem alles erlösenden Opfer Jesu, denn beides ist jeweils nur einmal notwendig und muss nicht wiederholt werden.

Und jetzt noch einmal, gromio, was du wissen wolltest:

„Was genau meinte Paulus, da er in Hebräer 9:27 (NW) folgendes  das obige schrieb: . . .“

Er geht davon aus, dass Bibelkenner wissen, was in Römer 6:7steht, nämlich:

. . . wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen. . 

deshalb muss ein Mensch auch nur einmal sterben - oder ein für allemal - (je nach Übersetzung), genauso wie der Christus nur einmal geopfert werden musste - so wie oben zitiert.

Und die nächste logische Konsequenz daraus schließt sich nahtlos an: denn weil der Mensch durch den Tod von der Sünde befreit ist, kann sich die weitere Aussage aus Vers 27

„. . . danach das Gericht . . .“

nur auf die Zeit danach  - d.h. nach der Auferstehung beziehen, denn aus der Zeit davor ist alles „freigesprochen“ oder gelöscht.

Und wieder hoffe ich, dass dein Wissensdurst auch zu diesem Punkt gestillt ist. Wie ich dich allerdings kenne, wird es nicht lange dauern und du bist erneut über eine andere Frage gestolpert.

Sei`s drum, bleibe gesund und alles Gute

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Hallo ZEIT66,

Es ist unsagbar schwer jemanden von dem Wahrheitsgehalt einer Sache zu überzeugen an der ihm vieles suspekt scheint. Selbst Berufsrichtern gelingt das häufig nur mühsam. Gerüchte dagegen kann man mit deutlich geringerem Aufwand und dann gleich zu Dutzenden mühelos „an den Mann bringen“.

Und die kindliche Reaktion, wie das obige Video sie zeigt, ist nun wirklich keine repräsentativer Beleg.

Daher, werter ZEIT66, lege ich dir nahe, dir deine Informationen künftig aus weniger trüben Quellen zu schöpfen, und dich stattdessen -  deiner eigenen Ehre zuliebe - etwas sorgfältiger auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.

Es ist nämlich, wie du selbst es in deiner Frage einräumst, absoluter Unfug, davon auszugehen, Zeugen Jehovas seien der Meinung, Aussteiger ausschließen zu müssen. Was hätten wir davon, fragst du selbst.

Aussteiger sind Aussteiger; das dürfen sie, wenn ihnen danach ist. Doch es kommt sehr selten vor. In solchen Fällen genügt ein Dreizeiler und die Sache ist erledigt. Sie müssten schon den Frieden der Gemeinde stören, bevor wir uns veranlasst sehen würden, Klartext zu reden.

Viel tragischer, auch an deiner voreingenommen formulierten Frage ist wieder einmal der absolut paradoxe Sachverhalt, dass wir uns als Zeugen Jehovas nirgendwo und in keinem einzigen aller Länder dieser Erde an Gewalt und gewalttätigen Auseinandersetzungen beteiligen, an keinen Aufständen, an keinen Kriegen, an keinen Pöbeleien und keinen lautstarken Meinungsverschiedenheiten. Stattdessen sind wir stets, immer und überall bemüht, Differenzen im Geist der Milde beizulegen oder damit nach den Worten aus Kolosser 3:12, 13 zu verfahren und

„. . . uns mit innigem Mitgefühl zu kleiden, mit Güte, Demut, Milde und Geduld. 13 einander weiterhin ertragend und einander großzügig vergebend, selbst wenn jemand Grund hat, sich über einen anderen zu beklagen . . .“

Demgegenüber baut sich vor uns mit unverkennbarer Drohgebärde die etablierte und in rund 42.000 Konfessionen zersplitterte Christenheit mit erhobenem Zeigfinger auf, eine Christenheit, deren Vertreter und Mitläufer seit Jahrhunderten bis zu den Knien im Blut ihrer endlos vielen großen und ganz großen Kriege mit Abermillionen von Toten waten, einer Christenheit, die sich fortlaufend als Friedensunfähig erweist und sich vom Bösen zum Schlimmeren entwickelt. Ausgerechnet sie, diese Christenheit fühlt sich immer einmal wieder dazu berufen, uns Zeugen Jehovas zu ermahnen miteinander friedfertiger umzugehen und es mit der Wahrheit nicht gar so genau zu nehmen.

Und damit nicht genug, sie möchte mit diesem ihrem Ansinnen auch noch ernst genommen werden.

Muss ich das noch kommentieren??

In den vielen Jahrzehnten meines Wirkens als Zeuge Jehovas bin ich oft den Unkenrufen nachgegangen, wie sie auch auf dieser Seite anklingen: Von den übertrieben dargestellten hunderten von Aussteigern, davon bleiben bei genauem Hinschauen schlussendlich nur ein Bruchteil. Zumal sich viele früher oder später ihrer Kurzschlussreaktion bewusst werden und zurückkehren.

Man stelle sich nur einmal vor, sie - die sog. Christenheit - würden Jesu Anweisungen aus Matthäus 18:15-17 so ernst nehmen, wie es ihre Pflicht wäre und würden mit jedem ihrer Mitglieder, der gegen christliche Grundsätze verstößt (bspw. in den Krieg zieht) nach diesem Maßstab verfahren, der da lautet:

„. . . wenn dein Bruder eine Sünde begeht, dann geh und mach ihm den Fehler unter vier Augen bewusst. Hört er auf dich, dann hast du deinen Bruder zurückgewonnen. 16 Wenn er aber nicht auf dich hört, nimm noch eine oder zwei Personen mit, damit alles durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen bestätigt wird. 17 Wenn er nicht auf sie hört, dann wende dich an die Versammlung [Gemeinde]. Und wenn er nicht einmal auf die Versammlung hört, dann soll er für dich genauso sein wie jemand aus einem anderen Volk und wie ein Steuereinnehmer.“

Und um solche Leute machte man zu Jesu Zeiten einen großen Bogen und vermied jeden Kontakt mit ihnen.

Und insofern ist der Hinweis eines Bast4321  (auf dieser Seite)   

 „ . . . die Wachtturmgesellschaft möchte durch das Kontakt-Verbot . . . „

eine Aussage wider besseres Wissen, denn er kennt die Bibel immerhin gut genug, um zu wissen, dass Grundsätze dieser Art biblischen Ursprungs sind (siehe obiges Zitat) und nicht etwa Anweisung einer Wachtturmgesellschaft, die überdies nicht mehr als eine Verlags- und Verwaltungsgesellschaft ist.

Würden also alle Christengemeinden nach diesem oben zitierten Maßstab verfahren, wären ihre Kirchen restlos leer.

Dabei sind die Grundsätze, die das Christentum vor zersetzenden Einflüssen schützen sollen, einleuchtend und klar:

Wie bspw. nach 2. Korinther 6:14, 15:

„Bildet kein ungleiches Gespann mit Ungläubigen. Denn wie gehören Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit zusammen? Oder was hat Licht mit Finsternis zu tun? 15 Und welche Übereinstimmung gibt es zwischen Christus und Bẹlial? [syn. für Nichtsnutze, die zur Anbetung falscher Götter verführten]. Oder was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam?

Stattdessen versinkt die gesamte christliche Welt mehr und mehr in einem Morast der Feindseligkeiten und der Unmoral.

Wacht auf ihr Christen und kümmert euch um eure zunehmenden Probleme, sie wachsen euch über den Kopf. Und hört auf euch um unsere Angelegenheiten zu kümmern.

Und dir, werter ZEIT66 empfehle ich diese Lektüre:

https://www.gutefrage.net/frage/ist-die-lehre-der-zeugen-jehovas-und-ihre-methode-der-verbreitung-mit-biblischen-sowohl-christlichen-regeln-vereinbar#answer-524916433

Verbunden mit den aufrichtigen und nötigen Segenswünschen, die dabei helfen können, den tieferen Sinn eines Lesestoffes dieser Art zu erfassen.

Viel Erfolg und alles Gute.

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Hallo gromio,

deine Entdeckungsreisen in die Tiefen des Wortes Gottes bescheren uns in schöner Regelmäßigkeit immer wieder Highlights, die sonst leicht übersehen worden wäre.

 Du hast völlig recht: Wie genau ist Matthäus 6,33 zu verstehen?

Zunächst fällt mir dazu ein, dass das ein Zitat aus der Bergpredigt ist und es daher ratsam sein kann, diese kurze Predigt aus Matthäus 5-7 im Zusammenhang zu lesen, um deine Frage zu beantworten. Bibelkenner nennen sie auch die Quintessenz der Bibel.

Dabei könnte das Folgende herauskommen:

In den Versen vor dem hinterfragten Text wird erkennbar, an welche Zielgruppe sich die Predigt vorrangig wendet, wenn es bspw. u. a. in Matthäus 5:5 NeÜ heißt:

Wie glücklich sind die Sanftmütigen, denn sie werden die Erde besitzen!

Und um möglichst viele Menschen mit dieser wichtigsten aller Botschaften zu erreichen, sollten Christen

  • dieses „Licht leuchten lassen“ (5:14 ff),
  • sich bei Differenzen schnell wieder versöhnen (5:23 ff),
  • ihre Feinde lieben (5:44),
  • beim Beten nicht immer dasselbe sagen (6:5 ff).
  • stattdessen nach dem Muster des „Vaterunsers“ und nach Wichtigkeit geordnet, zuerst um die Heiligung des göttlichen Namens bitten, statt ihn zu meiden und
  • um das Kommen des Königreiches bitten, das dem Willen Gottes auch hier auf der Erde Geltung verschaffen soll (6:9 ff).
  • Irdische Schätze helfen bei alledem nicht weiter und auch nicht
  • die übermäßige Sorge um die täglichen Bedürfnisse, denn unser himmlischer Vater weiß sogar Pflanzen und Tiere des Feldes zu kleiden und zu ernähren, wieviel mehr also seine loyalen Anbeter (6;25 ff)

Und damit kommen wir zu deiner Frage und deinem Zitat, diesmal aus der NWÜ (6:33)- 

Setzt also das Königreich und Gottes gerechte Maßstäbe weiter an die erste Stelle und ihr werdet all das andere noch dazubekommen. 

Wie genau, möchtest du wissen: Genau in dieser Reihenfolge! Und alle, die es umgekehrt versucht haben, hatten damit keinen Erfolg. Denn niemand, der zuerst für sich selbst sorgt, kann erwarten, dass ihm die Segnungen des himmlischen Königreiches noch hinzugefügt werden.

Was das außer einem vorbildlichen Verhalten als Christ vor allem bedeutet, hat uns unser Herr und König Jesus Christus nach seiner Auferstehung und kurz vor seiner Himmelfahrt in seinem Vermächtnis ans Herz gelegt:

Bild zum Beitrag

„ . . .  geht und macht Menschen aus allen Völkern zu meinen Jüngern, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20  und lehrt sie, sich an alles zu halten, was ich euch aufgetragen habe. Und denkt daran: Ich bin die ganze Zeit über bei euch bis zum Abschluss des Weltsystems.“  (Matthäus 28:19, 20 NWÜ)

Als praktische Anweisung über das WIE man so etwas macht, hat er uns durch sein „ Beispiel hinterlassen, damit wir seinen Fußstapfen genau nachfolgen können. (1. Petrus 2:21)

Und daher . . .

„. . . bestimmte Jesus 70 weitere und schickte sie zu zweit in alle Städte und Orte voraus, in die er selbst gehen wollte“ 2 Er sagte zu ihnen: „Ja, die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet deshalb den Herrn der Ernte, mehr Arbeiter für seine Ernte auszusenden.3 Geht also! Aber passt auf, ich sende euch aus wie Lämmer mitten unter Wölfe“ . . . [und das sogar hier bei GF !!!]. (Lukas 10:1-3; 1. Petrus 2:21)

Und auch das, lieber gromio, ist trotz seines Umfangs nur eine Kurzfassung, aber vielleicht regt sie zum Nachdenken an und wer mehr wissen möchte, darf mich gern ansprechen.

Alles Gute Dir!!

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Nein, Jesus ist "nur" der Sohn Gottes

Hallo Reddington98,

Deine Frage ist ein Dauerthema, obwohl Gottes Wort, so wie es in deiner Frage ja auch anklingt, keinen Anlass dafür gibt,  dass dieses Angelegenheit in allen nur denkbaren Variationen immer und immer wieder zerredet wird.

Was mag die Ursache dafür sein?

Ganz ohne Zweifel verursacht das bewusst und gezielt der „Gott dieser Welt“, der „die ganze bewohnte Erde in die Irre führt“. (2. Korinther 4:3-4 und Offenbarung 12:9)

Und wie du schon gleich aus diesem Bibelzitat erfährst, ist der Begriff „Gott“ ein in der Bibel oft erwähnter Titel, der nicht nur auf unseren Schöpfer, sondern auch auf Satan, den Teufel, auf Mose, auf diverse heidnische Götter und nicht zuletzt auch auf Gottes Sohn, Jesus Christus angewendet wird.

 In keinem dieser Fälle allerdings ist von dem „alleinwahren“ oder „allmächtigen“ Gott die Rede.  

Und erfahrungsgemäß  ergibt sich daraus die Notwendigkeit, dass man zum Richtigstellen und Herausfinden der Wahrheit, besonders bei komplexen Themen ohne eine sorgfältige Auswertung  biblischer Quellen nicht zum Ziel kommen kann. Niemals!

Wenn dagegen, wie auch auf dieser Seite, Vermutungen oder Ansichten, die man mal gehört hat oder Bibelzitate aus dem Stegreif oder die eigene Logik, aus der man zu wissen glaubt, wie es eigentlich sein müsste und nicht zuletzt auch philosophisches Gedankengut, wenn diese trüben Quellen zum Herausfinden der Antwort herangesogen werden, dann vermehrt sich lediglich der Irrtum, nicht aber die Wahrheit.

Zudem darf man als ernsthafter Wahrheitssucher getrost davon ausgehen, dass der „Gott der Wahrheit“ in seinem „Wort der Wahrheit“ keine Widersprüche oder gar Fallen „eingebaut“ hat und immer wenn es dennoch so erscheinen sollte, ergibt das gründliche Vertiefen die Auflösung.

Bleibt als Vorabanmerkung nur noch dies, um das Ermitteln der Wahrheit zu vereinfachen: Wenn man sich nämlich vor diesem Hintergrund klar und deutlich bewusst macht, um wen es in deiner Frage eigentlich geht, dann lautet die Antwort: 

Es geht um die beiden höchsten und mächtigsten Persönlichkeiten im ganzen Universum:

  1. Um den alleinwahren Gott, um den Schöpfer des Himmels und der Erde und
  2. um den, den ER ausgesandt hat, Jesus Christus.

So werden diese beiden offiziell genannt und zwar von einem, der sich „da oben“ besser auskennt als jemand sonst: von Jesus Christus persönlich. Nicht nur logisch, sondern an authentischer Quelle auch nachzulesen in Johannes 17:3

Und daher kann es nur folgerichtig sein, wenn Christen diese Information mit der gebührenden Aufmerksamkeit behandeln und sie mit ihrem ganzen Herzen . . . und ihrem ganzen Denken verinnerlichen, so wie es das von Jesus zitierte „erste und größte Gebot“ verlangt (Markus 12:30)  

Denkvermögen ist also gefragt, besonders wenn man neben der oben zitierten Beschreibung, die ja eigentlich schon alles sagt, jenen weiteren markanten Aussagen Beachtung schenkt, in denen der eine über den anderen Auskunft erteilt. Der Vater über seinen Sohn und umgekehrt.

Was wohl hätte mehr Gewicht, als diese gegenseitigen Personenbeschreibungen?

Da sagt der Vater über den Sohn,

und seine Stimme kam direkt „. . . aus dem Himmel: ´Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt“

Einige Zeit später wiederholt und ergänzt der Vater diese Aussage:

„ . . . . und eine Stimme aus der Wolke sagte: „Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt. Auf ihn sollt ihr hören!“

Aha!!

Und dann sagt der Sohn über den Vater;

„Ich kann nichts von mir aus tun, sondern entscheide als Richter so, wie ich den Vater entscheiden höre. Meine Entscheidung ist gerecht, denn ich setze nicht meinen eigenen Willen durch, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“

oder auch

„Ich bin vom Himmel gekommen, nicht um zu tun, was ich will, sondern um zu tun, was der will, der mich gesandt hat.“

und nicht zuletzt

„Ihr habt gehört, wie ich zu euch sagte: ›Ich verlasse euch und werde wieder zu euch kommen.‹ Wenn ihr mich wirklich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn er ist größer als ich . . .“

Zitiert und verlinkt aus Johannes 5:30  - Johannes 6:38 - Johannes 14:28   

Und nun, lieber Reddington98, Hand aufs Herz:

Wenn solche unzweideutigen Verlautbarungen von höchster Stelle, die ohne zu übertreiben durchaus mit Amtlichen Bekanntmachungen aus Gottes Wort vergleichbar sind und zudem direkt von dem Souverän des Universums stammen, der überzeugend dafür gesorgt hat, dass sein Wort nicht nur einen einzigartigen Überlebenskampf gegen alle Feinde dies Welt überstanden hat, sondern auch noch in allen Sprachen der ganzen Erde (d.h. in über 3.000) gedruckt und digital verfügbar ist.

Nichts, absolut nichts ist auch nur annähernd damit vergleichbar.

Und deshalb noch einmal: Hand aufs Herz, welcher arroganten Natur müssen dann Menschen sein, die diese absoluten Tatsachen trotzdem zu verdrehen suchen?  

Es können nur Zeitgenossen sein, die nach Jesu Worten . . .

 (Zitat)  „. . . Kinder des Teufels sind. Und deshalb tut ihr bereitwillig das, was euer Vater wünscht. Der war schon von Anfang an ein Mörder und stand nie auf der Seite der Wahrheit, denn sie ist ihm völlig fremd. Sein ganzes Wesen ist Lüge, er ist der Lügner schlechthin – ja, der Vater jeder Lüge  (Johannes 8:44) . . . und wie oben schon erwähnt, auch noch der Gott dieser Welt.

Und daher gibt es auch auf dieser Seite eine ganze Reihe von abweichenden Meinungen  mitsamt einiger konkreter Bibelzitate, die - wie einleitend schon erwähnt - verdrehte Wahrheiten belegen sollen. Es wäre müßig, sie zum x-ten Mal zu widerlegen, denn es ist - und jetzt noch einmal abschließend original Ton Jesu aus Matthäus 13:14, 15  - es ist wie es ist:

„.. . Hört nur zu, ihr versteht doch nichts;  seht nur hin, ihr werdet trotzdem nichts erkennen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt,  ihre Ohren hören schwer,  und ihre Augen sind zu. Sie wollen mit ihren Augen nichts sehen,  mit ihren Ohren nichts hören und mit ihrem Herzen nichts verstehen.  Sie wollen nicht umkehren, dass ich sie heile.“

Aber!! Aber niemand ist verpflichtet, es ihnen gleich zu tun. Wirklich niemand!!

Und deshalb und dabei wünsche ich dir

viel Erfolg und alles Gute!

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PS: Die angeführten und/oder verlinkten Bibelzitate in der angewendeten Reihenfolge:

2. Korinther 4:4; Offenbarung 12:9; Jesaja 65:16; Johannes 17:17; Markus 12:30; Jesaja 45:18; Johannes 17:3; Matthäus 3:17; 17:5; Johannes 5:30 - Johannes 6:38 - Johannes 14:28  - Johannes 8:44 - Matthäus 13:14, 15

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Hallo Fussballfan873 

JA natürlich widerlegt er diese Irrlehre, denn mit offenen Augen, lesebegabt und ein wenig Logik kann jeder an drei Fingern abzählen dass, wenn Jesus in Matthäus 24 nach den Zeichen der Zeit des Endes gefragt wird und unter den vielen Merkmalen u.a. einfügt, dass

  •  NIEMAND, 
  • AUCH NICHT DIE ENGEL
  • UND NICHT EINMAL DER SOHN
  • ALLEIN DER VATER

Kenntnis von dem Tag und der Stunde, von der Feinabstimmung also, haben dann ist das so wie er das sagt, und zwar ohne Wenn und Aber, zumal er sich bei bedeutsamen Dingen immer sehr konkret auszudrücken pflegte.

Nur wenige Tage später wiederholt er diese Aussage, nämlich unmittelbar vor seiner Himmelfahrt und in Gegenwart von 500 Zeugen. Einige seiner Jünger waren dennoch wieder derart von ihrer Neugier geplagt, dass sie dasselbe noch einmal fragten.

Jesu gleiche Antwort mit anderen Worten laut Apostelgeschichte 1:7:

„Ihr braucht die Zeiten oder Zeitabschnitte nicht zu kennen, die nur der Vater berechtigt ist festzulegen.“

Und dann, etwa 30 Jahre später eine weitere inspirierte Bestätigung durch den Apostel Paulus. In einem Vortrag vor den Intellektuellen Athens im Areopag nimmt er zu diesem Thema noch einmal Stellung. Laut Apostelgeschichte 17:31 und Kontext erklärt er seinen Zuhörern, wer Gott ist und fügt hinzu:

„Denn er [Gott] hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr dafür gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

Die Personenbeschreibung passt unzweideutig auf Jesus Christus, den „Mann, den er [Gott] dazu bestimmt hat.“ Den Tag festgesetzt, das erfahren wir hier noch ein weiteres Mal, hat Gott der Vater.

Und damit haben wir von einigen hundert biblischen Belegen, hier Drei in den Focus gerückt, die durch den Zweck ihrer Aussage zusammengehören.

Wer dennoch dabei bleiben möchte, dass Jesus der allmächtige Gott sei, der sollte zu mindestens wissen, wie Jesus einen solchen einstuft:

„Denn sie sehen und sehen doch nichts, sie hören und hören doch nichts und ver stehen auch nicht die Bedeutung . . .“ (Matthäus 13:13)

Trotzdem alles Gute

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Hallo gromio 

nur sehr aufmerksamen Bibellesern fallen diese fein differenzierten Zusätze im Zusammenhang mit dem Begriff „Königreich“ auf, mit der Regierungsform, die in der Bibel oft erwähnt wird.

Deshalb meine Anerkennung für dein sorgfältiges Bibellesen und für deine Frage.

Und um es gleich und vorab zu sagen: Die beiden von dir erwähnten Königreiche sind nicht identisch, wohl aber stehen sie in enger Verbindung zueinander. Näheres weiter unten.

Und noch etwas vorab: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass vielen Christen, die sich aufmerksam mit Gottes Wort beschäftigen, die in der Bibel verheißenen Regierungsform einer Monarchie suspekt ist. Sie halten sie für veraltet und mit den Interessen des Volkes nicht oder nur selten kompatibel.

Diese Sorge ist in diesem Fall unnötig, denn der himmlische Regent Jehova ebenso wie der von Ihm eingesetzte König Jesus Christus verkörpern die Grundsatztreue Liebe und lassen uns wissen, dass sie das in Eden verloren gegangenen Paradies bzw. den „Garten der Wonne“, wiederherstellen werden.

Und auf dem Weg dorthin, haben sie vorgesehen, uns Unterweisungen zu erteilen, die sich zu unserem eigene Nutzen erweisen werden - und dabei spielen Königreiche, sowohl als Vorbild als auch Beispiel, häufig und vor allem schlussendlich eine Rolle.

Der Begriff selbst wird nicht nur in der Bibel sowohl für die Art der Regierung, als auch für des Territorium, über das diese Regierung herrscht, verwendet. Nur die Bibel allerdings macht einen Unterschied zwischen einem himmlischen, bzw. göttlichen, und einem irdischen Königreich.

Und was nur wenigen Bibellesern bewusst auffällt, aber in diesem Zusammenhang erwähnt werden sollte, ist die himmlische bzw., göttliche Regierung, die schon im Garten Eden ein erstes Gesetz erließ und auch einen himmlischen Verwalter einsetzte. Wer das genauer wissen möchte, sollte das in Lukas 4:5-6 einmal nachlesen, bei vielen wird das Erstaunen auslösen.

Und noch ein Letztes zur Vorgeschichte: Viele Jahrhunderte nach Eden, als das Volk Israel sein verheißenes Territorium, in Besitz nahm, räumte auch das mosaische Gesetz die Möglichkeit ein, einen König einzusetzen. Allerdings nicht, um dessen Gesetze, sondern ausschließlich göttliche Gesetze anzuwenden und durchzusetzen. Die Könige David und auch das Königtum seines Sohnes Salomo waren solche Könige und regierten als Gottes Vertreter auf Erden.

Und damit zunächst zum 2ten Teil deiner Frage, zu der „Königsherrschaft über die Welt“ aus der Offenbarung 11.

Diese Prophezeiung in symbolischer Sprache stammt von Gott selbst und der Apostel Johannes durfte sie um 96 u.Z. niederschreiben. Sie ist eine der Voraussagen, „die in Kürze geschehen sollen“*). Gemessen natürlich an Gottes Zeitmaßstab.

*) Nachzulesen gleich im ersten Vers.

Zum Zeitpunkt dieser Voraussage existierte allerdings das „Königreich seines geliebten Sohnes“ bereits seit etwa 60 Jahren.

Wieso kann man das sagen?

Dafür gibt es diese Anhaltspunkte:

Irgendwann nach 31 u.Z. sagte Jesus bei einer Gelegenheit folgendes zu seinen Aposteln

„Ich habe euch noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus eigenem Antrieb reden, sondern was er hört, wird er reden, und er wird euch die kommenden Dinge verkünden.“ (Johannes 16:12, 13)

Und zum gleichen Thema äußerte er sich noch einmal bei dem letzten gemeinsamen Abendmahl unmittelbar vor seinem Opfertod:

„Doch ihr seid es, die in meinen Prüfungen zu mir gehalten haben. 29  Und ich schließe mit euch einen Bund, so wie mein Vater mit mir einen Bund geschlossen hat, für ein Königreich, 30 damit ihr in meinem Königreich an meinem Tisch esst und trinkt und auf Thronen sitzt . . .“ (Lukas 22:28-30)

Dann, zehn Tage nach seiner  - Jesu - Himmelfahrt, zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z., erhielten seine Jünger den Beweis dafür, dass er „zur Rechten Gottes erhöht worden“ war, da er den versprochenen (siehe oben) heiligen Geist auf sie ausgoss (Apostelgeschichte 1:8, 9; 2:1-4, 29-33). Dadurch wurde auch der (im vorhergehenden Absatz erwähnte) „neue Bund“ für sie wirksam, und sie wurden der Kern einer neuen „heiligen Nation“, des geistigen Israel (Hebräer 12:22-24; 1.Petrus 2:9, 10; Galater 6:16).

Christus saß jetzt zur Rechten seines Vaters und war das Haupt der Christenversammlung (Epheser 5:23; Hebräer 1:3; Philipper 2:9-11).

Knapp 30 Jahre nach diesem denkwürdigem Pfingstfest wurde der Apostel Paulus während seiner ersten Gefangenschaft in Rom durch Gottes Geist dazu inspiriert, in seinem Brief an die Christen in Kolossä die oben erwähnten Ereignisse zu erläutern und daher wissen wir, dass Jesus bei diesem Anlass (Pfingsten 33 u. Z.) das (oben in Lukas 22) angekündigte geistiges Königreich über seine Jünger aufgerichtet hat; denn in diesem Brief nahm er (auf das von dir hinterfragte und ) auf Jesus Christus als jemand Bezug, der bereits ein Königreich hat:

„Er [Gott] hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt“ (Kolosser 1:13; vgl. Apostelgeschichte 17:6, 7).

„Uns“, die dorthin versetzten, sind geistgesalbte Christen, wie die Apostel es auch waren. Sie sind identisch mit den „Brüdern Christi“ aus Matthäus 25:40 und/oder der „kleine Herde“ aus Lukas 12:32 ebenso wie mit den 144 000, die von der Erde freigekauft worden sind“ aus der Offenbarung 14:3.

Allesamt Begriffe mit viel Symbolik, durch die sich diese himmlische „Regierungsmannschaft“ von den künftigen Bewohnern der „Neuen Erde“ unterscheidet, die in der Offenbarung als „eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte . . . aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen“, bezeichnet wird (2. Petrus 3:13; Offenbarung 7:9).

Und damit, lieber gromio, habe ich hoffentlich - obwohl nur in Kurzfassung - deine Frage beantwortet. Sicherlich muss ich dir nicht sagen, dass man die angeführten Quellen tunlichst nachlesen sollte, denn nicht meine Zeilen sondern,

„das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus. Es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt sogar so weit durch, dass es Seele und Geist trennt und Gelenke vom Mark. Es kann Gedanken und Absichten des Herzens beurteilen.“ (Hebräer 4:12) 

Und wer diese Kraftquelle nutzt, wird auch komplexere Zusammenhänge verstehen können .

Und deshalb: Weiterhin alles Gute.

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Gottes Wille - lt. Bibel wird er das verwirklichen.

Hallo gromio

Der Psalm 37 wurde - inspiriert durch Gott  -  von David geschrieben, von einem Bibelschreiber, der nach den Worten in der Apostelgeschichte 13:22 „. . . einen Mann nach meinem [Gottes] Herzen . . . .“ war.

Der Kontext diese Zitates belegt, dass die darin enthaltene Zusage ein Versprechen unseres allmächtigen Gottes ist! Andere Übersetzungen weichen zwar in der Wortwahl etwas ab, sagen aber sinngemäß das Gleiche. Hier ein paar Beispiele: „die Sanftmütigen“ (ELB), „die auf Frieden bedacht sind“ (HfA), die Friedfertigen (NGÜ) und noch einmal „die Sanftmütigen (SLT), sie alle werden die Erde besitzen.

Gut 1.000 Jahre nach der Niederschrift dieses Textes ist es der Sohn Gottes, Jesus Christus persönlich, der dieser Aussage gleichsam seinen „amtlichen Stempel“ aufdrückt, wenn er in seiner weltbekannten Bergpredigt dieses Versprechen seines Vaters gleich einleitend noch einmal wiederholt: 

„Glücklich sind die, die ein mildes Wesen haben, denn sie werden die Erde erben.“ (Matthäus 5:5).

Aufmerksamen Bibellesern fällt natürlich auf, dass Jesus in der gleichen Bergpredigt darauf hinweist, dass zwar viele Menschen diesem erhabenen Ziel auf einem „breiten Weg“ entgegenstreben, aber nur relativ wenige das Ziel auf dem allein zielführenden „schmalen Weg“ auch erreichen werden.  

Begründung: es ist nicht damit getan, sich Christ zu nennen, sondern hängt allein davon ab, ob man auch dem Willen unseres himmlischen Vaters entsprechend lebt und danach handelt. Taten sprechen nun mal lauter als Worte.

Dank dieser Hinweise auf die „Zugangsbedingungen“ zu einer künftigen Erde, kann sich jeder Anwärter darauf einstellen, dass die kommenden Besitzer der Erde vorher lernen müssen und lernen dürfen, gute Zuhörer und vor allem loyale Nachahmer des großen Lehrers Jesu Christus zu werden.

Man stelle sich nur vor, die von Gott verheißene neue Erde, in der nach 2. Petrus 3:13 „. . . Gerechtigkeit herrschen soll . . .“ würde die Bewohner der „alten und jetzigen Erde“ so übernehmen, wie sie nun mal sind, dann gäbe es dort das gleiche Chaos wie hier und heute. Nichts wäre dann wirklich neu. Und deshalb, lieber gromio, werden wir, du und ich im Kontext dieses Verses aufgefordert ., „ . . .ein Leben zu führen, das Gott gefällt und allein auf ihn ausgerichtet ist.“ 

Und damit es keine Missverständnisse gibt: Bei der verheißenen „neue Erde“ handelt es sich nicht um unseren Planeten, denn der war laut Schöpfungsbericht „sehr gut“. Der Begriff Erde bezieht sich hier, wie auch in vielen anderen Fällen, auf ihre Bewohner, denn Gottes Versprechen besagt ja, dass „in ihr Gerechtigkeit herrschen wird“. Damit könnte unser Globus nichts anfangen, wohl aber die, die auf ihm wohnen (Vgl. bitte mit 1.Mose 11:1; wie auch alle weiteren Zitate verlinkt bzw. nachzulesen in 1. Mose 1:31; Matthäus 7 und 2. Petrus 3:11-13)

Jedem, auch dem, dem das schwer fällt, wird daher im Neuen Testament nahegelegt, seine Lebensstil zu ändern und nicht einfach so weiterzumachen wie bisher.

Stattdessen, so kann man dort lesen „ . . . 21 habt ihr doch von ihm gehört, ihr seid über ihn unterrichtet worden und habt an Jesus den Maßstab für euer eigenes Leben. 22 Legt also eure frühere Lebensweise ab! Ja, legt den ganzen alten Menschen ab, der seinen Begierden folgt! . . . . 23 Lasst euch in eurem Denken erneuern durch den Geist, der euch geschenkt ist. 24 Zieht den neuen Menschen an, den Gott nach seinem Bild geschaffen hat und der gerecht und heilig lebt aus der Wahrheit Gottes, an der nichts trügerisch ist.“ Epheser 4:20-24)

Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber es ist jede Mühe wert, denn noch einmal - zur Erinnerung - an „deinen“ Text:

„. . . Menschen mit einem sanften Wesen werden die Erde besitzen, und sie werden größte Freude verspüren an Frieden im Überfluss.“ (Psalm 37:11, NW)

Eine solche positive Veränderung gibt es nicht in Tablettenform, sondern erfordert friedensfähige und friedenstiftende Persönlichkeiten, die mit großem Ernst und Eifer bereit sind, dem lt. Jesu „größten Gebot“ Folge zu leisten. Er zitiert es in Matthäus 22:36-37 und bezieht sich dabei auf den Originaltext in 5.Mose 6:5 

 „Und du sollst Jahwe, deinen Gott, von ganzem Herzen lieben, mit ganzer Seele und mit allen Möglichkeiten, die du hast“

Und das schließt selbstredend das Halten aller göttlichen Gebote mit ein.

Zum Schluss noch dies:

Wie versteht ihr diesen Text“, wolltest du wissen. Wie du sicherlich bemerkt hast, ist es dieses faszinierende Buch - die Bibel - „persönlich“, die mit der Fülle ihrer Hinweise selbst erklärt, wie sie verstanden werden will.

Ich war nur der Schreiber!

Und in diesem Sinne weiterhin alles Gute

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Hallo Johannes17Vers3 

Deine Frage lässt du dir am besten und am treffendsten von Jesus selbst beantworten, denn er beschreibt die von ihm verkündigte Regierungsform direkt und indirekt bei vielen Gelegenheiten, am deutlichsten und daher auch am einfachsten zu verstehen ist seine Beschreibung in seinem weltbekannten Vaterunser.

Einleitend bringt er dort ja zunächst seine Sorge um den Umgang mit dem Namen seines Vaters zum Ausdruck, aber schon in seiner nächsten Bitte geht es ihm um das „Königreich“ und dessen Kommen.

Bereits seine dritte Bitte klärt dann unzweideutig die Form dieser ersehnten Regierung, indem er sein Anliegen dort mit den Worten konkretisiert „dein Wille geschehe“; und mit diesem Ersuchen war „Unser Vater“ angesprochen, eben weil ja das Vaterunser mit dieser Anrede beginnt. Oder um es noch etwas konkreter zu sagen: Die Bitte richtet sich an jenen „allein wahren Gott“, wie Jesus seinen Vater in Johannes 17:3 nennt, der sowohl der Vater Jesu als auch der Vater aller Menschen ist. Unser Vater also !

Wäre es ihm um eine  Demokratie gegangen, bei der ja bekanntlich „die ganze Macht vom Volk ausgeht“, dann hätte er bestenfalls darum bitten können, dass sein Vater den „Willen des Volkes“ segnen möge. Allerdings wäre dann die vorrausgegangene bitte um das Königreich überflüssig gewesen.

Mancher Leser wird mir jetzt entgegenhalten, dass in seiner Bibelübersetzung der Begriff „Königreich“ an der fraglichen Stelle in Matthäus 7:9-14 gar nicht vorkommt, sondern dort nur „Reich“ zu lesen ist. Auch das ist „fast“ richtig übersetzt, allerdings nicht so konkret, wie der Quelltext es hergeben würde.

Während man im deutschen Sprachgebrauch mit „Königreich“, je nach Zusammenhang,  sowohl das Herrschaftsgebiet als auch die Regierungsform beschreiben kann, so lässt sich mit dem Begriff „Reich“ in der Regel nur das Territorium bezeichnen. Beispielsweise wird in dem Bibelbuch Esther (10:3) über den Juden Mọrdechai gesagt, er sei „der zweite Mann im Reich“, gemeint war das persische Reich.

Nicht zuletzt sollte man noch darüber sprechen, dass Monarchien, wie wir sie kennen, sich nicht unbedingt ungeteilter Beliebtheit erfreuen. Sie sind deshalb auch sehr selten geworden oder fristen nur noch ein Schattendasein.

Und in der Tat haben sie durchgehend bewiesen und beweisen immer noch, dass die Bibel völlig richtig liegt, wenn  sie solchen Regierungen bspw. in Micha 7:3 vorhält:

„Ihre Hände sind Meister im Schlechtestun. Der Fürst stellt Forderungen, der Richter verlangt Belohnung, der Angesehene äußert seine Wünsche und gemeinsam schmieden sie ihre Pläne.“

Ein anderer, aber sehr weiser Bibelschreibe hat deshalb resümiert:

". . . All das habe ich gesehen und . . . in dieser ganzen Zeit hat der Mensch über den Menschen zu dessen Schaden geherrscht. . .“ (Prediger 8:9).

Letzteres trifft allerdings auch auf Diktaturen und Demokratien zu.

Ist es daher trotzdem vernünftig um das Kommen des Königreiches Gottes zu beten?

Auf jeden Fall!

Über die von Gott versprochenen Auswirkungen, die sein Königreich unter dem König Jesus Christus realisieren wird, kann man u. a. in Jesaja 9:6, 7 das folgende lesen:

„Denn uns ist ein Kind [Jesus] geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden. Er wird das Herrscherrecht haben. Sein Name wird sein: Wunderbarer Ratgeber, Mächtiger Gott, Ewigvater, Friedensfürst7 Seine Herrschaft wird sich immer weiter ausdehnen und der Frieden wird endlos sein auf dem „Thron Davids “ und in seinem Königreich. Durch Recht und Gerechtigkeit wird es gefestigt und gestützt von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jehovas, des Herrn der Heere, wird das bewirken.“

Hier der Versuch es bildlich darzustellen:

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Und daher, lieber Johannes17Vers3 können wir froh und dankbar sein, dass Jesus KEINE Demokratie gelehrt oder verheißen hat, sondern die im obigen Zitat beschrieben Regierung unter dem Friedensfürsten Jesus Christus, schon allein deshalb, weil dort „der Frieden endlos sein wird“

 Bis dahin weiterhin alles Gute!

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