Tierschützer sein und Fleisch essen?

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18 Antworten

Geh einfach Deinen Weg.

Auf der anderen Seite esse ich Fleisch und blende das Tierleid das dadurch entsteht aus.

Manche können das  - andere nicht. Und ja - es gibt auch Fleischesser die Tierschützer sind. 

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an. (Albert Schweitzer)

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mulano 08.11.2016, 22:10

es gibt auch Fleischesser die Tierschützer sind.

Aber den größten Beitrag leistet man dadurch das man kein Fleisch isst, da kann man sich sonst wie einsetzen für den Tierschutz. Man muss dafür ja auch nicht wirklich was machen, außer es nicht zu essen.

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Nyaruko 09.11.2016, 07:19
@mulano

Aber den größten Beitrag leistet man dadurch das man kein Fleisch isst, 

Aber meinen Hund darf ich trotzdem noch mit Fleisch füttern? 

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kami1a 09.11.2016, 10:51
@Nyaruko

Mein Hund hat auch einen Fleischanteil im Futter. Hat natürlich auch 2 Seiten.

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Unterschiedliche moralische Maßstäbe sind völlig normal und bei so ziemlich jedem zu finden. Die Lebwesen aus dem eigenen Umfeld sind bei den meisten eben wichtiger als Unbekannte und nehmen eine Sonderstellung ein.

Mehr will ich dazu gar nicht sagen, du willst ja sowieso nur um jeden Preis Diskussionen vom Zaun brechen um dann irgendwann mit deinem "Bibelgefasel" einspringen zu können.

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mulano 07.11.2016, 00:29

Die Frage hat nichts mit "Bibelgefasel" zu tun und von mir aus wäre ich nie darauf gekommen dies mit der Bibel zu verknüpfen wenn Mirarmor mich nicht dazu gedrängt hätte.

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Entweder isst man Fleisch von Tieren denen es "gut" ging und redet sich ein gutes Gewissen oder man kann nicht auf Fleisch verzichten aus gesundheitlichen Gründen. Oder man ist doppelmoralisch...

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Das ist in keinster Weise ein Widerspruch. Zu denken es gäbe nur 2 Extreme, nennt man polarisierendes Denken und solches wird vor allem von verschiedenen Religionen und extremistischen Gruppierungen gelehrt.

Im dritten Reich hat sich deutlich gezeigt wie gefährlich derartige Denkweisen sein können.

Zurück zum Thema:

Tiere zu schützen setzt nicht voraus auf die natürliche, ausgewogene Ernährung verzichten zu müssen.

Auch wenn von verschiedenen Parteien immer wieder Nutztierhaltung dämonsiert wird, ist es in Wahrheit doch so, dass selbst die "grausamsten" Tierhaltungen noch lange nicht so grausam waren wie ein natürliches Leben in freier Wildbahn.

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mulano 06.11.2016, 21:45

Tiere zu schützen setzt nicht voraus auf die natürliche, ausgewogene Ernährung verzichten zu müssen.

Sehe ich auch so, nur was meinst du mit natürlicher ausgewogener Ernährung? Ich glaube wir verstehen darunter unterschiedliche Dinge.

Das ist in keinster Weise ein Widerspruch. Zu denken es gäbe nur 2
Extreme, nennt man polarisierendes Denken und solches wird vor allem von
verschiedenen Religionen und extremistischen Gruppierungen gelehrt.

Beispiel: Entweder bin ich für die Todesstrafe bei Menschen oder ich bin dagegen. Da gibt es kein dazwischen. Daher stimmt deine Antwort so nicht.

Auch wenn von verschiedenen Parteien immer wieder Nutztierhaltung
dämonsiert wird, ist es in Wahrheit doch so, dass selbst die
"grausamsten" Tierhaltungen noch lange nicht so grausam waren wie ein
natürliches Leben in freier Wildbahn.

Verstehe ich nicht. Was ist am natürlichen Lebensraum eines Tieres so schlimm?

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Andrastor 06.11.2016, 21:55
@mulano

nur was meinst du mit natürlicher ausgewogener Ernährung?

Eine ausgewogene Ernährung bedeutet für Menschen den Konsum von Fleisch, Fisch und anderen tierischen Produkten.

Wir Menschen sind Omnivoren und als solche entweder auf den Konsum oben genannter Produkte oder Ersatzpräparate angewiesen.

Da gibt es kein dazwischen.

Doch, das gibt es immer. In diesem Fall gibt esz.B. Menschen denen es egal ist oder die sich unsicher sind.

Was ist am natürlichen Lebensraum eines Tieres so schlimm?

Ständige Flucht vor Wind und Wetter, ständige Angst vor Raubtieren, anstrengende Suche nach Futter und Wasser, Vergiftungen durch falsches Futter, Parasiten, Parasitoiden, Krankheiten, Artgenossen, Kämpfe, Wunden, Entzündungen etc.etc.

Das Leben in freier Wildbahn ist kein Zuckerschlecken, es ist ein Kampf. Je nach Tierart erleben nicht einmal 10% der Jungtiere die Geschlechtsreife.

In Tierhaltungen müssen sich Tiere keinerlei Sorgen wegen dem Wetter, Futter oder Wasser machen, sie müssen nie Angst vor Fressfeinden haben und werden medizinisch versorgt, sodass sie keine Krankheiten erleiden.

In Tierhaltungen erreichen weitaus mehr Jungtiere das Erwachsenenalter, je nach Betrieb weit über 50%

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mulano 06.11.2016, 22:05
@Andrastor

Ständige Flucht vor Wind und Wetter, ständige Angst vor Raubtieren,
anstrengende Suche nach Futter und Wasser, Vergiftungen durch falsches
Futter, Parasiten, Parasitoiden, Krankheiten, Artgenossen, Kämpfe,
Wunden, Entzündungen etc.etc.

Aber ohne den Mensch würde es die Tiere in der Anzahl nicht geben und daher ist es nur selbstverständlich das wir uns um sie kümmern müssen. Wenn du Vater wirst hast du auch eine Pflicht für dein Kind zu sorgen, wenn du das nicht möchtest musst du ja kein Vater werden.

In Tierhaltungen müssen sich Tiere keinerlei Sorgen wegen dem Wetter, Futter oder Wasser machen

Dafür sind sie ein Leben lang eingesperrt. Was ist besser?

sie müssen nie Angst vor Fressfeinden haben

...bis zu ihrer Schlachtung!

und werden medizinisch versorgt, sodass sie keine Krankheiten erleiden.

Antibiotikaresistenzen sind die Folge.

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Mirarmor 06.11.2016, 22:07
@mulano

Das Beispiel mit der Todesstrafe ist eine vereinfachte Pauschalisierung.

Es geht natürlich differenzierter:

Es gibt Menschen, die sind für Todesstrafe in Fällen, in denen jemand einen Menschen schmerzvoll getötet hat und es einen Zeugen dafür gibt. Für alle anderen Fälle lehnen sie die Todesstrafe ab.

Es gibt Menschen, die sind für die Todesstrafe, nur wenn mit einer besonders schmerzfreien Variante zeitnah getötet wird.

Es gibt Menschen, die lehnen Todesstrafe ab, außer für Kinderschänder.

Im alten Japan erwartete man, dass entehrte Samurei sich selbst töten.

Es gibt Menschen, die glauben der Bibel, die sagt, du sollst nicht töten, die aber auch sagt, Gott belohnt es, wenn ein ehebrecherisches Paar von jemand anderem dafür mit einem Speer durchbohrt wird.

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Andrastor 06.11.2016, 22:17
@mulano

Aber ohne den Mensch würde es die Tiere in der Anzahl nicht geben

Ohne Wölfe würde es Tiere in der Anzahl auch nicht geben. Genauso wie ohne Kaninchen. Ohne Mäuse, ohne Tauben, ohne Regenwürmer.

Das ist absolut kein Argument, jedes Tier trägt seinen Teil zum Ganzen bei und ohne diesem Tier würd es ganz anders aussehen.

Es macht keinen Sinn in Konjunktiven zu argumentieren.

und daher ist es nur selbstverständlich das wir uns um sie kümmern müssen

Nein, ist es nicht. Wir sind genauso Tiere wie alle anderen und nur weil wir Menschen sind, sind wir niemandem dafür Rechenschaft schuldig. So wie auch keine Katze irgendjemandem dafür Rechenschaft schuldig ist eine Katze zu sein.

Dafür sind sie ein Leben lang eingesperrt. Was ist besser?

Eindeutig das eingesperrt sein, denn wir haben einen Nachteil vs unzählige Vorteile. Ausserdem kennen die Tiere in Haltungen es nicht anders, womit sie in keinster Weise deswegen unzufrieden wären.

Meine Katzen sind Wohnungskatzen. Ich habe sie nie nach draußen lassen, weil ich in einer Großstadt lebe. Wilde Katzen haben ein Jagdrevier von etwa einem Kilometer Radius. Denkst du meine Katzen wären deswegen unglüglich? Keineswegs, es sind die beiden glücklichsten Stubentiger die es gibt.

bis zu ihrer Schlachtung!

Bei welcher sie erstens bereits älter sind als die meisten ihrer "wilden" Artgenossen jemals werden und welche zweitens weitaus schneller, schmerzloser und humaner abläuft als jeder Tod in freier Wildbahn.

Antibiotikaresistenzen sind die Folge.

Nö, nicht zwingend. Es wird schon darauf geachtet dass so etwas nicht passiert.

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Mirarmor 06.11.2016, 22:23
@mulano

Weiderinder sind meist alte, nicht überzüchtete Rassen. Sie leben artgerecht. Sie können ohne Hilfe kalben und die Käber aufziehen.

Sie werden kaum krank und Antibiotika-Resistenzen entstehen in diesen Beständen nicht.

Tatsächlich sehe ich den Einsatz von Antibiotika an Tieren grundsätzlich als ethisch fragwürdig an. Das gilt aber auch für alle Haustiere wie Hunde. Auch wegen des Einsatzes bei Haustieren entstehen Antibiotikaresistenzen! Letztlich sterben Menschen deswegen. Ist das in Ordnung?

Das erste Interesse der Tiere ist das Überleben und die Fortpflanzung, das heißt das Überleben der Art. Das gewährleistet auch die Nutztierhaltung. Dass das so artgerecht und angenehm für das Tier wie möglich sein sollte, das sehe ich auch so.

"Tierschutz" (ist ja auch kein festdefinierter Begriff) sehe ich kritisch, ich bin eher für Natur- und Umweltschutz, der Tieren und Menschen langfristig dient.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass wir Flächen nicht bewirtschaften, Großtiere ansiedeln und die jagen, um unseren Fleischbedarf zu decken. Und ja, ich bin absolut der Meinung, dass viele von uns Menschen Fleisch brauchen, um gesund zu werden oder zu bleiben. Sicher eine Frage der individuellen Gene, auch die Menschen und ihr Stoffwechsel lassen sich nicht in eine Schablone für alle oder ein Schwarz-Weiß-Schema pressen.

Und das meine ich, man muss das biologische Leben auf unserer Welt differenziert sehen. Es ist eine Wunschvorstellung, dass ohne Fleischkonsum alle Menschen und Tiere besser, glücklicher und gesünder wären.

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kuechentiger 07.11.2016, 09:05
@Andrastor

Das Leben in freier Wildbahn ist kein Zuckerschlecken

Ja, aber es ist das richtige Leben! 

Der Vergleich zwischen Nutz- und Wildtieren ist grade so, als würde man Knast mit Freiheit vergleichen. 

Im Knast fehlts den Insassen auch an nix zum Überleben, ein paradiesischer Ort, wo Mensch alles bekommt, was er zu seinem Wohlbefinden braucht. 

Nur der Platz ist ziemlich eingeschränkt und die Bewegungsfreiheit. Ich wundere mich, dass nicht jeder begeistert da rein geht...

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Andrastor 07.11.2016, 12:32
@kuechentiger

Ja, aber es ist das richtige Leben! 

Also sind Folter und Qualen völlig egal, solange es von dir persönlich als "richtig" eingestuft wird? Wo ist denn jetzt der Tierschützergeist auf einmal hin?

als würde man Knast mit Freiheit vergleichen. 

Nur wenn man von einem obdachlosen oder einem Höhlenmenschen ausginge.

Nehmen wir einen stereotypischen Fred Flintstone, der noch nie die Zivilisation erlebt und sein Leben in einer nasskalten Höhle verbracht hat.

Steck diesen in eine Gefängniszelle und gib ihm 5 warme Mahlzeiten am Tag nachdem du ihn von seinen Krankheiten und Bandwürmern befreit hast und er wird dich vergöttern.

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wickedsick05 07.11.2016, 20:36
@Mirarmor

RICHTIG und es gibt Menschen die für eine Todesstrafe sind wenn mehr als eine Person getötet wurde. z.b. Massenmörder, Terroristen, Amokläufer...aber es sonst ablehnen. es gibt VIELE abstufungen und unterschiede aber schwarz weiss denker fehlt es daran..

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Ich sehe es ähnlich wie Gestiefelte. Nicht jedes Fleisch essen verursacht Tierleid.

Ich kenne die Rinderherden, deren Fleisch ich beim Bio-Bauer kaufe.

Diese Rinder leben artgerechter, stressfreier und glücklicher als ich.

Und glücklicher als viele Hunde, für die das Zusammenleben mit Menschen meist auch nicht hundertprozentig artgerecht ist...

Einen schönes Leben und einen schnellen Tod würde ich jederzeit einen gestressten Leben voller Angst und einem langsamen Tod an Alterskrankheiten vorziehen.

Außerdem gehören Leid und Tod zum Leben. Eine Welt ohne Leid erschaffen zu wollen, ist schlicht nicht möglich. Wenn du läufst, zerquetschst du Kleinstlebewesen. Wenn du Kaffee trinkst, sind irgendwo Pflanzen gerodet worden, auf denen und von denen Tiere gelebt haben. Wenn du in einem Haus lebst, versiegelt dieses Haus Fläche und dieser ganze Bereich ist für die Natur verloren.

Wir leben im Wohlstand, während Drittländer durch Kolonien ausgeblutet wurden und Computerschrott in Afrika abgeladen wurde - blenden wir da nicht alle Menschenleid aus?

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mulano 06.11.2016, 21:50

Einen schönes Leben und einen schnellen Tod würde ich jederzeit einen
gestressten Leben voller Angst und einem langsamen Tod an
Alterskrankheiten vorziehen.

Fast jeder Mensch stirbt eines natürlichen (grausamen) Todes.
Was machen wir dann dagegen?

Außerdem gehören Leid und Tod zum Leben. Eine Welt ohne Leid erschaffen
zu wollen, ist schlicht nicht möglich. Wenn du läufst, zerquetschst du
Kleinstlebewesen.

Das ist doch keine Rechtfertigung um Leid dort wo es möglich ist nicht zu vermindern.

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Mirarmor 06.11.2016, 21:56
@mulano

Ich bin für die Legalisierung von selbstbestimmtem Tod. Jeder sollte sich gegen ein qualvolles Sterben entscheiden können.

Ich bin auch dafür, Leid wenn möglich zu verhindern. Aber man muss alles differenziert sehen und das System des Lebens an sich. Schwarz-weiß denken und Fanatismus sind der falsche Weg.

Im Übrigen habe ich eine schwere Krankheit nach vielen Jahrzehnten nur durch eine Ernährungsumstellung, die viel Fisch und Fleisch beinhaltet, in den Griff bekommen. Ich habe alle schweren Medikamente absetzen können und meine Lebenserwartung verlängert.

Der Mensch ist ein Omnivor. Das entspricht dem wissenschaftlichen Kenntnisstand, siehe Wikipedia. Und du willst doch nicht der Wissenschaft widersprechen? ;-)

Was sagst du eigentlich dazu, dass Jesus selbst Fische für seine Jünger gebraten hat?

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mulano 06.11.2016, 22:12
@Mirarmor

Was sagst du eigentlich dazu, dass Jesus selbst Fische für seine Jünger gebraten hat?

Muss ein Übersetzungsfehler gewesen sein.

Wenn Jesus Fisch aß, warum empfahl er dann seinen Jüngern
die Fischerei aufzugeben?

"Da er aber
am Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie
ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen:
Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Alsobald verließen
sie ihre Netze und folgten ihm nach. Und da er von da ein wenig weiterging, sah
er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die
Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie. Und sie ließen ihren Vater
Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach."

(Markus 1, 16-20)

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Mirarmor 06.11.2016, 22:29
@mulano

Du schockst mich, mulano. Wenn du das Wort Gottes nicht ernst nimmst, worauf baut dann dein Glaube? Du widersprichst der Bibel!

Die von dir zitierte Bibelstelle, da spricht sich Jesus nicht dafür aus, dass die Jünger den Fischfang aufgeben sollen, nur davon, dass sie ihm nachfolgen, das weißt du.

Und nach dieser Begebenheit, die du erwähnst, danach brät und teilt Jesus Fisch aus:

Johannes 21



9 Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
10 Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
11 Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit
hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele
waren, zerriss das Netz nicht.
12 Jesus
sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13 Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.






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mulano 06.11.2016, 22:37
@Mirarmor

"Der Gerechte erbarmt sich der Tiere."
(Sprüche 12, 10)

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mulano 06.11.2016, 22:54
@mulano

Es gibt eine Pflanze namens Rau riep Ca.


"Das Zeug stinkt wirklich ziemlich abartig nach Fisch, es heißt übersetzt
auch etwa "Fischpflanze" Rau = Pflanze/Gewächs, Cá = Fisch"

Quelle: http://www.akneforum.de/topic/3762-vietnamesische-pflanze/

Es wäre gar nicht so abwegig wenn diese eine Wasserpflanze ist. Algen schmecken auch fischig.

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Mirarmor 07.11.2016, 08:51
@mulano

In Israel gibt es keine vietnamesischen Pflanzen. Algen brät man nicht auf Kohlen. Algen zählt man auch nicht als "153 große". :-) :-) :-)

Deine Umdeutung ist absurd und mehr als abwegig.

Jesus hat auch laut Lukas 9,16 f Fisch zum Essen ausgeteilt.

Jesus forderte lt. Bibel auch dazu auf, dass Passah zu bereiten, das heißt für jeden Juden ein Lamm zu schlachten. Hat Gott ja selbst so vorgeschrieben.

Hätte Jesus gewollt, dass man keine Tiere schlachtet, hätte er das gesagt und nicht den Jüngern geholfen, volle Netze zu bekommen.

Hier fordert Gott selbst dazu auf, Tiere zu schlachten und zu essen: Apostelgeschichte 10,12-15

Jeder der hier mitliest, kann sehen, dass du dir Bibelstellen zurecht legst, wie du es brauchst. Die Bibelstellen, die dir gefallen, die sind richtig. Die, die dir nicht in den Kram passen, definierst du per Übersetzungsfehler um.

Selbst Christen müssten sich fremdschämen, wenn sie hier mitlesen.

Du bist keiner Vernunft zugänglich und argumentierst mit offensichtlichem Unsinn, wenn du dein individuelles Weltbild bedroht siehst.

Du hast diese Frage hier gestellt. Aber du willst nicht wirklich Neues erfahren oder Verständnis für andere erlangen. Du willst nur für deine Meinung werben und dich dabei als noch besserer Tierschützer fühlen. Findest du das ehrlich und christlich?

Algen, also wirklich... Wie kann man nur hier öffentlich so einen hahnebüchenen Unsinn behaupten?

Du darfst jetzt gern noch mehr Umdeutungen und aus dem Zusammenhang gerissene Bibelstellen posten. Ich werde nicht mehr antworten.

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mulano 07.11.2016, 14:03
@Mirarmor

Es ist nicht auszuschließen das Bibelstellen "umgedeutet" wurden um den eigenen Fleischkonsum zu rechtfertigen. Ein Beispiel bei dem der eigentliche Sinn kaum noch zu erkennen ist:

"Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben
als der einen Mann erschlüge;
wer ein Schaf opfert, ist als der einem Hund den Hals bräche" (Jesaja 66, 3)

Dieser Text stammt aus der Lutherbibel von 1912. Natürlich hat man diese
Bibelstelle schon längst umgetextet um sie an die fleischessende Bevölkerung
anzupassen.

So heißt es in der "Gute Nachricht"-Bibel
(Konfirmandenbibel) von heute schon fast verharmlosend, so das die
ursprüngliche Botschaft kaum noch zu erkennen ist:

"Doch da schlachten sie
für mich Rinder – und zugleich bringen sie Menschenopfer dar. Sie schlachten
für mich Schafe – und zugleich opfern sie Hunde."

Während es sich in der Lutherbibel von 1912 noch um einen Vergleich handelt ist es in der "Gute Nachricht"-Bibel nur noch eine Aufzählung von Feststellungen ohne jegliche Wertung des Vehaltens.

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Du siehst das nicht konsequent genug. Jeder aufgeklärte Mensch, mit dem festen Willen die Natur und Ihre Schöpfungen zu schützen, müßte sich auf der Stelle selbst umbringen. Alternativ kann er sich nackt in den Wald verdrücken und ohne die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation auf einem Baum zu überleben versuchen. "Back to the roots" sozusagen.

Tiere werden auch ohne den Menschen sterben, sie sterben weiterhin durch Tiere. Und alles was uns das heutige Leben erleichtert, kostet auch Tierleben. Daher die radikale Idee. Die Menschheit ist die Krankheit, an der die Erde seit ein paar Jahrhunderten regelrecht leidet. Und sieh, wie weit wir sie schon an den Rand des Belastbaren gebracht haben.

Ich liebe Tiere, andere Tiere esse ich. Es gehört dazu, so wie die Natur es vorgesehen hat. Daß es in diesen aufgeklärten Zeiten und dank Alternativen weniger Fleisch auf den Tellern wird, ist aber gut so.

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Wenn du kein Fleisch essen willst, ist das deine ganz persönliche Sache. Einen Hund wirst du wohl hoffentlich zugestehen, daß er ein fleischfressendes Raubtier ist und ihn entsprechend ernähren.

Ich halte es für fraglich, Fleischkonsum verallgemeinernd mit Tierquälerei gleichzusetzen. Wir haben hier nur Weiderinder, also geht's den Tieren bestens. So schmecken sie übrigens auch :-)

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windhund2014 07.11.2016, 11:35

so, so den Tieren geht es bestens, und sie freuen sich darauf fuer Euch getoetet zu werden? Geht noch mehr dumme Werberomantik?

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marit123456 07.11.2016, 21:20
@mulano

Ich habe ganz allgemein was gegen verblendete Ideologien, ganz egal, um welches Thema es geht.

Joh, das Vieh stirbt, um mich zu ernähren. Das war schon in der Steinzeit so.

Tierschutz ist für mich, WIE die Tiere aufwachsen. Gegen Massentierhaltung hab ich auch was, aber gegen langsames Wachstum auf saftigen Weiden und Grünsilage über Winter rein gar nichts. Hier gibt's auch Offenställe, das Vieh bleibt auch im Winter draußen. Schon mal ein Rind mit Winterfell gesehen?

:-)

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Wo ist das Problem?

Tierschutz bedeutet nicht dass man nur noch Blumen futtert.

Du kannst darauf achten dass deine tierischen Produkte aus vernünftiger Tierhaltung kommen wo die Tiere nicht in engen Boxen gehalten und mit Antibiotika vollgestopft werden.
Ich z.B. bin dabei meinen Fleischkonsum zu verringern (ich will aber nie darauf verzichten) und greife kaum noch beim Discounter zu. Lieber gehe ich zum Fleischer meines Vertrauens wo ich das Gulasch, etwas übertrieben ausgedrückt, bis zu den Großeltern zurückverfolgen kann.

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mulano 06.11.2016, 21:37

Tierschutz bedeutet nicht dass man nur noch Blumen futtert.

Ich denke du hast ein falsches Bild von Vegetarieren.

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DerOnkelJ 06.11.2016, 21:52
@mulano

Ich habe nichts von Vegetariern geschrieben!
Ich überspitze meine Aussagen nur gerne etwas.

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Das ist Schwarz-weiß-denken. Aber es gibt eben auch Grautöne.

Tierschützer, die sich für das Wohl aller Tiere einsetzen werden wohl auch vegan leben.

Aber es gibt auch Tierschützer, die sich nur auf Heimtiere, auf gefährdete Tiere oder oder oder beschränken.

Grüße

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mulano 06.11.2016, 21:32

Aber es gibt auch Tierschützer, die sich nur auf Heimtiere, auf gefährdete Tiere oder oder oder beschränken.

Das sind dann Hundeschützer oder so ähnlich. Mit Tierschutz hat das meiner Einschätzung aber nichts zu tun.

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BrightSunrise 06.11.2016, 21:33
@mulano

Sehe ich auch so.

Allerdings wäre es eine Form von Tierschutz.

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Es gibt keinen logischen Grund, wenn man Tiere mag, also gegen Tierquälerei und für Artenschutz ist ... gleich zum Vegetarier zu werden.

Der Mensch ist wie der Hund ein "Allesfresser" es ist also absolut "natürlich" dass ein Tier ein anderes verzehrt. Verzichte eher auf Produkte aus der Massentierhaltung .. als geich radikaler Vegetarer oder gar Veganer zu werden, ..oder willst du deinem Hund auch das Fleisch verbieten ? Oder ist der Löwe etwa  moralisch minderwertig und weniger schützenswert als die Antilope ?

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BrightSunrise 06.11.2016, 21:37

Bevor du mit dem "Das ist natürlich."-Kram anfängst, denkst du bitte über dein Leben und all die unnatürlichen Dinge, die darin vorkommen, nach.

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mulano 06.11.2016, 21:55

Oder ist der Löwe etwa  moralisch minderwertig...?

Tiere besitzen auch Moral, wenn diese auch nicht so ausgeprägt ist wie beim Menschen (kommt natürlich stark auf den Mensch an). Ich habe schon Videos gesehen wo eine Löwin ihr Beutetier verschont hat.

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juergen63225 06.11.2016, 23:04
@mulano

Naja, interessante Meinung ... muss ich aber nicht nachvollziehen können.. wenn ein Beutetier verschont wird .. vermute ich eher dass gerade mehr Beute erlegt wurde als verdaut werden könnte und neue Jagt Energiergeverschwendung wäre.

Dir ist auch bekannt, was der Löwe macht, wenn er den alten Rudelführer verjagt hat, die Löwinnen aber nicht paarungsbereit sind weil sie noch Nachwuchs haben ?

Tiere und Moralmassstäbe ist eine kindische Vermenschlichung und auch für den Arten- und Naturschutz ziemlich kontraproduktiv.

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Und der Hund isst dann nur Gemüse? Wenn man sich um den kümmert, muss er Fleisch essen von Tieren, die vorher geschlachtet werden müssen. Das wäre dann doch auch ein Widerspruch, wenn man selbst vegetarisch lebt.

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mulano 06.11.2016, 21:35

Ja, das wäre ein Widerspruch.

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windhund2014 07.11.2016, 11:42

das ist kein Widerspruch, der Mensch war in der Entwicklung zunaechst nur Sammler, er ist auch heute von seinem Gebiss und Verdauungssystem kein fleischfresser. Zum Glueck gibt es auch immer noch Kulturen die bis heute kein oder erst in neuester Zeit mit Fleischkonsum anfangen.

Ein Tiger hat keine Wahl, er gehoert zu den Raubtieren, der Mensch hat eine Wahl und kann sich sogar gesuender ohne Fleisch ernaehren.

Die meistden Hunde werden  leider nicht Artgerecht gefuettert, da weder das Fertigfressen, noch das Barfen die eigentliche Natur beruecksichtigt.

Die Frage Veganismus oder auch Vegetarier umfasst doch viel mehr: naemlich die Verantwortung fuer den Tierschutz, aber auch die Verantwortung fuer die Umwelt.

Unser Fleischkonsum fuehrt zu Klimakatastrophen und vor allem zu Hunger in anderen Kontinenten, die wir Ausbeuten um unseren Geluesten nach irrsinnige Verschwendung zu froenen.

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Deine Frage ist schon widersprüchlich.
Jeder hundehalter wäre nach deiner definition kein tierfreund schliesslich sterben durch das hundefutter auch Tiere- Tiere die nur sterben weil du das wohl
Deines hundes über das Ihre stellst.

Der Mensch steht an der spitze der Nahrungskette, ob man fleisch isst oder nicht muss jeder selbst entscheiden, die Menschheit muss sich nur Gedanken über vernünftige haltung und Mengen machen.

Woran erkennt man einen Vegetarier?

Er sagt es dir.

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mulano 08.11.2016, 22:05

Einen Vegetarier erkennt man daran das ihm immer wieder die selben alten Witze erzählt werden ;)

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... Dein Hund isst ja auch Fleisch.

Ich kann keinen Widerspruch erkennen.

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mulano 06.11.2016, 21:38

Der "muss" ja auch Fleisch essen. Du könntest ihn natürlich auch fleischlos ernähren oder eben keinen Hund halten.

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Ich würde darin keinen Widerspruch sehen.

Andernfalls wäre der ganze Naturschutz ja ein Widerspruch in sich.

Denn wovon sollte sich dann ein Naturschützer ernähren?

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indem du kein tier ist, welches unter solchen bedingungen verarbeitet wurde...
wo ist da das problem?
ich kenn mein steak manchmal sogar mitm namen. schmecken tuts trotzdem...

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mulano 07.11.2016, 00:35

Und wie hieß das Schwein das du verspeist hattest ;)

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Viowow 07.11.2016, 11:31

schwein esse ich nicht

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Viowow 08.11.2016, 01:34

Big Mac...( der hies tatsächlich so)🙈 Aber ich esse selten fleisch, und salami und solchen kram gar nicht...

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Worin liegt da der Widerspruch. Ich muss auch keine Fachkraft für Abfallbeseitigung sein, um mit gutem Gewissen mal eine Plastiktüte auf der Straße in die nächste Tonne zu werfen. 

Leben und leben lassen sag ich mal. 

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mulano 07.11.2016, 20:29

Leben und leben lassen sag ich mal. 

Bei Fleischessern ergibt der Satz ehrlich gesagt keinen Sinn, da sie ja Tiere töten.

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randomhuman 07.11.2016, 20:31
@mulano

Es geht auch nicht um das Verhältnis eines Fleischessers gegenüber einem anderen Tier. Es geht darum, dass ich akzeptiere, dass jemand Fleisch ist und dieser dann auch akzeptiert, dass ich kein Fleisch esse. Ich kann niemanden dazu zwingen so zu handeln, wie ich. 

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wickedsick05 07.11.2016, 20:38
@mulano

Bei Fleischessern ergibt der Satz ehrlich gesagt keinen Sinn, da sie ja Tiere töten.

Bei Veganern ergibt es kein Sinn da sie Tiere töten.. Man klaut der Biene den Honig nicht aber tötet sie mit Pestiziden. Veganer die GLAUBEN für ihre Ernährung stibt KEIN Tier leben in einer Traumwelt...

auf den Menschen bezogen macht es aber sinn...

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randomhuman 07.11.2016, 20:40
@wickedsick05

WOW! Ich hab einen Daumen nach oben von dir bekommen und das obwohl ich nicht mal Fleisch esse. Das muss mein Glückstag sein oder? ;)

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wickedsick05 07.11.2016, 20:45
@randomhuman

ich beurteile Menschen nicht danach was sie essen sondern was sie tun und schreiben... bin ja kein Veganer.

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mulano 07.11.2016, 21:10
@wickedsick05

ich beurteile Menschen nicht danach was sie essen sondern was sie tun und schreiben

Fleisch essen ist eine Handlung du Schlaumeier.

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don2016 07.11.2016, 23:47

@randomhuman...das war gut: leben undleben lassen...sind auch meine Worte...schon sehr lange, liebe Grüße

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Du kannst ja auch Fleisch essen, das nicht aus Massentierhaltung stammt. Sondern wo das Tier artgerecht gelebt hat.

Wozu gibt es sonst Tiere. Nur als Deko auf der Weide?

Ich esse Fleisch, aber nur vom Bioschlachter meines Vertrauens. Trotzdem kann ich einen Hund lieb haben.

Übrigens: dieser Hund frisst ja auch Fleisch. Und nun?

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mulano 06.11.2016, 21:30

Sondern wo das Tier artgerecht gelebt hat.

Wie sieht es aber mit den Schlachtbedingungen aus?

Wozu gibt es sonst Tiere. Nur als Deko auf der Weide?

Warum nicht? Ich schaue mir gerne Kühe auf der Weide an.

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Gestiefelte 06.11.2016, 22:23
@mulano

GENAU diese Lawine war zu erwarten. Du kannst von mir aus die Kühe anschauen, deinen Hund essen oder was dir beliebt.

Ich esse Fleisch!

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Naja kaufe doch einfach artgerechtes fleisch, vom metzger oder bauern :) wo man weiß dass das tier ein gutes leben hatte

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