Ist Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ähnlich wie Maschinenbau?

3 Antworten

Im 1. Semester hast du ja noch nichts verloren. Die "Basismodule" kannst du sicher bei Maschinenbau auch brauchen bzw. entsprechend anrechnen lassen. Am besten direkt bei der UNI anfragen.

Wenn dich Materialwissenschaften und Werkstofftechnik grundsätzlich interessiert, würde ich ggf. den Bachlor in diesem Bereich machen und danach den Master in Maschinenbau anstreben. Wenn die Studiengänge - wie von dir geschrieben - so ähnlich sind, wirst du da wenig Probleme haben bzw. kannst vielleicht während diesem Bachelor schon ergänzend belegen?

Die Spzialisierung auf Material/Werkstoffe sehe ich eher positv, da es - meinem Wissen nach - eher weniger häufig angeboten wird.

Das ist abhängig von der Uni an der du bist. Da musst du die schon selbst fragen. (Prüfungsamt oder Studiensekretariat) Das liegt in deren Ermessen, ob sie das anerkennen.

Hmm okay Danke :)

0

Hallo,

Du vermischst gerade sehr viele Begriffe. Denn eigentlich ist Materialwissenschaften was anderes wie Werkstofftechnik. Sprich. Werkstofftechnik hat ein größeren Bezug zum Maschienenbau, wie die Materialwissenschaft.

Das sieht man ja auch daran, dass es innerhalb des Maschienenbaus oft Vorlesungen zur Werkstofftechnik gibt.

Die Materialwissenschaft ist die naturwissenschaftlichere herangehensweise, sprich man hat eben keine angewandten Fächer, wie Elektrotechnik und dergleichen, sondern Sachen, wie Theoretische Chemie, diverse Materialwissenschaftliche Fächer.

Aber nicht unbedingt Technische Mechanik, Technisches Zeichen, Konstruktion, Elektrotechnik etc.

Das kommt auch auf die Spezialisierung an und man muss da auf den einzelnen Studiengang achten.

z.B. ist das MaWi Studium in Stuttgart zur Hälfte ein Chemiestudium. In der Werkstofftechnik sieht das aber wiederum anders aus. Das ist "deutlich" Ingenieursnäher.

Schau dir doch mal auf Wikipedia die Definitionen an, da wird das auch gut beschrieben.

Ansonsten kannst du, nach bestandenem Bachelor ein Zweitstudium mit den entsprechenden formalen Hürden beginnen und dir gegebenenfalls einiges anrechnen lassen. Aber kurz mal zwei Abschlüsse wird wohl nicht gehen.

Andererseits wäre es aber sicherlich möglich einen Master im Maschienenbau zu machen. Oftmals gibt es dort Spezialisierungen in der Werkstofftechnik.

Kurz, als Werkstofftechniker bist du schon ein spezialisierter Maschienenbauingenieur, du kannst aber z.B. auch erst Maschienenbau und dann im Master die Vertiefung in der Werkstofftechnik machen.

Inwieweit was dann im Berufsleben eine Rolle spielt vermag ich nicht zu sagen, da es auf mehr ankommt als nur was man für ein Fach studiert hat.

Generell ist die Materialwissenschaft und die Werkstofftechnik kein Gebiet, dass keinen Nutzen hätte, also man muss keine Angst haben in die sichere Arbeitslosigkeit zu studieren.

Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Antwort. Fas Fach heisst Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Studuere an der Uni Saarbruecken. Nach dem Bachelor kann man einen Master in Materoalwissenschaft ODER Werkstofftechnik machen.. Jedoch moechte Ich was in der Richtung Maschinenbau, daher die Frage ob ich meine Pruefungen die ich mache sinnlos sind oder nicht ?

0

Was möchtest Du wissen?